Netgear ProSAFE M4300 Intelligent-Edge-Serie

Mitglied: Dobby

Dobby (Level 5) - Jetzt verbinden

05.04.2016 um 05:21 Uhr, 1542 Aufrufe, 4 Kommentare

Hallo zusammen.

es gibt seit der diesjährigen CeBit 2016 neue Switche von Netgear die ich hier kurz vorstellen möchte.

Die NETGEAR M4300 Stackable Switch-Reihe liefert kosteneffiziente L2/L3/L4- und IPv4/IPv6-Dienste
für den Netzwerkrandbereich (Edge) und den Netzwerkkern (Core) von Klein- und mittelständischen
Unternehmen, mit unerreicht einfacher Handhabung: 10-Gigabit-Modelle lassen sich nahtlos stapeln
mit 1-Gigabit-Modellen innerhalb der Reihe, was Line-Rate-Spine-and-Leaf-Stacking-Topologien
ermöglicht. Non-Stop-Forwarding (NSF)-Virtual-Chassis-Architekturen sorgen für erweiterte
Hochverfügbarkeit (HA) mit Hitless Failover im Stapel.

Zwei redundante Stromversorgungsmodule bei den Modellen mit voller Breite tragen zum Business
Continuity Management bei. Das Layer-3-Feature-Set enthält standardmäßig statisches, dynamisches
und policy-basiertes Routing. Die NETGEAR M4300 Switch-Reihe ist perfekt geeignet für Wireless-Zugang,
Unified Communications und IP-Video. Außerdem ist sie zukunftssicher, da sie Software-defined Network
(SDN) und OpenFlow 1.3 in Ihrem Netzwerk unterstützt.

netgear m4300_1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
netgear m4300_2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Alle Modelle der Serie M4300

Gruß
Dobby


Bilderquelle und Informationsangaben
Netgear.de

Mitglied: Valexus
05.04.2016 um 13:32 Uhr
Hallo Dobby,

Danke, die M4300er Modelle sehen wirklich interessant aus! Vorallem der M4300-52G.

Weist du ob diese "echtes" Stacking unterstützen? Also Verwaltung des Stacks unter einer IP bzw. als wäre es ein Gerät?
Lt. aqui war es bei Netgear und HP kein echtes Stacking wie bei den Cisco Modellen.

VG
Val
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Mitglied: Dobby
09.04.2016 um 17:55 Uhr
Hallo,

ich habe dazu auch nur als Information was Netgear auf seiner Webseite dazu aussagt:

  • Cost effective 1G access layer in campus LAN networks, and high performance 10G distribution layer
for midsize organizations networks
  • Advanced Layer 2, Layer 3 and Layer 4 feature set - no license required - including Policy Based Routing,
RIP, VRRP, OSPF and PIM
  • Innovative mixed “Spine and Leaf”, 1G and 10G stacking with nonstop forwarding and hitless failover
redundancy


Also so wie ich das sonst von Netgear und sicherlich auch anderen Herstellern kenne, verhält sich das mit
dem Stacking wie folgt:

Echtes Stapeln von Switchen (Switch Stack): (Meine Meinung dazu)
- Auf der Rückseite eines Switches sind extra Buchsen für Stacking-Module in die dann solche Module
eingeschoben werden können und man kann dann einen Stapel (Switch Stack) als Kette in Reihe (Chain)
oder geschlossen als Schleife (Ring) zusammenfügen, diese geschieht meist über DAC Kabel des Herstellers.
- Auf der Rückseite des Switches sind Hersteller eigene Stacking-Ports integriert und dort lässt sich dann
via proprietärem Stacking-Kabel des Herstellers ebenso ein Stapel (Switch Stack) als Kette (Chain) oder
im Ring (Ring) herstellen.

Bei diesen beiden Varianten ist es so, dass wenn man Switche eines Herstellers und von einer bestimmten
Gruppe oder Serie benutzt in der Regel eine Durchsatzrate von 40 GBit/s, 20 GBit/s oder 10 GBit/s hat und
dann ein Switch ausfällt wird die Last durch den darunter und darüber liegenden Switch mit der Hälfte der
jeweiligen Geschwindigkeit weiterleitet. Soll heißen man kann einen Master und einen Slave konfigurieren
und dann noch die weitere Reihenfolge der Switche die danach übernehmen sollen, also Master, Slave1,
Slave2,... Die meisten stapelbaren Switche von Netgear kann man in einen Switch Stack von fünf bis zu
acht Geräten integrieren. Danach muss ein neuer Switch-Stapel (Switch Stack) angelegt werden.

Alternatives Stapeln von Switchen (Switch Stack over RJ45 oder SFP): (Meine Meinung dazu)
Alternativ gibt es Switche die eine solche Lösung über Stacking-Module oder integrierte Stacking-Ports
nicht zulassen da dort weder die Modulschächte noch die integrierten Stacking-Ports vorhanden sind.
Dort kann man dann meist über die SFP, SFP+ oder RJ45 Ports an der Frontseite des Switches auch
einen Stapel (Switch Stack) erstellen und dies auch entweder in Reihe als "Kette" (Chain) oder aber
als geschlossene Schleife (Ring), nur sind dort dann dann eben auch die Übertragungsraten meist
nur 10/100 MBit/s oder aber 1/10 GBit/s und nicht wie bei den anderen Varianten 10/20/40 oder
gar 80 GBit/s.

Bei beiden Varianten ist es aber unerlässlich dass immer ein und die selbe Firmwareversion
auf allen beteiligten Switchen verwendet wird, damit der nächste Switch den als "Master"
übernehmen kann.

Allen beiden Methoden ist aber eines gemeinsam, wenn ein Stapel erfolgreich erstellt worden ist
wird er nur über eine IP Adresse und zwar der des aktiven "Masters" konfiguriert. Netgear hat auch
eine Software dazu NMS 3.0 die man zum konfigurieren und warten größerer Installationen benutzen
kann, das vereinfacht dann dann einiges schon etwas mehr. Je nach Größe des Netzwerkes kann bzw.
sollte die Software.

Stapeln bei diesen Switchen der M4300 Serie (Switch Stack over RJ45 oder SFP): (Diese Serie)
Hier sind, wie auch bei der alternativen Methode, wohl auch keine extra Stacking-Module oder
Stacking-Ports auf der Rückseite verfügbar, aber man kann und das ist eben anders als bei anderen
Herstellern und auch bei Netgear (1. Serie die das anbietet) nun auch gemischt via 1 GBit/s und 10 GBit/s
die Switche Stapeln und das sicherlich dann auch immer nur mit der Geschwindigkeit der langsameren
Verbindung.

Was daran nun kein echtes Stacking sein soll weiß ich auch nicht genau oder wie @aqui das definiert
bzw. woran er das abmacht, nur seitens Netgear kann ich sagen dass man Switche im Programm hat
die eben nun einmal alle drei Varianten anbieten!

Hierbei handelt es sich um Access Switche die je nach Größe der Installation, des Netzwerkes oder
der Firma für den redundanten Betrieb angedacht worden sind, sicherlich kann man bei einer Firma
mit einem SBS Server und einem NAS bis hin zu mehreren Servern und SANs diese Switche auch
anderweitig einsetzen. Gerade die beiden kleinen Switche die nebeneinander passen sind dazu
ideal geeignet. Die Switche sind etwas teurer als andere Serien nur dafür muss eben auch nicht
nachträglich eine Layer3 Lizenz erworben werden.

Meine Schätzung im Hinblick auf @aquis Aussage ist folgende, weil eben keine Stacking-Module
vorhanden sind und man dann nicht einen erhöhten Durchsatz von 20 GBit/s - 80 GBit/s hat.
Das kann aber auch anders begründet sein und von daher wäre schön wenn er sich dazu
eventuell hier einmal äußern würde. Man lernt ja nie aus.

Gruß
Dobby

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Mitglied: Valexus
10.04.2016, aktualisiert um 16:18 Uhr
Hallo Dobby,

vielen Dank für deine umfangreiche Antwort.

Ich habe mich in der Zwischenzeit nochmal informiert und @aqui scheint doch nur HP Switches gemeint zu haben.

In dem etwas älteren Test (Achtung von Cisco bezahlt) wird bei Netgearund Cisco von echtem Stacking gesprochen, während HP intern wohl nur ein Cluster bildet:
http://www.cisco.com/c/dam/en/us/products/collateral/switches/small-bus ...

VG
Val
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Mitglied: Dobby
11.04.2016 um 14:26 Uhr
während HP intern wohl nur ein Cluster bildet:
http://www.cisco.com/c/dam/en/us/products/collateral/switches/small-bus ...
Na da bin ich ja beruhigt, ich dachte schon das Netgear das auch nicht hin bekommt, aber ok.

Gruß
Dobby

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