Hybrid-Telefon für Betrieb an ISDN- sowie VoIP-Anschluss

Mitglied: Datax87

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23.01.2021, aktualisiert 17:43 Uhr, 982 Aufrufe, 30 Kommentare, 2 Danke

Hallo, ich habe eine Frage zu einer geplanten TK-Anlagen-Umstellung.

An der betreffenden ISDN-TK-Anlage sind zurzeit 6 ISDN-Telefone angeschlossen.

Der dazugehörige Telefon-/Internetanschluss ist zurzeit ein Anschluss mit DSL (Internetzugang) + ISDN (Telefonie).
Sprich, am DSL-Splitter ist ein NTBA angeschlossen, welcher wiederum an der ISDN-TK-Anlage angeschlossen ist.

Die ISDN-TK-Anlage sowie die ISDN-Telefone sollen dieses Jahr durch neue Gerätschaften ausgetauscht werden.
Die neuen Telefone sollten Systemtelefone mit Display sein und es ermöglichen, dass man ein Headset daran anschließen kann.

Herausforderung zur Auswahl passender Telefone für mich an der Stelle:
Der Telefon-/Internetanschluss ist wie oben beschrieben noch nicht auf die VoIP-Technik umgestellt worden.
Das geschieht noch im Laufe dieses Jahres.

Nach Möglichkeit sollen die neuen Telefone bereits jetzt (also vor der Umstellung des Telefon-/Internetanschlusses auf die VoIP-Technik)
am bestehenden ISDN-Anschluss betrieben werden. Sprich, hier würden also Hybrid-Telefone für den Betrieb am ISDN-Anschluss + VoIP-Anschluss benötigt.

Die betreffenden Telefone würden wir jetzt (falls es solche Hybrid-Telefone gibt) über die bestehende ISDN-Verkabelung am S0-Bus anschließen und
später dann (nach der Umstellung auf die VoIP-Technik) per Netzwerkkabel anschließen.

Es ist geplant die bestehende ISDN-TK-Anlage durch eine aktuelle FritzBox zu ersetzen,
an die man laut Herstellerseite bis zu 8 ISDN-Telefone sowie bis zu 10 VoIP-Telefone anbinden kann.

Weiß jemand, ob es solche Hybrid-Telefone gibt (ISDN + VoIP) und mir ggf. mit Gerätename und/oder Links weiterhelfen?

Bin selbst was Hybrid-Telefone für ISDN + VoIP betrifft leider bisher nicht fündig geworden,
hingegen habe ich Telefone für den Betrieb am analogen Anschluss + VoIP gefunden.

Vielen Dank schon mal an Euch.

Beste Grüße, Datax
30 Antworten
Mitglied: Lochkartenstanzer
23.01.2021 um 17:47 Uhr
Zitat von @Datax87:

Bin selbst was Hybrid-Telefone für ISDN + VoIP betrifft leider bisher nicht fündig geworden,
hingegen habe ich Telefone für den Betrieb am analogen Anschluss + VoIP gefunden.

Moin,

Nimm eine Fritte (AVM Fritzbox) als VOIP-zu-ISDN-Adapter. Dann kannst Du einfach einen bisherige Anlage weiterbenutzen.

Alternaive kannst Du die Fritte auch als ISDN-zu-VOIP-Adapter nutzen, wenn Du schon neue telefone anschließen willst, aber noch den ISDN.Anschluß hast.

Die Fritte kannst Du dann später als VOiP-Anlage benutzen, wenn ISDN abgeschaltet wird oder bei ebay zu einem guten Preise vertickern.

lks
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021, aktualisiert um 18:01 Uhr
Entsprechende Telefone gab es mal, sind aber nicht zu empfehlen.

Für heutige Telefonanlagen gibt es weiterhin S0-Module, wobei die Telefonanlagen zusätzlich IP-fähig sind.

Da du von Systemtelefonen sprichst, wird die Sache wieder ne ganz andere. Was hast du jetzt für eine Telefonanlage da?

Ich setze sehr gerne die Unify OpenScape Business ein, dass ist eine Hybrid-Telefonanlage, die aus der Siemens HiPath weiterentwickelt wurde. Ist voll ISDN und IP-fähig auf der Amtsseite und intern kann die Systemtelefone, IP, S0, analog, DECT. Der Anlage ist es auch egal, ob du intern jetzt IP-System-Telefone hast und ein ISDN-Amt, oder UP0-Systemtelefone und ein IP-Amt. Alle Kombinationen aus Ämtern und Endgeräten ist möglich. Auch der Mischbetrieb unterschiedlicher Amtsarten.

Bin selbst was Hybrid-Telefone für ISDN + VoIP betrifft leider bisher nicht fündig geworden,
Kein Wunder, weil du eine Hybrid-Telefonanlage suchst.

Eine Auerswald COMpact 4000 kann es genauso.

Was ich bei meiner IP-Umstellung gemacht habe: Die Telefonie läuft durch den Router, in meinem Fall welche von LANCOM, dort habe ich einfach zwei Ämter konfiguriert, eins per ISDN, eins per IP. Die Umstellung lief vollautomatisch ab. Bis zum Umstellungstermin war der ISDN aktiv, zur Umstellung wurde der deaktiviert und dafür waren die VoIP-Konten freigeschaltet. Der Router hat dann einfach umgeschwenkt und dem Benutzer ist nichts aufgefallen.
Bei einer Fritzbox kann ich es nicht sagen, aber neben LANCOM müsste es auch eine be.ip von bintec-elmeg so können.

Man könnte aber auch einfach erstmal den Router nur als Gateway nutzen, sprich ISDN rein, VoIP raus und am Tag der Umstellung ändert man entweder in der Telefonanlage oder im Router das Amt so ab, dass das neue VoIP-Amt genutzt wird. Im Router wäre es etwas sicherer, weil so die Telefonanlage nicht direkt im Internet stehen muss.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 17:59 Uhr
Hi @Lochkartenstanzer, danke für deine Rückmeldung.

Also was den Austausch der TK-Anlage betrifft, war mir bereits alles klar.

Habe für den Austausch der ISDN-TK-Anlage eine "FritzBox 7590" im Auge, da diese auch Supervectoring unterstützt,
was laut der Hotline des Telefon-/Internetanbieters am betreffenden Anschluss möglich ist. Da könnten wir also auch
direkt die Internetanbindung upgraden.

Wie sieht es mit geeigneten (Hybrid)-Telefonen aus, die bereits jetzt an einer "FritzBox 7590" genutzt werden können
und später dann am VoIP-Anschluss?

Wenn ich jetzt eine "FritzBox 7590" besorge, würde diese am DSL-Splitter + NTBA angeschlossen werden.
Die Telefone selbst würden per ISDN-Anschlusskabel am S0-Bus der FritzBox angeschlossen werden.

Später sollen die Telefone dann über die bestehende Netzwerkverkabelung am SIP-Server der FritzBox angebunden werden.

Gibt es solche Hybrid-Telefone (ISDN + VoIP)?
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Mitglied: MegaGiga
23.01.2021, aktualisiert um 18:03 Uhr
Hi

Ich persönlich würde in so einem Fall eine Starface nehmen, die hat einen ISDN Anschluss und unterstützt VoIP. Du kannst dann dahinter eine riesige Auswahl an Telefonen klemmen, ist egal ob der Anschluss VoIP oder ISDN ist.
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Mitglied: LordGurke
23.01.2021 um 18:16 Uhr
Wieso Hybrid-Telefone?
Du nimmst jetzt VoIP-Telefone und meldest die an einer FritzBox an, die dann über ISDN (sofern das geht, das müsste mal jemand verifizieren, der solche Geräte einsetzt) anstelle der jetzigen ISDN-Anlage betrieben wird.
Die FritzBox setzt dann von ISDN nach VoIP um. Wenn dann später ISDN wegfällt, setzt die FritzBox von VoIP nach internes VoIP um.
Kein Austausch von Geräten nötig.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 18:22 Uhr
Zitat von @tikayevent:

Entsprechende Telefone gab es mal, sind aber nicht zu empfehlen.

Ja, okay. Also es gab tatsächlich mal solche Telefone und heute also nicht mehr?
Sprich, es werden also keine solchen Hybrid-Telefone mehr auf dem Markt angeboten?

Also ich hatte es schon vermutet, weil ich schon etwas länger nach solchen Telefonen Ausschau halte.

Was die aktuelle ISDN-TK-Anlage betrifft kann ich leider noch nichtmal ein genaues Modell nennen.
Die betreffende TK-Anlage ist uralt, selbst das Typenschild ist nicht mehr dran. Mir wurde gesagt es wäre
aber ganz sicher eine Anlage von Hersteller "AGFEO".

Die Möglichkeiten, die du aufgezeigt hast, hören sich super an. Allein das Szenario mit der "Auerswald COMpact 4000" wäre
schon super geeignet, denke ich.

Ist es schwierig die "Auerswald COMpact 4000" zu konfigurieren, wenn man nicht allzu häufig mit TK-Anlagen zu tun hat?

Muss ich mal abklären, ob die Anschaffung einer "Auerswald COMpact 4000" in Frage kommt, kostet laut Internet immerhin > 400 €.

Falls alle Stricke reißen, dann muss eben erst auf VoIP umgestellt werden, dann werden auch keine Hybrid-Telefone mehr benötigt.

Die Sache mit dem LANCOM-Router finde ich auch klasse, allerdings wird mir sehr wahrscheinlich nur für den Zweck der Umstellung
kein Geld für einen LANCOM-Router zur Verfügung gestellt, der nicht mehr notwendig sein wird, sobald auf VoIP umgestellt wurde.

Wie man das so kennt, sollte ich nach einer Möglichkeit für "neue Telefone jetzt am ISDN-Anschluss" + "diese Telefone später am VoIP-Anschluss" suchen, wobei möglichst wenig Kosten anfallen sollen und neben den neuen Telefonen keine weiteren Anschaffungen gemacht werden sollen.
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021 um 18:29 Uhr
Der LANCOM-Router hat auch eine Telefonanlage integriert, die ist aber eher rudimentär.

Du schreibst doch, dass du Systemtelefone haben willst. Systemtelefone benötigen ZWINGEND eine Telefonanlage, weil es Telefone des Telefonanlagensystems sind.

Die COMpact 4000 ist einfacher zu konfigurieren als die von mir beschriebene Unify. Aber kann auch um einiges mehr, als eine Fritzbox. Du wirst dich definitiv damit beschäftigen müssen, aber das ist bei jeder Telefonanlage so. Oder du suchst dir einen Fachhändler oder ein Systemhaus, welches dir die Anlage entsprechend konfiguriert. Wissen aufbauen, was man ständig braucht, Wissen kaufen, wo es selten gebraucht wird.

Am Ende ist eine Telefonanlage eine Sache, die zum Geld verdienen benötigt wird, weil sonst bräuchte man keine Telefonie. Daher muss man auch mal investieren.

Wenn du reine IP-Telefone besorgst, musst du die auch noch irgendwo mit verbinden. Manchmal kann man die direkt beim Provider registrieren, aber dann hast du so funktionen wie Rückfrage, Übergeben oder Dreier-Konferenz nicht.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021, aktualisiert um 18:39 Uhr
Dachte damit das Vermitteln zwischen sämtlichen Telefonen im Betrieb weiterhin funktioniert.

An der bisherigen TK-Anlage sind neben den 6 ISDN-Telefonen auch noch mehrere analoge Telefone angeschlossen.

Wenn ich jetzt neue VoIP-Telefone anschaffe und diese an der FritzBox anschließe,
würde dann das Vermitteln zu den analogen Telefonen funktionieren, die noch an der alten TK-Anlage angeschlossen sind?

Sprich, die alte TK-Anlage könnte man ja an den S0-Bus der FritzBox anschließen ... aber funktioniert dann wie gesagt
das Vermitteln zwischen den VoIP-Telefone (Anbindung an der FritzBox) und den analogen Telefonen (Anbindung an der alten TK-Anlage)?

Sorry, falls es etwas verwirrend ist, habe bisher immer von einer ISDN-TK-Anlage gesprochen,
weil diese amtsseitig am ISDN-Anschluss hängt. Endgeräte sind aber wie gesagt analoge sowie ISDN-Geräte angeschlossen.

Oder habe ich da einen Denkfehler gemacht?
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021, aktualisiert um 18:53 Uhr
Du kannst einfach das Amt vor der bisherigen Telefonanlage von einem Router von VoIP auf ISDN konvertieren lassen, sprich die alte Telefonanlage bleibt. Da gibts mehrere Geräte, Fritzbox (kann ich nichts genaues zu sagen, wie gut es funktioniert), LANCOM, Telekom Digitalisierungsbox Smart bzw. Premium, die baugleiche bintec be.ip, die Audiocodes Mediants, ...

Es kann aber immer ein Problem auftreten: Die Leistungsmerkmale zwischen VoIP und ISDN unterscheiden sich ganz kräftig. Bei normaler Sprache ist es egal, aber ISDN konnte weit mehr, was man eben bedenken muss. Bei Agfeo ist es z.B. der Fernzugriff auf die Anlage, der den Diensttyp Videotelefonie "missbraucht". Gibts nicht mehr. Ein größere Problem ist, dass es bei ISDN einen hochgenauen Takt vom Amt gibt, weil dieser nötig war. Darauf verlassen sich sehr viele Telefonanlagen. Ein Router kann dieses nicht in der Genauigkeit erzeugen. Meistens reicht die Genauigkeit aus, aber es gibt auch Geräte, die können es nicht. Das Spektrum reicht von "Knacken auf der Leitung" über Tonverzerrungen, Gesprächsabrisse bis hin zu "nix geht".

Ist halt die Frage, ob man das Risiko eingehen will, weil die Telefonanlage wird sicher ihr Alter haben.

Du sprachst immer von einem Austausch der Anlage gegen irgendwelche Telefone.

Mit der COMpact 4000 kannst du auch acht analoge Telefone nutzen.

Aber bei dem Defizit an Wissen in dem Bereich rate ich dir dringend, dich an ein Systemhaus zu wenden. Irgendwer wird ja die Agfeo damals eingebaut haben. Ich bin zwar auf dem Papier auch Agfeo-Fachhändler, aber bis auf wenige AS181plus hab ich mich von den Anlagen immer fern gehalten, weil die einfach technik total überholt waren. Selbst die Information, wie viele Amtsleitungen aktuell verfügbar sind, hast du nicht gegeben.

Es macht auch keinen großen Sinn, jetzt hier eine Liste von Herstellern hybrider Telefonanlagen ins Forum zu tippen, weil eine Telefonanlage heute mehr als eine Telefonanlage ist, sondern es heißt Kommunikationssystem und kann weit mehr, als die alten Vermittlungsgeräte, die man vor 30 Jahren in Firmen hatte. Nur oder irgendwer bei euch, weiß was die Telefonanlage bei euch können muss und nur ein Fachhändler kann entsprechende Empfehlungen für mögliche weitergehende Funktionen geben.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 18:53 Uhr
Hi, deine Infos haben mir sehr weitergeholfen.

Ich kläre das mal ab, was ich letztendlich anschaffen und installieren darf / soll.

Für die Installation von Auerswald-TK-Anlagen gibt es ja auch entsprechende Videos und Anleitungen im Internet.

Die Einarbeitung würde mich keineswegs abschrecken.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021, aktualisiert um 19:09 Uhr
Zitat von @tikayevent:
Du sprachst immer von einem Austausch der Anlage gegen irgendwelche Telefone.

Ne, also so war das nicht gemeint. Sorry, falls es nicht verständlich rübergekommen ist.

Also die alte TK-Anlage soll nicht einfach durch neue Telefone ersetzt werden.

Die alten ISDN-Telefone sollen durch neue Systemtelefone ersetzt werden.
Die alte TK-Anlage soll zurzeit noch weiter genutzt werden, wobei das Vermitteln zwischen
den neuen Systemtelefonen und den analogen Telefonen der alten TK-Anlage möglich sein soll.

Später (nach Umstellung auf VoIP) soll dann die alte TK-Anlage abgeklemmt / abgeschaltet werden und nicht
mehr genutzt werden. Dann sollen sämtliche Telefone (alle analogen Telefone + alle Systemtelefone) an einer neuen TK-Anlage
angeschlossen sein. Da könnte ich mir wie gesagt entweder eine FritzBox vorstellen oder die von dir genannte "Auerswald Compact 4000".

Bei der FritzBox fällt mir gerade noch ein, dass die sowieso nur 2 analoge Endgeräte unterstützt,
sprich da könnte ich gar nicht alle vorhanden analogen Telefone anschließen (sind mehr als 2).
Da könnte ich ggf. noch mit ATAs arbeiten, möchte ich allerdings nicht unbedingt so machen.

Mir wäre eine Lösung mit ausschließlich VoIP-Telefonen ganz lieb. Es würden 4 Systemtelefone benötigt und dann eben
noch weitere VoIP-Telefone (diese müssten keine Systemtelefone mit Display + Headet-Anschluss sein), die die alten analogen Telefone ersetzen.

Nochmals vielen Dank für deine Infos. Durch diesen Austausch weiß ich jetzt, wo die Reise hingehen wird,
habe eine gute Vorstellung der Möglichkeiten sowie der Vor- und Nachteile bekommen :) face-smile.
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Mitglied: em-pie
23.01.2021, aktualisiert um 19:18 Uhr
Moin,

Zitat von @tikayevent:
[...]
Aber bei dem Defizit an Wissen in dem Bereich rate ich dir dringend, dich an ein Systemhaus zu wenden.
Nachdem, was ich hier lese (nicht negative gemeint), kann ich dem nur zustimmen.
Plane das mit einem der hiesigen Systemhäuser durch.
Lasst euch beraten.
Formuliere du "als Vertreter des Unternehmens" die Anforderungen:
  • Anzahl fester Telefone
  • Anzahl schnurloser Telefone
  • Anzahl Faxgeräte
  • Anzahl sonstiger analoger Endgeräte
  • Anzahl der Kanäle zum Amt (derzeit habt ihr ja scheinbar nur zwei)
  • braucht ihr einen digitalen AB, der die Aufzeichnungen per Mail versendet?
  • Soll vom PC aus die Rufnummer gewählt werden können oder gar zusätzlich auf Softphones (Software um vom PC zu telefonieren) zurückgegriffen werden können (Stichwort: HomeOffice)?
  • ...

Der Dienstleister erstellt euch dann ein passendes Angebot und setzt das mit euch um.


Ich würde aber, wenn ohnehin der Wechsel des Amtsanschlusses ansteht, wie folgt vorgehen:
  • Mit dem Dienstleister eine geeignete Anlage nebst Telefonen planen
  • Eruieren, wann der jetzige Provider den Anschluss wechseln will und mit dem TK-Dienstleister abstimmen
  • Dokumentieren, wo derzeit welches Endgerät wie angeschlossen ist (inkl. Bezeichnung der Ports an den RJ45-Dosen/ Quanten)
  • Die neue Anlage installieren, die neuen Telefone aufstellen (dann stehen zunächst zwei Telefone vor Ort) - das kann ein paar Tage vor der Breitbandumstellung erfolgen. Dann kann man die interne Telefonie schon mal ein wenig testen.
  • Am Tag der Amts-Umstellung dann das neue Amt (Breitbandanschluss) direkt auf die neue Anlage terminieren lassen.
  • die Nebenstellen in Betrieb nehmen
Fertig.
Bei guter Planung kann man das auf einen Freitag umsetzen - und je nach Büro-/ Gebäude-Struktur ist das binnen 3-4h alles erledigt, eher weniger.

Wenn ihr das in zwei Schritten machen wollt: Papp da nen geeigneten Router zwischen. FritzBox, Lancom oder be.ip Plus (nur die Plus hat S0 Ports).


P.S.
Wir nutzen ebenfalls eine OpenScape Business X8 und ich bin sehr zufrieden.
Die derzeit eingesetzten Endgeräte (Optipoint500) sind bereits 15 oder 16 Jahre alt, stammen noch von einer Siemens HiPath 3750.
Die ist in 2011 gegen eine HiPath 3800 getauscht worden und in 2017, durch den Tausch des Mainboards und des Netzteils, auf die jetzige X8 hochgerüstet worden. Die wesentlichen Baugruppen wurden dabei mit übernommen. Der Investitionsschutz ist hier recht hoch und die Anlage ist unheimlich flexibel und skalierbar. Neben der X8 existieren aber auch kleinere Modelle.

Fazit: eine gute Anlage (egal welcher der guten Hersteller) bietet immer einen langen Investitionsschutz :-) face-smile

Was bei euch am Ende eingesetzt werden kann, wird euch aber euer Dienstleister dann mitteilen, sofern ihr einen hinzuziehen wollt.


Aus welcher Region kommt ihr denn?
Ggf. kann man euch gute Partner empfehlen (ohne direkt Werbung machen zu wollen)

Gruß
em-pie
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021 um 19:16 Uhr
Die Fritzbox ist keine Telefonanlage sondern sie hat nur gewisse Funktionen einer. Systemtelefone gibt es dafür nicht. Also streich am besten die Fritzbox direkt wieder.

Die alten ISDN-Telefone sollen durch neue Systemtelefone ersetzt werden.
Die alte TK-Anlage soll zurzeit noch weiter genutzt werden, wobei das Vermitteln zwischen den neuen Systemtelefonen und den analogen Telefonen der alten TK-Anlage möglich sein soll.
Das wird nicht klappen, weil Systemtelefone müssen zur Anlage passen. Und die Hersteller schmeißen selbst die Unterstützung von Telefonanlage und Telefon zueinander regelmäßig raus. Solange du nicht weißt, welche Anlage du da hast, wirst du keinen Ersatz dafür bekommen.
Wenn ich das richtig sehe, funktioniert das neue ST42 von Agfeo nur noch an den neuen ES-Anlagen.

Es ist also hirnverbrannt, jetzt einfach neue Systemtelefone zu kaufen und die dann in wenigen Wochen mit der Anlage zusammen zu verschrotten. Es muss zusammenpassen.
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021 um 19:21 Uhr
@em-pie
Wir nutzen ebenfalls eine OpenScape Business X8 und ich bin sehr zufrieden.
Die derzeit eingesetzten Endgeräte (Optipoint500) sind bereits 15 oder 16 Jahre alt, stammen noch von einer Siemens HiPath 3750.
Die ist in 2011 gegen eine HiPath 3800 getauscht worden und in 2017, durch den Tausch des Mainboards und des Netzteils, auf die jetzige X8 hochgerüstet worden. Die wesentlichen Baugruppen wurden dabei mit übernommen. Der Investitionsschutz ist hier recht hoch und die Anlage ist unheimlich flexibel und skalierbar. Neben der X8 existieren aber auch kleinere Modelle.

Dann brauchst du demnächst neue Telefone. Die neuen Mainboards für die X8 werfen die OP500 raus. Mit der V3 auf dem alten Mainboard funktionieren die noch, aber außerhalb des Supports. Wenn ein neues Mainboard fällig wird, was spätestens mit der V4 passieren wird, braucht ihr neue Telefone. Schonmal dran denken.

Ich hab vor einem halben Jahr unsere drei Telefonanlagen (X8, X5R und eine virtuelle S) samt Telefonen in eine Gitterbox gesperrt. Bei uns läuft jetzt eine S auf einem billigen HPE-Blech im RZ für 240 Telefone. DECT kommt über eine Gigaset N870 (ist das gleiche wie die Cordless IP V2, nur bei den Lizenzen und den Endgeräten um einiges finanzfreundlicher). Fax hab ich in dem Zuge zum Teufel gejagt.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 19:27 Uhr
Zitat von @tikayevent:

Die Fritzbox ist keine Telefonanlage sondern sie hat nur gewisse Funktionen einer. Systemtelefone gibt es dafür nicht. Also streich am besten die Fritzbox direkt wieder.

Ach so, Systemtelefone an der FritzBox würden also nicht funktionieren.

Ach so, okay. Dann ist das ja auch schon mal geklärt. Dann vergesse ich die Idee mit der FritzBox mal besser.

Danke für den Hinweis.
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Mitglied: em-pie
23.01.2021 um 19:28 Uhr
<OT>
@tikayevent
Danke für den Hinweis. Noch rennen wir auf der V2 herum, aber meines Wissens nach müssen wir für die V3 das Board tauschen
Denke, Zug um Zug fliegen die OptiPoints eh raus. An einigen Stellen steigen die 2-Zeilen Displays aus und auf Halde hab ich keine mehr^^
Dann wird in OpenStage investiert, aber auch vermutlich wieder auf Basis von Systemtelefonen - Technik die einfach funktioniert.

Das mit den Gigasets N870 müssen wir mal prüfen. Als Industriebude sind die BS3 / BS4 / BS5-Stationen bereits gut verteilt und dank 2-Draht-Technik auch wartungsarm :-) face-smile Vermutlich müssen wir nur irgendwann mal die paar BS3-Stationen ersetzen - aber nur der Kompatibilität wegen.
Fax gehen wir an, wenn wir dann endlich mal ein DMS haben :-) face-smile
</OT>
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 19:34 Uhr
Zitat von @em-pie:
Aus welcher Region kommt ihr denn?

Wir sind aus dem Kreis Ahaus.

Habe da selbst auch bereits recherchiert.
Die Betriebe "com.com" sowie "netgo" sowie "Reseco" sind hier im Kreis Ahaus sowie im Kreis Borken ziemlich bekannt.

Firma "netgo" macht viel mit Swyx-TK-Anlagen und Firma "Reseco" macht viel mit Starface-TK-Anlagen + Yealink-Telefonen.
Die Infos habe ich von einem Arbeitskollegen bekommen.
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Mitglied: em-pie
23.01.2021, aktualisiert um 19:52 Uhr
Zitat von @Datax87:
Ach so, Systemtelefone an der FritzBox würden also nicht funktionieren.
Korrekt.
Kurze Zusammenfassung zu Systemtelefonen:
Das sind, wie von @tikayevent, beschrieben, Telefonen, die nur zu passenden Anlagen des selben Herstellers passen. Die Stecker mögen zwar wie die von normalen ISDN-Telefonen aussehen (RJ45), aber z.B. bei Unify werden hier nur 2 Adern benötigt, während ISDN 4 "haben will".
Die SOftware auf dem Telefon ist auf die ANlage abgestimmt und herstellerspezifische Protokolle ermöglichen einen i.d.R. fehlerfreinen Zugriff auf die dahinterstehende Anlage. Ist die jeweilige Nebenstelle berechtigt, kann sogar die Anlage in Grundzügen darüber administriert werden.

Es gibt auch auch Systemtelefone für VoIP-Anlagen - z.B. wieder Unify, aber auch die bintec-Telefone von elmeg (die auch auf Gigaset-Technologie setzen), sind auf die elmeg-Anlagen abgestimmt, sodass man darüber die Anlage steuern kann.

Ach so, okay. Dann ist das ja auch schon mal geklärt. Dann vergesse ich die Idee mit der FritzBox mal besser.
Korrekt. Die Fritte wird nur "interessant", um der TK-Anlage das Tor in die Große weite Welt (Internet) zu ermöglichen.
Vor unserer OBS OSBiz hängt ne kleine 3490. Die hat keine TK-Funktionen, WLAN ist abgeschaltet und dient nur dazu, dass die OBS mit Internet versorgt wird.
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021, aktualisiert um 19:40 Uhr
Nein, V3 läuft noch auf dem alten Board. Du brauchst dann halt weiterhin für die weitergehenden Funktionen den Booster-Server oder das Booster-Board. Mit dem neuen Board entfällt das und alles läuft auf der Anlage.

Das mit der N870 hab ich nur geschrieben, weil man in die S natürlich keine Baugruppen stecken kann. Solange du das Blech noch hast, kannst und solltest du weiterhin das normale Cordless nutzen.

Keine Openstage sondern die DeskPhones. Wenn möglich in der IP-Variante. Die OSxxT, also die Up0E-Geräte sind EoS und wurden durch die OpenScape Deskphone CPxxxT ersetzt.

Letztens hat Atos geschrieben, wie lange die noch die OSBiz-Plattform mindestens unterstützen wollen. Ich weiß nicht ob es 2025 oder 2030 war. Mit den IP-Telefonen kann man im Zweifelsfall noch auf eine andere Firmware wechseln und die an irgendwas anderem betreiben. Mit den T-Geräten bist du dann am Orsch.

PS: OSBiz oder OSB, nicht OBS.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
23.01.2021 um 19:40 Uhr
Moin,

Also:

Sowohl die Fritzbox, diverse Lancom-Router und die bintec be-ip bieten die folgende Möglichkeiten:

  • Das sind (einfache) Telefonanlagen.
  • Man kann sie sowohl mit einem VOIP-Anbieter als auch mit einem ISDN-Anbieter (NTBA) betreiben.
  • Intern kann man sie sowohl ISDN-Geräte (Anlage oder Telefon/Fax) als auch VOIP-Geräte anbinden.

Damit könntest Du

Wenn Deine neue VOIP-Anlage vor der ISDN-Abschaltung kommt, diese an einem diese Router-Gateways betreiben und nach der Umstellen direkt auf den VOIP-Anbieter umstellen.

Oder wenn die ISDN-Abschaltung vor der neuene Anlage kommt, die alte Anlage am ISDN-Anschluß weiterbetreiben.


wenn Du nur einen S0 brauchst, ist es egal welches dieser Router Du nimmst. Wenn Du zwei S0 brauchst, such Dir entsprechende LANcoms oder den bintec raus. Und wenn Du mehr als zwei S0 brauchst, such Dir einen Dienstleister.

lks
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021 um 19:44 Uhr
wenn Du nur einen S0 brauchst, ist es egal welches dieser Router Du nimmst. Wenn Du zwei S0 brauchst, such Dir entsprechende LANcoms oder den bintec raus. Und wenn Du mehr als zwei S0 brauchst, such Dir einen Dienstleister.
Ich erhöhe und sage vier. LANCOM 1784VA oder 1906VA, bei bintec die be.ip 4isdn.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021, aktualisiert um 19:51 Uhr
Zitat von @em-pie:
Vor unserer OBS hängt ne kleine 3490. Die hat keine TK-Funktionen, WLAN ist abgeschaltet und dient nur dazu, dass die OBS mit Internet versorgt wird.

In der Form habe ich das bei Kunden auch schon mehrfach gesehen.

Also die FritzBox für den Internetzugang und dann dahinter eine VoIP-TK-Anlage,
wo dann sämtliche Telefone angebunden sind.

Ein Betrieb, der mir gerade einfällt, hat hinter seiner FritzBox eine AGFEO-ES-TK-Anlage, wo dann AGFEO-Systemtelefone per VoIP sowie
DECT-Telefone über entsprechende DECT-VoIP-Basisstationen angebunden sind.

Das funktioniert seit etlichen Jahren sehr zuverlässig wurde mir vor Ort mal gesagt.

Wir brauchen hier dringend mal was Neues, was die Telefone betrifft. Hauptgrund sind immer wieder auftretende Probleme
wie schlechte Sprachqualität (undeutliche Sprache) sowie Abbrüche der Telefonate, wodurch nicht allzu selten Kunden mehrfach bei uns
anrufen müssen bzw. wir den Kunde dann zurückrufen müssen.

Unsere TAL wurde vom Anbeiter bereits mehrmals überprüft,
diese wäre in Ordnung wurde uns versichert.
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Mitglied: em-pie
23.01.2021 um 19:50 Uhr
Bzgl. Board: OK. Dann hatte ich die News bei ATOS falsch verstanden (oder deren Vertrieb will Euros generieren).

Bzgl. der Telefone: Ach verdammt... soviel zum Thema "Investitionsschutz"^^
Muss ich wohl mal meinem TK-Systemhaus auf den Sender gehen :-) face-smile

Bin sowieso mal gespannt, was das jetzt mit ATOS geben wird...

PS: OSBiz oder OSB, nicht OBS.
Hast ja recht. Die Finger wollen immer OBS tippen, k.A. warum -.-
Hier denn jetzt noch einmal Richtig: OSBiz :-) face-smile
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021, aktualisiert um 19:58 Uhr
Es funktioniert, aber ich persönlich halte nicht so viel von Agfeo. Ist aber eine persönliche Sache und basiert auf den AS-Anlagen. Es kommt am Ende darauf an, was man haben will. IP-DECT ist nur zugekauft, wie bei fast jedem Hersteller. Gibt glaube ich nur fünf Hersteller weltweit.

Am Ende ist das mehr als nur ein Tausch von ein paar Geräten. Selbst die kleinste Agfeo oder Auerswald hat ihre Komplexität. Auerswald bietet die COMpact 4000 noch direkt für den Verkauf an den Endkunden an, die nächstgrößere ist schon errichterpflichtig. Bei Agfeo kann ich dir es nicht sagen, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich die als ungeschulter Fachhändler kaufen könnte.

Du musst am Ende für dich entscheiden, was du machen willst. Wenn du es selbst versuchen willst, plane genug Zeit und eine Rückfallebene ein. Das ist nichts, was man mal eben am Tag der Umstellung macht, während man darauf wartet, dass der Techniker einen am KVz auf den neuen Port legt.

PS: Bin gerade unentschlossen, ob ich es anbieten soll, aber mein Gewerbeschein umfasst es, Auerswaldfachhändler bin ich auch, Ahaus ist jetzt nicht so weit weg, aber weit genug, um mal eben für ein Problem vorbeizukommen und mein eigentlicher Job frisst schon Zeit ohne Ende.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021 um 21:15 Uhr
Zitat von @tikayevent:
Am Ende ist das mehr als nur ein Tausch von ein paar Geräten. Selbst die kleinste Agfeo oder Auerswald hat ihre Komplexität. Auerswald bietet die COMpact 4000 noch direkt für den Verkauf an den Endkunden an, die nächstgrößere ist schon errichterpflichtig. Bei Agfeo kann ich dir es nicht sagen, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich die als ungeschulter Fachhändler kaufen könnte.

Also ich persönlich würde jetzt auch zu einer Auerswald-TK-Anlage tendieren.

Habe in der Vergangenheit einige Videos geschaut, wo die Installation von Auerswald-TK-Anlagen gezeigt wurde.
Das war für mich schon gut verständlich und würde ich mir entsprechend auch zutrauen.

Du musst am Ende für dich entscheiden, was du machen willst. Wenn du es selbst versuchen willst, plane genug Zeit und eine Rückfallebene ein. Das ist nichts, was man mal eben am Tag der Umstellung macht, während man darauf wartet, dass der Techniker einen am KVz auf den neuen Port legt.

Ja, das stimmt. Also ich hatte das bei uns im Betrieb bereits angesprochen, dass ich ggf. auch die Installation der TK-Anlage übernehmen kann,
es allerdings auch sein kann, dass ich dann vielleicht doch an irgendeiner Stelle unerwartet nicht weiter komme.

Mal schaun, ggf. telefoniere ich auch mal mit der Auerswald-Hotline, um mögliche Stolpersteife im Vorfeld abzuklären.

Spätestens ab dem Zeitpunkt kann ich ganz gut abschätzen, ob ich es alleine einrichten möchte oder es doch besser ein Systemhaus machen sollte.

Ein längerer Ausfall der Telefonie wäre keine rosige Angelegenheit, auch wenn man externe Anrufe anbieterseitig zum Beispiel auf ein Handy weiterleiten kann. Allerdings wäre dann ein Vermitteln an interne Telefone nicht möglich, das würde unseren Betrieb natürlich schon ziemlich behindern.
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Mitglied: LordGurke
23.01.2021 um 22:30 Uhr
Ich mahne zur Vorsicht: Wenn du so überhaupt keine Erfahrung mit VoIP-Telefonanlagen hast, kannst du dir durch unüberlegte Aktionen (wie z.B. das allseits beliebte, wenn auch vollkommen unnötige Port-Forwarding der SIP-Ports auf die Anlage) ein sehr, sehr teures Scheunentor aufreißen.
Eine Hälfte des Internets versucht nämlich permanent, über ungesicherte Server Spam zu verschicken, während die andere Hälfte versucht, über ungesicherte Telefonanlagen möglichst teure Auslandstelefonate zu führen.
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Mitglied: Datax87
23.01.2021, aktualisiert um 22:42 Uhr
Zitat von @LordGurke:

Ich mahne zur Vorsicht: Wenn du so überhaupt keine Erfahrung mit VoIP-Telefonanlagen hast, kannst du dir durch unüberlegte Aktionen (wie z.B. das allseits beliebte, wenn auch vollkommen unnötige Port-Forwarding der SIP-Ports auf die Anlage) ein sehr, sehr teures Scheunentor aufreißen.
Eine Hälfte des Internets versucht nämlich permanent, über ungesicherte Server Spam zu verschicken, während die andere Hälfte versucht, über ungesicherte Telefonanlagen möglichst teure Auslandstelefonate zu führen.

Ja, das ist mir bekannt.

Portweiterleitungen braucht man aber doch in der Regel nicht, wenn die VoIP-TK-Anlage so zu sagen als SIP-Client arbeitet!?

Hätte jetzt vorgehabt auf der Auerswald-TK-Anlage die SIP-Accounts zu konfigurieren,
auf dem davorstehenden Router aber keinerlei Portweiterleitungen für den Betrieb der TK zu erstellen.

Auf dem Router vor Ort sind auch jetzt keinerlei Portweiterleitungen konfiguriert,
das würde ich also so lassen wie es ist.
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Mitglied: em-pie
23.01.2021, aktualisiert um 22:50 Uhr
Dass keinerlei Portweiterleitungen erforderlich sind, ist nicht ganz richtig.

Wenn sich der SIP-Client nicht (zusätzlich) am Registrar/ STUN anmelden kann/ soll, benötigt es eine Portweiterleitung. Ansonsten kannst du zwar jederzeit heraus wählen, aber eingehende Anrufe kommen nicht an. Ein zyklisches Keep-Alive mal (ebenso) vorausgesetzt.

Bitte korrigieren, wenn ich das falsch im Kopf habe.



Dass aktuell keine Portweiterleitungen existieren liegt daran, dass du ja via ISDN telefonierst. Da ist das Thema Netzwerk völlig irrelevant.
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Mitglied: LordGurke
23.01.2021, aktualisiert um 22:56 Uhr
Korrektur.
Diese dusseligen Portweiterleitungen sind ein Relikt, welches wirklich nicht mehr nötig sein sollte.
Falls doch, hat man seinen Client oder die Firewall falsch konfiguriert. Der Registrierungs- und Keepalive-Intervall muss kürzer sein als die Zeit, nach der die Firewall resp. der NAT-Router UDP-Verbindungen nach dem letzten Paket schließt.
Wenn sich das am Router/Firewall nicht festlegen lässt, wählt man an der Telefonanlage kürzere Keepalive- und Registrierungs-Intervalle.
Wenn beides keine Lösung liefert, versucht man es per SIP-over-TCP, da hier die meisten Firewalls die Verbindungen viel länger offenhalten.
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Mitglied: tikayevent
23.01.2021, aktualisiert um 22:59 Uhr
Es kommt darauf an. Bei älteren Routern benötigt man Portweiterleitungen. Heute können Telefonanlagen, Router und Provider damit umgehen. So brauche ich z.B. für meine OSBiz S in der Firewall keine Portweiterleitung und keine Firewallregel für WAN-to-LAN, die es erlaubt. Die drei Geräte sind so schlau, dass es auf Anhieb funktioniert.

Es gibt so ein paar Sonderfälle, die im Fall des TO aber nicht zutreffen dürften. Problematisch wird es aber bei Internetanschlüssen z.B. von Ex-UMKBW, hier müsste der Router zumindest Teilaufgaben der Telefonie übernehmen, aber der TO spricht von ISDN, also kein Ex-UMKBW.

Wenn aber in der Auerswald kein Profil für deinen Provider vorhanden ist, dann solltest du dir vom Provider die entsprechenden Daten für deren SIP-Realisierung geben lassen, um damit entsprechend ein Profil in der Telefonanlage anzulegen.
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