Marode Netzwerk-Infrastruktur im kleinen Unternehmen - wo anfangen?

stephanx
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Guten Abend zusammen,

es geht um einen kleinen Betrieb (Kfz-Werkstatt) mit einer recht wirren und planlosen Netzwerkstruktur und Datensicherung, welche ich so langsam mal richten möchte.

Das gesamte Netzwerk läuft ohne Domäne, wo mehr oder weniger wild einfach hier und da Freigaben auf verschiedene Teile anderer PCs erteilt wurden. Wichtig ist zumindest das Rechnungsprogramm, welches auf einem alten HP DL160 G6 läuft, auf dem WinServer 2012 R2 läuft. Dieser besitzt einen seperaten Raid-Controller und zwei Platten und die Daten werden gelegentlich auf externen Platten gesichert, allerdings weiß keiner wie lange die Hardware noch macht und es ist fraglich wie gut bzw. schnell ich das ganze wieder ans laufen bekomme, sollte hier mal was den Geist aufgeben.

Da ich mich in dem ganzen Bereich nur laienhaft auskenne, weiß ich leider garnicht so recht wo ich überhaupt anfangen sollte. Neuer Server? NAS zur automatischen Datensicherung? Wie das Serverbetriebssystem sichern um es evtl. auf einem anderen PC wieder zum laufen zu bekommen? Wie kann man das Netzwerk vernünftig aufbauen? Vielleicht komplett von vorne anfangen?

Wichtig ist wie gesagt das Rechnungsprogramm auf dem Server. Es sind 4 Clients die da drauf zugreifen. Es gibt noch 3 andere PCs, welche aber lediglich auf einen gemeinsamen Ordner zugreifen müssen um hin und wieder ein paar Daten hin und her zu schicken. Auch würde ich das ganze gerne etwas absichern falls doch mal ein Mitarbeiter irgendwo am PC rumwurschtelt wo er nix dran verloren hat.

Eine komplette Anleitung würde wohl bei weitem den Rahmen sprengen und verlange ich auch garnicht aber für den ein oder anderen Tipp wo man anfangen sollte ohne dass direkt ein Profi ran muss wäre ich sehr dankbar.

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Ausgedruckt am: 18.05.2022 um 03:05 Uhr

Mitglied: cykes
cykes 26.01.2022 um 06:08:40 Uhr
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Moin,

wie bist Du denn zu dem Auftrag gekommen und bist Du ein Dienstleister oder machst Du das als Freundschaftsdienst?

Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass sobald Du Hand anlegst, Du auch verantwortlich dafür bist. Wie schnell kannst Du vor Ort sein, wenn morgens um 7 bei Arbeitsbeginn nix mehr läuft?

Bei jeglicher Änderung wird das schwierigste sein, den eingefahrenen Workflow der Mitarbeiter zu ändern, kannst Du entsprechende Schulungen durchführen?

Gibt es für die eingesetzte Branchensoftware ("Rechnungsprogramm" etc.) noch Support?

An Deiner Stelle wäre ich äußerst vorsichtig, mangels Expertise kann die Sache schnell nach hinten losgehen. Das darf vermutlich auch alles nix kosten, auch wenn Deine Ansätze erstmal vernünftig klingen.

Gruß

cykes
Mitglied: lcer00
lcer00 26.01.2022 um 07:32:29 Uhr
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Hallo,

Fang bei den aktuellen Systemanforderungen des Rechnungsprogramms an. Daraus ergibt sich der Rest.

Grüße

lcer
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 07:39:53 Uhr
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Moin..
eine komplette Anleitung würde wohl bei weitem den Rahmen sprengen und verlange ich auch garnicht aber für den ein oder anderen Tipp wo man anfangen sollte ohne dass direkt ein Profi ran muss wäre ich sehr dankbar.

als erstes würde ich mal bei der WAWI (Rechnungs-Programm) nachfragen, ob es eine aktuelle Version gibt, und ob die unter Server 2019/ 2022 läuft, und was eine Migration kostet!

dann würde ich an deiner stelle etwa 15.000 € Netto in die Hand nehmen, und einen kleinen neuen Server kaufen ( die leistung hängt von der WAWI ab, dort besser mal nach den eckdaten fragen) ich denke aber, das du dort mit etwa 5K im rennen bist, ohne Software... dann kommen noch Server OS + Cals, Datensicherung + Software! als nächstes eventuell Router / Switch / AV Software etc..

an deiner stelle, lass das sein- da sollte ein Profi ran- du hast keine Ahnung / Erfahrung... bekommst evtl. das Setup mit hilfe des Internets hin- was ist aber mit Fehlern?
frage besser ein Systemhaus, und schaue dort zu, wie das Netzwerk aufgebaut wird!


Frank
Mitglied: Visucius
Visucius 26.01.2022 aktualisiert um 07:42:56 Uhr
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Zitat von @lcer00:

Hallo,

Fang bei den aktuellen Systemanforderungen des Rechnungsprogramms an. Daraus ergibt sich der Rest.

Grüße

lcer

… und versuche das mit nem entsprechenden NAS als Server-Ersatz zu managen. Macht am Ende den Admin-Aufwand deutlich geringer.

würde ich an deiner stelle etwa 15.000 € Netto in die Hand nehmen,
Genau mein Humor! 😂
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 07:46:27 Uhr
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Moin...

@Visucius
… und versuche das mit nem entsprechenden NAS als Server-Ersatz zu managen. Macht am Ende den Admin-Aufwand deutlich geringer.
na... ob das die WAWI auch Supportet ist fraglich....

übrigens... ich habe gesehen das Zahnätzte auch nicht schlecht verdienen- ich würde gerne nebenbei Zähne ziehen und Zahnersatz ( 3D Drucker) herstellen... möchte jemand mein erster Patient sein?


Frank
Mitglied: Visucius
Visucius 26.01.2022 aktualisiert um 08:13:57 Uhr
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na... ob das die WAWI auch Supportet ist fraglich....
deshalb: "versuche"!

Zahnärzte: Kein Problem, mach nen Doktor, krakle 60 Seiten "Doktorarbeit" voll, finanziere eine gut geschmierte und vernetzte Ständevereinigung die mit Krankenkassen so "verhandelt", dass Deine Flausen gezahlt werden. Und schon flutscht das ... kein Mensch fragt, was Du vorher gemacht hast!

Übrigens: Während Du noch ne Zahnlücke suchst, hat der TE schon seinen Kunden ;-) face-wink

PS: Ich frage ja immer ... meine Zahnärztin hat vorher Literaturwissenschaften in Ungarn studiert ... ;-) face-wink
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 08:26:26 Uhr
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Moin...
Zahnärzte müssen keinen Doktor machen, deswegen kann ich mir die Doktorarbeit sparen...

so... wer will der erste sein , freiwillige vor :-) face-smile


Frank
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 26.01.2022 um 10:29:17 Uhr
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"wo anfangen"
Mit einem langfristigem Konzept was den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kunden entspricht!
Danach kann man festlegen was wann gemacht wird.

Jetzt nur einen Teil, den Server, zu ändern und zu sagen "den Rest überlegen wir uns später" führt regelmäßig zu mehr Kuddelmuddel und Kosten.

Stefan
Mitglied: StephanX
StephanX 26.01.2022 um 11:12:14 Uhr
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Morgen zusammen. :) face-smile

Also ich arbeite in dem Betrieb, bin also jeden Tag da. Das Rechnungsprogramm wird regelmäßig mit Updates versorgt und sollte problemlos auf aktueller Software und niedrigen Systemanforderungen laufen. Migration mit Hilfe des Supports auf einen neuen Server ist kein Thema, wurde wohl schonmal gemacht.

Da ich hier hauptsächlich am PC mit der Software arbeite, sollte es auch keine Probleme bzgl. Mitarbeiter bei Ausfällen geben. Notfalls geht es auch ein paar Std. ohne PC wenn mal was ausfällt.

Ein neuer Server wird denke ich mit als erstes zur Debatte stehen, da ich bei dem alten Ding nicht weiß wie lange er noch macht.

Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich wie man kostengünstig an das Thema Datensicherung ran geht bzw. was an Hardware und Software angeschafft werden sollte damit das schonmal sauber (und automatisiert?) funktioniert.
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 26.01.2022 aktualisiert um 17:18:02 Uhr
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Hallo,
das Minimum-Konzept was ich auch bei KMU-Kunden fahre ist:
- Server mit ESXi (hier den aktuellen Server virtualisieren)
- Sicherung auf ein QNAP NAS (die Zugangsdaten hat nur das Backup-Programm)
- Tägliches kopieren der Sicherungen vom NAS auf 2-3 USB Festplatten die das Gebäude verlassen

Backup A
ESXi 5 Jahres Lizenz ohne Support
Veeam Backup und Replication free oder Altaro VM Backup in einer "Backup-VM mit Windows 10"

Backup B
ESXi free
Veem free Endpoint um einzelne VMs zu sichern

Wer möchte kann gerne einen gebrauchten Server mit ESXi daneben stellen um eine schnelleres Restore zu ermöglich. Ein schnelles Restore ist deutlich günstiger als Hochverfügbarkeit.

Und wenn Jemand wieder mal sagt, dass 5000 Euro für einen Server zu viel seien. Verteilt auf 60 Monate sind das unter hundert Euro im Monat. Die meisten Firmen geben mehr für Getränke und Kaffee aus.

Tipp: Nimm ein Systemhaus um die Ecke dazu. Für die Planung und um bei der Installation zu helfen. Man muss ja nicht alle Fehler auf die harte Tour lernen. Die müssen ja nicht alles machen.

Stefan
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 11:29:59 Uhr
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@StephanX

Da ich mich in dem ganzen Bereich nur laienhaft auskenne

Keine guten Voraussetzungen, oder?

Also ich arbeite in dem Betrieb, bin also jeden Tag da

Noch ... ;-) face-wink

was an Hardware und Software

Das hängt von der WaWi ab, über die Du uns ja immer noch nicht in Kenntnis gesetzt hast. Aber fürs backup kann ich Dir so etwas oder so etwas empfehlen, da ist "active backup for business" bereits an board, das sichert recht unaufgeregt und zuverlässig. Konfiguration ist auch simpel. Ansonsten VEEAM community edition - macht auch was es soll.
Mitglied: lcer00
lcer00 26.01.2022 um 11:33:06 Uhr
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Hallo,
Zitat von @StefanKittel:

Hallo,
das Minimum-Konzept was ich auch bei KMU-Kunden fahre ist:
- Tägliches kopieren der Sicherungen vom NAS auf 2-3 USB Festplatten die das Gebäude verlassen
Das Konzept ist von. Das kopieren und transportieren der Kunde. Klappt das denn?

Grüße

lcer
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 26.01.2022 um 11:39:22 Uhr
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Zitat von @lcer00:
Zitat von @StefanKittel:
- Tägliches kopieren der Sicherungen vom NAS auf 2-3 USB Festplatten die das Gebäude verlassen
Das Konzept ist von. Das kopieren und transportieren der Kunde. Klappt das denn?
Ja, denn der Kunde benutzt eine kleine Software von mir dazu.
Im Prinzip eine Robocopy-GUI welches den Laufwerksbuchstaben erkennt und am Ende einen Zustand per API etwas an meinen Server senden.
So kann ich sehen ob der Kunde es gemacht hat und auf welche HDD.

Was ich "natürlich" nicht sehen kann ist, ob die HDD das Gebäude verlässt.
Mehr als Informationen und nachfragen sehe ich hier nicht als meine Aufgabe.
Wir sprechen hier von KMU ohne IT-Person mit meist 5-10 PCs.
Mitglied: WienersC
WienersC 26.01.2022 um 12:17:40 Uhr
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Ich lese hier nur "Ich möchte hobbymäßig alten Pfusch in neuen Pfusch überführen". Es gibt Leute, die machen sowas professionell zu kulanten Preisen (die sich immer rechnen, wenn man es hinterher ordentlich hat).
Mitglied: Visucius
Visucius 26.01.2022 aktualisiert um 12:53:48 Uhr
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Das Rechnungsprogramm wird regelmäßig mit Updates versorgt und sollte problemlos auf aktueller Software und niedrigen Systemanforderungen laufen.

Die Frage ist, wie die DB dieses Programms installiert sein muss. Auf nem Windows-Share (Server?), reicht nen NAS-SMB-Share, muss auf dem Server ein "Verwaltungs-Host" ggfs. unter Windows laufen, wie werden die Zugriffe gemanaged, usw.

Dafür gibts beim Rechnungsprogramm-Anbieter aber ne Anforderungsliste, ggfs. kann man mit dem Support dort auch Alternativen durchspielen. Die wissen ja, was sich bei ihren Kunden bewährt hat.

Achte bei MS auf die Lizenzthematik. Ne "Server-Lizenz" alleine reicht normalerweise nicht, wenn noch Clients darauf zugreifen dürfen/müssen/sollen.

Du siehst aber, hier gehen die Meinungen dazu auseinander. Begibst Du Dich in das MS-Lizenz-Moloch, dann schlägt sich das preistreibend in HW, SW und (laufendem) Support nieder. Das ist so ein wenig das Problem. Ich sehe sowas skeptisch, weil ich es auf die Arbeitsplätze umlege - andere dagegen, leben (u.a.) davon.

Deshalb gibt am Ende die Rechnungssoftware "den Takt vor".

VG
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 12:51:02 Uhr
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Moin..

von was für einer
Das Rechnungsprogramm
Software reden wir eigentlich?

Da ich hier hauptsächlich am PC mit der Software arbeite, sollte es auch keine Probleme bzgl. Mitarbeiter bei Ausfällen geben.
oha..
Notfalls geht es auch ein paar Std. ohne PC wenn mal was ausfällt.
sagst du, oder sagt das der Chef?

Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich wie man kostengünstig an das Thema Datensicherung ran geht bzw. was an Hardware und Software angeschafft werden sollte damit das schonmal sauber (und automatisiert?) funktioniert.
nun... kostengünstig ist ja auslegungssache... ich kann dir jetzt möglichkeiten aufzählen, ob du das auch so umsetzen kannst ist fraglich- wichtig ist auch immer eine Offline Sicherung zum NAS... nutze dazu RDX Laufwerke..
nur die Daten zu sichern reicht nicht, es muss auch überprüft werden ob ein restore möglich ist, mit Prüfung etc...
der Satz " Datensicherung OK" hat nix zu sagen, ob das so ist, merkst du erst bei Prüfung!
kostengünstig und lohnend war es, wenn du erfolgreich ein restore gemacht hast!
ist kein Restore möglich, waren schon 10 euro zu teuer...

also, überlege mal, ob es nicht besser ist, einen Profi zu besorgen- dir fehlt schätzungsweise 98% von dem, was du wissen musst...

Frank
Mitglied: lcer00
lcer00 26.01.2022 um 13:05:42 Uhr
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Hallo,
Zitat von @WienersC:

Ich lese hier nur "Ich möchte hobbymäßig alten Pfusch in neuen Pfusch überführen". Es gibt Leute, die machen sowas professionell zu kulanten Preisen (die sich immer rechnen, wenn man es hinterher ordentlich hat).
Und am ÖKO-Gütesiegel erkennt der Verbraucher dann, das die gewählte IT-Firma immer Bio-Caffee trinkt ist? Das Thema hatten wir hier schon oft. Ihr verweist immer auf die "Guten", die das dann schon machen. Besser wären hier Infos zu:
  • Was soll der TO denn für Angebote einholen?
  • In welche Richtung kann es strategisch gehen.
  • Was wäre zu wenig, was zu viel?

Stellt Euch den TO doch nicht als Rummurkser, der keine Ahnung hat vor. Stellt Euch ihn lieber als "Berater der Geschäftsführung für Technik-im-allgemeinen" vor, der gerade Spezialistenrat einholt. :) face-smile

Grüße

lcer
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 13:10:19 Uhr
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@lcer00

der keine Ahnung hat

Hat er nicht! ICH.BIN.NICHT.KÄUFLICH!!!

Insgesamt sehe ich das aber auch eher entspannt, das setup sollte überschaubar sein ... und mitunter ersetzt goodwill zumindest partiell Spezialwissen.

LG, Thomads
Mitglied: 148656
148656 26.01.2022 um 13:18:45 Uhr
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Zitat von @keine-ahnung:

@lcer00

der keine Ahnung hat

Hat er nicht! ICH.BIN.NICHT.KÄUFLICH!!!

Aber bestechlich? :-D face-big-smile

Gruß
C.C.
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 13:20:21 Uhr
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@C.Caveman

Aber bestechlich?

Natürlich - ist ja nicht schändlich!

LG, Thomas
Mitglied: 148656
148656 26.01.2022 um 13:27:18 Uhr
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Zitat von @keine-ahnung:

@C.Caveman

Aber bestechlich?

Natürlich - ist ja nicht schändlich!

LG, Thomas

Sehr gut. Es ist immer von Vorteil, wenn man seinen Wert beziffern kann ;-) face-wink


Gruß
C.C.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 13:48:15 Uhr
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Moin...
Zitat von @lcer00:

Hallo,
Zitat von @WienersC:

Ich lese hier nur "Ich möchte hobbymäßig alten Pfusch in neuen Pfusch überführen". Es gibt Leute, die machen sowas professionell zu kulanten Preisen (die sich immer rechnen, wenn man es hinterher ordentlich hat).
Und am ÖKO-Gütesiegel erkennt der Verbraucher dann, das die gewählte IT-Firma immer Bio-Caffee trinkt ist? Das Thema hatten wir hier schon oft. Ihr verweist immer auf die "Guten", die das dann schon machen. Besser wären hier Infos zu:
  • Was soll der TO denn für Angebote einholen?
hatte ich oben stichpunktartig beschrieben, allerdings wissen wir nix wirkliches über die zustände vor ort!
das kann nur jemand vor ort wirklich bestimmen, hach rücksprache mit dem " Rechnungsprogramm"
* In welche Richtung kann es strategisch gehen.
das kann nur der Kunde bestimmen...
* Was wäre zu wenig, was zu viel?
wie gesagt, keiner hat vor ort etwas gesehen, aber etwa eine Faustregel so über den Daumen sagt ca. etwa 15K...
wenn jetzt alle 7- 8 PC´s ausgetauscht werden müssen, natürlich noch mehr!

Stellt Euch den TO doch nicht als Rummurkser, der keine Ahnung hat vor. Stellt Euch ihn lieber als "Berater der Geschäftsführung für Technik-im-allgemeinen" vor, der gerade einholt. :) face-smile
und, sich "Spezialistenrat" in einem Forum zu holen, ohne das jemand etwas gesehen hat, wäre reine spekulation!
bei aller Liebe, aber das geht so nicht!

Grüße

lcer
Frank
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 14:36:09 Uhr
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@Vision2015

bei aller Liebe, aber das geht so nicht

Hast Du nicht für diese Ministruktur einen Serverpreis (von mir aus auch mit backup-Lösung) für 15k netto in's Feld geführt? Das sind für mich (als nicht Vorsteuerabzugsberechtigten) knappe 18.000 Teuronen. Für einen Server, auf dem lediglich eine Datenbank läuft? Hat das Teil dann massivgüldene Wände? Brillanten statt LED?

Ich habe letztes Jahr meine Serverhardware getauscht - mit 2 Xeon Gold und 160GB RAM nebst SAS-HDD ohne Ende, das gab es von HPE für deutlich unter brutto 10k. Da laufen knapp 10 VM drauf ...

Wenn das setup des TO ist wie beschrieben, reicht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit irgendwas auf dem level eines Microserver GEN10 für 'nen Tausi + Sicherungs- und Sicherheitslösung.

LG, Thomas
Mitglied: Trommel
Trommel 26.01.2022 um 15:47:12 Uhr
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Zitat von @keine-ahnung:

@Vision2015

bei aller Liebe, aber das geht so nicht

Hast Du nicht für diese Ministruktur einen Serverpreis (von mir aus auch mit backup-Lösung) für 15k netto in's Feld geführt? Das sind für mich (als nicht Vorsteuerabzugsberechtigten) knappe 18.000 Teuronen. Für einen Server, auf dem lediglich eine Datenbank läuft? Hat das Teil dann massivgüldene Wände? Brillanten statt LED?

Ich habe letztes Jahr meine Serverhardware getauscht - mit 2 Xeon Gold und 160GB RAM nebst SAS-HDD ohne Ende, das gab es von HPE für deutlich unter brutto 10k. Da laufen knapp 10 VM drauf ...

Wenn das setup des TO ist wie beschrieben, reicht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit irgendwas auf dem level eines Microserver GEN10 für 'nen Tausi + Sicherungs- und Sicherheitslösung.

LG, Thomas

Für die reine Serverhardware vielleicht, da ist aber noch kein Handgriff gemacht. Da kommt schon noch einiges dazu.
Mitglied: Bosnigel
Bosnigel 26.01.2022 um 16:12:50 Uhr
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Mein Vorgehen bei sowas:

Als erstes - Datensicherung. Und die muss überprüft werden.
Meist wird da nur irgendwas zusammengefrickelt und nur mit Glück ist nie was passiert.
Für die Datensicherungen nehme ich immer NAS.


Dann schauen was nicht ausfallen darf. Wenn die Kiste(n) die nicht ausfallen dürfen über ihren Zenith sind - einen nach dem Anderen austauschen.

Aber für 7 Kisten einen Server hinstellen von denen 3 eh nur auf irgendwelche Freigaben rumhängen?
Wenn man sich den Server sparen kann - ich mag es einfach.
Und die Freigaben für die 3 Rechner kommen mit aufs NAS.
Mitglied: Datenreise
Datenreise 26.01.2022 um 16:17:10 Uhr
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Moin StephanX,

wenn Eure größte Sorge die Hardware des Server ist, derzeit aber noch nicht klar ist, wie es "softwareseitig" weitergehen soll (bzw. ob Euer Rechnungsprogramm auf neueren Systemen läuft), würde ich Euch eine Virtualisierung empfehlen.

Ihr kauft also einen neuen Server, der für diese Aufgabe gerüstet ist (beraten lassen!). Viel RAM ist Pflicht, unter 32 GB braucht man gar nicht anfangen.
Mit dem Server kauft ihr eine Lizenz für Windows Server 2022 Essentials (billiger als Standard und braucht auch keine teuren CALs), installiert diesen oder lasst den Händler vorinstallieren. Im Windows Server wird dann die Rolle "Hyper-V-Server" eingerichtet (ausschließlich!).

Anschließend dieser Anleitung folgen, um aus Eurem bisherigen Server eine VM zu erstellen.
Wenn alles sauber funktioniert, braucht es keine Anpassungen an den Clients zu geben, sie bemerken den Unterschied nicht. Wichtig ist natürlich, dass der bisherige physische Server zumindest vom Netzwerk getrennt wird, bevor die neue VM und erst Recht bevor die Clients gestartet werden.

Großer Vorteil an dieser Vorgehensweise: Es ist eine schnelle Abhilfe gegen die "Hardware-Panik", zusätzlich kann man (ohne weitere Lizenzkosten) eine zweite VM mit Windows Server 2022 erstellen und dann, wenn alles gründlich recherchiert und vorbereitet wurde, alle Anwendungen von 2012 R2 auf 2022 migrieren - um danach den 2012 R2 abzuschaffen. Alles was heute "Freigaben anderer PCs" sind, könnte man direkt schon auf den Server 2022 legen - hier müssen dann natürlich die Pfadangaben in den Clients angepasst werden.

Das ist alles nicht trivial, aber auch kein Hexenwerk. Je nachdem wie gut Du Dich auskennst und wieviel Risiko Du tragen willst, solltest Du Dir aber durchaus überlegen, Dir helfen zu lassen.

Nebenaspekt: Wenn Dir die Migration gelingt, kannst Du davon ausgehen, dass Du ab sofort bis in alle Ewigkeiten "der Typ" im Betrieb für sämtliche IT-Fragen bist. Mit allen positiven wie negativen Konsequenzen.
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 16:37:25 Uhr
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@Datenreise

Für die reine Serverhardware vielleicht, da ist aber noch kein Handgriff gemacht

Datt will der TO ja offenbar selbst machen ... habe ich ja auch - und mein setup ist deutlich komplexer. So kann er wirklich "klein anfangen" und mit der Zeit wachsen.

Anschließend dieser Anleitung folgen, um aus Eurem bisherigen Server eine VM zu erstellen

Das ist ein 2012R2 - der läuft nächsten Oktober eh in's EOL. Besser gleich ein sauberer Neustart.

zusätzlich kann man (ohne weitere Lizenzkosten) eine zweite VM mit Windows Server 2022 erstellen

Mit einem Server essentials? Das wäre neu. Die Idee mit dem Essentials selbst ist sicher o.k., bei den Anforderungen (kein AD) würde ich den direkt auf's Blech installieren - wenn die WaWi Windows 2022 überhaupt verträgt ... aber ich bin halt bloss Laie.

LG, Thomas
Mitglied: Vision2015
Vision2015 26.01.2022 um 16:44:41 Uhr
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Moin Thomas
Zitat von @keine-ahnung:

@Vision2015

bei aller Liebe, aber das geht so nicht

Hast Du nicht für diese Ministruktur einen Serverpreis (von mir aus auch mit backup-Lösung) für 15k netto in's Feld geführt? Das sind für mich (als nicht Vorsteuerabzugsberechtigten) knappe 18.000 Teuronen. Für einen Server, auf dem lediglich eine Datenbank läuft? Hat das Teil dann massivgüldene Wände? Brillanten statt LED?
ja... genau :-) face-smile
ja.. ich habe ja gesagt, so über den Daumen! wir wissen nicht mal ob das Ding MS SQL hat, und die DB 20 GB auf dem Buckel hat usw... usw...
jetzt rechne mal.. USV, Server, Switch, Router... etc.. dann Server OS, AV Lösung mit etws Pech MS SQL...
mindestens einen Neuen PPC mit Office usw... Die WAWI wird der Supporter machen, natürlich auch nicht kostenlos... Backup Software, Backup NAS... RDX für Extern... usw...
da bist du eben schnell mal bei 15K....

Ich habe letztes Jahr meine Serverhardware getauscht - mit 2 Xeon Gold und 160GB RAM nebst SAS-HDD ohne Ende, das gab es von HPE für deutlich unter brutto 10k. Da laufen knapp 10 VM drauf ...
ja. ja... aber den rest hattest du ja... er fängt wohl bei 0 an....

Wenn das setup des TO ist wie beschrieben, reicht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit irgendwas auf dem level eines Microserver GEN10 für 'nen Tausi + Sicherungs- und Sicherheitslösung.
das wissen wir nicht, wir kennen nicht sein Netzwerk und Umgebung!

LG, Thomas
Frank
Mitglied: Datenreise
Datenreise 26.01.2022 um 17:50:53 Uhr
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Zitat von @keine-ahnung:
Das ist ein 2012R2 - der läuft nächsten Oktober eh in's EOL. Besser gleich ein sauberer Neustart.

Naja, noch über 1,5 Jahre im erweiterten Support, das ist jetzt nicht zwingend, den direkt abzulösen.
Natürlich, wenn klar ist, dass alle benötigten Anwendungen auf 2022 laufen, würde ich das auch so machen, aber so wie ich den TE verstehe, macht zunächst mal die Hardware Sorgen, weswegen alles etwas pressiert.


Mit einem Server essentials? Das wäre neu. Die Idee mit dem Essentials selbst ist sicher o.k., bei den Anforderungen (kein AD) würde ich den direkt auf's Blech installieren - wenn die WaWi Windows 2022 überhaupt verträgt ... aber ich bin halt bloss Laie.

2022 Essentials unterstützt das, ja. Die Lizenz deckt es ab. Direkt auf's Blech geht aber nur, wenn wirklich sämtliche Abhängigkeiten klar sind (s.o.) - und das scheint aus Sicht des TE ein recht weiter Weg zu sein.
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 18:00:00 Uhr
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Hi Frank,

zunächst hat der TO ja nur vom Server gesprochen ... unterstellen wir mal, dass die WaWi mit einer 4 core-CPU auskommt, dann reicht so ein Minidingens von HPE aus, wenn die auf einem SQL rödelt, steckt man nochmal 16 GB drauf, mit 32 Gig ist man da sicher mehr als gut bedient.
Bruttopreise:

Server + weitere 16 GB RAM + weitere 1TB SATA-HDD + ILO-Karte - macht round about 1150 Brutto.
OS 300 Brutto
NAS 700 Brutto
USV 270 Brutto
AV-Lösung: Windows defender - für umme
Systemsicherung: ist bei der Synology dabei (active backup for business)
DB-Sicherung (wenn SQL Express) - für umme
Switch: besserer 8-Port-Desktopswitch vom Grabbeltisch - 50 Brutto
externes RDX-Laufwerk - 170 Brutto
Medien nach Notwendigkeit

Da wären wir in summa bei 2.650 Teuronen + RDX-Medien brutto und weit entfernt von Deinen 17.850 Ocken ...

Schlecht leben muss nicht billig sein ;-) face-wink

LG, Thomas
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 18:04:17 Uhr
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@Datenreise

2022 Essentials unterstützt das, ja.

Ich bin Laie und habe noch nie ein Essential-OS in der Hand gehabt, aber irgendwie klingt das hier anders?

LG, Thomas
Mitglied: Datenreise
Datenreise 26.01.2022 um 18:28:02 Uhr
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Nö, da steht genau das, was meine Aussage ist:
"Die Windows Server Essentials-Lizenz erlaubt eine Installation eines phsikalischen und virtuellen Essentials-Servers, wenn der physikalsiche Server ausschließlich die Hyper-V Rolle für die Virtualisierung des Essentials-Servers bereitstellt"
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 um 18:36:21 Uhr
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@Datenreise

Nö, da steht genau das, was meine Aussage ist

Das war nicht Deine Aussage ... ohne Korinthen kacken zu wollen. Du schriebst:

zusätzlich kann man (ohne weitere Lizenzkosten) eine zweite VM mit Windows Server 2022 erstellen

Aber ok, ist wohl ein Missverständnis meinerseits. Den Essentials neben eine 2012R2-VM zu virtualisieren, ist lizenztechnisch natürlich drin.

LG, Thomas
Mitglied: Datenreise
Datenreise 26.01.2022 um 18:48:02 Uhr
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Ja genau, 2022 als VM neben dem dann schon virtualisierten 2012 R2. Zweimal 2022 als VM wäre erst mit der "Standard"-Lizenz möglich. Aber der TE braucht ja so wie es den Eindruck macht keine zwei Server, die parallel laufen.
Mitglied: 148656
148656 26.01.2022 um 18:54:45 Uhr
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Moin Thomas,

Naja, eine 2Bay-NAS ist Spielzeug für den Hobbyschrauber.
Ein paar Hardwarekomponenten und Software bilden noch keine Infrastruktur.
In deiner Auflistung fehlt die Arbeitszeit für Aufbau und Installation. Die Support-Tätigkeit, die in den ersten Tagen auflaufen. Usw.

@StephanX Wie reagiert ihr, wenn ein Kunde mit Ersatzteilen für sein Auto an der Tür steht und darum bittet, dass diese Teile eingebaut werden. Und noch einen Garantieanspruch will…


Gruß
C.C.
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 26.01.2022 aktualisiert um 20:21:20 Uhr
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@C.Caveman

Moin zurück,

Naja, eine 2Bay-NAS ist Spielzeug für den Hobbyschrauber

Warum? Ich habe zwei 920+ ... die können funktional auch nicht mehr und als Spielzeug würde ich die nicht bezeichnen. Als Datengräber machen die, was sie machen sollen. Überdenke noch mal die Umgebung des TO - dort macht 19-Zoll-Technik keinen Sinn, sondern nur teurer.

In deiner Auflistung fehlt die Arbeitszeit für Aufbau und Installation. Die Support-Tätigkeit, die in den ersten Tagen auflaufen.

Was denn nur für eine "Support-Tätigkeit" in den ersten Tagen? Ich bin jetzt 15 Jahre in der Niederlassung, da hat so etwas ausserhalb der HPE-maintenance und der remote-Fehlerbeseitigung seitens meines PVS-Herstellers noch nie stattgefunden. Und das setup des TO ist eine Wald- und Wieseninstallation, das baut Dir in der von mir vorgeschlagenen Konstellation (wenn seitens der WaWi möglich) jeder Drittklässler an einem Tag zusammen.

Ich habe gestern mal einen Kostenvoranschlag für einen Kollegen gelesen ... nur unsinnige Sachen im Angebot. Der Hit: monatliche Einspielung von Windows-updates für netto 20 Ocken pro Monat und client. Allerdings gab es da eine jährliche Staubbefreiung für umme dazu. Muss man zur Ehrenrettung ja sagen ...

Man kann es als "Dienstleister" auch mal kleiner, vernünftig dimensioniert und nicht nur aus Sicht des eigenen Portemonnaies sehen ...

LG, Thomas
Mitglied: Meandor
Meandor 26.01.2022 um 20:47:13 Uhr
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Zitat von @StephanX:

Morgen zusammen. :) face-smile

Also ich arbeite in dem Betrieb, bin also jeden Tag da. Das Rechnungsprogramm wird regelmäßig mit Updates versorgt und sollte problemlos auf aktueller Software und niedrigen Systemanforderungen laufen. Migration mit Hilfe des Supports auf einen neuen Server ist kein Thema, wurde wohl schonmal gemacht.

Da ich hier hauptsächlich am PC mit der Software arbeite, sollte es auch keine Probleme bzgl. Mitarbeiter bei Ausfällen geben. Notfalls geht es auch ein paar Std. ohne PC wenn mal was ausfällt.

Ein neuer Server wird denke ich mit als erstes zur Debatte stehen, da ich bei dem alten Ding nicht weiß wie lange er noch macht.

Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich wie man kostengünstig an das Thema Datensicherung ran geht bzw. was an Hardware und Software angeschafft werden sollte damit das schonmal sauber (und automatisiert?) funktioniert.

Du arbeitest da und wurdest also irgendwie zum "Typ für die Computer". Dein Chef vertraut Dir und würde auch hinter Dir stehen, wenn Du was versuchen würdest. Allerdings muss er irgendwann Rechnungen schreiben, und wenn es dann nicht flutscht und er kein Geld verdient, dann steht er vor Dir.

Ein befreundeter Steuerberater sagt mal, ein Steuerberater ist auf Dauer nicht teurer als keine Steuerberater. Wenn Du den Steuerberater erst holst, wenn die Prüfung schon vorbei ist, wird es teuer.

Wenn Du das IT-Systemhaus erst holst, wenn nach den Eigenversuchen etwas nicht mehr geht, dann wird es ebenfalls teuer.
Mitglied: Herbrich19
Herbrich19 27.01.2022 um 03:19:28 Uhr
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Gepriesen sei Das Rauhe Haus,

Auch wenn das Thema bissen alt ist würde ich gerne mein Senf dazu geben. Also, du hast ja gesagt es existiert bereits ein Server?

Dann würde ich erst Mal eine Domäne aufsetzen, alle Rechner in die Domäne aufnehmen und die User Profile auf die neuen Domäne Konten migrieren. Arbeitszeit etwa 2 - 3 Stunden.

Das Rechnungsprogramm läuft auf den Server? Oder nur die Datenbank (MSSQL?). Ich würde für so was einen zweiten Server kaufen, und darauf die Remote Desktop Services installieren.

Was die Dateifreigaben angeht, die würde ich auf den Server verschieben, dann eine GPO erstellen die ein Netzwerklaufwerk bereitstellen tut auf dem die Daten dann liegen. So kommt man bequem über den Arbeitsplatz (Computer in Windows Explorrer ab Vista) ran.

Extras on Top (wenn man will) falls WLAN existiert und der Router RADIUS kann, dann würde ich den Windows Autenification Dienst installieren (weiß gerade nicht im Kopf wie der unter 2012 r2 heißt) und das WLAN über Radius absichern. (Muss aber nicht umbedingt sein).

Alles in einen ist das ganze sehr einfach zu machen. 15k € für einen neuen Server ausgeben muss nicht umbedingt sein (wie oben erwähnt) weil man kann auch einen gebrauchten holen.

Zum Thema Backup, externe Festplatte und dann ein geplanter Task in Windows Server Backup Dienst anlegen und alle wichtigen Ordner (und ganz wichtig die Domäne) auf die externe Festplatte sichern, altanativ ein Bandlaufwerk und ein Ultrium Tape, geht auch. (Mache ich so).

DHCP würde ich auf den Windows Server umstellen, da kannst du dann auch gleich den Domäne Namen als DNS Suffix einstellen, muss auch nicht umbedingt sein vermeidet aber den einen oder anderen Fehler im Netzwerk ;-) face-wink .

So, ich denke das Projekt ist längst durch aber dann wird sich der nächste Freuen der sich das durch liest und hoffentlich etwas inspiration finden.

Liebe Grüße, Jenni Hapunkt

PS: Ganz ganz liebe Grüße an Frank ;-) face-wink
Mitglied: Vision2015
Vision2015 27.01.2022 um 07:53:01 Uhr
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Moin...
Zitat von @Herbrich19:

Gepriesen sei Das Rauhe Haus,

Auch wenn das Thema bissen alt ist würde ich gerne mein Senf dazu geben. Also, du hast ja gesagt es existiert bereits ein Server?

Dann würde ich erst Mal eine Domäne aufsetzen, alle Rechner in die Domäne aufnehmen und die User Profile auf die neuen Domäne Konten migrieren. Arbeitszeit etwa 2 - 3 Stunden.
ernsthaft jetzt, du du rätst jemanden eine Domäne aufsetzen, jemanden der das noch nie gemacht hat, und das in 2-3 Stunden?

Das Rechnungsprogramm läuft auf den Server? Oder nur die Datenbank (MSSQL?). Ich würde für so was einen zweiten Server kaufen, und darauf die Remote Desktop Services installieren.
derf alte Server ist wohl so alt, das er ausgetauscht werden soll / muss!

Was die Dateifreigaben angeht, die würde ich auf den Server verschieben, dann eine GPO erstellen die ein Netzwerklaufwerk bereitstellen tut auf dem die Daten dann liegen. So kommt man bequem über den Arbeitsplatz (Computer in Windows Explorrer ab Vista) ran.

Extras on Top (wenn man will) falls WLAN existiert und der Router RADIUS kann, dann würde ich den Windows Autenification Dienst installieren (weiß gerade nicht im Kopf wie der unter 2012 r2 heißt) und das WLAN über Radius absichern. (Muss aber nicht umbedingt sein).

Alles in einen ist das ganze sehr einfach zu machen. 15k € für einen neuen Server ausgeben muss nicht umbedingt sein (wie oben erwähnt) weil man kann auch einen gebrauchten holen.
ja, natürlich.. noch besser wäre es gleich den alten weiter laufen zu lassen....
eure Tipps in allen ehren, allerdings können diese den TO auch echt in schwierigkeiten bringen!
gebrauchter Server gut und schon... kaum gewährleistung, neue SSD etc.. sollen auf jedenfall da rein!
der größte teil von euch kann sowas, und hat etwas erfahrung... der TO sicher aber nicht!
15K (Schätzungsweise!) sind nicht so viel, wenn alles neu gemacht werden soll!
da der Betrieb wohl sicher laufen soll, und mehr als eine Rechnung pro Tag geschrieben wird- wäre es
ratsam etwas mit Gewährleistung zu kaufen (am besten vor Ort) und das mit jemanden zusammen einzurichten, der genau weiß was er tut!
ist ja toll, das eine Datensicherung jeden Tag OK meldet, aber nix brauchbares drauf ist... und das ist ja kein einzelfall!


Zum Thema Backup, externe Festplatte und dann ein geplanter Task in Windows Server Backup Dienst anlegen und alle wichtigen Ordner (und ganz wichtig die Domäne) auf die externe Festplatte sichern, altanativ ein Bandlaufwerk und ein Ultrium Tape, geht auch. (Mache ich so).

DHCP würde ich auf den Windows Server umstellen, da kannst du dann auch gleich den Domäne Namen als DNS Suffix einstellen, muss auch nicht umbedingt sein vermeidet aber den einen oder anderen Fehler im Netzwerk ;-) face-wink .

So, ich denke das Projekt ist längst durch aber dann wird sich der nächste Freuen der sich das durch liest und hoffentlich etwas inspiration finden.

Liebe Grüße, Jenni Hapunkt

PS: Ganz ganz liebe Grüße an Frank ;-) face-wink

Frank
Mitglied: Vision2015
Vision2015 27.01.2022 um 07:56:17 Uhr
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Moin...
Zitat von @keine-ahnung:

Hi Frank,

zunächst hat der TO ja nur vom Server gesprochen ... unterstellen wir mal, dass die WaWi mit einer 4 core-CPU auskommt, dann reicht so ein Minidingens von HPE aus, wenn die auf einem SQL rödelt, steckt man nochmal 16 GB drauf, mit 32 Gig ist man da sicher mehr als gut bedient.
Bruttopreise:

Server + weitere 16 GB RAM + weitere 1TB SATA-HDD + ILO-Karte - macht round about 1150 Brutto.
OS 300 Brutto
NAS 700 Brutto
USV 270 Brutto
AV-Lösung: Windows defender - für umme
Systemsicherung: ist bei der Synology dabei (active backup for business)
DB-Sicherung (wenn SQL Express) - für umme
Switch: besserer 8-Port-Desktopswitch vom Grabbeltisch - 50 Brutto
externes RDX-Laufwerk - 170 Brutto
Medien nach Notwendigkeit

Da wären wir in summa bei 2.650 Teuronen + RDX-Medien brutto und weit entfernt von Deinen 17.850 Ocken ...

Schlecht leben muss nicht billig sein ;-) face-wink
aber Thomas, du darfst nicht vergessen, du hast etwas erfahrung- der TO wohl nicht!
und was genau alles bebraucht wird, wissen wir nicht!
wenn da jetzt noch 8 Windows XP kisten stehen.....


LG, Thomas

Frank
Mitglied: 148656
148656 27.01.2022 um 08:22:47 Uhr
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Zitat von @keine-ahnung:

@C.Caveman

Moin zurück,

Naja, eine 2Bay-NAS ist Spielzeug für den Hobbyschrauber

Warum? Ich habe zwei 920+ ... die können funktional auch nicht mehr und als Spielzeug würde ich die nicht bezeichnen. Als Datengräber machen die, was sie machen sollen. Überdenke noch mal die Umgebung des TO - dort macht 19-Zoll-Technik keinen Sinn, sondern nur teurer.

In deiner Auflistung fehlt die Arbeitszeit für Aufbau und Installation. Die Support-Tätigkeit, die in den ersten Tagen auflaufen.

Was denn nur für eine "Support-Tätigkeit" in den ersten Tagen? Ich bin jetzt 15 Jahre in der Niederlassung, da hat so etwas ausserhalb der HPE-maintenance und der remote-Fehlerbeseitigung seitens meines PVS-Herstellers noch nie stattgefunden. Und das setup des TO ist eine Wald- und Wieseninstallation, das baut Dir in der von mir vorgeschlagenen Konstellation (wenn seitens der WaWi möglich) jeder Drittklässler an einem Tag zusammen.

Ich habe gestern mal einen Kostenvoranschlag für einen Kollegen gelesen ... nur unsinnige Sachen im Angebot. Der Hit: monatliche Einspielung von Windows-updates für netto 20 Ocken pro Monat und client. Allerdings gab es da eine jährliche Staubbefreiung für umme dazu. Muss man zur Ehrenrettung ja sagen ...

Man kann es als "Dienstleister" auch mal kleiner, vernünftig dimensioniert und nicht nur aus Sicht des eigenen Portemonnaies sehen ...

LG, Thomas

Eine 2Bay-Nas kann nur Raid0 oder Raid1 mit 2 Platten.
Stellt man sich eine 4Bay-NAS hin, hat man die Möglichkeit von Raid0, Raid1, Raid5, Raid 10.
Aus Jucks kann man mit 3 HDD-Platten ein Raid5 erstellen, steckt noch eine "kleine" SSD dazu und nutzt das Tiering um recht günstig eine Performancesteigerung zu erreichen. 2SSD im Terrabyte Bereich sind definitiv kostenintensiver.
Oder man packt etwas mehr Ram rein, erstellt 2 Raids a 2Platten. Das eine als Datengrab, das andere als Basis für eine VM, die meinetwegen für Veeam genutzt wird oder als Monitoring. Oder, oder, oder.
Unterm Strich ist es wie beim Fleischer…darf ein bisschen mehr sein?

Generell kann ich deine Denkweise verstehen. Aber bei 20€ fürs Update, verstößt man schnell gegen das Mindestlohngesetzt. Wenn ein Update schief läuft und der IT-ler sich 3 Stunden mit dem daraus resultierten Problemen beschäftigt, bekommt er nicht mal die 9€ und ein Bisschen.
Und von dir zusätzlich einen Anpfiff, da die gesamte Niederlassung derzeit nur Däumchen dreht.

Zum Thema Dienstleitung…. Meiner Firma wurden 27,50€ für das wechseln der Batterie im Schlüssel meines Firmenwagens in Rechnung gestellt.(Inspektion) Den Stundenlohn hätte ich auch gern.
Mitglied: Visucius
Visucius 27.01.2022 aktualisiert um 09:10:30 Uhr
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Na, mal sehen ob sich der TE nochmal meldet oder ob Ihr Ihn mit den Empfehlungen zum Preise eines Kleinwagens und Eurem Tanz ums goldene Kalb schon dauerhaft verschreckt habt. 😁

PS: Auf nem "abrotzenden" Altserver noch schnell ne Domäne einführen?! Warum macht man sowas?! Um die Abhängigkeit, den potenziellen Schaden und die Folge(Lizenz)kosten zu maximieren?!

Fragen über Fragen ...
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 27.01.2022 um 10:18:41 Uhr
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@C.Caveman

Eine 2Bay-Nas kann nur Raid0 oder Raid1 mit 2 Platten

Für ein Datengrab reicht RAID 1

Aus Jucks kann man mit 3 HDD-Platten ein Raid5 erstellen

Auf Jux kann ich verzichten - ich brauch ja nur ein Datengrab.

Unterm Strich ist es wie beim Fleischer…darf ein bisschen mehr sein?

Jupp. Dann ist man mit Vierzig fett wie Calmund, bekommt den terminalen Herzkasper und muss nie wieder zum Fleischer gehen ... ;-) face-wink

LG, Thomas
Mitglied: Visucius
Visucius 27.01.2022 aktualisiert um 11:01:35 Uhr
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Jupp. Dann ist man mit Vierzig fett wie Calmund, bekommt den terminalen Herzkasper und muss nie wieder zum Fleischer gehen ... ;-) face-wink face-wink

Flexibilität ist doch immer wünschenswert. Nur ist das hier doch ne "Schein-Flexibilität"?! Du hast sie doch nur bei der anfänglichen Konfiguration. Im laufenden Betrieb änderst Du das Setup doch kaum wieder ab. D.h. Die Planung definiert, wie viele Slots für das gewünsche Setup notwendig sind.

Punkt! ;-) face-wink

Zum Thema Dienstleitung…. Meiner Firma wurden 27,50€ für das wechseln der Batterie im Schlüssel meines Firmenwagens in Rechnung gestellt.(Inspektion) Den Stundenlohn hätte ich auch gern.
Augen auf bei der Berufswahl heißt es da "üblicher Weise"?! ;-) face-wink

In den 27,50 sind aber neben der Batterie noch Bestellvorgang, Lagerhaltung, Bereitstellung, usw. inkludiert. Ist ja auch nicht überall die selbe Batterie drin. Und als "Mann" weißt Du doch, dass Du mit so Kleinkram für ne "Ewigkeit" aus Deinem Arbeitsrhythmus geworfen wirst! Aber wenn man(n) denkt man sei günstiger, lässt sich so ne Batterie durchaus auch selber tauschen ...
Mitglied: 148656
148656 27.01.2022 um 11:02:03 Uhr
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Und wenn das 2Bay-Datengrab voll ist, kauft man ein weiteres. Weil es ja günstiger ist. Und ggf. noch ein Port am Switch frei ist. Bescheiden, wenn alles am Switch belegt ist. Braucht man noch ein weiteren Switch. Der wiederum auch nochmal Strom zieht. Hätte man sich gleich für das 4Bay entschieden, müsste man nur die 2 Platten nachkaufen und friede.
Wenn man die 15k zu Grunde legt. Sind dies auf 5 Jahre Nutzung gerade mal 8,33€ am Tag, die die Firma für ein stabiles System investiert. Und damit wiederrum Geld verdient. Da Mitarbeiter jederzeit ihre Aufgaben abarbeiten können. Kunden ihre Rechnung sofort erhalten, da diese jederzeit ausgedruckt werden können. Usw. Auf das Betriebsvermögen wirkt sich dies auch noch positiv aus.
27,50€ für einen Batteriewechsel sind dann schon Wucher. Wenn man bedenkt das jedes Kindergartenkind, Batterien in eine Fernbedienung einlegen kann.
Mitglied: Visucius
Visucius 27.01.2022 aktualisiert um 11:19:28 Uhr
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Hätte man sich gleich für das 4Bay entschieden, müsste man nur die 2 Platten nachkaufen und friede.
Und dann fällt ein Flugzeug ... "Konstruieren" und "Unterstellen" kann ich auch ;-) face-wink

Wenn man die 15k zu Grunde legt. Sind dies auf 5 Jahre Nutzung gerade mal 8,33€ am Tag, die die Firma für ein stabiles System investiert.
Eine wirklich steile These wenn man Microsoft (inkl. Update- und "Viren"-Politik) unterstellt, keine Wartungskosten einplant und die 8 Clients schon jetzt Asbach sind ... ;-) face-wink

Aber dies pauschale Rechthaberei führt hier doch jetzt zu nix?!

27,50€ für einen Batteriewechsel sind dann schon Wucher. Wenn man bedenkt das jedes Kindergartenkind, Batterien in eine Fernbedienung einlegen kann.
Wie gesagt ... keiner wird gezwungen! Die Frage ist ... was ist Dir Deine Bequemlichkeit wert! Und offenbar ist sie Dir 27,50 EUR wert, Du gönnst das Geld nur keinem anderen ;-) face-wink
Mitglied: 148656
148656 27.01.2022 aktualisiert um 11:29:32 Uhr
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Zitat von @Visucius:
27,50€ für einen Batteriewechsel sind dann schon Wucher. Wenn man bedenkt das jedes Kindergartenkind, Batterien in eine Fernbedienung einlegen kann.
Wie gesagt ... keiner wird gezwungen! Die Frage ist ... was ist Dir Deine Bequemlichkeit wert! Und offenbar ist sie Dir 27,50 EUR wert, Du gönnst das Geld nur keinem anderen ;-) face-wink

Da hat man keine Wahl. Die Inspektion muss durchgeführt werden. Und im Inspektionsplan steht nun mal der Batteriewechsel. Firmenwagen.



Und zum Offtopic "Updatequalität"
Selbst das aktuell wertvollste Unternehmen der Welt, macht es nicht besser.
https://www.heise.de/news/iOS-15-3-Apple-Fehlerkorrekturen-fuer-iPhones- ...
Mitglied: Visucius
Visucius 27.01.2022 aktualisiert um 11:57:16 Uhr
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Da hat man keine Wahl. Die Inspektion muss durchgeführt werden. Und im Inspektionsplan steht nun mal der Batteriewechsel. Firmenwagen.

Warum befällt mich nur das dumpfe Gefühl, dass wir hier nicht über nen Dacia reden, sondern über nen Premiumhersteller über den Du Deinen Erfolg definierst und den Dir die Firma (ggfs. Du Dir selber) mit allen steuerlichen Vorteilen zur Verfügung stellt?!

D.h. die Kosten stellen - mehr oder weniger - nach Abzug der MwSt. - abzugsfähigen Aufwand dar! Wenn Du Dich darüber aufregst, bist Du ja auch bei einer "Werksvertretung", die

a) die Batterie nicht im Drogeriemarkt, sondern vom "Werk" als Original-Ersatzteil beziehen muss! Ebenso, wie das Motoröl nicht vom Baumarkt kommt.

b) bist Du ein Leasing-Kunde der aus Garantie-Gründen nicht zu freien Werkstätten wechseln darf, aber die steuerlichen Vorteile (zum Schaden der Allgemeinheit) natürlich mitnehmen möchte.

Soviel zum Perspektiven-Wechsel eines Ex-Firmenwagen-Fahrer!

Das soll keine Kritik sein! Aber: Man hat immer eine Wahl! Man muss nur mit den Konsequenzen auch leben können/wollen/müssen! Und das sind dann halt 27.50 alle paar Jahre für nen (vorsorglichen) Batteriewechsel weil der Hersteller weiß, dass nen kaputter Schlüssel zu sinkender Kundenzufriendenheit und einem Rattenschwanz an Problemen führt.
Ich durfte letztes Jahr einen "defekten" Schlüssel nachkaufen (Mercedes). Da fällst Du mit und ohne Leasing rückwärts vom Stuhl ;-) face-wink

Selbst das aktuell wertvollste Unternehmen der Welt, macht es nicht besser.
Auch(!) das hat nix mit dem Thema das TEs zu tun ;-) face-wink
Mitglied: 148656
148656 28.01.2022 um 12:48:42 Uhr
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Ach Kurzer….An welcher Stelle rege ich mich darüber auf?
Viel Text, für eine falsche Annahme und Verdrehung von Tatsachen.
Mitglied: Herbrich19
Herbrich19 21.02.2022 um 16:09:40 Uhr
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Gepriesen sei Das Rauhe Haus,

Ja gut das Stimmt das der TO nicht so viel Ahnung hat, habe noch mal durchgelesen. Entschuldigung, ich gehe halt in einen IT Forum davon aus das die User einiges an Grundverständnis von der Materie haben. Dass ist ein Fehler gewesen gebe ich zu ;-) face-wink

Mein Ratschlag an den TO, lass die Finger von den Projekt und such dir ein Systemhaus was alles einrichtet und dir dann eine Einweisung gibt wie das System zu "Administrieren" ist.

Die Bedeutung von Administrieren liegt hierbei er auf Organisatorischen, also Backups Checken, User Verwalten etc... das Systemhaus ist wenn vertraglich alles geregelt ist für die Wartung und den Technischen Administrativen Kram verantwortlich. Jedoch der (ironische) Hinweis, kostet Geld aber wenn es laufen soll weil Geschäftskritisch sollte auch investiert werden. Ansonsten hol dir auf eBay paar gebrauchte Server zum experimentieren und lerne IT. Aber das dauert zu lange für das Projekt. Würde also er neben bei machen.

Hier bei Administrator.De hast du viele Freundliche User in einer sehr netten Community die dir bei konkreten Fragestellungen auch gerne helfen ;-) face-wink

Liebe Grüße,
J. Herbrich
Mitglied: StephanX
StephanX 15.04.2022 um 22:47:54 Uhr
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Sooo, nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder zum o.g. Thema.

Zuerst mal Danke für einige hilfreiche Tips die ich hier bekommen habe. Einiges hat mir davon echt weiter geholfen.

Zum Anderen finde ich es echt schade dass man hier von einigen einfach als unfähig wahrgenommen wird und sich teilweise sogar darüber lustig gemacht wird. Sicher reicht mein IT-Wissen nicht annähernd an das der meisten von euch heran aber den ein oder anderen "lustigen" Spruch hätte man sich hier echt schenken können.

Mein Bezug zur Firma sieht übrigens so aus dass die Firma meinem Vater gehört, es sich also um einen kleinen Familienbetrieb handelt. Da in absehbarer Zeit die Firma von mir weitergeführt werden soll, ist mein Ausstieg aus dieser Firma doch recht unwarscheinlich.

Zum eigentlichen Thema sieht es jetzt wie folgt aus:

- der alte Server wurde durch einen Dell T140 ersetzt und das System mit ESXi in eine VM gepackt
- es wurde ein NAS angeschafft, welcher die VM regelmäßig sichert (und bei Serverausfall notfalls direkt auf dem NAS gestartet werden kann)
- Das Rechnungsprogramm legt ebenfalls täglich eine Sicherung wichtiger Daten auf dem NAS ab
- als zusätzliche Sicherung werden beim Anschliessen einer externen Platte alle Daten automatisch darauf gesichert
- zwei Unifi APs versorgen jetzt endlich das komplette Gebäude mit vernünftigem Wlan
- nebenbei wurdem im Netzwerk ein Switch ausgetauscht und ein damals falsch vercrimpter Stecker korrigiert, sodass jetzt auch das gesamte Netzwerk mit Gigabit läuft

Ein paar Sachen würden mich allerdings noch interessieren:

1. ich würde gerne zwei PCs komplett sichern, sodass ich diese schnell wieder auf einem anderen PC wiederherstellen kann. Einfach eine Drittanbieterlösung dafür nutzen oder funktioniert das recht einfach mit Windows Bordmitteln?

2. ich möchte in absehbarer Zeit von Server2012 R2 auf eine neuere Version updaten. Ist das in einer VM problemlos möglich oder kann es da zu Problemen kommen?

3. Laut ESXi ist der Arbeitsspeicher der VM nach ein paar Tagen zu annähernd 100% ausgelastet. Schaue ich auf dem Server nach, sagt mir der Taskmanager, dass gerade mal 20% belegt sind. Was ist da los?
Mitglied: cykes
cykes 16.04.2022 um 07:09:19 Uhr
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Moin,

1. ich würde gerne zwei PCs komplett sichern, sodass ich diese schnell wieder auf einem anderen PC wiederherstellen kann. Einfach eine Drittanbieterlösung dafür nutzen oder funktioniert das recht einfach mit Windows Bordmitteln?
Ich würde das komplette Backup mit einem Produkt erledigen. Bspw. das vorher schon vorgeschlagene Veeam, ggf. mit Lizenz. Keine Mischinstalltion mit verschiedenen Backup-Programmen.

2. ich möchte in absehbarer Zeit von Server2012 R2 auf eine neuere Version updaten. Ist das in einer VM problemlos möglich oder kann es da zu Problemen kommen?
Generell ist das möglich, aber auch abhängig von der installierten Software in der VM, manche Branchen-Software reagiert sehr zickig bei einem Inplace-Upgrade. Da ist es meist sinnvoller/schneller sauber neu zu installieren.

3. Laut ESXi ist der Arbeitsspeicher der VM nach ein paar Tagen zu annähernd 100% ausgelastet. Schaue ich auf dem Server nach, sagt mir der Taskmanager, dass gerade mal 20% belegt sind. Was ist da los?
Wie sind denn die technischen Eckdaten des DELL T140 (phys. RAM usw.) und wieviel RAM hast Du der/den VM(s) gegeben?

Gruß

cykes
Mitglied: Visucius
Visucius 16.04.2022 um 11:08:21 Uhr
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Glückwunsch.

Wenn SynoNAS, dann ggf. auch ActiveBackup in Betracht ziehen
https://kb.synology.com/de-de/DSM/help/ActiveBackup/activebackup_busines ...

Neuinstallation hat nach 10(?) Jahren auch den Vorteil, dass alte Zöpfe abgeschnitten und das ganze sauber „neu“ ist. Im alten Server sind ja auch 100erte Updates drübergebügelt worden und verm. auch nicht dokumentierte Konfigurationen.
Mitglied: StephanX
StephanX 18.04.2022 um 18:13:06 Uhr
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Genau, über Active Backup von Synology habe ich das Backup auch gemacht und funktioniert super.

Neuinstallation wäre natürlich auch eine Alternative. Einfach eine neue VM aufsetzen und alles rüber packen? Manchmal sind einige Dinge zu einfach um drauf zu kommen. :) face-smile

Bzgl. des RAM Problems: Der Server hat 8GB RAM. Wieviel ich jetzt der VM zugewiesen habe müsste ich mal nachschauen, der Server ist da aber wohl recht anspruchslos, da die Auslastung laut Taskmanager bei ca. 1,5GB rumdümpelt. Anfangs gab es sogar Probleme dass die Datenübertragungsgeschwindigkeit vom Server auf die Clients plötzlich nahezu komplett eingebrochen war, nachdem der RAM sich dadurch scheinbar komplett gefüllt hat. Ich hatte auch einige Lösungsansätze dazu gefunden, konnte Diese aber nicht umsetzen da ich einige Punkte bei mir nicht wieder gefunden habe oder die VM mit den Einstellungen nicht mehr starten wollte.
Mitglied: cykes
cykes 18.04.2022 um 18:37:54 Uhr
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Hi,

alles nicht ideal, wenn Du weniger als 8GB der VM zugewiesen hast, also bspw. 6 GB oder nur 4GB, dann läuft dieser Speciher schnell voll, da auf dem Server ja noch euere Branchensoftware (aka. Rechnungsprogramm, vermutlich inkl. einer Datenbank?) läuft. Alles zusammen füllt das RAM der VM. Ggf, sogar sowiet, dass ausgelagert werden muss (insbsondere, wenn das Backup losläuft).

Also mit Virtualisierung würde ich grundsätzlich nicht unter 32GB phys. RAM anfangen und dem Server mindestens 16 GB RAM geben (auf keinen Fall unter 8GB).

Gruß

cykes