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gelöst Stromverbrauch Mini-PC

Mitglied: Fenris14

Fenris14 (Level 2) - Jetzt verbinden

07.11.2016 um 14:21 Uhr, 1779 Aufrufe, 19 Kommentare

Guten Tag Community,

ich habe mal eine generelle Frage die mich derzeit beschäftigt. Die Frage ist eigentlich ziemliches Basic-Wissen, aber irgendwie hat es mich nie wirklich interessiert, aber jetzt wo ich es brauche wäre es interessant. Folgendes: Ich habe hier einige Thin-PCs mit externen Netzteilen, auf denen Angaben stehen wie... Input 65W bla 1,4A.

Jetzt reche ich mit max 65W und 230V und habe ein Ergebnis von ca. 300mA... also 0,3A...

Wie also kann ein Netzteil mit nur 65 Watt einen Input von 1,4 Ampere haben? Scheinleistung?

Anderes Beispiel von einem Gerät, da steht: 1,25A und 140W???

Wie kann das sein?

Ich bin leicht verwirrt. Würde mich freuen wenn mir das jemand erklären könnte.

Gruß
Mitglied: Lochkartenstanzer
07.11.2016, aktualisiert um 14:35 Uhr
Moin

P=U*I

Damit kannst Du ganz leicht U ausrechnen. Also ca. 46V

Üblich sind aber normalerweise 12-19V.

lks

PS: Du verwechselst Eingang mit Ausgang. Und bei Netzteilen wird i.d.R xder Strom angegeben, den diese dem gerät iefern können.
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Mitglied: michi1983
07.11.2016, aktualisiert um 14:33 Uhr
Hallo,

bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstehe, aber bei deinem 1. Beispiel benötigst du eben nur 45 Volt um deine angegebene Leistung zu erbringen und nicht die zur Verfügung stehenden 230 Volt.
Beim 2. Beispiel eben 112 Volt.

Gruß

Tante Edith: zu langsam
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Mitglied: itisnapanto
07.11.2016 um 14:34 Uhr
Man muss unterscheiden zwischen Eingangsleistung und Ausgangsleistung.
Die Daten wie du sie beschreibst, passen irgendwie nicht zueinander.

Stell doch mal ein Foto von dem Netzteil mit den Daten ein, dann kann man das genau erläutern.
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Mitglied: Fenris14
07.11.2016 um 14:38 Uhr
Moin,

das weiß ich ja. Ich will ja nicht wissen was U ist, da ich U bereits kenne. Aus Steckdose bei uns kommen ja nunmal nur 230V (+/-10) raus. Ich möchte aber die maximal Stromstärke beim Input wissen.

Wie ich es bereits mir meiner Rechnung deutlich gemacht habe:

01.
I= 65W/230V
02.
I=~0,3A
Mich irritiert dabei aber nich das Ergebnis, sondern die Angabe auf den Netzteilen. Dort steht dann eben nicht "Input max 0,3A" sondern "Input max 1,4A"... woher kommt also dieser Unterschied?
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Mitglied: Fenris14
07.11.2016 um 14:50 Uhr
Tatsächlich. Bei näheren Hinsehen, wird dies nun auch logisch.

Würde beim Netzteil Input jetzt beispw. 2,0A stehen und ein Elektriker würde jetzt wissen wollen wieviel Strom bei, meinetwegen 10 Rechnern zu erwarten sind, würde ich ihm die 20A mitteilen? Erscheint mir doch recht hoch. Natürlich werden nicht dauerhaft 20A gezogen, dass ist mir schon klar, aber wenn der Elektriker noch seine bespeilsweise 30% noch drauflegt, erscheint es mir etwas zu überdimensioniert.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.11.2016 um 14:50 Uhr
Zitat von Fenris14:

Mich irritiert dabei aber nich das Ergebnis, sondern die Angabe auf den Netzteilen. Dort steht dann eben nicht "Input max 0,3A" sondern "Input max 1,4A"... woher kommt also dieser Unterschied?

Poste doch mal ein Bild, ob wir von derselben Sache sprechen.

Ansonsten mußt Du berücksichtigen, daß die Dinger eim Einschalten erstmal die Kondensatoren "aufpumpen" müssen und daher deutlich mehr Strom ziehen können als im laufenden Betrieb.

lks
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Mitglied: Fenris14
07.11.2016, aktualisiert um 15:06 Uhr
Ich habe da mal ein Beispiel von einem 2016er HP260G1... dort steht es zum Beispiel mal wieder sehr komisch drauf:

specs - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Was würde ich jetzt hier dem Elektriker mitteilen? 1,7A?

Wobei mich "Wide Range Input" schon wieder verwirrt.
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Mitglied: Pjordorf
07.11.2016 um 15:33 Uhr
Hallo,

Zitat von Fenris14:
Tatsächlich. Bei näheren Hinsehen, wird dies nun auch logisch.
Wirklich?

Würde beim Netzteil Input jetzt beispw. 2,0A stehen und ein Elektriker würde jetzt wissen wollen wieviel Strom bei, meinetwegen 10 Rechnern zu erwarten sind, würde ich ihm die 20A mitteilen?
Mumpitz. Das Netzteil zieht trotzdem nur max. 2,0 A wenn es so der Hersteller draufschreibt.

aber wenn der Elektriker noch seine bespeilsweise 30% noch drauflegt
Pauschal mal eben 30 % Aufschlag / Abschlag? Wo lebst du denn?

Die Werte auf dein Netzteil sind schon OK. Max Strom = 1,4 A~ und Max. 65 Watt bei einer Eingangsspannung von meistens 100 Volt bis 240 Volt. Und jetzt Rechne nochmal. Manche Netzteile können gar bis 90 Volt runter gehen im Eingangsbereich. Es sind halt Schaltnetzteile und die haben bekanntlich einen sehr grossen Eingangsspannungsbereich. Und deine Max Stromangabe ist ja Maximal. Wenn also die Leistung gleich bleibt, Eingangsspannung ändert sich - ergo muss sich der Strom halt anpassen bzw. ändern. Bei Eingangsspannungen sind Min und Max Werte üblich da beachtet werden müssen. Der resultierende Eingangsstrom reicht die Angabe vom Max Wert. Der rest ist I=P/U wobei hier jetzt noch Cos phi nicht beachtet wird (Scheinleistung = Blindwirkleistung oder VA = W - der einfachheit wegen). Natürlich liegt der Max. Stromwert höher als tatsächlich gezogen wird weil auch hier eine kleine Sicherheit mit eingerechnet ist. Die (falls vorhanden) eingebaute Schmelzsicherung hat dann ca. 1,2 bis 1, 5 mittelträge auch wenn du in der BRD fast immer deine 230 - 238 Volt hast und somit nur Ströme von unter 0,7 A. Dein Autobauer sagt dir auch nur was die Höchstgeschwindigkeit deines Autos ist, nicht wie lange du diese Fahren solltest... Desrätselslösungliegtmalwiederimkleingedrucktennebendemwesentlichen

Nur wo Statische Verbraucher sind wird auch eine klare Antwort möglich sein z.B. Kochplatte bei anschaltung von Kreis 1 und 2 und 3 = 2734 Watt (Max) Bei nutzung von Kreis 1 ists dort auch weniger

Gruß,
Peter
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Mitglied: Pjordorf
07.11.2016, aktualisiert um 15:51 Uhr
Hallo,

Zitat von Fenris14:
Ich habe da mal ein Beispiel von einem 2016er HP260G1... dort steht es zum Beispiel mal wieder sehr komisch drauf:
Sauber beschriftet und erklärt alle Notwendigen Werte.

Was würde ich jetzt hier dem Elektriker mitteilen? 1,7A?
Wenn der wissen will was dein PC / laptop maximal an Leistung hat - Ja
Für den Durchsnittswert am Tag - Energiemessgerät dran pappen und messen.

Wobei mich "Wide Range Input" schon wieder verwirrt.
Wiseo - Steht doch dort ganz deutlch. Eingangspannungsbereich: 100 bis 240 V und zwar reine Wechselspannung und Max. 1,7 A
Nicht das du jetzt denkst Hmmm: P=U*I also 230*1,7=391 VA (Watt). Dann hast du nur noch ein qualmendes schwarzes Brickett vor dir liegen. Wenn also die Eingangsspannung auf 38 Volt abfällt würden tatsächlich 1,7 A gezogen. Ob allerdings deine Geräte hinten dran noch ordentlich arbeiten ist was anderes. Der Hersteller garantiert nur das die Eingangsspannung bis zu 100 Volt abfallen darf um immer noch die geforderte 19,5 V pulsierende Gleichspannung zu erzeugen. Alles ausserhalb dieser pezifikation kann funktionieren, muss aber nicht. USA hat z.B. 120 Volt. Schaltnetzteile können so gebaut werden das diese mit einen weiten Frequenz- und Spannungsbereich arbeiten können, damit müssen keine verschiedene Modelle je nach Land gefertigt werden. Bei Trafos geht das nicht. Ein Trafo für 50 Hz liefert in den USA ca. 20% mehr Spannung. Die Eingangsspannung zu reduzieren ist nicht das Problem. Du müsstest sogar das Trafoblech austauschen oder komplett neu wickeln. Mit Aufkommen der Primär getakteten Schaltnetzteile wurden daher Trafos (Leistungstrafos in Netzteilen) obselete.

Gruß,
Peter
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Mitglied: Fenris14
07.11.2016, aktualisiert um 15:50 Uhr
Zitat von Pjordorf:
Mumpitz. Das Netzteil zieht trotzdem nur max. 2,0 A wenn es so der Hersteller draufschreibt.

Ich meinte es natürlich so: Wenn man 10 Rechner hat, auf denen steht jeweils 2,0A Input, macht man doch 20A (10*2=20)? Oder nicht? Das diese nicht die ganze Zeit verwendet werden, ist mir bewusst.

aber wenn der Elektriker noch seine bespeilsweise 30% noch drauflegt
Pauschal mal eben 30 % Aufschlag / Abschlag? Wo lebst du denn?

Wieso nicht, man weiß ja nie für was die Räumlichkeiten früher oder später mal verwendet werden... man plant doch immer irgendwo eine kleine Reserve ein. Vielleicht nicht 30%, aber vielleicht 10%. Keine Ahnung, war ja nur ein Beispiel.
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Mitglied: em-pie
LÖSUNG 07.11.2016, aktualisiert um 16:26 Uhr
Moin,

mal ein kleiner (und vereinfacht formulierter) Exkurs in die Elektrotechnik:
Beim Transformieren von Spannungen wird neben der Spannung auch die Strömstärke antiproportional verändert.
Regelt ein (Schalt-)Netzteil die Spannung herunter, wird hier automatisch die Stromstärke erhöht und andersherum.
https://www.sps-lehrgang.de/transformator/

Um Ausgangseitig die 19,5V und 3,33A bereitstellen zu können, benötigt dein Netzteil Eingangsseitig 220V - 240V und 1,7A. bei 100V bis max. 240V eine Stromstärke von bis zu 1,7 A
Eigentlich würde dein Netzteil auch mit weniger Strom zurecht kommen, da aber auch Energie für Wärme, etc. verloren geht, "zieht" es bis zu 1,7A
Stichwort: Blindleistung & Co.: http://www.mikrocontroller.net/attachment/172127/Scheinleistung.jpg

Deinem Elektriker teilst du also mit, dass jedes Netzteil Eingangsseitig rund 1,7A und 230V (in Summe also max. ~ 400W) "verlangt" und wieviele du planst zu verwenden. Je nach Dimension plant dieser dann die bereitzustellende Elektrik und haut vermutlich nochmal 30% oben drauf, um einfach Reserven einzuplanen, weil z.B. noch eine Kaffeemaschine, Drucker, Wärmekissen, etc. hinzukommen könnte.

Allerdings werden die 400W nicht im Dauerbetrieb geleistet werden, sondern richtet sich je nach Auslastung des zu verwendenen Systems und der zur Verfügung stehenden Eingangsspannung. Die Angaben dürften i.d.R. nur max. Werte sein....

Nachtrag: Die Angabe 65W beziehen sich im Übrigen auf die Ausgangsseite: 19,5V * 3,33A = 64,935W ~ 65W

Gruß
em-pie
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Mitglied: Fenris14
07.11.2016 um 15:56 Uhr
Danke für die nochmal zusammengefasste Erklärung. Hat sehr geholfen.
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Mitglied: Pjordorf
07.11.2016 um 16:02 Uhr
Hallo,

Zitat von Fenris14:
Wenn man 10 Rechner hat, auf denen steht jeweils 2,0A Input, macht man doch 20A (10*2=20)? Oder nicht?
In diesem Falle - Ja.

Wieso nicht, man weiß ja nie für was
Diese Vorhersage hat noch nie jemand gut getroffen

Bau dir einen Lastwiderstand der die 19,5 Volt und 3,33 A (P=U*I = 19,5 * 3,33 = 64,935 Watt) ab kann und nimm einen Energiemessgerät welches auch Wirkleistung und Scheinleistung kann. Dann schau dir an was dein NT verbrät.

Gruß,
Peter
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Mitglied: FA-jka
07.11.2016, aktualisiert um 16:03 Uhr
Hallo,

offenbar gibt es hier Definitionsprobleme bezüglich der Begrifflichkeiten.

Ihr redet letztendlich alle von der Stromaufnahme.

Im Betreff ist jedoch vom Energieverbrauch die Rede; dieser beinhaltet auch die zeitliche Komponente.

Lt. Beschriftung beträgt der Energieverbrauch:
  • 73,77 Wh (Vollastbetrieb)
  • 0,13 Wh ("Leerlauf")

Das zum Einen.

Zum Anderen handelt es sich um ein Netzteil mit einem "Wide range input". Sprich: Du kannst das mit 100 bis 220 Volt betreiben. Und da 1 Watt das Ergebnis einer Multiplikation (zwischen 1 Volt und 1 Ampere) ist, brauchst Du bei weniger Volt mehr von die Amperes, um im Ergebnis auf die gleiche Wattzahl zu kommen.

Gruß,
Jörg
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.11.2016, aktualisiert um 16:13 Uhr
Damit wird alles klar:

Das Netzteil liefert Dir 19,5V*3,3A=ca. 65W an seinem Ausgang.

Dazu benötigt es am Eingang eine Wechselspannung zwischen 100 und 240V (damit man nicht verschiedene Varianten für verschiedene Länder braucht) und es genehmigt sich in Ausnahmefällen bis zu 1,7A am Eingang (aber nicht auf Dauer). Wieviel genau, ist von der jeweiligen Eingangsspannung und der entnommenen Leistung abhängig. Zu beachten ist, daß Schaltnetzteile beim Einschalten sehr hohe Ströme ziehen, bis die Kondensatore aufgeladen sind. Daher auch der relativ hohe Wert von 1,7A.

Wenn man es genau wissen will, muß man das Ding halt an ein Meßgerät hängen, ansonsten sind die 1,7A eine gute Abschättzung nach oben.

lks
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Mitglied: Pjordorf
07.11.2016 um 16:16 Uhr
Hi,

Zitat von em-pie:
Um Ausgangseitig die 19,5V und 3,33A bereitstellen zu können, benötigt dein Netzteil Eingangsseitig 220V - 240V und 1,7A.
Nene, da reichen irgendwo 100 - 240 Volt und err Strom ergibt sich von alleine (inkl. Verluste). Bei 230 Volt ist das dann ein Strom von 0,2826 Ampere.

Eigentlich würde dein Netzteil auch mit weniger STrom zurecht kommen, da aber auch Energie für Wärme, etc. verloren geht, "zieht" es 1,7A
Aber niemals 391 Watt (VA) Eine Herdplatte schafft es diese Abwärme auf so kleiner Fläche und Volumen ohne Schaden abzugeben

Deinem Elektriker teilst du also mit, dass jedes Netzteil Eingangsseitig rund 1,7A und 230V (in Summe also ~ 400W) "verlangt"
Also dein Notebook zieht nachweislich nie mehr als 65 Watt, dann verbrennt dein Netzteil niemals 391-65 = 326Watt. Das ist mehr als manch ein Tauchsieder Bei Ohmschen lasten ist die VA = W. Bei reinen Induktiven oder Kapazitiven Lasten ist es schon nicht mehr. Da kommen jetzt Phasenverschiebung, Stromvoreilung usw. ins Spiel. Ein Staubsauger ist da noch einfach zu Berechnen. Ein Schaltnetzteil schon nicht mehr. Daher versagen viele Energiemessgeräte bei Schaltnetzteilen da nicht eindeutig auf Induktive oder Kapzitive vorgänge geschlossen werden kann. Und ja, auch ein schaltnetzteil hat seine Verluste. Von irgendetwas muss das Ding ja leben Wenn also sein Notebook 65 W zieht, dann rechne das das Schaltnetzteil so ca. 83 - 88 Watt verbrät. Das ist noch gut gerechnet.

Nachtrag: Die ANgabe 65W beziehen sich im Übrigen auf die Ausgangsseite: 19,5V * 3,33A = 64,935W ~ 65W
Si. Die leistungsangaben bzw. gar die Teile bzw. Produktnummer sagt eigentlich immer aus was der Verbraucher dort bekommen kann.

Gruß,
Peter
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Mitglied: em-pie
07.11.2016 um 16:24 Uhr
Geträu dem Motto: Think before you Post :D.

Habe das gerade beim nochmaligen Lesen auch gemerkt und entsprechend etwas abgeändert. Das Prinzip bleibt indes jedoch unverändert:
Das NT dürstets max. nach 1,7A und mit dem Wert würde ich zum Elektriker gehen. Der (oder besser der Stromrechnungszahlende) freut sich, wenn es weniger ist, aber die Elektrik ist ausreichend abgesichert und dimensioniert
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Mitglied: Fenris14
09.11.2016 um 14:30 Uhr
Vielen Dank nochmal an alle für die umfangreichen Erklärungen. Super! ;)
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Mitglied: Pjordorf
09.11.2016 um 22:07 Uhr
Hi,

Zitat von em-pie:
Das NT dürstets max. nach 1,7A
Genau, aber nicht bei unseren 230 Versorgungsnetz. Da rechnet sich einfach ein 65 Watt Notebook Netzteil plus Verluste van ca. 30% plus aufrundung bist du mit max. 100 Watt schon gut bedient. Willst du noch den Fall einplannen das die Versorgungsspannung auf ca. 150 Volt abfällt (dann gehen auch keine Automatik Türen, oder Rolltreppen, oder Ampeln, oder oder oder (Deutschland steht dann still) ) nimmst du eben 150 Watt. Steck mal eine 100 Watt Glühbirne in diese Gehäuse - was passiert? Und jetzt stell dir vor das kleine Schwarze soll 392 Watt verbraten Schließlich sollen es Netzteile und keine Heizungen sein

und mit dem Wert würde ich zum Elektriker gehen. Der (oder besser der Stromrechnungszahlende) freut sich, wenn es weniger ist, aber die Elektrik ist ausreichend abgesichert und dimensioniert
Si.

Gruß,
Peter
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