2x NAS mit Wechselplatte zum untereinander Austauschen
Hallo Gemeinde... ich suche nach einer Lösung für folgendes Problem: ich habe an einem Standort IP-Kameras die auf ein lokales NAS aufzeichnen (kein PC vorhanden, langsame Internetanbindung). Zur regelmäßigen Auswertung soll nun einfach die HDD gezogen und eine 'leere' eingesteckt werden. Die gezogene HDD soll an einem anderen Standort in ein baugleiches NAS zur Auswertung (Videorecherche) eingesetzt werden. Mein Problem: Beide NAS haben aufgrund diverser VPN-Geschichten verschiedene IP-Adressen. Nun scheint es so, als ob die Konfig.daten (inkl. IP) auf den HDD verewigt werden und nicht in der Hardware des NAS. Damit gerät das System natürlich bei jedem Plattenwechsel durcheinander... USB-Stick, Internet, etc. stellen leider keine Alternative dar, da der Vorgang für die Person vor Ort möglichst 'einfach' ohne Kenntnisse und Vorhandensein von PC-Technik möglich sein muss und das Internet (wir reden über Datenmengen von 500-1000GB) zu langsam ist.
Für Tipps, Ideen oder Lösungsansätze bin ich sehr dankbar. Der Einsatz eines extra PC's mit einem Wechselsystem vor Ort kommt (schon aus Kostengründen, aber auch weil kein Gerät vor Ort sein 'soll') erst mal nicht in Frage. Danke im Voraus!
Für Tipps, Ideen oder Lösungsansätze bin ich sehr dankbar. Der Einsatz eines extra PC's mit einem Wechselsystem vor Ort kommt (schon aus Kostengründen, aber auch weil kein Gerät vor Ort sein 'soll') erst mal nicht in Frage. Danke im Voraus!
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 213732
Url: https://administrator.de/forum/2x-nas-mit-wechselplatte-zum-untereinander-austauschen-213732.html
Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 05:04 Uhr
5 Kommentare
Neuester Kommentar
Die internen Platten des NAS sind kritisch.
Außerdem werden sie mit einer Benutzerverwaltung beaufschlagt, was auch Sinn macht.
Du hast aber noch nichts zu deinem NAS gesagt.... Typ, Hersteller.
Evtl. kannst du eine USB-Platte anschließen. Die ist auch zugänglich, kann aber nicht ins Sicherheitskonzept eingebunden werden.
Gruß
Netman
Außerdem werden sie mit einer Benutzerverwaltung beaufschlagt, was auch Sinn macht.
Du hast aber noch nichts zu deinem NAS gesagt.... Typ, Hersteller.
Evtl. kannst du eine USB-Platte anschließen. Die ist auch zugänglich, kann aber nicht ins Sicherheitskonzept eingebunden werden.
Gruß
Netman
Hallo,
ich halte das gesamte Konzept für fragwürdig.
- wie @MrNetman ja bereits gesagt hat, hat ein NAS ein spez. Betriebssystem mit eigener Ressourcen- (Festplatten-), User- und Rechte-Verwaltung
Du kommst ja auch nicht auf die Idee, eine (interne) Festplatte mit Freigaben usw. aus einem Windows-Server aus zubauen und in einen anderen Server
wieder einzubauen und auf die Freigaben zugreifen zu können. (Oder doch?)
- Es gibt NAS-Systeme, die speichern ihre Konfiguration nicht in einem Flash-Speicher, sondern auf einer versteckten Partition auf den Daten-Platten.
Hast Du so ein NAS, verbietet sich der Plattentausch.
- Die Mechanik des Wechselplatten-Systems in Deinem NAS ist für "gelegentliches" Wechsel einer (defekten) Festplatte ausgelegt. Also für max. einige Hundert
Steck-Zyklen. Das ist kein Wechselplatten-System für täglichen oder wöchentlichen Plattentausch . Dafür gibt es andere Lösungen.
MfG
Jürgen
ich halte das gesamte Konzept für fragwürdig.
- wie @MrNetman ja bereits gesagt hat, hat ein NAS ein spez. Betriebssystem mit eigener Ressourcen- (Festplatten-), User- und Rechte-Verwaltung
Du kommst ja auch nicht auf die Idee, eine (interne) Festplatte mit Freigaben usw. aus einem Windows-Server aus zubauen und in einen anderen Server
wieder einzubauen und auf die Freigaben zugreifen zu können. (Oder doch?)
- Es gibt NAS-Systeme, die speichern ihre Konfiguration nicht in einem Flash-Speicher, sondern auf einer versteckten Partition auf den Daten-Platten.
Hast Du so ein NAS, verbietet sich der Plattentausch.
- Die Mechanik des Wechselplatten-Systems in Deinem NAS ist für "gelegentliches" Wechsel einer (defekten) Festplatte ausgelegt. Also für max. einige Hundert
Steck-Zyklen. Das ist kein Wechselplatten-System für täglichen oder wöchentlichen Plattentausch . Dafür gibt es andere Lösungen.
MfG
Jürgen
Uuch,
Spiegeln ist noch um einiges gefährlicher.
Ein RAID verhält sich zum Betriebssystem wie eine einzige Platte.
Wenn du also die externe abziehst und eine neue ansteckst, dann werden erst einmal die Daten komplett abglichen. Damit ist es klar, dass sich das System nicht für den Transport eignet.
Aber man kann zeitgesteuerte Jobs kreieren, die zyklisch, einmal am Tag alle Daten auf die zweite Platte schreiben.
Spiegeln ist noch um einiges gefährlicher.
Ein RAID verhält sich zum Betriebssystem wie eine einzige Platte.
Wenn du also die externe abziehst und eine neue ansteckst, dann werden erst einmal die Daten komplett abglichen. Damit ist es klar, dass sich das System nicht für den Transport eignet.
Aber man kann zeitgesteuerte Jobs kreieren, die zyklisch, einmal am Tag alle Daten auf die zweite Platte schreiben.

Hallo,
kauf Dir (Euch) zwei externe USB 3.0 RDX Laufwerke und jeweils ein Medium dazu.
Schließt bitte an jedem NAS ein RDX Laufwerk an.
Nun wird einfach dort wo die Kamera aufzeichnet eine Backup (OneTouchCopy) gemacht und das RDX Medium einfach
in dem anderen RDX eingesteckt, das kann dann in Ruhe via Netzwerk durchsucht werden und gut ist es.
Man kann das dann auch direkt in eine internes RDX Laufwerk das in einen PC eingebaut ist auslesen und begutachten.
Man ist dann auch etwas flexibler, zumindest ist das meine Meinung und wenn die NAS Geräte schon USB 3.0 Buchsen
haben bzw. USB 3.0 unterstützen, dann sollte das auch alles recht flott über die "Bühne gehen".
Gruß
Dobby
kauf Dir (Euch) zwei externe USB 3.0 RDX Laufwerke und jeweils ein Medium dazu.
Schließt bitte an jedem NAS ein RDX Laufwerk an.
Nun wird einfach dort wo die Kamera aufzeichnet eine Backup (OneTouchCopy) gemacht und das RDX Medium einfach
in dem anderen RDX eingesteckt, das kann dann in Ruhe via Netzwerk durchsucht werden und gut ist es.
Man kann das dann auch direkt in eine internes RDX Laufwerk das in einen PC eingebaut ist auslesen und begutachten.
Man ist dann auch etwas flexibler, zumindest ist das meine Meinung und wenn die NAS Geräte schon USB 3.0 Buchsen
haben bzw. USB 3.0 unterstützen, dann sollte das auch alles recht flott über die "Bühne gehen".
Gruß
Dobby