One-Click-Backup einer Synology DiskStation DS215j

Mitglied: SarekHL

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27.11.2015, aktualisiert 21:00 Uhr, 2719 Aufrufe, 17 Kommentare, 1 Danke

Hallo zusammen,

gibt es eine Möglichkeit (gerne auch mit einer externen Software, die notfalls auch was kosten darf), mit wenig Aufwand ein Backup der Daten einer Synology DiskStation auf eine externe USB-Festplatte zu erstellen?

"Mit wenig Aufwand" heißt im Idealfall, dass die für die Datensicherung zuständige Sekretärin, die Platte in den USB-Anschluss der DiskStation steckt, an ihrem PC einen Link auf dem Desktop anklickt und das Backup dann startet. Oder dass die Diskstation das Einstecken der Platte automatisch erkennt und das Backup dann startet. Was wir ausdrücklich nicht wollen, ist dass die Sekretärin sich erst auf der GUI der Diskstation anmelden muss und sich dann zur Synology-internen Backupfunktion durchklicken muss.


Danke im Voraus,
Sarek \\//_
Mitglied: ashnod
27.11.2015 um 14:49 Uhr
Moin

Wie wäre ein Wechsel zu QNAP wenn es was kosten darf .... USB-HD dran, Knopf am Gerät drücken und los geht's ;-) face-wink

Oki, bisserl eingeschränkt ist auch das geht es nur um Daten kommt das schon hin ...

VG
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Mitglied: SarekHL
27.11.2015 um 15:00 Uhr
Zitat von @ashnod:

Wie wäre ein Wechsel zu QNAP wenn es was kosten darf ....

Auch das wäre denkbar.


USB-HD dran, Knopf am Gerät drücken und los geht's ;-) face-wink

Geht das mit allen QNAP-Modellen? Also auch mit den "bezahlbaren" wie dem TS-231?

Kann QNAP ansonsten mit Synology mithalten, vor allem bei der Performance, wenn zehn Clients gleichzeitig zugreifen?
Benutzerverwaltung ist auch vernünftig?
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Mitglied: ashnod
27.11.2015 um 15:17 Uhr
Zitat von @SarekHL:

USB-HD dran, Knopf am Gerät drücken und los geht's ;-) face-wink

Geht das mit allen QNAP-Modellen? Also auch mit den "bezahlbaren" wie dem TS-231?

Ich habe leider keine Zeit mehr die Modelle die das können zu vergleichen ... sicher macht das die TS x53 Pro Reihe

Kann QNAP ansonsten mit Synology mithalten, vor allem bei der Performance, wenn zehn Clients gleichzeitig zugreifen?
Performance ist so eine Sache wenn alle Fullspeed kopieren, downloaden, streamen wirds auch da eng ... für den normalen Büroalltag reicht es sicher.

Benutzerverwaltung ist auch vernünftig?

Die Benutzerverwaltung kann auch an ein AD gehängt werden .. andere Varianten sind möglich ... denke schon.

Ein Umfangreiches Handbuch ist Online Verfügbar ... Blick drauf lohnt sich ... ggf. spielen auch die Einschränkungen für das One-Click-Backup eine Rolle ...

Aber für die Sekretärin ist das sicher die komfortabelste Möglichkeit.
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Mitglied: GuentherH
27.11.2015 um 16:26 Uhr
die Platte in den USB-Anschluss der DiskStation steckt, an ihrem PC einen Link auf dem Desktop anklickt und das Backup dann startet.

Von welcher Quelle soll das Backup durchgeführt werden? Vom PC der Sekretärin oder vom der Synology?

LG Günther
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Mitglied: SarekHL
27.11.2015 um 16:30 Uhr
Zitat von @GuentherH:

Von welcher Quelle soll das Backup durchgeführt werden? Vom PC der Sekretärin oder vom der Synology?

Schon vom NAS-Laufwerk. Sonst würde ich Acronis Backup für PC nehmen und fertig.
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Mitglied: aqui
27.11.2015 um 16:36 Uhr
Lasse die USB Platte einafch an der Synology angeschlossen und aktiviere eine tägliche Task die die Diskstation einmal pro Tag nachts sichert. (Oder einmal die Woche je nachdem was du willst)
Wenn die USB Platte nicht benutzt wird macht die ein Spin Down und geht in den Ruhemodus so das man sie ruhig angeschlossen lassen kann am NAS.
Per Benachrichtigung kannst du dir dann ein Email schicken lassen wenn das backup erforlgreich war.
Das alles ist mit ein paar Mausklicks schnell einrichtbar und das sinnvollste.

Ansonsten 2tes NAS und das Backup darauf mit rsync spiegeln.
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Mitglied: SarekHL
27.11.2015 um 16:38 Uhr
Zitat von @aqui:

Lasse die USB Platte einafch an der Synology angeschlossen und aktiviere eine tägliche Task die die Diskstation einmal pro Tag nachts sichert.

Auf keinen Fall! Erste Regel bei Backups: Das Backup-Medium wird nicht am gleichen Ort aufbewahrt wie die Originaldaten. Und erst recht nicht dauerhaft am System angeschlossen, so dass ein (möglicher, wenn auch nicht wahrscheinlicher) Virenbefall das Backup gleich mit vernichtet ...
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Mitglied: aqui
27.11.2015 um 16:52 Uhr
Dann wird es ohne etwas Gefummel auf der Shell nicht einfach...
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Mitglied: GuentherH
27.11.2015 um 17:52 Uhr
Das Backup-Medium wird nicht am gleichen Ort aufbewahrt wie die Originaldaten

Ja aufbewahren. Aber irgendwann müssen die Daten ja auf die Festplatte und das geht am besten mit einem zeitgesteuerten Backup und am nächsten Tag wird die Platte getauscht. Wird wohl auch bei dir funktionieren.

Und erst recht nicht dauerhaft am System angeschlossen

Es wird ja täglich gewechselt, oder? Oder hast du nur eine Backupplatte? Das würde ja dann auch gegen alle Regeln verstossen.

Knopf am Gerät drücken und los geht's

Du meinst aber jetzt nicht im Ernst, dass die Sekretärin dann warten soll bis das Backup fertig ist? In der Praxis heißt das dann, dass sie um 16:00 mit der Datensicherung beginnt, dann eine Stunde Daumen dreht und dann um 17:00 nach Hause geht.

LG Günther
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Mitglied: ashnod
27.11.2015 um 17:54 Uhr
Eine andere Lösung wäre Puresymc für das Backup zu nutzen.

Damit kannst du auf dem PC der Sekretärin eine vorkonfigurierte Verknüpfung auf dem Desktop ablegen, damit sie das Backup starten kann.

Ist mir grade auf dem Weg noch eingefallen ;-) face-wink
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Mitglied: SarekHL
27.11.2015 um 17:59 Uhr
Zitat von @ashnod:

Eine andere Lösung wäre Puresymc für das Backup zu nutzen.

Damit kannst du auf dem PC der Sekretärin eine vorkonfigurierte Verknüpfung auf dem Desktop ablegen, damit sie das Backup starten kann.

Müssen die Daten dann übers Netz laufen? Oder kann die Backupplatte trotzdem direkt am NAS angeschlossen werden?
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Mitglied: ashnod
27.11.2015, aktualisiert um 21:00 Uhr
Zitat von @SarekHL:
Müssen die Daten dann übers Netz laufen? Oder kann die Backupplatte trotzdem direkt am NAS angeschlossen werden?

Ich kenne Synology nicht gut genug, ich denke aber schon das du das USB-Laufwerk für den Zugriff freigeben kannst.
Letztendlich muss der PC auf das USB-Laufwerk zufgreifen können, wenn das gegeben ist ..... klaro. Über das Netz würde es natürlich schon laufen und die Sekretärin braucht auch den Zugriff auf alle zu sichernden Daten.

Wenn du das als synchronisation laufen lässt muß die arme sekretärin dann auch nicht so lange im Büro bleiben. ;-) face-wink
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Mitglied: SarekHL
27.11.2015 um 21:11 Uhr
Zitat von @ashnod:

Letztendlich muss der PC auf das USB-Laufwerk zufgreifen können, wenn das gegeben ist ..... klaro. Über das Netz würde es natürlich schon laufen

Dann macht das ja keinen Sinn. Wenn es sowieso über das Netz laufen muss, dann kann ich die Backup-Platte auch am PC der Sekretärin anschließen. Die Idee, sie direkt am NAS anzuschließen, sollte ja gerade vermeiden, dass die gesamten Daten über das Netzwerk geschoben werden müssen.
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Mitglied: Nidavellir
28.11.2015 um 12:20 Uhr
Ich denke ich habe hier das was du suchst:
https://bernd.distler.ws/archives/1449-Synology-automatisches-Backup-auf ...

Kurzfassung:
- Skript prüft ob auf der angeschlossenen Festplatte eine bestimmte Datei vorhanden ist
- führt Sicherung durch
- wirft die HDD aus

Die Dame müsste also nur die Festplatte anschließen, auf die Mail "Sicherung erfolgreich" warten und kann dann die USB-HDD abstöpseln.
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Mitglied: StefanKittel
29.11.2015 um 00:02 Uhr
Zitat von @SarekHL:
Auf keinen Fall! Erste Regel bei Backups: Das Backup-Medium wird nicht am gleichen Ort aufbewahrt wie die Originaldaten. Und erst recht nicht dauerhaft am System angeschlossen, so dass ein (möglicher, wenn auch nicht wahrscheinlicher) Virenbefall das Backup gleich mit vernichtet ...
Aus diesem Grund verwenden ja nun auch alle vernüftigen Leute 2 externe Festplatten im Wechsel

Zurück zum Thema
Kannst Du vom PC die USB Festplatte im Netzwerk "sehen"?
Es ist zwar doppelter Weg, aber Du kannst dann am PC mit einer Batch (Robocopy) die Daten vom NAS Laufwerk auf die ext. HDD am NAS kopieren.

Oder Du steckst die USB HDD an den PC und kopierst es so.

Stefan
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Mitglied: SarekHL
29.11.2015 um 08:25 Uhr

Das hört sich beim ersten Durchlesen sehr gut an!

Wie groß schätzt Du das Risiko ein, dass durch den aktiven Perl-Interpreter Schadsoftware eingeschleppt wird? Auf der Synology kann ich schließlich kein Kaspersky installieren ...
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Mitglied: Dilbert-MD
29.11.2015 um 23:04 Uhr
Hallo Sarek,

noch 'ne Idee:
Falls es keine Lösung wird, bei der die externe HDD an das NAS angeschlossen wird,
könnte DirSync ggf. weiterhelfen.

Dirsyc liest das zu sichernde Quellverzeichnis, einschließlich aller Unterverzeichnisse ein (z.B. die Freigabe auf dem NAS) und vergleicht den Inhalt mit dem Zielverzeichnis, einschließlich Unterverzeichnisse (z.B. ext. HDD).

Neuere Dateien, geänderte Dateien und Dateien mit neuerem Datum werden von der Quelle auf das Ziel kopiert. Dateien, die auf der Quelle gelöscht wurden, werden auch auf dem Sicherungsziel gelöscht. Dateien, die nicht geändert wurden bleiben unberücksichtigt. Nach der Sicherung sind Quelle und Ziel inhaltsgleich mit identischer Verzeichnisstruktur.

Das Programm erstellt nach Auswahl der gewünschten Optionen eine BAT-Datei, die man auf dem Desktop speichern kann und nach dem Anstecken der ext. HDD manuell startet. Am Ende der Sicherung gibt es eine Fertigmeldung und eine kleine Übersicht über die Anzahl kopierter und gelöschter Dateien und Datemengen sowie über mögliche Fehler. Ein ausfühliches Protokoll kann zusätzlich auf ein beliebiges Ziel geschrieben werden.

Weil nur neue und geänderte Dateien kopiert werden, kann das Backup auch übers Netz laufen - außer es sind vieeele große Dateien, die sich ständig ändern. Am Ende gibts eine Übersicht über alle Vorgänge so dass Unregelmäßigkeiten auffallen.

BTW Fehler: Soll die Sicherung bei Dir von der Diskstation auf die externe HDD im laufenden Betrieb erfolgen ? Da hätte ich Bedenken, dass es zu Fehlern kommen kann bei geöffneten oder gerade bearbeiteten Dateien. Was, wenn eine zu sichernde Datei kurz vor dem Sichern gelöscht oder umbenannt wird oder während des Kopiervorgangs vom Nutzer gerade neu geschrieben wird?

Bei uns läuft die eine Sicherung so, dass werktäglich nach 23 Uhr das Datenverzeichnis auf eine zweite interne HDD geschriebnen wird und von dieser Kopie erstelle ich am folgenden Werktag das Backup mittels DirSync. Somit bin ich ziemlich sicher, dass es keine geöffneten Dateien gibt und dass während des Backups keine Änderungen vorgenommen werden und keine Schreibvorgänge stattfinden. Kann die externe Sicherung - aus welchem Grund auch immer - mal nicht stattfinden, bleiben immer noch die internen. Sollte mir die Übersicht am Ende des Backups deutlich Abweichungen vom sonstugen Durchschnitt anzeigen (deutlich mehr zu kopieren, mehr gelöscht, usw.), kann ich das Protokoll öfnnen und prüfen welche Dateien gelöscht und erneuert wurden oder neu erstellt wurden und ggf. das Ganze mit dem Original vergleichen bzw. die Kollegen fragen.

Bei Deiner DS215j werden wahrscheinlich beide Platten im RAID 1 laufen, so dass weiterer Speicherplatz erforderlich wäre, wenn das Backup nicht direkt vom laufenden Originalsystem erfolgen soll. Bei mir zu hause sichere ich direkt von der Diskstation auf die Externe HDD, aber hier habe ich die 3 PC's die darauf zugreifen unter Kontrolle.

Gruß
Holger
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