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Ubiquiti vs. Cisco an Schulen

Mitglied: SarekHL

SarekHL (Level 3) - Jetzt verbinden

26.01.2017, aktualisiert 06:58 Uhr, 4789 Aufrufe, 23 Kommentare

Hallo zusammen,

die Hansestadt Lübeck hat bei einer Arbeitsgruppe an der hiesigen Universität ein Konzept zur wLAN-Ausstattung der Lübecker Schulen in Auftrag gegeben. Dieses Konzept sah vor, dass Ubiquiti-Technik verwendet werden solle. Beim Lauf durch die verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung hat die IT-Abteilung die Bürgerschaftsvorlage jedoch umgeschrieben. Jetzt soll Cisco-Technik verwendet werden, weil die Stadt-IT nur Cisco verwendet.

Aus meiner Sicht ist das ein reines Geldverbrennungsprogramm. Cisco mag besser sein, aber es ist auch etwa viermal so teuer wie Ubiquiti. Und meiner Ansicht nach kommen die Vorteile der Cisco-Technik an den meisten unserer Schulen (z.B. an den Grundschulen) überhaupt nicht zu tragen.

Wie seht Ihr das? Seht Ihr (bezogen auf den Anwendungszweck Schule) irgendwelche Vorteile von Cisco gegenüber Ubiquiti, die die Mehrausgabe rechtfertigen würde?


Danke im Voraus,
Sarek \\//_
Mitglied: wiesi200
26.01.2017 um 07:12 Uhr
Guten Morgen,

rein die Technischen Daten zu vergleichen ist etwas zu simpel gedacht.

Wenn die eine zentrale IT Betreuung haben, dann ist es natürlich auch wünschenswert überall mit der gleichen Ausstattung zu arbeiten. Und bietet auch genug Vorteile.
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Mitglied: StefanKittel
26.01.2017 um 07:59 Uhr
Moin,

wie ist denn die Begründung dafür?
Die können dies ja nicht einfach so umschreiben.

Die Aussage "wir verwenden nur cisco" ist nicht statthaft.

Eine einheitliche Infrakstruktur macht vieles einfacher.
Aber die Vor- und Nachteile einer Alternativlösung müssen ja mal objektiv verglichen werden.
Besonders das es um Geld einer öffentlichen Hand geht.

Stefan
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Mitglied: sabines
26.01.2017 um 08:05 Uhr
Moin,

sehe ich auch so, vor allem die Konfiguration und Wartung dürfte sich vereinfachen, wenn die Stadt entsprechendes "Cisco Personal" vor Ort hat.

Ich kenne allerdings einige Stadtverwaltungen, die solche Arbeiten komplett an das Systemhaus abgegeben haben, dann wäre das kein Argument mehr.

Gruss
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Mitglied: honeybee
26.01.2017 um 08:33 Uhr
Hallo,

naja, wenn man nur Hardware vom gleichen Hersteller verwendet, hat man auch weniger Aufwand bei der Administration.
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Mitglied: aqui
26.01.2017, aktualisiert um 08:57 Uhr
Es ist sinnlos da Vernunft walten zu lassen, denn der kommunlae Dienstleister hat wenig bis gar keine technische Kenntniss und in dessen Ohr sitzt jeweils rechts und links ein Cisco Vertreter.
Die Stadt und auch der Landes IT Betrieb hat natürlich keinerlei kundiges Personal. Klar denn Cisco Speazialisten bekommen in der freien Wirtschaft das 3fache an Gehalt, mindestens.
Das wird alles mit entsprechenden Dienstleistern gelöst und 3mal darfst du raten...das sind Cisco only Systemhäuser ! Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Geld für eine faire Ausschreibung oder einen Proof of Concept ist nicht da und zusätzlich, um einen AS zu umgehen, kann man sich sicher auf Cisco Rahmenverträge für das Landesnetz oder Innenministerium berufen und so zu Rahmenbedingungen einkaufen ohne ausschreiben zu müssen.
Klar, auch sind diese Rahmenvertragspreise noch weit über dem was Ubiquity aufruft.
Die Unis kaufen bei Cisco zentral über das Forschung- und Lehre Programm von Cisco ein. Das gewährt allen Institutionen die in diesem Bereich tätig sind nochmals einen Herstellerrabatt. Der aber natürlich auch noch weit über den Marktpreisen liegt.
Cisoc hat technisch gesehen keinerlei Vorteil. Mit deren Schlingerkurs und dem Zukauf diverser anderer WLAN Hersteller (Meraki etc.) ist das mittlerweile ein Zoo geworden. Das interessiert im Behördenumfeld aber rein gar nicht. Dort geht es um die Landesbetrtiebe, Politik und eben Rahmenverträge.
Du kannst gegen dieses gewollte öffentliche Geldverbrennungsprogramm nicht das Geringste ausrichten ausser tatenlos zusehen zu müssen. Man könnte es dem Landesrechnungshof schildern aber mit wenig bis gar keine Aussicht auf Besserung.
Deine einzige Chance ist eine Ausschreibung zu erzwingen. Aber dann müsste es wirklich ein Verhältnis 4:1 sein damit das wirtschaftlich begründbar ist. Oder deinen Schule ist mutig oder du hast dort einen mutigen und selbstbewussten Entscheider der sich technisch fair beraten lässt. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann die Schule auch selbstständig beschaffen.
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Mitglied: C.R.S.
26.01.2017 um 12:50 Uhr
Zitat von aqui:

Deine einzige Chance ist eine Ausschreibung zu erzwingen.

Das wird doch schon volumenbedingt ausschreibungspflichtig sein. Das Feld gehört dann Ubiquiti-Lieferanten als potenziellen Klägern gegen eine produktspezifische Ausschreibung.

Grüße
Richard
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Mitglied: aqui
26.01.2017, aktualisiert um 15:21 Uhr
Da die AS aus dem bekannten Mangel an KnowHow ja auch wieder extern vergeben wird, wird das kein Ingenieurbüro machen was etwas auf sich hält, um nicht die Glaubwürdigkeit im Markt zu verlieren. Was aber passieren kann ist das wenn nur in irgendeiner Besenkammer ein Cisco Switch steht sich darauf bezogen wird und das dann als Leitfabrikat genannt wird. Der Wink mit dem Zaunpfahl. Viele Systemhäuser stürzen sich dann wie die Lemminge ins Cisco Becken in dem schon längst derjenige schwimmt der von Cisco entsprechend rabattiert wird.
Clevere Systemhäuser versuchen es dann geschickter mit Ubuquity oder Ruckus usw. mit eine schärferen Kalkulation.
Es ist immer dieselbe Leier im Öffi Bereich...
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Mitglied: ente
17.08.2018, aktualisiert um 22:09 Uhr
Hallo Sarek,

nur mal neugierig gefragt, wie ist es ausgegangen?
Bei meinen Kindern in der Schule ist Ubiquiti im Einsatz ...
Jedes Kind hat sein eigenes Notebook, ohne Zuzahlung (gute Leasingrückläufer) ... schon waren sie meine besten Freunde.

Herzliche Grüße

Heiko
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Mitglied: SarekHL
19.08.2018 um 00:38 Uhr
Zitat von ente:

nur mal neugierig gefragt, wie ist es ausgegangen?
Bei meinen Kindern in der Schule ist Ubiquiti im Einsatz ...

In Lübeck wird auch flächendeckend Ubiquiti installiert, zwei Schulen habe ich selbst ausgerüstet. Der Bereich Schule und Sport der Hansestadt Lübeck hatte einen sehr fähigen Mitarbeiter, der einfach erwirkt hat, dass die städtische IT in die Planung und Umsetzung nicht einbezogen wird. Das hat alles beschleunigt und erleichert ;)


Jedes Kind hat sein eigenes Notebook, ohne Zuzahlung (gute Leasingrückläufer) ... schon waren sie meine besten Freunde.

Das ist hier nicht geplant. Wer bietet denn sowas an?
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Mitglied: Atompiltz
28.08.2018 um 12:38 Uhr
Was für AccessPoint Modelle von Ubiquiti wurden in den Schulen verbaut? Um was für Schülerzahlen handelt es sich? Wird BYOD schon
genutzt?

Die UniFi Serien scheint eine echte - vorallem aus Kostensicht - Alternative für "arme" Schulen zu sein. Sicherlich werden Geräte von Cisco, Aruba etc. mehr können.. aber ein Porsche ist auch schneller als ein VW... Mit beiden kann man ans Ziel ankommen...

Sind die Schulen (Lehrer, Schüler) zufrieden mit den Geräten?

Vielen Dank.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
28.08.2018 um 12:46 Uhr
Zitat von Atompiltz:

aber ein Porsche ist auch schneller als ein VW... Mit beiden kann man ans Ziel ankommen...

Ich kenne Straßem, da kommt ein Porsche 911 gar nicht an, aber ein Brezelfenster-Käfer schon.

lks
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Mitglied: SarekHL
28.08.2018 um 13:39 Uhr
Zitat von Atompiltz:

Was für AccessPoint Modelle von Ubiquiti wurden in den Schulen verbaut?

Standardmäßig, seit es die Stadt bezahlt, UAP-AC-Pro. In einigen Schulen, die vorher schon auf eigene Rechnung angefangen haben, UAP-AC-LR, so dass es jetzt teilweise Mischbestückungen gibt.

Um was für Schülerzahlen handelt es sich?

Naja, so bis zu 28 Schüler pro Klasse. Aber in der Regel hat jeder Klassenraum einen AccessPoint, so dass jedem Endgerät im Prinzip mehrere AccessPoints zur Verfügung stehen.

Wird BYOD schon genutzt?

Bisher haben nur die wenigsten Schulen überhaupt schon Tablets oder Notebooks in nennenswerter Zahl. Das ist dann der zweite Schritt, erst mal wird/wurde die Infrastruktur geschaffen. Das war von der Stadt priorisiert.

Die UniFi Serien scheint eine echte - vorallem aus Kostensicht - Alternative für "arme" Schulen zu sein. Sicherlich werden Geräte von Cisco, Aruba etc. mehr können..

Klar können die mehr. Die Frage ist, ob es für den konkreten schulischen Bedarf einen Mehrwert gibt, der die Mehrkosten rechtfertigt. Und den sehe ich nicht und befinde mich da in guter Gesellschaft eines Institutes der Lübecker Uni, die die Ausstattungsempfehlungen mit erarbeitet hat.

Sind die Schulen (Lehrer, Schüler) zufrieden mit den Geräten?

Wie gesagt, das sehen wir, wenn Endgeräte in nennenswerter Zahl vorhanden sind und genutzt werden ;)
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Mitglied: Atompiltz
06.03.2019 um 15:32 Uhr
Hallo!

Ein paar Monate sind ja inzwischen vergangen, sodass ich einfach mal nachfragen wollte, wie das Zwischenfazit mit den Ubiquiti Geräten ausschaut. Laut Presse sollen ja alle Schulen in Lübeck bis Ende 2019 mit WLAN ausgestattet sein. Die AC-Pros werden weiterhin flächendeckend verbaut?

Vielen Dank
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Mitglied: SarekHL
06.03.2019 um 15:45 Uhr
Zitat von Atompiltz:

Ein paar Monate sind ja inzwischen vergangen, sodass ich einfach mal nachfragen wollte, wie das Zwischenfazit mit den Ubiquiti Geräten ausschaut. Laut Presse sollen ja alle Schulen in Lübeck bis Ende 2019 mit WLAN ausgestattet sein. Die AC-Pros werden weiterhin flächendeckend verbaut?

Ja, das ist so.

Aber es scheint Probleme mit den CloudKeys zu geben. Die scheinen hardwaremäßig nicht stark genug zu sein, so dass unter bestimmten Umständen (soweit ich gehört habe, hat es was mit der Nutzung der Hotspot-Coucher zu tun) die Datenbank zerhackstückt wird. Die Stadt ersetzt die Dinger nach und nach durch einen Software-Controller auf einem zentralen Server. Genaueres weiß ich auch nicht.
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Mitglied: wiesi200
06.03.2019 um 16:09 Uhr
Zitat von SarekHL:

Zitat von Atompiltz:

Ein paar Monate sind ja inzwischen vergangen, sodass ich einfach mal nachfragen wollte, wie das Zwischenfazit mit den Ubiquiti Geräten ausschaut. Laut Presse sollen ja alle Schulen in Lübeck bis Ende 2019 mit WLAN ausgestattet sein. Die AC-Pros werden weiterhin flächendeckend verbaut?

Ja, das ist so.

Aber es scheint Probleme mit den CloudKeys zu geben. Die scheinen hardwaremäßig nicht stark genug zu sein, so dass unter bestimmten Umständen (soweit ich gehört habe, hat es was mit der Nutzung der Hotspot-Coucher zu tun) die Datenbank zerhackstückt wird. Die Stadt ersetzt die Dinger nach und nach durch einen Software-Controller auf einem zentralen Server. Genaueres weiß ich auch nicht.

Ist ein Planungsfehler vom Verantwortlichen. Die CloudKeys sind eher für den Heimgebrauch gedacht.
Da gibt's glaub ich auch "große" Controller für so einen Einsatzzweck, bzw. dann die Software Lösung.

Das mit der Datenbank hat aber eher was mit Strom zu tun, bei einem Shutdown/Stromausfall gibt's keinenBateriepuffer. Da würde jede Datenbank schaden nehmen.
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Mitglied: SarekHL
06.03.2019 um 16:17 Uhr
Zitat von wiesi200:

Ist ein Planungsfehler vom Verantwortlichen. Die CloudKeys sind eher für den Heimgebrauch gedacht.
Da gibt's glaub ich auch "große" Controller für so einen Einsatzzweck, bzw. dann die Software Lösung.

Heimgebrauch? Wer setzt denn ein controllergesteuertes wLAN zuhause ein?
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Mitglied: aqui
07.03.2019, aktualisiert um 09:31 Uhr
Ist doch heute schon Commodity.
Wenn du die APs von TP-Link nimmst:
https://www.tp-link.com/de/business-networking/omada-eap/#ceiling-mount- ...
Arbeiten die alle Controller basiert. Der Controller ist in einem AP integriert. Kein externer erforderlich.
Genau wie die Unleashed APs von Ruckus wie z.B. der R310.
https://www.ruckuswireless.com/de/products/access-points
Wobei letztere eher für professionelle Anwendungen in Firmen wie auch in Schulen sind weil sie eben erheblich höher skalierbar in den Userzahlen sind, was die Billigprodukte nicht können.
Das hier spricht da eine sehr deutliche Sprache:
http://wlanpros2.project.ihelphosting.com/wp-content/uploads/2013/02/Wi ...
Mittlerweile sind Controller basierte APs also simpler Standard auch im Heimbereich und auch sehr sinnvoll wenn man mehr als 2 APs betreibt.
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Mitglied: SarekHL
07.03.2019 um 10:18 Uhr
Zitat von aqui:

Mittlerweile sind Controller basierte APs also simpler Standard auch im Heimbereich und auch sehr sinnvoll wenn man mehr als 2 APs betreibt.

Hm, kann man dann das Mesh von AVM auch als controllerbasiert bezeichnen - in dem Sinne wie bei TP-Link, dass der Controller in einem AP eingebaut ist?
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Mitglied: Atompiltz
07.03.2019 um 11:51 Uhr
Hallo und danke für die fixe Rückmeldung!

wir nutzen an einer "Pilotschule" auch die AC Pro Geräte und sind bisher sehr zufrieden. Aktuell wird mit 2 Tabletklassen (á 16 ipads) gearbeitet und einige Lehrer-Handys. Bei den Netzwerkswitchen verwenden wir ebenfalls die Unifi Geräte um dem Gedanken der einheitlichen/zentralisierten Verwaltung nachzukommen. Werden bei euch auch die Switche eingesetzt?

Beste Grüße
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Mitglied: SarekHL
07.03.2019, aktualisiert um 12:10 Uhr
Zitat von Atompiltz:

Werden bei euch auch die Switche eingesetzt?

Also die AccessPoints hängen auch bei den von mir betreuten Schulen an Unifi-Switches. Aber zwischen den Switches gibt es keine eigene Infrastruktur. Das heißt, der Uplink jedes Switches geht in einen der vorher schon vorhandenen ProCurve-Switches.

Der Träger will diese ProCurves, die noch mit 100 MBit laufen, allerdings in diesem Jahr ersetzen. Ob nun durch Ubiquiti oder durch was anderes weiß ich nicht.
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Mitglied: aqui
08.03.2019 um 19:26 Uhr
Hm, kann man dann das Mesh von AVM auch als controllerbasiert bezeichnen
Nein, natürlich nicht. Das ist billige Consumer Hardware. Die hat mit einem Controller basierten WLAN soviel zu tun wie Fisch mit einem Fahrrad.
Ein Mesh ist auch wieder ganz was anderes. In so einem WLAN realisiert man das Backbone zur Versorgung der APs statt mit Draht mit den 5 Ghz Radios.
Dadurch geht die Dual Radio Funktion der APs verloren.
Ist ne ganz andere Baustelle...
Aber zwischen den Switches gibt es keine eigene Infrastruktur.
Das ist genau der Punkt.
Sowas ist in einem strukturierten WLAN Schrott und sollte man nie machen.
Grund ist das man eben auf eine unverlässige Infrastruktur mit sehr mickriger Bandbreite setzt (Funk statt Draht) und so ein sehr schlecht skalierendes WLAN bekommt mit mieser Performance. In Schulen mit sehr hohen User Zahlen ein absolutes NoGo und eine Bastellösung.
Abgesehen davon verliert man die Dual Radio Option also die User automatisch ins 5 Ghz Band zu heben und so zu einer höheren Skalierbarkeit und Userentzerrung zu kommen.
Fazit: Mesh ist in strukturierten WLAN großer Schrott und eine Sackgasse.
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Mitglied: SarekHL
20.03.2019 um 06:26 Uhr
Zitat von aqui:

(Funk statt Draht)
Abgesehen davon verliert man die Dual Radio Option also die User automatisch ins 5 Ghz Band zu heben

Moment, das habe ich nie gesagt. Ich sagte nur, dass es keine eigene Infrastruktur gibt, nicht aber, dass die APs per wLAN verrknüpft sind. Keine eigene heißt, dass die vorhandenen Switches, die auch von der Nicht-Ubiquiti-Hardware genutzt werden, mitgenutzt werden.
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Mitglied: aqui
20.03.2019 um 10:39 Uhr
Dann ist ja alles gut...
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