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SBS 2011 - Fehler bei Server-Sicherung

Mitglied: Irolan

Irolan (Level 1) - Jetzt verbinden

18.11.2016, aktualisiert 21.11.2016, 1828 Aufrufe, 20 Kommentare

Hallo,

da die Hardware unseres alten SBS 2011 auf dem letzten Loch pfiff, haben wir den Server in eine VM umgewandelt und lassen ihn entsprechend als Hyper-V Maschine auf neuer Hardware laufen. Funktioniert bisher ganz gut.

Es bleibt jedoch ein Problem - nach der Migration funktioniert das Backup nicht mehr.

Der Server hat 2 VHDs. VHD-System ist C, VHD-Daten ist D.

Ich habe das Backup nun neu eingerichtet. Es ist nun folgender Sicherungszeitplan eingerichtet:
Zu sichernde Elemente:
- Bare-Metal-Recovery
- Systemstatus
- System (C: )
- System-reserviert
- D:\{Sämtliche Verzeichnisse und Dateien auf D:}
(Da das onboard Backup vom SBS 2011 nur Volumes schützen kann, die maximal 2TB groß sind, die VHD-Daten aber 5TB groß ist, kann ich das Volume nicht als Ganzes sichern, sondern musste die Dateien mit Unterstruktur einzeln der Sicherung hinzufügen.)
Vollständige VSS-Sicherung

Schattenkopien sind auf D: aktiv.

Der Vollständigkeit halber:
Die Serversicherung wird übrigens auf eine Synology Disk Station ausgeführt, deren Volume als iSCSI-Target eingebunden ist.

Die Sicherung läuft durch, bis sie die Daten auf Volume D: sichern soll. Dann bringt sie folgende Fehlermeldung:
"Für die angegebene Datei wurde kein Anbieter zur Unterstützung von virtuellen Datenträgern gefunden."

Bin hier etwas verwirrt. Ja, es ist eine VHDs, aber das sollte dem System doch gar nicht bewusst sein? Sie ist ganz normal als interne Platte eingebunden.
Habe nach der Meldung gegooglet, aber da finde ich sie nur im Zusammenhang mit Hyper-V, nicht der Windows-Serversicherung.
Auf dem SBS wird nämlich kein Hyper-V ausgeführt.

Hat jemand eine Idee, was da falsch läuft?
Mitglied: Chonta
18.11.2016 um 17:06 Uhr
Hallo,

Hat jemand eine Idee, was da falsch läuft?
Nö.
Verwende anstelle der Windowsserversicherung die Kostenlose Version von Veam zum sichern von Hyper-V VM.

Gruß

Chonta
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Mitglied: Pjordorf
18.11.2016 um 17:22 Uhr
Hallo,

Zitat von Irolan:
- D:\{Sämtliche Verzeichnisse und Dateien auf D:}
War das auch in Blech eine Platte mit mehr als 2 TB?

Die Sicherung läuft durch, bis sie die Daten auf Volume D: sichern soll
erstell mal eine neue VHDX mit nicht mehr als 2 TB, binde die in dein SS ein, papp ein paar GB an Daten drauf und mache hiermit mal eine Sicherung. Die D: lass dazu mal weg. Was macht deine Sicherung dann?

Auf dem SBS wird nämlich kein Hyper-V ausgeführt.
Das ist auch gut und richtig so. Der SBS nur als VM, nicht als Host nutzen.

Hat jemand eine Idee, was da falsch läuft?
Die Fehlermeldung kann irrerführend sein, aber Volumes > 2 TB ist halt ein NoGo was Windows Backup hat.

Veeam von Veeam
Active Image Protector von NetJapan
ShadowPrptect von Storagecraft
...

Gruß,
Peter
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Mitglied: runasservice
18.11.2016, aktualisiert um 18:34 Uhr
Hallo,

Ich habe das Backup nun neu eingerichtet.

Wo hast Du das Backup eingerichtet auf deinen Hypervisor (welche Server-Version?) oder auf dem virtuellen SBS 2011??

die maximal 2TB groß sind, die VHD-Daten aber 5TB groß

Wie hast Du das gemacht? Eine einzelne VHD-Datei darf nicht größer als 2 TiB sein (also weniger als 2 TByte). Nach Adam Riese haben 2 VHD-Dateien (dein C:\ und D:\) weniger als 4 TByte.

Wie kommst Du jetzt auf 5 TByte?

Mit freundlichen Grüßen Andreas
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Mitglied: Irolan
21.11.2016 um 09:53 Uhr
Ok, also...

War das auch in Blech eine Platte mit mehr als 2 TB?
Die Datenplatte war ursprünglich eine 2TB-Platte. Da wir aber nach der Virtualisierung zusätzliche Daten darauf speichern mussten (das Ganze war das Ergebnis eines Hardwareversagens mit anschließender Datenrettung) wurde die VHD, die nun als Datenplatte dient, größer angelegt (5TB).

Wo hast Du das Backup eingerichtet auf deinen Hypervisor (welche Server-Version?) oder auf dem virtuellen SBS 2011??
Das Backup ist auf dem SBS eingerichtet, da der ja gesichert werden soll. Der Hyper-V läuft auf einem Windows Server 2012 R2.

Eine einzelne VHD-Datei darf nicht größer als 2 TiB sein (also weniger als 2 TByte).
Ja, weil er dann die VHD nicht schützen kann. Wenn ich aber nur die Verzeichnisse sichere, nicht die ganze Platte, sollte das doch gehen? Die Verzeichnisse sind alle nicht größer als 2TB.

erstell mal eine neue VHDX mit nicht mehr als 2 TB, binde die in dein SS ein, papp ein paar GB an Daten drauf und mache hiermit mal eine Sicherung. Die D: lass dazu mal weg. Was macht deine Sicherung dann?
Werde ich mal versuchen.
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Mitglied: runasservice
21.11.2016 um 10:29 Uhr
Hallo,

Ja, weil er dann die VHD nicht schützen kann.

Grundsätzlich sind VHD und VHDX zweit paar unterschiedliche Schuhe. Wenn Du hier von VHD schreibst, gehe ich vom älteren VHD-Format aus und dieses kann nur 2040 GB sinnvoll verwalten.

Wie Du schon richtig festgestellt hast, kann dein SBS2011 nur eine Systemsicherung von max 2 TB anlegen und mit deinem neuen größeren Volume kommt der SBS eben nicht klar.

Achte darauf das deine SBS2011 VM kein Volume mit mehr als 2 TB hat. Richte bei Bedarf einfach eine weitere Festplatte/Volume ein. Sollte mit der VM kein Problem sein, dann funktioniert deine Systemsicherung auch wieder.

MfG
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Mitglied: Pjordorf
21.11.2016 um 11:14 Uhr
Hallo,

Zitat von Irolan:
Die Datenplatte war ursprünglich eine 2TB-Platte....wurde die VHD, die nun als Datenplatte dient, größer angelegt (5TB).
Die Platte welche du aber sichern willst darf nur max. 2 TB haben. Teile also deine 5 TB Platte in andere größen auf.

Ja, weil er dann die VHD nicht schützen kann
Korrekt.

Wenn ich aber nur die Verzeichnisse sichere, nicht die ganze Platte, sollte das doch gehen?
Anstatt MS oder uns zu glauben steht es dir frei es ganz einfach auszuprobieren.

Die Verzeichnisse sind alle nicht größer als 2TB.
Das spielt keine Rolle. Dein Windows Backup macht eine Sektorbasierende Sicherung, nicht dateibasierend. dazu solltes du dann NTBackup nehmen, aber das läuft bei dir nur um Daten aus einer NTBackup wieder zu holen, nicht zum sichern.

Werde ich mal versuchen.

Auch nicht vergessen das deine Platten bei VHD 512 Byte Sektoren haben, bei VHDX 4096 byte. Daher sind auch bei VHD nur max. 2 TB möglich, anders bei VHDX und seine 64 TB.

http://gadgets.itwriting.com/998-why-your-new-2tb-or-3tb-drive-will-not ...
http://www.netwatch.me/2015/03/19/vhd-vs-vhdx-hmm-whats-the-difference/
https://social.technet.microsoft.com/Forums/windowsserver/en-US/dcb93135 ...
http://www.backup-utility.com/windows-server/windows-server-backup-grea ...
https://www.experts-exchange.com/questions/27566694/Can-the-wbadmin-comm ...
https://community.spiceworks.com/topic/501223-windows-server-backup-and- ...
http://www.bleepingcomputer.com/forums/t/605825/sbs-2011-backup/

Gruß,
Peter
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Mitglied: Irolan
21.11.2016, aktualisiert um 14:28 Uhr
Ich entschuldige mich für die Verwirrung um das Format.
Es handelt sich um VHDX. Ich habe VHD geschrieben weil das einfach die Abkürzung ist, die ich für Virtuelle HD benutze (und nicht bedacht habe, dass es da ja 2 Formate gibt).

Damit ich das richtig kapiere:
Wenn ich ein Volume >2TB als gesamtes sichern will, kommt die Fehlermeldung, dass er es nicht schützen kann. Soweit ist klar.
Wenn ich stattdessen nur die Dateien und Verzeichnisse auf einem Volume >2TB sichern will, nicht das Volume als ganzes, kommt die o.g. Fehlermeldung "...kein Anbieter zur Unterstützung von virtuellen Datenträgern gefunden", die mir letztendlich aber dasselbe sagt, nämlich Volume zu groß?
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Mitglied: Pjordorf
21.11.2016 um 15:09 Uhr
Hallo,

Zitat von Irolan:
Es handelt sich um VHDX. Ich habe VHD geschrieben
Und damit geht auch keine 5 TB

dasselbe sagt, nämlich Volume zu groß?
Si. Aber schaffe dir gewissheit indem du mit einer 2 TB VHD oder VHDX spielst mit deinem WBAdmin. Das hat aber nichts mit dem SBS zu tun, sondern ist dem Server 2008R2 geschuldet. Ihr werdet doch sicherlich nicht 5 TB an täglich ändernden Daten haben, oder?

Gruß,
Peter
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Mitglied: Irolan
21.11.2016 um 15:19 Uhr
Es sind Arbeitsdaten und gerettete Daten. Das Testen ist etwas schwer, da wir dafür den Server ausschalten müssen, er ist aber produktiv. Werde das mal am Abend oder WE machen.
Wenn das wirklich so ist werden wir einfach mal schauen, dass wir die geretteten Daten anderweitig auslagern und die Platte verkleinern.
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Mitglied: Chonta
21.11.2016 um 15:41 Uhr
Hallo,

verwendet Veam oder kauft ein vernünftiges Backupprogram und fertig.

Gruß

Chonta
Bitte warten ..
Mitglied: runasservice
22.11.2016, aktualisiert um 02:26 Uhr
Zitat von Irolan:

Wenn ich ein Volume >2TB als gesamtes sichern will, kommt die Fehlermeldung, dass er es nicht schützen kann. Soweit ist klar.
Wenn ich stattdessen nur die Dateien und Verzeichnisse auf einem Volume >2TB sichern will, nicht das Volume als ganzes, kommt die o.g. Fehlermeldung "...kein Anbieter zur Unterstützung von virtuellen Datenträgern gefunden", die mir letztendlich aber dasselbe sagt, nämlich Volume zu groß?

Was meinst Du eigentlich mit "schützen"?

Die Windows 2008 Server-Sicherung (und das Konsolenprogramm wbadmin) verwendet das VHD-Format für das Schreiben von Backups. Die Spezifikation von VHD begrenzt die Größe einer virtuellen Festplatte auf 2040 GB (um genau zu sein auf 2.088.958 MB) .

Die Server-Sicherung in Windows Server 2008 beschränkt damit auch die maximale Quell-Datenträgergröße auf 2.088.958 MB, d.h das Quell-Volume darf nur 2 TB (für eine Systemsicherung) groß sein, denn mehr passt in die (VHD-)Backupdatei nicht rein.

Wenn kein vollständiges Volume gesichert wird und stattdessen eine Sicherung ausgewählter Dateien / Ordner erstellt wird, kann das Quell-Volume auch größer als 2 TB sein, sofern die tatsächliche ausgewählte Datengröße kleiner als 2.088.958 MB ist.

Die Windows 2008 Server-Sicherung benutzt ein Block-Level-Backup in Kombination mit VSS. In deinen Fall stolpert die Systemsicherung über das Volume D:, da dieses anscheinend > 2 TB ist, bzw. kann kein VSS-Snapshot (das ist auch eine VHD-Datei) erstellt werden und die Sicherung bricht ab.

Um diese Problematik einfach zu umgehen, sollte kein Volume größer als 2 TB bzw. 2.088.958 MB sein




Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Irolan
23.11.2016 um 13:40 Uhr
Chonta:
Ein Backup-Programm werden wir nicht kaufen, da wir in absehbarer Zukunft den SBS sowieso durch eine modernere Lösung ersetzen werden (zum Glück!). Bis dahin sollen die Daten halt noch gesichert sein.

runasservice:
Was ich mit Schützen meine, naja, das ist die Fehlermeldung, die kommt, wenn man eine zu große Platte sichern will. Dass er sie nicht "schützen" kann.
VSS von D ist aber aktiv und funktioniert bis jetzt recht gut. Oder ist die normale VSS-Funktion wieder etwas anderes als ein VSS beim Backup?

Stehe aktuell kurz davor zu sagen, pfeif auf das Backup, und einfach einen Task einzurichten, der mir jeden Abend von der VM einen Snapshot erstellt. Das schließt ja die virtuellen Platten mit ein.
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Mitglied: Pjordorf
23.11.2016 um 13:47 Uhr
Hallo,

Zitat von Irolan:
Stehe aktuell kurz davor zu sagen, pfeif auf das Backup, und einfach einen Task einzurichten, der mir jeden Abend von der VM einen Snapshot erstellt. Das schließt ja die virtuellen Platten mit ein.
Das kann dir noch mehr probleme bereiten als du jetzt schon hast. Ein Snapshot ist keine Datensicherung weil ein Snapshot keine Datensicherung ist da ein Snapshots niemals eine datensicherung ist oder erstezt da ein Snapshot ein Snapshot ist ein Snapshot ist.... Teile dein 5 TB Platte auf und du hast wieder ruhige nächte bzw. eine funktionierende Datensicherung wie du vor der Virtualisierung auch schon hattest.

Gruß,
Peter
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Mitglied: Chonta
23.11.2016, aktualisiert um 14:46 Uhr
Ein Backup-Programm werden wir nicht kaufen, da wir in absehbarer Zukunft den SBS sowieso durch eine modernere Lösung ersetzen werden (zum Glück!). Bis dahin sollen die Daten halt noch gesichert sein.
Keine gute Idee, wenn man die Richtige Backuplösung kauft, kann man die auch für die neue Umgebung verwenden!

VSS von D ist aber aktiv und funktioniert bis jetzt recht gut.
Volumenschatenkopien für Serverfreigaben sind was anderes als VSS für Backups...

Stehe aktuell kurz davor zu sagen, pfeif auf das Backup, und einfach einen Task einzurichten, der mir jeden Abend von der VM einen Snapshot erstellt. Das schließt ja die virtuellen Platten mit ein.

Noch mal die Frage, warum verwendest Du nicht die KOSTENLOSE Backuplösung von Veeam?'
Dir ist schon klar wie die Snapshots in HyperV funktionieren oder?
Die sind aufeinander aufbauend, die jeweils aktuelle Zustand wird readonly geschaltet und alle Änderungen werden in einen neunen geschrieben.
Das verbraucht pro Snapshot immer mehr Plattenplatz...
Wenn ein zwischensnapshot beschädigt wird, wars das und du hast Datenverlust oder einen Totalausfall.

Gruß

Chonta
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Mitglied: runasservice
23.11.2016, aktualisiert um 16:35 Uhr
Zitat von Irolan:

runasservice:
Was ich mit Schützen meine, naja, das ist die Fehlermeldung, die kommt, wenn man eine zu große Platte sichern will. Dass er sie nicht "schützen" kann.
VSS von D ist aber aktiv und funktioniert bis jetzt recht gut. Oder ist die normale VSS-Funktion wieder etwas anderes als ein VSS beim Backup?

Nein, es ist immer nur ein VSS Es wird auch für die Windows Systemsicherung benutzt. Ein Windows Systembackup (auf einer angeschlossenden Festplatte ) besteht aus einer VHD-Backup Datei und mehreren VSS-Snapshots. Dieses Zusammenspiel, wird dann auch oft (fälschlicherweise) als "inkrementelles System" Backup bezeichnet.

Bei einer Sicherung im Netzwerk/NAS fehlt die VSS-Komponente (auf dem Ziel-Medium), deshalb wird in diesen Fall, das Backup immer komplett erstellt.

Wenn Du die Sicherung per VSS-Snapschot bewerkstelligen möchtest, musst ein persistenter VSS-Snapshots erstellt werden (wie es z.B auch Veem macht). Glaube nicht, das Du das mit Bordmitteln zu einfach hinbekommst. Der Snapshot, wäre dann auch nur die Basis einer Sicherung.

Teile, deine virtuelle Festplatte wieder in 2 GB Partionen und gut ist.

Viel Erfolg...

PS: Erst Server 20012 benutzt VHDx für die Sicherung und kennt dieses Problem nicht, Du kannst auch unter 2012 die komplette 2008 VM sichern...
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Mitglied: runasservice
23.11.2016 um 16:42 Uhr
Zitat von Chonta:
Volumenschatenkopien für Serverfreigaben sind was anderes als VSS für Backups...

Seit wann? Hast Du für mich vielleicht einen Microsoft -Link, wo ich das mal nachlesen kann??

MfG
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Mitglied: Chonta
23.11.2016 um 16:55 Uhr
Seit wann?
Schon immer.
Die zugrunde liegende Technik ist die selbe, aber die Anwendung ist anders.
Volumenschattenkopiene machen auf dem Volumen der Freigabe in x Abständen ein Dateibasiertes Backup, was ja auch funktioniert, und so kann jeder Benutzer für die entsprechenden Dateien/Ordner eine Vorherige Version wiederherstellen.

VSS für Backups machen halt auch einen Snapshot aller Dateien (mit Volumenschattenkopien) und sichern die wohin auch immer.
Bei der Windowsbackuplösung die der TO verwendet ist das unzureichend bei der Größe des zu sichernden Datenträgers.
Also anderes Backupprogramm verwenden, was damit umgehen kann. Die verwenden logischerweise auch VSS.

Also Volumenschattenkopien = Sicherungszustände für Freigaben die ein Benutzer selber zurücksichern/einsehen kann.
VSS Backup, z.B. eine Sicherung mit einem Backupprogramm.

Gruß

Chonta
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Mitglied: runasservice
23.11.2016 um 17:46 Uhr
Zitat von Chonta:

Die zugrunde liegende Technik ist die selbe, aber die Anwendung ist anders.

Ok, eine interessante Auslegung

VSS für Backups machen halt auch einen Snapshot aller Dateien (ohne Volumenschattenkopien)

Upps, die Technik solltest Du dann aber an Veem, Symantec oder Microsoft verkaufen oder sich vorher einfach mal einlesen in das Thema

MfG
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Mitglied: Chonta
24.11.2016 um 08:01 Uhr
Fehler korregiert und ohne durch mit ersetzt ohne geht ja nicht .

Die zugrunde liegende Technik ist die selbe, aber die Anwendung ist anders.
Ok, eine interessante Auslegung
Wie würdes Du es auslegen? Es sind zwei verschiedene Sachen aber beide werden mit der Technik für VSS gemacht.
Bei dem einen (Volumenschatenkopien) wird eine Versionshistorie für Dateien von einem Datenträger gemacht, und muss erst aktiviert werden.
Diese Versionshistorie kann auch auf andere Dantenträger ausgelagert werden oder auf dem selben Datenträger abgelegt werden.
(Unbrauchbar für Anwendungskonsistente Backups)
Das andere sind Anwendungskonsistente Backups von Datenträgern.


Gruß

Chonta
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Mitglied: runasservice
24.11.2016 um 10:06 Uhr
Hallo,

Zitat von Chonta:

Fehler korregiert und ohne durch mit ersetzt ohne geht ja nicht .

Die zugrunde liegende Technik ist die selbe, aber die Anwendung ist anders.
Ok, eine interessante Auslegung
Wie würdes Du es auslegen?

Es ist natürlich schwer, komplexe Sachzusammenhänge in 2 oder 3 Sätzen zu formulieren.Das dabei die Genauigkeit auf der Strecke bleibt ist mir bewusst und ich wollte mit meiner Anmerkung deine Kompetenz und Erfahrung nicht in Abrede stellen.

Als Entwickler, der sich u.a. beruflich mit dem VSS SDK beschäftigen muß, habe ich natürlich einen anderen Blickwinkel auf das Thema und mir springen Verallgemeinerungen (die oft zu Mißverständnissen führen) immer gleich ins Auge und ich konnte mir einen Kommentar nicht verkneifen

MfG
Bitte warten ..
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