Mikrotik nach system reset-configuration wieder Erreichbarkeit des Router?

Hallo,

ich habe dies hier nach Anleitung gemacht:

https://www.administrator.de/wissen/vlan-installation-routing-pfsense-mi ...

Unter dem Punkt: VLAN Routing mit Mikrotik Routern

Der Mikrotik hat ab Werk eine Standard DSL Router Konfiguration die NAT auf Port 1 macht und die Ports 2 bis 4 auf einem Switch zusammenfasst. Diese Konfiguration können wir für unser Vorhaben nicht brauchen und sie muss vorher mit dem Kommando system reset-configuration skip-backup=yes no-default=yes im CLI oder WebGUI gelöscht werden.

Ich komme nun mit der IP 192.168.88.1 nicht mehr auf dem Mikrotik RB750GR

Wo liegt mein Fehler, der Windows PC bekommt vom Mikrotik keine IP Adresse zugewiesen, auch eine statische IP Adresse am PC hilft nicht weiter.

mfg

Content-Key: 314020

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Ausgedruckt am: 30.11.2021 um 19:11 Uhr

Mitglied: Valexus
Valexus 31.08.2016 aktualisiert um 07:54:49 Uhr
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Der Parameter "no-default=yes" bewirkt, dass das Gerät komplett ohne jegliche Konfiguration startet.

Du kannst jetzt mit der Winbox per MAC-Telnet auf das Gerät zugreifen und wieder von 0 Anfangen eine Konfiguration zu bauen.

Mit "skip-backup=yes" hast du auch die bisherige Konfiguration nicht noch einmal vor dem Reset gesichert....

VG
Val
Mitglied: Kuemmel
Kuemmel 31.08.2016 um 08:00:31 Uhr
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Hi,
wie @Valexus schon sagte: Über den Mac-Filter von Winbox auf das Gerät zugreifen.

Gruß
Kümmel
Mitglied: aqui
aqui 31.08.2016 um 10:36:26 Uhr
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Wie oben schon gesagt. Das WinBox Tool macht ein Autodiscovery des Mikrotik auf Mac Adress Basis vollkommen ohne IP Adresse.
Nach 3-5 Sekunden siehst du den in der Anzeige...Doppelklick drauf...und da ist er dann wieder !
Steht aber auch im Tutorial ;-) face-wink
Mitglied: babylon05
babylon05 01.09.2016 um 07:07:40 Uhr
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Hallo habe nun eine Kommunikation mit dem Mikrotik hinbekommen aber komme von der Seite Ports Mikrotik nicht über dem AVM Router mit der IP 10.1.10.254 ins Internet. Was mache ich falsch


router1
router1
router2
router3
router4
Mitglied: aqui
aqui 01.09.2016 aktualisiert um 12:15:44 Uhr
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Hast du eine entsprechende statische Route auf dem AVM eingetragen ??
Dieses Szenario mit transparentem Routing ohne NAT bei 2 kaskadierten Routern ist hier im Tutorial genau geschrieben:
https://www.administrator.de/wissen/routing-2-netzwerkkarten-windows-u-l ...
Außerdem hast du einen Zahlendreher in der lokalen IP Adressierung. Oben redest du vom 192.168.88.0 /24 Netz auf dem MT ist aber ein .188.0 Netz konfiguriert !
Mitglied: babylon05
babylon05 02.09.2016 aktualisiert um 06:53:56 Uhr
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Hallo,

also Port 1 ist mit der Fritzbox verbunden und dort ist eine Route eingetragen, die auf 192.168.88.0 zeigt.

Port 2 macht DHCP im Subnetz 192.168.88.0 dort komme ich auch ins Internet
Port 3 liegt im Subnetz 192.168.89.0 dieser macht kein DHCP

Frage kann man dies irgendwo noch auf dem Mikrotik einstellen?

Weil die PC's oder Geräte sollen ja auf Port 3 auch die IP automatisch beziehen.

Oder macht dass dann später der extra VLAN Switch?
quick_set
addresses
Mitglied: aqui
aqui 02.09.2016 um 12:33:29 Uhr
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OK, eigentlich ein einfaches Szenario. Das Koppelnetz zur FritzBox ist das 10.1.10.0 /24 an ether1 wobei die FB die .254 als Hostadresse hat und der MT die .119, richtig ?
(Nebenbei: Besser immer die Router IPs ganz an den Anfang und ans Ende des IP Segments setzen wie .1 und .254 oder .1 und .2. oder .253 und .254. Eine IP "mittendrin" wie bei dir mit der .119 birg immer die Gefahr einer Überschneidung mit anderen Hostadressen oder einem DHCP Pool !!)

Die FritzBox muss dann 4 statische Routen haben um die o.a. IP Netze am Mikrotik erreichen zu können:
Zielnetz: 192.168.88.0, Maske: 255.255.255.0, Gateway: 10.1.10.119
Zielnetz: 192.168.89.0, Maske: 255.255.255.0, Gateway: 10.1.10.119
Zielnetz: 10.1.0.0, Maske: 255.255.255.0, Gateway: 10.1.10.119
Zielnetz: 10.1.120.0, Maske: 255.255.255.0, Gateway: 10.1.10.119


Der MT selber hat die Default Route auf die 10.1.10.254 was du ja richtig gemacht hast. Damit ist dann routingtechnisch alles in trockenen Tüchern.
Hast du das so gemacht !?

Oder macht dass dann später der extra VLAN Switch?
Nein, natürlich nicht, denn der ist IP routingtechnisch ja überhaupt gar nicht involviert ! Der macht ja nur L2, stellt also nur die VLANs zur Verfügung.
Mitglied: babylon05
babylon05 02.09.2016 um 18:22:02 Uhr
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ja habe es so gemacht.

.119 ist auch richtig werde ich später wie du schon gesagt hast am Anfang oder nach der IP .254 der Fritzbox schieben.

Nur wieso macht der eth3 Port am Mikrotik kein dhcp?
img_2063
Mitglied: aqui
aqui 02.09.2016 aktualisiert um 21:38:41 Uhr
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Was nicht ganz klar ist: Warum sendest du das 192.168.88.0 /24 er Netz und die beiden VLANs 40 und 50 über ein separaten Link zum Switch ??
Gibt es dafür einen triftigen Grund ??
Das .89er Subnetz ist ja auch vollkommen isoliert. Wie testest du dann da DHCP ?? Steckst du einen Rechner direkt auf Port 3 ??
Du kannst ja alle diese 4 Netze mit einem tagged Trunk auf den Switch geben oder sollen die beiden 192er Netze getrennt ohne Tagged Uplink bleiben ??

Hier mal die Lösung auf dem Silbertablett....
So muss dein DHCP Server für das 192.168.88er Netz an ether3 aussehen:
dhcp1

Hier die Konfig für die VLANs 40 und 50 an Port ether5:
dhcp2

Beispielhaft der DHCP Server für das VLAN 40:
dhcp3

Last but not least die statische Default Route auf die FritzBox:
route

ACHTUNG: Die Konfig entspricht deiner Skizze oben !
Es bleibt die Frage warum das 88er und 89er Netz nicht auch über den Tagged Uplink an Port ether5 auf den NetGear Switch gehen ??
Mitglied: babylon05
babylon05 03.09.2016 um 09:38:18 Uhr
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Hallo aqui,

ahhh jetzt ist mir ein Licht aufgegangen, also brauche ich nur eine Leitung vom Mikrotek zum VLAN-Switch von Netgear.
Und ich könnte jetzt alle Subnetze als das 88er und 89er auch als VLAN anlegen, brauche es also nicht auf Port 1 und 2.

Mir hatte sich bei meiner Konstellation nur die Frage gestellt, da ja im Mikrotik geroutet wird d.h. die Pakete von VLAN 40 dürfen ja das 88er Subnetz erreichen aber das VLAN 40 darf nicht mit dem VLAN 50 kommunizieren. Ich dachte halt, wenn ich dies über 2 getrennte Leitungen fahre, dass der Traffic so ausgeglichener ist aber anscheind ist das mein Denkfehler gewesen.

Korrigiere mich, bei einem dummen Switch z.B. 24-Port ist es so, dass wenn ich einen PC an diesem Switch und einen Netzwerkdrucker angeschlossen habe, ich bei einem Druckbefehl (Broadcast) des Switch an alle aktiven Ports die Anfrage schickt oder?

Wie sieht das bei einem VLAN-Switch aus

D.h. als Beispiel:

Auf einem Switch:

Port 1 tagged 1, VLAN 20,30,40,50

Port 2-5 VLAN 20
Port 6-10 VLAN 30
Port 11-15 VLAN 40
Port 16-20 VLAN 50

VLAN 20 darf zu VLAN 40 und umgekehrt
VLAN 30 darf zu VLAN 50 und umgekehrt

Frage laufen jetzte alle Pakete (Traffic) von VLAN 20 über den Port 1 zum Mikrotik und kommen dann über den Port 1 wieder zurück und gehen zum VLAN 40 Netz. Oder ist die Denkweise falsch?

Dann würde ja über diese eine Leitung 1000MBit ja sehr viel Traffic laufen.
Mitglied: aqui
aqui 03.09.2016 aktualisiert um 13:08:56 Uhr
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also brauche ich nur eine Leitung vom Mikrotek zum VLAN-Switch von Netgear.
Jepp...Bingo ! Das ist der tiefere Sinn einen Tagged Uplinks !! Siehe VLAN Tutorial hier !! ;-) face-wink
Packe alle deine 4 IP Segmente in VLANs und gut iss !
da ja im Mikrotik geroutet wird d.h. die Pakete von VLAN 40 dürfen ja das 88er Subnetz erreichen aber das VLAN 40 darf nicht mit dem VLAN 50 kommunizieren.
Das regelst du im MT mit einer einfachen Firewall Accessliste !
Ich dachte halt, wenn ich dies über 2 getrennte Leitungen fahre, dass der Traffic so ausgeglichener ist aber anscheind ist das mein Denkfehler gewesen.
Nein, das ist kein Denkfehler. Hier hast du nicht ganz Unrecht !
Das ist bei deiner Konfig auch der Fall.
Bei einem zentralen Uplink routet ja der MT. Pakete müssen sich also über den tagged Link zum MT bewegen, werden da geroutet und gehen über den Link wieder zurück. Und das gilt für ALLE VLANs !
Sprich VLAN übergreifender Traffic taucht dort doppelt auf.
Bei dir in deinem Setup wird das etwas entzerrt. Ergeht nur für die VLAN 40 und 50 über den Uplink, wird dann am MT geroutet und geht dann über einen dedizierten Port an den Switch ohne den Uplink zu doppelt zu belasten. Rückweg ebenso.
Hier hast du also einen kleinen Performance Vorteil, den du dir aber mit einem erhöhten Kabelage Aufwand erkaufst.
Bei einem Gig Link als Uplink dürfte sich der Performanceverlust eh in Grenzen halten. Wenn du allerdings wirklich heftigen Traffic routen musst ist dein Setup letztlich besser aber mit dem Kabaelage Nachteil.
Musst du entscheiden... ;-) face-wink
ich bei einem Druckbefehl (Broadcast) des Switch an alle aktiven Ports die Anfrage schickt oder?
Es ist zu bezweifeln das der Druckbefehl ein Broadcast ist. Ganz sicher ist das ein Unicast aber belassen wir es mal so zur Erklärung.
Ja, bei einem Broadcast muss der Switch dieses Broadcast Paket an alle Ports kopieren und so fluten. Aaaaber...natürlich nur in der Layer 2 Domain eines VLANs nämlich dem in dem der Broadcast passiert. Das passiert logischerweise nicht in allen anderen VLANs sondern immer nur in dem VLAN in dem auch der Broadcast Sender ist.
Genau das ist der tiefere Sinn von VLAN Doamins um so Broad- und Multicast lasten in Grenzen zu halten und damit die Performance des Netzwerks auf hohem Niveau zu halten.
Frage laufen jetzte alle Pakete (Traffic) von VLAN 20 über den Port 1 zum Mikrotik und kommen dann über den Port 1 wieder zurück und gehen zum VLAN 40 Netz. Oder ist die Denkweise falsch?
Nein, die ist richtig...siehe oben !
Deshalb designt man in solchen one armed Designs die Uplinks auch immer mit höherer Bandbreite oder legt sie als 802.3ad / LACP Trunks (Link Aggregation aus)
Letzteres kannst du auch tun, denn dein NetGear und der MT supporten das !!
So kannst du 2 Switchlinks a 1Gig zu einem virtuellen 2Gig Link bündeln ;-) face-wink
Das wäre dann das sinnvollste.
Dann würde ja über diese eine Leitung 1000MBit ja sehr viel Traffic laufen.
Nur wenn du auch sehr viel gerouteten Traffic zw. den VLANs hast. Deshalb ja die Option das mit einem LAG Trunk und mehreren parallelen Links zu machen.
Mitglied: babylon05
babylon05 03.09.2016 um 13:55:30 Uhr
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Ok, soweit verstanden.

Das einzige was ich nicht bedacht habe, ich hätte mir keinen Netgear GS724Tv4 holen dürfen.

Wie ich hier im Board lesen konnte ist die Konfiguration nicht so einfach.

Denn ich habe jetzt an den VLAN Ports 40 und 50 kein DHCP am Switch :( face-sad
Mitglied: aqui
aqui 03.09.2016, aktualisiert am 04.09.2016 um 10:48:22 Uhr
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ich hätte mir keinen Netgear GS724Tv4 holen dürfen.
Einsicht ist der erste Weg... ;-) face-wink In der Tat ist die VLAN Konfig bei NG haarsträubend kompliziert und auch unlogisch.
Daran scheitern dann viele VLAN Anfänger...leider ! Was aber eher ein GUI Problem ist.
Wahrlich ein triftiger Grund von NG die Finger zu lassen. Andere machen aber teilweise auch so einen Unsinn da. Also Zähne zusammenbeißen und durch...
Denn ich habe jetzt an den VLAN Ports 40 und 50 kein DHCP am Switch
Zeigt das vermutlich die VLAN Switchkonfig falsch ist.
Vermutlich der klassische NetGear Fehler wenn du vergessen hast die richtige PVID zum VLAN am Port einzutragen ! Fehlt die gehen inbound Pakets ins Default VLAN 1 :-( face-sad
Das VLAN Tutorial hier bringt etwas Licht in den NetGear Unsinn und damit solltest du es hinbekommen !
https://www.administrator.de/wissen/vlan-installation-routing-pfsense-mi ...
Wenns partout nicht klappen sollte: Screenshot posten hier.

Infos zum Link Aggreagtion auf dem MT findest du hier:
http://wiki.mikrotik.com/wiki/Manual:Interface/Bonding
Wichtig ist immer LACP zu verwenden !
Mitglied: babylon05
babylon05 03.09.2016 um 19:05:01 Uhr
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Also habe erst mal einen GS108E probiert. Daten wie hier im Board eingestellt.
PC an VLAN 40 Port angeschlossen funktioniert, man kommt ins Internet und ich komme im Subnetz 10.1.10.0 per Remotedesktop auf dem PC.
PC an VLAN 50 Port angeschlossen, keine Verbindung ins Internet keine Remoteverbindung möglich

Unter Netzwerkverbindungsdetails ist mir aber ein Unterschied zum VLAN 40 aufgefallen.
Dort ist der IPv4 Standardgateway 10.1.120.1 und IPv4 DHCP-Server 10.1.120.1.
Beim VLAN 50 sieht es so aus: IPv4 Standardgateway 10.1.0.1 und IPv4 DHCP-Server 10.1.0.130. Wo kommt die 130 her? Neustart Mikrotik und Switch kein Erfolg.

Hier die Einstellungen im Switch:
gs108ev3_1
Mitglied: babylon05
babylon05 03.09.2016 um 19:18:05 Uhr
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So mit dem GS724Tv4 gibt es keinen Menüpunkt zu 802.1Q

hier mal das was ich eingetragen habe.
netgear1
netgear2
netgear3
netgear4
netgear5
Mitglied: aqui
aqui 04.09.2016 aktualisiert um 11:12:24 Uhr
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Mehrere Sachen sind da auffällig und vermutlich falsch. Fangen wir mal mit dem GS724 an:
  • Wo ist VLAN 50 ? Das fehlt !
  • Port Membership richtig. 15 ist der Tagged Uplink, 17, 19, 21, 23 die untagged Memeber Ports. (Kosmetischer Tip: Besser einen Port ganz am Ende also 1 oder 24 als Tagged Uplink definieren. Das ist meist übersichtlicher und die kannst die Ports dann blockweise als Memberport vergeben.)
  • Port PVID Konfig: Hier wieder die typischen NG Ungereimtheiten :-( face-sad : Deim Tagged Uplink ist das klar, dort ist das Default VLAN 1 immer untagged Member und VLAN 40 tagged. Die untagged Ports 17, 19, 21, 23 können aber niemals mehr Member von VLAN 1 sein. Bei Port based VLANs ist das technisch unmöglich ! Hier haben wir vermutlich wieder das inbound und outbound Problem das inbound ins VLAN 1 geforwardet wird und outbound ins VLAN 40 oder so ein Blödsinn. Das geht de facto NICHT ! Diese Ports 17, 19, 21, 23 dürfen einzig nur Member im VLAN 40 sein ! VLAN 1 hat da nix zu suchen ! Das musst du anpassen !
  • Du siehst auch das du diesen Port NICHT unter "configured PVID" auf 40 gesetzt hast !!! Dort ist immer noch 1 ! Der klassische oben angesprochene Fehler. So werden deine Port 40 Frames inbound in VLAN 1 geforwardet. Fatal !! Hier muss unbedingt PVID 40 zu VLAN 40 hin !!
  • "Acceptable Frame Types" solltest du an Endgeräte Ports (untagged) immer auf "untagged only" setzen niemals auf "Admit all". Je nachdem was da im Pull Down Menü erscheint !
  • Da wird der Fehler liegen... Dieses Setup ist wirklich krank !

GS108E:
  • Auch hier stimmt was nicht...
  • Dein Tagged Uplink ist Port 1 das ist soweit OK
  • Niemals kann es aber sein das hier wieder Port 2, 3, 4 untagged Member von VLAN 1 und VLAN 40 ist, und gleichermaßen Ports 5, 6, 7 ,8 von VLAN 1 und 50 !
Ich habe hier einen GS105E und mach dir mal ein paar Screenshots wie das richtig aussehen muss.

Ohh man.... NetGear Switches und VLAN was für ein Drama. Da kann man nur schreiend weglaufen... :-) face-smile

Appropos Trunking / Link Aggregation. MT kann das mit 802.3ad / LACP zum Switch machen.
http://wiki.mikrotik.com/wiki/Manual:Interface/Bonding
Ich poste auch mal ein paar Screenshots dazu nachher.
Mitglied: babylon05
babylon05 04.09.2016 aktualisiert um 12:26:45 Uhr
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Moinsen,

also den VLAN 50 habe ich erst einmal weg gelassen, da ich erst mal den VLAN 40 zum laufen bringen wollte.

Sie hier mal meine Änderungen. Bei Admit all gibt es nur diese Auswahl zum auswählen siehe Bild.

aktueller Stand: als mit dem GS108Ev3 klappt jetzt alles, (dhcp etc.) nur der große will nicht :( face-sad
netgear6
Mitglied: aqui
aqui 04.09.2016 um 13:04:32 Uhr
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So hier mal ein Beispiel mit dem zum 108E baugleichen 105E:
Als Beispiel nur mal ein VLAN 10 für weitere VLANs ist das Setup identisch.
Wichtig: Beim 108er oder 105er muss die Konfig im Menüpunkt: Erweiterte 802.1q VLAN Konfiguration gemacht werden ! Keinesfalls im Menü "Port-basiert". Das steht auf "deaktivieren".
Ports 4 und 5 sind Tagged Uplink Ports auf andere Switches.
Port 3 ist ein Endgeräte Untagged Port in VLAN 10
Ports 1 und 2 sind Endgeräte Untagged Port in VLAN 1

1.) VLAN Konfig:
Hier zu sehen das Port 3 NICHT mehr zu VLAN 1 gehört wie es sein soll.
ngps1

2.) Port Mitgliedschaft VLAN 1:
Hier sieht man das das alle Ports sind außer natürlich Port 3 der im VLAN 10 ist folglich darf der hier nicht auftauchen !
An den Tagged Uplinks ist per Default das Default VLAN immer untagged dran, deshalb hier auch mit "U" gekennzeichnet.
ngps2

3.) Port Mitgliedschaft VLAN 10:
Wie es sein soll ! 3 Untagged, 4 und 5 Tagged
ngps3

4.) Der Schlüssel zum Erfolg die PVID !:
Hier kannst du sehen das Port 3 ausschliesslich nur in VLAN 10 geforwardet wird. Hier muss einen 10 stehen !
Die PVID bezieht sich immer nur auf eingehenden untagged Traffic in welche VLAN ID das geforwardet wird. Deshalb darf hier ausschliesslich nur 10 stehen. (Bei dir natürlich entspr. PVIDs)
ngps4

Bonding / Link Aggregation:
Wie oben bereits gesagt. Hier mal eine Link Aggregation die 2 physische Links zusammenfasst zu einem virtuellen um die Bandbreite zu erhöhen.
Testsetup auf einen Cisco Catalyst 2960 (Ports 23 und 24) und Mikrotik RB750 (Ports 4 und 5):

1.) Einrichten des Bonding Interfaces unter Interfaces -> Bonding -> + :
Member Ports 4 und 5 hinzufügen und Hash Policy auf 2 und 3 setzen.
bond2

2.) VLAN Interfaces hinzufügen und auf das Bonding Interface mappen:
bond3
(Mac Adresse merken um nachher den Link Status zu checken !!)

3.) Übersicht der Interfaces:
bond1

IP Adressen auf die VLAN Interfaces und DHCP Server setzen wie Standard.
Das war alles für die MT Seite.
Hier kommt die Cisco Seite und die Konfig:
Hier ein paar Show Kommandos um zu prüfen ob die Link Aggregation / Bonding funktioniert:
Der Trunk ist UP / UP und aktiv verbunden (Connected)
Und hier kannst du sehen das er die Mac Adresse des Mikrotik von gegenüber sauber erkannt hat:

Damit hat der MT jetzt einen doppelten Link BW 200000 Kbit/sec mit 200Mbit/s Bandbreite (Sorry der RB750 hat nur 100 Mbit Ports ;-) face-wink ) auf den Switch.
Gleiches kannst du mit dem NG724 auch machen.
Mitglied: babylon05
babylon05 04.09.2016 um 13:12:25 Uhr
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Danke,

auf dem kleinen Netgear funktioniert das jetzt auch prima.
Nur der große bringt mich noch zur Weißglut, dass noch nicht mal dchp vom Mikrotik über Port 15 durcgeschliffen wird und die PC's eine IP sich holen können.
Mitglied: babylon05
babylon05 04.09.2016 um 18:37:59 Uhr
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So habe nur den gs724tv4 noch einmal factory resettet und folgendes eingestellt.

Damit funbktioniert das dhcp und ich komme ins Internet.
netgear10
netgear11
netgear12
netgear14
netgear15
netgerar13
Mitglied: aqui
aqui 05.09.2016 aktualisiert um 12:28:47 Uhr
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Perfekt !
Jetzt sieht das auch alles sauber aus !
Ich linke das mal ins VLAN Tutorial. Wird vielen NetGear Geschädigten sicher helfen ;-) face-wink
Dann kannst du ja jetzt die Link Aggregation in Angriff nehmen ! ;-) face-wink
Auf Seite 83-86 steht wie man es beim NG macht:
http://www.downloads.netgear.com/files/GDC/GS716TV3/GS716Tv3_GS724Tv4_G ...
Die Mikrotik Seite siehst du ja oben....
Mitglied: babylon05
babylon05 05.09.2016 aktualisiert um 19:47:23 Uhr
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Ja, ohne deine Hilfe hätte ich es nicht geschafft.
Mitglied: aqui
aqui 06.09.2016 um 12:03:48 Uhr
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Danke für die Blumen... :-) face-smile
Der böse Buhmann ist hier aber NetGear. Ein vereinfachteres GUI würde allen helfen. Na ja ...gut das es administrator.de gibt :-) face-smile
Mitglied: babylon05
babylon05 11.09.2016 um 11:20:15 Uhr
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Moinsen aqui,

ich habe jetzt hier mal erklärt wie es funktioniert:

https://www.administrator.de/wissen/-315005.html
Mitglied: aqui
aqui 11.09.2016 um 11:37:59 Uhr
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Perfekt !
Hab das VLAN Tutorial darauf verlinkt in der Hoffnung das es den vielen NetGear Opfern hier hilft. ;-) face-wink
Mitglied: babylon05
babylon05 11.09.2016 um 15:35:15 Uhr
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Eine Frage stellt sich mir noch.

Konstellation:

AVM Router, Mikrotik,GS724Tv4, GS105E so ist der Verzweigungsbaum

Wenn ich einen PC am AVM Router angeschlossen habe kann ich über das Tool Advance IP Scanner den Netgear GS 105E finden, dieser hat eine IP 192.168.1.107

Wie bekomme ich eine IP für den GS724Tv4 heraus?
Das Tool was von Netgerar dabei war SmartControlCenter bringt keinen erfolg. Es gelingt mir nur, wenn ich einen nicht VLAN oder T-Port direkt mit dem AVM Router verbinde, so dass der Switch eine IP vom AVM Router bekommt.
Mitglied: aqui
aqui 11.09.2016 aktualisiert um 18:40:14 Uhr
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kann ich über das Tool Advance IP Scanner den Netgear GS 105E finden, dieser hat eine IP 192.168.1.107
Das ist technisch unmöglich !
Zeigt das du hier noch eine Fehlkonfiguration hast irgendwo.
Das LAN am AVM Router wo der MT dranhängt ist routingtechnisch vollkommen isoliert von der Switch Infrastruktur.
Dort dürftest du einzig nur Endgeräte "sehen" die im Koppelnetz zw. AVM und Mikrotik Port sind !!
Mitglied: babylon05
babylon05 12.09.2016 um 15:50:45 Uhr
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Habe doch aber extra alle Routen in die 7490 eingetragen, die ich als IP Adressen habe.

D.h. z.B. wenn ich im AVM Netz die IP 192.168.0.1 anfrage, komme ich durch das Routen im AVM in das Segement vom Mikrotik Router, dieser hat ja das VLAN Netz 192.168.0.0/24
Mitglied: aqui
aqui 26.09.2016 um 11:22:38 Uhr
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wenn ich im AVM Netz die IP 192.168.0.1 anfrage, komme ich durch das Routen im AVM in das Segement vom Mikrotik Router, dieser hat ja das VLAN Netz 192.168.0.0/24
Das ist auch genau richtig und so sollte es sein.
Besser ist es aber wenn du mal einen Traceroute (tracert) machst auf die 192.168.0.1 dann zeigt dir Traceroute alle Routerhops an über die es geht.
Somit kannst du deinen Layer 3 Weg sehr genau verfolgen und checken ob der richtig ist bzw. deine IP Routen.

Das NetGear Tool kann einzig nur in einer Layer2 Collision Domain andere Switches erkennen, da es auf Broadcasts basiert mit Mac Adresse und die ja bekanntermßen nicht über geroutete Verbindungen geforwardet werden.
In einem gerouteten Netz dürftest du also deshalb niemals einen Switch in einem anderen IP Netzwerk sehen.
Wenn es dennoch geht zeigt es das beide Siwtch Management Interfaces in einem gemeinsamen Layer 2 Netz liegen.
Das kann z.B. möglich sein wenn du das VLAN 1 überall durchgeschleift hast. Damit konterkarierst du aber dann dein Routing Szenario mit dem AVM.
Mitglied: KazooSa
KazooSa 07.07.2020 um 19:13:08 Uhr
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Hallo aqui,

ist es hierbei egal was am pc für eine netz eingestellt ist? Denn mit der mac unter ubuntu wird das nix.

grüße
Mitglied: aqui
aqui 08.07.2020 aktualisiert um 10:21:47 Uhr
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Groß- Kleinschreibung hilt ungemein beim Lesen... ;-) face-wink

egal was am pc für eine netz eingestellt ist?
Bezogen auf was ???
Wenn du das WinBox Tool meinst dann JA. Da ist es vollkommen Wumpe was als IP Netz eingestellt ist. Auch können MT und WinBox in einem gemeinsamen L2 Netz auch mit unterschiedlichen IPs konfiguriert sein. Der Zugriff funktioniert trotzdem weil das WinBox Tool auch rein nur auf Layer 2 über die Mac Adressen funktioniert.
Wie gesagt das gilt rein NUR für das WinBox Tool und NICHT für Telnet, SSH oder den WebGUI Zugriff.
Für diese Management Dienste müssen MT und Client zwingend in einem gemeinsamen IP Netz sein !
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