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gelöst Einrichtung, Organisation einer SSD

Mitglied: UserUW

UserUW (Level 1) - Jetzt verbinden

31.12.2019 um 18:31 Uhr, 826 Aufrufe, 15 Kommentare

Ich plane die Organisation einer neuen SSD (falls relevant: WD Black, NVMe/PCIe, 2 TB, Windows 10, Anwendung: Office, kein Gaming, keine Video-/Bildbearbeitung, häufig jedoch I/O-intensive Verarbeitungen (eigene Anwendungen mit große Dateien bis 500 MB und mehr); Rechner: Notebook). Ich plane mehrere Partitions.

Dazu habe ich folgende Fragen (sorry, falls alter Hut - dann vielleicht ein guter Link?):

1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?

2. Wie auf SSD für ausreichend freien Bereich sorgen:

a. Als unpartitionierter Bereich?

b. Als Partition, die nicht verwendet wird? Diese dann formatiert oder unformatiert anlegen, oder ist das egal?

c. Nicht drum kümmern, das erledigen die SDD bzw. Windows automatisch?

3. Gibt es bei der Partitionierung etwas zu beachten (Stichworte: Alignment, Page/Sektoren-Größen)? Oder erledigt das Windows von selbst?

4. Gibt es sonst etwas zu beachten?

Danke für Tipps und alles Gute zum neuen Jahrzehnt!

Ulrich
Mitglied: maretz
31.12.2019 um 19:44 Uhr
moin,

das ist keine spinning disk - d.h. dich interessieren die bereiche nicht, es ist ja keine seek-time da weil der lesekopf positioniert werden muss.
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Mitglied: mayho33
01.01.2020 um 02:11 Uhr
Hi!

Grundsätzlich musst du nur auf eines achten: Die SSD nicht voll schreiben. Etwa 30% sollten frei bleiben damit der Controller seine Sektoren gleichmäßig beschreiben kann. Das ist wichtig. Andernfalls kann mit der Zeit ein erhöhtes Aufkommen defekter Sektoren auftreten. Der Controller sorgt sich normalerweise darum.
Unter W10 ist die Trim-Funktion automatisch aktiviert, du kannst also ganz normal vorgehen, so als hättest du eine HDD, mit dem Vorteil, dass es egal ist wie du deine Partitionen anlegt. Die Schreib/Lesegeschwindigkeit ist hier nur abhängig von der Größe der Daten (manche SSDs schwächeln bei kleinen Daten unter 4k) und nicht, wie bei HDDs, ob sie außen oder inner an der Spindel der Disk angelegt sind.

Grüße!
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Mitglied: XN04113
01.01.2020 um 12:21 Uhr
warum Partitionen auf einer SSD? Dies Thema ist so etwas von out...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
01.01.2020 um 15:37 Uhr
Zitat von UserUW:

Ich plane die Organisation einer neuen SSD (falls relevant: WD Black, NVMe/PCIe, 2 TB, Windows 10, Anwendung: Office, kein Gaming, keine Video-/Bildbearbeitung, häufig jedoch I/O-intensive Verarbeitungen (eigene Anwendungen mit große Dateien bis 500 MB und mehr); Rechner: Notebook). Ich plane mehrere Partitions.

Dazu habe ich folgende Fragen (sorry, falls alter Hut - dann vielleicht ein guter Link?):

1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?


SSDs sind ganz ander organisiert als HDDs Es wird dirt geschrueben, wo der der Speichercontroller das für richtug hält.


2. Wie auf SSD für ausreichend freien Bereich sorgen:

Einfach übeflüssiges gleich löschen und keinen Datenmüll ansammeln.


a. Als unpartitionierter Bereich?

unnötig, wenn der Hersteller irdentluches Overprovisioning macht.


b. Als Partition, die nicht verwendet wird? Diese dann formatiert oder unformatiert anlegen, oder ist das egal?

unnötig, wenn der Hersteller irdentluches Overprovisioning macht.



c. Nicht drum kümmern, das erledigen die SDD bzw. Windows automatisch?

Ja.


3. Gibt es bei der Partitionierung etwas zu beachten (Stichworte: Alignment, Page/Sektoren-Größen)?

Einfach azf 1MB allignen.

Oder erledigt das Windows von selbst?

Ja.


4. Gibt es sonst etwas zu beachten?

TBW im Auge behalten.

AHCi und Trim nutzen.

lks
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Mitglied: it-fraggle
01.01.2020 um 16:39 Uhr
Zitat von UserUW:
1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?
Das hier mal lesen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1105091.htm
2. Wie auf SSD für ausreichend freien Bereich sorgen:
Weiß nicht was genau du meinst. Immer "aufräumen" und nicht den Papierkorb ewig lang voll lassen. Die Geschwindigkeit von SSDs hängt auch von dem noch freien Platz ab, der tatsächlich auch frei ist. Ungelöschte Papierkörbe sind demnach keine freien Speicherbereiche.
a. Als unpartitionierter Bereich?
Soll die Lebensdauer der SSD erhöhen, da in der Summe weniger Daten gespeichert werden können und somit mehr frei ist. Auf ein ausreichend dimensioniertes Overprovisioning würde ich nicht zählen. Zumindest nicht bei günstigen SSDs. Ein schönes Beispiel gibt die WD Green 120 Gb (WDS120G2G0A). Nach den ersten 40 Gb klappt sie dir so zusammen und bringt bestenfalls noch 40 - 60 Mb/s Schreibgeschwindigkeit.
b. Als Partition, die nicht verwendet wird? Diese dann formatiert oder unformatiert anlegen, oder ist das egal?
Wenn, dann unpartitioniert.
c. Nicht drum kümmern, das erledigen die SDD bzw. Windows automatisch?
Ich meine seit Win7, aber mit Win 10 ganz sicher sogar. Einfach das OS verwalten lassen. Unter Linux ist das ohnehin keine Frage.
3. Gibt es bei der Partitionierung etwas zu beachten (Stichworte: Alignment, Page/Sektoren-Größen)? Oder erledigt das Windows von selbst?
Siehe oben meinen Link.
4. Gibt es sonst etwas zu beachten?
Die SSD nicht für den Auslagerungsspeicher verwenden. Klingt erst mal interessant, aber du tötest damit die SSD auf die Dauer. Lieber einfach auf 16 oder 32 Gb Ram erhöhen.
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 00:46 Uhr
Zitat von maretz:

moin,

das ist keine spinning disk - d.h. dich interessieren die bereiche nicht...

Woher weißt Du, was mich interessiert?

Ulrich
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 00:48 Uhr
Zitat von XN04113:

warum Partitionen auf einer SSD? Dies Thema ist so etwas von out...

Bei Deinem Hobby-System brauchst Du Dich sicher nicht drum zu kümmern, ja.
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 01:03 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von UserUW:

1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?

SSDs sind ganz ander organisiert als HDDs Es wird dort geschrieben, wo der der Speichercontroller das für richtig hält.

Das wird allerdings von der Windows Datenträgerverwaltung nicht nachvollzogen. Hier erscheinen die Partitions in der Reihenfolge, in der sie ursprünglich angelegt wurden. Unterstützt wird (soweit ich sehe, nicht getestet) die Erweiterung einer Partition nur mit einem Leerbereich, der unmittelbar vor oder hinter der Partition angezeigt wird. Tatsächlich müsste aber jeder freie Bereich verwendet werden können. (Können das andere Partition-Manager besser?)

2. Wie auf SSD für ausreichend freien Bereich sorgen:
a. Als unpartitionierter Bereich?
b. Als Partition, die nicht verwendet wird?

unnötig, wenn der Hersteller ordentliches Overprovisioning macht.

WD scheint Overprovisioning nicht zu unterstützen. Weder wird etwas dokumentiert, noch lässt sich O. konfigurieren. (Es ging um eine WD BLACKTM SN750 NVMe SSD.)

Im übrigen habe ich keine Definition für "Overprovisioning" gefunden. Mir scheint es ein vom System blockierter Bereich zu sein, der in seiner Größe garantiert wird.

Selbstgemachtes O. geht, soweit ich sehe, also nur über unpartitionierte Bereiche oder nicht genutzte Partitions. Dabei ergibt sich die Frage: Wie erfährt die SSD, dass diese Bereiche frei sind? Ist Windows so schlau, auch diese bereiche via Trim bekanntzugeben?

Neue Frage. Wie geht die SSD mit freien Bereichen auf verschlüsselten Partitions oder Containern um? Ist Windows Bitlocker schlau genug, das zu managen? Bei TC oder VC geht da wohl nix?

Ulrich
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 01:13 Uhr
Zitat von it-fraggle:

Zitat von UserUW:
1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?
Das hier mal lesen: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1105091.htm

Danke.

b. Als Partition, die nicht verwendet wird? Diese dann formatiert oder unformatiert anlegen, oder ist das egal?
Wenn, dann unpartitioniert.

Warum?

Die SSD nicht für den Auslagerungsspeicher verwenden. Klingt erst mal interessant, aber du tötest damit die SSD auf die Dauer.

Wenn man damit die SSD tötet, wurden vorher schon Deine Nerven getötet! (Überleg mal, wie sich ein System verhält, das soviel auslagert, dass es die SSD tötet!)

Ulrich
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Mitglied: maretz
02.01.2020 um 07:08 Uhr
Ok - ich bin davon ausgegangen du kennst den normalen Sprachgebrauch - mein Fehler.

Woher ich weiss das es dich nicht interessiert (oder interessieren braucht)? Bei einer normalen spinning Disks sind die Bereiche interessant. Habe ich z.B. grosse Dateien dann packe ich die möglichst in einem Stück aussen an die Festplatte. Da die Platte z.B. mit 7200u/min dreht wird der Kopf auf dem äusseren Bereich somit bei konstanter Drehzahl einen grösseren Bereich überfliegen als im inneren Bereich. Ausserdem möchte ich die Daten zusammenhängend haben damit der Kopf nicht immer die Spuren wechseln muss - wobei zusammenhängend hier nicht physikalisch meint sondern logisch. Wenn du mehrere Disks in einer Festplatte hast dann dürfen die Daten natürlich auch so angelegt sein das sowohl ober- als auch unterseite genutzt werden und die Köpfe somit 2, 4 oder n Teile der Datei gleichzeitig lesen können.

So - jetzt nimmst du eine SSD -> und plötzlich behaupte ich einfach das dich das nicht mehr interessiert. Warum? Weil es keinen Lesekopf mehr gibt. Es gibt somit keine "Seek-Time" mehr damit ein Kopf die richtige Spur und den richtigen Sektor erreicht. Es gibt auch keine obere oder untere Seite einer Disk -> weils keine Disk in deiner SSD gibt. Die SSD wird einfach - ähnlich wie dein RAM - mit einer Speicheradresse angefahren (ok, die SSD kennt kein Paging). Der Controller bekommt halt "gib mir was auf 001F:234F steht", geht hin, liest den Bereich aus und feuert das raus. Der fährt nix an, der muss nicht mal nach nem Standby was hochdrehen... Warum sollte es dich also jetzt interessieren ob der zuerst 001F:234F und dann 1FAF:1122 liest - oder ob der 001F:2350 als nächstes liest? Die Zeit bleibt identisch, er muss nen Block auslesen. Ohne eine Neuposititonierung eines Kopfes entfällt die Seektime... Dasselbe hättest du eben auch bei einer normalen Spinning Disk, du musst nur den Kopf und die Rotationsgeschwindigkeit unendlich schnell bekommen....
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 09:29 Uhr
Zitat von UserUW:

Neue Frage. Wie geht die SSD mit freien Bereichen auf verschlüsselten Partitions oder Containern um? Ist Windows Bitlocker schlau genug, das zu managen? Bei TC oder VC geht da wohl nix?

Hierzu habe ich inzwischen gefunden, dass es wohl für Bitlocker und sogar VC unterstützt wird. Von TC natürlich nicht mehr.

Ulrich
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 09:32 Uhr
Zitat von maretz:

Woher ich weiss das es dich nicht interessiert (oder interessieren braucht)?

Warum es - abgesehen vom Grundsätzlichen - interessieren sollte, ergibt sich aus der Konversation mit Lochkartenstanzer.

Ulrich
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 02.01.2020, aktualisiert um 12:05 Uhr
Zitat von UserUW:

Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von UserUW:

1. Werden die Partitions physisch zusammengehalten (analog HDD)? Oder werden sie im Laufe der Zeit über die gesamte SSD verstreut?

SSDs sind ganz ander organisiert als HDDs Es wird dort geschrieben, wo der der Speichercontroller das für richtig hält.

Das wird allerdings von der Windows Datenträgerverwaltung nicht nachvollzogen. Hier erscheinen die Partitions in der Reihenfolge, in der sie ursprünglich angelegt wurden. Unterstützt wird (soweit ich sehe, nicht getestet) die Erweiterung einer Partition nur mit einem Leerbereich, der unmittelbar vor oder hinter der Partition angezeigt wird. Tatsächlich müsste aber jeder freie Bereich verwendet werden können. (Können das andere Partition-Manager besser?)

Moin,

Du vermischt die verschiedenenen Abstraktionsstufen.

Windows sieht, wie bei der HDD auch, nur ein Blockdevice mit einer bestimmten Anzahl von Blöcken. Daraus schneidet es sich seine Partitionen zurecht es es sie braucht oder der Admin das zugeordnet hat. Um mehrere auseinanderliegende Partitionen zu nutzen muß man dynamische Datenträger nehmen, d.h. Windows muß andere Blockdevice-Treiber nehmen und mehrere Blöcke vom physikalischem Device zu einem logischen unter Windows zusammenfassen, was auf mit der richtigen OS-Version kein Problem ist. Allerdings sind dynamische Datenträger nicht zum Booten geeignet, und auch in der Handhabung nicht ganz unkompliziert, weswegen dynamische Datenträger eher ein Schattendasein fristen.

WD scheint Overprovisioning nicht zu unterstützen. Weder wird etwas dokumentiert, noch lässt sich O. konfigurieren. (Es ging um eine WD BLACKTM SN750 NVMe SSD.)

Die wenigsten Hersteller schreiben das in Ihr Datenblatt.

Das Overprovisioning des Herstellers läßt sich auch seltenst nachträglich ändern.

Du solltest das auch nicht mit dem vom Benutzer voreingestellten Overprovisioning verwechseln, das im Prinzip nur das "freihalten" eines Bereiches der Festplatte ist.


Im übrigen habe ich keine Definition für "Overprovisioning" gefunden. Mir scheint es ein vom System blockierter Bereich zu sein, der in seiner Größe garantiert wird.

Nein. Overprovisioning ist einfach nur mehr Ressourcen bereitstellen als genutzt wird, d.h eine Überdimensionierung.

Bei SSDs ist das einfach der vom Hersteller zusätzlich zum "Nennwert" verbaute Speicher um die Performance und die Lebensdauer zu verbessern. Diesen Wert kann man nur aus den Datenblättern ablesen, sofern er überhaupt angegeben wird.

Dazu gibt es das Overprovisioning von User, der mehr Kapazität verbaut, als er tatsächlich braucht, also z.B. 20-50% freiläßt.

Ob man das dadurch macht, daß man einen unpartitionierten Bereich freiläßt oder eine ungenutzte Partition anlegt oder einfach darauf achtet, daß im Filesystem genügend Platz freibleibt, indem man regelmäßig Müll entsorgt, ist letztendlich egal, solange man die TRIM-Funktion nutzt.

Selbstgemachtes O. geht, soweit ich sehe, also nur über unpartitionierte Bereiche oder nicht genutzte Partitions. Dabei ergibt sich die Frage: Wie erfährt die SSD, dass diese Bereiche frei sind? Ist Windows so schlau, auch diese bereiche via Trim bekanntzugeben?

Wenn in diese Bereiche nie geschrieben wurde, wurden sie vom SSD-Controller auch nie belegt und müssen daher auch nicht freigegeben werden.

Ansonsten reicht es eine Partition anzulegen und diese durch Windows optimieren zu lassen und die Partition wieder zu löschen.

Alternativ kann man den Bereich mit einem manuellen Trim-Befehl freigeben.


Neue Frage. Wie geht die SSD mit freien Bereichen auf verschlüsselten Partitions oder Containern um? Ist Windows Bitlocker schlau genug, das zu managen? Bei TC oder VC geht da wohl nix?

Die SSD gar nicht. Die weiß nur, welche Blöcke beschrieben werden und welche wieder freigegeben werden.

Das kann nur der Dateisystemtreiber machen, der dann sagt, welche Bereiche genutzt werden und welche nicht.

Wenn allerdings verschlüsselt wird, nutzt man üblicherweise alle Blöcke, d.h. es gibt keine "freien" Blöcke für die SSD. Da hilft nur das Overprovisioning des Herstellers oder das Aufweichen der Verschlüsselung, daß nur benutzte Bereiche verschlüsselt werden.

lks

PS: Die Typos editiere ich bachher mit euner ordentlichen Tastatur raus.

Edit: typo
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Mitglied: UserUW
02.01.2020 um 11:17 Uhr
Zu den Antworten von Lochkartenstanzer

Danke.

Zur Verschlüsselung kann ich demnächst mehr sagen, wenn getestet. Bei Interesse kann ich dazu berichten.

Ulrich
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Mitglied: mayho33
04.01.2020 um 22:45 Uhr
Zitat von it-fraggle:

Zitat von UserUW:
4. Gibt es sonst etwas zu beachten?
Die SSD nicht für den Auslagerungsspeicher verwenden. Klingt erst mal interessant, aber du tötest damit die SSD auf die Dauer. Lieber einfach auf 16 oder 32 Gb Ram erhöhen.

Das stimmt so nicht ganz! Vor vielen Jahren als SSD noch neu war, weni Platz hatten und die Controller noch eher buggy gab's ganz viele Probleme mit Auslagerungsdatei. Vor allem mit MLC Chips.

Heutzutage verwendet fast jedes gute Produkt Overprovisioning. Bei Samsung SSDs kann man das sogar mit einem zusätzlichen Tool konfigurieren. Lässt man also genug Platz (Overprovisioning ON) sorgt der Controller dafür dass auch bei Auslagerungsdatei en selten Sektoren defekt werden.
MS OS laufen sogar weniger stabil, wenn man die Auslagerungsdatei in den RAM verlegt. Zudem empfiehlt MS sogar die Auslagerungsdatei auf eine SSD zu verlegen, weil das OS schneller ist.

Die durchschnittliche Lebensdauer einer SSD mit MLC Chip liegt dann trotzdem noch bei 12 Jahren, sofern ca 30% für Overprovisioning genutzt werden, bis die Fehlersektoren spürbar werden.

Lieber also weniger beim Preis schauen als bei der Qualität des Controllers.

Ich nutze seit mindestens 8 Jahren ausschließlich Samsung SSDs (EVO und Pro) hatte noch nie Ausfälle.
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