Konfiguration und Stromverbrauch ML350 Gen10

Mitglied: kosta88

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18.10.2020, aktualisiert 22:36 Uhr, 637 Aufrufe, 14 Kommentare

Hallo,
ich versuche mal zu berechnen was ein ML350 verbrauchen würde. Ich weiß dass es von der Konfiguration und Last abhängig ist, aber irgendwelche Anhaltpunkte würde ich gerne haben, da ich es mir privat kaufe. Bekomme die CPU, RAM und PSU geschenkt (stammt aus unserem DL380 Gen10 in der Arbeit), und jetzt muss ich dann entscheiden ob ich das im Haus will, abgesehen davon dass ich weiß dass die Ding leicht zu Stromfressern werden.

Die Konfiguration wäre folgende:
HPE ML350 Gen10
2x 4110
128GB RAM
2x 500W PSU
2x SSD (S100), falls HyperV, keine falls ESXi
1x 8x SFF + 2-4x SAS SSD (sollen nix besonderes sein, vermutlich Samsung SSD 860 Pro 1TB, 2x in RAID1 oder 4x in RAID10), als VM Storage, ggf. SAS SSD für L2ARC
2x 4x LFF + 8x HDD SFF SATA/SAS (7/13W, vermutlich HC310), als Data-Storage
P408i
Eventuell HBA oder sowas, falls FreeNAS zum Einsatz kommt

Hat da jemand Erfahrung damit?

Und wenn schon hier alles dargestellt, ist das was, abgesehen davon dass Privatgebrauch? Die non-HP SSD/HDD dürften mit HP caddies gut funktionieren, dass kein Support, ist mir soweit egal. Wenn Support notwendig, Hardware raus und gucken. Server wird deswegen nicht eingehen...

Danke
Mitglied: certifiedit.net
18.10.2020 um 22:37 Uhr
Hallo,

rechne mal locker mit 150-200W je Stunde, demnach 4,8KW / Tag, mit etwas mehr Last...

Für ein Freenas ist das oversized.

Grüße
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Mitglied: kosta88
18.10.2020, aktualisiert 19.10.2020
Danke, mit diesen Werten habe ich eigentlich gerechnet. Was bei uns in Österreich heißt 300€/Jahr. Nicht wenig.
Und nein, wäre nicht nur für Freenas gedacht - natürlich oversized lol
Ich brauche eine Plattform für ein LAB (allerlei, auch Exchange), ich möchte meinen Hauptrechner "entlasten", damit ich ihm auch normal abdrehen kann, die aktuelle Synology NAS, die schon recht alt ist, leistungstechnisch schon am Ende ist, wird nur noch als Backup verwendet, und keine laufenden Apps haben. Ich hab auch nen Plex-Server am Rechner laufen, der soll auch auf den Server wandern. Wir brauchen im Haus auch eine verlässliche Datenablage, da heutzutage ja alles digitalisiert wird, und entsprechend auch wichtige Sachen in der Cloud...mal sehen wie sich das am besten realisieren lässt.
Aber beim Server geht's eigentlich hauptsächlich um die Tatsache dass ich viele Platten reinkriege, was eben mit einem Consumer-Gehäuse eher nicht der Fall ist.
Und ein Consumer-PC mit Schächten wäre unterm Strich wahrscheinlich auch nicht viel sparsamer. 50W hin und her macht die Sache dann auch nicht mehr fett.
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Mitglied: itisnapanto
19.10.2020 um 08:31 Uhr
Moin ,

Die 200W war Christian sind schon gut geschätzt. Für ein Spielelab ist das einfach über. Datenablage auf eine NAS. Rest frühstücke ich zu Hause über meinen normalen PC ab. Ram Rein + SSD und Abfahrt.

Gruss
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Mitglied: kosta88
19.10.2020, aktualisiert um 09:18 Uhr
Vielleicht etwas missverstanden. Zwar LAB ja, aber auch für zu Hause, Privatanwendung, Sachen wie eigener Cloud für unsere Handys, AD für paar Rechner die meine Kids bald bekommen werden (ich hasse die lokale GPEDIT). Und wie gesagt, überlege eigenen Mail-Dienst zu betreiben, welches Programm auch immer. Ich weiß, man kann alles in die Cloud versetzen, aber wenn ich die Kosten der Sache in der Cloud, und Backups und und berechne, dann bin ich jährlich auf wesentlich mehr als €300, und nix zentralisiert. Abgesehen davon dass ich eigentlich eine Plattform zum ausprobieren und lernen benötige, ich bin zwar "erst" 40, aber die IT mache ich aktiv "erst" seit ca 8 Jahren. In der Firma haben wir einen DL380 Gen10, und diese Hardware stammt aus dem Server, wir haben letztendlich auf 6244/256GB gewechselt. Eine CPU tät zwar reichen, aber ich habe halt zwei zur Verfügung. Müsste natürlich nicht beide reinstecken...

Eigentlich wäre mein gewünschter Prinzip folgendermaßen:
Speicherplatz 1 - für Echtdaten, flexibel wie ich es auch haben will konfigurierbar.
Speicherplatz 2 - lokal für Backups in Form von Images (Beispiel Veeam), mit mind. 6 Monate inkrementelle Backups + monatliche full Backups (hier geht es um Ransomware-Schutz bzw. allgemein Schädlinge, neben A/V Lösung).
Speicherplatz 3 - File/Folder-Sync, lokaler Backup (Kopie) der wichtigsten Dateien wie Dokumente, Fotos...
Speicherplatz 4 - Cloud-Sync für Speicherplatz 3, ggf. 2., möglichst günstig halten.

Ich denke das wär's mal.
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Mitglied: itisnapanto
19.10.2020 um 09:27 Uhr
Zitat von kosta88:

Vielleicht etwas missverstanden. Zwar LAB ja, aber auch für zu Hause, Privatanwendung, Sachen wie eigener Cloud für unsere Handys, AD für paar Rechner die meine Kids bald bekommen werden (ich hasse die lokale GPEDIT). Und wie gesagt, überlege eigenen Mail-Dienst zu betreiben, welches Programm auch immer. Ich weiß, man kann alles in die Cloud versetzen, aber wenn ich die Kosten der Sache in der Cloud, und Backups und und berechne, dann bin ich jährlich auf wesentlich mehr als €300, und nix zentralisiert. Abgesehen davon dass ich eigentlich eine Plattform zum ausprobieren und lernen benötige, ich bin zwar "erst" 40, aber die IT mache ich aktiv "erst" seit ca 8 Jahren. In der Firma haben wir einen DL380 Gen10, und diese Hardware stammt aus dem Server, wir haben letztendlich auf 6244/256GB gewechselt. Eine CPU tät zwar reichen, aber ich habe halt zwei zur Verfügung. Müsste natürlich nicht beide reinstecken...

Eigentlich wäre mein gewünschter Prinzip folgendermaßen:
Speicherplatz 1 - für Echtdaten, flexibel wie ich es auch haben will konfigurierbar.
Speicherplatz 2 - lokal für Backups in Form von Images (Beispiel Veeam), mit mind. 6 Monate inkrementelle Backups + monatliche full Backups (hier geht es um Ransomware-Schutz bzw. allgemein Schädlinge, neben A/V Lösung).
Speicherplatz 3 - File/Folder-Sync, lokaler Backup (Kopie) der wichtigsten Dateien wie Dokumente, Fotos...
Speicherplatz 4 - Cloud-Sync für Speicherplatz 3, ggf. 2., möglichst günstig halten.

Ich denke das wär's mal.

Also alles was du nennst , kann z.B. eine Synology Out-of-the-box . Und verbraucht viel weniger Strom.
Letzen Endes ist es ein Rechenspiel und du musst das für dich entscheiden. Ich hab zu Hause für den 24x7 Betrieb eben so eine Synology und mein Lab ist eben noch ein alter i5 PC mit 32GB Ram und paar SSDs . Der läuft eigentlich auch nur wenn ich mal was testen will.

Gruss
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Mitglied: tech-flare
19.10.2020 um 10:14 Uhr
Stromsparender kommst du mit einem NAS

Ich selbst nutze ein 8bay NAS (das brauch unter Last ca 80 Watt) und einen NUC für Virtualisierung....(ca 35-45 Watt). Das NAS geht aber auch in den Standby, sofern kein Zugriff erfolgt.
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Mitglied: magicteddy
19.10.2020 um 15:53 Uhr
Moin,

Zitat von certifiedit.net:

...rechne mal locker mit 150-200W je Stunde, demnach 4,8KW / Tag, mit etwas mehr Last...

K Modus ON

Aua, sorry, aber Watt je Stunde?

Wenn die Kiste 200W verbraucht dann sind das 200Wh in der Stunde, d.h. 4800Wh am Tag oder 4,8 kWh am Tag

so und jetzt ist der KK-Modus wieder aus

-teddy
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Mitglied: certifiedit.net
19.10.2020 um 16:45 Uhr
200Wh in der Stunde ist aber doch irgendwie redundant?
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Mitglied: kosta88
19.10.2020 um 20:23 Uhr
Angenommen würde ich nicht den ML350 nehmen sondern Selbstbau Supermicro Mainboard, so zB. ein X11 Board und die beiden CPUs, wäre das etwas sparsamer?
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Mitglied: certifiedit.net
19.10.2020 um 20:32 Uhr
Nicht wirklich. Das konzept passt einfach nicht.
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Mitglied: magicteddy
19.10.2020 um 20:34 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

200Wh in der Stunde ist aber doch irgendwie redundant?

200W ist die Leistungsaufnahme, die Angabe 200Wh sagt aus welche Menge an Energie aufgenommen wurde.

200Wh kann 1 Stunde 200W aufgenommene Leitung, aber genausogut 6 Minuten 2000W bedeuten...

-teddy
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Mitglied: kosta88
19.10.2020, aktualisiert um 20:36 Uhr
Konzept? Leider unklar für mich... lassen wir's halt. Danke
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Mitglied: certifiedit.net
19.10.2020 um 20:55 Uhr
Zitat von magicteddy:

Zitat von certifiedit.net:

200Wh in der Stunde ist aber doch irgendwie redundant?

200W ist die Leistungsaufnahme, die Angabe 200Wh sagt aus welche Menge an Energie aufgenommen wurde.

200Wh kann 1 Stunde 200W aufgenommene Leitung, aber genausogut 6 Minuten 2000W bedeuten...

-teddy

OK, und ich sag 200W in einer Stunde, oder 4.8kw am Tag, denn die Energie wird im momentanen Fall ja erst unter Umständen aufgenommen worden sein. )
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Mitglied: DeutschePass
20.10.2020, aktualisiert um 12:00 Uhr
Hallo Kosta,

schau mal nach dem HPE PowerAdvisor, ich glaube der könnte dir helfen

LG

EDIT:
Der sagt dir nicht nur wie viel dein System verbrauchen wird sondern auch ob die Netzteile stark genug sind etc..
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