Notebbok nach Reparatur total verkratzt - Was tun?
Hallo,
es nicht ganz ein technisches Problem, aber vielleicht könnt Ihr mit helfen was ich da jetzt machen kann?
Mein älteres Business-Notebook "HP Compaq 6715b" war defekt. Laut HP-Support-Ferndiagnose, sollte das Motherboard defekt sein. Ich habe bei eBay bei einem Verkäufer (GmbH) der auch repariert ein neues Motherboard bestellt. Ich habe das Motherboard dann ausgetauscht aber: "Operation geglückt Patient immer noch tot" Ich habe sodann Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen und eine Reparatur vereinbart - soll ca 30,- EUR kosten ohne Teile. Mein Notebook sowie die von mir für 130,- EUR gekaufte Hauptplatine, wurde ende 07.2013, an den Verkäufer geschickt. Dieser hat nach seinen Angaben das Notebook als bald reparieren können (Anm: der RAM war defekt, nicht die Hautplatine). Da der RAM defekt war wurde per eMail vereinbart das ein Upgrade von 2 x 1GB auf 2 x 2 GB erfolgen soll. Dann hat es Wochen gedauert bis er es wieder zurück geschickt hat (ich habe mindestens 5 x angerufen)
Jetzt 09.2013 habe ich das Notebook dann endlich zurück erhalten. Eine Rechnung lag nicht bei.
Das Notebook läuft wieder, aber ansonsten traf mich der Schlag. Obwohl 5 Jahre alt habe ich das Notebook nie außerhalb der Wohnung benutzt und es lag meist nur auf der Dockingstation - es hatte überhaupt keine Kratzer.
Jetzt liegen folgende Mängel vor:
-zu lange Reparatur für RAM-Tausch > 9 Wo.
-Gehäuse insbesondere Deckel total verkratzt (man könnte meinen er hätte es 9 Wochen lang über die Werkbank hin und her geschoben)
-Hinten und innen fehlen 4 Befestigungs-Schrauben
-Das Keyboard war nicht richtig eingebaut und stand heraus (konnte ich korrigieren)
-Am Deckel für die Festplatte ist ein Nippel abgebrochen (klappert jetzt)
-Das Ganze Gehäuse ist mehr fest und stabil sondern, sondern alles quietscht
-Statt wie beauftragt 2 x 2 GB RAM einzubauen wurde nur 1 x 2 GB RAM eingesetzt.
-Für die zurückgegebenen Hauptplatine habe ich kein Geld zurück erhalten - einen Verrechnung mit dem RAM fand nicht statt.
Mein eBay-Käuferschutz ist laut eBay abgelaufen. Die 130 EUR sind also erst mal fort.
Ich habe den Verkäufer damit telefonisch konfrontiert -> der hatte mal wieder keine Zeit - ich solle mal alles fotografieren und ihm per eMail senden er würde sich dann Gedanken machen; sprich er will es auf die lange Bank schieben. Ich will aber mein Geld für die Hauptplatine zurück die nicht eingebaut wurde. Das Notebook kriegt er nicht noch mal!
FRAGE: Habt Ihr so was schon mal erlebt? Und was soll man da am besten machen? Anwalt? Strafanzeige wegen Sachbeschädigung? Wie würdet Ihr vorgehen?
Vielen Dank!
es nicht ganz ein technisches Problem, aber vielleicht könnt Ihr mit helfen was ich da jetzt machen kann?
Mein älteres Business-Notebook "HP Compaq 6715b" war defekt. Laut HP-Support-Ferndiagnose, sollte das Motherboard defekt sein. Ich habe bei eBay bei einem Verkäufer (GmbH) der auch repariert ein neues Motherboard bestellt. Ich habe das Motherboard dann ausgetauscht aber: "Operation geglückt Patient immer noch tot" Ich habe sodann Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen und eine Reparatur vereinbart - soll ca 30,- EUR kosten ohne Teile. Mein Notebook sowie die von mir für 130,- EUR gekaufte Hauptplatine, wurde ende 07.2013, an den Verkäufer geschickt. Dieser hat nach seinen Angaben das Notebook als bald reparieren können (Anm: der RAM war defekt, nicht die Hautplatine). Da der RAM defekt war wurde per eMail vereinbart das ein Upgrade von 2 x 1GB auf 2 x 2 GB erfolgen soll. Dann hat es Wochen gedauert bis er es wieder zurück geschickt hat (ich habe mindestens 5 x angerufen)
Jetzt 09.2013 habe ich das Notebook dann endlich zurück erhalten. Eine Rechnung lag nicht bei.
Das Notebook läuft wieder, aber ansonsten traf mich der Schlag. Obwohl 5 Jahre alt habe ich das Notebook nie außerhalb der Wohnung benutzt und es lag meist nur auf der Dockingstation - es hatte überhaupt keine Kratzer.
Jetzt liegen folgende Mängel vor:
-zu lange Reparatur für RAM-Tausch > 9 Wo.
-Gehäuse insbesondere Deckel total verkratzt (man könnte meinen er hätte es 9 Wochen lang über die Werkbank hin und her geschoben)
-Hinten und innen fehlen 4 Befestigungs-Schrauben
-Das Keyboard war nicht richtig eingebaut und stand heraus (konnte ich korrigieren)
-Am Deckel für die Festplatte ist ein Nippel abgebrochen (klappert jetzt)
-Das Ganze Gehäuse ist mehr fest und stabil sondern, sondern alles quietscht
-Statt wie beauftragt 2 x 2 GB RAM einzubauen wurde nur 1 x 2 GB RAM eingesetzt.
-Für die zurückgegebenen Hauptplatine habe ich kein Geld zurück erhalten - einen Verrechnung mit dem RAM fand nicht statt.
Mein eBay-Käuferschutz ist laut eBay abgelaufen. Die 130 EUR sind also erst mal fort.
Ich habe den Verkäufer damit telefonisch konfrontiert -> der hatte mal wieder keine Zeit - ich solle mal alles fotografieren und ihm per eMail senden er würde sich dann Gedanken machen; sprich er will es auf die lange Bank schieben. Ich will aber mein Geld für die Hauptplatine zurück die nicht eingebaut wurde. Das Notebook kriegt er nicht noch mal!
FRAGE: Habt Ihr so was schon mal erlebt? Und was soll man da am besten machen? Anwalt? Strafanzeige wegen Sachbeschädigung? Wie würdet Ihr vorgehen?
Vielen Dank!
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Ausgedruckt am: 22.11.2024 um 07:11 Uhr
4 Kommentare
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Hallo HL1234,
ebay ist billig, deswegen hast du es wohl bei ihm gemacht.
Billig ist aber nicht günstig. Bei 30€ für einen Austausch hättest du bereits aufhorchen müssen, da bereits der Aufwand für das aufschrauben für fachgemäße Händler teurer wäre (Bspw Arlt kostet dich das locker 200% davon). Da kannst du dir dann aber auch sicher sein a) dass du entsprechende Ansprechpartner hast b) einen Chef, der um seinen Ruf fürchtet und c) das es überhaupt ein eingetragenes Gewerbe ist.
So kannst du deine Rechtsschutzversicherung bemühen und hoffen Glück zu haben.
Viele Grüße und Glück,
Christian
ebay ist billig, deswegen hast du es wohl bei ihm gemacht.
Billig ist aber nicht günstig. Bei 30€ für einen Austausch hättest du bereits aufhorchen müssen, da bereits der Aufwand für das aufschrauben für fachgemäße Händler teurer wäre (Bspw Arlt kostet dich das locker 200% davon). Da kannst du dir dann aber auch sicher sein a) dass du entsprechende Ansprechpartner hast b) einen Chef, der um seinen Ruf fürchtet und c) das es überhaupt ein eingetragenes Gewerbe ist.
So kannst du deine Rechtsschutzversicherung bemühen und hoffen Glück zu haben.
Viele Grüße und Glück,
Christian
Sehe ich leider genau so.
Wer bei ebay ordert, kriegt meist nicht das Gewünschte.
Lonesome Walker
Wer bei ebay ordert, kriegt meist nicht das Gewünschte.
Lonesome Walker
Also telefonisch geht in dieser Sache schon mal gar nichts. Du musst alle Forderungen und Beanstandungen schriftlich formulieren und mit Rückschein (!) versenden (sonst kann er immer noch alles verzögern). Zu allen Forderungen musst Du eine Frist setzen und Druck aufbauen. Kommt auf das erste Schreiben keine akzeptable Antwort, einfach beim zweiten Mal mit Anwalt drohen. Kommt dann immer noch nichts, musst Du Dir halt überlegen, ob die Sache es Wert ist, einen Anwalt einzuschalten (und eventuell auf weiteren Kosten sitzen zu bleiben).