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gelöst Gigabit Switch in 2 Netzen

Mitglied: PeterP126

PeterP126 (Level 1) - Jetzt verbinden

19.12.2018, aktualisiert 20:07 Uhr, 851 Aufrufe, 25 Kommentare, 1 Danke

Hallo zusammen,

Irgendwie komme ich hier nicht weiter und bin für jeden Tipp dankbar.
In ein bestehendes LAN habe ich einen Gigabit Switch TL-SG2008 angeschlossen. An Diesen hängen mehrere Clients mit einer Nas. Die Nas ist in einem anderen Netz und hat eine feste IP.
Ich dachte der Switch bekommt es irgendwie hin, aber die Übertragungsrate zwischen den Clients (DHCP anderer Netz) und der Nas welche am gleichen Switch hängt
(alle mit 1Gigabit Verbindung) bleibt bei 100Mbit.

Wenn ich der Nas zum Testen eine IP vom gleichen Netz der Clients verpasse, dann klappt die gewünschte Performance auch..

Gibt es eine Möglichkeit das die Clients die am selben Switch hängen auch mit der Nas mit 1Gigabit kommunizieren können, auch wenn die in einem anderen Netz ist?

PeterP
Mitglied: Looser27
19.12.2018 um 19:12 Uhr
Hi,

wie wird denn zwischen den Netzen geroutet?

Gruß Looser
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Mitglied: Pjordorf
19.12.2018, aktualisiert um 19:29 Uhr
Hallo,

Zitat von PeterP126:
(alle mit 1Gigabit Verbindung) bleibt bei 100Mbit.
Das ist eher unüblich. Was wurde denn dort alles eingestellt bzw. Verstellt? Der haz ja eine GUI und CLI.

Wenn ich der Nas zum Testen eine IP vom gleichen Netz der Clients verpasse, dann klappt die gewünschte Performance auch..
Der solte wenn alles OK ist auf jeden seiner 8 Ports GBit/s gleichzeitig können. Oder ist der überlastet bzw. die CPU hat keine Reserve mehr? Mal mit einen Wireshark und PortMirror geschaut was die Ports so tun bzw. was alles da drüber geht?

Gibt es eine Möglichkeit das die Clients die am selben Switch hängen auch mit der Nas mit 1Gigabit kommunizieren können, auch wenn die in einem anderen Netz ist?
Das ist der Standard, aber wenn der L3 macht, kann es je nach Regel(n) schon eng werden.
Firmware usw. alles Aktuell (24.06.2015)?
https://www.tp-link.com/de/products/details/cat-40_TL-SG2008.html#overvi ...

Gruß,
Peter
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Mitglied: PeterP126
19.12.2018, aktualisiert um 20:08 Uhr
Danke für die Antworten!
Den Switch habe ich schon mehrmals resettet, da sind keine manuellen Anpassung vorhanden. Auch wenn ich nur 1Client und die NAS dran habe kann der Client max 10Mb\s auf die Nas zugreifen.
Der Switch ist neu, der Client neu installiert.. Da ist nix los was Auslastung angeht..
1NAS & 1Client haben schon die gleichen Probleme..

Wenn ich den Client eine manuelle Adresse verpasse welche zur NAS passt, dann klappt es auch auf Anhieb (60-80mb/s)..

Der einzige Anschluss am Switch mit 100Mbit ist die Verbindung zum eigentlichen LAN, daher die Vermutung das der Client erst vom Switch rausgeschickt wird..
Firmware ist die aktuellste..

Was routing angeht - -) Ein Tracert vom Client zur NAS? Davon verstehe ich leider zuwenig um das zu analysieren ...

Ich könnte mit Port Mirroring und Wireshark den traffic mal aufnehmen, aber ob ich da durchsteige bezweifele ich..
Bitte warten ..
Mitglied: Looser27
19.12.2018 um 20:09 Uhr
Kannst Du mal bitte ne Skizze machen?
Ich glaube Du hast Dir eine Engstelle gebaut ohne es zu merken.
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Mitglied: Pjordorf
19.12.2018 um 20:19 Uhr
Hallo,

Zitat von PeterP126:
Den Switch habe ich schon mehrmals resettet, da sind keine manuellen Anpassung vorhanden.
Dir auch mal dessen Einstellungen angeschaut?

Auch wenn ich nur 1Client und die NAS dran habe kann der Client max 10Mb\s auf die Nas zugreifen.
Beide im gleichen IP Kreiísn(Broadcast Domäne) z.B. 182.168.155.0/24 und keinerlei Gateway eingetragen oder dein DHCP Server entsprechend Eingestellt?

Wenn ich den Client eine manuelle Adresse verpasse welche zur NAS passt, dann klappt es auch auf Anhieb (60-80mb/s)..
Was meinst du mit "zur NAS passt"? Was ist das für ein NAS?

Der einzige Anschluss am Switch mit 100Mbit ist die Verbindung zum eigentlichen LAN, daher die Vermutung das der Client erst vom Switch rausgeschickt wird.
Das würde dir die Routing Tabelle sagen, die von dein Client und die von dein Switch. Bedenke das der Hersteller TP-Link den als L2/L3/L4 Switch verkauft (ca. 60 EUR)

Was routing angeht - -) Ein Tracert vom Client zur NAS? Davon verstehe ich leider zuwenig ...
Am Client in ein CMD Fenster eingeben: Tracert 8.8.8.8 (Die IP von Google) oder Tracert www.aldi.de und dann die Antworten lesen und interpretieren

Ich könnte mit Port Mirroring und Wireshark den traffic mal aufnehmen, aber ob ich da durchsteige bezweifele ich.
Dann hole dir einen Kunpel der es kann oder einen Dienstleister der es kann, oder du holst dir einen anderen Switch.

Gruß,
Peter
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Mitglied: PeterP126
19.12.2018, aktualisiert um 20:43 Uhr
Keine Ahnung ob die Zeichnung klar ist. Die genauen Subnets/IPs habe ich nicht parat, das ist ein Beispiel mit den Adressen, also Wenn die IP nicht zur subnetzmaske passt nicht gleich aufregen...

Adresse zur Nas meinte ich eigentlich nur gleich subnet Maske mit einer passenden ip.. Nach der Skizze würde der Client mit Manuel eingestellter ip z. B. 10.85.20.13 /255.255.255.0 funktionieren..

Der Client bekommt alles vom DHCP.
Die Nas, die manuell eingestellt ist, hat ein anderes Gateway(Die passende zu seinem Netz) siehe symbolische Zeichnung
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Mitglied: Pjordorf
19.12.2018 um 20:59 Uhr
Hallo,

Zitat von PeterP126:
Keine Ahnung ob die Zeichnung klar ist.
Ne, macht noch mehr Kopfschmerzen.

Die genauen Subnets/IPs habe ich nicht parat, das ist ein Beispiel mit den Adressen
Also unsere Antworten sind auch nicht auf deine Fragen, sondern sind nur Beispielantworten...

also Wenn die IP nicht zur subnetzmaske passt nicht gleich aufregen...
Dann hole dir jemand der es kann in dein Haus.

Der Client bekommt alles vom DHCP.
Und hast du auch die Güzßte uns mal etwas zu dein DHCP Server zu sagen? Wenn nicht hol dir jemand ins Haus der es kann.

Die Nas, die manuell eingestellt ist, hat ein anderes Gateway(Die passende zu seinem Netz) siehe symbolische Zeichnung
Und wo bzw. wohin geht das Netz? Du fragst nach Hilfe aber kannst zu allem eigentlich nichts sagen - sodass wir dir entweder alle Fehlerquellen aufschreiben müsste - aber wir verzichten weil wir wissen das es vermutlich den Storage von diesem Forum sprengen würde.

Nimm nur das NAS und dein Client, so wie du es eingangs geschrieben hast, lasse alles was Firmennetz und NAS Netz weg vergebe die IPs per Hand am Client und am NAS und trage kein Gateway ein - was ist dann wenn nur diese beiden am Switch hängen und im gleichen IP Kreis (Broadcast Domäne) sind?

Du nutzt einen Ethernet von einem Firmennetzwerk (LAN) welcher dir Internet bietet und der kann nur 100 MBit/s?

Und was sollen in deiner Zeichnung die 16bit (16BIT) sein? (Bitte ein Bit)

Gruß,
Peter
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Mitglied: Looser27
19.12.2018 um 21:01 Uhr
Hat jedes Netz einen eigenen DHCP Server oder ist einer via Relax für alle Netze?
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Mitglied: Pjordorf
19.12.2018 um 21:04 Uhr
Hallo,

Zitat von Looser27:
Hat jedes Netz einen eigenen DHCP Server oder ist einer via Relax für alle Netze?
Liegt am Strand und relaxed

Gruß,
Peter
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Mitglied: Looser27
19.12.2018 um 21:13 Uhr
T9 is kagge.... Ich meinte Relay.
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Mitglied: PeterP126
19.12.2018 um 21:21 Uhr
16bit = 1GBit..

Wie auch immer. Pjordorf, Danke für Deine Beiträge, obwohl ich nicht ganz sicher bin ob Du ein wenig gereizt und auf Konfrontation aus bist... Ich will es gar nicht zu weit treiben, aber Du mußt nicht immer Deinen Senf dazu geben.Ich wünsch Dir dennoch einen schönen Abend!
@Looser27: Mit dem DHCP kann ich Dir nicht wirklich sagen, aber spielt das so eine große Rolle? Da habe ich auch gar keinen Einfluss. An den Switch selber kann ich anscheinend nicht so einfach den Umstand beeinflussen, daß alle Anfragen zur Nas direkt "durchstellt" werden... Peter
Bitte warten ..
Mitglied: Pjordorf
19.12.2018 um 21:51 Uhr
Hallo,

Zitat von PeterP126:
16bit = 1GBit..
OOOOKKKK. Hatte dein G als 6 angesehen.

obwohl ich nicht ganz sicher bin ob Du ein wenig gereizt und auf Konfrontation aus bist...
Weder noch. Will dich nur dazu bringen das du dir überlegst warum ich son Quatsch frag. Ich hab keine Probleme, du hast gefragt. Und ohne weitere Info wirst du von uns keine Zielführende Antworten erwarten können.

Dir dennoch einen schönen Abend!
Dir auch (!)

Gruß,
Peter
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Mitglied: aqui
LÖSUNG 19.12.2018, aktualisiert um 22:12 Uhr
Die Nas ist in einem anderen Netz und hat eine feste IP.
Ist technisch unmöglich wenn der Switch ein reiner Layer 2 Switch ist !
2 unterschiedliche Netze müsstest du routen bzw. mit einem Layer 3 (Routing) Switch koppeln sonst geht sowas nicht.
Grundlagen dazu kannst du hier nachlesen:
https://administrator.de/wissen/routing-2-ip-netzen-windows-linux-router ...
Grad mal nachgesehen...die TP-Link Gurke ist ein einfacher Layer 2 Switch:
https://www.tp-link.com/de/products/details/cat-40_TL-SG2008.html#specif ...
Der kann KEINE 2 IP Netze routen, kannst du vergessen.
Gibt es eine Möglichkeit das die Clients die am selben Switch hängen auch mit der Nas mit 1Gigabit kommunizieren können, auch wenn die in einem anderen Netz ist?
Ja, natürlich ! Mit einem Layer 3 Switch.
Mit dem TP-Link hast du definitiv die FALSCHE Hardware da der nur L2 kann.
Man sollte besser VORHER nachdenken was man braucht in so einem Design und nicht blind draufloskaufen !!

Mit einem Cisco SG-250 z.B. der L3 kann kannst du das im Handumdrehen lösen:
https://www.cisco.com/c/en/us/support/switches/sg250-08-8-port-gigabit-s ...
https://www.alternate.de/Cisco/SG250-08-Switch/html/product/1458410?camp ...
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Mitglied: LordGurke
LÖSUNG 19.12.2018, aktualisiert um 23:34 Uhr
Um es mal kurz etwas zusammenzufassen:

Wenn sich Client und NAS in zwei getrennten IP-Netzen befinden, muss über das eingestellte Standardgateway geroutet werden.
Falls da keine Gigabit-Kapazität verfügbar ist, ist es natürlich entsprechend langsamer.
Sollte dein Router also nur mit 100 Mbps angebunden sein, kannst du natürlich nur maximal diese 100 Mbps darüber erreichen

Befinden sich Client und NAS im selben IP-Netz ist die Kommunikation über den Router nicht nötig und dieser fällt als Flaschenhals weg.

Ob wirklich geroutet wird, kannst du am besten mit einem Traceroute herausfinden - unter Windows bspw. mit "tracert -d IP.des.NAS".
Korrekterweise muss man immer von beiden Seiten aus einen Traceroute zur jeweiligen Gegenstelle durchführen, denn es gibt Situationen in denen der Traffic je nach Richtung unterschiedliche Wege nimmt.

Den Traceroute kannst du ziemlich einfach interpretieren:
Jeder Hop, der dir angezeigt wird, ist ein Router den das Paket traversieren muss.
Ausnahme: Wenn du nur einen einzigen Hop siehst und dieser das angefragte Ziel ist, ist kein Router involviert gewesen.

Du würdest jetzt auf deinem Client ausführen:
tracert -d 10.85.20.12

Und evtl. siehst du als Ergebnis folgendes:
01.
Routenverfolgung zu 10.85.20.12
02.
über maximal 30 Hops:
03.

04.
  1     1 ms    <1 ms    <1 ms  10.85.251.1
05.
  2     1 ms     1 ms    <1 ms  10.85.20.12
06.

07.
Ablaufverfolgung beendet.
Du siehst hier zwei Hops: Der erste ist ein Router, der zweite ist das NAS selbst. Die Pakete sind also auf dem Hinweg zum NAS über den Router aus Hop #1 gelaufen.
Siehst du mehr Hops vor dem NAS, sind da entsprechend mehr Router involviert. Zwischen jedem Router könnte jetzt ein Flaschenhals sein, den es zu lösen gilt.

Falls du aber nur einen einzigen Hop siehst und dieser das NAS selbst ist, wird nicht geroutet.


Diesen Traceroute müsstest du vom NAS aus in Richtung Client nochmal wiederholen. Die meisten NAS bieten irgendwo als Diagnosefunktion sowas an und die Ausgabe ist im wesentlichen mit der der Windows-Konsole vergleichbar.


Falls alle der folgenden Bedingungen zutreffen kannst du möglicherweise dein Problem lösen:
  • Es taucht exakt ein einziger Router im Traceroute auf
  • Sowohl Client als auch NAS befinden sich im selben VLAN und können sich ohne Umstöpseln am Switch nur durch Ändern der IP-Adresse direkt ohne Router erreichen
  • Es gibt keine Firewall-Regeln auf dem Router, die den Traffic zwischen den beiden Netzen filtern

Falls die Antwort auf alle drei Punkte "Ja" ist, kannst du mit einem der möglichen Wege diesen Flaschenhals entkorken - allerdings sind die Lösungen teilweise nicht die schönsten.


NAS in mehrere Netze aufnehmen oder in Client-Netz verschieben (bevorzugt):
Wenn das NAS es unterstützt, gebe ihm eine zweite IP aus dem Netz der Clients. Oder verschiebe es gleich in das Client-IP-Netz, wenn dort der Großteil des Traffics stattfindet.
Warum befindet sich das NAS überhaupt in einem anderen IP-Netz? Hat das einen speziellen Grund?


Layer3-Switch besorgen und den routen lassen (wenn zwingend getrennte IP-Netze zwischen NAS und Client bleiben müssen):
Dann würde der Traffic innerhalb des Switches geroutet werden können, was in der Regel mit nur geringen Performance-Einbußen einher geht.
Der Switch routet dann zwischen den ganzen angeschlossenen Netzen und würde all jenen Traffic, den er nicht lokal verarbeiten kann, über die 100 Mbps-Verbindung an den vorhandenen Router geben.
Das sollte dann aber jemand machen, der (nimm es nicht persönlich bitte) mehr Wissen und Erfahrung auf dem Gebiet hat.


ICMP-Redirects (eklige Lösung):
Dabei arbeitet der Router weiterhin wie gehabt, teilt jetzt aber bei jeder neuen Verbindung den beteiligten Kommunikationspartnern (also Client und NAS) mit, wie sie sich direkt ohne Router erreichen könnten.
Wenn beide Teilnehmer sich darauf einlassen fließt der Traffic nicht mehr durch den Router sondern direkt zwischen den Switchports.
ICMP Redirect ist allerdings nicht ganz unumstritten und deswegen kein garantiertes Allheilmittel.
Denn zum einen würden so eventuell vorhandene Firewallregeln auf dem Router ausgehebelt und es ist auch nicht garantiert, dass wirklich beide Kommunikationspartner den Redirect-Nachrichten folgen. Dann würde eventuell dein Client direkt ohne Router mit dem NAS kommunizieren, das NAS würde aber weiterhin strikt durch den Router hindurch antworten. Oder umgekehrt.
Diese Redirect-Funktion ist etwas, was am Router für beide beteiligten Netze aktiviert werden müsste.
Eventuell muss dies auf dem NAS ebenfalls aktiviert werden. Und möglicherweise frisst die Windows-Firewall diese Redirect-Nachrichten ebenfalls auf (das müsste man dann ebenfalls konfigurieren). Oder eine installierte Sicherheitssoftware tut es.
Deshalb ist das eine recht fragile Angelegenheit und es wäre wohl einfacher, eine der anderen Lösungen vorzuziehen.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 20.12.2018, aktualisiert um 06:43 Uhr
Moin,

Du begehst zwei Kardinalsfehler:

  • Du hast zwei IP-Netze in derselben Broadcastdomain.

  • Du routest über einen 100Mbps-Anschluss, vermutlich über eine Fritzbox oder einen Speedport oder irgendeinen anderen Plaste-Router, der keine 100Mbps im Routing schafft.

Gelinde gesagt, Dein Netzwerdesign ist Mist. Schau, daß Du alles in ein IP-Netz packst und das an einen Router hängst, der auch 1Gbps wirespeed kann. Bei Deinem Konzept müssen die Daten sogar zweimal über den uplink, so daß Du maximal immer nur die halbe Geschwindigkeit bekommen kannst.

lks
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Mitglied: Looser27
LÖSUNG 20.12.2018 um 08:20 Uhr
* Du routest über einen 100Mbps-Anschluss, vermutlich über eine Fritzbox oder einen Speedport oder irgendeinen anderen Plaste-Router, der keine 100Mbps im Routing schafft.

Ich glaube nicht, dass irgendwo irgendwas geroutet wird. Das Teil kann zwar VLAN, aber ob der Router das kann?
Wenn man den aber einfach resettet (wie oben vom TO beschrieben), sind die Einstellungen auch flöten.
Somit wird das Teil zum dummen Switch.

Von daher ist es am sinnigsten, sich jemanden zu holen, der einem das einmal korrekt einrichtet.

Oder Du folgst der Empfehlung von @aqui und kaufst Dir einen L3-Switch und beißt Dich da durch.

Gruß

Looser
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Mitglied: PeterP126
20.12.2018 um 08:33 Uhr
Danke für die Unterstützung. Ich habe die Antworten bekommen die ich brauchte!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.12.2018 um 09:39 Uhr
Zitat von Looser27:

* Du routest über einen 100Mbps-Anschluss, vermutlich über eine Fritzbox oder einen Speedport oder irgendeinen anderen Plaste-Router, der keine 100Mbps im Routing schafft.

Ich glaube nicht, dass irgendwo irgendwas geroutet wird. Das Teil kann zwar VLAN, aber ob der Router das kann?

Wenn Du zwei verschiedene IP-Netze hast, muß irgendwo geroutet werden. Der Dummswitch macht das jedenfalls nicht. sondern vermutlich der Router, der an dem "LAN" hängt.

Wenn man den aber einfach resettet (wie oben vom TO beschrieben), sind die Einstellungen auch flöten.
Somit wird das Teil zum dummen Switch.

Das Ding ist ein Dummswicth, daß ein wenig VLAN kann.

Das wird sich nicht ändern, egal ob er es resettet oder nciht.

lks
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Mitglied: Looser27
20.12.2018 um 09:46 Uhr
nicht anderes habe ich gesagt.....
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
20.12.2018, aktualisiert um 10:49 Uhr
Zitat von Looser27:

nicht anderes habe ich gesagt.....

Du hast impliziert, daß er einen besseren Router haben könnte, der VLAN kann. Allerdings nutzt der TO keine VLANs, sonst könnte er nicht einfach die IP-Adresse wechseln und Verbindung bekommen. D.h. er nutzt eine Broadcast-Domain. Damit ist da irgendwo ein Plasterouter, der für ihn das Routing in der gleichen Broadcastdomain macht.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
20.12.2018, aktualisiert um 10:45 Uhr
Etwa 2 IP Netze auf einem gemeinsamen Draht (L2) ??
Das wird ja immer gruseliger ! Sowas ist vom TCP/IP Standard gar nicht supportet und ein schwerer Design Fehler im Netz. Machen eigentlich nur noch blutige Anfänger sowas. (Wenn es denn wirklich so ist ?!)
Auch wenn man einen Router nimmt der auf einem Bein beide Netze im Draht routet passiert das bei so gut wie allen Routern in CPU, also entsprechend langsam und mit sehr schlechter Performance. Bei einem NAS sicher ein KO Kriterium !
Die beiden IP Netze sauber zu trennen und zu routen wäre hier also oberstes Gebot !
Ob nun mit Router und separaten Switches oder mit VLANs und L3 Switch spielt dabei keine Rolle. Nur 2 getrennte Layer 2 Domains pro IP Netz sind zwingend !
Ist ja schon alles gesagt worden dazu...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.12.2018, aktualisiert um 10:51 Uhr
Zitat von aqui:

Etwa 2 IP Netze auf einem gemeinsamen Draht (L2) ??

So wie ich den TO verstanden habe, macht er das. Sonst könnte er ja nicht einfach die IP-Adresse des anderen Netzes nehmen, um dann seine 1Gbps zu bekommen. er steckt ja nichts um.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
20.12.2018 um 10:56 Uhr
Gruselig !
Dann hat er so oder so ein Problem mit einem völlig falschen IP Adressdesign und seiner Segmentierung.
Klar das sowas dann in die Hose geht !!
Bitte warten ..
Mitglied: LordGurke
20.12.2018 um 11:16 Uhr
Zitat von aqui:

Etwa 2 IP Netze auf einem gemeinsamen Draht (L2) ??
Das wird ja immer gruseliger ! Sowas ist vom TCP/IP Standard gar nicht supportet und ein schwerer Design Fehler im Netz. Machen eigentlich nur noch blutige Anfänger sowas. (Wenn es denn wirklich so ist ?!)

Kannst du dazu mal Dokumente vorlegen, die belegen, dass das nicht supported ist?
Würde mich schwer wundern, denn immerhin ist das bei IPv6 ein grundlegendes Designkonzept.
Und es muss ja auch einen Grund haben, weshalb es quasi seit Anbeginn von IPv4 ICMP-Redirect gibt, was ja ebenfalls dieses Layout als Grundlage hat.

Ob es in Zeiten VLAN-Fähiger Switches schön oder sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Aber ich sehe keinen Grund, warum es von "TCP/IP" (meinst du wirklich Layer 4?) technisch nicht supported wäre.
Bitte warten ..
Mitglied: maretz
21.12.2018 um 08:17 Uhr
Zitat von LordGurke:

Zitat von aqui:

Etwa 2 IP Netze auf einem gemeinsamen Draht (L2) ??
Das wird ja immer gruseliger ! Sowas ist vom TCP/IP Standard gar nicht supportet und ein schwerer Design Fehler im Netz. Machen eigentlich nur noch blutige Anfänger sowas. (Wenn es denn wirklich so ist ?!)

Kannst du dazu mal Dokumente vorlegen, die belegen, dass das nicht supported ist?
Würde mich schwer wundern, denn immerhin ist das bei IPv6 ein grundlegendes Designkonzept.
Und es muss ja auch einen Grund haben, weshalb es quasi seit Anbeginn von IPv4 ICMP-Redirect gibt, was ja ebenfalls dieses Layout als Grundlage hat.

Ob es in Zeiten VLAN-Fähiger Switches schön oder sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Aber ich sehe keinen Grund, warum es von "TCP/IP" (meinst du wirklich Layer 4?) technisch nicht supported wäre.

Noch dazu unterstützt jedes OS mehrere IPs auf einem Adapter, egal auf welchem Range - ich kann ja problemlos 192.168.0.1/24, 192.168.1.1/24,... bei Windows/Mac/Linux an ne Netzwerkkarte binden. Ob das immer SINN macht oder nicht steht auf einem anderem Blatt, aber es ist noch nicht soooo lange her das man das z.B. für billige Linux-DSL-Router gemacht hat (irgendein alter PC der dann im Schrank mit einer Netzwerkkarte gelaufen ist - zu Zeiten von den 77 DM-Flats (oder Euro?) war das nich sooo ungewöhnlich)
Bitte warten ..
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