Netzwerkstruktur für ein Unternehmen errichten
Hallo liebes Forum 
Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestartet und nun auch meine erste, kleine Projektaufgabe erhalten.
Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: " Die Pflege AG möchte 2 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Sie hat zur Planung und zu Ausstattung für die IT-Kostenstelle 40.000 € zur Verfügung. Dort werden insgesamt 20 Mitarbeiter arbeiten inkl. einen Vorgesetzten (VIP). Ein Standort für die Eröffnung ist noch nicht festgelegt.
Es wird gewünscht, dass die Mitarbeiter am 01.01.2020 problemlos in die Firma hereinkommen und mit dem Arbeiten loslegen können. Zu beachten ist, dass die Hälfte der Mitarbeiter über 50 Jahre ist und diese berücksichtigt werden sollen.
Vorgaben: €40.000 Budget, 2 Standorte, 20 Mitarbeiter (davon 1 Chef bzw. Supervisor) "
Meine ersten Gedanken zu dem Projekt sähe so aus:
Standort A:
Standort B:
Die Standorte hätten jeweils ein eigenes privates Netz und über den Router dann einen Internetzugang. Natürlich sollten die Standorte auch miteinander kommunizieren können (Insbesondere Standort B sollte ja auf den Server von Standort A zugreifen können), wo ich ins grübeln komme. Meine Recherche ergab, dass eine VPN-Lösung am einfachsten einzurichten sei, jedoch wüsste ich persönlich nicht, wie man das realisieren könnte. Hättet ihr für mich einige Denkanstöße?
Vielen Dank schonmal im Voraus
Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestartet und nun auch meine erste, kleine Projektaufgabe erhalten.
Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: " Die Pflege AG möchte 2 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Sie hat zur Planung und zu Ausstattung für die IT-Kostenstelle 40.000 € zur Verfügung. Dort werden insgesamt 20 Mitarbeiter arbeiten inkl. einen Vorgesetzten (VIP). Ein Standort für die Eröffnung ist noch nicht festgelegt.
Es wird gewünscht, dass die Mitarbeiter am 01.01.2020 problemlos in die Firma hereinkommen und mit dem Arbeiten loslegen können. Zu beachten ist, dass die Hälfte der Mitarbeiter über 50 Jahre ist und diese berücksichtigt werden sollen.
Vorgaben: €40.000 Budget, 2 Standorte, 20 Mitarbeiter (davon 1 Chef bzw. Supervisor) "
Meine ersten Gedanken zu dem Projekt sähe so aus:
Standort A:
- 10x Rechner für Mitarbeiter
- 1x Drucker
- 1x Switch
- 1x Router
- 1x Server ( je nach Bedarf auch mehr?)
Standort B:
- 10x Rechner für Mitarbeiter
- 1x Drucker
- 1x Switch
- 1x Router
Die Standorte hätten jeweils ein eigenes privates Netz und über den Router dann einen Internetzugang. Natürlich sollten die Standorte auch miteinander kommunizieren können (Insbesondere Standort B sollte ja auf den Server von Standort A zugreifen können), wo ich ins grübeln komme. Meine Recherche ergab, dass eine VPN-Lösung am einfachsten einzurichten sei, jedoch wüsste ich persönlich nicht, wie man das realisieren könnte. Hättet ihr für mich einige Denkanstöße?
Vielen Dank schonmal im Voraus
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20 Kommentare
Neuester Kommentar
Eigentlich ist immer nur der Freitag hier "Hausaufgaben Tag" aber wir machen mal eine Ausnahme für dich ! 
Bitte sehr...ein simples klassische Netzwerk Design:
Das u.a. stilisierte Anhängsel "Zweigstelle" musst du dir dann wie das obige Netzwerk vorstellen und eben gekoppelt über ein VPN.
Bei popeligen 20 Mitarbeitern reichen dann sicher auch etwas kleinere Dimensionen ohne den obigen Access Bereich mit nur einem oder besser 2 mal (Ausfall Redundanz !) im Full Stack betriebenen 24 Port PoE Stacking Switches.
Wie man als FiSi VPN Verbindungen über die Standort Router bzw. Firewalls praktisch realisiert erklären dir z.B. diese Foren Tutorials:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
IPsec IKEv2 Standort VPN Vernetzung mit Cisco, pfSense OPNsense und Mikrotik
Cisco, Mikrotik, pfSense VPN Standort Vernetzung mit dynamischem Routing
Merkzettel: VPN Installation mit Wireguard
Merkzettel: VPN Installation mit OpenVPN
usw. usw.
Das du noch nicht einmal weisst das sogar eine billige Consumer Plastebox wie die FritzBox ein Standort_VPN realisieren kann spricht aber jetzt nicht für einen pfiffigen FiSi...?! Aber egal...
Auch das ist simpler millionenfacher Standard wenn man die richtige Router oder Firewall Hardware einsetzt !
Lesen und verstehen...und mit dem Handwerkszeug solltest du jetzt eine Bilderbuchlösung erarbeiten können.
Bitte sehr...ein simples klassische Netzwerk Design:
Das u.a. stilisierte Anhängsel "Zweigstelle" musst du dir dann wie das obige Netzwerk vorstellen und eben gekoppelt über ein VPN.
Bei popeligen 20 Mitarbeitern reichen dann sicher auch etwas kleinere Dimensionen ohne den obigen Access Bereich mit nur einem oder besser 2 mal (Ausfall Redundanz !) im Full Stack betriebenen 24 Port PoE Stacking Switches.
Wie man als FiSi VPN Verbindungen über die Standort Router bzw. Firewalls praktisch realisiert erklären dir z.B. diese Foren Tutorials:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
IPsec IKEv2 Standort VPN Vernetzung mit Cisco, pfSense OPNsense und Mikrotik
Cisco, Mikrotik, pfSense VPN Standort Vernetzung mit dynamischem Routing
Merkzettel: VPN Installation mit Wireguard
Merkzettel: VPN Installation mit OpenVPN
usw. usw.
Das du noch nicht einmal weisst das sogar eine billige Consumer Plastebox wie die FritzBox ein Standort_VPN realisieren kann spricht aber jetzt nicht für einen pfiffigen FiSi...?! Aber egal...
Auch das ist simpler millionenfacher Standard wenn man die richtige Router oder Firewall Hardware einsetzt !
Lesen und verstehen...und mit dem Handwerkszeug solltest du jetzt eine Bilderbuchlösung erarbeiten können.
Moin,
Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestartet und nun auch meine erste, kleine Projektaufgabe erhalten.
Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: " Die Pflege AG möchte 2 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Sie hat zur Planung und zu Ausstattung für die IT-Kostenstelle 40.000 € zur Verfügung. Dort werden insgesamt 20 Mitarbeiter arbeiten inkl. einen Vorgesetzten (VIP).
Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: " Die Pflege AG möchte 2 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Sie hat zur Planung und zu Ausstattung für die IT-Kostenstelle 40.000 € zur Verfügung. Dort werden insgesamt 20 Mitarbeiter arbeiten inkl. einen Vorgesetzten (VIP).
Und welche Konsequenzen hat die Existenz dieses VIP für die Ausstattung bzw. die Anforderung an die Ausstattung?
Ein Standort für die Eröffnung ist noch nicht festgelegt.
?
Heißt das, man weiß noch gar nicht, ob man dort "Internet" und wenn ja, in welcher Qualität hat oder ob man Kabel durch den Boden werfen muß?
Es wird gewünscht, dass die Mitarbeiter am 01.01.2020 problemlos in die Firma hereinkommen und mit dem Arbeiten loslegen können.
Wünschen kann man sich viel. Ob man Wünsche erfüllt bekommt, hängt davon ab, ob man sich etwas Realistisches wünscht.
Zu beachten ist, dass die Hälfte der Mitarbeiter über 50 Jahre ist und diese berücksichtigt werden sollen.
Wieder die Frage: Was genau ändert das an den Anforderungen oder welche Konsequenzen hat das an die Anforderungen wenn die Leute über 50 sind?
Vorgaben: €40.000 Budget, 2 Standorte, 20 Mitarbeiter (davon 1 Chef bzw. Supervisor) "
Meine ersten Gedanken zu dem Projekt sähe so aus:
Standort A:
Standort B:
Meine ersten Gedanken zu dem Projekt sähe so aus:
Standort A:
- 10x Rechner für Mitarbeiter
- 1x Drucker
- 1x Switch
- 1x Router
- 1x Server ( je nach Bedarf auch mehr?)
Standort B:
- 10x Rechner für Mitarbeiter
- 1x Drucker
- 1x Switch
- 1x Router
Ohne genaue Anforderungen würde ich sagen:
- Kauf 60 RasPis mit Monitor, Tastatur, Maus. Kosten 60x250€ = 1500€
- 3 MIkrotik CRS328-24P-4S+RM, Kosten 3 x 380€ = 1140€
- 2 Intel NUC als Server, Kosten 2 x 600€ = 1200€
- 2 Multifunktios-Drucker vom Blödmarkt z.B. MFC3770DW , Kosten 2 x 400€ = 800€
Damit hast Du für deutlich unter 5000€ Deine Austattung und haust die restlichen 35000€ für einen Dienstwagen oder einen Urlaub für Dich raus.
Aber im Ernst: Wenn man so einen Aufgabe bekommt, muß man nachfragen was genau die Anforderungen an die Arbeitsstationen sind und insbesondere welche Anwendungen laufen sollen und welche SLAs gewünscht sind. Insbesondere sollte klar sein, was die Anforderungen "CHEFFE und Ü50-Mitarbeiter" konkret bedeuten sollen. Muß der Cheffe ein besonders stylisches MacBook zu RDP-Einwahl auf dem MS-Server bekommen, damit er sich wichtig fühlt? Sollen die ü50-Mitarbeiter 60"-Bildschirme bekommen, damit sie was auf dem Monitor erkennen? Oder besondere Liegestühle, weil sie "Rücken haben"?
Ich würde da zum Ausbilder zurückdackeln und mal nachfragen, was das (konkrete!) Ziel eigentlich ist.
lks

Das mit dem Dienstwagen wird nix… Er hat den Stichtag massiv überschritten. Ich denke, er wird zukünftig nur Kaffee und Kuchen in den Meetingsräumen bereitstellen.
Bei Mitarbeitern über 50 ist zu beachten, dass…
1. die Stühle bequem sind.
2. Tastaturen mit großen Tasten angeschlossen sind. Vorzugsweise beleuchtet.
3. Die Maus nur 2 Tasten hat.
4. Tastatur und Maus ergonomisch geformt sind.
5. Anleitungen mit Schrittgröße 34 erstellt werden.
6. eine Leselupe bereit liegt
7. Fehlermeldungen, akustisch unterstrichen werden.
8. Der Weg zum Ausgang besonders kurz ist.
Bei Mitarbeitern über 50 ist zu beachten, dass…
1. die Stühle bequem sind.
2. Tastaturen mit großen Tasten angeschlossen sind. Vorzugsweise beleuchtet.
3. Die Maus nur 2 Tasten hat.
4. Tastatur und Maus ergonomisch geformt sind.
5. Anleitungen mit Schrittgröße 34 erstellt werden.
6. eine Leselupe bereit liegt
7. Fehlermeldungen, akustisch unterstrichen werden.
8. Der Weg zum Ausgang besonders kurz ist.
@148656
Ich hoffe für Dich, dass Du über 50 Jahre alt bist und ich das als Satire durchgehen lassen kann.
Sonst würde ich Dich für diesen beleidigenden Kommentar einen Satz heisse Ohren verpassen 😏
Gerade wegen der Corona Hysterie hat man die Chance genutzt und massiv mehr Ü50 - auch in der IT - abgebaut.
Was im Admin- / Netzwerkbereich definitiv unfair ist. Development ist kritischer, dass ist mir klar...
Ich hoffe für Dich, dass Du über 50 Jahre alt bist und ich das als Satire durchgehen lassen kann.
Sonst würde ich Dich für diesen beleidigenden Kommentar einen Satz heisse Ohren verpassen 😏
Gerade wegen der Corona Hysterie hat man die Chance genutzt und massiv mehr Ü50 - auch in der IT - abgebaut.
Was im Admin- / Netzwerkbereich definitiv unfair ist. Development ist kritischer, dass ist mir klar...

@PeterGyger
Ok, du bekommst, wie jeder junge MA, einen Stuhl mit Reiszwecken (Akupunktur) und einen Sitzkringel für das Mittagsschläfchen am Schreibtisch.
Ok, du bekommst, wie jeder junge MA, einen Stuhl mit Reiszwecken (Akupunktur) und einen Sitzkringel für das Mittagsschläfchen am Schreibtisch.
Hi
als Router könntest du Firewalls verwenden, welche dir dann auch ein Site-2-Site VPN zwischen den Standorten herstellen kann.
Bau dir doch erst mal im Cisco Packettracer (oder vergleichbar) die Netzte auf und teste alles durch. Wenn du die Netze funktionstüchtig abgebildet hast, kannst du A) die Grundlagen der Cisco Switch Administration und zusätzlich hast du auch direkt eine visualisierung für dich selbst, anhand der du dich orientieren kannst ;)
als Router könntest du Firewalls verwenden, welche dir dann auch ein Site-2-Site VPN zwischen den Standorten herstellen kann.
Bau dir doch erst mal im Cisco Packettracer (oder vergleichbar) die Netzte auf und teste alles durch. Wenn du die Netze funktionstüchtig abgebildet hast, kannst du A) die Grundlagen der Cisco Switch Administration und zusätzlich hast du auch direkt eine visualisierung für dich selbst, anhand der du dich orientieren kannst ;)
Da fehlt natürlich 'ne Null. Wollte nur sehen, ob jemand aufpaßt.
lks
Moin,
Auch an Dich: Willkommen im Club.
Das ist doch eine Fangfrage. Wenn der Standort noch nicht bekannt ist, kann ich überhaupt nichts planen und auch nicht wissen, ob ich mit dem Budget klar komme (abgesehen davon, dass ich damit nicht klar komme; dazu gleich). Da hätte ich nämlich schonmal die Rückfrage, wie es denn mit der hardwareseitigen Vernetzung des Standortes aussieht. Ist eine strukturierte Verkabelung vorhanden? Wenn ja welche (CAT5, 6 oder 7, Koax, Token Ring oder was auch immer)? Wie ist die Geographie der Standorte? Gibt es einen expliziten Serverraum oder muss der im Büro stehen? Usw. usf. Je nach dem kann ich schon die Hälfte des Budgets nur für die Verkabelung verbraten.
Dann das Budget selbst. Rechne mal nach:
20 PCs mit allem Drum und Dran? Da rechne ich momentan mal mit 1.000,--€/Arbeitsplatz. Das wäre dann die nächste Hälfte des Budgets. Aufgeschlüsselt: 700,--€ die Kiste selbst, 300,--€ für zwei Monitore (in der Verwaltung der Pflege braucht man zwei), Maus, Tastatur, Kamera etc. nochmal 100,--€.
Nun brauchen wir aber auch noch Softwarelizenzen. Office, Medifox (o. ä.) und noch ein paar Kleinigkeiten. Nochmal ein schlapper Tausender pro Arbeitsplatz. Oooops. Das wäre dann die dritte Hälfte des Budgets. Und wir haben noch keine Firewall, keine Router, keine Switches, keine Server etc. Das wäre dann nochmal mindestens ein Viertel des Budgets.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat. Und es fehlt immer noch der Drucker (in der Pflege drucken die ohne Ende), es fehlen die Smartphones für die mobile Datenerfassung beim Kunden, es fehlt die Telefonie etc.
Pflegedienste (das schließe ich aus dem Namen der AG (sic!)) mit zehn Verwaltungsmitarbeitern pro Einheit sind richtig groß. Da kommst Du mit einem Budget von 20.000€/Einheit nicht hin. Bei uns wollen wir demnächst die Sozialstationen auf eine zentrale Terminalserverfarm umstellen. Dafür allein haben wir 50.000€ veranschlagt.
Wenn Dein Ausbilder halbwegs vernünftig ist, dann gehe zu ihm hin und erläutere ihm, warum das nicht durchführbar ist. Von mir würdest Du dafür eine Eins bekommen, wenn die Argumente stimmen. Wenn Du willst, kann ich Dir mal aus der Praxis genauere Zahlen per PN nennen.
Eine Anmerkung noch zu Deinem Vorschlag: Ein Server an einem Standort wäre imho ein absolutes NoGo. Das wird für den Standort, an dem kein Server steht, zu langsam. Es sei denn, Du arbeitest mit Terminalservern.
Zum Schluss noch dieser Unsinn mit dem Alter. So ein Quatsch. Ich habe Kolleginnen in der Pflege, die sind keine 30 und Computer-Analphabeten. Andere Kolleginnen gehen bald in Rente und sind absolut fit.
Liebe Grüße
Erik
Zitat von @nasir21:
Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestartet und nun auch meine erste, kleine Projektaufgabe erhalten.
Ich habe eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gestartet und nun auch meine erste, kleine Projektaufgabe erhalten.
Auch an Dich: Willkommen im Club.
Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: " //Die Pflege AG möchte 2 neue Standorte in Deutschland eröffnen. Sie hat zur Planung und zu Ausstattung für die IT-Kostenstelle 40.000 € zur Verfügung. Dort werden insgesamt 20 Mitarbeiter arbeiten inkl. einen Vorgesetzten (VIP). Ein Standort für die Eröffnung ist noch nicht festgelegt.
Das ist doch eine Fangfrage. Wenn der Standort noch nicht bekannt ist, kann ich überhaupt nichts planen und auch nicht wissen, ob ich mit dem Budget klar komme (abgesehen davon, dass ich damit nicht klar komme; dazu gleich). Da hätte ich nämlich schonmal die Rückfrage, wie es denn mit der hardwareseitigen Vernetzung des Standortes aussieht. Ist eine strukturierte Verkabelung vorhanden? Wenn ja welche (CAT5, 6 oder 7, Koax, Token Ring oder was auch immer)? Wie ist die Geographie der Standorte? Gibt es einen expliziten Serverraum oder muss der im Büro stehen? Usw. usf. Je nach dem kann ich schon die Hälfte des Budgets nur für die Verkabelung verbraten.
Dann das Budget selbst. Rechne mal nach:
20 PCs mit allem Drum und Dran? Da rechne ich momentan mal mit 1.000,--€/Arbeitsplatz. Das wäre dann die nächste Hälfte des Budgets. Aufgeschlüsselt: 700,--€ die Kiste selbst, 300,--€ für zwei Monitore (in der Verwaltung der Pflege braucht man zwei), Maus, Tastatur, Kamera etc. nochmal 100,--€.
Nun brauchen wir aber auch noch Softwarelizenzen. Office, Medifox (o. ä.) und noch ein paar Kleinigkeiten. Nochmal ein schlapper Tausender pro Arbeitsplatz. Oooops. Das wäre dann die dritte Hälfte des Budgets. Und wir haben noch keine Firewall, keine Router, keine Switches, keine Server etc. Das wäre dann nochmal mindestens ein Viertel des Budgets.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat. Und es fehlt immer noch der Drucker (in der Pflege drucken die ohne Ende), es fehlen die Smartphones für die mobile Datenerfassung beim Kunden, es fehlt die Telefonie etc.
Pflegedienste (das schließe ich aus dem Namen der AG (sic!)) mit zehn Verwaltungsmitarbeitern pro Einheit sind richtig groß. Da kommst Du mit einem Budget von 20.000€/Einheit nicht hin. Bei uns wollen wir demnächst die Sozialstationen auf eine zentrale Terminalserverfarm umstellen. Dafür allein haben wir 50.000€ veranschlagt.
Wenn Dein Ausbilder halbwegs vernünftig ist, dann gehe zu ihm hin und erläutere ihm, warum das nicht durchführbar ist. Von mir würdest Du dafür eine Eins bekommen, wenn die Argumente stimmen. Wenn Du willst, kann ich Dir mal aus der Praxis genauere Zahlen per PN nennen.
Eine Anmerkung noch zu Deinem Vorschlag: Ein Server an einem Standort wäre imho ein absolutes NoGo. Das wird für den Standort, an dem kein Server steht, zu langsam. Es sei denn, Du arbeitest mit Terminalservern.
Zum Schluss noch dieser Unsinn mit dem Alter. So ein Quatsch. Ich habe Kolleginnen in der Pflege, die sind keine 30 und Computer-Analphabeten. Andere Kolleginnen gehen bald in Rente und sind absolut fit.
Liebe Grüße
Erik
Zitat von @erikro:
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat.
Also mit meinem Vorschlag hat er noch genug Geld für den Urlaub übrig.
Eine Anmerkung noch zu Deinem Vorschlag: Ein Server an einem Standort wäre imho ein absolutes NoGo. Das wird für den Standort, an dem kein Server steht, zu langsam. Es sei denn, Du arbeitest mit Terminalservern.
Das kommt immer auf die Bandbreite an, mit der die Standorte verbunden werden. Vielleicht trifft es sich ja, daß die beiden Standorte direkt nebeneinanderstehen so daß man ein kabel "rüberwerfen" kann.
Und heutzutage ist es kein Problem, dedizierte Gbps-leitungen zu mieten (das Geld dafür kommt ja aus einem anderen Topf.
lks
Zitat von @Lochkartenstanzer:
Also mit meinem Vorschlag hat er noch genug Geld für den Urlaub übrig.
Zitat von @erikro:
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das ist für das Budget nicht machbar. Jedenfalls nicht vernünftig, so wie es z. B. @aqui vorgeschlagen hat.
Also mit meinem Vorschlag hat er noch genug Geld für den Urlaub übrig.
Hattest Du da nicht einen kleinen Rechenfehler mit Faktor zehn drin?
Also auch wenn man hier sehr schnell merkt, dass die Aufgabenstellung natürlich kompletter Schwachsinn ist, der an der Realität vollkommen vorbeiläuft, da die wesentlichen Randbedingungen ungeklärt sind und ich mich auch sehr über manche Beiträge hier amüsieren konnte, bedenkt vielleicht auch folgendes:
Hier schreibt grade jemand, der grade erst seine Ausbildung begonnen hat und von der Materie der Administration in Firmennetzwerken noch sehr wenig Ahnung hat. Ich denke oftmals wird hier zu viel von den Leuten, die hier neu in dem Berufsfeld sind, verlangt. Natürlich wurden hier auch schon Tipps und Hilfestellungen gegeben, die richtig und zielführend sind, dennoch denke ich, dass ein Newbie, der hier ins Forum schreibt sich auch mal schnell eingeschüchtert fühlt, von so mancher Antwort, die hier von den alten "Admin-Biestern" kommt, die durch ihre Erfahrung und Know-How den Plan für ein 20-Mann Netzwerk mit 2 Firmen-Standorten wahrscheinlich in 10 Minuten nach dem Aufstehen aus dem Ärmel hauen.
Ich finde da sind die Beiträge in diesem Fall von @erikro viel zielführender.
Versucht euch mal in die Lage eines Neulings zu begeben, der hat von CLI und Layer-3 Redundanz wenig bis gar nichts gehört. Stattdessen wäre es wahrscheinlich deutlich lernreicher für ihn ihm zu sagen, wieso und wo die Aufgabenstellung Schwachsinn ist und welche Kernfragen für das Netzwerk beantwortet werden sollen, die beispielsweise wären:
Welche Bandbreite benötigt man für die Internetverbindung, welche Dienste und Server sollen im Netzwerk bereitgestellt werden, müssen spezielle Programme und damit auch eventuell Lizenzen beschafft werden, wie schaut das Backup-Konzept aus, soll es einen Verzeichnisdienst ala Active Directory geben usw.
Also kurzum: Wie plant man so ein Firmennetzwerk von Grund auf, was gehört dazu und sollte dringend beachtet werden.
Als kompletter Neuling sieht und weiß man vieles, was für die alten Hasen hier täglich Brot ist, nicht im Ansatz, daher wäre vielleicht ein bisschen Empathie bestimmt hilfreich. Er traut sich doch am Ende nicht mehr hier nochmal einen Beitrag zu verfassen.
Es kommt ja niemand als Admin auf die Welt
Hier schreibt grade jemand, der grade erst seine Ausbildung begonnen hat und von der Materie der Administration in Firmennetzwerken noch sehr wenig Ahnung hat. Ich denke oftmals wird hier zu viel von den Leuten, die hier neu in dem Berufsfeld sind, verlangt. Natürlich wurden hier auch schon Tipps und Hilfestellungen gegeben, die richtig und zielführend sind, dennoch denke ich, dass ein Newbie, der hier ins Forum schreibt sich auch mal schnell eingeschüchtert fühlt, von so mancher Antwort, die hier von den alten "Admin-Biestern" kommt, die durch ihre Erfahrung und Know-How den Plan für ein 20-Mann Netzwerk mit 2 Firmen-Standorten wahrscheinlich in 10 Minuten nach dem Aufstehen aus dem Ärmel hauen.
Ich finde da sind die Beiträge in diesem Fall von @erikro viel zielführender.
Versucht euch mal in die Lage eines Neulings zu begeben, der hat von CLI und Layer-3 Redundanz wenig bis gar nichts gehört. Stattdessen wäre es wahrscheinlich deutlich lernreicher für ihn ihm zu sagen, wieso und wo die Aufgabenstellung Schwachsinn ist und welche Kernfragen für das Netzwerk beantwortet werden sollen, die beispielsweise wären:
Welche Bandbreite benötigt man für die Internetverbindung, welche Dienste und Server sollen im Netzwerk bereitgestellt werden, müssen spezielle Programme und damit auch eventuell Lizenzen beschafft werden, wie schaut das Backup-Konzept aus, soll es einen Verzeichnisdienst ala Active Directory geben usw.
Also kurzum: Wie plant man so ein Firmennetzwerk von Grund auf, was gehört dazu und sollte dringend beachtet werden.
Als kompletter Neuling sieht und weiß man vieles, was für die alten Hasen hier täglich Brot ist, nicht im Ansatz, daher wäre vielleicht ein bisschen Empathie bestimmt hilfreich. Er traut sich doch am Ende nicht mehr hier nochmal einen Beitrag zu verfassen.
Es kommt ja niemand als Admin auf die Welt
Danke für die Blumen.
Versucht euch mal in die Lage eines Neulings zu begeben, der hat von CLI und Layer-3 Redundanz wenig bis gar nichts gehört.
Die Beiträge von @aqui finde ich allerdings aus sehr zielführend. Der junge Padawan muss ja auch lernen, wie man sowas liest und wo man was nachschlägt, wenn man es nicht weiß.
Es kommt ja niemand als Admin auf die Welt
Ansonsten bin ich vollkommen Deiner Meinung. Wir sollten hier im Forum eine Art Welpenschutz einführen. Sonst sind wir nicht besser als die Ausbilder dieser jungen Kollegen.
Dann bleiben aber trotzdem noch über 20k€ übrig.
Und mache mir mal vor, wie Du Branchensoftware für die Pflege auf einem Raspi zum Laufen bringst. 
Dafür sind die NUCs als Host für die VMs mit RDS-Server da.
Aber mal im Ernst: Wenn da überhaupt keiner weitergehenden Anforderungen an Hard- und Software genannt werden ist das nur Kaffeesatzleserei. Wenn da einigermaßen ordentiches Rumms sein soll und entsprechende Server und Netzwerk hingestellt werden, ist man sehr schnell bei 6-stelligen €-Beträgen Allein der "repräsentative" Arbeitsplatz für den Cheffe würde da oft 10k€ kosten.
lks
PS: Ich nehme mal an, die 40k sind gedeckelt und der TO muß daraus irgendetwas zaubern und bekommt hinterher die Schelte, wenn die Performance nicht paßt. Da kann man auch gleich die Pi-Lösung nehmen und die übriggebliebenen 20k€ auf den Kopf hauen, bevor man rausgeworfen wird.
Er traut sich doch am Ende nicht mehr ...
Sieht man ja auch daran das es seit der Erstellung keinerlei Feedback vom TO selber gibt. Er könnte sich ja aktiv mit Rückfragen beteiligen. Ist natürlich auch ein Statement und zeigt vermutlich auch das er keinerlei Interesse an einem zielführenden Dialog zur Klärung offener Fragen oder einer Lösung mehr hat. Schade....Zitat von @aqui:
Er traut sich doch am Ende nicht mehr ...
Sieht man ja auch daran das es seit der Erstellung keinerlei Feedback vom TO selber gibt. Er könnte sich ja aktiv mit Rückfragen beteiligen. Ist natürlich auch ein Statement und zeigt vermutlich auch das er keinerlei Interesse an einem zielführenden Dialog zur Klärung offener Fragen oder einer Lösung mehr hat. Schade....Oder er ist ein junger Bub "der alles kann", der hoffte, hier Bestätigung zu bekommen und merkt, was er alles nicht bedacht hat und noch viel lernen muß und jetzt kleinlaut ist und sich nicht mehr traut.
@nasir21
Selam Nasir,
Du kannst Dich ruhig trauen, wir fressen Dich nicht. Auch wenn der Ton manchmal rauh ist, hier wird Dir geholfen, wenn Du mitarbeitest.
lks
Klar, der Ton im Forum ist manchmal etwas hart, aber man muss dazu auch ganz klar sagen, dass hier wirklich gute Leute sehr aktiv mitarbeiten und man auch extrem viel lernen kann.
Es wird aber eben auch scharfes Nachdenken und Eigeninitiative vorausgesetzt.
Mir ging es nur darum eventuell potenzielle Nachwuchsadmins bzw. -ITler hier nicht gleich zu verschrecken, die Leute, die ich in der Berufswelt so bisher kennen gelernt habe, können das Niveau in diesem Forum nicht ansatzweise gehen.
Mal schauen ob er sich denn noch meldet.
Es wird aber eben auch scharfes Nachdenken und Eigeninitiative vorausgesetzt.
Mir ging es nur darum eventuell potenzielle Nachwuchsadmins bzw. -ITler hier nicht gleich zu verschrecken, die Leute, die ich in der Berufswelt so bisher kennen gelernt habe, können das Niveau in diesem Forum nicht ansatzweise gehen.
Mal schauen ob er sich denn noch meldet.