Wer installiert mir Jitsi-meet mit Stun- Turn-Server und wartet dies?

Mitglied: default-user

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02.12.2020 um 15:16 Uhr, 1183 Aufrufe, 23 Kommentare, 3 Danke

Nachdem ich mit der Audio- und Videoqualität der meisten angebotenen Videokonferenz-Lösungen nicht zufrieden bin, möchte ich einen eigenen Jitsi-meet-Server nutzen. Leider habe ich von Servern und deren sicheren sowie datenschutzgemäßen Betrieb keine Ahnung.

Also möchte ich einen Root-Server mieten (Netcup) und hier jemanden finden, der von mir den Auftrag zur Installation sowie anschließenden Wartung der Installation erhält. Entsprechende Erfahrung ist natürlich Voraussetzung. Ferner beauftrage ich nur jemanden, der diese Arbeiten und den Service gewerblich anbietet.

Auf meinem Jitsi-meet-Server dürfen nur registrierte Benutzer eine Session starten und einladen. Es werden keine Sessions gleichzeitig laufen. Eine Session hat maximal ca. 10 Teilnehmer.
Ich lege Wert auf eine sehr gute AV-Qualität: Video mit 720p @30fps und Audio wenn möglich mit variabler Bitrate in einer Qualität, die einem MP3 mit 128kB/s und 44,1 kHz entspricht.

Nach der erfolgreichen Installation und Inbetriebnahme möchte ich mit dem Auftragnehmer einen langfristigen Wartungsvertrag über die ganze Installation abschließen.

Pflichtenheft versende ich auf Anfrage. Fertigstellungswunsch für den Produktiv-Status: möglichst bald, spätestens bis Ende Dezember 2020.

Bei Interesse bitte per PN über dieses Forum.
Mitglied: certifiedit.net
02.12.2020 um 16:21 Uhr
1. Hallo
2. Tschüss
3. In Projektpartner gesucht
4. Empfehlung das ganze System direkt beim Projektpartner zu hosten (wenn sowieso gewartet werden soll!)

Grüße!
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Mitglied: IT-Prof
02.12.2020 um 19:04 Uhr
Und Du willst wirklich zu Netcup?
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Mitglied: default-user
02.12.2020, aktualisiert um 19:13 Uhr
@certifiedit.net
1. Hast du zu wenig Zeit für eine Antwort?
2. Musst du deshalb unhöflich schroff reagieren?
3. Danke für den Hinweis, dass es auch eine Rubrik "Projektpartner" gibt.
4. Ist ne Überlegung wert.

Freundliche Grüße!
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Mitglied: default-user
02.12.2020 um 19:14 Uhr
@ IT-Prof
Was spricht dagegen? Dort wird laut deren Forum relativ oft Jitsi gehostet.
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Mitglied: IT-Prof
02.12.2020 um 19:17 Uhr
Weil Netcup eher für Überraschungen und billig steht.
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Mitglied: certifiedit.net
02.12.2020 um 19:19 Uhr
Wieso zu wenig Zeit? Ist doch auf den Punkt gebracht? Was du genau brauchst bzw willst sollte man dann aber genau identifizieren.
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Mitglied: default-user
02.12.2020 um 19:45 Uhr
@IT-Prof
Ja, leider geht es mir genau um den Preis. Ein "richtiger" Root-Server kostet mich monatlich rund 40 Euro und mehr. Hinzu kommen ja auch die Kosten für den Freelancer, der den Installations- und Wartungsjob machen soll. Und das hole ich so schnell nicht wieder durch Umsätze rein. (siehe mein Profil: Heilpraktiker der Psychotherapie - Online-Psychotherapie und Beratung)

Überraschungen kann man auch anderswo erleben: Mein damaliger Webhoster hatte z.B. ohne dies vorher von mir genehmigen zu lassen, alle Verbindungen nach Brasilien, China, Russland, Vietnam und mehr unterbunden, sodass ein von mir beauftragter Freelancer für 10 Tage seinen Job nicht machen konnte.
Davor war ich bei DomainFactory. Billig waren die nie. Aber seit den zahlreichen Besitzerwechseln... Gut dass ich da weg bin!

Welche Überraschungen wären das denn zum Beispiel?
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Mitglied: IT-Prof
02.12.2020, aktualisiert um 20:21 Uhr
Vserver und Cloud Server gibt es aber 3 bzw 15 Euro.

Netcup hat z. B. einen 4echt amüsanten Support.
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Mitglied: maretz
02.12.2020 um 20:19 Uhr
Ich würde dir an der Stelle empfehlen dem Dienstleister auch die Wahl des Hosters zu überlassen. Denn der sollte ja ggf schon einige Erfahrungen haben und/oder das sogar selbst hosten können. Warum willst du da was vorgeben - wenn der schon 1000 andere Server bei nem RZ hat wird der da ja supportmässig ganz anders behandelt....
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Mitglied: stefaan
02.12.2020, aktualisiert um 23:46 Uhr
Servus,

wir verwenden hier seit März in der Schule eine selbst gehostete Jitsi-Instanz (ist in unser Moodle integriert und wird auch direkt für Chats verwendet), danben verwendet die Schule O365/Teams (Österreich, die Frage nach dem Datenschutz stellt sich hier nicht, da vom Ministerium bundesweit zur Verfügung gestellt und die Eltern fordern es ein).
Grundsätzlich ist es schnell installiert und eigentlich nicht wirklich ressourcenhungrig (abgesehen von Bandbreite).

Meine Erfahrung: Der größte Vorteil ist auch der größte Nachteil: Es läuft im Browser und ist leicht zu bedienen. Es ist eben keine native Anwendung, die bei Teilnehmern mit schlechter Verbindung irgendwie regelnd eingreifen kann (es reicht schon, wenn die Provider untereinander am Backbone ein schlechtes Peering haben). 1-2 Leute mit schlechter Verbindung können dir eine ganze Konferenz zusammenhauen, wenn die rtt hoch geht. Andere Anbieter mit einem "Fat Client" funktionieren einfach besser.

Die von dir geforderten AV-Anforderungen sind vielleicht im LAN machbar, im Internet sicher nicht bzw. mit ständigen Qualitätsschwankungen.
Zu Spitzenzeiten hatten wir ca. 15 parallele Konferenzen mit insgesamt ca. 200 Usern, wobei immer nur die aktiven Leute (LehrerInnen, präsentierende SchülerInnen) die Kamera eingeschaltet haben. Da kommt man dann serverseitig auf ca. 150 Mbit/s Upstream.
Konferenzen mit ca. 35 Leuten mit Video gehen noch, darüber hinaus wird es aber schnell grenzwertig bzw. es gibt alle paar Minuten einen kurzen Aussetzer.

Ursprünglich wollte ich die Instanz auch auf einem vServer betreiben, weil ich es der eigenen Infrastruktur nicht zugetraut hätte (der Name wurde hier bereits genannt, wird mit 2 relativ nahe beieinander liegenden Buchstaben abgekürzt), musste dann aber feststellen, dass die Bandbreite mieserabelst war ("bis zu 100 Mbit" - praktisch waren es zeitweise 5-20 Mbit mit für Österreich schlechtem Peering). Jetzt läuft die Instanz in der Schule auf einem alten ESXi nebei mit, wir haben aber einen echt guten kleinen Provider mit hoher symmetrischer Anbindung und gutem Peering mit dem Mainstream-Anbieter in der Region.

Mein Tipp: Such dir einen Provider, der dir eine Jitsi-Instanz schlüsselfertig anbietet und teste die Instanz eine Zeit lang ordentlich durch... Die Preise beginnen bei ca. €10/Monat für kleine Instanzen, die für dich ausreichen könnten.
Es gibt sicher auch andere europäische Anbieter, die eigene Lösungen anbieten, über z.B. eyeson aus Graz habe ich Gutes gehört, habe ich allerdings noch nie selbst verwendet.
Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich allerdings, was bringt dir eine regionale Firma, die dann wieder auf AWS & Co hostet...

Grüße, Stefan
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Mitglied: ASP.NET.Core
LÖSUNG 03.12.2020, aktualisiert um 11:52 Uhr
Zitat von stefaan:
danben verwendet die Schule O365/Teams (Österreich, die Frage nach dem Datenschutz stellt sich hier nicht, da vom Ministerium bundesweit zur Verfügung gestellt und die Eltern fordern es ein).

Erschreckend, dass da nicht nur das Ministerium so was anbietet. Sondern auch die Eltern gegen die Interessen ihrer eigenen Kinder handeln... Hätten die mal lieber Ratgeber wie diesen hier gelesen: https://www.kuketz-blog.de/bildungswesen-entlarvung-der-haeufigsten-micr ...
Dann würden sie die "soziale Güte" von MS, die Schulen mit günstigen Walled Gardens welche sie auch noch überwachen zu versorgen, wohl etwas anders sehen.

Leider sieht es bei unserer Regierung nicht anders aus, für diesen Tunnelblick (und die wohl auch dahinter steckende Lobbyarbeit) schäme ich mich.


Zitat von stefaan:
Ursprünglich wollte ich die Instanz auch auf einem vServer betreiben, weil ich es der eigenen Infrastruktur nicht zugetraut hätte (der Name wurde hier bereits genannt, wird mit 2 relativ nahe beieinander liegenden Buchstaben abgekürzt), musste dann aber feststellen, dass die Bandbreite mieserabelst war

Zu so einem Billighoster würde ich auch keinem raten, der a) bandbreitenlastige Dinge wie Videokonferenzen betreibt und b) das auch noch kommerziell. NC ist okay, wenn man Kleinigkeiten hosten will, die nicht all zu kritisch sind wie ein privater Blog oder so was. Aber für was geschäftliches würde ich einen rennomierteren Hoster wählen wie Hetzner oder Strato.

40€ für einen dedizierten Server muss der TE dafür auch nicht geich ausgeben. Bei Strato z.B. gibts den zweit kleinsten vServer mit bis zu 500Mbit Anbindung statt nur bis zu 100Mbit schon ab 9€ pro Monat. Natürlich wirst du auch da keine 500Mbit Standleitung haben. Sollte auch klar sein, dass das zu dem Preis nicht realitisch ist. Aber tendenziell hat man da eben kein so krasses Overselling wie bei den Billiganbietern, die das bei ihren Preisen teils gar nicht anders wirtschaftlich betreiben können. Wenn es nur um 10 Teilnehmer geht, könnten die 100Mbit auch noch reichen.

Jedenfalls eine gute Entscheidung, so was selbst in DE zu hosten statt potenziell sensible Daten über Drittanbieter-Clouddienste einer Datenschutzgefahr auszusetzen.
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Mitglied: default-user
03.12.2020 um 12:33 Uhr
Habe jetzt mal "Jitsi-Hoster" ergoogelt und sechs Anbieter gefunden, mit denen es sich evtl. lohnt, sich zu beschäftigen. Problem bei denen: Keiner definiert die technischen Daten der verwendeten Server genau. Manche haben anscheinend auch nur Server irgendwo gemietet und sind nur Reseller.

Aufgrund der Diskussionen im Netcup-Forum ist mir aber jetzt klar, worauf es ankommt:

die garantierte Mindestbandbreite der Serveranbindung (für den einzelnen vServer!) muss garantiert sein, gerade wenn ich 720p Video mit bis zu 10 Teilnehmern übertragen will.

die CPU des Servers wird stark gefordert und z.B. 2 virtuelle CPU-Kerne könnten schnell knapp werden

da die Jitsi-Videobridge sämtliche Daten im RAM handhabt, wird auch 2GB RAM knapp.

Die meisten Anbieter von kompletten Jitsi-Hosting-Lösungen definieren nicht die Daten der dem Kunden zugewiesenen Server-Instanz. Und betr. garantierter Bandbreite gibt es auch bei Netcup keine klare Aussage, kann man aber dazu buchen.

Übrig geblieben sind bis jetzt KiwiTalk und Netways, was die Klarheit der technischen Spezifikationen betrifft. Aber eine gesicherte Bandbreite wird auch dort nicht genannt.

Rechne ich jetzt mal die günstige Servermiete bei Netcup (falls die Maschine ausreichen würde) und dann noch die Kosten für den Freelancer usw., dann sind die monatlichen Kosten bei Jitsi-Hostern, die bei ca. 30 Euro monatlich beginnen, durchaus attraktiv.
Zudem kann ich mit denen ja erst mal testen, wie mein Video-Therapie-Angebot angenommen wird und dann immer noch über eine persönliche Lösung entscheiden.
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Mitglied: IT-Prof
03.12.2020, aktualisiert um 12:42 Uhr
Mal für mich zum Verständnis, was spricht gegen Google Meet bzw Google Chat?

Das kostet nichts und ist sehr leistungsfähig.
Außerdem hat Google die besten Peerings.
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Mitglied: stefaan
03.12.2020 um 23:07 Uhr
Servus,

dagegen spricht vermutlich, dass oben ein Beruf genannt wurde, wo es um vertrauliche Gespräche geht.
Schön, wenn Google gleich die Sitzung transkribiert und therapeutische Lösungen vorgibt - und Login gleich mit Google-Konto...

Grüße, Stefan
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Mitglied: IT-Prof
03.12.2020 um 23:19 Uhr
Und warum soll der Beruf samt Ausübung und vertrauliche Gespräche einer Lösung von Google entgegen stehen?
Weil es ein Google Produkt ist?
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Mitglied: certifiedit.net
03.12.2020 um 23:46 Uhr
Zitat von IT-Prof:

Und warum soll der Beruf samt Ausübung und vertrauliche Gespräche einer Lösung von Google entgegen stehen?
Weil es ein Google Produkt ist?

Wir wissen alle, dass du gerne pro cloud trollst.
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Mitglied: maretz
04.12.2020 um 06:04 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Zitat von IT-Prof:

Und warum soll der Beruf samt Ausübung und vertrauliche Gespräche einer Lösung von Google entgegen stehen?
Weil es ein Google Produkt ist?

Wir wissen alle, dass du gerne pro cloud trollst.

Was jetzt kein wirkliches Argument ist. Klar kann man sich hinstellen und in der IT immer schön drauf pochen das alles lokal ist - aber sorry, es sieht nicht so aus als wenn das wirklich der Weg wäre den es gehen wird. Und wenn der "Datenschutz" hier das einzige ist was da rein spielt ist das eben nicht genug - denn den kann man auch in ner Cloud erfüllen (verschlüsselte Ablage der Daten z.B.).

Und ganz ehrlich - wer heute glaubt das die Daten sicher sind nur weil man keine Cloud nutzt dem kann man auch nicht mehr helfen. Ich weiss - es ist für viele IT-Kollegen nahezu unmöglich zu verstehen ABER es werden immer noch von den Anwendern idR simple Passwörter verwendet und da auch noch bei privaten und gewerblichen Accounts dieselben. Dann kommen die guten IT-Knilche und bauen halt ne 2FA ein - was dann dazu führt das die sog "Schatten-IT" aufgebaut wird (sei es mit eigenen VPN-Zugängen, lustigen Team-Viewer und ähnlichen Zugängen,...). Oder es wird einfach der Firmen-VPN Zugang direkt an die Heimische Fritte gedockt (weil man dann nich immer die blöde Einwahl hat) - das Kiddys Torrent-Kiste (oder was heute aktuell ist) dann auch Zugang hat is ja kein Problem...

Ich würde daher hier eher gucken was Sinn macht und was passt. Und hier KANN eben auch nen Google-System passen - denn auch bei nem Therapeuten muss man ja überlegen das der ggf. kein ITler ist UND das dessen Patienten ggf. eben auch nur Anwender sind. Hier muss man dann eben nur den Patienten darauf hinweisen - und ganz ehrlich, ich denke auch denen wird es zum grössten Teil völlig egal sein. Auch hier gilt: Wer heute noch an den Datenschutz glaubt der meint eben auch das die Zitronenfalter die Zitronen falten... In DE wird grad über eine recht eindeutige Personen-Kennziffer gesprochen damit man in der Medizin immer schön eindeutig identifizierbar ist. Personalausweise enthalten heute RFID-Chips. Wenn man sich heute damit auseinander setzt wie leistungsfähig Kamaras sind die beim Vorbeigehen erkennen ob eine Person ne Maske trägt, wie die Körper-Temperatur ist und locker noch Kennzeichen usw. vergleicht,... Es wird versucht möglichst viel beim Bezahldienst per Karte/Online zu machen da so natürlich auch Geldflüsse gut nachvollziehbar sind (Und wer glaubt das Bitcoin anonym ist sollte eben besser nicht versuchen dann irgendwann Bitcoin zu Euro zu machen...). Das meiste sind davon Systeme die bereits entweder in Staatlicher Hand sind ODER sogar von jedem Amateur eingerichtet werden können - und wie gut der Staat mit Datenschutz ist hat man auch mehrfach gesehen bzw. wenn man sowas wie die Corona-App sieht (bei der jetzt geheult wird das der Datenschutz ja im Weg ist und sich auf Bundesebene hingestellt wird ob man den nich dann für die App aufweichen sollte) kann man sich die Frage stellen ob der Staat den "Datenschutz" ernst meint. Da würde ich als Patient auch überlegen ob ich einem Dienst wie Google, Microsoft, Facebook u. co. ggf. mehr vertraue. Klar - die nutzen mind. die Metadaten aber die sagen es wenigstens direkt...
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Mitglied: IT-Prof
04.12.2020 um 08:40 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Zitat von IT-Prof:

Und warum soll der Beruf samt Ausübung und vertrauliche Gespräche einer Lösung von Google entgegen stehen?
Weil es ein Google Produkt ist?

Wir wissen alle, dass du gerne pro cloud trollst.

Genau. Und ein Vserver bei Netcup, wo die gesamte IT virtualisiert ist, ist keine Cloud, weil sie von Drittanbietern für Netcup gebaut und betrieben wird?
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Mitglied: certifiedit.net
04.12.2020 um 08:42 Uhr
Dann ist mein Exchange also auch eine Cloud? Na gut, dann sprechen wir es anders aus. Du bist einer, der jedes darum gerne zu den größten Datenaggregatoren verschieben will. Bringen wir es auf den Punkt.
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Mitglied: IT-Prof
04.12.2020 um 08:56 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Dann ist mein Exchange also auch eine Cloud? Na gut, dann sprechen wir es anders aus. Du bist einer, der jedes darum gerne zu den größten Datenaggregatoren verschieben will. Bringen wir es auf den Punkt.

Heute ist Freitag? Fehlt dir etwas Sonne?

Ich bin bin unter anderem leitender IT Professional für Cloud und Application.

30 der 30 Dax-Unternehmen können davon nicht genug bekommen.
Daher ist es ein gutgemeinter Rat, sich fertige Produkte anzusehen, die Enterprise-Niveau haben aber keine eigene Hardware, Know How oder Fremdpersonal benötigt.

Man kann natürlich auch in seinem Beruf völlig falsch sein und den möglichen Kunden ein 1990er Jahre Konzept versuchen zu verkaufen. Ich würde mir eher darüber Gedanken machen, was das über mich und meine Unternehmung aussagt als jemanden vorzuwerfen dass er pro Cloud "trollt". Lustigerweise noch nicht einmal selbst wissend was Cloud bedeutet und wie weit sie mittlerweile das Leben durchdrungen hat.
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Mitglied: default-user
05.12.2020 um 14:04 Uhr
Obwohl jetzt die Diskussion hier jetzt in eine ganz andere Richtung verläuft, hat es meiner Ansicht nach immer etwas Gutes, je mehr Menschen sich der Herausforderung von Datenschutz und Datensicherheit bewusst werden.

Ein nicht unrealistisches Beispiel das in einer Psychotherapiepraxis vorkommen könnte: Der Therapeut nutzt für eine effizioente Führung seiner Praxis eines oder gar mehrere der sattsam bekannten Produkte wie Microsoft Office 365 oder Google-Cloud oder Google-meet usw. – Der Klient erzählt, dass er vor Gewissensbissen nicht mehr ruhig schlafen könne seit seinem USA-Urlaub. Er hätte eine tolle Frau kennen gelernt und sie hätten viele heiße Nächte miteinander gehabt. Erst kurz vor Urlaubsende hätte sie ihm gestanden, dass sie erst knapp 16 Jahre alt war. Dabei sah sie doch wirklich schon wie eine Frau in den 20ern aus.
Der Therapeut muss natürlich seine Dokumentation schreiben, z.B. in Office 365. Die Therapiestunde hätte aber auch über Google.meet laufen können oder über Skype.
Als der Klient seinen nächsten Urlaub wieder in den USA verbringen will, wird er schon am Flughafen festgenommen wegen Sex mit Minderjährigen. Die NSA und GCHQ usw. machen es möglich!

Alles weitere zu Datenschutz und Datensicherheit bitte dem Blog des Sicherheitsexperten Mike Kuketz entnehmen. Oder passenden Artikeln bei Heise.

Nachdem mir die Sicherheitsproblematik bewusst geworden ist, war Windows-7 das letzte Windows auf meinen PCs. Hab nur noch Manjaro-Linux auf den Kisten. Und alle personenbezogenen Daten habe ich auf einer mit Veracrypt verschlüsselten mobilen Festplatte, die ich mit in die Praxis nehme und dann wieder zurück ins HomeOffice. Auf keinem PC befinden sich personenbezogene Daten gemäß DSGVO.

Übrigens: Den Ärzten und Therapeuten ist inzwischen längst gestattet, Online-Therapie, auch per Video-Talk, anzubieten und über die Kassen abzurechnen. Hierzu muss der Therapeut den Kassen gegenüber nachweisen, dass er eine TÜV-geprüfte und zugelassene, zertifizerte Video-Lösung verwendet. Google, Skype, Zoom usw. gehören definitiv nicht dazu!

Wer sich dafür interessiert: RedConnect ist z.B. eine sogar kostenfreie Lösung, die zertifiziert und kassenzugelassen ist. Die AV-Qualität sowie die Verbindungsstabilität ist aber katastrophal. Nach diesen Erfahrungen habe ich mit Jitsi experimentiert, das zwar nicht zertifiziert / zugelassen ist, aber je nach sorgfältiger Konfiguration zulassungsfähig wäre. Aber auch hier stellte ich fest, dass alle kostenlos bereit stehenden Jitsi-Server, so weit sie DSGVO-konform betrieben werden, mangelhafte AV-Qualität und häufige Verbindungsabbrüche haben.

Und so komme ich darauf, einen Jitsi-Hoster finden zu wollen, der alle Sicherheitskriterien erfüllt und dabei noch in einem für mich wirtschaftlichen Rahmen bleibt.

Soeben erhielt ich einige Angebote von Freelancern. Im günstigsten Fall sind die Monatsraten geringer als die 35 Euro. Aber die Gesamtkosten, besonders betr. Einrichtung und Anpassung sind jenseits meiner Wirtschaftlichkeit. Und weil ich nichts von Preisdrückerei halte, verfolge ich das nicht weiter, sondern werde einen Jitsi-Hoster beauftragen.
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Mitglied: IT-Prof
05.12.2020 um 14:12 Uhr
Zwei Fragen.

Müsstest du nicht heute offen Weg nach Bremen sein?

Und die Krankenkasse verlangt den Nachweis einer zertifizierten und TÜV-geprüften Software für eine Abrechnung von Leistungen laut Katalog?
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Mitglied: default-user
05.12.2020 um 14:17 Uhr
Was ist in Bremen so besonders heute? Ich hab da jedenfalls keine Termine.

Zur anderen Frage: JA definitiv!
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