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Erfahrungsbericht 1und1 Versatel

Mitglied: anteNope

anteNope (Level 2) - Jetzt verbinden

04.04.2019, aktualisiert 13:35 Uhr, 1096 Aufrufe, 23 Kommentare, 3 Danke

Hallo zusammen,
ich möchte an dieser Stelle meine jüngste Erfahrung mit Versatel schildern und mit der Welt teilen. Ich hatte das Vergnügen einen Bestandskundenvertrag für Geschäftskunden zu ändern.

Ausgangssituation:

  • Kunde hat im Jahr 2013 einen bestehenden Vertrag von einem anderen Inhaber übernommen
  • Seither wurde scheinbar nichts mehr an dem Vertrag geändert (und scheinbar vorher auch nicht)
  • Es handelt sich um einen kleinen Geschäftskunden-Vertrag
  • Leistung: DSL 3000 mit 0,3 MBit/s im Upload; Festnetzflat + 100 Minuten Mobilfunkflat für 55 €/Monat netto
  • Der Upload war leider absolut nicht mehr ausreichend, so dass wir den Vertrag nun ändern wollten / mussten

Allgemeine Informationen:

  • Ich habe von Versatel bereits diverse Kunden mit Altverträgen problemlos zu 1&1 portiert (Anmerkungen, dies waren hierbei Verträge für Privatpersonen)
  • Geschäftskunden haben keine Möglichkeit direkt zu 1&1 portiert zu werden
  • Man müsste den Vertrag regulär bei Versatel kündigen und einen neuen Vertrag bei 1&1 abschließen

Ablauf:

  • Tag 1 (KW12): Erster Anruf bei Versatel. Mitgeteilt bekommen, dass Portierung zu 1&1 nicht möglich ist. Optionen genannt bekommen.
  • Tag 1 (KW12): Optionen wie folgt: VDSL50 mit zugebuchter Festnetzflat und 100 Minuten Mobilfunkflat für 45 €/Monat netto. Kein Rabatt, Bonus oder sonstwas
  • Zudem 65€ Bereitstellungsgebühr des Anschlusses ... (alternativ 3 statt 2 Jahre Vertragslaufzeit).
  • Korrekt, die Umstellung von DSL+ISDN auf VDSL+VOIP muss man bei denen bezahlen (andere Anbieter sind froh wenn die ihre ISDN-Anschlüsse wegbekommen)
  • Tag 1 (KW12): Am selben Tag die Bestellung telefonisch aufgegeben. Im Anschluss an die mündliche Bestellung wird einem eine voraussichtliche "Lieferzeit" von 4-6 Wochen mitgeteilt. Als "Grund" wird die Bestellung der Leitung bei der Telekom genannt
  • Tag 1 (KW12): Der Person am Telefon mitgeteilt, dass diese Information vor der Bestellung wichtig gewesen wäre und ich dies mit dem Kunden abstimmen muss und das dies ggf. schlicht zu lange dauert; wir könnten ja stornieren
  • Tag 2 (KW12): Situation dem Kunden geschildert. Kunde hat keine Lust mehr auf Versatel (im Vergleich zu hohe Kosten, lange Lieferzeit, usw.)
  • Tag 2 (KW12): Anruf bei Versatel und Stornierung des Auftrages gefordert mit der Begründung, dass die Lieferzeit inakzeptabel ist. Unser Wunsch wurde vernommen und wird an die entsprechende Abteilung weitergeleitet. Diese würden sich schnellstmöglich melden
  • Tage verstreichen und es meldet sich natürlich niemand
  • Tag 9 (KW13): Erneuter Anruf bei Versatel und Nachfrage bezüglich Stornierung. Ist in Bearbeitung, die zuständige Stelle würde sich bei uns melden. Die Nachfrage ob man nicht direkt mit dieser Stelle reden könnte, wurde verneint
  • Tag 15 (KW14): Bislang keine Reaktion von Versatel. Weder Auftragsbestätigung noch zum Thema Stornierung
  • Tag 15 (KW14): Erneuter Anruf bei Versatel und Nachfrage wie der konkrete Status ist. Leitung ist bei der Telekom angefragt / bestellt, Lieferdatum unbekannt. Zum Thema Stornierung: Sie sind Geschäftskunde, sie haben kein Recht auf Stornierung.
  • Tag 16 (KW14): Heute kam nun die Auftragsbestätigung per Mail mit konkretem Schaltungstermin für Ende KW15


Fazit:

In Zukunft wird meine einzige Interaktion mit Versatel sein, bei denen Verträge zu kündigen und zu einem anderen Anbieter zu portieren. Dort habe ich einen persönlichen Ansprechpartner der schlicht Sachen möglich macht und gemeinsam mit mir Probleme löst. Hier dauert ein Neu-Anschluss oder eine Umstellung übrigens nur ca. eine Woche ...

Auf einen Geschäftspartner wie Versatel kann und werde ich in Zukunft schlicht verzichten. Was wohl passiert wenn man mit komplexeren Themen als eine Vertragsänderung an die herantritt ...
Mitglied: ichbindernikolaus
04.04.2019 um 13:32 Uhr
Moin.

Nicht böse gemeint... aber das ist doch übliches Vorkommen bei allen Providern?!
Natürlich funktioniert auch immer mal was gut (meiner persönlichen Erfahrung nach je kleiner der Provider desto besser) aber in die sprichwörtliche Schei** kann man bei allen greifen und das passiert leider auch ziemlich häufig.

Gruß aus HH
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.04.2019, aktualisiert um 15:08 Uhr
MOin,

denen hätte ich etwas gehustet.

man kann sehr wohl stornieren. Einfach Fax mit der Mitteilung, daß man storniert weil die lange Lieferzeit vorher nicht genannt wurde., ggf. mit Fristsetzung von einer Woche, bis die Schaltung steht.

Dann sollen die erstmal in die Pötte kommen.

bei 1und 1 funktioniert vieles besser, wenn man bei denen erstmal (wegen nicht erbrachter Leistung) das Geld einbehält .

lks
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Mitglied: anteNope
04.04.2019 um 15:28 Uhr
Nicht böse gemeint... aber das ist doch übliches Vorkommen bei allen Providern?!
Nein nicht bei allen. Bei der Telekom habe ich wie gesagt meinen "Spezial-Beauftragten", da reicht eine Mail und Sachen funktionieren. Der rettet mir sogar Sachen die die im T-Punkt oder an der Hotline verbockt haben!

Und bei einer reinen Geschäftskundenbetreuung erwarte ich halt eben dieses mehr an Flexibilität und Performance.

denen hätte ich etwas gehustet.
Bei so etwas tun mir immer die Call-Center-Leute leid, aber ja ich kann schon gut abkotzen ... Eine Beschwerde Hotline haben die aber leider nicht ... Bei so etwas würde ich liebsten immer den Leute das Ohr abkauen, die das zu verantworten haben ... aber an die kommt man halt nicht ran.

man kann sehr wohl stornieren. Einfach Fax mit der Mitteilung, daß man storniert weil die lange Lieferzeit vorher nicht genannt wurde., ggf. mit Fristsetzung von einer Woche, bis die Schaltung steht.

Hätte man probieren können, jetzt haben wir aber einen nicht allzu weit entfernten Schaltungstermin. Somit lassen wir das nu laufen, weil wir darauf angewiesen sind.
Hätte ich das Verhalten vorher erahnen können, hätte ich direkt einen zweiten Anschluss legen lassen mit Rufnummernübernahme usw. zu Vertragsende und gut wäre es gewesen ...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
04.04.2019 um 15:47 Uhr
Zitat von anteNope:

denen hätte ich etwas gehustet.
Bei so etwas tun mir immer die Call-Center-Leute leid, aber ja ich kann schon gut abkotzen ...

Versteh mich nicht falsch. Die Call-Center-Mitarbeiter behandle ich immer höflich und werde auch nicht ausfallend. Das sind nämlich die armen Säue, die alles ausbaden müssen. Aber man kann denen trotzdem höflich und bestimmt sagen, was man erwartet und ggf. auch Maßnahmen androhen (nicht dem Mitarbeiter, sondern dem Anbieter). Solange man dem gegenüber Call-Center-Mitarbeiter höflich bleibt, erreicht man sein Ziel meistens eher.

lks
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Mitglied: anteNope
04.04.2019 um 17:11 Uhr
Die Call-Center-Mitarbeiter behandle ich immer höflich
Ist auch mein Grundsatz, aber manchmal mache selbst die es einem extrem schwer ...
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Mitglied: brammer
04.04.2019 um 17:49 Uhr
Hallo,

Ich drehe in deinem Bericht die Hersteller um...
Bei versatel nur gute Erfahrungen und bei 1und1 nur Stress....
Dieselbe Geschichte kenne ich für die Telekom...
Nur bei Vodafone kann ich nichts Schlechtes sagen... mit denen hatte ich noch nichts zu tun.

Brammer
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Mitglied: certifiedit.net
04.04.2019 um 19:12 Uhr
Grundsätzlich nutze ich nur noch Telekom (oder Spezialanbieter) - , 1und1, versatel, freenet etc alles nur zum Kotzen. Gut, bei der Telekom muss man eben schauen, dass man an der Barriere Kundensupport/1st Level herum kommt, dann passt das schon.

Viele Grüße,

Christian
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Mitglied: Dilbert-MD
04.04.2019 um 23:18 Uhr
Hallo,

eine Umstellung innerhalb der Telekom (GK-Anschluss) von ISDN auf IP-Anschluss wurde total verk....t, weil die Telekom die Kündigungsandrohung und die Erinnerung und die Kündigung an eine veraltete Adresse geschickt hat. Plötzlich Internet weg, Telefon weg, Vertrag weg....

Zwei Umstellungen von ISDN auf FTTH zu einem regionalem Anbieter für einen GK-Anschluss und für einen Privatkundenanschluss verliefen reibungslos und bis auf ein paar Minuten unterbrechungsfrei. Beide sind mit Telefonie und mit Internet sehr zufrieden.

Just my 2 cents.

Gruß
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Mitglied: certifiedit.net
04.04.2019 um 23:24 Uhr
Zitat von Dilbert-MD:

Hallo,

eine Umstellung innerhalb der Telekom (GK-Anschluss) von ISDN auf IP-Anschluss wurde total verk....t, weil die Telekom die Kündigungsandrohung und die Erinnerung und die Kündigung an eine veraltete Adresse geschickt hat. Plötzlich Internet weg, Telefon weg, Vertrag weg....

Gut, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man bei Umzug dem Vertragspartner die neue Anschrift unaufgefordert zu kommen lassen muss - total veraltete Anschrift scheint ein Problem des Kunden gewesen zu sein. Was meinst du, was los wäre, wenn die Telekom alle vier Wochen einen Brief schreibt, ob man noch dort wohnt, wo man den Vertrag aufgenommen hat. (Gut, der Post Aktie dürfte es helfen...)

Schönen Abend, ebenfalls meine paar Cents.
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Mitglied: Dilbert-MD
04.04.2019 um 23:33 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
Gut, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man bei Umzug dem Vertragspartner die neue Anschrift unaufgefordert zu kommen lassen
War alles der Telekom bekannt.
Rechnungen (Papier) gingen auch an die richtige Adresse, in der letzten Auftragsbestätigung war auch die korrekte Adresse geschrieben.
Nur die Kündigungsschreiben waren falsch adressiert.
Scheint aber kein Einzelfall zu sein, wenn man mal eine Zeit lang bei telekomhilft mitliest.
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Mitglied: certifiedit.net
04.04.2019 um 23:35 Uhr
Sicher, dass das als Hauptanschrift hinterlegt war? (Aber klar, Riesenkonzern und wie oben geschrieben, die Supportbarriere muss durchbrochen werden ;) )
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Mitglied: Dr.EVIL
05.04.2019, aktualisiert um 08:45 Uhr
LEIDER musste ich als Privatkunde auf 1&1 wechseln...
Mit Versatel hatte ich seit "Anno 1997" (also von Beginn an) nur sehr gute Erfahrungen gemacht.
(Dt.Telekom lehne ich grundsätzlich ab, die haben mich als "DBP" lange genug geärgert!)
Die 1&1 ist für ihre guten Callcenter bekannt, was ich mitlerweile bestätigen kann, aber ihre Prozesse klemmen manchmal erheblich, wenn irgendetwas nicht nach "Schema-F" läuft.
Da war man bei Versatel (Speziell in Dortmund) sehr viel flexibeler.
1&1 ist hingegen eher "Massenabfertigung".

Warum bist du nicht bei "1&1 Versatel" geblieben?
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Mitglied: Penny.Cilin
05.04.2019 um 08:43 Uhr
Moin,

Adressänderungen sind bei der Telekom ein eigenes Thema. Wir haben oft genug bei der Telekom angegeben, das unsere Adresse falsch ist.
Beispiel: Laut Telekom ist unser Adresse Beispielstrasse 3. Diese Angabe beruht auf Katastereinträge aus den 70er. Aufgrund von Änderungen der Grundstücke isst unsere tatsächliche Adresse Beispielstrasse 4.

Wenn jetzt eine Lieferung von Telekom per DHL kommt, geht diese zuerst an die Nachbaradresse. Gottseidank weiß unser normaler DHL-Bote dass diese Adresse falsch ist. Wenn ein Aushilfsfahrer im Einsatz ist, weiß dieser es natürlich nicht und will die Lieferung an die Nachbaradresse abliefern.

Die Telekom bekommt die einfach nicht auf die Reihe, diese Adressänderung einzupflegen.

Gruss Penny.
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Mitglied: anteNope
05.04.2019 um 10:00 Uhr
Aber klar, Riesenkonzern und wie oben geschrieben, die Supportbarriere muss durchbrochen werden ;)
Das ist tatsächlich der Schlüssel des Ganzen. Ist mir persönlich aber bislang nur bei der Telekom gelungen.

Die 1&1 ist für ihre guten Callcenter bekannt, was ich mitlerweile bestätigen kann
1&1 hat tatsächlich generell meist ein gutes Callcenter. Dennoch ist es abhängig vom jeweiligen 1st-Level-Agent den man gerade am Höhrer hat. Das kann zum einen die typische Aushilfe sein die sich strikt an die Checkliste hält und links oder rechts davon komplett überfordert ist. Oder man hat jemand fundiertes am Telefon, der aktiv zur Lösung beitragen kann und versteht was man dem mitteilt.

Das ist aber ein Problem aller Callcenter, mann muss halt alle Anrufer bedienen und startet hierfür immer bei 0 und sortiert bei der 1st-Level-Barriere in die entsprechende Kategorie oder aus.

Ich persönlich fände ein Programm für "Professionals" gut, bei dem man sich (wie z.B. als Wiederverkäufer) mit entsprechenden Angaben registrieren kann. So, dass man direkt tiefer in den Hasenbau kommt, sei es Vertrieb oder Tech-Support.

eine Umstellung innerhalb der Telekom (GK-Anschluss) von ISDN auf IP-Anschluss wurde total verk....t, weil die Telekom die Kündigungsandrohung und die Erinnerung und die Kündigung an eine veraltete Adresse geschickt hat. Plötzlich Internet weg, Telefon weg, Vertrag weg....
Hier kann ich etwas Licht ins Dunkel bringen! Über die Jahre hat die Telekom zig Wechsel im "Verwaltungssystem" gehabt. Hierbei ist auch nicht immer alles bei der Datenmigration glatt gelaufen. Teilweise sind ganze Verträge NIE ins aktuelle System gekommen und müssen manuell übertragen werden. Das geht sogar soweit, dass man an der Hotline gesagt bekommt, dass der Vertrag gar nicht existiert. Bei älteren Verträgen ist es zudem häufig so, dass diese sehr schlecht gepflegt sind und teils sogar noch alte Vertragsbestandteile aktiv sind, die gar nicht mehr genutzt oder benötigt werden.
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Mitglied: UweGri
06.04.2019 um 00:16 Uhr
Ein Wechsel von TK Anbietern ist immer ein Risiko! Ich habe x Leute erlebt, die wegen 5,45 Euro den Anbieter gewechselt haben (Teilweise Apotheker …) und dann so was auf die Schnauze geflogen sind … Nacht! Uwe
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Mitglied: MacLeod
08.04.2019 um 12:51 Uhr
Hallo
So etwas hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ich zuletzt im Januar mit der Firma Avaya. Das kann die Dramaturgie des geschilderten noch locker toppen. Avaya trat als Carrieranbieter auf und wollte Telekom Anlagenanschluss ablösen. Vereinbart war ein Sip Trunk mit vorhandener Lancom Hardware vor Ort wegen Datev VPN in einer Kanzlei.
Dann kamen Sub-Sub Unternehmer, die zwei intransparente Router mit NAT dazwischenschalten und eine ISDN over IP Geschichte realisieren wollten. Logisch, daß wir die Herren des Platzes verwiesen haben. Einzelheiten des folgenden Briefwechsels erspare ich euch, das kann man sich kaum träumen.
ABER: Unseren Hintern hat eine freundliche ältere Dame vom ganz normalen Telekom Support gerettet. Sie hat sich den Schuh angezogen. Hat täglich angerufen und uns informiert über den Stand der Dinge. Letztendlich hat Sie den Kontakt zur Bundesnetzagentur hergestellt, diese haben auf den letzten Drücker Avaya das Zepter aus der Hand gerissen und wieder an die Telekom übergeben. Sip Trunk stand ohne Ausfallzeit in 3 Tagen. Die völlig überteuerte geleaste Avaya IP500 haben wir in dem Zug von der Wand gerissen und mit allen Endgeräten in einen großen Karton zur Abholung bereitgestellt. Ein lokaler Auerswald Händler hat in wenigen Tagen eine 5200er vorkonfiguriert, geliefert und in 2 Stunden lief alles. Inclusiver neuer Endgeräte, Headsets. Mobilteile. Super Top.
Ich kann für meinen Standort der Telekom nur das höchste Lob aussprechen. Fähige Techniker die auch mal über den Tellerrand rausschauen um Netzfehler etc. zu finden, faire Preise, stabile Leitungen und immer ein engagierter Support seit mehr als 30 Jahren.
MfG
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Mitglied: Dr.EVIL
08.04.2019, aktualisiert um 14:26 Uhr
Weil es gerade aktuell ist, eine kleine "fast Live" Schilderung eines "Anschlussfalles" in der Familie:

22.01.19 Anschluss in einem Neubau (9 Wohnungen) bei 1&1 beantragt, nachdem die eine Verfügbarkeit von 100Mbit/s
VDSL zugesagt wurde.
25.01.19 Verzögerung der Umsetzung angekündigt, weil der "Vertragspartner" (wer wohl?) keine Leitungskapazitäten frei haben soll
Danach wöchentliche ähnlich lautende Vertröstungen per Mail. (Nachbarn haben gleiches Problem mit Telekomikern , Vodkaphone und Co.)
25.03.19 1&1 meldet sich telefonisch, mit dem Vorschlag, den gewünschten 50Mbit Vertrag zu kündigen und einen 16Mbit Vertrag zu beauftragen. Diese würden vom "Vertargspartner" schneller bearbeitet. Nach der Schaltung würde dann der 16Mbit Vertrag auf 50Mbit "upgegradet". Gesagt, getan!
26.03.19 Tatsächlich! Am 02.04.19 soll der Techniker vorbei kommen und den Anschluss in Betrieb nehmen.
02.04.19 MA einer Fremdfirma kommt und schließt die Dose in der Wohnung an den Hausverteiler an. DSL soll am selben Tag ab spätestens 17Uhr funktionieren. (Funktioniert natürlich NICHT)
03.04.19 Fehler wird an 1&1 gemeldet, Hotline "misst" den Anschluss durch und kann keinen Fehler in ihrer Technik finden. Fehler wird an "Vertragspartner" weitergeleitet.
08.04.19 Techniker eines Subunternehmers des "Vertragspartners" des beauftragten Unternehmens stheht unangemeldet vor der Tür und wünscht die TAE Dose durchzumessen. Nach mehreren Stunden messungen an TAE Dose, Hausverteilung und DSLAM, stellt er fest, das ein anderer Vertragspartner des Vertragspartners, eine Erweiterung des DSLAMs zwar Eingebaut, aber nicht in Betrieb genommen hat. Der Vertragspartner schwört aber bei seiner Mutter (Die bekannte Dame aus der Uckermark...) das das Problem bis Freitag behoben sei...

Genau so werden in Deutschland auch Flughäfen gebaut!

Ich leg mich jetzt hin und lasse den Rest der Arbeit von einem freischaffenden Mitarbeiter einer süd-osteuropäischen Ich-AG erledigen, die mein Subunternehmer in Panama beauftragt hat meinen Job zu erledigen...
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Mitglied: vanTast
08.04.2019 um 14:47 Uhr
Wir haben leider zwangsweise verschiedene Provider weil manche Provider ganze Gewerbekomplexe "unter Vertrag" haben.
Darunter sind Telekom, Versatel, Telekom, QSC, Stadtwerke und ein kleiner lokaler Anbieter im Osten.
Das Abenteuer ist damit eine IP-Telefonie zu realisieren bei der die Zentrale Telefonanlage im Hauptsitz ist. Auf die Frage ob die Audiodaten auch von einer anderen Quelle (nämlich unserer Anlage im Hauptsitz) als dem SIP-Provider kommen können bekommt man dann so Aussagen wie "Müsste eigentlich gehen".
Und ab da heisst es dann schon "Willkommen im Providerdschungel". Was bei Provider "A" geht, geht bei Provider "B" nicht.

Im Gegenzug eine kleine Anekdote von meinem privaten Anschluss:
Freitag abend, die Leitung bekommt Aussetzer und irgendwann kein Internet, kein Telefon, kein TV.
Bewaffnet mit einem Survival-Kit bestehend aus einem Six-Pack Kilkenny, ´ner Schachtel Fluppen und diversem Salzgebäck rufe ich die Störungs-Hotline an. Schockiert geht nach dem übrigem Gelaber "Wussten sie schon? Sie können jetzt auch...." sofort ein wahrhaftiger Mensch ans Telefon. Er checkt die Leitung, stellt unregelmässigkeiten fest und meint, da müsse ein Techniker ins Haus kommen. Was ich denn von morgen Vormittag halte.
Morgen Vormittag? Morgen ist Samstag. Ich weise den freundlichen Menschen von der Hotline darauf hin. Ja, Samstag Vormittag, er wiederholt den Terminvorschlag. Ich zeige mich beeindruckt aber auch skeptisch und wir vereinbaren den Termin.
Samstag 10:30: Mein Schmartfohn klingelt und der Techniker ist dran. Ob es mir so in 15 Minuten recht sei.
Ich ringe nach Luft, sowas habe ich ja lange nicht mehr erlebt. Klar passt es. 15 Minuten später klingelt es an der Tür.
Der Techniker schliesst sein Messgerät an die TAE-Dose an und misst dann direkt an der Leitung. Diagnose: Die TAE hat´s hinter sich.
Er baut flugs eine neue ein und alles ist (bis heute) wunderbar.
Und ich weiss genau warum ich einen Anschluss von der Telekom habe. Manch einer schimpft auf den rosa Riesen, aber wer schon mal in den Genuss des Supports manch anderer Provider kam und sich im Geiste schon sabbernd mit einer Zwangsjacke kichernd auf dem Boden sitzend sah, der schätzt den Support und auch die Erreichbarkeit der Telekom.
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Mitglied: Penny.Cilin
08.04.2019 um 14:57 Uhr
Naja bei der Telekom ist es immer abhängig vom Techniker. Wir hatten 2 Monate lang täglich, stellenweise sogar mehrfach DSL Synchronisations verlust. Der Router wurde dreimal getauscht. hat nichts gebracht. Sowohl die Hotline, als auch 3 Techniker vor Ort haben die Leitung (TAE-Dose) durchgemessen und mitgeteilt, daß alles in Ordnung isst. Erst der letzte Techniker ist in den Keller gegangen und hat sich die Leitungen angeschaut. Er hat dann festgestellt, dass diese überhaupt nicht richtig aufgelegt waren. Der Techniker ist mehrfach im Keller, am DSLAM und an der TAE Dose gewesen und hat sich richtig Mühe gegeben. Seither läuft DSL perfekt.

Gruss Penny.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.04.2019 um 14:59 Uhr
Zitat von vanTast:

Und ich weiss genau warum ich einen Anschluss von der Telekom habe. Manch einer schimpft auf den rosa Riesen, aber wer schon mal in den Genuss des Supports manch anderer Provider kam und sich im Geiste schon sabbernd mit einer Zwangsjacke kichernd auf dem Boden sitzend sah, der schätzt den Support und auch die Erreichbarkeit der Telekom.

Naja, auch auch die Telekom spart beim Support, was man bisweilen auch merkt, z.B. an der langen Leitung am Telefon, bis man an den Menschen drankommt, aber sie hat wenigstens den am wenigsten schlechten Support.

lks
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Mitglied: timeout
08.04.2019, aktualisiert um 15:11 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
bei 1und 1 funktioniert vieles besser, wenn man bei denen erstmal (wegen nicht erbrachter Leistung) das Geld einbehält .
So auch meine Erfahrung. vServer sind bei denen übrigens auch eine mittlere Katastrophe. Erst neulich wollte da ein Kunde einen vServer mieten, beim Setup Archlinux als OS ausgewählt, nach Bestätigung, Meldung Server wird eingerichtet, nach 10 Minuten -> Fehler bei der Einrichtung. Support Mail von 1und1 sagt: "Sorry das Archlinux benötigt mindestens 1GB RAM, haben wir in der Setup-Routine nicht berücksichtigt" - jaaaaa klaaaaar, hier läuft ein Arch (minimal) mit nicht mal 100MB RAM ...!

Seit Umstellung auf IONOS nochmal etwas schlechter. Es werden Dinge berechnet die nicht gebucht wurden etc.
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Mitglied: Dr.EVIL
08.04.2019 um 15:34 Uhr
Ich denke, das Chaos ist "gewollt"!

Warum in aller Welt, gibt der mit über 30% beteiligte "gesetzgebende Gesellschafter" (Auch Bundesrepublik Deutschland genannt...) das "Recht der letzten Meile" an eben jene Deutsche Telekom?
(Oder die Trassenrechte aller Bundesbahn Strecken an die Deutsch Bahn AG - was ein anderes Thema wäre...)
Es ist gar nicht "gewollt", das es einen freien und fairen Wettbewerb gibt!
Zumindest so lange, wie es den Quasimonopolisten ernsthaft gefährdet...
Würde mich nicht wundern wenn der nächste Aktionärsbericht der DTAG mit "Fünf Jahres Plan" überschrieben wird...

Freundschaft!
EVIL
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Mitglied: ipzipzap
08.04.2019, aktualisiert um 15:41 Uhr
Zitat von Penny.Cilin:

durchgemessen und mitgeteilt, daß alles in Ordnung isst. Erst der letzte Techniker ist in den Keller gegangen und hat sich die Leitungen angeschaut. Er hat dann festgestellt, dass diese überhaupt nicht richtig aufgelegt waren. Der Techniker ist mehrfach im Keller, am DSLAM und an der TAE Dose gewesen und hat sich richtig Mühe gegeben. Seither läuft DSL perfekt.

Sowas ähnliches hatte ich auch mal. Mit einem Ur-Alten APL (Modell "Helm"), der noch draußen am Haus hing. Nach langem suchen meinte der Techniker, dort wären die Leitungen oxidiert. Neu Abgeschnitten, abisoliert, aufgelegt (angeschraubt, LSA+ gab's in dem APL noch nicht), und seitdem läuft alles. Es gibt auch noch die guten Techniker beim großen T, die sich Mühe geben

cu,
ipzipzap
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