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Schwarzer Tag für die Netzfreiheit: Die umstrittene Urheberrechtsreform wurde beschlossen

Mitglied: Frank

Frank (Level 5) - Jetzt verbinden

26.03.2019, aktualisiert 14:41 Uhr, 2914 Aufrufe, 70 Kommentare, 27 Danke

Ich zitiere einfach mal Julia Reda von den Piraten, da mir selbst einfach die Worte dazu fehlen:

Schwarzer Tag für die Netzfreiheit: Das @Europarl_DE hat die Urheberrechtsreform mit #Artikel13 und #Artikel11 abgenickt. Änderungsanträge zur Urheberrechtsreform wurden gar nicht erst zugelassen. Das finale Abstimmungsergebnis: 348 dafür, 274 dagegen

https://twitter.com/Senficon/status/1110509831989936128

Ihre Rede vor der Abstimmung:


Gruß
Frank
70 Kommentare
Mitglied: aqui
26.03.2019 um 14:23 Uhr
Gestern war im TV ein ausführliches, fundiertes Interview dazu mit mehreren freien Künstlerverbänden bzw. deren Vertretern die das Thema aber durch die Bank ganz anders und eher positiv sehen.
Als kleiner Forenuser steht man dann wieder zwischen den Stühlen denn eine Haltung dazu ist wie immer ambivalent.
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Mitglied: Hendrik2586
26.03.2019 um 14:35 Uhr
Das einzige worüber sich alle dort heute einig waren ist, das den Urhebern ja dadurch endlich Finanziell das zukommt, was ihnen zusteht! Ich sehe schon die Bilder und die Schlagzeilen von der Party die, die GEMA veranstalten wird um diesen Tag zu feiern!
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Mitglied: sxxt60
26.03.2019 um 14:45 Uhr
Diese Arroganz die in dieser ganzen Debatte von den Politikern und Interessenverbänden gezeigt wurde, ist einfach nur zum schreien.

Ein wahrlich schwarzer Tag.
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Mitglied: Frank
26.03.2019, aktualisiert um 15:11 Uhr
Für uns ist neben den aufkommenden Lizenzgebühren mit Verwertungsgesellschaften die zukünftige Haftung das größte Problem. Die Betreiber werden für das Teilen von Inhalten und die damit erfolgende öffentliche Wiedergabe verantwortlich, was einen Paradigmenwechsel im Haftungsregime darstellt.

Ich möchte in Zukunft nicht für jeden Inhalt, den ein User schreibt, mitverantwortlich sein!

Möglicherweise müssen wir in Zukunft ein geschlossenes und nicht öffentliches Forum werden oder wir stellen den Betrieb ein. Ich persönlich bin bitterböse von den Politikern und die Art wie sie mit der Kritik umgegangen sind, enttäuscht. Das muss ich erst einmal verarbeiten. Ich werde zu Europawahl gehen und kein Politiker und auch keine Partei, die die Reform unterstützt haben, werden von mir gewählt.

Das "Geld" hat diesmal gewonnen, die Freiheit liegt flach und mit ausgestreckten Armen auf der Straße. Für die Künstler wird sich leider nichts ändern, dafür werden die Verwertungsgesellschaften schon sorgen. Sie sind die wahren Gewinner und das freie Internet der Verlierer.

Aber sind es nicht wir, die den Medien das Internet überhaupt ermöglichen? Wir sollten Listen über die Verlage erstellen, die für die Reform und das Leistungsschutzgesetz gestimmt haben oder weiterhin unterstützen. Ich wünsche mir in Zukunft keinen einzigen Link mehr von diesen Verlags- oder Newsseiten auf unserer Seite.

Gruß
Frank
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Mitglied: killtec
26.03.2019 um 14:59 Uhr
Hi Frank,
ich würde eher den Bereich Geschlossenes Forum vorschlagen. Wie man das umsetzt weiß ich aktuell nicht, bzw. fehlen mir die Ideen.
Das Forum ist aber für uns alle im IT-Sektor Gold Wert. Ich fände es daher sehr schade, wenn es geschlossen würde.

Gruß
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Mitglied: Werniman
26.03.2019 um 15:08 Uhr
Und ich warte auf die rätselnden Gesichter, der Rechteinhaber, warum die Umsätze nicht im gleichen Maße gestiegen, wie die Urheberrechtsverletzungen zurückgegangen sind. Denn in deren Köpfen bedeutet ja jede Urheberrechtsverletzung weniger auch einen Verkauf mehr.
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Mitglied: Dilbert-MD
26.03.2019 um 15:20 Uhr
Zitat von killtec:

Hi Frank,
ich würde eher den Bereich Geschlossenes Forum vorschlagen.

Was findet Google dann noch?

Ich befürchte auch, dann werden die Intensivnutzer unter sich bleiben (die ja auch weniger Werbung angezeigt bekommen), Seitenaufrufe und Werbe-Einblendungen zurückgehen und ob es dann noch Neuanmeldungen geben wird ... ??
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Mitglied: TomTomBon
26.03.2019 um 16:42 Uhr
Hmmm,

Aber.
Werden dies nicht einige machen?
Sprich wird dies vielleicht zum nächsten Standard?
Ganz früher, da war Y2k noch ein Thema , musste man fürs SCHREIBEN in vielen Seiten keinen Account haben.
Versuch das mal heute

Und die Frage ist, was ist mit den BIS JETZT existierenden Seiten.
Müssen die alle "bearbeitet" werden oder dürfen Sie bestehen bleiben --> Durchsuchbar bleiben..?

Die nächste Frage ist was die Gesetzgeber umsetzen.
Denn Deutschland hat mehr als einmal gegen geltendes EU Recht verstossen und wurde verklagt weil es vorgaben nicht umgesetzt hat :-P
Und wenn die Regierung eine Pleite bei der nächsten Wahl bekommen SOLLTE..
Ihr Hemd und die Hose ist einigen wichtiger als eine ungewisse Voraussage was sie noch alles bekommen könnten.
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Mitglied: certifiedit.net
26.03.2019 um 17:20 Uhr
Aber sind es nicht wir, die den Medien das Internet überhaupt ermöglichen? Wir sollten Listen über die Verlage erstellen, die für die Reform und das Leistungsschutzgesetz gestimmt haben oder weiterhin unterstützen. Ich wünsche mir in Zukunft keinen einzigen Link mehr von diesen Verlags- oder Newsseiten auf unserer Seite.

find ich gut, fand ich eigentlich schon immer ziemlich nutzlos.

Ich werde zu Europawahl gehen und kein Politiker und auch keine Partei, die die Reform unterstützt haben, werden von mir gewählt.

(Linke, wer nicht abstimmt hilft den falschen), ödp, Piraten, AfD?

Wird eng.
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Mitglied: Windows10Gegner
26.03.2019 um 17:22 Uhr
>Möglicherweise müssen wir in Zukunft ein geschlossenes und nicht öffentliches Forum werden oder wir stellen den Betrieb ein.
Wer darf dann mitmachen und wer nicht?
Was wenn sich jemand einschleicht und dann doch über Verstöße berichtet.
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Mitglied: keine-ahnung
26.03.2019 um 18:04 Uhr
Moin,

@Frank

Ich zitiere einfach mal Julia Reda von den Piraten, da mir selbst einfach die Worte dazu fehlen

hat Dich das DQV erwischt (Drama-Queen-Virus ... dolle gefährlich!!!)

Für uns ist neben den aufkommenden Lizenzgebühren mit Verwertungsgesellschaften die zukünftige Haftung das größte Problem.

Ich bin ja nun doch schon ein paar Stunden dabei, aber ich kann mich an kein veröffentlichtes geschütztes Wortzitat hier erinnern ... den Bild-upload kann man über eine Moderationsfreigabe überwachen. Ihr habt hier am Tag im Schnitt maximal 5 neue bitmaps. Zusätzlich können auch wir user unterstützen - und "anrüchige" Geschichten melden.

Das "Geld" hat diesmal gewonnen, die Freiheit liegt flach und mit ausgestreckten Armen auf der Straße.

Melodrama pur. Da ist eine in Teilen durchaus nachvollziehbare Entscheidung in einem (fast) demokratischen Prozess gefallen.

Die Gegner der Urheberrechtsreform haben round about 5 Millionen Europäer mobilisieren können. In einer Gemeinschaft mit 500 Millionen Einwohnern. IMHO eine kleine Filterblase, vor der man keinen Kotau machen muss. Das sind vermutlich hauptsächlich Leute, die der Meinung sind, IT ist, wenn man auf dem Eierfon den Bildinhalt vom Fratzenbuch mit dem Daumen von oben nach unten und wieder zurück scrollt.
Oder die mit der "Nachverwertung" fremden geistigen Eigentums die schnelle Mark machen wollen ...

Letztlich muss das auch erst noch in nationales Recht gegossen werden - da wird nix so heiss gegessen wie es gekocht wird.

LG, Thomas
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Mitglied: 138810
26.03.2019, aktualisiert um 19:03 Uhr
Änderungsanträge zur Urheberrechtsreform wurden gar nicht erst zugelassen.
Das ist das Hauptproblem von Lobby(Eu)ropa, der Hammer .

Nun heißt es bei der nächsten Europa-Wahl die Parteien wählen die das Gesetz wieder kippen.
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Mitglied: Windows10Gegner
26.03.2019 um 19:06 Uhr
den Bild-upload kann man über eine Moderationsfreigabe überwachen
Da kannst du gleich alle Screenshots von Windows löschen, denn die beinhalten urheberrechtlich geschützte Logos.
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Mitglied: Frank
26.03.2019, aktualisiert um 22:53 Uhr
@keine-ahnung,

Ich bin ja nun doch schon ein paar Stunden dabei, aber ich kann mich an kein veröffentlichtes geschütztes Wortzitat hier erinnern ... den Bild-upload kann man über eine Moderationsfreigabe überwachen. Ihr habt hier am Tag im Schnitt maximal 5 neue bitmaps. Zusätzlich können auch wir user unterstützen - und "anrüchige" Geschichten melden.

Wenn es doch so einfach wäre. Die Idee der neuen Haftung für Provider beinhaltet alle Themen, nicht nur die der Urheberrechte. Wenn die Betreiber für die Inhalte mitverantwortlich werden, gehören auch Dinge wie Volksverhetzung, illegale Absprachen, Rufschädigung, etc. dazu. Ich muss also in Zukunft für alles haften, was die lieben User hier produzieren. Das gilt für Fragen, Beiträge wie auch die Kommentare. Ändert sich etwas im Inhalt, muss erneut geprüft werden. Dabei ist es egal ob wie bis jetzt keine oder nur wenige Rechtsverletzungen hatten. Allein die Möglichkeit einer zukünftigen Verletzung muss in vorab geprüft werden.

Wie lange wird es dauern bis die Spam-Industrie oder die Dauer-Trolle auf den Trichter kommen, das man in Zukunft sehr einfach und schnell gerade kleine Plattformen in einen Rechtsstreit verwickeln kann. Ein Fest für Anwälte und leider auch für Erpresser. Per Hand wird das alles auch bei unserer Größe nicht funktionieren. Wer ist denn so kompetent, eine mögliche Rechtsverletzung schnell zu erkennen. Dazu kommt noch, dass eine Urheberrechtsverletzung bei uns ein Produktbild, ein Ausschnitt aus dem Handbuch (ja die sind auch geschützt) oder ein Screenshot mit einem geschützten Logo oder ähnliches sein kann. Aktuell gibt es noch gar keine Verwertungsgesellschaft, die solche Themen beinhaltet.

Die Gegner der Urheberrechtsreform haben round about 5 Millionen Europäer mobilisieren können. In einer Gemeinschaft mit 500 Millionen Einwohnern.

Nur blöd, dass die Medien kein Interesse an einer Mobilisierung hatten. Von den 495 Millionen wissen wahrscheinlich nur die wenigsten, dass heute eine wichtige Abstimmung zur Urheberrechtsreform statt fand. Die Verlage und damit die Newsseiten hatten nur wenig bis gar nicht die Öffentlichkeit informiert. Hätte es in der Bildzeitung gestanden, wäre die Abstimmung anders verlaufen.

Ich war z.B. einen Tag vor der Abstimmung auf einem Geburtstag mit ca. 40 Leuten. Als ich erzählte, dass ich am nächsten Tag auf eine Demo gehen würde, fragen alle nach dem Thema der Demo. Es waren unter anderen Rechtsanwälte, Steuerberater und auch Lehrer aus meiner Generation mit dabei, Leute aus der normalen bis gehobenen Mittelschicht. Keiner der Anwesenden wusste überhaupt, was die Urheberrechtsreform ist und was sie bedeutet. Einzig der Lehrer wusste durch seine Schüler vom Wikipedia Blackout. Über Details oder die Demo hatte aber auch er sich nicht informiert.

Das ist die Realität, der wir uns stellen müssen. Die wenigsten Menschen in der "Masse" bewegen sich auf Technikseiten und diese Generation schaut auch nicht täglich auf Facebook oder Twitter rein. Wenn die Medien nicht oder nur kaum über ein so wichtiges Thema berichten, bekommen sie das auch nicht mit. Hinzu kommt noch, dass das komplette Thema lange hinter verschlossenen Türen entwickelt wurde und es einfach zu komplex war, um es mit einfachen Worten für die "Masse" zu erklären.

Die ganzen "es wird schon gut gehen" oder "da wird nix so heiss gegessen wie es gekocht" Anmerkungen nenne ich einfach mal das Prinzip "Hoffung". Aber davon bekomme ich als Firma keine Rechtssicherheit und darauf kann ich mich auch nicht langfristig verlassen. Das ist aus meiner Sicht naiv.

Du willst Drama:

Ich bin ein Kind aus den IT Anfängen, hatte einen Akustikkoppler und nach den BBS-Mailboxen bin ich mit der Freiheit eines neuartigen Netzwerks mit dem Namen Internet aufgewachsen. Es war eine tolle Zeit und wir hatten viele Freiheiten und viel Spaß. Mit der Zeit haben die Nutzer immer mehr Inhalte hinzugefügt und die Anzahl der Webseiten stieg stetig an. So ist das Internet groß geworden und hat wundervolle Dinge wie Foren, Blogs und soziale Netzwerke hervorgebracht. Auf seinem Höhepunkt angekommen, wird es nun durch die Kommerzialisierung reguliert. Unsere bisherige Freiheit wird durch erzwungene Filtersysteme zugunsten von Verwertungsgesellschaften aufgegeben. Nachdem Verlage am Internet scheiterten und beinahe zerbrachen, retten sie sich per Lobbyismus und mit Hilfe der Politik. Sie blenden und lügen zugunsten des Fortschritts und halten Informationen für die Masse zurück. Wenn "Uber" schon per Gesetz verhindert werden konnte, dann doch auch die generierten Inhalte der Benutzer. Denn es war schon immer ein Konflikt zwischen "Benutzer-" vs "Redaktioneller-" Inhalte. Damit befinden wir uns in der Endphase des Internets. Bin gespannt, was danach kommt 💥

Gruß
Frank
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Mitglied: certifiedit.net
26.03.2019 um 20:54 Uhr
Ich bin ein Kind aus den IT Anfängen, hatte einen Akustikkoppler und nach den BBS-Mailboxen bin mit der Freiheit eines neuartigen Netzwerks mit dem Namen Internet aufgewachsen. Es war eine tolle Zeit und wir hatten viele Freiheiten und viel Spaß. Mit der Zeit haben die Nutzer immer mehr Inhalte hinzugefügt und die Anzahl der Webseiten stieg stetig an. So ist das Internet groß geworden und hat wundervolle Dinge wie Foren, Blogs und soziale Netzwerke hervorgebracht. Auf seinem Höhepunkt angekommen, wird es nun durch die Kommerzialisierung reguliert. Unsere bisherige Freiheit wird durch erzwungene Filtersysteme zugunsten von Verwertungsgesellschaften aufgegeben. Nachdem Verlage am Internet scheiterten und beinahe zerbrachen, retten sie sich per Lobbyismus und mit Hilfe der Politik. Sie blenden und lügen zugunsten des Fortschritts und halten Informationen für die Masse zurück. Wenn "Uber" schon per Gesetz verhindert werden konnte, dann doch auch die generierten Inhalte der Benutzer. Denn es war schon immer ein Konflikt zwischen "Benutzer" vs "Redaktioneller" Inhalte. Damit befinden wir uns in der Endphase des Internets. Bin gespannt, was danach kommt 💥

Das hast du aber leider immer, egal ob es um die Schifffahrt, das Autofahren, das Fliegen usw usf geht.Sobald die Masse da ist hast du das Problem. Manchmal hab ich heute das Gefühl, dass die Menschen nicht mehr wissen, wofür das Auto (zügig von a nach b zu kommen) usw erfunden wurde.
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Mitglied: StefanKittel
26.03.2019, aktualisiert um 22:45 Uhr
Hallo,

für die, die es verpennt haben...

Dies ist ist ein Verstoß für den Frank haftet.
Also muss er eine technische Möglichkeite schaffen, das solche Kommentar gar nicht erst erscheinen können.

Dann viel Spass

Spiegel Online 26.03.2019, 18:28 Uhr - Wie viele Schicksalstage, Showdowns und Dramen kann Theresa May noch überstehen? Die Anzeichen für einen Rücktritt häufen sich. Doch die möglichen Nachfolger trauen sich noch nicht aus der Deckung.
http://www.spiegel.de/video/theresa-may-ruecktritt-angedeutet-video-990 ...
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Mitglied: ASP.NET.Core
26.03.2019 um 21:31 Uhr
Die "faire Vergütung der Urheber" ist doch wieder ein vorgeschobenes Schein-Argument. Genau wie der böse Terror, das Totschlagargument für jegliche Rechteeinschränkung. Wie aktuell auch wieder in der EU der Fall. Damit wird ein Machtinstrument geschaffen, dass früher oder später missbraucht wird - wie bisher immer in der Geschichte. Gibt mehr als genug Beispiele dafür, dass zu viel staatliche Macht sich im laufe der Zeit gegen das Volk richtet.

Dazu kommt, dass die Massenmedien großteils gar kein Interesse haben, aufzuklären. Weder das eine noch das andere. Kapitalistisch gesehen würden sie sich damit im Moment selbst schaden.

Von der Politik fangen wir nicht an. Da erhärtet sich der Verdacht, die Zustimmung zum Gesetz war nur ein fragwürdiger Deal mit Frankreich.

Für mich ist es aber scheinheilig, wie nun plötzlich alle die CDU boykottieren. Welche rosarote Brille hatten die Menschen denn bitte auf, die diese Partei zuvor wählen wollten oder gar gewählt haben? CDU und auch CSU schränken die Freiheit seit JAHREN ein: Vorratsdatenspeicherung, Elektronischer Identitätsnachweis, Fluggastdatenschutz, Bodycams, Videoüberwachung, Legalisierung von illegalen BND-Überwachungspraktiken und so weiter, die Liste ist noch WEIT länger.

Ist also nicht so, dass die bis gestern noch die größten Freunde der Freiheit und des Rechtsstaates waren. Bisher haben sie die Rechte der Bürger nicht in der EU eingeschränkt und es nicht geschafft, so viele Social Media Influencer auf ihre fragwürdigen Gesetze in Deutschland aufmerksam zu machen. Hoffentlich haben diese Leute das wirklich begriffen und ziehen ihre Konsequenzen. Große Ankündigungen gibts ja immer wieder, wenn das Thema grade in den Trends ist. Wie viele sich ein paar Wochen später noch daran erinnern, steht auf einem anderen Blatt...
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Mitglied: UweGri
26.03.2019 um 21:39 Uhr
Ich bin nicht enttäuscht, da ich leider gezwungen wurde, an das zu glauben, was in der DDR über den Kapitalismus unterrichtet wurde: Wolfsgesetz und die Macht des Geldes...

Wie das hier nun weiter gehen kann, ich kann das nicht wissen. Es MUSS aber weitergehen! Dieses Forum ist S U P E R! Wenn ich da an DrW denke … *Zensur* … Ich würde erst mal abwarten, da XXXXXX Foren ja eine Lösung benötigen! Uwe
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Mitglied: StefanKittel
26.03.2019 um 21:44 Uhr
Aber was hat so ein Forum denn für eine Lobby?
Alle Kunden und Freunde die von diesem Inhalt profitieren wissen in der Regel doch gar nicht, dass es dies Forum gibt.
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Mitglied: certifiedit.net
26.03.2019 um 21:45 Uhr
Zitat von ASP.NET.Core:

Die "faire Vergütung der Urheber" ist doch wieder ein vorgeschobenes Schein-Argument. Genau wie der böse Terror, das Totschlagargument für jegliche Rechteeinschränkung. Wie aktuell auch wieder in der EU der Fall. Damit wird ein Machtinstrument geschaffen, dass früher oder später missbraucht wird - wie bisher immer in der Geschichte. Gibt mehr als genug Beispiele dafür, dass zu viel staatliche Macht sich im laufe der Zeit gegen das Volk richtet.

Nun könnte man sagen, ist die EU nicht schon so ein Instrument von zu viel Macht - seit je her? ;)

Dazu kommt, dass die Massenmedien großteils gar kein Interesse haben, aufzuklären. Weder das eine noch das andere. Kapitalistisch gesehen würden sie sich damit im Moment selbst schaden.

Nö, das hat nichts mit dem Kapitalismus zu tun. Sorry, das ist auch im Sozialismus nicht anders gewesen, man beisst nicht die Hand, die einen füttert.


Fragwürdig ist da noch ganz anderes. Lass man solche Ausschreitungen (Polizei, nicht Bürger) in der Türkei oder auch in Nordafrika passieren, da ist stets der Staat der böse. - Hier geht es aber gegen die EU.

Für mich ist es aber scheinheilig, wie nun plötzlich alle die CDU boykottieren. Welche rosarote Brille hatten die Menschen denn bitte auf, die diese Partei zuvor wählen wollten oder gar gewählt haben? CDU und auch CSU schränken die Freiheit seit JAHREN ein: Vorratsdatenspeicherung, Elektronischer Identitätsnachweis, Fluggastdatenschutz, Bodycams, Videoüberwachung, Legalisierung von illegalen BND-Überwachungspraktiken und so weiter, die Liste ist noch WEIT länger.

Pass auf, da ist die SPD und die Grünen insbesondere ganz weit vorne mit dabei. Ach was, schau nur auf die EU. Stichwort Steuerverschärfungen in allen Herren Länder.

Ist also nicht so, dass die bis gestern noch die größten Freunde der Freiheit und des Rechtsstaates waren. Bisher haben sie die Rechte der Bürger nicht in der EU eingeschränkt und es nicht geschafft, so viele Social Media Influencer auf ihre fragwürdigen Gesetze in Deutschland aufmerksam zu machen. Hoffentlich haben diese Leute das wirklich begriffen und ziehen ihre Konsequenzen. Große Ankündigungen gibts ja immer wieder, wenn das Thema grade in den Trends ist. Wie viele sich ein paar Wochen später noch daran erinnern, steht auf einem anderen Blatt...
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Mitglied: certifiedit.net
26.03.2019 um 21:47 Uhr
Zitat von StefanKittel:

Aber was hat so ein Forum denn für eine Lobby?
Alle Kunden und Freunde die von diesem Inhalt profitieren wissen in der Regel doch gar nicht, dass es dies Forum gibt.

Das ist aber ein ganz anderes Kernproblem des Forums und seiner Mitglieder - denn da wird Arbeitsleistung direkt abgegriffen, die dann zu entgeltlichen Diensten genutzt wird. Darf man das in Zukunft noch oder ist man direkt abzumahnen (als User? ;) )

Klingt nach einem radikalem Umbau.
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Mitglied: Dilbert-MD
26.03.2019 um 22:51 Uhr
Fragwürdig scheinen mir aus die Auslegungen des Urheberrechtes zum Schutz vor Veröffentlichungen, wie z.B. Umweltgutachten (hierGlphosat-Gutachten und eine Stellungnahme des BfR). Immerhin wurden diese Gutachten und Stellungnahmen vom Steuerzahler finanziert, nur dass dieser die Ergebnisse nicht sehen darf.Nicht einmal im öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Obwohl eine solche Abmahnung wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen schon 2014 scheiterten, scheint dieses Mittel immer wieder eingesetzt zu werden. ich vermute, dass es mit der neuen EU-Verordnung nicht besser wird, weil dann möglicherweise der Verstoß gegen die EU-Verordnung im Vordergrund stehen könnte und eine Veröffentlichung schneller und effektiver verhindern würde.

Technische Fotografien wurden ja schon unter den Schutz des Urheberrechtsgestellt, kommen demnächst auch Blitzer-Fotos dazu? Was kommt danach?
Klingt nach auch hier nach einem radikalen Umbau.
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Mitglied: Vision2015
27.03.2019 um 05:46 Uhr
Moin....

Die ganzen "es wird schon gut gehen" oder "da wird nix so heiss gegessen wie es gekocht" Anmerkungen nenne ich einfach mal das Prinzip "Hoffung". Aber davon bekomme ich als Firma keine Rechtssicherheit und darauf kann ich mich auch nicht langfristig verlassen. Das ist aus meiner Sicht naiv.

ich finde, Frank hat schon recht!
allerdings denke ich auch, wir haben 2 jahre zeit, bis die Uploadfilter aktiv abrbeiten sollen... bis dahin, werfe ich die frage in den Raum, was genau soll der Uploadfilter eigentlich können müssen, wird es eine vorlage geben, an die alle angebunden werden sollen?
es kann ja nur einen Uploadfilter geben, egal ob bei uns im Forum, bzw. FrazeBook... Youtube, oder wo auch immer.

Frank
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Mitglied: eisbein
27.03.2019 um 06:11 Uhr
Guten Morgen,

Letztlich muss das auch erst noch in nationales Recht gegossen werden - da wird nix so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Sehe ich auch so. Erst mal abwarten was Sache ist und dann kann gezielt gejammert und reagiert werden.

Ich fühle mich dennoch wie fast alle hier, ziemlich auf den Schlipps geplätschert. Es ist wieder so eine undurchdachte EU-Aktion wie die DSGVO.
Man kann seine Anerkennung und Dankbarkeit nur durch entsprechende Wahl bzw. Unterstützung zeigen.

Von einem geschlossenen Forum halte ich nicht viel, da es dem Grundgedanken des Forums an sich widerspricht.

Also erst mal abwarten - es gibt hier genug schlaue Köpfe im Forum und gemeinsam wird uns schon etwas einfallen

Gruß
eisbein
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Mitglied: lcer00
27.03.2019 um 08:25 Uhr
Hallo,
Zitat von Vision2015:

Die ganzen "es wird schon gut gehen" oder "da wird nix so heiss gegessen wie es gekocht" Anmerkungen nenne ich einfach mal das Prinzip "Hoffung". Aber davon bekomme ich als Firma keine Rechtssicherheit und darauf kann ich mich auch nicht langfristig verlassen. Das ist aus meiner Sicht naiv.

ich finde, Frank hat schon recht!
allerdings denke ich auch, wir haben 2 jahre zeit
Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die Mitgliedsstaaten 2 Jahre Zeit, die Regeln in nationales Recht umzusetzen. Es ist zu befürchten, dass Deutschland hier schneller sein könnte.

Ich denke, man muss alternative Modelle prüfen. Man sollte prüfe, auf welche Konstrukte die Regeln nicht angewendet werden. Möglicherweise ein (gemeinnütziger!?) Trägerverein als Betreiber des Forums?

Grüße

lcer
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Mitglied: StefanKittel
27.03.2019 um 09:20 Uhr
Vieleicht hat der Initiator oder seine Partei ja eine öffentliche Kommentarfunktion auf seiner Homepage, Facebook oder ähnliches.
Dann könnte man dort ein Verstoß-Kommentar (siehe Beispiel oben) reinschreiben und gleich eine Anzeige/Abmahnung erstellen.
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Mitglied: Dilbert-MD
27.03.2019 um 09:24 Uhr
Zitat von lcer00:
Möglicherweise ein (gemeinnütziger!?) Trägerverein als Betreiber des Forums?

Gemeinnützigkeit nachzuweisen wird schwer.

Trägerverein für ein Forum ist möglich und wird auch von einigen Foren schon praktiziert. Dort gibt es dann keine Werbung und Nutzer können Vereinsmitglied werden, Mitgliedsbeitrag bezahlen (für Foren-Software, Serverkosten, etc) und mitbestimmen.

Sobald aber Werbung eingeblendet wird kann eine kommerzielle Ausrichtung des Forums angenommen werden.

Wäre noch die Variante "Neues Startup gründen" www.administrator2020.de
Betreiber: Administrator Verwaltungs-GmbH, vertreten durch die Administrator Service Ltd. die wiederum Teil der Administrator s.r.o / S.a.r.l welches die Inhalte von Administrator.de gekauft hat.

Besonders schlecht wäre es, wenn ein Abmahnverein die Microsoft Deutschland GmbH davon überzeugen würde, für sie tätig zu werden und alle Windows-Screenshots incl. Office & Co. abzumahnen, weil das Design (eckiges Fenster, obenrechts mit Strich, Kasten und Kreuz) dem Urheberrecht unterliege. Hört sich komisch an, aber wenn man mal in der Zeitung die Handelsregisterrubrik überfliegt, hat man den Eindruck viele Firmen gründen -warum auch immer - noch eine XXX-Verwaltungs-GmbH und eine XXX Grundstücks-GmbH.

Wozu das Urheberrecht noch versucht wird zu nutzen, habe ich ja oben schon kurz angerissen.

Ich finde es prinzipiell gut, wenn die wahren Urheber wirklich fair bezahlt werden, sehe hier aber das Problem eher in der Vertragsgestaltung zwischen Urheber und Verwertungsgesellschaft. Ebenso finde ich es nicht so gut, dass die Verwerter jetzt wieder an den Pauschalabgaben mitverdienen, die der EUGH ausschließlich den Urhebern zugesprochen hat.
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Mitglied: killtec
27.03.2019 um 09:51 Uhr
Wen es interessiert, hier ist bei Heise noch ein Kommentar dazu, fand den nicht schlecht....

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Urheberrechtsreform-An ...

Gruß
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Mitglied: keine-ahnung
27.03.2019 um 10:06 Uhr
Moin,

@Frank

gehören auch Dinge wie Volksverhetzung, illegale Absprachen, Rufschädigung, etc. dazu. Ich muss also in Zukunft für alles haften, was die lieben User hier produzieren.

Ist heute Tag der Dystopie ? Was hat denn bitte das ganze Geraffel mit der Urheberrechtsreform zu tun??

Dazu kommt noch, dass eine Urheberrechtsverletzung bei uns ein Produktbild, ein Ausschnitt aus dem Handbuch (ja die sind auch geschützt) oder ein Screenshot mit einem geschützten Logo oder ähnliches sein kann.

Wie gesagt - bitmaps könnt Ihr moderieren, dass sind doch nun wirklich nicht viele am Tag. Für "Zitate" aus geschützten Werken müsstet Ihr prospektiv eine Datenbank vorhalten, die tagesaktuell alle Schriften dieser Welt seit dem St. Nimmerleinstag vorhält ... die Juristen halten dafür den Grundsatz "Impossibilium nulla est obligatio" vor ...

Damit befinden wir uns in der Endphase des Internets.

Wer braucht heute noch so ein Internet, wo es doch Waldspaziergänge gibt ??

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: Werniman
27.03.2019 um 10:14 Uhr
Das wird dann spaßig, wenn Google keine Forenbeiträge mehr durchsuchen kann. Speziell für die Forennutzer, die sich dann mit den immer gleichen simplen Fragen rumschlagen dürfen, auf die man bisher immer mit "Schonmal Google bemüht?" o.ä. Phrasen geantwortet hat, weil sie eben schon gefühlte tausendmal beantwortet wurden.
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
27.03.2019 um 10:18 Uhr
Wer braucht heute noch so ein Internet, wo es doch Waldspaziergänge gibt ??
Ein sehr wahres Wort !! Diese Option wird viel zu wenig genutzt !!!
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
27.03.2019 um 10:21 Uhr
Zitat von Werniman:

Das wird dann spaßig, wenn Google keine Forenbeiträge mehr durchsuchen kann. Speziell für die Forennutzer, die sich dann mit den immer gleichen simplen Fragen rumschlagen dürfen, auf die man bisher immer mit "Schonmal Google bemüht?" o.ä. Phrasen geantwortet hat, weil sie eben schon gefühlte tausendmal beantwortet wurden.

Ich sehe da keinen Unterschied zu jetzt
Bitte warten ..
Mitglied: Frank
27.03.2019, aktualisiert um 10:41 Uhr
@keine-ahnung

Ist heute Tag der Dystopie ? Was hat denn bitte das ganze Geraffel mit der Urheberrechtsreform zu tun??

nichts, da aber die inhaltliche Verantwortung dank der Reform in Zukunft mit bei uns Betreibern liegt, sind wir natürlich auch für alle anderen Bereiche, außerhalb des Urheberrechts, sofort verantwortlich. Rechtlich hört die Verantwortung nicht einfach beim Urheberrecht auf. Zusätzlich sollen laut EU in Zukunft über diese Filter auch die ganze Themen wie Terrorbekämpfung, etc abgedeckt werden. Die Vorlage und ein erstes Pilotprojekt dazu gibt es bereits. Ich habe immer aufgeklärt, dass es beim Urheberrecht nicht einfach aufhört.

Gruß
Frank
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Mitglied: rana-mp
27.03.2019 um 10:26 Uhr
Die Haftungsgeschichte laesst eigendlich nur einen einzigen Schluss fuer private Seitenbetreiber zu, so traurig es ist:

Die Seite wird geschlossen, bzw. wird "user generated content" komplett abgeschaltet, was natuerlich Foren aller Art sinnbefreit macht.

Man muss ja nur mal ein bisschen in die Zukunft schauen. Wenn jetzt die Haftungsfrage schon fuer soeinen "Pille-Palle" wie Urheberrecht auf den Betreiber abgewaelzt wird, wielange wird es dauern wenn das auch auf andere Inhalte ausgeweitet wird, wo man dann vielleicht auch schnell mal groessere Strafen aufgebrummt kommt. Damit stuende man als Betreiber, mehr als jetzt ja schon, mit einem Bein im Knast.

Interessant ist ja auch die Frage, was zaehlt als "profit orientiert"? Ist schon das kleine Hobbyforum, welches Werbung schaltet um die Hostingkosten auszugleichen, profitorientiert?

Selbst wenn alle privat betriebenen Seiten die betroffen sind schliessen wuerden, das wuerde vermutlich keinem Befuerworter dieser Neuregelung auffallen. Und wenn doch, wird sich vermutlich insgeheim gefreut darueber.
Und die grossen werden, zumindest oberflaechlich, weiter machen wie bisher. Was da im Hintergrund gefiltert wird ist ja jetzt schon intransparent. Dem normal-nutzer wird der Urheberrechtsfilter wohl kaum auffallen. Dann wird halt ein bisschen mehr Werbung geschaltet, die Content-Producer selber bekommen etwas weniger vom Kuchen, dann ist auch das Geld fuer die Verwertungsgesellschaften da.

Es steht sicherlich jetzt schon eine Armada an Abmahnanwaelten in den Startloechern, die das Inkrafttreten der Regelungen garnicht mehr abwarten koennen.
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Mitglied: 138810
27.03.2019, aktualisiert um 10:35 Uhr
Firmensitz verlagern und raus aus Europa. Europa mauert sich gerade selber seinen eigenen Sarkophag und die restliche Welt lacht sich ins Fäustchen.
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Mitglied: Frank
27.03.2019 um 10:40 Uhr
Hi,

Die Haftungsgeschichte laesst eigendlich nur einen einzigen Schluss fuer private Seitenbetreiber zu

private Foren, ohne kommerziellen Ansatz, sind von der Reform eigentlich ausgeschlossen. Wie es da mit der Verantwortung aussieht, weiß ich aktuell auch noch nicht. So wie ich das verstanden habe, sind sie zwar von Lizenzgebühren ausgeschlossen, die Verantwortungssituation ändert sich aber auch bei privaten Foren nicht. Da müssten wir mal einen Rechtsanwalt finden, der das genau auseinander nimmt (oder wir waten auf die ersten Urteile).

Interessant ist ja auch die Frage, was zaehlt als "profit orientiert"? Ist schon das kleine Hobbyforum, welches Werbung schaltet um die Hostingkosten auszugleichen, profitorientiert?

Das wurde von den Gerichten bereits geklärt und bestätigt. Sobald du auch nur ein Banner schaltest, ist es eine gewerbliche Webseite. Das ist heute schon geltendes Recht. Es geht da in Grunde um die Gewinnabsicht.

Gruß
Frank
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 15:04 Uhr
Moin ...

Zitat von Frank:
Das wurde von den Gerichten bereits geklärt und bestätigt. Sobald du auch nur ein Banner schaltest, ist es eine gewerbliche Webseite. Das ist heute schon geltendes Recht. Es geht da in Grunde um die Gewinnabsicht.

Das wird sicher noch ein eigenes Thema ... letztendlich bescheinigt das Finanzamt die fehlende Gewinnerzielungsabsicht, wenn deine Ausgaben dauerhaft höher sind als die Einnahmen ... eine andere Auslegung dürfte auch hier nicht zutreffen ... aber IANAL

VG
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Mitglied: monstermania
27.03.2019 um 15:53 Uhr
Zitat von Frank:
Wenn "Uber" schon per Gesetz verhindert werden konnte, dann doch auch die generierten Inhalte der Benutzer.
Sorry,
aber "Uber" ist nur wirklich das allerschlechteste Beispiel!
M.E. ist es genau richtig, dass einem solch (asozialen) Unternehmen wie "Uber" gesetzliche Hürden in den Weg gelegt werden!
Und nein, ich habe nix mit Taxi-Unternehmen am Hut und finde es prinzipiell gut, wenn es in jedem Geschäftsfeld Konkurrenz gibt. Aber nur dann, wenn für alle Unternehmen auch die gleichen Bedingungen gelten.
Nur mal ein Beispiel: Taxi-Unternehmen in D müssen eine Betriebspflicht sicherstellen. Auf dem Lande ein nicht zu unterschätzender Vorteil gerade für ältere Menschen.
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Mitglied: Frank
27.03.2019 um 17:21 Uhr
@monstermania,

Nur mal ein Beispiel: Taxi-Unternehmen in D müssen eine Betriebspflicht sicherstellen. Auf dem Lande ein nicht zu unterschätzender Vorteil gerade für ältere Menschen.

Das sehe ich anders. Die Betriebspflicht ist aus sehr alten Tagen, kostet viel Geld und wir aus meiner Sicht absolut nicht mehr gebraucht. Heute kann jeder ein Navi lesen, alle Fahrer haben einen Führerschein und sind damit ausreichend qualifiziert. Bewertungssystem helfen, den richtigen Fahrer zu finden und das System ist deutlich schneller als ein Taxi zu rufen. Meist stehen sie schon bereit, wenn man aus einer Veranstaltung kommt. Das wird von einem sehr cleveren System gemanagt. Hast du es jemals im Ausland in Aktion gesehen?

Jeder kann Uber-Fahrer werden, auch die älteren Leute - ganz ohne Betriebspflicht. Nur halt aktuell in Deutschland nicht. Taxis und Taxi-Unternehmen sind ein Relikt aus früheren Zeiten und ein prima Beispiel, wie die Politik an alte Branchen krampfhaft festhält. Wenn dir "Uber" persönlich nicht gefällt, dann gibt es genug Konkurrenzunternehmen mit einem ähnlichen Ansatz. Alles besser als unsere Taxi-Unternehmen. Auch wird das in Zukunft nur noch eine kurze Rolle spielen, bis dann die autonomen Fahrzeuge kommen. Wahrscheinlich aber nicht in Deutschland, wir haben ja die Taxis und die Betriebspflicht.

Gruß
Frank
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 17:54 Uhr
Zitat von Frank:
Jeder kann Uber-Fahrer werden, auch die älteren Leute - ganz ohne Betriebspflicht. Nur halt aktuell in Deutschland nicht. Taxis und Taxi-Unternehmen sind ein Relikt aus früheren Zeiten und ein prima Beispiel, wie die Politik an alte Branchen krampfhaft festhält. Wenn dir "Uber" persönlich nicht gefällt, dann gibt es genug Konkurrenzunternehmen mit einem ähnlichen Ansatz. Alles besser als unsere Taxi-Unternehmen. Auch wird das in Zukunft nur noch eine kurze Rolle spielen, bis dann die autonomen Fahrzeuge kommen. Wahrscheinlich aber nicht in Deutschland, wir haben ja die Taxis und die Betriebspflicht.

Ehrlich?

Wenn das für dich hier alles so schlimm ist ... nicht mal die EU zwingt dich in dieser Gemeinschaft zu Leben. Du hast alle Freiheiten deinen Lebensmittelpunkt in eine dir vermeintlich angenehmere Umgebung zu verlegen. Das nennt man auch Freiheit!

Ich bin jedenfalls froh und stolz ein Mitglied dieser Union zu sein.

Europa hat bisher keine friedlichere Zeit erlebt.

Du magst keine Rechte und Pflichten die dich einschränken, aber bedenke; deine persönliche Freiheit endet dort, wo du die Freiheit von anderen einschränkst.

Auch mir gefällt nicht allles, aber das sind die Bedingungen für ein gemeinschaftliches Zusammenleben.

ade
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Mitglied: ToniHo
27.03.2019 um 19:07 Uhr
Dieses "dann geh doch" ist weder förderlich, noch sachlich. Er hat seine Meinung dazu geäußert, weshalb ihm manche Dinge nicht gefallen. Er hat nie behauptet, dass er Europa so schlecht findet, dass er gehen wollen würde. Wenn man keine Argumente hat, dann hält man sich einfach raus.

Ich bin auch der Ansicht, dass dieses Festhalten an alte Dinge weder förderlich noch angenehm ist. Das ist der Grund, warum Deutschland oder gar die EU nie so innovativ wie andere Länder sein wird. Ich würde auch gerne mal ein Auto fahren dürfen, kann es aber nicht und hoffe daher auf die autonom fahrenden Autos. Während das in anderen Ländern dann irgendwann kommt, wird es spätestens in Europa dann 20 Jahre später kommen, weil die erstmal ihre alten Klamotten loslassen müssen. Das bedeutet aber nicht, dass ich Europa blöd finde und hier weg wollen würde. Es sind einfach manche Dinge, die hier unschön sind und das liegt schlicht daran, dass es so viele, alte Politiker gibt, die fachlich weit von dem entfernt sind, was heute angesagt ist.

Der TO ist hier persönlich betroffen und ist emotional ganz anders involviert als wir. Dafür sollte man auch etwas Verständnis haben.

Diese EU-Reform ist ein Beispiel dafür, dass die aktuellen Politiker deplatziert sind. Die Provokationen der CDU sind dazu unangebracht, unsachlich und dumm.
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Mitglied: keine-ahnung
27.03.2019 um 19:21 Uhr
Moin,

@Frank

Das sehe ich anders. Die Betriebspflicht ist aus sehr alten Tagen, kostet viel Geld und wir aus meiner Sicht absolut nicht mehr gebraucht.

alles muss anders !!!

Du bist ja echt aktivistisch unterwegens ... ich persönlich möchte nicht von einem 75-Jährigem, dem sowohl die grünen wie auch die grauen Vögelchen aus den Guckerln springen, mit vom Parkinson geführten Patschehändchen am Steuer chauffiert werden ... das sind mir die Fahrer**INNENxx, die sich regelmässig beim Verkehrsmediziner vorstellen müssen, irgendwie ... sympathischer.

Super Plus enthält echt viel Energie.

Trotzdem trinken wir seit zehntausenden von Jahren nicht diese Plörre, sondern Wasser - das hat irgendwie auch gute Gründe

LG, Thomas
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 19:51 Uhr
Zitat von ToniHo:

Dieses "dann geh doch" ist weder förderlich, noch sachlich. Er hat seine Meinung dazu geäußert,

Ja und ich habe meine Meinung geäußert und die muss dir nicht gefallen, das zieht sich ja schon durch einige Threads kannst du gerne am Thema verfolgen ich möchte nicht alles hier wiederholen.


Ich bin auch der Ansicht, dass dieses Festhalten an alte Dinge weder förderlich noch angenehm ist. Das ist der Grund, warum Deutschland oder gar die EU nie so innovativ wie andere Länder sein wird. Ich würde auch gerne mal ein Auto fahren dürfen, kann es aber nicht und hoffe daher auf die autonom fahrenden Autos. Während das in anderen Ländern dann irgendwann kommt, wird es spätestens in Europa dann 20 Jahre später kommen, weil die erstmal ihre alten Klamotten loslassen müssen. Das bedeutet aber nicht, dass ich Europa blöd finde und hier weg wollen würde. Es sind einfach manche Dinge, die hier unschön sind und das liegt schlicht daran, dass es so viele, alte Politiker gibt, die fachlich weit von dem entfernt sind, was heute angesagt ist.

Ich bin froh das wir an vielen Dingen fest halten, weil auch in Europa viele Rechte hart erkämpft werden mussten und nicht allen wie selbstverständlich in die Wiege gelegt wurden die sie heute verachten.

Der TO ist hier persönlich betroffen und ist emotional ganz anders involviert als wir. Dafür sollte man auch etwas Verständnis haben.

Also mein Verständnis erschöpft sich da aber eher, wie man hier feststellen kann.


Diese EU-Reform ist ein Beispiel dafür, dass die aktuellen Politiker deplatziert sind. Die Provokationen der CDU sind dazu unangebracht, unsachlich und dumm.

Was genau? Lässt sich alles so allgemein daher reden (besser schreiben).

Was hat sich verändert? Das Urheberrecht ist nichts Neues ... es wurde nur wissentlich missachtet und große Unternehmen haben damit viel Geld verdient.

Das hier ist keine Tauschbörse für Video und Audiofiles und sorry wen ich das so sage ... auch kein Forum in einer Größenordnung die relevant ist.

Und sorry als Seitenbetreiber hatte man immer Verantwortung ... ich könnte dir jetzt noch Romane schreiben ... erspare ich Euch aber ...

Meine Meinung, die könnt Ihr gerne ignorieren und Ihr seid nicht gezwungen diese zu kommentieren ....
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Mitglied: Windows10Gegner
27.03.2019 um 20:19 Uhr
und große Unternehmen haben damit viel Geld verdient.
Die Verwertergesellschaften verdienen jetzt noch mehr.
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 20:53 Uhr
Zitat von Windows10Gegner:

und große Unternehmen haben damit viel Geld verdient.
Die Verwertergesellschaften verdienen jetzt noch mehr.

Watt soll mir datt sagen?

Wenn Rechteinhaber Geld verdienen ist das nicht ok?
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Mitglied: Windows10Gegner
27.03.2019 um 20:59 Uhr
Nicht wenn die eigentlichen Urheber nicht mehr Geld bekommen. Das Ziel der Reform ist, dass die Verwerter mehr Geld bekommen. Nicht mehr und nicht weniger.
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Mitglied: ToniHo
27.03.2019 um 21:00 Uhr
Er schrieb nicht "die Rechteinhaber"...
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 21:40 Uhr
Zitat von Windows10Gegner:

Nicht wenn die eigentlichen Urheber nicht mehr Geld bekommen. Das Ziel der Reform ist, dass die Verwerter mehr Geld bekommen. Nicht mehr und nicht weniger.

Kannst du diese Aussage belastbar belegen?
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Mitglied: ashnod
27.03.2019 um 21:42 Uhr
Zitat von ToniHo:

Er schrieb nicht "die Rechteinhaber"...

Gab es inhaltlich nichts zu sagen?
Warum meinst du für ihn sprechen zu müssen?
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Mitglied: Windows10Gegner
27.03.2019 um 21:57 Uhr
Kannst du diese Aussage belastbar belegen?
Bisher noch nicht, denn noch ist die Reform kein nationales Gesetz.
Ich bin mir aber zu 100% sicher (Kraft meiner Gulaschsuppe), dass es den eigentlichen Urhebern (nicht den Gesellschaften) wenig besser geht. Die fallen eher auf deren Propaganda rein.
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Mitglied: certifiedit.net
28.03.2019 um 07:25 Uhr
liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass viele Urheber, die eben nur ein Nischendasein (nicht den ich knall dich ab Ghettos...) fristen (a) und (b) sich ggf. in Ihrem Wirken einfach überschätzen. Deswegen setzen die eben auf die großen, damit sie Macht bekommen, das lassen die sich natürlich bezahlen. Ggf. wäre es sinnvoller gewesen eine Plattform aufzubauen, in denen die Rechte frei erworben werden können. div. Musik, Video und insbesondere Streamingdienste zeigen, dass man damit wesentlich mehr User erreichen kann, wenn man das Angebot zur Nachfrage bringt. Aber so viel Weitsicht kann man noch einem unter 100 Politikern zu trauen und deren Berater haben wohl noch an den Abwehrkämpfen gegen Napoleon mitgewirkt. Der Apparat tut sein übriges.

Grundsätzlich @ashnod, die Wahlwerbung für die CDU kannst du dir schenken und ein "dann geh doch", bei Kritik an der EU ist ebenfalls -absolut- nicht förderlich. Ich meine, die Kernfrage ist doch, leben wir in einer Demokratie? Woraus entsteht diese? Aus der Mitwirkung aller unter Mitdenken, auf Basis der Gedanken der Aufklärung, Basis dessen ist, wie Kant es so schön nannte, die Rationalität, die bedingt aber nicht nur Mitdenken, sondern auch Ratio pro Emotio und vorallem Kritik. Kritik verträgt die EU aber verdammt schlecht, was sagt uns das? Die größere (bis generelle) Kritik ist hausgemacht durch die EU und fern ab vom Gedanken der Demokratie.

(Sicher, sie wollen nur unser bestes, nachdem die Briten weg sind nochmals 15Mrd mehr von unserem Steuergeld.)
(Bezieht sich übrigens nicht nur auf die CDU)
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Mitglied: Windows10Gegner
28.03.2019 um 07:36 Uhr
Die Demokratie entsteht durch die Wahlen. Andere Dinge wie Demos oder Anregungen werden ignoriert.
Würde es Volksabstimmungen geben wären einige Dinge weg.
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Mitglied: lcer00
28.03.2019 um 08:36 Uhr
Hallo zusammen,

könnten wir uns hier bitte darauf beschränken, über konkrete Probleme & Lösungen für unser (Franks) Forum zu diskutieren.

Ansonsten sollten wir jedem seine Meinung zugestehen. Bezüglich der Urheberrechtsreform ist die Zeit der Meinungsbildung vorbei, jetzt geht es um die Umsetzung der (noch nicht in Deutsches Recht übertragenen) Regeln.


Grüße


lcer
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Mitglied: St-Andreas
28.03.2019 um 08:58 Uhr
Vermutlich bald illegal, aber trotzdem hier mal ein Beispiel wie so manche Politiker mit den neuen Techniken klar kommen und welche Alarme in diesen Köpfen getriggert wird.
Solche Menschen betreiben Politik, entscheiden über unser aller Zukunft, obwohl sie schon die Gegenwart nicht mehr verstehen, oder schlimmer, sich von der gegenwärtigen Technik bedroht fühlen.
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Mitglied: monstermania
28.03.2019 um 09:36 Uhr
@Frank
Sorry,
aber Du hast überhaupt nicht verstanden um was es geht.
Glaubst Du etwa, dass es in "Klein-Kleckersdorf" am AdW einen "Uber"-Fahrer geben wird/gibt!? Nein, schlichtweg weil es sich nicht rechnet. Ein Taxi-Unternehmen muss aber dieses Gebiet bedienen (Stichwort Betriebspflicht).
Und z.B. meine schon etwas betagten Eltern nutzen diesen Service ganz gern um mal abseits der (wenigen) Busfahrzeiten in die Stadt kommen zu können (z.B. abends/nachts). Und ja, beim Taxi sind auch die Preise festgelegt...
Billig ist das nicht, aber es funktioniert zumindest!

Von mir aus könnte "Uber" gerne Ihre Dienste anbieten, aber dann müssen eben die gleichen Bedingungen gelten. Sprich "Uber" muss sich verpflichten auch die unattraktiven Gebiete zu bedienen. Ach nee, geht ja nicht, weil "Uber" ja eigentlich gar keinen Service anbietet und nur eine Vermittlungsprovision kassiert.

Gruß
Dirk
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Mitglied: ashnod
28.03.2019, aktualisiert um 10:14 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
Ggf. wäre es sinnvoller gewesen eine Plattform aufzubauen, in denen die Rechte frei erworben werden können. div. Musik, Video und insbesondere Streamingdienste zeigen, dass man damit wesentlich mehr User erreichen kann, wenn man das Angebot zur Nachfrage bringt.

Du meinst sowas wie z.B. https://www.gema.de/musiknutzer/tarife-formulare/

Grundsätzlich @ashnod, die Wahlwerbung für die CDU kannst du dir schenken und ein "dann geh doch", bei Kritik an der EU ist ebenfalls -absolut- nicht förderlich. Ich meine, die Kernfrage ist doch, leben wir in einer Demokratie?

In Europa gab es niemals mehr Demokratie als heute ... aber ich wiederhole mich
Für dich als Hinweis ... ich bin kein Mitglied der CDU und verrate exklusive nur Dir und trotz Wahlgeheimnis das das auch nicht meine präferierte Richtung ist. Geschenkt.

Da sich in der schnelllebigen Zeit ja offensichtlich keiner mehr die Mühe macht auch Beiträge in anderen Threads zu lesen wiederhole ich nochmal um was es mit geht.

Ein Beispiel aus einer anderern Umegebung:
Die Milchbauern beschweren sich das sie zu wenig Geld für den Liter Milch bekommen.

Option A: Sie könnten gemütlich am Tag 500 Liter Bio-Milch für ein Euro selbst an den Mann bringen, müssten sich dann aber selbst um den Verkauf kümmern.
Option B: Also bringen sie lieber 50.000 Liter Milch zur Molkerei und bekommen dafür 10.000 Euro .. die Molkerei vertickt das an die Discounter etc. pp sollte so halbwegs bekannt sein. Du hast also vom Produkt zum Kunden mindestens zwei Zwischenhändler ... Könnte doof sein iss aber so.

Um mal von der Musik wegzukommen weil die hier im Forum so gar kein Thema ist.

Ein Fotograf macht ein Foto das er über eine Agentur an einen Nachrichtendienst unter bestimmten Voraussetzungen verkauft (z.B. Auflagenhöhe)
hier wird weitgehend ordentlich gearbeitet und die Quellenangaben zum Foto meist genannt. Also durchaus ein ernstzunehmender Aufwand den ein Nachrichtendienst für die Rechtmässigkeit der Nutzung zu leisten hat und der neben Lizenzkosten auch Personalkosten zu tragen hat.

So um nun wieder den Bogen hierher zu bekommen und meine bisherige Diskussion zusammenzufassen.

Die Meinung von Frank, so wie ich sie verstanden habe ohne jegliche juristische Bewertung ob das zutreffend wäre -> Der User haftet allein für den Inhalt.
Unter dieser Bedingung nehmen wir den Stand vor der Urheberrechtsreform - Die Plattform ist beliebig austauschbar aber da wir uns hier befinden nehme ich ich diese Plattform als Beispiel:

Wir nehmen an das Foto von oben genannten Fotografen landet illegal bei Wiki Commons.

Ich schreibe den Megaartikel und packe das o.g. Foto in meinen Artikel - schwupps Urheberrechte verletzt.

Problem: Ich schreibe hier völlig privat und habe keine finanziellen Vorteile ... in dem Sinne wird allein das rechtlich schwierig .. aber weiter im Text

Jetzt ist mein Artikel den ich hier geschrieben habe aber der SuperDauerBrenner und treibt für den Seitenbetreiber unendlich viel Kohle durch geschaltete Werbung ein. Jetzt fliegt das auf. Während also der Seitenbetreiber (der meint ja nicht haftbar dafür zu sein) mit dem Ferrari zu meiner Gerichtsverhandlung kommt und mich anschwärzt, laufe ich finanziell ruiniert nach Hause und der Seitenbetreiber setzt sich wieder in seinen Ferrari.

Fazit: Der Seitenbetreiber profitiert von dem von User generierten Content und der Arbeit des Fotografen, stellt aber nur eine technische Plattform zur Verfügung und sieht sich selbst nicht in der redaktionellen Verantwortung obwohl er von den Einnahmen profitiert. Easy Geldmaschine.
Diese Ansicht findet Frank lustig.

Anmerkung: Weil ich das an der Stelle wichtig finde. Ich will Frank gar nichts böses. Ich finde dieses Forum gut und nutze es gerne aber es ist für mich auch nicht die typische Plattform die mit dem Urheberrecht kollidiert. Es wird im Moment viel hochgekocht, was aber gar nicht wirklich greifbar ist. Urheberrecht ist und wird immer zu beachten sein allen Konsequenzen die sich daraus ergeben.

Nach der Reform (so nun die Ansicht der Seitenbetreibers) ist es nun plötzlich so das auch dieser in die redaktionelle Pflicht genommen werden soll. Sprich es ändert sich nicht viel außer das er nach der Gerichtsverhandlung den Ferrari verkaufen muss weil er nicht die alleinige Verantwortung auf den "USER" schieben kann.

Ja das ist doof, kann ich auch verstehen ... aber es ist nirgendwo im Leben anders - wenn ich ne Imbissbude betreibe habe ich auch Pflichten.

Die Redaktion des Nachrichtendienstes hat eine redaktionelle Verantwortung .. sich nur auf eine technische Plattform zu berufen ist einfach absurd.

Vorschläge das besser zu gestallten prallen offensichtlich ab .. da fordert man lieber auf eine völlig unnütze Datenbank die nie funktionieren kann

Zumindest kann man festhalten es ist schwierig festzustellen wer tatsächlich den Profit zieht. Die Plattformbetreiber nehmen hierbei eine sehr priviligierte Position ein und werden jetzt eingeschränkt. Ob der Ansatz tatsächlich so falsch ist muss jeder für sich beurteilen.

Da ich bereits die zweifelhafte Ehre hatte für eine Plattform über Jahre verantwortlich gewesen zu sein ist mir die Thematk sehr vertraut und meine Ansprüche an redaktioneller Arbeit waren offensichtlich deutlich höher als die hier. Ich bin aber auch froh das ich mich heute nicht mehr damit rumschlagen muß.

und ja > der Ferrari war nur ein bildhaftes Beispiel ohne Anspruch auf Richtigkeit .....

und ja > ... mir geht das Geheule auf höchstem Niveau wegen Nichtigkeiten auf den Keks ...

Woanders ist alles besser?

Wo denn???

In Ländern in denen man für das tägliche Überleben wirklich kämpfen muss und knapp dem verhungern entgeht, sich Willkür und Folter ausgsetzt sieht.

10 Mrd+ Menschen und die Umweltverschmutzung auf unserer Erde sehe ich als weitaus größere Gefahr als nen Luxusproblem für Seitenbetreiber.

MOTD Hab fettich!
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Mitglied: Windows10Gegner
28.03.2019 um 10:23 Uhr
Diese Ansicht findet Frank lustig.
Das ist Standard in Foren. Kein Betreiber hat Lust jeden Beitrag vorher aufwendig zu prüfen.

Wenn der User das Bild nutzt soll er auch bitte haften. Wenn jemand in einer Mietwohnung Straftaten begeht ist auch nicht automatisch der Vermieter haftbar.
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Mitglied: ashnod
28.03.2019 um 10:53 Uhr
Zitat von Windows10Gegner:

Diese Ansicht findet Frank lustig.
Das ist Standard in Foren. Kein Betreiber hat Lust jeden Beitrag vorher aufwendig zu prüfen.

Ja genau > Keine Lust > Geld damit verdienen ist aber OK

Wenn der User das Bild nutzt soll er auch bitte haften. Wenn jemand in einer Mietwohnung Straftaten begeht ist auch nicht automatisch der Vermieter haftbar.

In der gleichen Rethorik ist der Drogendealer auch nicht verantwortlich wenn jemand Drogen nimmt, sonst könnten Kneipen gar nicht überleben

Das sind simple Todschlagargumente die jede inhaltliche Auseinandersetzung ad absurdum führen.

Welche urheberrechtlichen informationen gibt es eigentlich zu deinem genutzten Avatar-Bild?
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Mitglied: Windows10Gegner
28.03.2019 um 11:00 Uhr
Beim Drogen-Beispiel begeht der Anbieter wissentlich Straftaten. Das macht der Forenbetreiber nicht.
Den Urheber meines Avatars konnte ich noch nicht feststellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/D._B._Cooper
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Mitglied: ashnod
28.03.2019, aktualisiert um 11:20 Uhr
Zitat von Windows10Gegner:
Den Urheber meines Avatars konnte ich noch nicht feststellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/D._B._Cooper

Damit du den Admin beruhigen kannst und das deine Quelle war dann >

This image is a work of a United States Department of Justice employee, taken or made as part of that person's official duties. As a work of the U.S. federal government, the image is in the public domain (17 U.S.C. § 101 and 105).

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DBCooper.jpg

Verstoße ich mit dem Zitat gegen das Urheberrecht --- vermutlich eher nein ....

Also sofern die Angaben zutreffen ein Vorbild - Was aber, wenn sich ein anderer Sachverhalt ergibt möchtest du dann haften?

Für den Admin könnte das ein Prüfpunkt sein, wenn mann diese Quelle beim Upload abfragt ..... ein Feld für mehr rechtliche Sicherheit ... zuviel?
Wenn der private User hier falsche Angaben macht, dann kann man den auch gerne bösgläubig und damit verantwortlich machen.

Edit: Nicht aber wie es hier beim Bildupload passiert - Die Metadaten werden gelöscht und damit auch evtl. Lizenzinformationen.
Hier trifft es leider den Seitenbetreiber, sorry
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Mitglied: lcer00
28.03.2019 um 12:11 Uhr
Hallo ashnod,

Für den Admin könnte das ein Prüfpunkt sein, wenn mann diese Quelle beim Upload abfragt ..... ein Feld für mehr rechtliche Sicherheit ... zuviel?
Wenn der private User hier falsche Angaben macht, dann kann man den auch gerne bösgläubig und damit verantwortlich machen.

Eben da liegst Du aber falsch!

Der Betreiber haftet und zahle die Strafe. Die entstehenden Kosten kann er sich ggf. beim verantwortlichen User wiederholen, falls der als juristische Person zu identifizieren ist UND falls er sich mit dem Upload strafbar gemacht hat UND falls er das geld für die Strafe hat.

Grüße


lcer
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Mitglied: ashnod
28.03.2019 um 12:59 Uhr
Zitat von lcer00:

Hallo ashnod,

Für den Admin könnte das ein Prüfpunkt sein, wenn mann diese Quelle beim Upload abfragt ..... ein Feld für mehr rechtliche Sicherheit ... zuviel?
Wenn der private User hier falsche Angaben macht, dann kann man den auch gerne bösgläubig und damit verantwortlich machen.

Eben da liegst Du aber falsch!

Der Betreiber haftet und zahle die Strafe. Die entstehenden Kosten kann er sich ggf. beim verantwortlichen User wiederholen, falls der als juristische Person zu identifizieren ist UND falls er sich mit dem Upload strafbar gemacht hat UND falls er das geld für die Strafe hat.

Wo sollte ich da falsch liegen? Ich verstehe deinen Bezug auf den zitierten Teil nicht!

Du musst hier ganz klar verschiedene Punkte abgrenzen. Es wird noch Jahrzehnte dauern bis die Reform juristisch auskommentiert ist.
Wir bewegen uns hier nur in der Spekulation! Die Reform, wenn ich das richtig verstanden habe, unterscheidet schon eine private Nutzung von der kommerziellen

... damit ergeben sich erhebliche Reibungspunkte zwischen dem was privat hingenommen wird, komerziell aber nicht zulässig ist

... hier im Forum überschneidet sich das der USER privat postet mit der kommerziellen Nutzung durch den Seitenbetreiber. IANAL von daher auch nur Spekulation. Das der Betreiber nun dafür verantwortlich ist habe ich nicht anders behauptet.

Allerdings kann der Betreiber natürlich Quellenangaben fordern und bei wissentlich falschen Angaben durch den Nutzer, diesen eben bösgläubig machen und damit sein Recht stärken. Ob er eine Struktur findet die ihm diese Ansprüche sichern kann obliegt ja dem Betreibeer.

Warum legst du eigentlich soviel wert darauf einzelne Passagen zu zitieren und als falsch zu bezeichnen?

Es ist immer leicht andere Beiträge zu zerpflücken, das hilft aber niemanden, genauso wenig wie ewiges jammern.

Wo ist deine Meinung, welche Wege siehst du?
Bitte warten ..
Mitglied: lcer00
28.03.2019 um 13:36 Uhr
Hallo ashnod,

Wo sollte ich da falsch liegen? Ich verstehe deinen Bezug auf den zitierten Teil nicht!

Du musst hier ganz klar verschiedene Punkte abgrenzen. Es wird noch Jahrzehnte dauern bis die Reform juristisch auskommentiert ist.
Wir bewegen uns hier nur in der Spekulation! Die Reform, wenn ich das richtig verstanden habe, unterscheidet schon eine private Nutzung von der kommerziellen

... damit ergeben sich erhebliche Reibungspunkte zwischen dem was privat hingenommen wird, komerziell aber nicht zulässig ist

... hier im Forum überschneidet sich das der USER privat postet mit der kommerziellen Nutzung durch den Seitenbetreiber. IANAL von daher auch nur Spekulation. Das der Betreiber nun dafür verantwortlich ist habe ich nicht anders behauptet.

Allerdings kann der Betreiber natürlich Quellenangaben fordern und bei wissentlich falschen Angaben durch den Nutzer, diesen eben bösgläubig machen und damit sein Recht stärken. Ob er eine Struktur findet die ihm diese Ansprüche sichern kann obliegt ja dem Betreibeer.

Warum legst du eigentlich soviel wert darauf einzelne Passagen zu zitieren und als falsch zu bezeichnen?

Es ist immer leicht andere Beiträge zu zerpflücken, das hilft aber niemanden, genauso wenig wie ewiges jammern.

Wo ist deine Meinung, welche Wege siehst du?

Hab ich oben schon geschrieben, die Zeit der Meinung ist vorbei. Aber wenn Du es genau wissen möchtest:

Ich bin durchaus für den Schutz geistigen Eigentums. Nur kann ich auch klar und analytisch denken. Und da ich (wie offenbar nicht jeder hier - Angestellte haben ja vor allem Rechte - nicht Pflichen) auch unternehmerische Verantwortung trage, muss man bei solchen Dingen eben eine sachliche Risikoanalyse machen.
Die sieht so aus:

Die neue Regelung für zu einer Umkehr der bisherigen Haftungsregeln. Bisher musste ein Plattformbetreiber dafür sorgen, dass bei Urheberrechtsverstößen dieser beseitigt wird. Jetzt muss er einen solchen von vornherein verhindern. Das ist ein gewaltiger Unterschied. In der Konsequenz ist es das juristisch sicherste, die Plattform zu schließen oder die Inhalte sehr stark mittels whitelist zu beschränken.

Wenn Dir die unternehmerische Perspektive vielleicht etwas fremd ist, das ganze mal in Pseudocode:
01.
if WasGeklaut then {
02.
     BeitragLöschen()
03.
     UserVerklagen()
04.
    }


wird geändert zu

01.
if WasGeklaut then {
02.
    PlattformZahltStrafe()
03.
}
04.
function PlattformZahltStrafe() {
05.
    GeldBezahlen()
06.
    UserVerklagen()
07.
}
08.

09.
function UserVerklagen() {
10.
    if UserIstIdentifizierbar then {
11.
       if UserIstHaftbar() then {
12.
            if UserHatGeld() then {
13.
                 return Geld
14.
            }
15.
       }
16.
       return 0
17.
    }
18.
}
Auf Deutsch: erstmal bezahlt der Betreiber. Hinterher kann er sehen, ob er sein Geld vom Verursacher wiederbekommt.

Und falls das Problem immer noch nicht verstanden ist: Das ist wie bei einer Firewall:

Alte Regel:
01.
deny Verbotenes
02.
allow all
Neue Regel:
01.
allow dies
02.
allow das
03.
allow jenes
04.
deny all
Die sicherste Lösung ist es immer, das System gar nicht erst mit einem Netzwerk zu verbinden.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Du vermischst leider logische Argumente mit Deiner politischer Meinung, und das hilft mittlerweile niemandem mehr. Du hast bisher auch nicht erklärt, wie Du konkret die Haftung für den Plattformbetreiber begrenzen würdest. Und das Abwarten auf die juristische Auslegung kann sich vielleicht Google oder Bayer leisten, normale SMBs nicht.

sorry - wollte so eine Beitrag eigentlich nicht schreiben, aber irgendwann geht es dann doch mit einem durch.

Grüße


lcer
Bitte warten ..
Mitglied: ashnod
28.03.2019 um 14:15 Uhr
Zitat von lcer00:
Wenn Dir die unternehmerische Perspektive vielleicht etwas fremd ist, das ganze mal in Pseudocode:

Keine Ahnung wie du darauf kommst, das mir die unternehmerische Perspektive nicht bekannt sein sollte'?
Bevor es butterweiche rosageblümte Startups gab war einem Unternehmer klar das es ein Unternehmen auch ein Risiko bedeutet.
Das sprichst du ja selber an und jeder muss sich halt entscheiden ob er das Risiko tragen kann oder möchte!

Wenn du an der Frittenbude olles Fett benutzt und deine Kunden krank werden bist du halt verantwortlich iss so ...

Watt iss jetzt im Internet anders?

deine Geleichung hört sich mehr so an ... Kohle machen =' Alles Gut & Verantwortung = doof

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Du vermischst leider logische Argumente mit Deiner politischer Meinung, und das hilft mittlerweile niemandem mehr. Du hast bisher auch nicht erklärt, wie Du konkret die Haftung für den Plattformbetreiber begrenzen würdest.

Habsch schon mehrmals geschrieben da war die Gleichung > Macht arbeit = nix gut

1. Moderiertes Forum / Beiträge kontollieren
2. Bilduploads prüfen (die 5 am Tag geht schon)
3. Keine Metadaten in Dateiuploads entfernen (sehr wichtig)
4. Persönliche Daten als Bedingung zur Nutzung (Ick wees DSGVO aber du magst ja die User in Regress nehmen)
5. Quellanangaben fordern
6. Je nachdem wie hoch die Einnahme des Seitenbetreibers sind ... nen Juristen beschäftigen (für deine Haftung begrenzen )

Iss doof, aber eigentlich hätte es schon immer so sein müssen und entgegen der Meinung hier, sehe ich den Betreiber schon immer mit in der Haftung
- also Im Westen Nix Neues und wie Oma schon immer sagte ---- "Von nüscht, kimmt nüscht" ...

Anders gesagt: Selbständikeit war noch nie was für Weicheier - die wurden Angestellte und schieben die Verantwortung auf den Chef :-p

Ausnahmen: Juniorchefs die wurden einfach als Sohn geboren und kiecken am besten aussem Fenster
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Mitglied: lcer00
28.03.2019 um 14:33 Uhr
@ashnod

schön,

Du gehst also davon aus, dass dieses Forum eine regelrechte Goldgrube für den Betreiber ist, der sich von den üppig sprudelnden Einnahmen durchaus einen Juristen leisten könnte. Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ein Jurist die Haftung begrenzen kann?

Natürlich war der Betreiber schon immer in der Haftung. Aber die Situation ist jetzt deutlich geändert worden. Und zwar so, dass ich Plattformbetreiber, die unter diesen Umständen "den Laden dicht machen" durchaus verstehen kann. Spätestens dann musst Du dir einen anderen Ort für Deine "Meinungsbildung" suchen - zum Beispiel der Bundestag wäre doch was. Du musst Dich komischerweise nur entscheiden, ob Du eher die Fraktion der "Rechteverwerter" oder lieber die der "Unternehmerschälte" unterstützen möchtest.

bin hier erstmal raus.

lcer
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Mitglied: Frank
29.03.2019, aktualisiert um 22:06 Uhr
@ashnod,

da du ja so gerne Vergleiche magst:

Über die Telefonleitung der Telekom verabreden sich zwei Gangster zum nächsten Raub und Mord. Nachdem beide geschnappt wurden, wird die Telekom, die ja mit dem Telefonat ein paar Cent verdient hat, zur Verantwortung gezogen und ist mitschuldig.

So sieht die aktuelle Reform für uns Betreiber aus. Ich bin als Betreiber mit meinem 12cm Ferrari für jeden zukünftigen Inhalt der über 100.000 Mitglieder unmittelbar und sofort mitverantwortlich. Hoffentlich schreiben die keine Bullshit. Klar, dass klingt super logisch und ist immer noch lustig. Der einzige Grund für das ganze Schlamassel sind die Verwertungsgesellschaften. Ich kenne VGBild und VGWort und weiß wie das System funktioniert. Wir haben es sogar für Redakteure in unsere System hier integriert. Kein Künstler oder Autor wird durch die Reform auch nur einen Cent mehr sehen. Reines Wunschdenken.

Wir stellen neben der Entwicklung auch die Infrastruktur und das kostet Geld. Diese Kosten bezahlen wir mit den Einnahmen durch die Werbung. Der Aufwand den wir betreiben, damit die User sich hier jederzeit gegenseitig unterstützen können ist sehr hoch und beschäftigt mich schon über 20 Jahre.

Ich weiß nicht warum du diesen Aufwand und diese Kosten in deiner Argumentation überhaupt nicht berücksichtigst. Bin ich kein Künstler? Immerhin habe ich diese Welt gebaut und dabei etwas kreatives geschaffen. Deine Meinung dazu ist sehr einseitig. Deine ganze Argumentation basiert auf Portale wie Twitter, Facebook oder Google. Diese verkaufen die Daten der User. Das machen wir nicht.

Wir machen das hier für die User, von den Usern. Das du denkst, wir hätten die Reform verdient, sagt eigentlich schon alles aus.

Gruß
Frank
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Mitglied: Globetrotter
31.03.2019 um 23:07 Uhr
@lcer00
.. coding..
Punktlandung (meiner Ansicht nach)..

Gruss Globe!
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Mitglied: eisbein
01.04.2019 um 06:02 Uhr
Guten Morgen!

ich würde eher den Bereich Geschlossenes Forum vorschlagen.

Das war auch mein Grundgedanke.
Ein geschlossenes Forum nur für registrierte Mitglieder UND noch ein öffentlicher Bereich, in den alle jene handverlesenen Beiträge landen die Frank nach Durchsicht frei gibt.
Uploads gibt es einfach keine mehr, wenn jemand etwas teilen will, sucht er sich einen Anbieter seiner Wahl und verlinkt.
Der öffentliche Bereich ist dann nur readonly.
Somit können wir uns weiter austoben und Frank hat den öffentlichen Bereich voll unter Kontrolle, da er vor Freigabe beliebig Löschen und Bearbeiten kann.

Ob der Aufwand gerechtfertigt ist, liegt in der Entscheidung von Frank.

Gruß
eisbein
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Mitglied: StefanKittel
01.04.2019, aktualisiert um 07:47 Uhr
Moin,

kann nicht jeder registrierte Benutzer ein Mini-Moderator werden?
Der prüft dann seinen eigenen Beitrag und fertig.

Der Filter sagt ja, der Beitrag muss vom Betreiber geprüft werden.
Wurde er ja...

Oder Frank schreibt einen eigenen Upload-Filter.
Der prüft auf 10 Begriffe.
Wenn dann Jemand kommt sagen wir, wir bessern den nach (auf 15 Begriffe).

ja, ich weiß, ist quatsch

Stefan
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Mitglied: ashnod
01.04.2019 um 07:58 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Oder Frank schreibt einen eigenen Upload-Filter.
Der prüft auf 10 Begriffe.
Wenn dann Jemand kommt sagen wir, wir bessern den nach (auf 15 Begriffe).

Moin ...
najo ... oder ein wenig abwarten wie sich das wirklich entwickelt.

Dieser Artikel relativiert das Ganze deutlich > klick

VG
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