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gelöst Blitzschutz für DSL-Leitung

Mitglied: SarekHL

SarekHL (Level 3) - Jetzt verbinden

19.06.2019 um 14:37 Uhr, 5746 Aufrufe, 36 Kommentare

Hallo zusammen,

nachdem ein Blitzeinschlag in der Nähe mir am Sonnabend trotz Überspannungsschutz-Steckdosenleite meinen Router gegrillt hat, habe ich mir gerade mal einen alten c't-Artikel (aus Ausgabe 4/2018) gekauft und durchgelesen.

Darin wird als Adapter für die Steckdose (ich kann ja in einer Mietwohnung schlecht in meinem Sicherungskasten herumbasteln) der DEHNprotector DPro 230 LAN100 vorgestellt. Dieser laut Tabelle allerdings nicht für DSL empfohlen, sondern nur für LAN - was allerdings nicht näher begründet wird. Mit dem DEHNprotector DPRO 230 NT hat der Hersteller aber auch ein Gerät für DSL. Das hat allerdings RJ12-Buchsen statt RJ45. Mir wären RJ45-Buchsen eigentlich lieber.

Weiß jemand, ob die beiden Modelle von DEHN sich auch in der Technik unterscheiden, oder ob der einzige Unterschied tatsächlich die Art der Buchsen ist, so dass ich auch das LAN-Modell ohne Nachteile für mein DSL nutzen kann?

Danke vor Voraus,
Sarek \\//_
36 Antworten
Mitglied: brammer
19.06.2019 um 14:50 Uhr
Hallo,

wenn du einen Blitzschaden in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus hast ist das aber definitiv Aufgabe eines Elektrikers.
Normalerweise hätte die Hauselektrik das abfangen müssen das es nicht bis zum Endverbraucher durchschlägt

Entscheiden ist ja für dich, was bei dir aus der Wand kommt? ein Kabel mit RJ12 Stecker oder eines mit RJ45 Stecker?

brammer
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Mitglied: 127132
19.06.2019 um 14:53 Uhr
Ich behaupte einfach mal, du würdest die Bandbreite wohl ziemlich nach unten fahren.
Obwohl man das auch für die eigens DSL-Dinger hört.

Ob DSL oder LAN hat wohl was mit den "generellen" Spannungen auf den xDSL-Leitungen zu tun.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass du mit einer Hausratversicherung günstiger und besser fährst als mit diesen Überspannungsdingern.
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Mitglied: Webfuchs
19.06.2019, aktualisiert um 15:28 Uhr
Hallo Sarek,

mein Bruder hatte das vor ein paar Jahren auch mal in seinem Haus. Aufgrund einer schriftlichen Bestätigung durch einen Telekom-Techniker, dass es am Blitz-Einschlag lag, bekam er ihn durch seine Hausratsversicherung erstattet. Der Telekom-Techniker hat ihm sowas hier empfohlen:

TP Cat 6 /ADSL / VDSL / ISDN Blitz-/Überspannungsschutz

Dieser ist seither im Einsatz und es gab wohl auch keine Beeinträchtigung durch das Teil.

LG
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019 um 15:41 Uhr
Zitat von brammer:

wenn du einen Blitzschaden in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus hast ist das aber definitiv Aufgabe eines Elektrikers.
Normalerweise hätte die Hauselektrik das abfangen müssen das es nicht bis zum Endverbraucher durchschlägt

Aber die Elektrik war ja nicht das Problem - wie gesagt, die Überspannung kam mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über die DSL-Leitung.


Entscheiden ist ja für dich, was bei dir aus der Wand kommt? ein Kabel mit RJ12 Stecker oder eines mit RJ45 Stecker?

An der Wand kommt TAE raus, aber da steht ein Regal vor. Da, wo ich rankomme, ist es schon RJ45 - und mein Draytek-Router hat als DSL-Eingang eben auch eine RJ45-Buchse.
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019 um 15:48 Uhr
Zitat von Webfuchs:

mein Bruder hatte das vor ein paar Jahren auch mal in seinem Haus. Aufgrund einer schriftlichen Bestätigung durch einen Telekom-Techniker, dass es am Blitz-Einschlag lag, bekam er ihn durch seine Hausratsversicherung erstattet.

Ich habe auch ohne Bestätigung alles ersetzt bekommen - und das verdammt schnell, am Montag mittag hatte ich schon die Zusage der Kostenübernahme. Das war kein Problem. Trotzdem möchte ich das für die Zukunft vermeiden.


Der Telekom-Techniker hat ihm sowas hier empfohlen:
TP Cat 6 /ADSL / VDSL / ISDN Blitz-/Überspannungsschutz

Das Teil wurde in dem c't-Bericht auch vorgestellt. Bloß im Gegensatz zu einem Steckdosenadapter, der die Erdleitung des Schuko-Steckers zur Ableitung der Überspannung nutzt, muss man das Teil selber erden.
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Mitglied: Webfuchs
19.06.2019 um 15:55 Uhr
Zitat von SarekHL:
[...] Bloß im Gegensatz zu einem Steckdosenadapter, der die Erdleitung des Schuko-Steckers zur Ableitung der Überspannung nutzt, muss man das Teil selber erden.

Daran soll's ja wohl nicht scheitern.
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019 um 16:34 Uhr
Zitat von Webfuchs:

Daran soll's ja wohl nicht scheitern.

Naja, Erdung am Heizkörper ist was anderes als eine professionale Erdung über die Elektroverteilung, oder?
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Mitglied: NetzwerkDude
19.06.2019 um 16:38 Uhr
Ein ehemaliger Kollege der früher Außendiensttechniker bei der Telekom war, meinte das die Splitter erstaunlich oft die Blitzschläge abbekommen aber die dahinterliegenden Router nicht.

Soweit ich weiß ist in nem Splitter nur eine popelige Frequenzweiche, aber scheinbar funktioniert das auch wunderbar als Blitzschutz.

Also das ist natürlich nichts rechtes, aber ein Splitter ist besser wie nix *shrug*
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019 um 16:48 Uhr
Zitat von NetzwerkDude:

Soweit ich weiß ist in nem Splitter nur eine popelige Frequenzweiche, aber scheinbar funktioniert das auch wunderbar als Blitzschutz.
Also das ist natürlich nichts rechtes, aber ein Splitter ist besser wie nix *shrug*

Ich dachte, den soll man bei VDSL explizit rausnehmen? Sagt die Telekom jedenfalls ...
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Mitglied: shadynet
19.06.2019 um 17:15 Uhr
Wäre schön wenn, aber ist nicht nötig. Bei VDSL wird weiterhin Annex B genutzt, wo der splitter mehr oder weniger nur so da ist. Natürlich bitte keinen der ersten Bauserie nehmen... Bei ADSL sieht es anders aus, Annex J wird durch den Splitter technisch natürlich sehr beschnitten von über 2mbit Upload auf nur noch knapp 1mbit.
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Mitglied: NetzwerkDude
19.06.2019 um 17:15 Uhr
Naja, der dämpft etwas die Leitung, aber meistens tuts auch mit

Ich hab daheim noch einen dran am VDSL100
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019 um 17:32 Uhr

Noch mal zurück zu dem hier: Wie kann ich den denn sinnvoll erden? Ist eine Ableitung über einen Heizkörper genauso effektiv wie die Ableitung über den dedizierten Masse-Leiter der Stromversorgung?
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Mitglied: aqui
19.06.2019, aktualisiert um 18:20 Uhr
meinte das die Splitter erstaunlich oft die Blitzschläge abbekommen
Das war ja mal Steinzeit und ist Geschichte. Mit All IP jibbet ja bekanntlich keene Splitter mehr...
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Mitglied: Webfuchs
LÖSUNG 19.06.2019, aktualisiert um 19:24 Uhr
Zitat von SarekHL:

Noch mal zurück zu dem hier: Wie kann ich den denn sinnvoll erden? Ist eine Ableitung über einen Heizkörper genauso effektiv wie die Ableitung über den dedizierten Masse-Leiter der Stromversorgung?

Ob das mit der Heizung fachgerecht ist, kann ich nicht genau sagen. Aber ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass du in der Nähe des Überspannungsschutzes irgendwo eine Steckdose hast. Und von da wäre es ja nicht allzu aufwendig sich ein Verlängerungskabel (nur PE angeschlossen) bis hin zu dem Teil zu legen. Um ganz sicher zu gehen sowas hier benutzen: Erdungsstecker für deutsche Steckdose

LG
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Mitglied: Visucius
LÖSUNG 19.06.2019, aktualisiert um 22:13 Uhr
Um ganz sicher zu gehen sowas hier benutzen: Erdungsstecker für deutsche Steckdose

Und sicherheitshalber noch so ein Erdungs-Kissen-Bezug zum außen rum wickeln - aus dem gleich Shop ... nur um das Modem schön warm zu halten

Mal ne doofe Frage: Lohnt das? 40 EUR für den RJ11-Adapter und nochmal 10 EUR für die Erdung. Dazu doch dann noch eine entsprechende Steckerleiste mit Überspannungsschutz?! Und die Kosten der Installation kommen noch hinzu.
Und dabei muss man noch an die Herstellerversprechen glauben, bzw. hoffen, dass der Blitz die entsprechenden Limits einhält.

Nachdem ich sowas auch schon mal gesucht habe stellt sich mir dann zusätzlich die Frage: Sind das Einweggeräte, die bei Überspannung schrottreif sind oder arbeiten die nach dem "Einschlag" einfach weiter?!

Ich habe speziell bei Überspannungsdosen damals nur "Einweglösungen" gefunden, bei denen man dann ja trotzdem nen Austausch vor Ort vornehmen muss. Ist es da nicht billiger, nen Ersatzrouter vorzuhalten, bzw. kurzfristig zu organisieren und das Backup einzuspielen?!
In 30 Jahren ist mir so ne Überlastspannung dabei erst einmal untergekommen.

VG
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Mitglied: Webfuchs
19.06.2019 um 22:46 Uhr
Klar, du kannst natürlich immer eine Reserve-Fritz im Schrank haben. Ist sicher günstiger als die 30 Euro. o.O
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Mitglied: SarekHL
19.06.2019, aktualisiert um 22:59 Uhr
Zitat von Webfuchs:

Klar, du kannst natürlich immer eine Reserve-Fritz im Schrank haben. Ist sicher günstiger als die 30 Euro.

Und wenn die dann veraltet ist, bevor der Blitz einschlägt, ärgert man sich ;)

Aber es stimmt schon - es ist eine Frage der Abwägung - wie lange kann man ggf. (auch am Wochenende) ohne Internet, was heutzutage ja auch heißt: ohne Telephon, auskommen. Wenn man da ruhigen Gewissens sagen kann, dass man ein bis zwei Tage ohne auskommt, dann würde ich auch auf den Schutz verzichten.
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Mitglied: Visucius
19.06.2019, aktualisiert um 23:34 Uhr
Naja, privat ist das ja nochmal was anderes:

Da nimmste Ebay-Kleinanzeigen und holst Dir 7 Tage die Woche für umme 60 EUR ne Fritze Deiner Wahl, beim "Nachbarn Deiner Wahl".

Und wenns neu sein muss/soll, dann hast Du die notfalls am nächsten Morgen um 9.00 Uhr mit ner Amazon-Lieferung vor der Türe bzw. stehst um spätestens 10.00 Uhr vorm Eingang des nächsten Elektrotandlers.

Alles viel flotter, als z.B. bei ner Mietbox, bei der Du schon 3 Tage auf die Zusendung Deines Providers warten darfst. Und das, obwohl Du für diesen "Service" 5 EUR im Monat zahlst und ewig mit der Hotline die Notwendigkeit, bzw. den Blitzschlag diskutieren darfst

Und wenn die paar Stunden internetfreie Zeit ein ernsthaftes Problem wäre, würde ich wohl eher in ne USV und ein LTE-Fallback investieren

VG
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 08:53 Uhr
Zitat von Visucius:

Da nimmste Ebay-Kleinanzeigen und holst Dir 7 Tage die Woche für umme 60 EUR ne Fritze Deiner Wahl, beim "Nachbarn Deiner Wahl".


Ich hab gerade mal geschaut. Eine 7590 z. Bsp. finde ich da nicht für 60€.

AVM FRITZ!Box 7590@eBay Kleinanzeigen
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 09:30 Uhr
Tatsächlich. Wird die große Bucht jetzt günstiger als die Kleine?
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Mitglied: Visucius
20.06.2019, aktualisiert um 10:51 Uhr
Ich hab gerade mal geschaut. Eine 7590 z. Bsp. finde ich da nicht für 60€.

@Webfuchs: : Deinen Geiz in Ehren - aber das ist natürlich absolut individuell.

a) Du musst für diesen "Notfall" ja nicht das teuerste Modell einkalkulieren. Und Deine Preissensibilität orientiert sich natürlich an der Situation selber.

b) Hast Du keine ETW, sondern z.B. Reihenhaus, sind entweder mehrere (ggf. gegenseitig austauschbare) Fritzen oder eine Fritzbox und für Wifi/DECT andere HW im Einsatz. D.h. Du benötigst ggfs. nur eine Minimal-Fritze als Modemersatz

c) Du kalkulierst hier in Deinem Beispiel ein aktuelles "Spitzenmodell" gegen ein Bestandsmodell, das schon - wie alt ist? Es sollte ja zumindest schon mal aus der Gewährleistung fallen! Und wie sieht die Rechnung aus, wenn in 3 Jahren der Blitz einschlägt?! Du bekommst dann ja auch ein - dann - aktuelles Neumodell gegenüber Deiner ... dann 5 Jahre alten?!

d) Sind wir hier doch in einem "professional-Forum" ... da kalkulierst Du 60 (abschreibbare) EURonen gegen den Arbeitsausfall beim Kunden, wenn die MAs nicht kommunizieren können. Und gegen eine Box, die vorkonfiguriert, auch von ner Sekretärin getauscht werden könnte.

Das schlimmste was Dir finanziell passieren kann ist doch folgendes:
Du schützt mit "viel" Geld - d.h. rund 25% bis 100% "Prämie" - Deine Bestandsbox und tauschst sie in 5 Jahren ohne Blitzschlag gegen ein moderneres Gerät aus ... ganz ohne Versicherungszuzahlung. Ist doch jetzt nicht so, als ob wir hier über ein riesen Invest und 30 Jahre Nutzungsdauer philosophieren, die es um alles in der Welt zu schützen gilt!

Und das ganze Theater, weil zufällig im persönlichen Bekanntenkreis - einmal im Jahrzehnt oder in 2 Jahrzehnten - ne Fritze - außerhalb der Gewährleistung(!) das zeitliche segnet. Übrigens etwas, das auch schon ohne Blitzschlag vorgekommen sein soll!
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 10:47 Uhr
Ähm...ich glaube wir reden hier aneinander vorbei. Zum ersten Punkt, die 60€ hast du in den Raum geworfen. Zweitens klang es vom TE so, als wenn es hier um um den Privatbereich geht und nicht als Versorger eines Reihenhauses. Und um genau so einen Fall ging es bei meinem Bruder damals.
Und da ist die aktuelle Rechnung einfach so: Ich kaufe mir die Box meiner Wahl für gut 200€ und möchte diese möglichst lange im Einsatz haben und nicht durch eine Gebrauchtbox aus fremder Hand ersetzen. Und hier kam der Einsatz dieses Überspannungsschutzes für 40€ ins Spiel, der dann im Fall eines Blitzeinschlages weggeworfen wird und meine 200€-Box rettet. Mehr nicht.

LG
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Mitglied: Visucius
20.06.2019, aktualisiert um 11:18 Uhr
... mit Sicherheit reden wir aneinander vorbei!

Zum ersten Punkt, die 60€ hast du in den Raum geworfen.
Und wurden ja bestätigt

Zweitens ... und nicht als Versorger eines Reihenhauses.
Auch ein Reihenhaus ist privat, ... das andere wäre ein Mehrfamilienhaus (MFH).

Und da ist die aktuelle Rechnung einfach so: ...
Ja, eben nicht. Weil ..
a) Deine Box neu günstiger ist
b) DEINE Box zum Zeitpunkt des Schadens keine 200 EUR mehr Wert ist (danach sowieso nicht mehr)
c) Du hoffen musst, dass die Blitzschutz-HW das überhaupt leistet, was sie verspricht, bzw. sich der Blitz an die Vorgaben der HW hält.* Rede bzgl. Blitzschutz mal mit Profis!
d) Die Wahrscheinlichkeit für den Eintrittsfall so minimal ist, dass die Vorsorge Quatsch ist. Noch dazu, wenn Dir dann zwar Deine 200 EUR Fritze heile bliebe ... aber dafür der Desktop und der Fernseher abrauchen, weil die nicht gesichert waren

(*) Brennstuhl z.B. schafft es noch nicht mal unfallfrei ne Steckdosenleiste zu produzieren. Aber Überspannungsschutz verkaufen - schon klar
https://www.test.de/Steckdosenleisten-Viele-sind-nicht-sicher-4248836-42 ...

Die wissen halt auch, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit beim Kunden minimal ist und können sich anschließend mit irgendwelchen HW-Spezifikationen aus der Verantwortung ziehen. Wenn sie überhaupt irgendwie für einen Blitzschaden haftbar gemacht werden können. Ist denn mit dem Produkteinsatz überhaupt etwas "gewährleistet"?!
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019, aktualisiert um 11:19 Uhr
a) Ich orientiere mich und kaufe ausschließlich Neu via Amazon = 199€ (aktuell)
b) Unwichtig für mich, da ich im Zweifel immer wieder Neu (das aktuelle Modell) kaufen würde
c) Das ist ein Argument, da bisher kein Blitzeinschlag mehr war.
d) In unserem Falle auch nur halb richtig, da der Blitz in die Freileitung eingeschlagen ist und damit ausschließlich die Telefonleitung betroffen war. Das Stromnetz ist separat abgesichert.

Kurzum: Im Prinzip wäre es ohnehin egal, da die Hausratsversicherung ja übernimmt. Aber warum nicht mal einem Produkt die Chance geben.
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Mitglied: Visucius
20.06.2019, aktualisiert um 11:36 Uhr
a)...
b)...
c)...
d)...

Wir sind (noch) ein freies Land. Es steht also jedem frei unsinnige Entscheidungen zu treffen, bzw. seinen Tellerrand so zu verkleinern, dass am Ende immer das gewünschte Ergebnis rauskommt

Kleiner Tipp: Frag bei Allnet (von denen ist der oben genannte Telefonadapter) doch mal nach, bis zu welchem Betrag sie bei Blitzeinschlag haften und wo Du Dich ggfs. für die Erstattung hinwendest und welche Nachweise Du führen musst, bis das Geld auf Deinem Konto ist. Du kannst natürlich auch einfach mal die Bewertungen des Produktes lesen ... kennst das sicherlich - kaufst ja "ausschließlich Neu via Amazon" (Zitat).

Euch allen noch einen schönen - gewitterfreien - Feiertag!

VG

PS: "Kurzum" kam noch dazu. Hast natürlich recht. Kann man testen - wirst nur nie feststellen, obs was bringt. Ist halt wie Globuli, Erdungsdecken und Aluhüte. Man muss fest im Glauben stehen ... (sonst warst Du zu schwach)
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 11:37 Uhr
Von ersetzen war gar nicht die Rede. Das Teil fungiert als "Sicherung". Wenn mir eine Glas-Sicherung durchbrennt, wende ich mich auch nicht an den Hersteller und bitte um Ersatz. Komische Ansichten du hast.

LG
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Mitglied: Visucius
20.06.2019, aktualisiert um 12:00 Uhr
Stimmt, manchmal bin ich ja echt schwer von Begriff:

Also eher so wie Haarwuchsmittel und Diätpillen?!

Hättest Du ja auch gleich schreiben können!

Na denn - Glück auf

ProfiTipp: Die Luxus-Fritze wahlweise noch auf ne Bibel oder nen K##an stellen (den guten mit der Goldborte). Schaden tut das nicht! Aber auf keinen Fall beide gleichzeitig - da kommts zu unerklärlichen Inkompatibilitäten!
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 12:21 Uhr
Du hast ja richtig Profilierungsneurose. Aber sei dir gegönnt. Genieße deinen Feiertag...
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Mitglied: Visucius
20.06.2019, aktualisiert um 12:25 Uhr
Dafür lass ich Dir natürlich das letzte Wort ... ähh Shit! ;-D
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Mitglied: brammer
20.06.2019, aktualisiert um 12:32 Uhr
Hallo,

Könnt ihr diese Teil der Diskussion bitte nicht in diesem Thread führen!

Das ist weder Themenbezogen noch sinnvoll!

Brammer
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Mitglied: Webfuchs
20.06.2019 um 12:38 Uhr
Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich auf eine solche Diskussion überhaupt eingelassen habe. Im Grunde war mit der vom TE markierten Lösung auch schon alles gesagt.

LG
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Mitglied: SarekHL
22.06.2019 um 20:54 Uhr
Zitat von Visucius:

Und dabei muss man noch an die Herstellerversprechen glauben, bzw. hoffen, dass der Blitz die entsprechenden Limits einhält.

Die Frage stelle ich mir auch gerade. Ich habe mal ein wenig recherchiert, wie Blitzschutzanlage so ausgelegt werden - da ist von 16mm²-Leitungen die Rede. Ich frage mich, ob es in einem Haus überhaupt eine Möglichkeit gibt, ausreichend zu Erden, um die Überspannung eines Blitzes abzuleiten.
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Mitglied: joos2k
24.06.2019 um 14:49 Uhr
Vor den Schäden durch einen direkten Blitzeinschlag in die Telefonleitung schützt so ein Adapter wahrscheinlich nicht.

Stell dir einfach vor, dass der Blitz eine ausreichend hohe Spannung hat, um aus den Wolken in die Erde (oder die Leitung) einzuschlagen. Pro Meter Strecke sind bei ionisierter, feuchter Luft ca. 100.000 V Spannung notwendig. Wir haben also mehrere Millionen Volt Spannung anliegen und der Strom beträgt ca. 20.000 A bei einer Entladung. Hallelujah.
Und nun zu deinem Überspannungsableiter, der Varistoren einsetzt, die die Datenleitungen im Falle einer Überspannung gegen die Erdverbindung kurzschließen. Die Fragen sind nun: Wie groß ist darin die Schutzstrecke und interessiert das den Blitz? Wenn du Glück hast, verdampft die Freileitung schnell genug, so dass der Adapter doch noch etwas retten kann, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für sehr gering.

Ein solcher Adapter schützt vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag in der Nähe der Leitung eintreten können. Den Fall hatte ich vor ein paar Jahren, als ein Blitz 300 m entfernt in einen Baum einschlug. Da hat es (dank Erdkabel) auch noch weiter entfernt reihenweise Router gegrillt. Da hätte ein solcher Schutz vielleicht geholfen, wenn ich denn einen gehabt hätte.
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Mitglied: Webfuchs
24.06.2019, aktualisiert um 15:02 Uhr
Zitat von joos2k:
Ein solcher Adapter schützt vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag in der Nähe der Leitung eintreten können. Den Fall hatte ich vor ein paar Jahren, als ein Blitz 300 m entfernt in einen Baum einschlug. Da hat es (dank Erdkabel) auch noch weiter entfernt reihenweise Router gegrillt. Da hätte ein solcher Schutz vielleicht geholfen, wenn ich denn einen gehabt hätte.

So einen Fall meinte ich. Vor einem direkten Einschlag und 1.21 Gigawatt würde das Teil den Router sicher nicht schützen. Ob das Teil hält was es verspricht kann ich auch noch nicht sagen. Bisher ist jedenfalls weder das Teil noch die Fritz ausgefallen.

LG
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Mitglied: SarekHL
24.06.2019, aktualisiert um 15:07 Uhr
Zitat von joos2k:

Ein solcher Adapter schützt vor Überspannungen, die durch Blitzeinschlag in der Nähe der Leitung eintreten können. Den Fall hatte ich vor ein paar Jahren, als ein Blitz 300 m entfernt in einen Baum einschlug. Da hat es (dank Erdkabel) auch noch weiter entfernt reihenweise Router gegrillt. Da hätte ein solcher Schutz vielleicht geholfen, wenn ich denn einen gehabt hätte.

Ja gut .. bei einem direkten Einschlag ist der Router vermutlich auch das kleinste Problem, das sah dann in der Nachbarschaft so aus:

blitz - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Dagegen hilft kein Überspannungsschutz. Aber im Zuge dieses Blitzeinschlages (und einiger weiterer im Umfeld), passierte eben auch genau das, was Du beschreibst. Die Energie des Blitzes hat sich offenbar durch alle möglichen Strom- und Datenleitungen verteilt und in duzenden Häusern Schaden anrichtet. Gegen solche Schäden möchte ich mich schützen. Auch die Überspannungs- bzw. Blitzschutz-Steckdosenleisten oder sogar ein Blitzschutz in der Elektroverteilung helfen ja nur genau da gegen.
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