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gelöst WLAN mit starker Signalstärke

Mitglied: KellogsFR

KellogsFR (Level 1) - Jetzt verbinden

13.02.2011, aktualisiert 18.10.2012, 7064 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo zusammen,

ich habe gerade ein bisschen mit meinem neuen EeePC und dem WLAN AP herum gestestet und dabei ist mir folgendes passiert:

Nach ca 50 m wurde die Signalstärke gerade noch mit 10% angezeigt. Das habe ich mit dem WirelessNetView Tool aus dem Beitrag: https://www.administrator.de/index.php?content=92887 getestet.

Für ein kleines Vernetzungsprojekt benötige ich aber eine Sendeleistung, die 200 m überbrücken kann, eventuell sind sogar noch Häuser dazwischen. Ankommen sollten midestens 30 % der Signalstärke, mehr wäre natürlich besser.

Nachdem ich ein bisschen gegoogelt habe, gibt es wohl verschiedene Frequenzen, auf denen gesendet werden kann: 2,4 GHz und 5 GHz. Außerdem ist es offensichtlich so, dass im 5 GHz Band höhere Übertragungsgeschwindigkeiten nach dem n-Standard möglich sind. Weiterhin habe ich dort diverse Hinweise gefunden, dass es offensichtlich möglich ist, die von mir geforderten Parameter (200m und Häuser) ebenfalls zu umschiffen. Leider sind die Einträge aber etwa 4-5 Jahre alt, ich gehe also davon aus, dass es die dort beschriebene Hardware schon längst nicht mehr gibt.

Hat jemand von euch schon mal so was ähnliches realsiert oder kann mir jemadn ein paar Tipps zur Hardware geben?

Bin für alles dankbar und versuche, aus den Infos eine Anleitung zusammen zu stellen.

Gruß Kellogs
Mitglied: aqui
13.02.2011, aktualisiert 18.10.2012
Wer Mist misst Mist..... Diese Werte sind grobe Schätzeisen, denn sie kommen aus dem jeweiligen Chipsatz sind aber meist nicht wirklich real:
Auch bessere Tools als deins wie
WLANINFO:
http://www-pc.uni-regensburg.de/systemsw/tools/wlaninfo.htm
und inSSIDer:
http://www.metageek.net/products/inssider
werten nur diese Feldstärkewerte aus.

Leider ist deine Beschreibung recht oberflächlich und laienhaft. Du gehst mit keinem Wort darauf ein in welchem Band du sendest, ob du den .11n Standard benutzt und wenn ja mit welcher Bandbreite 20 oder 40 Mhz.
Nichts zu den verwendeten Antennen, geschweige denn deiner baulichen Umgebung von der eine Reichweite erheblich abhängig ist.
So ist eine zielführende Auskunft oder Hilfe so gut wie unmöglich ohne zu raten oder das_hier benutzen zu müssen
Aber vielleicht reicht dir das ja auch...?

Nur so viel:
Natürlich sind solche Entfernungen problemlos mit WLAN zu überbrücken und das sogar wenn du etwas Bewuchs dazwischen hast. Voraussetzung ist allerdings du benutzt die richtige HW.
Einen AP an den externe Antenne angeschlossen werden können wäre da von erheblichen Vorteil. Auf externe Richtantennen musst du eh zurückgreifen um genügend Reserve auf dem Link zu bekommen denn wie jeder Anfänger weiss ist bei WLAN die Bandbreite von der feldstärke direkt abhängig !.
Hier findest du entsprechende Beispiele wie sowas im handumdrehen zu realisieren ist:
http://www.dd-wrt.com/dd-wrtv2/downloads/Documentation/German_WLAN_HowT ...
https://www.administrator.de/2x_FBF_7270_als_Router.html
https://www.administrator.de/wissen/mit-einem-wlan-zwei-ip-netzwerke-ver ...
usw. usw.
Hier findest du die richtigen Antennen dafür:
http://www.wimo.de/uebersicht-wlan-antennen_d.html
...und das 200 Meter eher Peanuts bei Entfernungen sind kannst du hier nachlesen:
http://www.wimo.de/wlan-beispiele_d.html
Fazit: Beschaff die richtige HW und dein Projekt kommt im Handumdrehen zum Fliegen.... Das ist ein simples Standardszeanrio was tausendfach im Einsatz ist !
Bitte warten ..
Mitglied: C.R.S.
13.02.2011 um 16:59 Uhr
Hallo,

grundsätzlich ist der WLAN-Reichweite durch die Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Sendeleistung eine Grenze gesetzt. Auch hierzulande verfügbare Verstärker dürfen nur dazu eingesetzt werden, vorhandene Verluste auszugleichen, wobei die Anlage insgesamt spezifikationsgemäß bleiben muss.
Einziger Ansatzpunkt, um die Reichweite zu steigern, ist daher die Antennentechnik. 200 m sind da mit Helix-Richtantennen kein Problem. Ohne Sichtverbindung bringt das aber nichts.

Grüße
Richard
Bitte warten ..
Mitglied: mrtux
13.02.2011 um 17:15 Uhr
Hi !

Zitat von KellogsFR:
Für ein kleines Vernetzungsprojekt benötige ich aber eine Sendeleistung, die 200 m überbrücken kann, eventuell
sind sogar noch Häuser dazwischen. Ankommen sollten midestens 30 % der Signalstärke, mehr wäre natürlich
besser.

Aber das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal.... :-P

Also grundsätzlich erfordert der Umgang mit WLAN genaue Überlegungen: Was will ich mit dem WLAN tun? Ist eine möglichst grosse Abdeckung gefragt oder eine möglichst weite Strecke zu überbrücken, denn für das jeweilige Szenario benötigst Du total unterschiedliche Konfigurationen. Ursprünglich wurde WLAN nicht für die Überbrückung von großen Strecken entwickelt, von daher ist immer eine individuelle Planung für jedes einzelnen Projekt notwendig und die Vorgehensweise meist immer unterschiedlich....Es gibt nicht, den Super-AP und die ideale Konfiguration, sondern man muss immer Kompromisse eingehen, wie bei jedem technischen Problem....Und es gibt auch noch Vorschriften, die beachtet werden ähm sollten.....

Arbeite dich erst mal in die Infos von aqui ein und dann erst machst Du dich wieder an das Projekt, ansonsten kauft Du evt. nur irgendwelche teure und "superschnelle" Wireless N Hardware, die für das Projekt u.U. total überzogen oder sogar untauglich ist, denn oftmals sind die verwendeten Antennen wichtiger als jeder Highend-AP...

Wenn der Vergleich mit einer Hifi-Anlage auch schwer hinkt aber Plastikboxen vom Wühltisch klingen auch an einer 10 000 Euro Highend-Röhrenendstufe besch......

mrtux
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Mitglied: dog
13.02.2011 um 17:20 Uhr
200m schafft jeder Home-AP, aber nicht mit Häusern dazwischen.
Das schaffst du mit WLAN auch mit den richtigen Antennen nicht mehr im legalen Bereich.
Und natürlich reicht es nicht grade über die Dachkante eine Sichtverbindung zu haben. Stichwort: Fresnelzone
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Mitglied: Nagus
14.02.2011 um 09:36 Uhr
Moin,
bei der C't hatten die mal aus einer Küchentuchrolle (dem Kern) und ein paar wirklich simplen Dingen eine Richtantenne gebaut. Da gibt es wohl einige Anleitungen im Netz. Da würde ich mal suchen.
Gruß
Nagus
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Mitglied: dog
14.02.2011 um 12:27 Uhr
Aha und was soll die Küchenrolle nützen wenn so eine Antenne auf einem Dach Wind,Regen,Schnee, etc. standhalten muss?
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Mitglied: Nagus
14.02.2011 um 22:49 Uhr
Boah - da existiert noch eine ganze Menge an alternativen Möglichkeiten. War als Hinweis zu Verstehen .... -.-

guckst du hier und hier und hier und hier und hier die Heise Variante ....
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Mitglied: dog
14.02.2011 um 23:00 Uhr
So what?

Das sind alles lustige Bastelprojekte um zu zeigen, was technisch möglich ist.
Im produktiven Einsatz hat keins davon Platz.

Hast du dir z.B. mal überlegt was für Winde auf Funktürmen herrschen? Da ist deine Antenne weg, bevor du wieder unten auf dem Boden bist.
4mm dickes Metall knickt da einfach um, wenn man nicht sauber arbeitet.
Das andere Argument bleibt auch bestehen.

Und warum muss eigentlich immer alles für Lau gehen, damit es gut ist???
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Mitglied: Nagus
15.02.2011 um 21:52 Uhr
Für ein kleines Vernetzungsprojekt benötige ich aber eine Sendeleistung, die 200 m überbrücken kann, eventuell sind sogar noch Häuser dazwischen. Ankommen sollten midestens 30 % der Signalstärke, mehr wäre natürlich
besser.
Hört sich für mich nicht nach einer hoch produktiven Lösung an sondern eher nach einem Test.

Hast du dir z.B. mal überlegt was für Winde auf Funktürmen herrschen? Da ist deine Antenne weg, bevor du wieder unten auf dem Boden bist.
4mm dickes Metall knickt da einfach um, wenn man nicht sauber arbeitet.
Die Stelle wo er vom Funkturm spricht habe ich wohl überlesen ....

Und warum muss eigentlich immer alles für Lau gehen, damit es gut ist???
Hat keiner behauptet! Hat aber unter Umständen ein super Preis Leistungsverhältnis. Kommt immer auf die Zielsetzung an. Warum ist etwas einfaches, billiges immer schlechter als eine teure Lösung?
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Mitglied: mrtux
16.02.2011 um 00:15 Uhr
Hi !

Zitat von dog:
Und warum muss eigentlich immer alles für Lau gehen, damit es gut ist???

Die, ich nenne sie mal Vallstedt-Antenne, habe ich vor einigen Jahren mal für einen Bekannten nachgebaut und in ein wetterfestes Gehäuse gepackt. Die kann locker mit einer gekauften Antenne mithalten, wenn man sich beim Zusammenbau nur etwas mühe gibt...

Naja egal, der TO hat sich aus der Diskussion anscheinend eh schon verabschiedet....

mrtux
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