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SanDisk Ultra microSDXC 128GB wird nicht mehr erkannt

Mitglied: evinben

evinben (Level 2) - Jetzt verbinden

15.05.2017, aktualisiert 18.05.2017, 3254 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo,

gestern habe ich die Karte aus dem Android Smartphone entfernt und über den 2GB DELOCK 2in1 Nano USB-Kartenleser mit meinem Notebook verbunden.
Alle Fotos überarbeitet und wieder in das Smartphone eingesteckt und hopla, mir wird da nun angezeigt, dass die Karte leer sei und es formatiert werden muss. Was nun?
Wieder die Karte zurück an das Notebook angeschlossen und Windows meldet das Gleiche, dass das Laufwerk erst formatiert werden muss.
Ganz sicher bin ich mir jedoch, dass die Dateien auf der Karte sind. Ab und zu habe ich den gleichen Fehler mit diesem DELOCK USB-Kartenleser erlebt, aber alle Dateien waren gesichert, sodass ich einfach jeweils auf "Schnellformatieren" gegangen bin. Nun habe ich zum allerersten Mal keine Sicherung der Dateien gemacht!
Hm ... ich hätte doch erstmals eine Sicherung vorher machen müssen und beiße mich nun in die Finger ...

Also ich kann keine Wiederherstellungssoftware aktuell benutzten (etwa wie Recuva ... und tausende andere), wenn die Karte am PC gar nicht erst als Laufwerk angezeigt wird.
Vor sehr langer Zeit, etwas 6 Jahren, habe ich mir die Datenrettungssoftware "EaseUS@ Data Recovery Wizard" gekauft, nur so am Rande erwähnt, falls ihr irgendwelche Ideen habt.

Also bevor ich weiter etwa mit "TestDisk" fortfahre (noch keinerlei Erfahrungen), dachte ich mir, ich melde mich erst hier und berichte den Fall.

Es kann ja sein, dass erst nach einem SCHNELL-Format die Partition über Wiederherstellungssoftware danach noch zu retten wäre, aber das wollte ich erst mit euch abklären.
Auf der Schnelle habe ich im Netz indirekt gelesen, dass "TestDisk" eventuell auch nicht erkannte Laufwerke analysieren kann. Stimmt es? Weil so muss ich ja nicht erst ein SCHNELL-Format durchführen, welche Gedanken mich schon jetzt in den Magen rein bohren ..., selbes wenn es ein "Schnell"-Format ist.

Gruß
evinben
Mitglied: BassFishFox
15.05.2017, aktualisiert 16.05.2017
Hallo,

Lies nicht indirekt was Testdisk kann sondern lies die Anleitungen zu Testdisk richtig.

http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Step_By_Step

Mach aber vorher ein Image von der Karte. Auf dieses Image laesst Du Testdisk los.

Geht ganz wunderbar unter Knoppix.


BFF
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Mitglied: evinben
17.05.2017, aktualisiert 18.05.2017
Hallo BassFishFox!

soeben habe ich leider festgestellt, dass die Karte leicht geknickt ist (im Bereich der Kontakten aber auf der Vorderseite ist es überhaupt was zu sehen).
Vermutlich ist nun ein oder mehrere Leiterbahnen im Inneren durchtrennt.
Diese wird ungewöhnlich heiß, was mir vorher nie aufgefallen war (mit den Fingerkuppen gerade so auszuhalten sie im Kartenleser anzufassen), heißt es aber nicht unbedingt, dass diese früher deutlich kühler war (dies kann ich nicht sagen, da ich davor keinen Grund hatte die Karte so häufig anzufassen). Jedenfalls eine 64GB von SanDisk verhält sich dagegen nur lauwarm.
Auf einem Foto ist dieser ganz leichter Knick gar nicht zu erkennen, aber so sieht der Verlauf ca. gezeichnet aus:
rissverlauf_sandisk ultra 128gb microsdxc - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Mit TestDisk also keine Chancen - die Programme sehen ja nicht mehr als das,was BIOS sehen kann.

Beim Versuch die Speicherkarte schnell zu formatieren, zeigte mir Windows an, dass es nur 30 GB sind, weswegen das Fortfahren mir sehr suspekt erschien, um ja nicht noch mehr Ärger einzurichten und ich habe eine Formatierung bisher vermieden.

Das größte Problem bei diesem DELOCK 2in1 Nano microSD Kartenleser ist, dass die so filigrane Speicherkarte um ca. 5 mm heraussteht!
delock 54272  2in1 nano 2gb, usb-a 2.0 microsd kartenleser - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Dies habe ich damals beim Kauf aus den Fotos nicht mitbekommen und leider dennoch diesen Kartenleser beibehalten. Eine Speicherkarte lässt sich hier also nicht etwa wie über Push-Pull-Mechanik (typisch bei SIM-Karten und microSD Kartenleser in vielen Smartphones) vollständig einschieben und so von mechanischen Einflüssen sicher geschützt zu sein.

Anscheinend hat die Karte am Notebook (über den Nano Kartenleser) versehentlich eine leichte Belastung von außen abbekommen, welche nun leider ausreichend war, damit sie ihren Dienst verweigert (darüber weiß ich jedenfalls nichts wann und wo und wie es passiert ist).

Wie wäre es mit einer Röntgenanalyse (Computertomographie), um zumindest zu ermitteln, ob in der Karte ein durchgehender Bruch vorhanden ist und wenn ja ob dieser außerhalb des Speicherchips liegt? Es gibt sogar 3D Methoden, bezahlen muss nur einer können ...

So ist es im Leben - fahrlässig gehandelt und die Daten nicht früher gesichert. Aufgrund des Speicherplatzmangels nach hinten verschoben und nun ist es zu spät ...

Gruß
evinben
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Mitglied: BassFishFox
18.05.2017, aktualisiert um 03:09 Uhr
Danke fuer die Rueckmeldung.

Also eine Micro-SD anzuknicken ist schon heftig. Und m.E. ist das nicht passiert, waehrend die Karte im Nano steckte, oder?

Abgesehen davon, verwende ich fuer Micro-SD immer noch die herkopemmlichen Micro2SD-Karten-Adapter. In denen steckt die Micro-SD komplett drin. Und meine Kamera akzeptiert die Karte dann auch.

Beim Versuch die Speicherkarte schnell zu formatieren, zeigte mir Windows an, dass es nur 30 GB

Kann am defekten Chip/Leiterbahnen liegen oder Du hast eine Fake-128-GB-Karte. Wenn Die zu voll werden rauchen sie ab.

Ne Idee waere noch ein anderer Kartenleser oder solch Adapter zu SD. Testdisk wuerde ich dennoch probieren. Rein aus Interesse.

BFF
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Mitglied: evinben
18.05.2017, aktualisiert um 11:05 Uhr
Hallo BassFishFox@,

ich war mir ganz sicher, dass ich sie nicht umgeknickt habe. Hierfür braucht man doch viel Kraft. Vielleicht war die Karte schon mal so vorher oder wie du sagt diese raucht ab und das war's dann.
Ja, die Karte war in diesem DELOCK Nano Stick.
Genauer gesagt war es so verlaufen:
- Am Abend habe ich die Speicherkarte aus dem Smartphone herausgenommen, um die letzten Bilder von einer Hochzeit mit meiner Frau am Notebook zu betrachten. Alles ging wunderbar und ich habe das Notebook ausgeschaltet.
- Früh morgens habe ich den Nano Kartenleser samt der microSDXC Karte aus dem Notebook herausgezogen. Das Notebook war zu diesem Zeitpunkt im Standby - der USB-Anschluss ist dabei völlig stromlos.
- Danach habe ich die Karte zurück in das Smartphone gesteckt und ab da geht es wie oben beschrieben weiter - ab dann meldet das Android-Gerät jeweils beim Einstecken, dass die Speicherkarte leer wäre und dann am PC unter Windows das Gleiche.

Ich verwende auch so einen flachen microSD-zu-SD-Adapter. So ein Adapter ist ja meist zu einer microSD-Karte beigelegt und lässt sich in den meisten Notebooks dank einem einen Push-Pull-Mechanismus bündig mit dem Gehäuse des Notebooks einschieben, sodass da nichts übersteht, was durch äußere Stöße beschädigt werden könnte.
Allerdings gerade bei diesem Notebook habe ich so einen SD-Slot nicht und muss dort einen USB-Kartenleser zur Hilfe ziehen.

Achtung: nehmt nur Kartenleser, welche im Inneren eine microSD-Karte VOLLSTÄNDIG aufnehmen!
USB-Kartenleser sind zwar nicht schlecht, jedoch empfehle ich dringend jedem keinesfalls so einen Kartenleser zu verwenden, ähnlich dem oben genannten wie bei mir, bei dem die microSD-Karte übersteht!
Weil bei einem Stoß lieber der Kartenleser samt dem UBS-Anschluss umgeknickt wird, als die filigrane microSD-Karte selbst. Stimmt's`?
Das schwächste Glied gibt immer nach, nur welches möchten wir uns aussuchen? Ich jedenfalls nicht die microSD-Speicherkarte. Diese muss am sichersten gegen Belastungen geschützt sein.

oder Du hast eine Fake-128-GB-Karte. Wenn Die zu voll werden rauchen sie ab.

Wow … Darüber habe ich damals vor dem Kauf einiges gehört und war davor angeblich gut gewappnet. ???
Soeben schaue ich nach, dass ich diese Speicherkarte bei Amazon im Mai 2016 gekauft habe, damals aber für nur 33 €.
https://www.amazon.de/dp/B013UDL5HU/
"80 MB/Sek., Class 10 Speicherkarte + SD-Adapter"
Verkauft und geliefert ebenso durch Amazon (Verkauft von: "Amazon EU S.a.r.L.").
Diese war in einem versiegelten scheinbar originalen SanDisk-Kartonumschlag. Das Gesamte hatte bei mir damals jedenfalls keine Anzeichen auf ein Fake-Produkt hinterlassen.

Ne Idee waere noch ein anderer Kartenleser oder solch Adapter zu SD.

An einem anderen Notebook über so einen SD-Adapter und an einem Desktop-PC über diesen Nano-Stick habe ich es bereits ausprobiert.
TestDisk listet das Laufwerk im Auswahlmenü gar nicht auf, obwohl der Kartenslot im System als Laufwerk angezeigt wird.

Soll ich nun doch mit einem Schnellformatieren versuchen?
Zuerst muss ich jedoch was Wichtiges davor wissen: Haut ein Schnellformatieren bei einer falsch erkannten Speichergröße (hier im Falls nur 30GB anstatt ca. 128GB) was da besonders durcheinander?
Weil wenn es weiterhin nicht kappt (also die Speicherkarte sich weiterhin nicht als Laufwerk im System meldet), hätte ich ja ab dann deutlich geringere Chance als zuvor an die Daten zu kommen, wenn z. B. doch nur paar Leiterbahnen außerhalb des Speicherchips gebrochen wären, was aber etwa durch Lötverfahren gelingen könnte den Chip bei Spezialisten auslesen zu lassen.

evinben
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Mitglied: BassFishFox
18.05.2017, aktualisiert um 14:30 Uhr
Hallo,

war zu diesem Zeitpunkt im Standby - der USB-Anschluss ist dabei völlig stromlos.

Nope. Das stimmt so nicht. Standby ist nicht AUS. Und selbst Geraete die AUS sind haben u.U. Power auf dem USB, wenn z.B. WakeOnUSB an ist.

Soll ich nun doch mit einem Schnellformatieren versuchen?

Lass es. Wenn Dir irgendetwas an den Bildern liegt, frage einen Fachmann wie Kroll Ontrack an. Jede "Spielerei" die Du mit der Karte machst, bringt Dich ein Stueck weiter weg jemals wieder an die Bilder zu kommen.

BFF
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Mitglied: evinben
18.05.2017, aktualisiert um 14:47 Uhr
Nope. Das stimmt so nicht. Standby ist nicht AUS. Und selbst Geraete die AUS sind haben u.U. Power auf dem USB, wenn z.B. WakeOnUSB an ist.

Dies ist mir bekannt, dass es nicht bei allen Notebooks so ist (hängt zudem noch von den BIOS-Einstellungen ab) und doch bei diesem Notebook ist es 100% so und ist im BIOS nicht einzuschalten, auch wenn ich dies gerne anders hätte, um z. B. Smartphones laden zu lassen. Alle USB-Anschlüsse werden also auch im Standby 100% stromlos gestellt.

Alle Datenrettungsfirmen, welche ich bisher angerufen habe, haben leider sofort ein klares "Nein, es ist unmöglich" geantwortet, sobald ich "scheinbar ganz leichter Knick" und "eventuell auch Riss" erwähnt habe.

evinben
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Mitglied: BassFishFox
18.05.2017 um 15:04 Uhr
Hallo,

Alle USB-Anschlüsse werden also auch im Standby 100% stromlos gestellt.

Wenn Du meinst.

Alle Datenrettungsfirmen, welche ich bisher angerufen habe, haben leider sofort ein klares "Nein, es ist unmöglich" geantwortet, sobald ich "scheinbar ganz leichter Knick" und "eventuell auch Riss" erwähnt habe.

Ok, die Firmen werden wohl genug Erfahrung damit haben, was geht und was nicht.

Schau Dir in Ruhe nochmal TestDisk an. Lies alles was dort steht genaustens. Dann pruefe, ob das BIOS vom Notebook die Karte noch erkennt als das was sie sein soll. Besorge Dir dafuer einen anderen Kartenleser.
Dann setze nochmal TestDisk auf die Karte an. Wie es geht steht ja hier.
http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Step_By_Step

Lass die Finger von der Schnellformatierung. Du zerstoerst mehr wie Du denkst.

BFF
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Mitglied: evinben
18.05.2017, aktualisiert um 15:45 Uhr
wie ich oben bereits erwähnt habe, hat TestDisk die Karte an zwei verschiedenen Notebooks und an zwei Kartenleser nicht als Laufwerk gelistet.
Aber ich werde es erneut versuchen, wenn du so voller Hoffnung erneut antreibst -schlimmer als jetzt wird es ja nicht.

Bei Kroll Ontrack habe ich angerufen. 99 € wäre es alleine für die Diagnose mit ausführlicher Datenliste, welche gerettet werden können und welche noch nicht. Das Problem dabei ist allerdings, dass ich dann verpflichtet wäre die Datenrettung bei Ihnen durchzuführen, was noch 899 € kostet, weil verneine ich die Datenrettung, wird der Datenträger leider entsorgt. Leider geben sie den Datenträger nicht dem Kunde zurück, was mich soeben sehr abgeschreckt hat.

Lass die Finger von der Schnellformatierung. Du zerstoerst mehr wie Du denkst.

Mit einer alten 250 MB microSDHC Karte habe ich davor experimentiert, daher war die Frage. Diese habe ich mit 9 jpg-Bilder befüllt, schnell formatiert und anschließen konnten alle 9 Fotos 100% gerettet werden. Die Prüfsumme war jeweils gleich und so einen Vorgang mehrmals jeweils erfolgreich wiederholt.
Wird jedoch die Karte mit einer andern Größe der Zuordnungseinheit (etwa 32 Kilobytes anstatt mit derjenigen Größe, wie es zu der Zeit beim Befüllen der Bilder war) werden nur 2 von 9 Fotos mit dem Originalnamen angezeigt.
Formatiere ich die Karte mehrmals mit verschiedenen Grö0ßen der Zuordnungseinheit so oft ich will aber zum Schluss jedoch mit der richtigen Zuordnungseinheit, so werden wieder alle Bilder mit dem korrekten Namen angezeigt und zu 100% wiederhergestellt (mit 100% identischer Prüfsumme).
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Mitglied: BassFishFox
18.05.2017 um 19:18 Uhr
Kannst Du mal bitte einen Screenshot von

wie ich oben bereits erwähnt habe, hat TestDisk die Karte an zwei verschiedenen Notebooks und an zwei Kartenleser nicht als Laufwerk gelistet.

machen? Testdisk braucht keine Laufwerke oder Partitionen. Und wenn Testdisk die Karte nicht "sieht", wieso kann es dann Dein Windows? Testdisk nicht im AdminModus gestartet?

Und mach Dich schlau wie TestDisk bzw. andere "Undeleter" arbeiten. Denen ist es eigentlich wurscht, was Du fuer Zuordnungseinheiten per "Schnellformat" auf den Datentraeger "pruegelst". Was meinst Du warum Daten auf sooooo vielen "formatierten" Datentraeger immer noch lesbar sind.

Was ich meine mit "lass die Finger von..." ist, dass Deine Karte schon mal sehr warm wurde und jede weitere Aktion noch mehr zerstoeren kann.



BFF
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Mitglied: evinben
19.05.2017, aktualisiert um 13:15 Uhr
jetzt habe ich es erneut ausprobiert und festgestellt, dass nicht 30GB sondern lediglich 30,6 MB angezeigt werden.
Offensichtlich habe ich es gestern im Schock so sehr auf die völlig abweichende Zahl konzentriert, so dass ich nicht mehr darauf geachtet habe, ob es GB oder MB sind.
TestDisk sieht also genau so, nur 30 … 30 MB.
Scheinbar ist der Controller defekt oder irgendwelche wichtige Leitungen vor oder nach dem unterbrochen.
Da der besagte Knick ziemlich außerhalb der Mitte, sondern eher im Bereich der Kontakte liegt (siehe den oben gezeichneten Knickverlauf), bleibt nur noch die Hoffnung, dass es doch noch technisch möglich wäre da noch was zu machen, um die Speicherchips auszulesen.
SanDisk lehnt leider ab mir irgendwelche Skizze mit der Positionierung der Hauptbausteine zu geben, auch selbst wenn ich mich verpflichten würde jegliche Materialien nicht an Dritte zu geben bzw. zu veröffentlichen:

"Bitte beachten Sie, dass Ihre Karte ein Endkundenprodukt ist. SanDisk bietet keine Datenblätter, Änderungsdokumentationen, EOL Meldungen, letzte Bestellungsmeldungen oder Engineering-Level-Unterstützung für Endkundenprodukte."

Selbst nach 1000 Jahre Erfahrungen würde ich sicherlich keine solche für mich sogar "nano"-Karten herstellen können, hierfür brauche ich außerdem ganzes Volk, will aber noch Freizeit für Fahrrad fahren und Wandern gehen.
"Wenn dann würde ich flexible Speicher erfinden, etwa auf Folie und niemals sowas sprödes & brüchiges, die man sogar waschen, auswringen und zum Abtrocknen aufhängen kann - ätschi bätschi …"
Aber Spaß beiseite, möglichst flexibel muss so ein winziger Datenträger sein - weitestgehend ohne Sollbruchstellen, wie dieses gemeine Eck vor dem Widerhaken auf den jetzigen microSD-Karten - siehe noch mal oben den aktuellen Knickverlauf.

Es bleibt mir auf der Schnelle wohl nicht anders als mir selbst zu helfen und einfache eine neue SanDisk microSDXC Ultra 128 GB zu kaufen, welche aber hoffentlich im Inneren baugleich ausfällt, und diese schichtweise abzuschleifen - Reverse Ingeneering wie vor 40 Jahren.
Mit den zeitgemäßen Verfahren 3D röntgen zu lassen, wäre sicherlich viel schneller in der Auswertung und eventuell genauer, was aber scheinbar sehr kostenintensiv ist. Etwa um die 450 ... 500 € Netto war die Rede zuletzt am Telefon. Bei den Verfahren Computertomographie oder Digitale Volumentomographie wäre zudem erstmals die wichtige Frage, wie gut letztendlich die Auflösung wäre, also wie weit sich das fertige 3D-Objekt am Bildschirm noch scharf vergrößert werden kann, und vor allem ob die verbauten Bausteine ausreichend gegen solche Radiowellen resistent wären.
SAMSUNG gibt zwar für die eigenen microSD Speicherkarten explizit an, dass diese selbst gegen Magnet- und Röntgenstrahlungen sicher resistent wären - aber selbst diese Aussage ist wie alles im Leben sehr relativ, solange keine Referenzwerte angegeben werden.
Das war es schon, was mir so auf der Schnelle einfällt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Volumentomographie
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie

Was ich meine mit "lass die Finger von..." ist, dass Deine Karte schon mal sehr warm wurde und jede weitere Aktion noch mehr zerstoeren kann.

Ja, die Karte wird nach dem Einstecken binnen 3 … 5 Sekunden so warm, dass sie sich gerade so noch erträglich dauerhaft berühren lässt. Alle restlichen microSD Karten bleiben dagegen lediglich lauwarm.

Ironisch zur leichten Beruhigung zumindest ein sehr positiver Effekt an der ganzen Geschichte ist, dass mein Smartphone (Samsung Galaxy S4, Modell GT-I9505) wieder nur 1% von der Nennladung über die Nacht verbraucht, wie vor einem Jahr bevor diese Karte andauernd im Inneren war, obwohl es sich immer noch um den originalen Akku von 2013 handelt.
Mit der Karte aber waren es nicht unter 8% pro Nacht verbrauchte Ladung (auf Neudeutsch "Akkuverbrauch"), egal was man da an Stromspar-Optimierungen vorgenommen hat. Jetzt weiß ich zumindest woran es lag! Ich hab nämlich gar nicht mehr an die Karte gedacht. Dass selbst so eine Marken-Karte doch so viel im Leerlauf "verbrät", überrascht mich zwar nicht so sehr, aber es weckt zusätzlich mehr Zweifel.
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