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gelöst Warum Hyper-V-Host nicht als Fileserver betreiben?

Mitglied: dave84620

dave84620 (Level 1) - Jetzt verbinden

15.08.2015, aktualisiert 19:46 Uhr, 2605 Aufrufe, 19 Kommentare

Hallo Community,

überall wird eindringlich davor gewarnt, auf dem Virtualisierungs-Host weitere Dienste zu starten. Natürlich wird ein System mit der Anzahl der darauf laufenden Dienste instabiler, da jeder Dienst potenziell einen Fehler verursachen kann. Aber was ist der eigentliche Grund, nicht zumindest den Host als Fileserver zu nutzen und auch dort die Backup-Software laufen zu lassen?

Die einzige Alternative wäre doch ein zweiter physischer Server, auf dem die Dateien liegen. Oder ein NAS, aber da ist mir noch kein bezahlbares mit ordentlichen Backup-Möglichkeiten untergekommen.

Im Einsatz in einem kleinen Netzwerk mit nur wenigen Arbeitsplätzen wäre es doch Overkill, mehrere physische Server zu betreiben!

Dazu kommt, es gibt in meinen Augen einen Unterschied zwischen dem, was einfach technisch gesehen optimal ist, und was unter den gegebenen Bedingungen (in dem Fall geringe Anschaffungs- und laufende Kosten) zumutbar ist. Selbst Microsoft sagt, dass ein Exchange-Server nicht auf der gleichen Maschine wie der DC laufen soll, aber genau die Kombination läuft, wenn man nicht selbst dran rum murkst, in Form eines SBS trotzdem sehr stabil.

Ebenfalls habe ich ein Problem, die Backup-Software zu virtualisieren, weil ich per Hyper-V weder Bandlaufwerke noch USB-Festplatten durchgeschleust bekomme (ich weis, es gibt USB-over-IP-Software, aber auch deren Host müsste auf dem Hyper-V-Host installiert werden und ist somit auch nicht optimal).

Ich würde mal gerne Eure Meinung zu dem Thema wissen, ob es wirklich so verwerflich ist, z.B. einen Fileserver mit Backup-Software auf einem Hyper-V-Host zu installieren, wie es immer gesagt wird.

Schöne Grüße
Dave
Mitglied: keine-ahnung
15.08.2015 um 18:11 Uhr
Moin,
Ich würde mal gerne Eure Meinung zu dem Thema wissen, ob es wirklich so verwerflich ist,
ist es - MS schliesst das in seinen Lizensierungsbedingungen ausdrücklich aus. Haben wir hier schon ypsen-mal diskutiert und es hat sich seitdem nix geändert. Wenn Du ein Flugticket für eine Person kaufst, fragst Du doch auch nicht entrüstet, warum Deine Frau darauf nicht mitfliegen kann?

LG, Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
15.08.2015 um 18:21 Uhr
Zitat von dave84620:

überall wird eindringlich davor gewarnt, auf dem Virtualisierungs-Host weitere Dienste zu starten.
...
Ich würde mal gerne Eure Meinung zu dem Thema wissen, ob es wirklich so verwerflich ist, z.B. einen Fileserver mit Backup-Software auf einem Hyper-V-Host zu installieren, wie es immer gesagt wird.

Nah Ansicht von MS ist es das. MS sagt, daß bei korrekter Lieznsierung der Hoist nur Hyper-V machen darf und nichts anderes. falls Du sparen willst, mußt Du Dir halt noch eine zusätzliche Serevrlizenz holen.

lks
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 18:21 Uhr
Hallo Thomas,

danke für die Antwort.
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber so wie ich das verstanden habe, darf ich doch nur nicht die gleiche Lizenz als Gastsystem nutzen, falls auf dem Host weitere Dienste laufen, oder? In meinem konkreten Fall kämen lediglich virtualisierte Windows 7-Systeme auf den Server, daher wäre das zu vernachlässigen.

Schöne Grüße!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
15.08.2015 um 18:23 Uhr
Zitat von dave84620:

Hallo Thomas,

danke für die Antwort.
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber so wie ich das verstanden habe, darf ich doch nur nicht die gleiche Lizenz als
Gastsystem nutzen, falls auf dem Host weitere Dienste laufen, oder? In meinem konkreten Fall kämen lediglich virtualisierte
Windows 7-Systeme auf den Server, daher wäre das zu vernachlässigen.

Denk an die VDI/VDA-lizenzen.

lks
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 18:25 Uhr
Hallo Lks,

es geht garnichtmal ums Sparen einer zweiten Lizenz, sondern eher darum, ob es nötig ist, in einer Umgebung mit nur wenigen PCs direkt mehrere Server aufzustellen. Wie ich gerade Thomas geantwortet habe, soll der Server auch kein weiteres Serversystem hosten, sondern nur Windows 7-Instanzen.

Schöne Grüße
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 18:30 Uhr
Nun hilf mir auf die Sprünge... was benötige ich, wenn ich Win7 virtualisieren möchte, an weiteren Lizenzen? Die korrekte Anzahl an Win7 und entsprechenden Office-Lösungen natürlich vorausgesetzt.
Danke :o)
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Mitglied: Th0mKa
15.08.2015, aktualisiert um 18:38 Uhr
Zitat von dave84620:

Nun hilf mir auf die Sprünge... was benötige ich, wenn ich Win7 virtualisieren möchte, an weiteren Lizenzen? Die
korrekte Anzahl an Win7 und entsprechenden Office-Lösungen natürlich vorausgesetzt.
Danke :o)

Du benoetigst VDA Lizenzen oder Win7 (oder hoeher) mit Software Assurance pro Client der auf die VMs zugreift. Und fuer Office brauchst du auch Software Assurance...

VG,

Thomas
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 18:44 Uhr
Okay, ich habe gerade mal ein bisschen gegoogelt zu dem Thema. Das war mir wirklich neu, danke Euch für die Info.
Wie würdet ihr denn das folgende Szenario lösen?
- Kleines Unternehmen mit zwei Standorten
- Branchensoftware mit Datenbank liegt zentral auf einem PC (virtuell oder nicht spielt keine Rolle, muss auch kein Serversystem sein)
- Da die Internetverbindung aus Geschwindigkeitsgründen keine direkte Anbindung der Software an die Datenbank (via VPN) zulässt, sollte per RDP auf einem (virtuellen) PC am Standort der Datenbank gearbeitet werden.
- Ebenfalls sollte per VPN-Einwahl von zu Hause aus gearbeitet werden können (ebenfalls per RDP)

Um die VDA-Lizenzierung zu umgehen, hieße das ja, ich müsste theoretisch für jeden potenziellen Nutzer eine Maschine Tag und Nacht laufen lassen?

Was gibt's da für Alternativen?

Danke für Eure Vorschläge!
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Mitglied: keine-ahnung
LÖSUNG 15.08.2015, aktualisiert um 19:46 Uhr
Was gibt's da für Alternativen?
RDS?

LG, Thomas
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 18:50 Uhr
Stimmt, ich dachte nur, das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen in dem Zusammenhang. Ich kenne das nur aus deutlich größeren Netzwerken.
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Mitglied: Th0mKa
LÖSUNG 15.08.2015, aktualisiert um 19:46 Uhr
Zitat von dave84620:

[...], muss auch kein Serversystem sein)

Doch, muss ein Serversystem sein. Die Nutzung eines Client OS als Server ist in den diversen EULAs abschliessend geregelt und $Wawi kommt in keiner vor.
RDS ist das was du suchst und man kann da ja auch klein starten.

VG,

Thomas
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Mitglied: 108012
15.08.2015, aktualisiert um 19:36 Uhr
Hallo zusammen,

- Kleines Unternehmen mit zwei Standorten
Und nur wenige MA richtig?
- Branchensoftware mit Datenbank liegt zentral auf einem PC (virtuell oder nicht spielt
keine Rolle, muss auch kein Serversystem sein)
Ne klar, mit Geld biste auch Mang was?
- Da die Internetverbindung aus Geschwindigkeitsgründen keine direkte Anbindung der
Software an die Datenbank (via VPN) zulässt, sollte per RDP auf einem (virtuellen) PC
am Standort der Datenbank gearbeitet werden.
LTE, 10 MBit/s synchron, UMTS, Conpany Connect, HSPA+, Satellit,
Um die VDA-Lizenzierung zu umgehen, hieße das ja, ich müsste theoretisch.......
Einfach noch mehr Scheiße bauen, oder aber kein Koks und Schampus mehr und auf die
Tische tanzen, einfach mal die Kohle ins Unternehmen stecken!
Was gibt's da für Alternativen?
Pirat oder Schmuggler werden, stehlen gehen, oh Gott, jetzt bloß nichts ehrliches schreiben...

Mensch mach die Bude endlich dicht und komm nicht wieder! Wegen so etwas haben
wir jetzt alle keinen SBS Server mehr von Microsoft, aber stehen alle unter Generalverdacht,
bei MS, weil über einen Kamm geschoren.

Gruß
Dobby



Hinweis
Hierbei handelt es sich nicht um eine Rechts- sowie einer technische Beratung, sondern nur um einen lockeren Erfahrungsaustausch zwischen Forumsteilnehmern. In den von mir gemachten Kommentaren ist Sarkasmus enthalten der nicht zu Straftaten animieren oder auffordern soll ich bitte dies zu entschuldigen aber ich empfand das als eine gut Möglichkeit den TO zu einem gesunden und sozialem Denken und Handeln zu bewegen.
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 19:34 Uhr
Alles klar, danke für die Infos.
Ich werde mich mit meinem Softwarelieferanten mal bezüglich der Kosten dafür unterhalten.

Schöne Grüße!
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 19:39 Uhr
Zitat von 108012:

> - Kleines Unternehmen mit zwei Standorten
Und nur wenige MA richtig?
richtig, pro Standort ein PC.

> - Branchensoftware mit Datenbank liegt zentral auf einem PC (virtuell oder nicht spielt
> keine Rolle, muss auch kein Serversystem sein)
Ne klar, mit Geld biste auch Mang was?
Ich verstehe die Frage nicht, bitte um Erklärung.

> - Da die Internetverbindung aus Geschwindigkeitsgründen keine direkte Anbindung der
> Software an die Datenbank (via VPN) zulässt, sollte per RDP auf einem (virtuellen) PC
> am Standort der Datenbank gearbeitet werden.
LTE, 10 MBit/s synchron, UMTS, Conpany Connect, HSPA+, Satellit,
Company Connect, auf welchen Namen soll ich die Rechnung ausstellen? Bitte um Mitteilung per PN. Danke.

> Um die VDA-Lizenzierung zu umgehen, hieße das ja, ich müsste theoretisch.......
Einfach noch mehr Scheiße bauen, oder aber kein Koks und Schampus mehr und auf die
Tische tanzen, einfach mal die Kohle ins Unternehmen stecken!
> Was gibt's da für Alternativen?
Pirat oder Schmuggler werden, stehlen gehen, oh Gott, jetzt bloß nichts ehrliches schreiben...

Mensch mach die Bude endlich dicht und komm nicht wieder! Wegen so etwas haben
wir jetzt alle keinen SBS Server mehr von Microsoft, aber stehen alle unter Generalverdacht,
bei MS, weil über einen Kamm geschoren.
Korrigiere: Wenn ich so ähnlich agieren würde wie Du mich hinstellst, würde ich von diversen Portalen was runterladen, mich einen Sch*** für die Lizenzierung interessieren und drauf los installieren.
Was glaubst Du, warum ich diese Fragen hier im Forum stelle? Weil mir gerade langweilig ist am Samstag?
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Mitglied: Dani
LÖSUNG 15.08.2015, aktualisiert um 22:11 Uhr
Guten Abend Dave,
Da die Internetverbindung aus Geschwindigkeitsgründen keine direkte Anbindung der Software an die Datenbank (via VPN) zulässt, sollte per RDP auf einem (virtuellen) PC am Standort der Datenbank gearbeitet werden.
Via RDS.

Ich würde mal gerne Eure Meinung zu dem Thema wissen, ob es wirklich so verwerflich ist, z.B. einen Fileserver mit Backup-Software auf einem Hyper-V-Host zu installieren, wie es immer gesagt wird.
Jein. Erst einmal geht es hier im Lizenzrechtliche Ansätze. Verwendst du eine Windows Server 2012R2 Lizenz auf dem Host und installierst ausschließlich die Hyper-V-Rolle, darfst du die gleiche Lizenz in zwei virtuelle Maschinen auf dem Host nutzen. Sobald eine weitere Rolle installiert wird, wird aus Zwei => Eins. Zum Technischen Hintergrund hat Nils einen guten Blogartikel geschrieben.

Ebenfalls sollte per VPN-Einwahl von zu Hause aus gearbeitet werden können (ebenfalls per RDP)
Hier wäre aus meiner Sicht zwei Lösungsansätze zu prüfen:
  • VPN-Lösung
  • RDS-Host + RDS-Gateway + OTP. Die Verbindung wird via SSL abgesichert. Unabhängig davon ist jeder potenzielle Client startklar ohne irgendwelche Installationen.

Um die VDA-Lizenzierung zu umgehen, hieße das ja, ich müsste theoretisch für jeden potenziellen Nutzer eine Maschine Tag und Nacht laufen lassen?
Wie kommst du auf das schmalle Brett? Um virtuelle Desktopbetriebssystem richtig zu lizensieren gibt es zwei Ansätze:
  • OEM - Lizenz ohne SA => VDA Lizenz für jedes zugreifende Gerät
  • Volumenlizenz mit SA => keine VDA-Lizenz notwendig

Sobald Microsoft Office auf den virtuellen Desktops zum Einsatz kommen soll, muss dies aus dem Volumenlizenzprogramm sein und über Software Assurance verfügen. Da gibt es auch keine Alternativen. Der Einsatz auf einem RDS-Host sieht ähnlich aus: Volumenlizenz pro zugreifeneder Client, SA ist optional.


Gruß,
Dani
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Mitglied: dave84620
15.08.2015 um 22:11 Uhr
Hallo Dani,

auch Dir danke für die ausführlichen und vor allem sachlichen Infos.
Ich werde mich aufgrund dieser Sachlage mit meinem Softwareanbieter unterhalten, um in Erfahrung zu bringen, welche Kosten dabei entstehen.
Mir ist wichtig, dass es korrekt lizenziert wird. Nur möchte ich kein Geld aus dem Fenster werfen.

Schöne Grüße!
Dave
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Mitglied: GuentherH
15.08.2015 um 23:16 Uhr
Hallo.

Der lizenzrechtliche Aspekt, wie in einigen Beiträgen angeführt, ist zwar richtig, aber nicht der Grund warum ein Host ein Host sein sollte. Schließlich würde sich dies durch den Kauf zusätzlicher Lizenzen einfach lösen lassen.

Viel wichtiger ist der technische Aspekt. Die Partent Partion, das ist die VM die man am Hyper-V Host sieht (ja, das ist wirklich eine VM, wenn auch spezielle) ist für die gesamte I/O und Netzwerklast aller installierten VMs zuständig. Und genau dieser VM will man jetzt noch zusätzliche Last duch den Fileserver zumuten.
In diesem Artikel hier ist dies gut beschrieben - https://www.faq-o-matic.net/2010/05/03/warum-der-hyper-v-host-keine-weit ...

LG Günther
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Mitglied: wiseguy
16.08.2015 um 23:02 Uhr
Hallo,

Zitat von dave84620:
[...] Selbst Microsoft sagt, dass ein
Exchange-Server nicht auf der gleichen Maschine wie der DC laufen soll, aber genau die Kombination läuft, wenn man nicht
selbst dran rum murkst, in Form eines SBS trotzdem sehr stabil. [...]

Ich hab noch nie einen vernünftig und vorallem stabil bzw. fehlerfrei laufenden SBS angetroffen. Genau diese Kombination läuft eben nicht stabil bzw. zuverlässig oder zumindestens nicht fehlerfrei. Insofern finde ich es sehr gut, dass es diese Kombination nicht mehr gibt...

Allerdings wäre aus technischer Sicht eine Backup Lösung auf einem Hyper-V insofern möglich, als dass die Sicherung in der Regel zu einem Zeitpunkt läuft, wo die Performance nicht ganz so eine Rolle spielt, bzw. je nach Sicherungslösung die VMs abgeschaltet werden könnten. Auch eine Art Dateiablage ist technisch eher machbar, als ein Exchange auf dem DC. Bei der Dateiablage kommt es aber sehr auf die Menge der Zugriffe an. Sofern es nur um einen sehr kleinen Mitarbeiterkreis geht, wäre das möglich. Allerdings muss man dann bzgl. der Lizenz aufpassen und kann z.B. nur noch eine Server VM Lizensieren. (Wir reden ja von der Std. Lizenz!). Letzteres würde man aber nur dann in Betracht ziehen müssen, wenn die physische Maschine für den File/Backup Server benötigt wird, z.B. wegen einem Bandlaufwerk, etc. Andernfalls ist die Lösung mit VM aufgrund der Performance ganz klar dieser vorzuziehen.

Frage an Alle:
Mal eine Verständnisfrage bzgl. der Lizenz; Ein Backup der VMs kann man doch unter der Rubrik "Verwalten der VMs" mit einordnen, oder?

In der MS Erklährung für die Lizensierung von Windows Server 2012 R2 Standard steht: "...Werden beide erlaubten virtuellen Instanzen genutzt, darf die Instanz in der physischen Betriebssystemumgebung nur zum Hosten und Verwalten der virtuellen Betriebssystemumgebungen verwendet werden. ..."
(Quelle: https://www.microsoft.com/de-de/licensing/produktlizenzierung/windows-se ...)

mfg Wiseguy
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Mitglied: rzlbrnft
17.08.2015 um 02:01 Uhr
Zitat von wiseguy:
Frage an Alle:
Mal eine Verständnisfrage bzgl. der Lizenz; Ein Backup der VMs kann man doch unter der Rubrik "Verwalten der VMs"
mit einordnen, oder?

Ja, das ist laut Technet ausdrücklich erlaubt.
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