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In den Beruf IT-Systemadministrator gerutscht

Mitglied: Torwolf

Torwolf (Level 1) - Jetzt verbinden

27.01.2020 um 09:49 Uhr, 4578 Aufrufe, 28 Kommentare, 6 Danke

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Person, ich bin 25 Jahre alt, habe die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene Ausbildung als Industriemechaniker.

Ich bin in meiner Firma nach Abschluss der Ausbildung in die IT gerutscht, da dringend jemand gesucht wurde und ich privat viel Erfahrung hatte.

Bin nun seit knapp 3 Jahren hier als IT-Systemadministrator tätig, meine Tätigkeiten sind sehr unterschiedlich.

Bin halt der Mann in der Firma wenn jemand seine Maus nicht bedienen kann

Natürlich verwalte ich auch Server usw.

Habe bisher 2 Seminare besucht:
Windows Server Grundlagen AD
Windows Server - Netzwerkdienste

Möchte mich natürlich in dem Bereich noch gerne weiterbilden nur die Frage ist was genau brauche ich für meinen Beruf als IT-Systemadministrator?
Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben?
Leider habe ich keine Zeit für etwas langfristiges wie ein Studium...

Danke im voraus
28 Antworten
Mitglied: SomebodyToLove
27.01.2020 um 10:04 Uhr
Zitat von Torwolf:


Ich bin in meiner Firma nach Abschluss der Ausbildung in die IT gerutscht, da dringend jemand gesucht wurde und ich privat viel Erfahrung hatte.

Glückwunsch,


Zitat von Torwolf:

Natürlich verwalte ich auch Server usw.

Habe bisher 2 Seminare besucht:
Windows Server Grundlagen AD
Windows Server - Netzwerkdienste

Möchte mich natürlich in dem Bereich noch gerne weiterbilden nur die Frage ist was genau brauche ich für meinen Beruf als IT-Systemadministrator?
Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben?
Leider habe ich keine Zeit für etwas langfristiges wie ein Studium...

Da kann man schwierig Tipps geben, da wir deine Umgebung und Aufgabenbereich nicht wirklich kennen.
Klingt aber nach einem klassischen Microsoft Netzwerk.

Was mit sehr gut geholfen hat sind die Microsoft Zertifizierungen, diese kann man nebenher im Selbststudium machen und sich seine Zeit selber einteilen. Auch wenn es darauf ankommt wie ein Arbeitgeber diese sieht, da sich viele mit Brain Dump Prüfungsbögen das Zertifikat erschleichen...

Aber wenn man sich das Wissen aus Büchern / Testumgebung erarbeitet und dann das Zertifikat / die Zertifikate macht, dann bringt einem das schon nachhaltiges Wissen und mit deinen Kursen bist du da ja auf einen ganz guten Weg.

Grüße
Somebody
Bitte warten ..
Mitglied: KowaKowalski
27.01.2020 um 10:06 Uhr
Zitat von Torwolf:
Bin halt der Mann in der Firma wenn jemand seine Maus nicht bedienen kann


Hi Torwolf,


aufgrund Deiner eigenen Angabe schlage ich nen "Mauskurs" vor.
Evetuell noch nen Lehrgang > "Wie bringe ich DAU`s den PC Umgang bei?"


Nee, mal im Ernst: Wo hast Du bei Deiner täglichen Arbeit die größten Probleme?
Wohin entwickelt sich das Portfolio Deiner Arbeitgebers und Du hast von dieser Entwicklung noch zu wenig Ahnung?

mfg
kowa

PS. macht ja keinen Sinn wenn Du nen Schein für Exchangeserver machst obwohl Deine Firma per Google Business mailt.
Bitte warten ..
Mitglied: Torwolf
27.01.2020 um 10:19 Uhr
Zitat von SomebodyToLove:

Zitat von Torwolf:


Ich bin in meiner Firma nach Abschluss der Ausbildung in die IT gerutscht, da dringend jemand gesucht wurde und ich privat viel Erfahrung hatte.

Glückwunsch,


Zitat von Torwolf:

Natürlich verwalte ich auch Server usw.

Habe bisher 2 Seminare besucht:
Windows Server Grundlagen AD
Windows Server - Netzwerkdienste

Möchte mich natürlich in dem Bereich noch gerne weiterbilden nur die Frage ist was genau brauche ich für meinen Beruf als IT-Systemadministrator?
Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben?
Leider habe ich keine Zeit für etwas langfristiges wie ein Studium...

Da kann man schwierig Tipps geben, da wir deine Umgebung und Aufgabenbereich nicht wirklich kennen.
Klingt aber nach einem klassischen Microsoft Netzwerk.

Was mit sehr gut geholfen hat sind die Microsoft Zertifizierungen, diese kann man nebenher im Selbststudium machen und sich seine Zeit selber einteilen. Auch wenn es darauf ankommt wie ein Arbeitgeber diese sieht, da sich viele mit Brain Dump Prüfungsbögen das Zertifikat erschleichen...

Aber wenn man sich das Wissen aus Büchern / Testumgebung erarbeitet und dann das Zertifikat / die Zertifikate macht, dann bringt einem das schon nachhaltiges Wissen und mit deinen Kursen bist du da ja auf einen ganz guten Weg.

Grüße
Somebody
Danke erstmal für deine Antwort.
Also mein Chef hat mir da eigentlich alles offen gelassen, sprich ich könnte in jede Richtung meine Zertifikate machen, die Frage ist dann halt was Sinn macht



Zitat von KowaKowalski:

Zitat von Torwolf:
Bin halt der Mann in der Firma wenn jemand seine Maus nicht bedienen kann


Hi Torwolf,


aufgrund Deiner eigenen Angabe schlage ich nen "Mauskurs" vor.
Evetuell noch nen Lehrgang > "Wie bringe ich DAU`s den PC Umgang bei?"


Nee, mal im Ernst: Wo hast Du bei Deiner täglichen Arbeit die größten Probleme?
Wohin entwickelt sich das Portfolio Deiner Arbeitgebers und Du hast von dieser Entwicklung noch zu wenig Ahnung?

mfg
kowa

PS. macht ja keinen Sinn wenn Du nen Schein für Exchangeserver machst obwohl Deine Firma per Google Business mailt.

Haha, ja das wäre glaube ich mal eine gute Idee.
Hab glaube ich eher die größten Probleme mit den nervigen Druckern.

Also ich würde behaupten, meine größten Schwächen liegen im Bereich Server Aufbau, Strukturierungen usw.
Wir befinden uns grad in der Einführungsphase von SAP, also habe ich auch etwas mit SAP am Hut, allerdings ist das nicht mein Hauptbereich, da meine Arbeitskollegen sich eher damit beschäftigen.
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Mitglied: maretz
27.01.2020 um 10:22 Uhr
Nun - ich würde hier entweder eine Ausbildung oder eine Umschulung vorschlagen... Klar - du kannst jetz 10 Kurse machen, trotzdem wirst du halt immer der "Quereinsteiger" bleiben. Das bedeutet auch wenn du dich in 3 Jahren irgendwo bewirbst liegt deine Qualifikation aufm Papier erst mal unter der eines Fachinformatikers.

Was du für den Beruf brauchst kann dir keiner sagen... Ich habe in meiner Laufbahn bereits Admins gesehen bei denen ich nicht sicher bin ob die ne Maus unfallfrei benutzen können (oder gar dürfen), ich habe Leute gesehen die in nahezu jedem System fit sind. Auch da ist die Frage eben was du in X Jahren machen willst - immer noch derjenige sein der gerufen wird wenn die Maus nicht geht oder mehr?

Klar kannst du auch als Quereinsteiger arbeiten - nur ist halt immer die Frage wo du dann Gehaltsmässig später liegst und welche Jobs du haben willst. In kleineren Betrieben wird idR. halt eher auf die Erfahrung geguckt, dafür aber auch die Arbeit entsprechend gesehen... In grösseren Betrieben hast du halt idR. nen Personaler der zuerst nur das Papier anguckt - dafür läuft da eben Geldmässig oft etwas mehr und die Chancen sind auch andere...
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Mitglied: monstermania
27.01.2020 um 10:29 Uhr
Moin,
kommt m.E. ganz darauf an ob Du langfristig mehr in der Praxis arbeiten möchtest, oder mehr in den Bereich IT-Management wechseln willst.
Da Du ja bereits eine Ausbildung hinter Dir hast, wäre z.B. eine Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker eine gute Möglichkeit.
Auch ein Fernstudium wäre bei Dir ja möglich.
Beides kann man berufsbegleitend machen. Wobei das natürlich nicht ohne ist, neben einem Fulltime-Job noch mehrere Jahre die Schulbank zu drücken! Allerdings kann der jetzige bzw. zukünftige AG auch sehr gut daran sehen, wie viel "Biss" Du hast und ob Du Dein Ziel auch langfristig verfolgen kannst.
Die Hersteller-Prüfungen sind aus meiner Sicht eines älteren IT'lers kritisch zu betrachten. Leider ist es so, dass hier i.d.R. keine Aussage über die Qualität getroffen wird. Ich habe schon öfter mit Bewerbern zu tun gehabt, die Zertifikate ohne Ende vorweisen konnten, aber in der Praxis hoffnungslos gescheitert sind. IT ist mehr als ein paar Prüfungen zu machen.

Gruß
Dirk
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Mitglied: Torwolf
27.01.2020 um 11:04 Uhr
Zitat von maretz:

Nun - ich würde hier entweder eine Ausbildung oder eine Umschulung vorschlagen... Klar - du kannst jetz 10 Kurse machen, trotzdem wirst du halt immer der "Quereinsteiger" bleiben. Das bedeutet auch wenn du dich in 3 Jahren irgendwo bewirbst liegt deine Qualifikation aufm Papier erst mal unter der eines Fachinformatikers.

Was du für den Beruf brauchst kann dir keiner sagen... Ich habe in meiner Laufbahn bereits Admins gesehen bei denen ich nicht sicher bin ob die ne Maus unfallfrei benutzen können (oder gar dürfen), ich habe Leute gesehen die in nahezu jedem System fit sind. Auch da ist die Frage eben was du in X Jahren machen willst - immer noch derjenige sein der gerufen wird wenn die Maus nicht geht oder mehr?

Klar kannst du auch als Quereinsteiger arbeiten - nur ist halt immer die Frage wo du dann Gehaltsmässig später liegst und welche Jobs du haben willst. In kleineren Betrieben wird idR. halt eher auf die Erfahrung geguckt, dafür aber auch die Arbeit entsprechend gesehen... In grösseren Betrieben hast du halt idR. nen Personaler der zuerst nur das Papier anguckt - dafür läuft da eben Geldmässig oft etwas mehr und die Chancen sind auch andere...

Also ich muss sagen das ich hier sehr zufrieden bin und Gehaltsmäßig denke ich jetzt auch nicht unbedingt unterbezahlt bin.
Kommt es denn am Ende denn nicht auch viel auf die Berufserfahrung an?

Zitat von monstermania:

Moin,
kommt m.E. ganz darauf an ob Du langfristig mehr in der Praxis arbeiten möchtest, oder mehr in den Bereich IT-Management wechseln willst.
Da Du ja bereits eine Ausbildung hinter Dir hast, wäre z.B. eine Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker eine gute Möglichkeit.
Auch ein Fernstudium wäre bei Dir ja möglich.
Beides kann man berufsbegleitend machen. Wobei das natürlich nicht ohne ist, neben einem Fulltime-Job noch mehrere Jahre die Schulbank zu drücken! Allerdings kann der jetzige bzw. zukünftige AG auch sehr gut daran sehen, wie viel "Biss" Du hast und ob Du Dein Ziel auch langfristig verfolgen kannst.
Die Hersteller-Prüfungen sind aus meiner Sicht eines älteren IT'lers kritisch zu betrachten. Leider ist es so, dass hier i.d.R. keine Aussage über die Qualität getroffen wird. Ich habe schon öfter mit Bewerbern zu tun gehabt, die Zertifikate ohne Ende vorweisen konnten, aber in der Praxis hoffnungslos gescheitert sind. IT ist mehr als ein paar Prüfungen zu machen.

Gruß
Dirk

Also verstehe ich das richtig das eigentlich dann die Berufserfahrung eher das ist worauf man schaut?
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Mitglied: aqui
27.01.2020, aktualisiert um 11:36 Uhr
Auch da ist die Frage eben was du in X Jahren machen willst
Das ist genau der Knackpunkt, denn mit 2 oder 3 kleinen Schulungen wirst du in der Firma immer der nette Laufbursche für die DAUs bleiben und darfst mal ein paar User auf dem Server einrichten. An SAP wirst du ja schon nicht rangelassen... Wenn du auf dem Niveau stehen bleiben willst und das in 30 Jahren auch mit weißen Haaren noch machen willst...alles gut. Treibt es dich aber mal zu neuen Ufern und Herausforderungen (und die sind in der IT ja groß und nicht nur auf den MS Horizont beschränkt) wo mehr verlangt wird (und auch mehr bezahlt wird) ist das eine böse Sackgasse.
Kollege @maretz hat ja schon alles zu dem Punkt gesagt. Mit 25 dann auf so einer Hilfsadmin Position bis zur Rente hängen zu bleiben ist die Frage ob dir das als finale Berufsperspektive reicht.
Hersteller Zertifizierungen sind rein immer Marketing getrieben und wenig wert eben wegen der fehlenden Qualität wie @monstermania auch richtig sagt. Es gibt einige wenige Ausnahmen aber eben nur sehr wenige.
Es hängt also immer von DIR ab und eine fundierte Weiterbildung wo du nachher einen Schein in der Hand hast ist die sicherere Bank. ("...hast du halt idR. nen Personaler der zuerst nur das Papier anguckt.")
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Mitglied: monstermania
27.01.2020, aktualisiert um 11:47 Uhr
Zitat von Torwolf:

Also verstehe ich das richtig das eigentlich dann die Berufserfahrung eher das ist worauf man schaut?
Die Berufserfahrung und entsprechenden Arbeitszeugnisse sind sehr aussagekräftig. Nur die hast Du halt erst, wenn Du ein gewisses Alter und die entsprechende Berufserfahrung vorweisen kannst!
Wenn Du jetzt also die nächsten 10 Jahre nur in Deiner jetzigen Firma bleibst und dann doch mal wechseln willst, ist es natürlich für den zukünftigen AG schwer sich ein echtes Bild über Deine Fähigkeiten zu machen. Wenn Du dann einen Mitbewerber hast, der in den gleichen 10 Jahren 3 Top-Arbeitszeugnisse vorweisen kann und wenn dann noch die Gründe die jeweils zum Wechsel des Arbeitsplatzes geführt haben plausibel bzw. nachvollziehbar sind, wird es schwer für Dich.
Der Personaler kennt Dich ja i.d.R. nicht, sondern muss allein aus der Bewerbungsmappe entscheiden wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Und da zählen nun mal Fakten.
Das soll jetzt nicht heißen, dass Du Dir jetzt möglichst schnell einen neuen AG suchen sollst. Wenn Du zufrieden bist und das Klima stimmt ist ja Alles gut! Nur es muss Dir klar sein, dass Du dich als Quereinsteiger und mit keiner großen Erfahrung irgendwann mal schwer werden kann mit einem neuen Job. Wer weiß schon wie die berufliche Situation in der IT-Branche in 10 oder 20 Jahren aussieht.

Aber warum denn nicht jetzt parallel zum Job die Technikerschule oder ein Fernstudium machen!? Evtl. beteiligt sich Dein AG ja sogar an den Kosten. So einen Techniker oder einen Master kann Dir keiner nehmen und das macht sich bei einer evtl. späteren Bewerbung auch gut. Wenn ein Personaler sieht, dass Du weiterkommen willst und Zeit investierst kommt das eigentlich immer gut in der Bewerbung.
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Mitglied: maretz
27.01.2020 um 12:01 Uhr
Moin,

man SOLLTE auf die Berufserfahrung schauen - ja. Das ist aber nicht die realiät. In der Realität hast du irgendeinen Personalchef (in mittelgrossen und grossen Firmen). Für den ist Exchange der tägliche Wechselkurs von Yahoo und Spam das komische Fleisch aus der Dose. D.h. der kann mit deiner Erfahrung nix anfangen - aber der entscheidet ob du zum Vorstellungsgespräch gehst oder nicht. Und für den zählt nunmal das Papier...

Dasselbe mit Zertifikaten - klar sind die gut. Nur: Dank Braindumps usw. ist heute nen CCNA oder MCSA,... auch nicht mehr soviel wert. Denn ob du das wirklich verstanden hast kommt halt erst im Job. Und warum sollte ein Personaler DICH einladen (ggf. auch Anreise usw. bezahlen) - wenn er daneben 5 oder 10 Fachinformatiker und 2-x Studierte stehen hat? Klar - wenn du 10 Jahre Erfahrung hast und die anderen grad frisch von der Schule kommen - ggf. Aber auch da zählt dann Erfahrung - und nicht "ich hab 10 Jahre den Toner beim Drucker gewechselt". Damit punktest du höchstens wenns um wirkliche Hilfsjobs geht denn da wäre jeder FI/Dipl. Inf/Ing einfach zu teuer. Aber ich weiss nich wie es bei dir aussieht - ich habe eigentlich heute keine Lust mehr mich darum zu kümmern warum der Druck bei Word nicht korrekt dargestellt wird und/oder hinzulaufen um festzustellen dass das Papier alle ist.

Daneben kommt dann noch die Gehaltsfrage. Und auch da wirst du immer auf der Nase liegen. Denn auch hier schaut man zuerst aufs Papier - und da sind die Firmen nichts anderes als Gebrauchtwagenhändler (und herzlichen Glückwunsch, du und ich sind die gebrauchten Autos...). Jede delle wird angeschaut wo man sparen kann. Da ist natürlich ein fehlender Abschluss gleich mal 500 E weniger. Das ist was anderes wenn deine Firma dich fragt ob du das mit machen kannst - klar, die wollen was. Wenn DU aber wechseln willst sieht das anders aus. So - und jetzt darfst du nachrechnen - gehe mal nur von 200E/Monat weniger aus. Bedeutet im Jahr 2400 E, 10 Jahre 24000 Euro. Bei 25 hast du noch min. 40 Jahre vor dir -> sind mal eben lockere 100K die du grad in die Tonne werfen möchtest. Klar, wer hat der hat...

Ich würde in jedem Fall ne Ausbildung oder ähnliches machen. Klar ist es jetzt schwer und nervig ABER langfristig idR. besser... Wenn es mir morgen in DE nicht mehr gefällt kann ich halt überall arbeiten (aktuell bin ich z.B. nicht mal mehr in DE Angestellt). Ob ich dabei dann in die Staaten oder sonstwohin gehe ist dabei ziemlich egal - mein Schein ist überall anerkannt. Als Quereinsteiger wirst du auch da immer Probleme bekommen - da fast jedes Land sagt das die selbst genug "ungelernte" haben...
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Mitglied: H41mSh1C0R
27.01.2020 um 12:23 Uhr
^^Zitat von Torwolf:
Leider habe ich keine Zeit für etwas langfristiges wie ein Studium...
Es gibt bei dieser Aussage nur die falschen Prioritäten. Wenn du meinst keine Zeit zu haben, dann schau was dir die Zeit vermeintlich raubt.
Mit 25 war ich mitten drin im Studium, nachdem ich mir die Frage nach dem Studium gestellt hatte nach meiner Ausbildung.
Fernstudium ist eine Variante, das was ich bevorzugen würde, wenn ich am Anfang stünde, wäre ein BA Studium.
Wenn das Interesse in die Richtung besteht, wirst du einen Weg finden. =)
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Mitglied: SeaStorm
27.01.2020 um 12:38 Uhr
Zitat von Torwolf:

Hab glaube ich eher die größten Probleme mit den nervigen Druckern.
Drucker sind der natürliche Feind des Admins. Level 2 sind Nadeldrucker. Endboss ist der Labeldrucker :D

Also ich würde behaupten, meine größten Schwächen liegen im Bereich Server Aufbau, Strukturierungen usw.
Besorge dir für solche Dinge ein Systemhaus das dich da unterstützt. Und dann schaust du denen genau über die Schulter was sie da machen. So kannst du zumindest mal die Grundlagen von "wie man es richtig macht" lernen. Also ... WENN die es richtig machen ;)

Aber mal ernsthaft: Du bist in einem Berufsfeld was du nicht gelernt hast. Was machst du, wenn deine Firma dich mal nicht mehr will, oder pleite geht (SAP Einführung .... ;) ). Sich irgendwo als Admin zu bewerben, aber keine Berufsausbildung zu haben, ist zwar möglich, aber die Chancen sinken doch dramatisch. Da solltest du als allerallererstes ansetzen. Vielleicht kannst du das direkt in der Firma machen, wenn die da einen ausbilden dürfen, oder du nutzt diese Regelung, das man sich nach n Jahren in dem Beruf die Ausbildung im Nachgang irgendwie besorgen kann. Aber keine Ahnung wie das funktioniert. Aber hier solltest du dich auf jeden Fall mit nachdruck drum kümmern. Bitte habe da keine falsche Loyalität oder Vertrauen deinem AG gegenüber. Es geht da um deine Zukunft.

Und wenn das Thema geritzt ist, kannst du natürlich in alle Richtungen deine Fortbildungen machen.
Netzwerk, Windows Server, Windows AD, usw usw. Was auch immer du machen willst und was deine Firma von dir braucht
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Mitglied: panguu
27.01.2020 um 12:46 Uhr
Hallo Torwolf,

deine Frage lautete

Möchte mich natürlich in dem Bereich noch gerne weiterbilden nur die Frage ist was genau brauche ich für meinen Beruf als IT-Systemadministrator?

hierzu solltest du erstmal verstehen was ein IT-Systemadministrator überhaupt ist. Ich würde dir daher erstmal diesen Wikipedia-Artikel hier ans Herz legen. Dann wirst du verstehen, dass deine Frage per se auch nicht so zu beantworten ist. Es kommt natürlich darauf an, in welche Schiene du dich begeben möchtest. Was macht dir Spass, welche Richtung sagt dir zu? und dementsprechend kannst du dann schon konkreter fragen und dich informieren. Bevor du dich mit MCSE oder sonstigen Windows-spezifischen Themen abgeben solltest, würde ich dir klassische Basics empfehlen. Also in denen ausgiebig behandelt wird, wie Computer aufgebaut sind, wie ein Netzwerk funktioniert, TCP/IP, Benutzerverwaltung, usw... die feinen Verästelungen brechen natürlich bis nach unten durch in extrem viele Details. Aber bleib erst mal bei der Oberfläche und lerne die Basics.

Auf jeden Fall viel Erfolg und insbesonders viel SPASS
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Mitglied: DrAlcome
27.01.2020, aktualisiert um 12:54 Uhr
Hallo!
Ich bin auch Quereinsteiger und habe in meiner "Laufbahn" alle paar Jahre berufsbegleitend was gemacht. Was mir sehr geholfen hat war ein Fernstudium (da gibt's in der IT einiges an Möglichkeiten, je nachdem ob du z.B. Server, Netzwerk oder Hardware machen willst). Der Personaler sieht auf der Bewerbung dass du deine Freizeit sinnvoll nutzt um dich fortzubilden und genau das hat mir tatsächlich einen Jobwechsel ermöglicht! Hätte das Fernstudium nicht im Lebenslauf gestanden wäre ich im Aktenschrank gelandet
Ein Fernstudium kann man (etwas Selbstdisziplin vorausgesetzt) gut in der Freizeit machen, kostenmäßig kriegst du ja auch einiges von der Steuer zurück, also muss der Geldbeutel nicht allzu sehr bluten.
Je nachdem wo du wohnst kannst du auch gucken ob die HWK oder IHK was anbieten, das ist aber regional sehr unterschiedlich.
Zertifizierungen sind meistens an einen Hersteller gebunden, die würde ich eher hinten anstellen (und einige hier haben ja auch schon den berühmten Braindump angesprochen, ich kenne einige MCSAs wo ich mich frage was die an einem Server zu suchen haben...)
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Mitglied: IT-Prof
27.01.2020 um 13:19 Uhr
Die begehrte Handelsware ist die Erfahrung.

Starke Nerven, die in Extremsituationen noch reichen um alles wieder online zu bringen, sind ebenfalls vonnöten.

Ansonsten gibt es zu diesem Thema keinen generellen Tipp, weil man immer schauen muss in welchem Kontext die Skills benötigt haben.

Wenn du uns verrätst was deine Firma macht und in Zukunft machen möchte können wir vielleicht etwas mehr dazu sagen.
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Mitglied: VGem-e
27.01.2020, aktualisiert um 13:35 Uhr
Servus,

auch ich bin Quereinsteiger und habe nachträglich und berufsbegleitend dies https://wis.ihk.de/seminar-kurs/it-administrator-ihk-zertifikatslehrgang ... durchgeführt, hierauf kannst Du noch einen "IT-Betriebswirt", siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Gepr%C3%BCfter_IT-Berater (gibt verschiedene Ausführungen, https://de.wikipedia.org/wiki/Operativer_Professional) dranhängen, ggf. noch zusätzlich dies https://de.wikipedia.org/wiki/Strategischer_Professional.

Gruß
VGem-e
Bitte warten ..
Mitglied: FA-jka
27.01.2020 um 15:35 Uhr
Hallo,

Zitat von Torwolf:

Leider habe ich keine Zeit für etwas langfristiges wie ein Studium...

Damit würdest Du bei uns auch keinen Blumentopf gewinnen. Die Endlosdebattierer sollen sich mal schön an die Konzerne halten, bei uns wird gearbeitet!

Ich würde mich an der Infrastruktur meines Arbeitgebers orientieren. Was der einsetzt (Cisco, Acronis usw. usf.) solltest Du eigentlich am Besten wissen

Gruß,
Jörg
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Mitglied: FA-jka
27.01.2020 um 15:37 Uhr
Huhu,

Zitat von SeaStorm:

Endboss ist der Labeldrucker :D

Nö. Habe viel mit den Dingern zu tun (gehabt) und vermisse sie jeden Tag aufs Neue

Gruß,
Jörg
Bitte warten ..
Mitglied: Mr.Klix
27.01.2020 um 21:05 Uhr
Das ist echt schwierig zu beantworten. Der Beruf ist so unglaublich umfangreich.

Grundsätzlich empfehle ich dir dich auf ein Thema besonders zu konzentrieren. Je nach Umfang der Infrastruktur kannst du Kurse für 1000 Sachen besuchen. Du wirst niemals alles zu 100% verstehen oder können. Das sollte man für sich erstmal so aktzeptieren

Windows Server als solche habe ich nebenbei so mitgelernt. Das kam mit den Jahren und Kunden. Würde dafür persönlich keinen Kurs buchen. Hauptthemen sind AD, DHCP, DNS, Printserver, Fileservices, DFS, Radius und die Zertifizerungsstelle.

Für mich persönlich ist das Netzwerk die absolute Grundlage. Wenn du verstehst wieso, weshalb und warum deine Pakete gerade ankommen oder nicht ankommen, hilft es dir enorm beim Troubleshooten in deiner Umgebung. Vorallem wenn dein Betrieb mehr als einen Standort hat.

Eventuell wäre der CCNA Routing & Switching von Cisco etwas für dich? Es gibt tolle Vorbereitungskurse bei Udemy . Übrigens auch zu jedem anderen Thema. Die Videokurse stehen den richtigen Schulungen in nichts nach. Ca. 1x im Monat gibt es krasse Rabattaktionen wo alle Kurse für ca. 10 Euro zu haben sind.

Selbst wenn Ihr keine Cisco Geräte im Einsatz habt, wirst du im Anschluss in der Lage sein deinen DELL, Aruba oder sonstigen Hersteller sicher konfigurieren zu können. Zudem verstehst du im Anschluss zumindest wie ein ACL funktioniert, bist nicht mehr weit von einer Firewall und kannst auch sicherlich einen WLAN Controller ins Netz bringen.

Als nächstes ist ein gutes Monitoring deiner Umgebung wichtig. Das gibt dir ein Gefühl für die Probleme und zeigt dir ganz klar wo Optimierungspotenzial ist. Für Dienste die abschmieren oder Platten die volllaufen kannst du über die Zeit Powershellskripte schreiben und so deine Umgebung einen Schrittweit automatisieren.

Lange Rede kurzer Sinn

Meine Empfehlung:
- Netzwerk / Routing & Switching
- Monitoring / Egal welcher Hersteller - PRTG, Check-MK, Incinga usw.
- Powershell
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Mitglied: decehakan
28.01.2020 um 00:58 Uhr
Wichtig ist, dass du Zeit, Spaß und Interesse hast mit IT zu befassen. Alle andere wie Zertifizierung, Zeugnisse sind zweit rangig.

Von einigen Jahren hat mir ein Bekannter gesagt, dass die Fach Informatiker-Studenten von einem Hartz-Empfänger für die Vorlesung sein Lehrwerk lesen mussten ;).

Viele Grüße

Dece
Bitte warten ..
Mitglied: maretz
28.01.2020 um 06:39 Uhr
Das ist leider völliger Unsinn den dein Bekannter dir erzählt hat.
- Fach-Informatiker ist ein Ausbildungsberuf, da gibt es Auszubildende, aber keine Studenten
- Studenten haben div. Fachbereiche der Informatik

Weiterhin hätte es inhaltlich auch absolut keinerlei Information. Es gibt auch - man glaubt es kaum - gebildete Hartz4-Empfänger die z.B. durch Krankheit den Beruf nicht mehr ausüben können.. Ich weiss, das is nen Schock weil die nich schreined bei RTL mit 20 Kindern in nem verotteten Haushalt gezeigt werden. Aber einige davon können wirklich Lesen und sogar Schreiben! Und "einige" meint hier überraschenderweise mehr als 2 oder 3 (und die wüssten z.B. auch den Unterschied zwischen Ausbildung und Studium - nur so nebenbei erwähnt).

Und zum Schluss müssen es nicht immer Fachbücher sein - sondern es darf durchaus auch mal etwas aus dem Fachbereich rausgehen (beim Studium nennt sich das z.B. Sozialwissenschaften). Und ich hoffe das zumindest die Kollegen deines Bekannten das Buch aufmerksamer gelesen haben - weil die dann verstehen würden das Hartz4 mal so gar nix mit der Bildungsstufe zu tun hat... Ist aber wohl nicht bei allen angekommen. DAS darfst du jetzt selbst mal interpretieren...
Bitte warten ..
Mitglied: decehakan
28.01.2020 um 11:54 Uhr
lass dich nicht von einem forum-mitglieder höherem level beinflussen.

Studium, Abschluss sind wichtig (zweitranging), vorallem im öffentlichem Dienst. Da wird nun mal geguckt. Ansonsten zählt im Vorstellungsgespräch was kannst du. Und da werden auch Test durchgeführt und meisten ist dann auch ein IT-Manager, der anhand deiner Argumentation bestätigt ob du die Anforderung hast oder nicht.

Bil-Gates, Appple- Gründer, Mark Zuckberberg an, alles Studium Abrecher. Oder der JAVA-Buch Author, der kein Abschluss hat, von dem Informatiker JAVA im Begleitung zur Vorlesung lesen.

Macht dass was dir Spaß machst und bilde dich Fort. Alles andere ist Nebensache.

vg

dece
Bitte warten ..
Mitglied: H41mSh1C0R
28.01.2020 um 12:39 Uhr
Auch wenn ein Schein für die Wand im ÖD ein erstes Filterkriterium ist, muss das noch lange nicht heißen das man den Schein in der Wirtschaft nicht braucht. Klar wenn man irgendwann 10+ Jahre Berufserfahrung hat und die Referenzen für sich sprechen vielleicht, aber für den Einstieg kann es nie schaden Optionen einzusammeln. Kenne aus meiner Consultingzeit genügend Unternehmen die den Filter angesetzt haben, weil eben kein Schein vorhanden war.

Und nicht jeder wird ein Bill Gates etc..

Aber am Ende muss eh jeder für sich entscheiden welchen Weg er gehen will. =)
Das kann einem niemand abnehmen.
Bitte warten ..
Mitglied: monstermania
28.01.2020, aktualisiert um 13:01 Uhr
Zitat von decehakan:
Studium, Abschluss sind wichtig (zweitranging), vorallem im öffentlichem Dienst. Da wird nun mal geguckt. Ansonsten zählt im Vorstellungsgespräch was kannst du. Und da werden auch Test durchgeführt und meisten ist dann auch ein IT-Manager, der anhand deiner Argumentation bestätigt ob du die Anforderung hast oder nicht.
Tja, Du muss aber halt erstmal eingeladen werden um Dich anbieten zu können. Einstellungstests führen wir eigentlich nur bei Bewerbern auf Ausbildungsplätze durch! Für Anderes gibt es die Probezeit bzw. die Befristung. Teilweise braucht ein Neuling halt erst eine mehrmonatige Einarbeitungsphase bevor er wirklich produktiv arbeiten kann. Aber wenn man nicht mal eingeladen wird, nur weil man keine aussagekräften Unterlagen vorweisen kann...

Bil-Gates, Appple- Gründer, Mark Zuckberberg an, alles Studium Abrecher. Oder der JAVA-Buch Author, der kein Abschluss hat, von dem Informatiker JAVA im Begleitung zur Vorlesung lesen.
Oh ja, Alles Leute die irgendwie/irgendwo mal als Administrator angefangen haben...

Macht dass was dir Spaß machst und bilde dich Fort. Alles andere ist Nebensache.
Zumindest dem ersten Satz stimme ich zu.
Bitte warten ..
Mitglied: Raboom
28.01.2020 um 18:00 Uhr
Zitat von decehakan:

lass dich nicht von einem forum-mitglieder höherem level beinflussen.

Gilt auch für lowlevelige!

Studium, Abschluss sind wichtig (zweitranging), vorallem im öffentlichem Dienst. Da wird nun mal geguckt. Ansonsten zählt im Vorstellungsgespräch was kannst du. Und da werden auch Test durchgeführt und meisten ist dann auch ein IT-Manager, der anhand deiner Argumentation bestätigt ob du die Anforderung hast oder nicht.

Könnt ihr mal mit den Verallgemeinerungen aufhören, ist ja wie in der Politik!
Kein Studium „nur“ FiSi und bin im ÖD, ohne Einstellungstest (E12)
Dumm nur, dass mein Fachwissen mehr zählt als das Studium meiner Kollegen.

Man muss sein Hobby zum Beruf machen und etwas Glück haben

Bil-Gates, Appple- Gründer, Mark Zuckberberg an, alles Studium Abrecher. Oder der JAVA-Buch Author, der kein Abschluss hat, von dem Informatiker JAVA im Begleitung zur Vorlesung lesen.

Macht dass was dir Spaß machst und bilde dich Fort. Alles andere ist Nebensache.

100% agree
Bitte warten ..
Mitglied: maretz
28.01.2020 um 21:06 Uhr
Das Problem ist nur die Frage ob du eingeladen wirst. Dein Abschlusszeugnis - egal ob Studium, Ausbildung oder sonstwas - ist keine Job-Garantie, es ist ne Eintrittskarte zum Gespräch, mehr nicht. Dabei ist eben die Hackordnung idR ganz einfach:
- Kein Schulabschluss
- Hauptschulabschluss
- Realschulabschluss
- alles darüber
- irgendeine Ausbildung
- Fach-Ausbildung
- Hochschul-Studium
- Uni
--> wobei natürlich jeder Chef auch überlegt was er braucht und was er ausgeben will (so würde z.B. nen Supermarkt wenn die jemand zum regale einräumen suchen vermutlich nicht grad nen Bewerber mit X doktor-Titeln einladen weil der vermutlich zu teuer sein wird).

Klar - wenn du erst mal im Gespräch bist kannst du mit Erfahrung viel machen und eben dann auch durch Persönlichkeit einiges rausholen. Keine Frage -> nur mir wären wenig Firmen bekannnt die unbegrenzt Zeit haben. D.h. von 100 Bewerbern laden die ggf. 10 ein. Und da entscheidet eben einfach nur das Papier - mehr nicht. Und natürlich - auch da kommt es dann nicht NUR auf den Titel an - wenn das Ding voller Fehler ist, das Bild aussieht wie das Fahndungsfoto der Polizei und es nur dahingerotzt wird ist es eben auch wieder was anderes als vernünftig formuliert. Aber die Chancen auf ne Einladung steigen nunmal mit dem Abschluss und dann der Erfahrung (nen Admin mit 20 Jahren Erfahrung wird vermutlich seltener nach nem Zeugnis gefragt als jemand frisch von der Uni oder aus der Schule...).

Einstellungstests z.B. hab ich selbst noch nie mitgemacht - auch das macht jede Firma eben anders... Und was man nicht vergessen darf - nach einigen Jahren kommt noch der Faktor "Bekanntenkreis" dazu. Man lernt natürlich auch Leute durch den Beruf kennen - und wenn man dann doch mal "die Seite wechselt" ist es natürlich noch wieder eine ganz andere Frage als wenn man ganz unbekannt in die Firma kommt.
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Mitglied: panguu
29.01.2020 um 09:33 Uhr
Das ist partiell richtig und grundlegend auch nicht verkehrt, wenn man etwas auf Papie "vorzuzeigen" hat. Ich kenne allerdings Fälle, bei denen der Personalchef gerade anders herumtickt, sprich: er lädt diejenigen Leute ein, die den Eindruck erwecken dass Sie wissen was Sie können, wissen was Sie wollen und auch entsprechende Erfahrung bereits mitbringen. Er würde z.B. ganz klar einen mit Hauptschulabschluss, mit 15 Jahre Berufserfahrung, fundiertem Wissen und super Kenntnisstand einen Dipl.-Ing. bevorzugen der grad mal 5 Jahre als Schosshund in einem "großen" Unternehmen gearbeitet hat, aber nur produktbezogene Softwaresuites bearbeitet und verwaltet hat. Das sind seine Worte und er setzt das auch so um. Er fährt übrigens sehr gut mit dieser Schiene.

Was aber nicht heißt, dass überall so vorgegangen wird. Es ist nun mal so, dass die Personalchefs in erster Linie immer nur ein Bewerbungsschreiben vor sich haben. Das ist nun mal die Visitenkarte des Bewerbers und er muss sich Mühe geben, den Personalchef "irgendwie" zu überzeugen. Ob er das mit einem astreinen Abschlusszeugnis schafft, einem Diplom, oder Berufserfahrung, oder ... dann ist es letztendlich völlig egal. Hauptsache der Personalchef wird überzeugt und man wird im ersten Step eingeladen. Dort kann man dann weiter überzeugen und mit seinen Trumpfen punkten. Diese Trümpfe können -wie bereits gesagt- sehr unterschiedlich ausfallen.

Es gibt allerdings einige Branchen oder Unternehmensgrößen, die gehen strikt nach Richtlinien vor, z.B. Hochschulabschluss zwingend vorgeschrieben. Oder für den Job X brauchst du unbedingt den Abschluss Y. Trifft das nicht zu, wird nicht weiter überlegt oder verhandelt, man wird abgewiesen. Sofern ich das richtig in Erinnerung habe aus einem Gespräch, werden diese Unternehmen teils sogar durch irgendwelche Regelungen gezwungen es so umzusetzen. Selbst wenn sie einen anderen Bewerber (ohne den geforderten Abschluss) lieber einstellen zu wollen, sie dürfen es nicht.

Letztendlich aber sollte der Spaß immer im Vordergrund stehen. Etwas was dir Spaß macht, machst du lange und darin wirst du auch automatisch gut. Es gibt dann fast gar keinen Weg vorbei, erfolgreich zu sein. Mach dich schlau, informiere dich über die verschiedenen Bereiche und schnupper mal rein. Das Netz ist voll von Infos. Im Zweifel frägst du wieder hier nach.
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Mitglied: Dr.Bit
04.02.2020 um 14:57 Uhr
@ monstermania

Ach wenn das doch nur die Entscheider auch so sehen würden. Die gucken bestimmt zu 90% erst auf die Scheine. Na gut wie sollten sie auch anders. Die kennen einen ja nicht.
Ist eben immer noch ein "Scheinland"!
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Mitglied: monstermania
04.02.2020 um 16:12 Uhr
Zitat von Dr.Bit:
Ach wenn das doch nur die Entscheider auch so sehen würden. Die gucken bestimmt zu 90% erst auf die Scheine. Na gut wie sollten sie auch anders. Die kennen einen ja nicht.
Ist eben immer noch ein "Scheinland"!
Für manche Dinge braucht es halt einen Schein! Selbst ein Taxifahrer braucht einen entsprechenden Schein der Ihm erlaubt Personen zu befördern.
In der IT sieht es verhältnismäßig ja noch recht gut aus. In der IT lässt sich Vieles durch entsprechende Berufserfahrung und Arbeitszeugnisse belegen, ohne jetzt einen speziellen Schein nachweisen zu müssen.
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