Erfahrung im Software Management gesucht

sigmund
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Hallo zusammen,

ich benötige eure Erfahrung im Bereich "SOFTWARE-MANAGEMENT".

Kurz zum Kontext:
Wir nutzen aktuell eine Terminallösung d.h. Benutzer loggt sich ein und Nutzt alle Anwendungen (Office, ERP etc.) über einen Workplace und startet somit eine Session auf dem Server. Da dies sehr träge läuft, haben wir uns entschieden, dass wir weg von der Terminallösung und hin zu lokalem Arbeiten wechseln wollen.

Nun die Frage:
Wir haben ca. 250 Clients und wollen diese logischerweise managen. Eine Software und OS Verteilung sind die Basisanforderungen. Einige Anbieter bieten logischerweise auch eine Lizenzmanagement und eine Inventarisierung der kompletten Netzwerkumgebung dazu.

Was könnt Ihr aus eurer Erfahrung hier neben Baramundi und Intune empfehlen, welches folgende Anforderungen abdeckt:

-> Softwareverteilung
-> OS Verteilung
-> Lizenzmanagement
-> Inventarisierung der Netzwerkumgebung (Analyse aller am Netz verbundenen Clients)

Nice to have:
-> Remote Control: Schnelle und sichere Fernwartung


Ich hoffe Ihr könnt mir etwas für ein mittelständisches Unternehmen empfehlen face-smile

Bleibt Gesund !

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Ausgedruckt am: 19.08.2022 um 12:08 Uhr

Mitglied: Vans66
Vans66 01.07.2022 um 12:42:14 Uhr
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Hallo Sigmund,

Guck dir Mal sccm von Microsoft an. Bei der Größe Anzahl der Client vielleicht sinnvoll.

Ist aber Recht komplex aber hört sich an als wären deine Anforderungen abdeckt.

Für die remotehilfe , würde ich remoteunterdtützung verwenden

Frage neben bei : warum weg von den Terminalserver.
Wie ist denn hier die Verteilung
User pro Terminalserver, Hardware und Verbindungen (intern oder extern)

Gruß vans66
Mitglied: DerMaddin
DerMaddin 01.07.2022 um 12:46:23 Uhr
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Da fällt mir ganz spontan ein Matrix42 und ManageEngine, die verschiebene Produkte bzw. einzeln buchbare Module im Angebot haben, die vieles abdecken.
Mitglied: 148523
148523 01.07.2022 aktualisiert um 12:47:17 Uhr
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Guck dir Mal sccm von Microsoft an.
Der TO hat ja gar kein OS genannt also wird ihm das wenig nützen bei Linux oder Mac OS. face-sad
Abgesehen davon is die Wahl seiner Forenrubrik für den Thread ja auch nicht gerade hilfreich, denn mit "Internet" hat das ja ziemlich wenig zu tun.
Wie gut das es den "Bearbeiten" Knopf gibt... face-wink
Mitglied: Vans66
Vans66 01.07.2022 um 12:50:17 Uhr
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Ja das stimmt, sorry .

Bin jetzt Mal von Windows ausgegangen.

Aber sccm, soweit ich mich nicht irre kann auch mit manchen linux dist umgehen

Gruß vans66
Mitglied: Sandwichmaker
Sandwichmaker 01.07.2022 um 12:51:14 Uhr
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Warum wollt ihr denn weg von vom Terminalserver ?
Ihr würdet euch doch so viel mehr Arbeit machen ?

Ansonsten würde ich auch sccm empfehlen sieht anfangs ziemlich umfangreich aus aber wenn man sich mit beschäftigt hat, erfüllt es locker eure Ansprüche und noch viel mehr.

Baramundi würde ich nicht empfehlen da es einfach unglaublich teuer ist.

MfG
Mitglied: DerMaddin
DerMaddin 01.07.2022 um 13:00:59 Uhr
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Terminal Server kann Segen aber auch Fluch sein. Je nach Umfang, Art der Software, Anzahl der User, Nutzungsart, kann das Eine oder Andere besser sein. Einige Softwaretitel (Windows Welt) lassen keine TS Nutzung zu, entweder aus Lizenzgründen oder weil es einfach technisch nicht geht.

User ausschließlich über TS (oder VDI etc.) zu versorgen, erfordert auch ein starkes/großes Backend. Es ist immer eine Frage der Administration und des Geldes.
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 01.07.2022 um 13:05:55 Uhr
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Hallo,

schau Dir auch mal die RMM-Programme für Systemhäuser an.
Die sind sehr vielseitig.

Stefan
Mitglied: Sigmund
Sigmund 01.07.2022 um 13:45:29 Uhr
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Vielen Dank für deinen Hinweis Stefan !

Grüße
Mitglied: Sigmund
Sigmund 01.07.2022 um 13:47:01 Uhr
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Zitat von @DerMaddin:

Terminal Server kann Segen aber auch Fluch sein. Je nach Umfang, Art der Software, Anzahl der User, Nutzungsart, kann das Eine oder Andere besser sein. Einige Softwaretitel (Windows Welt) lassen keine TS Nutzung zu, entweder aus Lizenzgründen oder weil es einfach technisch nicht geht.

User ausschließlich über TS (oder VDI etc.) zu versorgen, erfordert auch ein starkes/großes Backend. Es ist immer eine Frage der Administration und des Geldes.

Das ist aktuell bei uns eher ein Fluch... Der Hersteller selber ist seit 6 Monate samt Entwickler an dem Problem und kommen leider nicht zu einer Lösung. Diverse Dienstleister haben schon lange aufgegeben.
Mitglied: Sigmund
Sigmund 01.07.2022 um 13:48:01 Uhr
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Zitat von @148523:

Guck dir Mal sccm von Microsoft an.
Der TO hat ja gar kein OS genannt also wird ihm das wenig nützen bei Linux oder Mac OS. face-sad
Abgesehen davon is die Wahl seiner Forenrubrik für den Thread ja auch nicht gerade hilfreich, denn mit "Internet" hat das ja ziemlich wenig zu tun.
Wie gut das es den "Bearbeiten" Knopf gibt... face-wink

Sry ist mein erster Beitrag hier .. Ja OS = Microsoft.
Mitglied: Sigmund
Sigmund 01.07.2022 um 13:51:43 Uhr
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Zitat von @DerMaddin:

Da fällt mir ganz spontan ein Matrix42 und ManageEngine, die verschiebene Produkte bzw. einzeln buchbare Module im Angebot haben, die vieles abdecken.

ManageEngine ist ein guter Hinweis.
Matrix42 wird von einigen Dienstleister abgeraten da diese wohl für Konzerne geeignet sei (preislich).
Mitglied: 148523
148523 01.07.2022 um 14:05:38 Uhr
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Man muss auch nicht auf jeden Thread mit einem Einzelthread antworten sondern kann es übersichtlich in einem machen mit einem @... face-wink
https://administrator.de/faq/8
Mitglied: em-pie
em-pie 01.07.2022 um 15:58:53 Uhr
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Moin,

Bevor ihr hier vielleicht beginnt, unnötig Geld zu verbrennen:
Erzähle mal etwas zu euren RDS-Servern:
OS? RAM? CPU? Wie viele User pro TS (ich hoffe, es sind nicht alle 250 auf einem TS)? TS virtuell oder auf Blech? Welche Applikation zickt nach eurer Meinung rum?
Wenn virtuell: wie ist das Storage angebunden? FC? iSCSI (mit > 10GBit-s)? Oder lokal im Host per SAS (und keinen Disks mit 5.400 Upm)?

Vielleicht können wir ja euer Problem in der Wurzel beheben.

Denn „mal eben“ 250 Fatclients anschaffen können je nach Modell sicherlich schon mal 125.000€ und mehr bedeuten (gut, mit der Zeit, in denen ihr (IT & User) euch herumschlagt, kann sich das schnell rechnen…
Mitglied: farddwalling
farddwalling 02.07.2022 um 20:07:00 Uhr
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Da würde ich, ähnlich wie em-pi, aber tatsächlich auch erstmal am jetzigen Problem schauen.
Je nachdem was ihr da für Software habt, wo die sich hin verbindet, Datenbank, etc, kann es ja sein, dass es gar nicht besser wird.

Ansonsten, wir setzen ManageEngine DesktopCentral onPremise, mit knapp 600 Endpoints (inkl. MDM) ein. Sehr zufrieden
Mitglied: Sigmund
Sigmund 04.07.2022 um 10:26:42 Uhr
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Wir haben Citrix im Einsatz und haben bereits 3 Techniker auf unseren Systemen gehabt, welche die komplette Infrastruktur analysiert haben. Ich verstehe die Rückfragen, jedoch haben wir vollständige Fatclients im Einsatz, welche sich quasi nur auf den Terminalserver verbinden. Und ehrlicherweise neben Officeprodukten ist das ERP-System im Einsatz - und das wars. Pilotphase haben bereits ergeben, dass lokales Arbeiten absolut keine Probleme bereitet und die erwartende Performance abliefert.

Falls es jemanden interessiert: Über Citrix werden ca. 15 Server bereitgestellt, der Benutzer wird zufällig auf einen der vServer verteilt und arbeitet auf einem Terminalserver. Diverse Logfiles und Crashdumps wurden seitens Citrix analysiert und ebenso einige Änderungen (auch Hardware angepasst etc.). Ebenso hatten bereits 3 große Dienstleister, welche sich auf Citrix spezialisiert haben, dass Vergnügen die komplette Infrastruktur zu analysieren.

Wir sind jedoch trotzdem aktuell dabei, andere Meinungen ins Haus zu holen um keine Details zu überspringen. Eine Umstellung - einfach nach Bauchgefühlt - wird es so nicht geben.

ManageEngine habe ich bereits Kontakt aufgenommen und bin aktuell am evaluieren.

Vielen Dank für die nette Diskussion und die hilfreichen Tipps face-smile
Sigmund
Mitglied: DerNussi
Lösung DerNussi 04.07.2022 um 11:47:31 Uhr
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Moin,

wie bereits erwähnt sollte SCCM (oder mittlerweile MECM) alles nötige abdecken.
Der ist zwar unglaublich mächtig, aber auch nicht ganz einfach in manchen Punkten.

Der Trend für Microsoft geht natürlich auch hier in die Cloud und früher oder später vermutlich vollständig zu Intune.
Leider ist Intune nicht im Ansatz so mächtig (und vor allem nachvollziehbar - Logs!!!) wie der SCCM.

Du hast aber mit Co-Management (SCCM - Intune) die Möglichkeit mit beiden Systemen zu arbeiten und dann langsam den Übergang zu wagen, wenn der SCCM mal verschwinden soll.