Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Daten-Ordnung mit System .. aber wie?

Mitglied: aha

Netzwerk mit Sitz im Ausland .. Datenaustausch .. welche Ordner .. welches System?

Hallo zusammen,

ich mache mir gerade Gedanken über unser Netzwerk und
deren Konstellation zwecks Datenaustausch.

Folgendes Szenario:

Deutschland:
MS Small Business Server
4 Clients

Ausland:
Linux Fedora 5 Datenserver
4-5 Clients

Eine VPN-Verbindung zwischen den beiden Servern
habe ich erfolgreich herstellen können.

Wie soll ich nun den Datenaustausch organisieren?
Einen Ordner im Ausland, der als Netzlaufwerk in Deutschland auf jedem Client installiert ist?
Sollte jeder Client eine eigene VPN-Verbindung aufbauen? Oder sollte einer der Server seperat die
Verbindung aufbauen? Sollte dieser dann ein Netzlaufwerk zum anderen Server installiert haben und
diesen dann an seine Clients "weitergeben" ?

Gibt es eigentlich irgendwo bestimmte Konzepte, die man einhalten soll?
Oder sitze ich auf einer Grünen Wiese und darf machen was ich will?

Gibt es zu diesem Thema irgendwelche Lektüren? Wenn ich nach Netzwerk-Büchern schaue,
finde ich meißt nur technische Realisierungen. Wie es technisch geht weiß ich ja, aber
wie mit den Daten umgehen, die entstehen? Basiert das alles auf Erfahrung? Basteln und Probieren??
...

Bitte gebt mir ein paar gute Gedankensprünge, dass ich
einen Anhaltspunkt habe um mich zuerecht zu finden ;-) face-wink

Content-Key: 34339

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Ausgedruckt am: 02.12.2021 um 23:12 Uhr

Mitglied: Bacci
Bacci 17.06.2006 um 11:10:54 Uhr
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Hi,
leider hast Du sehr wenig zu Deiner VPN-Verbindung (Bandbreite, Lan2Lan oder Remote Access, etc. ) sowie zu Deinen Anforderungen geschrieben.

Sicherlich gibt es verschiedene Lösungsansätze, wobei versucht werden sollte, so wenig Traffic wie möglich zu erzeugen, denn schließlich kostet Bandbreite Geld, aber vielleicht spielt das bei Deinem Chef keine Rolle :) face-smile

Da Du auch keine Angabe über die zu verschiebenen Datenmengen gemacht hast ist es schwer eine geeignete Lösung für Deine Vernetzung vorzuschlagen.

Ich denke Du solltest Dir Gedanken über eine Citrix- / Terminal-Server-Lösung oder eine Replikation der beiden Server machen.


MFG
Mitglied: aha
aha 17.06.2006 um 12:06:21 Uhr
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Richtig, einige Angaben habe ich vergessen.

- Mitarbeiter wechseln ihren Standort zu 99% nicht (d.h. keiner geht von DE nach Ausland oder umgekehrt
- Leider haben wir auf beiden Seiten nur eine 1Mbit Verbindung, Telekom sei dank *augenroll*
- VPN Server ist in Deutschland, VPN Client ist der Server im Ausland
- Datenverkehr liegt NOCH bei ~5MB Durchschnitt / Stunde

Da wir in kurzer Zeit sehr schnell mehr Mitarbeiter bekommen werden,
möchte ich jetzt ein richtiges und anständiges Konzept einführen.
Mitglied: sysad
sysad 17.06.2006 um 12:33:49 Uhr
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Welche Art von Daten (Grösse, zeitkritisch etc) müssen denn an allen Standorten zur Verfügung stehen?

Wenn es geht würde ich das mit RDV machen (das kann aber der SBS nicht, also bräuchtest Du noch einen Terminalserver), weil damit die Daten zentral bleiben und nur die Bildschirmdaten über die Leitung müssen. Spart auch Stress mit geöffneten Datenbanken, wenn mal die Verbindung wankt.
Mitglied: aha
aha 17.06.2006 um 14:20:08 Uhr
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naja, das einzige was ausgetauscht wird, sind Dateien (.doc .xls .pdf .jpg .psd .cdr ...)
Zeitkritische Daten (abgleich von Datenbanken, Live-Videobilder usw.) gibt es nicht.

Wie wird das in größeren Firmen geregelt?
Ich stelle mir ein kleines Gebäude mit 50-60 Mitarbeitern vor.
Gibt es da eine vorgegebene Struktur, wie was mit wem verbunden sein sollte?

Ich weiß, dass es kein Patentrezept gibt, aber gewisse Standards müsste
es doch eigentlich geben oder nicht?
Mitglied: aqui
aqui 18.06.2006 um 15:04:17 Uhr
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Da wird es so geregelt, das die Router die VPN Verbindung aufbauen und so beide Netze transparent verbinden als ob du eine Standleitung hast. Leider wird das aus deiner Beschreibung nicht klar ob ihr über öffentliche Netze geht oder ggf. selber eine Standleitung habt, dann wäre natürlich das Thema VPN sowieso überflüssig. Also wird es vermutlich ein öffentliches Netz (Internet) sein was die Verbindung der Standorte bewerkstelligt.

Generell ist es immer wenig hilfreich in einem kommerziellen Umfeld VPN Dienste auf die Server zu verlagern. Aus Sicherheitsgründen und Performance keine gute Lösung zumal eure Company auch noch wachsen soll.
Also 2 VPN Router, die die Netze über eine VPN Verbindung tunneln und dann kannst du transparent Laufwerke von der Gegenseite mounten zum transparenten Datenaustausch sei es über Samba, NFS oder was auch immer.
Mitglied: aha
aha 23.06.2006 um 19:46:27 Uhr
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Ich habe auf beiden Seiten den Linux-Router "IPcop" am laufen.
Mit diesem werde ich nun eine VPN installieren.

Standleitung ist nicht vorhanden.
Daher die Verbindung über öffentliches Netz.

Dank dir für deine Auskunft!
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