GPO wurde entfernt, Zugriff auf Wechselmedien immer noch nicht möglich

Mitglied: redcell01

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16.08.2011 um 14:38 Uhr, 7049 Aufrufe, 15 Kommentare

Hallo zusammen,

folgendes Szenario:

Wir haben einen Windows Server 2008 Standard, der DC ist.
Ich hatte probeweise eine GPO erstellt, bei der in der Benutzerkonfiguration der Zugriff auf Wechselmedien verboten war.
Hat auch prima geklappt.

Problem: Obwohl ich die GPO restlos entfernt habe (Verknüpfung und auch die GPO selber), auf Server und Client gpupdate / Force durchliefen ließ können die damals gesperrten Benutzer nicht mehr auf USB-Laufwerke (Digicam) zugreifen.

Muss ist jetzt erst wieder eine GPO einrichten, in der die Einstellung "Zugriff auf Wechselmedien sperren" deaktiviert wird?

Danke im Voraus :-) face-smile
Mitglied: DerWoWusste
16.08.2011 um 14:52 Uhr
Moin.
Zunächst mal mit rsop.msc am Client prüfen, ob noch Policies zu dem Thema greifen. Wenn ja: welche?
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Mitglied: LittleFlame
16.08.2011 um 14:53 Uhr
Hallo redcell01,

das klingt für mich, als wäre diese Einstellung vor Übernahme der GPO standardmäßig nicht definiert gewesen. Durch Entfernen der GPO wird diese Einstellung normalerweise wieder auf den vorigen Stand zurückgesetzt. Wenn dieser jedoch "nicht gesetzt" war, bleibt die per GPO gesetzte Einstellung wohl erhalten.

Ist nur ne Vermutung :-) face-smile

Grüße,
LF
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Mitglied: redcell01
16.08.2011 um 15:01 Uhr
rsop.msc liefert nur die Default Domain Policy und ein Anmeldeskript.
Habe es mittlerweile mit der umgekehrten Richtlinie " Deaktivierte Einstellung " probiert.
Klappt aber immer noch nicht.
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Mitglied: DerWoWusste
16.08.2011 um 15:09 Uhr
Warte mal, war es nicht so, dass dazu in jedem Fall ein Rechnerneustart erforderlich ist? Ich meine, das galt bei den USB-Sperren sogar bei Userpolicies. Teste mal.
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Mitglied: redcell01
16.08.2011 um 15:26 Uhr
Muss ich bis abends warten. Melde mich wieder. Kollege braucht das Ding gerade :-) face-smile
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Mitglied: fisi-pjm
16.08.2011 um 15:57 Uhr
hi redcell01,

ich weis ich werde dafür jetzt wieder mit erbsen gesteinigt, aber da ich es in der praxis schon öfter mit gemacht habe und bis jetzt auch noch keine gegenteiligen Erfahrungen bekommen habe, vergleich doch die GPO mit einerschablone die verschiedene Löscher bzw, hubel hat. Lägst du die schablone auf den Sand (dein Windowsrechner) dann bleiben die löscher im Sand obwohl du die Schablone wieder entfernt hast, Solange da keine anderen einstellungen kommen wird sich da auch nichts ändern, deshlab negiere doch einfach die jeweiliegn GPO Einstellungen, wende sie nochmal an und es sollte gehen.

Gruß
PJM
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Mitglied: DerWoWusste
16.08.2011 um 16:37 Uhr
Moin. So schön die Sandkistentheorie klingt, sie ist in der Regel verkehrt. Siehe http://www.security-forums.com/viewtopic.php?t=37229 ->Registry Tattooing.
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Mitglied: LittleFlame
16.08.2011 um 16:56 Uhr
Also hatte ich mit der Vermutung recht, dass alle durch GPO gesetzten Einstellungen/Keys so gesetzt bleiben, bis ein anderer Vorgang diesen wieder ändert.
Das Entfernen einer GPO ändert nur dann etwas, wenn die Einstellung an einer anderen Stelle explizit wieder auf den vorherigen Stand gesetzt wird?!

Danke für die Info DerWoWusste

Grüße,
LF
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Mitglied: Niklas434
16.08.2011 um 20:43 Uhr
probier es mal mit gpupdate /forece oder nimm den Client aus der Domäne und binde Ihn wieder ein.
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Mitglied: fisi-pjm
17.08.2011 um 09:16 Uhr
Zitat von @DerWoWusste:
Moin. So schön die Sandkistentheorie klingt, sie ist in der Regel verkehrt. Siehe
http://www.security-forums.com/viewtopic.php?t=37229 ->Registry Tattooing.

Hi,
dann hast du meine Aussage nicht verstanden.

" If the group policy makes a new key in the registry, when you remove the policy, it does not remove the new key. Also, if you change a setting via group policy, removing the setting does not revert the setting to what it once was. This process is called tattooing, and can cause unforeseen problems.

Dieser satz beschreibt ziemlich genau meine Aussage.
Gruß PJM
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Mitglied: LittleFlame
17.08.2011 um 09:36 Uhr
@DerWoWusste & fisi-pjm
Also, so wie ich das verstehe, meint ihr das gleiche.

Der einzige Unterschied ist, dass ein "entfernen" einer GPO nur dann den ursprünglichen Registry-Wert wieder herstellt, wenn dieser explizit an anderer Stelle wieder gesetzt wird. In der Sandkistentheorie klingt es jedoch so, als würde, wenn ein Loch verschwindet, der dazugehörige Hubbel wieder verschwinden und genau das scheint mir nicht der Fall. Außer es gibt eine andere Schablone, die besagt, dass der Hubbel dort nicht "undefiniert" ist, sondern explizit diesen wieder entfernt.

Grüße,
LF
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Mitglied: DerWoWusste
17.08.2011 um 10:02 Uhr
Fisi, lies den Text ruhig zu Ende. GPOs machen eben in der Regel nicht Tattooing.
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Mitglied: DerWoWusste
17.08.2011 um 10:18 Uhr
Kannst Du auch hier noch schöner lesen: http://www.gpoguy.com/FAQs/Whitepapers/tabid/63/articleType/ArticleView ... ->How It Works Under the Covers. Ein Policy Refresh löscht die Einstellungen auch ohne negieren.
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Mitglied: redcell01
17.08.2011 um 17:54 Uhr
Hi DerWoWusste,

also Neustart bringt auch nichts. Ich hab versucht eine umgekehrte Richtlinie ("Deaktiviert") zu machen - kein Erfolg. Auch ohne Definitionen erscheint unter rsop.msc keinerlei Einstellung am Client.
Es greift angeblich keine GPO - der Zugriff ist aber trotzdem gesperrt.
Hast Du noch ne Idee?

Danke
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