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Backups zahlen sich wirklich aus

Mitglied: Melvin.van.Horne

Melvin.van.Horne (Level 1) - Jetzt verbinden

08.08.2017 um 17:45 Uhr, 2087 Aufrufe, 22 Kommentare, 7 Danke

Moin,

Ich arbeite im öffentlichen Dienst. Und da habe ich eine Höhergruppierung beantragt. Die Antwort war "Das sieht nicht gut aus." Und ich solle doch froh sein über die Gruppe die ich habe. Naja. Den Versuch war es wert.

Zwei Tage später hat ein Kollege mal so richtig danebengehauen und eine Datenbank zerlegt. Ein einfacher Bedienfehler. Kann der ärmste eigentlich nichts dafür. Er hat eine Aktualisierung eingelesen ohne zu wissen, dass das seine Kollegin das am Tag vorher schon gemacht hatte. Ist eigentlich nur ihre Aufgabe wenn er nicht da ist. Sie wollte helfen das er nicht so viel zu tun hat wenn er wiederkommt. Erstaunlicherweise lässt die Software das zu. keine Meldung "Sie haben schon .." nichts dergleichen. Einfach drübergebügelt und Müll hinterlassen. Jedenfalls Panik pur.

Ich habe dann das Backup eingespielt. Lief auch nach knapp 20 Minuten alles wieder. Soweit alles normal und wirklich keine Raketenwissenschaft.
Nun bin ich vorhin (am Tag danach) zum Chef zitiert worden. Und wie ich da sitze und grüble was ich denn nun wieder angestellt habe sagt der zu mir: "Wir haben uns ihren Antrag noch mal angesehen. Ist ja nicht ganz unberechtigt wenn da von besonderer Verantwortung die Rede ist. Wir prüfen das nochmal. Aber ich denke das geht durch."

Ist das gemeint, wenn es immer heißt: Ein Backup zahlt sich irgendwann mal aus?

Über die Frage "Was wäre mir passiert wenn ich kein funktionierendes Backup gehabt hätte?" will ich nicht nachdenken.

P.S. Der Beitrag ist im Freudentaumel entstanden. Hoffentlich ist er hier passend ...




Mitglied: beidermachtvongreyscull
08.08.2017 um 17:46 Uhr
Glückwunsch!

Admins werden viel zu selten geschätzt.
Bitte warten ..
Mitglied: Penny.Cilin
08.08.2017 um 17:57 Uhr
Auch von mir Glückwunsch.
Bitte warten ..
Mitglied: Vision2015
08.08.2017 um 17:58 Uhr
moin...
Zitat von beidermachtvongreyscull:

Glückwunsch!

Admins werden viel zu selten geschätzt.
finde ich auch..
Frank
Bitte warten ..
Mitglied: it-fraggle
08.08.2017 um 18:34 Uhr
Da bist du bestimmt in dem Moment ein paar Centimeter gewachsen, was?
Mein Glückwunsch.
Bitte warten ..
Mitglied: DarkHercules
08.08.2017 um 21:28 Uhr
Von mir auch Herzlichen Glückwunsch.
Dass nenn ich Glück.
Bitte warten ..
Mitglied: BassFishFox
09.08.2017 um 03:19 Uhr
Daumen hoch fuer Deine Zukunft.

BFF
Bitte warten ..
Mitglied: rudeboy
09.08.2017 um 08:07 Uhr
Moin!

Glückwunsch, vor allem zur (nachträglichen) Wertschätzung!

Eine Kollegin hatte auch mal eine Datenbank zerlegt und da war es leider selbstverständlich dass die DB nach relativ kurzer Zeit wieder zurückgespielt war und lief.
Aber ich wollte eh mal nach etwas mehr anfragen. ;)

Gruß, rudeboy
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Mitglied: monstermania
09.08.2017 um 08:53 Uhr
Moin,
freut mich für Dich!

Mir ist es vor einigen Jahren ähnlich ergangen.
Im jährlichen Personalgespräch kam mein Vorgesetzter mit einer (für mich) völlig unerwarteten Gehaltserhöhung rüber. Einfach weil ich im Falle eines drohenden Datenverlustes einige Monate zuvor einfach meine Arbeit (gut) gemacht habe!

Irgendwie ein schönes Gefühl, wenn die GF merkt und honoriert, dass man versucht einen guten Job zu machen.

Gruß
Dirk
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Mitglied: Penny.Cilin
09.08.2017 um 10:11 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Moin,
Moin nochmal

Ist das gemeint, wenn es immer heißt: Ein Backup zahlt sich irgendwann mal aus?

Vielleicht für Dich als Anregung: nun in regelmäßig wöchentliche Recoveryszenarien durchzuspielen.
Somit hast Du die Gewährleistung, daß Deine Datensicherung lesbar und wiederherstellbar ist.
Und wenn Du dazu noch eine Dokumentation erstellst, hast Du im Notfall eine Beschreibung.
Umso mehr unterschiedliche Recoveryszenarien Du testest / durchführst, umso besser.

Ja, ich weiß nicht immer ist die Zeit / Lust dafür vorhanden.
ich rede aus eigener Erfahrung, weil den Adminkollege uns damals den Fileserver und einen Domänencontroller bei Restore/Recovery zerschossen hatte.
Konsequenz war: ich musste meinen Urlaub abbrechen und über das Wochenende seine Fehler ausbüglen.


Gruss Penny
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Mitglied: Melvin.van.Horne
10.08.2017 um 09:34 Uhr
Moin,

das war damals meine erste Frage hier. "Wie testet man ein Backup?". So eine vollständig zufriedenstellende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Ich habe kein Testsystem. Bisher erstelle ich Testdateien die ich dann ein paar Tage später lösche und wieder herstelle.

Ich habe auch mal einen neuen Rechner genommen und darauf ein komplettes Restore aus der Windowssicherung gemacht. Der neue "Server" lief danach. Grauenhaft langsam und erst nachdem ich einiges nacharbeiten musste. Aber er lief. Die Probleme hatten alle ihren Ursprung in stark abweichender Hardware. Das ist ja beim Windows Backup nicht anders zu erwarten.

Dokumentation .... Ein heikles Thema. Ich habe hier eine Aufstellung gemacht was wann und wohin gesichert wird und wie die Bänder zu tauschen sind. Mehr nicht. Allerdings ist unser Backup auch nicht sonderlich komplex.

BTT: Ich vermute mal, das die bis zu diesem Vorfall einfach gedacht haben, ich mach hier so was wie der berühmte "Sohn der auch immer am Computer spielt". Danach ist ihnen wohl klar geworden was ein Ausfall der IT wirklich bedeutet. Das sich nämlich etliche Bürger beschweren weil sie extra frei genommen haben um ihre Dinge zu erledigen. Und sich entschuldigen zu müssen, das hassen sie. Sie davor zu schützen sehen sie wahrscheinlich als "grosse Verantwortung".

Ich muss an der Stelle was geraderücken. Das mit der "besonderen Verantwortung" klingt so ein bisschen hochgestochen. Dazu muss man vielleicht erklären das der TVöD sinngemäß sagt "Wenn Du die Tätigkeit xy machst, bekommst du die Gruppe A. Machst du das gleiche, ist diese Tätigkeit aber in deinem Fall mit besonderer Verantwortung verbunden, bekommst du die Gruppe B". Und was nun diese besondere Verantwortung ist, das ist Ermessen des Chefs.

Ich war lange Jahre selbstständig. Davon hatte ich den Kanal voll. Es war nicht die Arbeit an sich. Die hat Spass gemacht und sich auch gelohnt. Aber ich konnte diese Diskussionen nicht mehr hören. Sie haben mir einen HPxyz angeboten. Den finde ich bei Amazon nicht! Sie wollen doch bloss Geld verdienen! Die Viren haben doch Leute wie sie hier eingespielt, damit sie uns abzocken können! So einen Job möchte ich auch mal haben, den ganzen Tag am Computer spielen! Ein guter Kaufmann zahlt erst bei der ersten Mahnung! Wieso berechnen sie Anfahrtskosten? Und der schlimmste: Technik die begeistert!

Meine Kunden waren ein paar Verwaltungen und ein Haufen kleine Handwerksbetriebe. Klar, die müssen scharf aufs Geld gucken. Aber das kann doch nicht heissen das ich mich jedesmal rechtfertigen muss das ich das mache um Geld zu verdienen. Sich von mir beraten lassen, sich ein Angebot machen lassen und dann mit diesem Zettel in den Mediamarkt laufen. Und (ist mir wirklich passiert) als krönenden Höhepunkt aus dem Mediamarkt anrufen weil der Verkäufer nicht genau wusste was gemeint war.

Am Anfang habe ich mich über jeden Anruf gefreut. Zum Ende hin hab ich immer öfter wenn das Telefon geklingelt hat gedacht: "Nicht der schon wieder".

Dann habe ich ein Angebot aus einer Verwaltung bekommen. Ok, ich verdiene weniger als ich als Selbstständiger hatte. Aber ich bin viel zufriedener, ich habe Urlaub der den Namen verdient und ich kann meine Freizeit planen. Wenn ich mich heute zum grillen mit Kumpels verabrede fällt der Satz "Wenn nichts dazwischenkommt" weg. Ich habe keine Angst mehr, das ein mehrwöchiger Ausfall mir ein grosses Loch in die Kasse reisst oder schlimmeres. All das macht für mich die Lücke beim Einkommen mehr als wett. Sie war nie gross und ist nun noch kleiner geworden ist.

in diesem Sinne: Danke an alle, die in diesem Forum meine Fragen beantwortet haben ohne zu wissen das ich sie habe.

Herzlichen Dank für die Glückwünsche, Alles Gute für alle und möget Ihr Eure Backups immer haben und nie brauchen.
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
10.08.2017 um 09:46 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Moin,

das war damals meine erste Frage hier. "Wie testet man ein Backup?". So eine vollständig zufriedenstellende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Ich habe kein Testsystem. Bisher erstelle ich Testdateien die ich dann ein paar Tage später lösche und wieder herstelle.

Ich habe auch mal einen neuen Rechner genommen und darauf ein komplettes Restore aus der Windowssicherung gemacht. Der neue "Server" lief danach. Grauenhaft langsam und erst nachdem ich einiges nacharbeiten musste. Aber er lief. Die Probleme hatten alle ihren Ursprung in stark abweichender Hardware. Das ist ja beim Windows Backup nicht anders zu erwarten.

Das lässt sich mit einem Hypervisorunterbau plus passendem Backup dann lösen. Dann zickt die Windowsmühle nicht mehr.
Zumindest mach ich es so.
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Mitglied: monstermania
10.08.2017 um 10:38 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Moin,
das war damals meine erste Frage hier. "Wie testet man ein Backup?". So eine vollständig zufriedenstellende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Ich habe kein Testsystem. Bisher erstelle ich Testdateien die ich dann ein paar Tage später lösche und wieder herstelle.

Kommt natürlich auf die Größe des Backups/Art der Daten an...
Wir haben z.B. einen alten Server und ein kleines QNAP-NAS im Serverraum stehen. Darauf erfolgen regelmäßig Test-Recovery's von teilen unseres Backups von unserer Bandsicherung (VMWare/Veeam, einzelne Server bzw. Funktionsgruppen). Den einen Monat ist mal Exchange dran, den nächsten Monat DMS, SQL oder der Fileserver. Für ein komplettes Recovery der gesamten Systeme reicht der Platz auf dem Testsystem und dei Leistung des Testservers nicht aus. Aber so prüfen wir regelmäßig, ob die Datenwiederherstellung von Band grundsätzlich funktioniert und vor Allem auch, ob die Systeme auch nach der Wiederherstellung sauber laufen.
Außerdem bleibt man in Übung, was die Recovery-Prozesse angeht. Ein sehr oft vernächlässigter Aspekt, da man im Ernstfall eh schon unter Druck steht und dann jeder Handgriff sitzen sollte! Lese ich häufig genug, dass sich Leute erst im Ernstfall mit einem Recovery beschäftigen und dann überhaupt nicht wissen, wie Sie vorgehen müssen.
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Mitglied: Penny.Cilin
10.08.2017 um 10:41 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Moin,
Moin,

das war damals meine erste Frage hier. "Wie testet man ein Backup?". So eine vollständig zufriedenstellende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Ich habe kein Testsystem. Bisher erstelle ich Testdateien die ich dann ein paar Tage später lösche und wieder herstelle.
Hier zwei einfache Szenarios, ohne daß man eine großartige Lösung benötigt
  • Wiederherstellung von einzelnen Dateien (nicht in den Ursprungsort wiederherstellen, sondern in einen anderen Pfad / Laufwerk)
    • prüfen, ob die Daten nutzbar / lesbar / bearbeitbar sind
  • Wiederherstellung ganzer Verzeichnisse (auch hier wie oben bereits genannt)
    • dito wie oben
Und nicht immer die gleichen Dateien / Verzeichnisse nehmen

Ich habe auch mal einen neuen Rechner genommen und darauf ein komplettes Restore aus der Windowssicherung gemacht. Der neue "Server" lief danach. Grauenhaft langsam und erst nachdem ich einiges nacharbeiten musste. Aber er lief. Die Probleme hatten alle ihren Ursprung in stark abweichender Hardware. Das ist ja beim Windows Backup nicht anders zu erwarten.
OK, mit dem einfachen windows backup nicht anders machbar. Evtl. überlegen ein externes Backupprogramm zu nutzen, da es die Möglichkeit bietet, auf andere Hardware wiederherzustellen.

Dokumentation .... Ein heikles Thema. Ich habe hier eine Aufstellung gemacht was wann und wohin gesichert wird und wie die Bänder zu tauschen sind. Mehr nicht. Allerdings ist unser Backup auch nicht sonderlich komplex.
Das ist das mindeste, was man dokumentieren sollte. Was wird wann und wo gesichert. Was ich meine, ist die Dokumentation wie wird was wiederhergestellt.

BTT: Ich vermute mal, das die bis zu diesem Vorfall einfach gedacht haben, ich mach hier so was wie der berühmte "Sohn der auch immer am Computer spielt". Danach ist ihnen wohl klar geworden was ein Ausfall der IT wirklich bedeutet. Das sich nämlich etliche Bürger beschweren weil sie extra frei genommen haben um ihre Dinge zu erledigen. Und sich entschuldigen zu müssen, das hassen sie. Sie davor zu schützen sehen sie wahrscheinlich als "grosse Verantwortung".
Das ist das große grundsätzliche Dilemma. So lange nichts passiert ist alles Friede Freude Eierkuchen. In dem Moment wo es brennt, ist es schon zu spät.
Selbst die Argumentation / Frage
  • Nennen Sie mir die Kosten / Verluste bei einem Teil- oder Totalausfall der IT
  • Wie lange kann das Unternehmen einen Teil- oder Totalausfall der IT verkraften
  • Wie sind / muss die SLA für verschiedene Ausfallszenarien definiert sein
Das sind elitäre Fragen, welche folgendermaßen beantwortet werden
  • Bisher ist doch immer alles gut gegangen, warum sollen wir uns darüber Gedanken machen?
  • Wie oft passiert das, bzw. wie oft ist die IT in der Vergangenheit teilweise oder ganz ausgefallen? Überhaupt nicht, sehen sie, warum sollen wir uns damit beschäftigen?
  • Aussage: Das ist doch Ihre Aufgabe (FALSCH Die Anforderung muss vom Unternehmen / Abteilung kommen, die IT setzt die technische Lösung um)

Ich war lange Jahre selbstständig. Davon hatte ich den Kanal voll. Es war nicht die Arbeit an sich. Die hat Spass gemacht und sich auch gelohnt. Aber ich konnte diese Diskussionen nicht mehr hören. Sie haben mir einen HPxyz angeboten. Den finde ich bei Amazon nicht! Sie wollen doch bloss Geld verdienen! Die Viren haben doch Leute wie sie hier eingespielt, damit sie uns abzocken können! So einen Job möchte ich auch mal haben, den ganzen Tag am Computer spielen! Ein guter Kaufmann zahlt erst bei der ersten Mahnung! Wieso berechnen sie Anfahrtskosten? Und der schlimmste: Technik die begeistert!
Diese Aussage kenne ich. Auf solche Kunden verzichtet man dann. Und Halbwissen der Kunden ist immer gefährlich. Ich hatte auch so einen Kunden, welcher die Hardware beim Blödmarkt gekauft, mich beauftragt hat und sich dann wunderte, warum der Mist so langsam war. Und der Support anschließend teuerer war. Egal, ich habe ihm gesagt er soll sich einen anderen Dienstleister suchen. Er sucht heute noch...

Meine Kunden waren ein paar Verwaltungen und ein Haufen kleine Handwerksbetriebe. Klar, die müssen scharf aufs Geld gucken. Aber das kann doch nicht heissen das ich mich jedesmal rechtfertigen muss das ich das mache um Geld zu verdienen. Sich von mir beraten lassen, sich ein Angebot machen lassen und dann mit diesem Zettel in den Mediamarkt laufen. Und (ist mir wirklich passiert) als krönenden Höhepunkt aus dem Mediamarkt anrufen weil der Verkäufer nicht genau wusste was gemeint war.
Siehe oben - gleiches Thema - sollen Sie es selber maachen.
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Mitglied: Melvin.van.Horne
10.08.2017 um 11:19 Uhr
Moin,

ich mache eigentlich laufend Wiederherstellungen. Es vergeht hier keine Woche das nicht irgendwer kommt und ein Word Dokument, eine Excel Tabelle oder sonstwas "von voriger Woche" braucht. Da wird eine Datei geöffnet, der Text geändert und dann gespeichert. Und dann ist das erstaunen gross, wenn der ursprüngliche Text nicht mehr zu finden ist.

Zitat: Wenn ich mein Dokument "Das ist mein Brief.docx" öffne, kommt nur der neue Brief. Ich brauch aber den alten!
Wie heisst denn der alte?
Na genau so!

Wieder eine Gelegenheit das Backup zu testen.

Zusätzlich zur Windowssicherung mache ich Backups mit Backup Exec auf Band. Aber da kann ich nur Dateien und Ordner testweise wiederherstellen. Ich habe keinen zweiten Streamer.

Zu dem anderen. Ich habe immer recht gut verdient. Hätte ich mich von allen Kunden getrennt die sich solche Knaller geleistet haben, hätte sich das wohl geändert. Nur von den Verwaltungen hätte ich nicht leben können. Und Kunden die zu klein sind für eine eigene EDV und zu gross um den Wert einer funktionierenden IT nicht zu erkennen, gibt es hier kaum. Auf die stürzen sich alle mit zum Teil aberwitzig niedrigen Angeboten. Da wollte ich nicht mehr mitmachen. Und als dann das Angebot kam ...
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Mitglied: Penny.Cilin
10.08.2017 um 11:25 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Zitat: Wenn ich mein Dokument "Das ist mein Brief.docx" öffne, kommt nur der neue Brief. Ich brauch aber den alten!
Wie heisst denn der alte?
Na genau so!
Hast Du kein VSS aktiviert? - Damit ist es doch einfach, die Vorgängerversionen wiederherzustellen.
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Mitglied: Melvin.van.Horne
10.08.2017 um 12:03 Uhr
Moin,

doch, das habe ich aktiviert. Aber ich mache lieber ein Restore. Eben zum testen. Und zweitens (bitte nicht lachen) Wenn meine User merken das es nur ein Mausklick ist solchen Blödsinn zu reparieren ...

So müssen sie warten, bis ich einen Ordner für das Restore angelegt, das Band aus dem Tresor geholt, den Fall in die Liste eingetragen, Rödel Rödel auf dem Band und der Ordner mit Stand von gestern Abend ist wieder da. Dann müssen sie sich die jeweiligen Dateien umbenennen und zusammenkopieren. Das haben sie nicht so gerne. Da passen sie lieber auf. Ja, ich weiss, das ist nicht fair.

Ich kriege hier bald neue Server. Und wenn die alten nicht mehr gebraucht werden, werde ich mal ein komplettes Restore anschmeissen. So eine richtige Katastrophensimulation. Und erst dann werde ich wissen wie ich bei einem Totalausfall ausgesehen hätte.
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Mitglied: monstermania
10.08.2017 um 12:55 Uhr
Zitat von Penny.Cilin:
Hast Du kein VSS aktiviert? - Damit ist es doch einfach, die Vorgängerversionen wiederherzustellen.
VSS im größeren (Firmen)umfeld einzusetzen würde ich mir sehr gut überlegen bzw. sehr gut planen!
Wir haben hier auch lange darüber diskutiert, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass die Gefahren beim Einsatz von VSS den möglichen Nutzen übersteigen.
Schon mal darüber nachgedacht, wenn ein User in einer Abteilung versehentlich nicht nur die eine Datei von letzter Woche, sondern mal eben eine komplette Ordnerstruktur einer Abteilung wieder herstellt? Dann wird es richtig spaßig...
VSS ist eine sehr gute Idee von Microsoft, nur leider administrativ mal wieder lausig umgesetzt worden. Z.B. Eine Einschränkung, dass nur einzelne Dateien durch normale User wieder hergestellt werden können fehlt vollkommen.
Von daher, sollte man die Nutzung von VSS nur auf die Speicherpfade beschränken, auf denen die persönlichen Userverzeichnisse liegen! Da können die User zumindest nur die eigenen Daten zerschießen.

Zum Glück ist es dank Veeam Backup für uns unerheblich, ob wir VSS nutzen. Einzelne Dateien können wir damit ebenfalls quasi sofort wieder herstellen.
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Mitglied: Penny.Cilin
10.08.2017, aktualisiert um 13:11 Uhr
Zitat von monstermania:

Zitat von Penny.Cilin:
Hast Du kein VSS aktiviert? - Damit ist es doch einfach, die Vorgängerversionen wiederherzustellen.
VSS im größeren (Firmen)umfeld einzusetzen würde ich mir sehr gut überlegen bzw. sehr gut planen!
Kommt darauf an. ich habe es bereits in vielen großen Unternehmen im Einsatz gesehen. Und es gab keine Probleme.
Wir haben hier auch lange darüber diskutiert, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass die Gefahren beim Einsatz von VSS den möglichen Nutzen übersteigen.
Ok, nenne sie bitte.
Schon mal darüber nachgedacht, wenn ein User in einer Abteilung versehentlich nicht nur die eine Datei von letzter Woche, sondern mal eben eine komplette Ordnerstruktur einer Abteilung wieder herstellt? Dann wird es richtig spaßig...
Dem Anwender klipp und klar hinweisen, daß er dann richtige Probleme bekommt. Die Anwendung der Vorgängerversionen war in den Unternehmen nur dem Support bzw. den Administratoren gestattet. Wer meinte, er muss es selbst machen, weil er genug Halbwissen hat, muss dann den herkämmlichen Weg über den Restore gehen. - Pech gehabt.
VSS ist eine sehr gute Idee von Microsoft, nur leider administrativ mal wieder lausig umgesetzt worden. Z.B. Eine Einschränkung, dass nur einzelne Dateien durch normale User wieder hergestellt werden können fehlt vollkommen.
Von daher, sollte man die Nutzung von VSS nur auf die Speicherpfade beschränken, auf denen die persönlichen Userverzeichnisse liegen! Da können die User zumindest nur die eigenen Daten zerschießen.
Und wie willst Du das einschränken? Erkläre Dich.

Zum Glück ist es dank Veeam Backup für uns unerheblich, ob wir VSS nutzen. Einzelne Dateien können wir damit ebenfalls quasi sofort wieder herstellen.
Hm, ich habe jetzt kein Veeam aktuell vorliegen. Schau doch mal unter
ob nicht Veeam auch VSS nutzt bzw. einen eigenen Provider / Writer einsetzt.

[Edit] Laut dieser Dokumentation setzt auch Veeam auf VSS auf.
Bitte warten ..
Mitglied: monstermania
10.08.2017 um 14:21 Uhr
Zitat von Penny.Cilin:

Dem Anwender klipp und klar hinweisen, daß er dann richtige Probleme bekommt. Die Anwendung der Vorgängerversionen war in den Unternehmen nur dem Support bzw. den Administratoren gestattet. Wer meinte, er muss es selbst machen, weil er genug Halbwissen hat, muss dann den herkämmlichen Weg über den Restore gehen. - Pech gehabt.

Erst gibt Ihm der Admin die Möglichkeit, aber wenn er was falsch macht bekommt er ein richtiges Problem!
Eben, weil wenn ein User die Möglichkeit hat, selbst Vorversionen wieder herzustellen, besteht eben auch die Gefahr, dass er mal eben versehentlich eine ganze Ordnerstruktur wieder herstellt statt nur einer einzelnen Datei.
Auf seinem eigenem Netzwerklaufwerk -> Egal
Innerhalb eines Abteilungslaufwerks -> Fatal

Und wie willst Du das einschränken? Erkläre Dich.
Nun, warum nicht per Gruppenrichtlinien individuell per Volume steuerbar!? So dass z.B. ein normaler Benutzer auf einem Volume ausschließlich einzelne Dateien aus dem VSS wieder herstellen kann und eben nicht eine komplette Ordnerstruktur. Würde auch für ~90% aller Fälle ausreichen.
Du kannst es mir ruhig glauben, wenn Du den Spaß das erste mal hast, weiß man warum man sich VSS auf Abteilungslaufwerken gut überlegen sollte! Richtig Spaßig, wenn die Abteilung das dann erst nach 1-2 Wochen merkt, und zwischenzeitlich schön weiter gearbeitet hat...

[Edit] Laut dieser Dokumentation setzt auch Veeam auf VSS auf.
Jede moderne Backupsoftware setzt auf VSS auf. Aber auf die Backuplösung haben normale User eben keinen Zugriff! ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Wiederherstellung einzelner Dateien mit Veeam auch nicht viel länger dauert als per VSS.

Bei uns gibt es VSS deswegen nur auf dem Volume für die Usershares!
Bitte warten ..
Mitglied: Melvin.van.Horne
10.08.2017 um 14:26 Uhr
Moin,

ich habe hier als einer meiner ersten Amtshandlungen eine Liste der verbotenen Dinge rumgeschickt. Zu diesen Dingen zählt auch der Reiter "Vorgängerversionen". Und ich habe mit meinen Nutzern wirklich Glück. Die machen fast nur ganz normale Fehler so wie jeder von uns. Das bügele ich dann ohne Gemecker aus und es hat sich. Als Gegenleistung halten sie sich an das, um was ich sie bitte. Ein richtig entspanntes Verhältnis.

Ich habe mir den Ruf erarbeitet sehr nett aber ein wenig schräg zu sein. So tolerieren sie meine Bürodekoration, die Musik und den einen oder anderen Spruch.

Ein Mitarbeiter aus einer anderen Behörde war mal in meinem Büro und hat anschliessend den Chef gefragt wer denn sein Büro so verunstalten würde. Die Poster und dann das Zeug was da rumsteht. Das sei ja fürchterlich.
Da sitzt unser EDVer
Achso, na dann ...

Einer der Gründe warum ich nie bereut habe hier angefangen zu haben.
Bitte warten ..
Mitglied: Penny.Cilin
10.08.2017 um 15:10 Uhr
Zitat von Melvin.van.Horne:

Ein Mitarbeiter aus einer anderen Behörde war mal in meinem Büro und hat anschliessend den Chef gefragt wer denn sein Büro so verunstalten würde. Die Poster und dann das Zeug was da rumsteht. Das sei ja fürchterlich.
Das geht den ein Sch..... an, was Du in Deinem Büro stehen hast.

Da sitzt unser EDVer
Achso, na dann ...
Und das ist ein Diskriminierung gegenüber Deiner Qulaifikation.
Hoffentlich benötigt der Typ nicht mal Deine Hilfe.
Bitte warten ..
Mitglied: Melvin.van.Horne
10.08.2017 um 15:48 Uhr
Moin,

offfensichtlich haben die Leute so lange amerikanische Serien geguckt, bis sie EDVer grundsätzlich für schräge Vögel halten. Wenn das nun mal so ist, warum soll man das nicht nutzen um sich das Leben zu verschönern? Raus bekommt man das aus den Köpfen ohnehin nicht.

Und ein Büro ohne Roethlisberger Poster an der Wand und Steelers Helm im Regal ... Mal ehrlich. Wer könnte denn unter solchen Bedingungen vernünftig arbeiten
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