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Dell PowerEdge R200 Energiehungrig, langsam und laut?

Mitglied: Ignazius

Ignazius (Level 1) - Jetzt verbinden

05.03.2010, aktualisiert 14:26 Uhr, 11205 Aufrufe, 4 Kommentare

DELL Server verbraucht fast doppelt so viel Energie und ist fast nur halb so schnell wie ein vergleichbares OEM Serversystem?!

Ich habe vor einigen Tagen aufgrund eines "Sonderangebots" bei DELL einen PowerEdge R200 mit einer Intel E5400 CPU, 2GB ECC RAM und einer 250GB WD SATA HDD erstanden. Es handelt sich um den ersten Server, den ich von DELL habe. Da ich einige Wochen zuvor bereits einen anderen 1HE Server ähnlichen Typs bei einem lokalen Händler erstanden hatte dachte ich, dass ich in etwa weiß was mich in Sachen Leistung und Stromverbrauch erwartet.

Beim Anstecken des DELL-Servers hat mein Energiemessgerät mich mit 33W begrüßt - dabei lief der Rechner nicht mal, nur die Lüfter des Netzteils - was eine Eigenart des PowerEdge zu sein scheint. Nach dem tatsächlichen Einschalten des Systems lag die Leistung dann nach einigen Minuten im Idle-Zustand an der Linux-Console bei 101Watt bei im Schnitt 82% Effizienz (ohne mitgeliefertem DVD-Laufwerk). PowerSaving im "BIOS" des DELLs ist aktiviert.

Der Vergleichsserver hat im Gegensatz zum Dell-Server statt dem Intel E5400 einen E5300, statt 2x1GB ECCRAM nur 1x2GB RAM, eine 2,5" Festplatte statt einer 3,5" Festplatte und hat eine Leistungsaufnahme von grade mal 40W idle.

Wenn ich die 17W, die die beiden Föns im DELL benötigen abziehe, ebenso wie die Festplatte, klafft hier imho immer noch eine große Differenz von grob 40W, die ich mir nicht erklären kann. Ich hätte gerne bei DELL nachgefragt, jedoch ist mein "ServiceTag" noch nicht freigeschaltet...

Eigentlich wollte ich mich schon damit abfinden bis ich ein größeres mit bzip2 komprimiertes TAR-File entpackt habe, was gefühlt ungewöhnlich lange dauerte. Ich habe dann die Zeit zum entpacken des aktuellen Linux-Kernels auf beiden Maschinen vergleichen. Eigentlich sollte der DELL dank etwas schnellerer CPU gleichen Typs, zwei Speicherriegeln statt einem und besserer Festplatte etwas schneller sein, jedoch:

01.
time tar jxf linux-2.6.33.tar.bz2 
02.
DELL: real    0m50.239s, user    0m43.743s, sys     0m3.784s
03.
OEM: real    0m38.368s, user    0m32.610s, sys     0m2.920s
Daraufhin habe ich noch mit bc etwas gerechnet:

01.
time echo "scale=10000; 4*a(1)" | bc -l
02.
DELL: 7m5.462s
03.
OEM: 4m56.456s
Dieser Performance-Unterschied kann doch nicht alleine ECC geschuldet sein - es sind immerhin gute 40% Differenz zugunsten des OEM-System trotz der stärkeren CPU. Macht mich neugierig.

Jemand eine Erklärung oder Denkanstoß für mich?
Mitglied: DerWoWusste
05.03.2010 um 14:38 Uhr
Hi.
Wie sieht es denn mit der Taktung der Cores aus?
Bitte warten ..
Mitglied: Ignazius
05.03.2010 um 14:55 Uhr
Beide laufen auf 100%, sprich im Linux-Kernel ist derzeit kein cpufreq aktiviert. Somit liegt der 5300 bei 2,6GHz, der 5400 läuft auf 2,7GHz.
NB: Lade ich acpi-cpufreq und die CPU wird auf 1,2GHz getaktet tut sich verbrauchsmäßig übrigens nichts beim DELL-Server, nach wie vor 101W bei 82% Eff.
Bitte warten ..
Mitglied: DerWoWusste
05.03.2010 um 15:16 Uhr
Kann ich mir nicht erklären. Ich würde auch noch einmal die Größe des L2 Caches vergleichen.
Vielleicht auch nochmal unter einem Windows-OS testen.
Bitte warten ..
Mitglied: Ignazius
11.03.2010 um 12:18 Uhr
Danke, L2 Größe nicht, sondern Geschwindigkeit brachte mich dann doch etwas dem Problem näher. Folgendes habe ich bei einem Vergleich der beiden Server mit memtest86+ festgestellt:

memtest86+ in Version 1.7 meldete beim DELL-Server einen CPU-Speed von 2700MHz (und deutlich niedrigere L-Cache-Speedwerte als beim OEM-System), Version 4.0 meldet hingegen einen CPU-Speed von 1200MHz. Was mich wieder auf eine zu niedrige die Taktung der CPU verwies.

Im BIOS des DELLs gibt es die Option "Demand Based Power Management" unterhalb des Menüpunkts "CPU Information Screen". Diese stand beim Test des Eingangsposts auf "Enabled". Mit dieser Option brachte /proc/cpuinfo OHNE acpi-cpufreq bspw.

01.
dell:~# cat /proc/cpuinfo | grep -E -e "^(cpu\ MHz|model\ name)"   
02.
model name      : Pentium(R) Dual-Core  CPU      E5400  @ 2.70GHz
03.
cpu MHz         : 2700.000
04.
model name      : Pentium(R) Dual-Core  CPU      E5400  @ 2.70GHz
05.
cpu MHz         : 2700.000
und die oben beschriebene schlechte Performance (trotz hohen Energieverbrauchs). Aufgrund der obigen Ausgabe (+dmesg) ging ich davon aus, dass die CPU mit voller Leistung läuft.

Ich habe daraufhin erneut "Demand Based Power Management" im BIOS deaktiviert und siehe da, die Performance ist erheblich gestiegen, so ist die obige PI-Berechnung 6 Sekunden schneller als beim OEM-System (dank der besseren CPU). Stromverbrauch im Idle: 2W mehr .. dürfte im Bereich der Messtoleranz meines Equipments liegen. "/proc/cpuinfo" meldet exakt dasselbe wie mit dieser BIOS-Option aktiviert (s.o.)

modprobe acpi-cpufreq meldet nun jedoch: No such device. Aktiviere ich nun wieder die BIOS-Option und lade acpi-cpufreq habe ich die erwartete Leistung und dennoch die Möglichkeit des Powermanagements.

Fazit: Vertraue nicht der Ausgabe von /proc/cpuinfo. Leider ist der Energiehunger des Systems immer noch sehr hoch im Vergleich zu dem OEM-System.
Bitte warten ..
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