Medienkonverter mit 12 oder 24 Ports gesucht
Guten Morgen,
ich bin auf der Suche nach einem größeren Medienkonverter, der "stumpf" 1:1 die Ports auf über ein Glasfaserkabel spiegelt. Bei uns wird oft für eine längere Netzwerkstrecke eine LWL-Faser vergeudet, indem man dort z.B. nen Port einer Fritzbox für nen Internet-PC rüberschaltet, weil die Firmenrechner sehr eingeschränkt fürs Internet zu gebrauchen sind. Dann noch 1-2-3 andere Anwendungen, bzw. irgendwelche Adminzugänge zu Systemen, die nicht übers normale Firmennetzwerk laufen werden dürfen, schon sind schnell 3-4-5 Fasern für jeweils eine Anwendung belegt. An jeder Faser hängt ein Medienkonverter dran, der einen Kupferport/Catx bereitstellt. Gibt es nicht brauchbare "doofe" Technik, unmanagebar, bei der man auf beiden Seiten eine gewisse Anzahl Ports beschalten kann, die 1:1 starr durchgeschliffen werden?
MfG
Wolfgang
ich bin auf der Suche nach einem größeren Medienkonverter, der "stumpf" 1:1 die Ports auf über ein Glasfaserkabel spiegelt. Bei uns wird oft für eine längere Netzwerkstrecke eine LWL-Faser vergeudet, indem man dort z.B. nen Port einer Fritzbox für nen Internet-PC rüberschaltet, weil die Firmenrechner sehr eingeschränkt fürs Internet zu gebrauchen sind. Dann noch 1-2-3 andere Anwendungen, bzw. irgendwelche Adminzugänge zu Systemen, die nicht übers normale Firmennetzwerk laufen werden dürfen, schon sind schnell 3-4-5 Fasern für jeweils eine Anwendung belegt. An jeder Faser hängt ein Medienkonverter dran, der einen Kupferport/Catx bereitstellt. Gibt es nicht brauchbare "doofe" Technik, unmanagebar, bei der man auf beiden Seiten eine gewisse Anzahl Ports beschalten kann, die 1:1 starr durchgeschliffen werden?
MfG
Wolfgang
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26 Kommentare
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Hallo,
wenns wirklich einzeln sein soll gäbe es solche Gerätschaften
http://www.ot-systems.com/en-ww/product/detail.php?MID3=4&SID=91
wenns wirklich einzeln sein soll gäbe es solche Gerätschaften
http://www.ot-systems.com/en-ww/product/detail.php?MID3=4&SID=91
Was er will ist vermutlich nur ein simpler Layer 2 Switch mit einem Glasfaser Port der mehrere Kupfer Ports auf eine Glasfaser bringt mit oder ohne VLAN Trennung.
Dafür geht jeder popelige 16 oder 24 Port Cu Switch mit 2 oder 4 Glasfaser SFP Ports.
Die üblichen Billigheimer TP-Link, D-Link, NetGear und Co haben so viele davon das sie sie schon verkaufen müssen.
Guckst du hier: 16 oder 24 Ports.
https://www.amazon.de/D-Link-DGS-1210-16-16-Port-Gigabit-Switch/dp/B0036 ...
Dafür geht jeder popelige 16 oder 24 Port Cu Switch mit 2 oder 4 Glasfaser SFP Ports.
Die üblichen Billigheimer TP-Link, D-Link, NetGear und Co haben so viele davon das sie sie schon verkaufen müssen.
Guckst du hier: 16 oder 24 Ports.
https://www.amazon.de/D-Link-DGS-1210-16-16-Port-Gigabit-Switch/dp/B0036 ...
Nochmal kurz zur Erklärung: Ein Switch auf beiden Seiten der ..."Faser"...(um bei deinen Worten zu bleiben) macht genau das, was du suchst. Du hast dann pro Seite 24 (oder eben mehr) Rj45 Ports die du verwenden kannst. Wenn die Netze wie von dir eben erwähnt sich gegenseitig nicht "sehen" dürfen, musst du dich mit VLANs beschäftigen, was aber bei dem Wissensstand erst mal ziemlich verwirrrend sein kann.
Ein Medienkonverter ist in erster Linie kein Verteiler. Arbeitet bei solchen Vorhaben bitte direkt mit LWL Patchpanels und steckt die einzelnen Fasern bitte nicht direkt in den Switch. LWL Patchpanels verbauen lassen kostet nicht die Welt.
Ein Medienkonverter ist in erster Linie kein Verteiler. Arbeitet bei solchen Vorhaben bitte direkt mit LWL Patchpanels und steckt die einzelnen Fasern bitte nicht direkt in den Switch. LWL Patchpanels verbauen lassen kostet nicht die Welt.
Zitat von @wmueller:
Wenn die VLANs nicht konfiguriert werden brauchen und die Ports auf der einen Seite 1:1 auf die andere Seite durchschleifen, dann auch mit VLANs aber die 1:1 Verbindung sollte fix sein.
Wenn die VLANs nicht konfiguriert werden brauchen und die Ports auf der einen Seite 1:1 auf die andere Seite durchschleifen, dann auch mit VLANs aber die 1:1 Verbindung sollte fix sein.
Dann verkaufe ich Euch zwei vorkonfigurierte switches, die genau das machen.
lks
Zitat von @wmueller:
Ich hab´s mal aufgezeichnet, die Glasfaser soll "nur" als starrer, dummer Tunnel herhalten, ohne diesen in irgendeiner Weise konfigurieren zu müssen.
Ich hab´s mal aufgezeichnet, die Glasfaser soll "nur" als starrer, dummer Tunnel herhalten, ohne diesen in irgendeiner Weise konfigurieren zu müssen.
Das wirst Du so nicht fertig finden. Du kann höchsten switche mit mehreren SFP-Ports nehmen und diese so konfigurieren daß diese die passenden Ports 1:1 weiterleiten.
lks
Ich denke, dir bleiben bei deinen Anforderungen exakt drei Möglichkeiten:
Möglichkeit 1:
An beiden Enden Switches installieren, die keinen Kontakt zum restlichen Netzwerk haben und für jeden Switchport sein eigenes untagged VLAN bereitstellen. Die kannst du dann über einen (per LWL verbundenen) Tagged Port zum identisch konfigurierten Switch auf der Gegenstelle durchreichen.
Damit hättest du Netzwerkports die nicht untereinander sondern nur mit der Gegenstelle am anderen Switch kommunizieren können.
Der Einrichtungsaufwand wäre nur einmalig und eher überschaubar, die Investition ist auch nicht so gewaltig.
Wenn du mit VLAN-Tagging auf den anzuschließenden Geräten arbeiten musst, müssten die Switches QinQ untersützen, was die Sache allerdings etwas verteuert.
Möglichkeit 2:
Du besorgst dir einen CWDM-Multiplexer und kannst dann entsprechend viele SFP-Module über eine einzige physische Faser verbinden.
Ein Multiplexer alleine kostet aber im Durchschnitt so ab 1.500 € und damit schon deutlich mehr Geld als zwei VLAN-Fähige GBit-Switches mit SFP-Slot, und du benötigst ja immerhin zwei davon. Und jemand muss da auch die Fasern spleißen
Und du benötigst einen entsprechenden Vorrat an SFP-Slots für alle genutzten CWDM-Kanäle.
Dafür kannst du dann aber 8 bis 16 Duplexfasern an den Multiplexer anschließen, benötigst aber zwischen den beiden Multiplexern weiterhin nur eine Duplexfaser.
Da du nichts über die Fasern schreibst, erwähne ich noch: Es hängt von den verwendeten Glasfasertypen ab, ob CWDM überhaupt darauf nutzbar ist. Theoretisch kann man CWDM sicherlich auch auf Multimode-Fasern betreiben, ausgelegt ist die Technik aber für Singlemode und gerade aufgrund der ohnehin durch CWDM entstehenden Dämpfungen würde ich vom Betrieb auf Multimode-Faser abraten.
Aber grundsätzlich ist das wohl em ehesten das, was zu deiner Frage passt: Diese Multiplexer sind rein passive Bauteile. Quasi Patchpanel mit Farbfilter und optischen Prismen, nur halt viel teurer
Möglichkeit 3:
Ihr halbiert die Anzahl benötigter (und bereits belegter) Fasern durch den Einsatz von BiDi-Modulen - sofern eure Glasfasern das zulassen - denn BiDi setzt prinzipiell Singlemode voraus.
Die SFP-Module dafür sind auch etwas teurer als normale, aber möglicherweise günstiger als neue Verkabelung.
Rein kostenmäßig würde ich zu Variante 1 raten, wenn es wirklich nur darum geht, Ethernet zwischen zwei Punkten zu erhalten, ohne endlos viele Fasern zu belegen. Ansonsten könnte Variante 3 attraktiv sein, da man fortan nur noch Simplex-Fasern verwendet und somit die Anzahl der nutzbaren Fasern verdoppelt.
Möglichkeit 1:
An beiden Enden Switches installieren, die keinen Kontakt zum restlichen Netzwerk haben und für jeden Switchport sein eigenes untagged VLAN bereitstellen. Die kannst du dann über einen (per LWL verbundenen) Tagged Port zum identisch konfigurierten Switch auf der Gegenstelle durchreichen.
Damit hättest du Netzwerkports die nicht untereinander sondern nur mit der Gegenstelle am anderen Switch kommunizieren können.
Der Einrichtungsaufwand wäre nur einmalig und eher überschaubar, die Investition ist auch nicht so gewaltig.
Wenn du mit VLAN-Tagging auf den anzuschließenden Geräten arbeiten musst, müssten die Switches QinQ untersützen, was die Sache allerdings etwas verteuert.
Möglichkeit 2:
Du besorgst dir einen CWDM-Multiplexer und kannst dann entsprechend viele SFP-Module über eine einzige physische Faser verbinden.
Ein Multiplexer alleine kostet aber im Durchschnitt so ab 1.500 € und damit schon deutlich mehr Geld als zwei VLAN-Fähige GBit-Switches mit SFP-Slot, und du benötigst ja immerhin zwei davon. Und jemand muss da auch die Fasern spleißen
Und du benötigst einen entsprechenden Vorrat an SFP-Slots für alle genutzten CWDM-Kanäle.
Dafür kannst du dann aber 8 bis 16 Duplexfasern an den Multiplexer anschließen, benötigst aber zwischen den beiden Multiplexern weiterhin nur eine Duplexfaser.
Da du nichts über die Fasern schreibst, erwähne ich noch: Es hängt von den verwendeten Glasfasertypen ab, ob CWDM überhaupt darauf nutzbar ist. Theoretisch kann man CWDM sicherlich auch auf Multimode-Fasern betreiben, ausgelegt ist die Technik aber für Singlemode und gerade aufgrund der ohnehin durch CWDM entstehenden Dämpfungen würde ich vom Betrieb auf Multimode-Faser abraten.
Aber grundsätzlich ist das wohl em ehesten das, was zu deiner Frage passt: Diese Multiplexer sind rein passive Bauteile. Quasi Patchpanel mit Farbfilter und optischen Prismen, nur halt viel teurer
Möglichkeit 3:
Ihr halbiert die Anzahl benötigter (und bereits belegter) Fasern durch den Einsatz von BiDi-Modulen - sofern eure Glasfasern das zulassen - denn BiDi setzt prinzipiell Singlemode voraus.
Die SFP-Module dafür sind auch etwas teurer als normale, aber möglicherweise günstiger als neue Verkabelung.
Rein kostenmäßig würde ich zu Variante 1 raten, wenn es wirklich nur darum geht, Ethernet zwischen zwei Punkten zu erhalten, ohne endlos viele Fasern zu belegen. Ansonsten könnte Variante 3 attraktiv sein, da man fortan nur noch Simplex-Fasern verwendet und somit die Anzahl der nutzbaren Fasern verdoppelt.
Dein Problem ist keinesfalls ein Nischenproblem und die Antwort darauf ist der CWDM-Multiplexer.
Da werden dann einfach bis zu 16 Ports auf einer Faser gebündelt, es muss dann aber jedes SFP-Modul eine andere Wellenlänge (CWDM-Kanal) benutzen, damit die Signale auch wieder getrennt werden können.
Es ist halt nur in manchen Fällen ökonomisch unsinnig
Da werden dann einfach bis zu 16 Ports auf einer Faser gebündelt, es muss dann aber jedes SFP-Modul eine andere Wellenlänge (CWDM-Kanal) benutzen, damit die Signale auch wieder getrennt werden können.
Es ist halt nur in manchen Fällen ökonomisch unsinnig
Hey LordGurke,
Super zusammengefasst, ich hätt eigentlich nur eine Ergänzung zu:
Teuer ist relativ, theoretisch bist mit 200,00€ (exkl. USt., inkl. GBit-GBIC) pro Seite dabei.
Ich persönlich würde ebenfalls mit VLANs arbeiten, ist de facto das einzige das ökonomisch Sinn macht.
lG
Super zusammengefasst, ich hätt eigentlich nur eine Ergänzung zu:
Wenn du mit VLAN-Tagging auf den anzuschließenden Geräten arbeiten musst, müssten die Switches QinQ untersützen, was die Sache allerdings etwas verteuert.
Teuer ist relativ, theoretisch bist mit 200,00€ (exkl. USt., inkl. GBit-GBIC) pro Seite dabei.
Ich persönlich würde ebenfalls mit VLANs arbeiten, ist de facto das einzige das ökonomisch Sinn macht.
lG
Guten Abend Wolfgang,
die Antworten von godlie und ChriBo sind richtig.
Ich habe die Dinger vor ( in meinem Fall von D-Link DMC-1000 ) vor 10 Jahren auf Seeschiffen verbaut und die laufen heute noch.
Bei D-Link kann man die Medienkonverter sogar aus den "Vereinzelungsgehäusen" ausbauen und dann in das Chassis stecken. Das Chassis kennt nur Stromversorgung (bei D-Link übrigens redundant, die anderen habe ich nicht nachgeguckt). Kein Layer 2, kein VLAN. Die Medienkonverter sind für unterschiedliche Geschwindigkeiten und "Steckgesichter" erhältlich.
Gut's Nächtle, Peter
die Antworten von godlie und ChriBo sind richtig.
Ich habe die Dinger vor ( in meinem Fall von D-Link DMC-1000 ) vor 10 Jahren auf Seeschiffen verbaut und die laufen heute noch.
Bei D-Link kann man die Medienkonverter sogar aus den "Vereinzelungsgehäusen" ausbauen und dann in das Chassis stecken. Das Chassis kennt nur Stromversorgung (bei D-Link übrigens redundant, die anderen habe ich nicht nachgeguckt). Kein Layer 2, kein VLAN. Die Medienkonverter sind für unterschiedliche Geschwindigkeiten und "Steckgesichter" erhältlich.
Gut's Nächtle, Peter
Das ist aber nicht was der TO sucht, er will ja gerade nicht 2 Fasern für jede Verbindung nutzen sondern möglichst wenige Fasern für multiple Verbindungen.
/Thomas