Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Notebooks mit und ohne Domäne mit gleichem Profil betrieben

Mitglied: composti

Notebooks werden unter XP Prof. SP2 mit und ohne Domäne (z. B. daheim) betrieben. Domäne = w2k Domäne.

Hallo,

wir betreiben einige Notebooks in der Firmendomäne und auch bei den einzelnen Mitarbeitern daheim oder von Standorten mit Wireless Internetzugang.

Nun haben wir das Problem, dass die Notebooks ohne Domänenverbindung teilweise sehr langsam sind. IP Adressen werden generell per DHCP zugewiesen. Lokales Profil ist nicht möglich, da die User immer im gleichen Profil zwecks der ganzen Einstellungen arbeiten wollen.

Gibt es eine Möglichkeit, die Performance zu erhöhen?
Kann dem Notebook eine fehlende Domäne fest mitgeteilt werden?

Die Umstellung vom servergespeicherten auf lokales Profil brachte keine wesentliche Änderung.

Danke für alle Infos!

Content-Key: 34131

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Ausgedruckt am: 03.08.2021 um 04:08 Uhr

Mitglied: 17243
17243 14.06.2006 um 10:48:22 Uhr
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Hi composti

Ich hatte gehofft, dass sich jemand zu diesem Posting äussert. Nun, dann will ich dir mal meine Antworten dazu geben.

wir betreiben einige Notebooks in der
Firmendomäne und auch bei den einzelnen
Mitarbeitern daheim oder von Standorten mit
Wireless Internetzugang.

Das ist die Idee, hinter dem Konzept "Notebook"

Nun haben wir das Problem, dass die
Notebooks ohne Domänenverbindung
teilweise sehr langsam sind. IP Adressen
werden generell per DHCP zugewiesen. Lokales
Profil ist nicht möglich, da die User
immer im gleichen Profil zwecks der ganzen
Einstellungen arbeiten wollen.

Betreffend Profil: Es ist nicht die Idee, dass ein User auf seinem Notebook zwei Profile hat, ein lokales und ein Domänen-Profil. Er kriegt ein Domänen-Profil und arbeitet nur damit, da dort seine Einstellungen gespeichert sind. Sonst müsste er bei jeder Änderung bzw. Anpassung in das andere Profil wechseln und dort die Änderung bzw. Anpassung auch vornehmen.

Es ist normalerweise nicht der Fall, dass das Notebook ohne Domänenverbindung langsamer ist. Sonst würden die Manager welche täglich bei uns in der Firma zu Gast sind, die Notebooks längst aus dem Fenster geworfen haben.

Gibt es eine Möglichkeit, die
Performance zu erhöhen?
Kann dem Notebook eine fehlende Domäne
fest mitgeteilt werden?

Die Domäne kann nicht "fest mitgeteilt" werden. Ist auch nicht nötig.
Ich vermute mal, dass fehlerhafte oder nicht optimale Netzwerk-Einstellungen zu den Performance-Problemen führen.

Die Umstellung vom servergespeicherten auf
lokales Profil brachte keine wesentliche
Änderung.

Klar, das Servergespeicherte Profil wird auf den Client Kopiert. Wenn sich der User also ausserhalb der Firma anmeldet, muss auch nicht die lokale Kopie mit dem auf dem Server verglichen werden. Somit sollte der Anmeldevorgang sogar etwas schneller sein (ja nach Grösse des Profils).

gretz drop
Mitglied: composti
composti 14.06.2006 um 11:29:34 Uhr
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Hallo, danke für die Antwort.
Was kann bei den Netzwerkeinstellungen falsch konfiguriert sein, wenn
IP per DHCP
Gateway IP per DHCP
konfiguriert ist und entsprechend von den Routern oder DHCP Servern vergeben wird?

Die Notebooks haben an den Remote Standorten korrekt eingetragene IP Adressen, Zugang zum Internet ist möglich, leider geht alles etwas "zäher" als in der Domäne, z. B. wenn ich ein Dokument aus Word speichern möchte dauert es bis zu 1 Minute, bis mir der entsprechende lokale Ordner angeboten wird. (normal wird auf Netzlaufwerk gespeichert, steht ja dann nicht zur Verfügung)

Anmerkung zu den "Managern"
Die haben wir auch, aber sobald Outlook geht sind sie glücklich, andere Anwendungen nutzen oder kennen sie in der Regel nicht :-) face-smile
Mitglied: 17243
17243 15.06.2006 um 08:15:41 Uhr
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Hi composti

Prüfe folgende Einstellungen:
- Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > Erweitert > Erweiterte Einstellungen: Hier muss die Netzwerkverbindung ganz Oben sein, welche normalerweise benutzt wird (in den meisten Fällen LAN-Verbindung)

- Prüfe die TCP-IP Einstellungen dieser LAN-Verbindung auf manuelle "alte" Einträge

- Prüfe im Startmenü und Zuletzt geöffnete Dokumente auf Einträge, welche auf ein Laufwerk zeigen, welches nicht vorhanden ist
(Bsp: wenn ich auf meinem Firmen-Noti ausserhalb des Firmennetzes die Liste Start > Programme öffne und über TwixTel (Telefonbuch der Schweiz) fahre, bleibt mir der Rechner für 30Sek. stehen. Grund: Das Icon ist auf den Pfad \\server\twixtel verbunden und diesen Pfad kann er nicht finden und wartet auf das Timeout)

Für eine genauere Diagnose müsste ich das Notebook schon vor mir haben. Sorry!

gretz drop

Betreffend Manager: du kannst Glücklich sein, dass eure Manager nur Outlook benutzen ;-) face-wink
Mitglied: composti
composti 19.06.2006 um 08:33:54 Uhr
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Hallo,

natürlich haben wir etliche Programme, die im Startmenü die Verknüpfungen auf Laufwerke oder UNC Pfade haben (das ist der Sinn eines Netzwerkes...). Hier tritt übrigens dann genau der von dir beschriebene Effekt auf, dass der Rechner 30sec. oder länger auf ein Timeout wartet.

Gibt es hier eine Möglichkeit, den Timeout zu verkürzen?

Auch zuletzt geöffnete Dokumente sind dort zu finden, die auf Netzwerkverbindungen angewiesen sind, teilweise in großer Anzahl. (auch das ist, denke ich zumindest, normal)

Die TCP-IP Einstellungen bzw. Netzwerkeinstellungen passen bzw. sind so wie beschrieben.

Es geht übrigens nicht um ein Firmennotebook, sondern um ca. 10 Notebooks, die aber alle die gleichen Sympthome zeigen.

Darum war eigentlich auch meine Frage ganz am Anfang, ob ich dem Gerät in irgend einer Weise eine Domäne vorgaukeln kann, oder ob es eine Einstellung gibt, in der zu definieren wäre, dass es jetzt gerade die Domäne eben nicht gibt. Dann würde die Maschine auch nicht ständig versuchen, "verwaiste" Netzwerkverbindungen herzustellen.


Gruß
composti
Mitglied: composti
composti 06.07.2006 um 11:32:21 Uhr
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Nun meine Lösung, die das Verhalten verbessert hat:

1. Per Gruppenrichtlinie keine zuletzt geöffneten Dokumente im Startmenü
2. Alle Netzlaufwerksbuchstaben werden per Logoutscript getrennt
3. DNS Eintrag der Wireless LAN Karte zeit als erstes auf den DNS in der Firma, der zweite Eintrag ist ein T-online DNS. Effekt: Notebook findet den Firmen DNS nicht und geht dann auf den 2. Eintrag. Habe per TCPview bemerkt, das das Notebook im Remote Betrieb sonst ständig den Firmen DNS sucht, mit dieser Maßnahme nicht mehr.

4. Das war die effektivste Maßnahme für den Remotebetrieb:
Wireless Karte erst einschalten, nachdem das Notebook gebootet hat. Es bootet dann wesentlich schneller als mit bereits aktivierter Netzverbindung. Bei Verbindung per Netzwerkkarte Kabel erst nach Bootvorgang einstecken. Kabel oder Wirelss Verbindung vor dem Herunterfahren abschalten bzw. abstecken.
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