Allgemeine Backupregeln
Moin Moin,
folgende Fragen:
Gibt es allgemeine Richtlinien für Sicherung die man als mind. Maß nehmen kann:
z.B.
OS Sicherung 1x Monatlich / Protect 2 Monate
Postfachsicherung 6x inkr. / 1 Woche voll / Protect 2 Monate
Datenbanksicherung etc.
Mir ist klar das es hier immer Unternehmens- und Bereichsspezifische Dinge gibt. Es geht nur um eine mind. Empfehlung aus eurer Erfahrung.
Gibt es gute Bücher / Sites zu dem Thema Backupstrategieplanung ?
Danke für eure Hilfe !
folgende Fragen:
Gibt es allgemeine Richtlinien für Sicherung die man als mind. Maß nehmen kann:
z.B.
OS Sicherung 1x Monatlich / Protect 2 Monate
Postfachsicherung 6x inkr. / 1 Woche voll / Protect 2 Monate
Datenbanksicherung etc.
Mir ist klar das es hier immer Unternehmens- und Bereichsspezifische Dinge gibt. Es geht nur um eine mind. Empfehlung aus eurer Erfahrung.
Gibt es gute Bücher / Sites zu dem Thema Backupstrategieplanung ?
Danke für eure Hilfe !
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Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 23:04 Uhr
4 Kommentare
Neuester Kommentar
Ganz einfach: Jedes Backup ist zu alt.
Aber im ernst: Die einfachste regel ist:
Wenn ein backup benötigt wird, kommt es meist zum Datenverlust. Und zwar der Verlust der Daten, die zwischen dem Backup und dem "Fehlerfall" entstanden sind. Nun gilt es abzuwägen:
- Welcher Aufwand ist es, die (verlorenen) Daten zu rekonstruieren?
gegenüber
- dem Aufwand, das Backup zu erstellen.
Das muß i.d.r. jeder für sich entscheiden, ob dann 1h, 1d 1woche, 1 monat oder 1 Jahr das Richtige ist.
lks
ich mach es so:
jede nacht 1:00 wird mittels winBU ein BU vom PDC und BDC gemacht und auf unseren Fileserver gelegt (also Systemstatus).
um 3:00 geht dann Symantec an und macht ein BU von den Daten auf dem Fileserver bzw. von anderen Orten wo noch wichtige Daten liegen.
also 5x die Woche, dann unterscheide ich noch in gerade und ungerade KW. = 10 Tapes. (nach 2 Wochen sind die dann überschrieben, dann greift das:
alle 2 Wochen kommt ein zusätzliches BU... = 15 Tapes.
mir reicht das mit den 2 Wochen nocht nicht und ich will noch mal 10 Tapes drauflegen, sodass ich dann 1 Jahr in den Vergangenheit gehen kann.
jede nacht 1:00 wird mittels winBU ein BU vom PDC und BDC gemacht und auf unseren Fileserver gelegt (also Systemstatus).
um 3:00 geht dann Symantec an und macht ein BU von den Daten auf dem Fileserver bzw. von anderen Orten wo noch wichtige Daten liegen.
also 5x die Woche, dann unterscheide ich noch in gerade und ungerade KW. = 10 Tapes. (nach 2 Wochen sind die dann überschrieben, dann greift das:
alle 2 Wochen kommt ein zusätzliches BU... = 15 Tapes.
mir reicht das mit den 2 Wochen nocht nicht und ich will noch mal 10 Tapes drauflegen, sodass ich dann 1 Jahr in den Vergangenheit gehen kann.
Hallo,
die Frage ist doch, wieviel Datenverlust kannst Du "verschmerzen" ?
Was ich damit meine.
Die ERP-Software mit Steuerrelevanten Daten und die Mailboxen mit Geschäftsbriefen und Fileserver mit Geschäftsdaten sind sicherlich anders zu betrachten als sonstige Daten.
Bei den sonstigen Daten ist wider zu unterscheiden, was ist für das überleben der Firma notwendig und muss sofort wieder hergestellt werden können, bzw. wie hoch ist der finanzielle Verlust
einzuschätzen.
Für die ERP-Geschichten und die Geschäftsbriefe musst Du sicherstellen, dass diese nicht verloren gehen, ansonsten kommt das FA und du blechst. Da gibt es jede Menge Regeln, die zu beachten sind.
Frag deinen Steuerberater, der kann Dir da Auskunft geben.
Die restlichen Daten musst Du nach der wichtigkeit für Deine Firma betrachten.
Und dann ist es ein simples Rechenexempel.
Alles was "billiger" als die verlorenen Daten ist, kann eingesetzt werden.
Ist bei Euch im Hause kein Expertenwissen vorhanden so ist es sicher angebracht sich einen kompetenten Dienstleister zu suchen.
Vollsicheurng + incr. ist nicht immer die Lösung.
Es kann auch sinnvoll sein, gewissen Daten täglich einem Fullbackup zu unterziehen.
Bedenke:
Du sicherst eine DB am Sonntag full, und in der restlichen Woche inkrementell (nur die Archivlogs) dann kann es unter Umständen eine Woche dauern, bis Deine Daten wieder hergestllt sind.
Da Du nichts über Deine Umgebung und Deine Datenmengen schreibst, ist es schwer etwas zu sagen.
Außerdem ist Backup und Recovery meisst von den Gegebenheiten des Unternehmens abhängig. Es gibt keine allgemeingültige Vorgehensweise zu diesem Thema.
Aber eins ist sicher.
Die GF kann das tun delegieren und nicht die Verantwortung für diesen Bereicht.
Meißt ist dieses Thema nur eun lästiges anhängsel das Geld kostet und zu keiner Wertschöpfung beiträgt.
Und dieses Thema ist auch nicht nebenbei getan.
Nur ein Backup durchzuführen und nie zu testen ob es widerhergestellt werden kann ist sträflicher Leichtsinn.
Zum Backup und Recovery gehört auch eine Testumgebung, mit der man das alles üben und testen kann was man im Notfall braucht.
Evtl. ist es auch sinnvoll, diese Thema von einem externen Dienstleister durchführen zu lassen.
Gruß
Anton
die Frage ist doch, wieviel Datenverlust kannst Du "verschmerzen" ?
Was ich damit meine.
Die ERP-Software mit Steuerrelevanten Daten und die Mailboxen mit Geschäftsbriefen und Fileserver mit Geschäftsdaten sind sicherlich anders zu betrachten als sonstige Daten.
Bei den sonstigen Daten ist wider zu unterscheiden, was ist für das überleben der Firma notwendig und muss sofort wieder hergestellt werden können, bzw. wie hoch ist der finanzielle Verlust
einzuschätzen.
Für die ERP-Geschichten und die Geschäftsbriefe musst Du sicherstellen, dass diese nicht verloren gehen, ansonsten kommt das FA und du blechst. Da gibt es jede Menge Regeln, die zu beachten sind.
Frag deinen Steuerberater, der kann Dir da Auskunft geben.
Die restlichen Daten musst Du nach der wichtigkeit für Deine Firma betrachten.
Und dann ist es ein simples Rechenexempel.
Alles was "billiger" als die verlorenen Daten ist, kann eingesetzt werden.
Ist bei Euch im Hause kein Expertenwissen vorhanden so ist es sicher angebracht sich einen kompetenten Dienstleister zu suchen.
Vollsicheurng + incr. ist nicht immer die Lösung.
Es kann auch sinnvoll sein, gewissen Daten täglich einem Fullbackup zu unterziehen.
Bedenke:
Du sicherst eine DB am Sonntag full, und in der restlichen Woche inkrementell (nur die Archivlogs) dann kann es unter Umständen eine Woche dauern, bis Deine Daten wieder hergestllt sind.
Da Du nichts über Deine Umgebung und Deine Datenmengen schreibst, ist es schwer etwas zu sagen.
Außerdem ist Backup und Recovery meisst von den Gegebenheiten des Unternehmens abhängig. Es gibt keine allgemeingültige Vorgehensweise zu diesem Thema.
Aber eins ist sicher.
Die GF kann das tun delegieren und nicht die Verantwortung für diesen Bereicht.
Meißt ist dieses Thema nur eun lästiges anhängsel das Geld kostet und zu keiner Wertschöpfung beiträgt.
Und dieses Thema ist auch nicht nebenbei getan.
Nur ein Backup durchzuführen und nie zu testen ob es widerhergestellt werden kann ist sträflicher Leichtsinn.
Zum Backup und Recovery gehört auch eine Testumgebung, mit der man das alles üben und testen kann was man im Notfall braucht.
Evtl. ist es auch sinnvoll, diese Thema von einem externen Dienstleister durchführen zu lassen.
Gruß
Anton