Umstellung von eDirectory auf Active Directory wegen Exchange was muss beachtet werden

Mitglied: PN-Schrauber

PN-Schrauber (Level 1) - Jetzt verbinden

21.10.2020, aktualisiert 08:37 Uhr, 679 Aufrufe, 7 Kommentare

Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage.

WIr betreiben hier seit anbeginn der Computerzeit, eine Netware/Novell/MicroFocus-Umgebung. Jetzt haben wir einige die unbedingt mit Outlook arbeiten möchten, und da diese in der Hirachie über uns stehen, müssen wir nun auf AD umstellen, um einen Exchange ans laufen zu bekommen, da die Anbindung des Outlook mittels GroupWise Mobile Service einfach zuwenig Funktionen mit bringt.

Wir haben eigentlich soweit alles OES-Server, außer für Applikationen, welche unbedingt Windows Server bzw. ein MSSQL benötigen.

Nun meine Fragen.

1. Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sinnvoller ist, alle Server neu zubauen, um z.B. den MSSQL-Server nach dem Domänenbeitritt zu erstellen und nicht die bestehenden einfach in die neue Domäne zu setzten?

2. Gibt es eine Möglichkeit Dateiserver aus einem eDirectory mit einem AD-Dateiserver im Sync zu halten, hier geht es um die Umstellung der Arbeitsstationen? Diese würden wir alle einmal neu installieren, einfach um die ganze OES-Geschichte sauber weg zubekommen um Fehler zu vermeiden, Da es aber nicht nur 5 Clients sind, braucht das eben seine Zeit.

3. Kann man mit einem Exchage, eine Domäne und eine Subdomäne abdecken? Hintergrund hier, wir haben eien Außenstelle, mit ca. 10 Nutzern, diese haben allerdings eine so grausige Anbindung, dass wir da eine eigene Subdomain in betracht ziehen würden. Aber wegen den 10 Nuitzern einen eigenen Exchange in die Subdomain, ist ja völliger Blödsinn.

4. Die Leitung möchte, dass alle server im Headquater stehen sollen und die Außenstellen darauf zugreifen sollen, wie ist eure Meinung dazu.

5. Wir haben Applikationen, die Liegen von den Dateien Herr derzeit auf einem NSS-Volume und haben eine Datenbankanbindung mySQL auf einem extra Ubuntu-Server, kann mann die Dateien in die AD-Dateifreigabe übernehmen und die Anbindung am mySQL auf dem Ubuntu läuft weiter oder sind da beeinträchtigungen bzgl. der Vertrauenstellungen zu erwarten?

Ich bin mitte 30 und habe vor 3 Jahren meinen MCSE gemacht, kenne mich also recht gut mit Microsoft aus und mein Kollege ist gute 20 Jehre älter und hat damals mit Einzug der Computer hier angefangen und eben das Netzwerk aufgebaut. Jetzt reißen wir eine vollfunktionstüchtige Umgebung, welche um Welten einfach administriert werden kann als eine reine Windowsumgebung, ein, schmeißen alles weg und fangen fast bei 0 an. Und warum, weil einige wenige Outlook nutzen möchten anstelle von GroupWise, ich habe immer noch Schleudertraume wenn ich darüber nachdenke.

Ich denke an der Stelle standen schon einige Admins hier, gibt es da irgendwelche Erfahrungen, an welchen stellen man besonders Obacht geben sollte, oder wo es besonders kniffelig wird?
Mitglied: emeriks
21.10.2020 um 08:36 Uhr
Hi,
Zitat von PN-Schrauber:
1. Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sinnvoller ist, alle Server neu zubauen, um z.B. den MSSQL-Server nach dem Domänenbeitritt zu erstellen und nicht die bestehenden einfach in die neue Domäne zu setzten?
Das muss nicht sein. Manche Server (Dienste) haben Probleme, wenn man den Computernamen ändert, bzw. man muss dann u.U. nachträglich noch Anpassungen durchführen. Aber auf Dein Bsp. SQL-Server bezogen: Man kann solche einen Server auch nachträglich in eine andere Domäne beitreten. Man muss nur beachten, dass man hinsichtlich der lokalen Admin-Berechtigungen (auch innerhalb der Applikationen/Diensten!) nicht von der alten Domäne abhängig ist.

3. Kann man mit einem Exchage, eine Domäne und eine Subdomäne abdecken?
Ja.
Hintergrund hier, wir haben eine Außenstelle, mit ca. 10 Nutzern, diese haben allerdings eine so grausige Anbindung, dass wir da eine eigene Subdomain in betracht ziehen würden.
Warum Subdomain? Das kann man auch mit nur einer Domäne abfackeln. Man kann die Domaincontroller einer Domäne auch über mehrere Standorte verteilen, solange man diese Standort korrekt im AD abbildet.

Aber wegen den 10 Nuitzern einen eigenen Exchange in die Subdomain, ist ja völliger Blödsinn.
Outlook kann Cache Modus. Von daher ist es nicht so sehr kritisch, wenn der Exchange Server nicht immer 100% verfügbar bzw. schnell verfügbar ist. Ich gehe dabei davon aus, dass Du mit "eine so grausige Anbindung" meinst, dass Die Leitung dünn ist, aber vorhanden.

4. Die Leitung möchte, dass alle server im Headquater stehen sollen und die Außenstellen darauf zugreifen sollen, wie ist eure Mainung dazu.
Sowas geht. Aber dann hast Du auch keinen DC am Standort.
Schau Dir mal Terminalserver an (RDS).

E.
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Mitglied: PN-Schrauber
21.10.2020 um 09:00 Uhr
OK, erstmal danke für die Antworten, das mit der Subdomain, war nur so eine Idee, da es sich bei der Außenstelle auch um einen sensiblen bereich handelt, Domains über Standorte hinweg, sind mir bekannt.

Terminalserver haben wir derzeit im Einsatz für eine Außenstelle auf einem Dorf, da wir hier kein schnelles Internet bekommen können, auch das ist mir bekannt, nur stehe ich doch dann wieder vor dem Problem der Verfügbarkeit wir wollen eigentlich wie bisher an den standorten eine Benutzerverwaltung (AD) implementieren so wie die am Standort benötigten Fachanwendungen und alle Standortübergreifenden Dienste im Headquater, um so eine gewisse unabhängigkeit der Standorte zu erreichen und auch bei Internetausfällen oder so ein Arbeiten an den standorten zu ermöglichen. Aktuell haben wir eine Turmkran, welcher exakt in die Funkstrecke zu einer Außenstelle gestellt wurde, wenn wir dort nicht eine Benutzerverwaltung und einen dateiserver hätten, hätten wir dauerklingeln auf dem Telefon.
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Mitglied: Th0mKa
21.10.2020 um 09:46 Uhr
Zitat von PN-Schrauber:
WIr betreiben hier seit anbeginn der Computerzeit, eine Netware/Novell/MicroFocus-Umgebung. Jetzt haben wir einige die unbedingt mit Outlook arbeiten möchten, und da diese in der Hirachie über uns stehen, müssen wir nun auf AD umstellen, um einen Exchange ans laufen zu bekommen, da die Anbindung des Outlook mittels GroupWise Mobile Service einfach zuwenig Funktionen mit bringt.
Und das wollt ihr zu zweit und ohne Erfahrung in dem Thema machen?

1. Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sinnvoller ist, alle Server neu zubauen, um z.B. den MSSQL-Server nach dem Domänenbeitritt zu erstellen und nicht die bestehenden einfach in die neue Domäne zu setzten?
Ja, Nein, Vielleicht. Kommt halt auf die Applikation an und kann nicht so pauschal gesagt werden.

2. Gibt es eine Möglichkeit Dateiserver aus einem eDirectory mit einem AD-Dateiserver im Sync zu halten, hier geht es um die Umstellung der Arbeitsstationen? Diese würden wir alle einmal neu installieren, einfach um die ganze OES-Geschichte sauber weg zubekommen um Fehler zu vermeiden, Da es aber nicht nur 5 Clients sind, braucht das eben seine Zeit.
Ja, aber vermutlich nicht ohne Probleme. Um wieviele Clients handelt es sich denn?

3. Kann man mit einem Exchage, eine Domäne und eine Subdomäne abdecken? Hintergrund hier, wir haben eien Außenstelle, mit ca. 10 Nutzern, diese haben allerdings eine so grausige Anbindung, dass wir da eine eigene Subdomain in betracht ziehen würden. Aber wegen den 10 Nuitzern einen eigenen Exchange in die Subdomain, ist ja völliger Blödsinn.
Ja kann man. Aber ich glaube nicht das ihr eine Subdomain braucht oder wollt.

4. Die Leitung möchte, dass alle server im Headquater stehen sollen und die Außenstellen darauf zugreifen sollen, wie ist eure Meinung dazu.
Ohne eure Umgebung zu kennen kann man da seriös nichts zu sagen.

5. Wir haben Applikationen, die Liegen von den Dateien Herr derzeit auf einem NSS-Volume und haben eine Datenbankanbindung mySQL auf einem extra Ubuntu-Server, kann mann die Dateien in die AD-Dateifreigabe übernehmen und die Anbindung am mySQL auf dem Ubuntu läuft weiter oder sind da beeinträchtigungen bzgl. der Vertrauenstellungen zu erwarten?
Auch hier kommt es darauf an, Ferndiagnose nicht möglich. Wenn DNS und Firewall mitspielen mag es funktionieren, das kannst du ja jetzt schon mit nem Windows Client testen. Einfach ne Freigabe erstellen, Dateien rauf und los.

Ich bin mitte 30 und habe vor 3 Jahren meinen MCSE gemacht, kenne mich also recht gut mit Microsoft aus und mein Kollege ist gute 20 Jehre älter und hat damals mit Einzug der Computer hier angefangen und eben das Netzwerk aufgebaut. Jetzt reißen wir eine vollfunktionstüchtige Umgebung, welche um Welten einfach administriert werden kann als eine reine Windowsumgebung, ein, schmeißen alles weg und fangen fast bei 0 an. Und warum, weil einige wenige Outlook nutzen möchten anstelle von GroupWise, ich habe immer noch Schleudertraume wenn ich darüber nachdenke.
Ohne euch zunahe treten zu wollen, aber mit nem theoretischen MCSE als Erfahrung ist das Projekt nur mit viel Lehrgeld umzusetzen. Da würde ich doch eher nen AD für Exchange daneben setzen und klein anfangen, dann eventuell Stück für Stück neue Sachen auch da rein und alte migrieren. Oder mal in die Cloud gucken, hosted Exchange könnte das Problem auch schnell und elegant lösen.

/Thomas
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Mitglied: chiefteddy
21.10.2020, aktualisiert um 12:13 Uhr
Hallo,

auch ich betreibe seit urzeiten ein eDirectory-Netzwerk mit GroupWise, iPrint usw. Daneben gibt es aus historischen Gründen für eine Abteilung ein Widows-Domänen-Netzwerk, das aber ebenfalls GroupWise und File-Dienste des eDir nutzt.

Ich kenne also beide Welten und mich bekommen keine 10 Pferde vom OES-Server und dem eDirectory weg!

Dir ist schon bekannt, dass du ein AD in das eDirektory integrieren kannst, mit synchronisierten Usern und Windows AD-Servern (Exchange) und -Clients? Es besteht überhaupt kein Grund wegen dem Umstieg von GroupWise auf Exchange gleich das ganze eDirectory rauszuschmeißen.

Hast du der Geschäftsleitung mal einen Lizenzkosten-Vergleich zw. "Novell" und Microsoft gegeben? Ich bin dabei, jeden Server, der nicht zwingend ein Windows-Applikationsserver sein muss (VEEAM, ERP-Programm, Datev usw), auf OES umzustellen. Auch in der Windows-Domäne (Druckserver ist bereits erfolgt, Fileserver ist in Arbeit. AD ist in eDir integriert --> Domänen-Controller werden bald abgeschaltet). Pro eingespartem Windows-Server spare ich ~1000€ Lizenzkosten.
In heterogenen Umgebungen ist das eDirectory nicht zu schlagen. Bei mir läuft sogar ein RaspberryPi im eDirectory.

Also nochmal der Hinweis: Um einen Exchange-Server als Groupware-System (warum auch immer) bereitzustellen, muss man sein bestehendes eDirectory nicht entsorgen!

Jürgen
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Mitglied: PN-Schrauber
21.10.2020 um 14:15 Uhr
Und genau da liegt das Problem, wir weisen ständig auf Kosten und eventuell auftrettende Probleme hin, darufhin hat man uns vorgeworfen wir würden alles andere abblockieren.

Letztendlich haben wir uns erweichenlassen, auf MS Office umzusteigen, wie auch immer das aussehen sollen, wo die letzten knapp 30 Jahre alle Dokumente mit OpenOffice erstellt wurden.

Doch nun haben habenwn ir eine neuen Führungsebene und die ist der Meinung, alles andere als Microsoft ist Müll und mann will MS Office inkl. Outlook haben und eine homogene IT-Infrastruktur haben muss.

Und da wir ja angeblich alles abblocken, hat man eine Firma beauftragt, eine Handlungsempfehlung zu erstellen, und diese wurde uns übersendet mit der Bitte ein Leistungsverzeichnis zu erstellen (bis 30.10.2020 :D ).

Wir haben ein Netzwerk bestehend aus ca. 200 Clients, ca. 150 davon sind in der Novell-Umgebeung vollständig integrioert (e-Dir, Zen, iPrint, ...), der Rest steht in Außenstellen mit einzelnen Arbeitsplätzen bzw. auf Dörfern, wo eine Anbindung ans NEtzwerk zu aufwendig wäre, hier kommt VPN und ein TS zum einsatz wenn nötig.

Das es die Möglichkeit eines DSfW gibt, ist uns bekannt, jedoch kann man da keinen Exchange mit verorgen, da das AD-Schema durch den Exchange verändert wird, was wiederum von DSfW nicht unterstützt wird, so haben wir es jedenfalls verstanden aus der Dokumentation. Außerdem ist es ja nicht mehr gewünscht.

DIe Handlungsempfehlung, zielt voll darauf ab, alles umzustellen, da "Micro Focus Produkte sind mittlerweile fast völlig vom Markt verschwunden." Wir können es nicht nachvollziehen, nach ersten recherchen im Netz, kommen wir mit Schulungskosten für alle Mitarbeiter auf ca. 500.000,-€ an Kosten, und das eigentlich nur weil einige meinen Outlook anstelle von GroupWise nutzen zu müssen, was da jetzt genau der Mehrwert ist am Ende, ist uns noch nicht bekannt. Wenn wir unser Intranet und unsere Softwareverteilung ebenfalls umstellen müssen, werden die Kosten explodieren

Kurz es ist nicht gewünscht eine Mischumgebung zu haben, man möchte komplett auf Microsoft umsteigen.

Ob wir dabei von einer Firma untzerstütz werden oder nicht, können wir nicht sagen, diese Info haben wir nicht bekommen, man hält uns mit Infos zu diesem Thema eben an der ganz kurzen Leine. Wir erfahren mehr über driette als uns direkt übermittelt wird. Wir kommen uns wie beim Brexit vor, " wir wollen das nicht mehr, egal was die Folgen sind oder was es kostet, wir stellen um" und wir sind die dummen die alles ausbaden dürfen.

Koriosum dabei, eine unserer Sensiblen Stellen zieht noch dieses Jahr um und wir richten eine komplette IT-Infrastruktur ein, was dann kommt, wissen wir aber noch nicht, und diese stelle kann keine Ausfallzeiten haben. Sprich mit Pech richten wir ab in ca. 3 Wochen da eine Novell-Umgebung ein und anfang 2021 drücken wir alles in die Tonne und bauen es als Microsoft-Umgebung neu.

Wir werden demnächst erstmal alle Anbieter der Fachanwendung abtelefonieren, was es bei den Anwendungen zu beachten gibt bei einem solchen harten Umstieg.
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Mitglied: Daemmerung
21.10.2020 um 20:18 Uhr
Wenn deine Geschäftsführung das so will, obwohl du sämtliche Nachteile erläutert hast, deine Bedenken in Sachen Kosten schriftlich geschildert hast und diese das immer noch so will, habt ihr das eben umzusetzen.
Ich würde an deiner Stelle da gar nicht so viel rummeckern. Wenn du weißt, es wird schief gehen und die Kosten werden explodieren, teil das der GF so mit und am Ende haben die das zu verantworten. Wichtig ist nur, dass ihr euch sicher sein müsst, dass ihr das zu zweit auch schafft. Das ist, bei der Umgebung, nicht mal eben ohne. Die Details werden euch extrem viel Zeit rauben.

Ohne einer vorherigen, gründlichen Planung, solltet ihr da erst gar nicht anfangen und da sind Kleinigkeiten von großer Bedeutung:
  • Wie soll die zukünftige AD-Struktur aussehen? Bei der Größe ggf. auch auf Skalierbarkeit achten
  • Wie soll der Fileservice aufgebaut werden? Auch hier auf Wartbarkeit und Skalierbarkeit achten
  • Welche Firewall-Systeme und welche VPN-Lösungen? Baut ihr in dem Zuge ein neues Netzwerk auf oder parallel?
  • DHCP-Service? Windows oder den eurer Netzwerkkomponenten?
  • Windows-CLients? Stichwort GPOs und so.

Da ich mich mit EDirectory nicht auskenne, weiß ich jetzt natürlich nicht, wie viel von der alten Umgebung mitgenommen werden kann.
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Mitglied: sabines
22.10.2020 um 09:02 Uhr
Moin,

ich stimme hier @Daemmerung zu und werfe einen Jobwechsel in den Raum.

So wie euer Verhältnis zur GF momentan aussieht, werdet ihr, egal wie das Projekt ausgeht, dafür verantwortlich gemacht.

Scheitert es oder explodieren die Kosten: Die IT wollte das eh' nicht und hat es torpediert
Gelingt es mehr oder weniger: Die IT hat keine Ahnung und nur Panik verbreitet

Gruss
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