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gelöst LWL-Link: 10GBit geht nicht - 1GBit geht

Mitglied: ITgustel

ITgustel (Level 1) - Jetzt verbinden

05.09.2019 um 18:04 Uhr, 691 Aufrufe, 15 Kommentare

Hallo,

wir rollen gerade unser 10GBit Netzwerk aus. Dabei ist uns ein OM2-Link aufgefallen, der extrem schlecht mit 10GBit läuft. Der Link besteht aus 4 Fasern, 1+2 machen gar keinen Link, 3+4 ergeben zwar einen Link, es treten aber massiv FCS, RCV und Symbol Errors auf. Eine Datei kann man gerade mal mit 200-300 KBit kopieren.

Wir haben die LRM-Transceiver und LWL-Patchkabel getauscht, die Fasernenden des Links per Mikroskop gereinigt.
Wenn wir 1GBit Module verwenden, läuft der Link tadellos, 0 Errors.

Jemand ne Ahnung an was da liegen kann. Wurde bei der Verlegung gepfuscht?

Grüße
Mitglied: chiefteddy
05.09.2019 um 18:10 Uhr
Wurde bei der Verlegung gepfuscht?

Hallo,

Meßprotokoll der Abnahme vorhanden?

Ansonsten Fachfirma mit Messung beauftragen.


Jürgen
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Mitglied: aqui
05.09.2019, aktualisiert um 18:34 Uhr
Interessant wäre mal die Länge zu erfahren ?
Gut, LRM Optiken sollten eigentlich 100m schaffen. Mit Standard SR Optiken sollten auch 80m sicher klappen bei OM2 da noch in den Specs.
Wie Kollege @chiefteddy aber schon sagt entweder beim Spleissen gepfuscht oder die Kabel sind extrem gealtert. Dann hast du Pech.

Ein Versuch lohnt aber immer nämlich LR Optiken zu verwenden. Siehe dazu auch hier:
https://www.flexoptix.net/de/blog/2011/06/damit-der-10g-ethernet-link-ho ...
Die haben ein erheblich höheres Lichtbudget und damit eine bessere Lichtreserve auf dem Link.
Mit Mode Condition Kabel dazischen hast du sogar eine optimale Anapssung obwohl es laut o.a. Blog gar nicht unbedingt nötig ist.
https://www.cablestogo.com/learning/library/data-center/mode-conditionin ...
https://shop.fiber24.net/index.php/de/Mode-Conditioning-Kabel-OM2-Duplex ...
Man sollte sie aber immer besser einsetzen um das Optimum rauszuholen !!

Im Test sind mehrere zusammengestückelte, 15 Jahre alte Kabel verwendet worden. Der Worst Case also und es hat fehlerlos geklappt bis zu einer Länge von für OM2 sagenhaften 640 Meter !! Das zeigt welche Lichtreserve diese Optiken haben !
Der Versuch mit LR Optiken lohnt sich also allemal !! Damit wirst du vermutlich den Link hinbekommen.
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Mitglied: ITgustel
05.09.2019 um 18:41 Uhr
Hallo Jürgen,

ich denke schon, dass es die Protokolle mal gab. Im Zuge von Geschäftsübergängen und diversen IT-Mitarbeitern die sich hier verwirklicht haben, sind diese Dokumente aber heute verloren.

Es ist nie ein Problem aufgefallen, 100MBit und 1GBit laufen tadellos.
Ist 10GBit empfindlicher und 1GBit toleriert einfach mehr?

Grüße
Marc
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Mitglied: aqui
05.09.2019, aktualisiert um 18:53 Uhr
Ist 10GBit empfindlicher
Nein !
Es hat was mit der Faser deren Beschaffenheit und der physischen Lichtübertragung zu tun !
Guckst du hier:
https://www.cbo-it.de/de/wissen/149-unterschied-zwischen-om1-om2-om3-und ...
Nimm die LR Optiken auf dem betroffenen Link und mach es damit.
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Mitglied: sk
LÖSUNG 05.09.2019, aktualisiert um 20:38 Uhr
Hallo ITgustel,

mir fehlt hier die Angabe der Linklänge. Bis zu 250m solltest Du mit 10GBase-LRM-Transceivern eigentlich überbrücken können. Der Standard verspricht mindestens 220m. Wenn der Link länger ist, erklärt sich das Problem und Du könntest mal mit LR-Optiken experimentieren. Sollte er hingegen in der Spec sein, ist wohl etwas faul und der Link sollte auf jeden Fall mal frisch durchgemessen und von jemandem begutachtet werden, der sich damit auskennt (erschreckender Weise häufig nicht das ausführende vermeintliche Fachpersonal - erst kürzlich hat mich wieder ein Spleisser gefragt, warum ich von ihm eine bidirektionale Messung möchte. Zum Kotzen ist das!).

Gruß
sk
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Mitglied: chgorges
05.09.2019, aktualisiert um 21:11 Uhr
Zitat von sk:

Hallo ITgustel,

mir fehlt hier die Angabe der Linklänge. Bis zu 250m solltest Du mit 10GBase-LRM-Transceivern eigentlich überbrücken können. Der Standard verspricht mindestens 220m.

Nein, das Medium OM2 überträgt ansich gesichert nur bis maximal 86 Meter 10Gbit/s, danach ist alles nur noch hoffen und bangen. Und auch wayne, welche Transceiver zum Einsatz kommen...
OM5 Patchkabel an beiden Enden einsetzen und hoffen, dass man damit noch was rausholt.
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Mitglied: sk
06.09.2019, aktualisiert um 02:40 Uhr
Zitat von chgorges:
Nein, das Medium OM2 überträgt ansich gesichert nur bis maximal 86 Meter 10Gbit/s, danach ist alles nur noch hoffen und bangen. Und auch wayne, welche Transceiver zum Einsatz kommen...

Knapp über 80m schafft man auf OM2 bereits mit 10GBASE-SR. Der TO schrieb aber, dass er LRM-Module verwendet, welche speziell für die Überbrückung größerer Distanzen auf Multimodefasern vorgesehen sind und auf 1300nm arbeiten. Zwar findet man im Netz durchaus häufig die Angabe, dass LRM auf OM2 bis 86m spezifiziert sei und erst ab OM3 300m möglich wären, aber meiner Ansicht nach dürfte das falsch sein. Diese Ansicht kann ich auch fachlich begründen:
Für die Datenübertragung per LWL über größere Distanzen hat man schon von Anbeginn das zweite (um 1300nm) und dritte (um 1550nm) optische Fenster verwendet, weil dort die "natürliche"/nichtoptimierte Dämpfung signifikant am geringsten ist. Dafür gab es z.B. 100Base-FX und 1000Base-LX, welche beide auf 1300nm arbeiten und meiner Erinnerung nach ganz offiziell sowohl an Multimode- als auch Singlemodefasern verwendet werden können. Die zur Modenanregung auf diesen Wellenlängen erforderlichen Transmitter waren aber wesentlich teurer, als die im ersten optischen Fenster um 850nm arbeitenden Äquivalente 100Base-SX und 1000Base-SX. Primäres Entwicklungsziel für OM3 und OM4 war daher die Optimierung der optischen Eigenschaften im ersten optischen Fenster um 850nm, um mit der billigeren Technik u.a. weitere Entfernungen überbrücken zu können. OM5 verbesserte bzw. definierte gegenüber OM4 dann lediglich nochmal ein breiteres nutzbares Fenster bis ca. 950nm zur Nutzung mittels Wellenlängenmultiplexing. Wie man der Aufstellung unter https://www.opternus.de/wissen/om-klassifizierung-der-multimodefasern entnehmen kann, wurden die einzuhaltenden Vorgaben für wesentliche optische Parameter von OM1 bis OM5 lediglich im ersten optischen Fenster verschärft. Bei 1300nm gelten hingegen von OM1 bis OM5 weiterhin die gleichen Mindestvorgaben. Warum sollte dann die _normierte_ überbrückbare Entfernung sich also zwischen OM1/OM2 sowie OM3ff. sich so signifikant unterscheiden?
Ich stelle nicht in Abrede, dass je nach Hersteller eine aktuelle MM-Faser möglicherweise auch im zweiten optischen Fenster weiter optimiert wurde und die Mindestspecs daher deutlich überbietet, aber für die Angabe der normierten überbrückbaren Längen mittels 10GBase-LRM kann man eben auch nur die normierten Faser-Specs zugrunde legen und die sind für alle Multimodefaserntypen gleich!
Folglich können eigentlich nur die Internetquellen richtig sein, die für alle Multimodefasertypen einheitlich eine mindestens überbrückbare Entfernung von 220m ausweisen.
Ohne Zweifel dürften die dann real erreichbaren Längen zwischen OM1 bis OM5 aber durchaus differieren, weil einerseits wie gesagt auch in diesem Wellenlängenbereich bei neueren Fasern Optimierungen über die Norm hinaus stattgefunden haben dürften und andererseits eine später hergestellte Faser naturgemäß auch weniger Zeit hatte, im Feld vor sich hin zu altern...

Wenn Du schlüssige belastbare Quellen vorweisen kannst, die meiner obigen Herleitung entgegen stehen, wäre ich bereit, meine Ansicht zu korrigieren und zu akzeptieren, dass wie von Dir angegeben auch mit LRM-Modulen nur Entfernungen bis 86m auf OM2 normiert sind.

Nicht akzeptieren kann ich jedoch die Aussage, dass alles über 86m "hoffen und bangen" ist. Das wiederspricht einfach meiner Praxiserfahrung! Ich betreue neben einem stadtweiten LWL-Netz (Singlemode mit Einzelentfernungen bis 25km) auch diverse Schulen, welche zur Jahrtausendwende nachträglich mit einer Inhouseverkabelung nachgerüstet wurden. Damals war es üblich (oder zumindest im Rahmen dieses Vorhabens leider so gehandhabt), zwischen den Verteilern nur dann LWL zu verlegen, wenn die Längenrestriktion für Kupfer von 90m+10m überschritten wurde. Die damals installierten OM2-Strecken sind laut vorliegenden Messprotokollen in der Regel alle zwischen ca. 130 und 200m lang - also deutlich über Deinen 86 Metern. Den größten Teil dieser Strecken habe ich zwischenzeitlich auf 10G umgestellt - mit LRM-Modulen. An einem Standort haben wir sogar in einem Verteiler "gebrückt", so dass eine Gesamtlänge von fast 300 Metern entstand. Auch diese Verbindung läuft seit längerem stabil, obwohl die zusätzliche Dämpfung auf den zwei zusätzlichen ST/PC-Steckern sicherlich nicht unerheblich ist.


Zitat von chgorges:
OM5 Patchkabel an beiden Enden einsetzen und hoffen, dass man damit noch was rausholt.

Nachdem wie vorstehend geschildert die normierten Faser-Specs für wesentliche bestimmende optische Parameter von OM1 bis OM5 auf 1300nm identisch sind, bringt das keinerlei theoretischen Vorteil. Selbst wenn die OM5-Faser tatsächlich auf 1300nm eine deutlich geringere kilometrische Dämpfung hätte: wie sehr wirkt sich dies wohl bei einer Patchkabellänge zwischen 0,5 und 2 Metern auf die Gesamtstreckendämpfung aus? Der Dämpfungsunterschied liegt auf jeden Fall deutlich unterhalb jeder Messgenauigkeit. Vermutlich bewirkt die Änderung der Faserparameter bei einer ohnehin schon grenzwertigen Konfiguration jedenfalls mehr Schaden als Nutzen.
Wenn man ernsthaft auf den letzten Streckenzentimetern noch etwas rauholen wollte, wäre es sicherlich sinnvoller, die typischer Weise an alten Multimodestrecken verwendeten ST/PC- oder SC/PC-Stecker gegen hochwertig "getrimmte" APC-Ausführungen zu ersetzen.
Und letztlich am billigsten wäre es, ggf. die Transceiver gegen Modelle zu ersetzen, die in Kombination ein höheres Dämpfungsbudget ergeben. Da gibt es durchaus Transceiver, die höhere Sendeleistungen und/oder größere Empfangsemfindlichkeit bieten, als zur Einhaltung der Mindestspezifikation erforderlich wären.


Gruß
sk
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Mitglied: aqui
06.09.2019 um 10:20 Uhr
danach ist alles nur noch hoffen und bangen.
Das ist Unsinn. Kollege @sk hat es oben ja schon explizit beschrieben ! Mit LRM Optiken sind bei OM2 Kabeln 220m laut Spezifikation garantiert und die werden auch erreicht sofern das Kabel "sauber" ist. Dein Horizont hört scheinbar bei 850nm SR Optiken auf ?!
LR Optiken sind eigentlich nicht für Multimode Kabel gedacht aber mit einem Mode Condition Patchkabel auf beiden Seiten kann man das ausgleichen und aufgrund der höheren Wellenlänge mit 1310nm und der günstigeren Übertragundmodi in der Faser mit höherem Lichtbudget sind mit diesen Optiken noch weitaus größere Pegel drin die auch bei schlechtem Kabel bessere Ergebnisse bringen. Siehe die erzielten 640m ! Also als Admin im Forum besser immer bei den Tatsachen bleiben.
Klar, es kennt keiner den Schädigungsgrad seiner Kabelstrecke. Eine bidirektionale Messung würde her in der Tat Klarhet schaffen. Das ist aber auch der einzige Grund der eine Beurteilung schwierig macht. Die LWL Fakten sind es de facto nicht !
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Mitglied: ITgustel
06.09.2019 um 13:40 Uhr
Hallo Leute,

ich habe jetzt LR-Optiken bestellt. Mode Conditioning Kabel haben wir ebenfalls bestellt, allerdings laufen alle Strecken bis auf die genannte tadellos und ohne Fehler mit normalen MM-Patchkabeln und LRM-Modulen. Deshalb haben wir sie nicht verbaut.

Sollte man OM4-Patchkabel und OM2-Kabel eigentlich mischen? Also SFP-OM4-OM2-OM4-SFP oder lieber durchgehend bei einem Standard bleiben? Ich habe dazu beide Empfehlungen gehört...

Ich teste am Montag mal die LR-Module, bis dahin läuft der Link als LAG mit 2GBit.

Grüße
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Mitglied: aqui
06.09.2019 um 14:15 Uhr
Sollte man OM4-Patchkabel und OM2-Kabel eigentlich mischen?
Das ist völlig egal. Bei der Kürze der Patchkabel im Längen Vergleich zur verlegten Strecke spielt das keinerlei Rolle.
Ich teste am Montag mal die LR-Module
Wir sind gespannt... !
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Mitglied: chgorges
11.09.2019 um 10:22 Uhr
Ihr könnt machen, was ihr wollt. OM2 endet bei 86m mit 10GBit/s. Alles darüber, auch das "Übertakten" der Leitung mit den LRM-Modulen ist und bleibt nichts für eine produktive Umgebung.
Einfach mal die Elektriker fragen, das hilft idR schon weiter.

Dein Horizont hört scheinbar bei 850nm SR Optiken auf
Nicht wirklich, ich bin in der Tat sogar für einen CWDM-Ring verantwortlich. Aber wie gesagt, bastelt ihr mal weiter, vor allem, wenn ich lese, LR-Transceiver auf einer produktiven OM2-Strecke einsetzen, da weiß ich dann auch nicht mehr, was ich davon noch halten soll...

Wahrscheinlich wurde in das Jugend forscht-Projekt jetzt bereits sogar mehr Hardware und Arbeitszeit reingesteckt, als ein Austausch der LWL-Inhousestrecke gekostet hätte.
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Mitglied: aqui
11.09.2019, aktualisiert um 12:11 Uhr
Alles darüber, auch das "Übertakten" der Leitung mit den LRM-Modulen ist und bleibt nichts für eine produktive Umgebung.
Diese Aussage ist technisch schlicht falsch, sorry. Sollte man als Netzwerk Admin eigentlich auch wissen. Denn genau dafür sind ja LRM Module entwickelt worden. Mit "Übertakten" hat das übrigens nicht im Geringsten was zu tun sondern eher mit optischer Ausbreitung in festen Medien, also schlichter Physik.
Auch der LR Workaround mit Mode Condition Kabeln (wozu gäbe es die sonst ?!) ist eine gängige Taktik um solche Links auf alten LWL Fasern zum Fliegen zu bringen.
Klar die LR Methode ist nicht ganz Standard konform, LRM aber schon !
Wenn so ein Link 3 Tage stabil bleibt, dann tut er das auch noch 3 Jahre. Auch in einem produktiven Netz. Das ist also keine Frage und sollte man nicht unreflektiert einfach abqualifizieren.
Der Austausch von Inhouse Kabelstrecken steht finanziell gesehen in keinem Verhältnis dazu !
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Mitglied: sk
12.09.2019, aktualisiert um 01:52 Uhr
Zitat von chgorges:
Ihr könnt machen, was ihr wollt. OM2 endet bei 86m mit 10GBit/s. Alles darüber, auch das "Übertakten" der Leitung mit den LRM-Modulen ist und bleibt nichts für eine produktive Umgebung.

https://www.cbo-it.de/de/wissen/134-was-ist-ein-10gbase-lrm-transceiver- ...
https://www.ip-insider.de/10gbase-lrm-long-reach-multimode-fuer-lan-und- ...
https://www.ip-insider.de/10gbase-lrm-long-reach-multimode-fuer-lan-und- ...



Zitat von chgorges:
Einfach mal die Elektriker fragen, das hilft idR schon weiter.

Deine freundliche Bäckereifachverkäufer-Helferin um die Ecke hat davon genauso viel Ahnung, wie der "normale" Elektriker. Und selbst die Elektroinstallationsunternehmen, die auf den boomenden Markt der LWL-Arbeiten aufgesprungen sind, wissen häufig nicht wirklich, was sie da tun. Ist ja schließlich kein geregelter Ausbildungsberuf. Spleiss-Equipment und OTDR kaufen, 2 Tages- Lehrgang buchen und schon ist man im Geschäft.


Gruß
sk
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Mitglied: chiefteddy
12.09.2019 um 09:50 Uhr
Hallo.

Ist ja schließlich kein geregelter Ausbildungsberuf.

Doch! IT-Systemelektroniker

Er ist der "Stippenzieher" unter den IT-Berufen.

Jürgen

PS. Ich gebe dir aber insofern Recht, dass es natürlich auch in dieser Ausbildung darauf ankommt, ob der Ausbildungsbetrieb in Bereich Cu- LWL-Verkabelung tätig ist.
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Mitglied: aqui
12.09.2019, aktualisiert um 09:57 Uhr
...und ob der Auszubildende die physischen Grundlagen dahinter durchdrungen hat sprich also in Physik in der Schule aufgepasst hat !
Bitte warten ..
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