Fragen zu RSYNC von Ubuntu auf QNAP-NAS

Mitglied: Henere

Henere (Level 3) - Jetzt verbinden

29.03.2016, aktualisiert 07:53 Uhr, 4586 Aufrufe, 9 Kommentare

Hallo zusammen,

nachdem ich nirgends eine Anleitung finde, wie das zu bewerkstelligen ist, frage ich mal hier.

Ich möchte ein Verzeichnis eines root Servers auf mein QNAP NAS sichern.
Im QNAP habe ich dazu die Optionen gesetzt:

rsyncserver - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Nur verstehe ich die Anleitung von hier nicht: https://wiki.ubuntuusers.de/rsync/

Ich habe es versucht mit:


Daraufhin bekomme ich dann zurück:


Fragen:
Wie kann ich dem rsync-Kommando ein Passwort mitgeben ? Noch lieber wäre mir das mit key-exchange zu machen. SSH läuft ja auch auf dem NAS, rsync kann das Ding auch direkt.
Wieso connected der ohne -e ssh auf dem Port 22 ?
Rsync-Server läuft, ein telnet meinhost 873 bringt @RSYNCD: 30.0 auf die Console
Muss ich Port 22 auf dem Router auf 873 auf das NAS umbiegen ?

Gibt es dafür irgendwo eine Anleitung ? Bin mit dem NAS noch nicht wirklich vertraut, habe es bisher immer nur als iSCSI-Lfw für die Windows-Server-Sicherung verwendet.

Oder ich muss einfach erstmal ne Runde schlafen gehen. Vielleicht hat ja einer Erbarmen und kann mir erklären, wie ich das einrichten kann.
Hiermit komme ich nicht wirklich weiter: https://www.qnap.com/i/en/qa/con_show.php?op=showone&cid=145

Danke euch vorab,

Henere

Mitglied: RobertTischler
LÖSUNG 29.03.2016 um 09:42 Uhr
Hallo

Eine frage noch auf welchem System setzt du den Befehl für das rsync ab? Server oder Backup system? Bei mir läuft es auf dem Backup System der greift dann über rsync mit ssh auf den Server zu und holt such die Daten. Ich muss aber dazu sagen bei mir läuft das von Linux zu Linux (nicht auf ein NAS). Aber wenn du willst kann ich dir mal meine Anleitung schicken wie ich es eingerichtet hab.

MFG
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Mitglied: 114757
114757 (Level 4)
LÖSUNG 29.03.2016, aktualisiert um 10:01 Uhr
Moin,
ganz einfach, beim ursprünglichen rSync ohne ssh läuft die Kommunikation unverschlüsselt ab. Für eine Übertragung übers Internet natürlich ein NOGO. Deswegen nutzen alle aktuellen Versionen per Default auch ohne die Angabe von SSH als Shell, SSH zur verschlüsselten Kommunikation.
Dazu braucht dein NAS nur den SSH-Port (22) zur Kommunikation öffnen, rSync muss installiert sein, aber den Daemon auf Port 873 musst du nicht aktivieren. Den benutzt man wenn man netzintern oder per VPN zwei Systeme über das Protokoll rsync:// abgleichen möchte, für deine Zwecke brauchst du den nicht, denn rsync macht die Kommunikation dann einfach über die Remote-Shell, dafür aber sicher verschlüsselt.

Für den SSH-Login benutzt du besser Zertifikate anstatt ein Passwort. Wenn du trotzdem Passwörter mit automatischer Übergabe in Skripten benutzen willst brauchst du noch sshpass auf deinem root-Server.
https://www.administrator.de/forum/Übertragung-lokalen-verzeichniss ...

Gruß jodel32
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Mitglied: Henere
29.03.2016 um 20:15 Uhr
Zitat von @RobertTischler:

Hallo

Eine frage noch auf welchem System setzt du den Befehl für das rsync ab? Server oder Backup system? Bei mir läuft es auf dem Backup System der greift dann über rsync mit ssh auf den Server zu und holt such die Daten. Ich muss aber dazu sagen bei mir läuft das von Linux zu Linux (nicht auf ein NAS). Aber wenn du willst kann ich dir mal meine Anleitung schicken wie ich es eingerichtet hab.

MFG

Hallo Robert,

wäre nett. Danke Dir.

Grüße, Henere
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Mitglied: Henere
29.03.2016 um 20:25 Uhr
Hallo Jodel32,

Danke für die Info. Da ich bei dem NAS (QNAP TS563 mit QTS 4.2) irgendwie gar nicht durchblicke werde ich wohl den Weg Root-Srv RSYNC auf eine VM mit Ubuntu 14.04 LTS machen, die das Verzeichnis /backup dann auf einem SMB-Mount hat.

Es gibt auf dem QNAP kein /root und auch keine richtigen /home Verzeichnisse.
Und wenn ich mir anschaue, was da so alles gemountet ist, dann enden meine Linuxkenntnisse ganz schnell. Die 5 HDDs sind einzeln gemountet, jedoch habe ich ein RAID5 angelegt, worauf es laufen sollte. Dann ist der obige Weg wahrscheinlich besser. Zumindest weiss ich da genauer, wohin ich die key-Files legen muss, damit es funktioniert. Der User root ist gesperrt (ok, aus Sicherheitsgründen) aber der Username Admin macht es auch nicht besser. Dessen Home ist dann aber auch /root.

Linux ist ein sehr benutzerfreundliches System, aber es ist auch sehr eng in der Wahl seiner Freunde .....


Oder spricht etwas dagegen ?

Danke und Grüße, Henere
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Mitglied: 114757
114757 (Level 4)
LÖSUNG 30.03.2016 um 10:32 Uhr
Jeder Admin User mit Root-Berechtigung hat auf dem NAS sein Homeverzeichnis. Also lege einen User an der sich per SSH anmelden darf und Admin-Rechte hat.
Die Pfade unter Share sind einfach nur Symlinks die auf Verzeichnisse unter mnt zeigen.

Das Home des Users zeigt dir die $HOME Umgebungsvariable.

Sehe hier absolut kein Problem, mache das hier mit meinem QNAP schon ewig, Linux-Grundlagenwissen ist natürlich Grund-Vorraussetzung, neben etwas Entdeckergeist und Flexibilität.
Lernen müssen wir unser leben lang, ist halt so.

Gruß jodel32
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Mitglied: Henere
30.03.2016 um 14:44 Uhr
Moin Jodel32,

und welches Verzeichnis nutzt Du dann auf dem QNAP ? SO dass die Daten auf dem Raid5 landen ?

Habe es aber heute Nacht mit einer virtuellen Maschine hinbekommen. SMB gemounted, SSH per AUTH-Keys zu meinem root.
Mag umständlich sein, aber funktioniert. (warte immer noch bis er die 8GB runter geladen hat...

Grüße, Henere
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Mitglied: 114757
114757 (Level 4)
30.03.2016, aktualisiert um 14:49 Uhr
und welches Verzeichnis nutzt Du dann auf dem QNAP ? SO dass die Daten auf dem Raid5 landen ?
Such dir dein Share-Verzeichnis was auf dem RAID5 liegt unter /share raus die SymLinks dort zeigen auf die Mount-Points des MD-Raid.
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Mitglied: Henere
31.03.2016 um 01:29 Uhr
Also, so ganz ist meine Lösung mit SMB Mount nicht das wahre. Es scheitert bei symlinks.
Jetzt bin ich auf eine andere Idee gekommen. ich werde eine VM aufsetzen und dann per rsync die wichtigen Verzeichnisse syncen lassen (one-way).
Sollte der Webserver mal ausfallen, kann ich zur Not die IP im DNS umstellen und dann so mit der Ersatzmaschine arbeiten.
Die VM kann ich dann problemlos mit der WIndowsserversicherung auf das NAS wegschreiben lassen.
So hab ich auch gleichzeitig eine Testumgebung und muss nicht immer die URLs der Scripte ähnliches anpassen.
Ein Hosteintrag genügt dann, um per Browser darauf zuzugreifen.

Danke euch dennoch für die Hilfe.
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Mitglied: 114757
114757 (Level 4)
31.03.2016, aktualisiert um 10:21 Uhr
Zitat von @Henere:

Also, so ganz ist meine Lösung mit SMB Mount nicht das wahre.
Wozu auch es braucht nur SSH (SCP) mehr nicht :-) face-smile
Naja lern erst mal schön weiter.
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