Netzlaufwerke Persistent wegen VPN
Guten Morgen zusammen,
wir verwenden in unserer Win 2008 R2-Domäne Logonscripte für die Zuweisung von Netzlaufwerken, ganz klassisch nach dieser Art:
Wir haben verschiedene Scripte, da wir an verschiedenen Standorten Server haben und abhängig vom regelmäßigen Standort wird das jeweilige Script dem Benutzer als Anmeldescript eingetragen. Darüber hinaus gibt es dann aus verschiedenen Gründen noch Unterscheidungen, so dass es insgesamt 25 verschiedene Scripte gibt.
Wir eine außerdem eine VPN-Lösung die ebenfalls Anmeldescripte aufrufen kann, jedoch nur sehr aufwendig je Benutzer, so dass wir das pauschalisieren müssen.
Meine Idee wäre nun, dass wir die Netzlaufwerke persistent machen, so dass die gemappten Laufwerke auch bei VPN-Verbindung ohne Anmeldescript zur Verfügung stehen. Damit etwaige Änderungen an den Laufwerken auch immer ziehen, würde ich das folgendermaßen realisieren:
So wäre gewährleistet, dass die Netzlaufwerke auch offline bestehen (natürlich dann getrennt) und bei VPN-Verbindung aufrufbar sind. Dennoch werden die Laufwerke im Firmennetzwerk jedesmal getrennt und neu gemappt, so dass Änderungen an bestehenden Laufwerksbuchstaben auch ziehen.
Spricht irgendetwas gegen diese Vorgehensweise?
wir verwenden in unserer Win 2008 R2-Domäne Logonscripte für die Zuweisung von Netzlaufwerken, ganz klassisch nach dieser Art:
net use s: \\server\share /persistent:no
Wir haben verschiedene Scripte, da wir an verschiedenen Standorten Server haben und abhängig vom regelmäßigen Standort wird das jeweilige Script dem Benutzer als Anmeldescript eingetragen. Darüber hinaus gibt es dann aus verschiedenen Gründen noch Unterscheidungen, so dass es insgesamt 25 verschiedene Scripte gibt.
Wir eine außerdem eine VPN-Lösung die ebenfalls Anmeldescripte aufrufen kann, jedoch nur sehr aufwendig je Benutzer, so dass wir das pauschalisieren müssen.
Meine Idee wäre nun, dass wir die Netzlaufwerke persistent machen, so dass die gemappten Laufwerke auch bei VPN-Verbindung ohne Anmeldescript zur Verfügung stehen. Damit etwaige Änderungen an den Laufwerken auch immer ziehen, würde ich das folgendermaßen realisieren:
net use s: /delete
net use u: /delete
net use z: /delete
net use s: \\server\share1 /persistent:yes /yes
net use u: \\server\share2 /persistent:yes /yes
net use z: \\server\share3 /persistent:yes /yes
So wäre gewährleistet, dass die Netzlaufwerke auch offline bestehen (natürlich dann getrennt) und bei VPN-Verbindung aufrufbar sind. Dennoch werden die Laufwerke im Firmennetzwerk jedesmal getrennt und neu gemappt, so dass Änderungen an bestehenden Laufwerksbuchstaben auch ziehen.
Spricht irgendetwas gegen diese Vorgehensweise?
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 311107
Url: https://administrator.de/forum/netzlaufwerke-persistent-wegen-vpn-311107.html
Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 10:04 Uhr
20 Kommentare
Neuester Kommentar
Moin,
Das wird vermutlich nicht klappen.
Meldet der User sich ohne VPN-Verbindung an, so werden ihm zunächst alle Laufwerke getrennt.
Ein erfolgreiches Wiederverbinden der Laufwerke klappt dann aber nur, wenn die Ziele auch erreichbar sind (der Tunnel aufgebaut) ist.
Welche VPN-Lösung ist es denn und warum ist es aufwändig?
Kannst du nicht lokal auf den Devices ein script hinterlegen, welches bei erfolgreichem Aufbau der Verbindung dann ein script auf eurer Infrastruktur aufruft? von hier kannst du dann ja wieder zentralisiert arbeiten.
Gruß
em-pie
Zitat von @JoeDevlin:
Meine Idee wäre nun, dass wir die Netzlaufwerke persistent machen, so dass die gemappten Laufwerke auch bei VPN-Verbindung ohne Anmeldescript zur Verfügung stehen. Damit etwaige Änderungen an den Laufwerken auch immer ziehen, würde ich das folgendermaßen realisieren:
Meine Idee wäre nun, dass wir die Netzlaufwerke persistent machen, so dass die gemappten Laufwerke auch bei VPN-Verbindung ohne Anmeldescript zur Verfügung stehen. Damit etwaige Änderungen an den Laufwerken auch immer ziehen, würde ich das folgendermaßen realisieren:
> net use s: /delete
> net use u: /delete
> net use z: /delete
>
> net use s: \\server\share1 /persistent:yes /yes
> net use u: \\server\share2 /persistent:yes /yes
> net use z: \\server\share3 /persistent:yes /yes
>
Das wird vermutlich nicht klappen.
Meldet der User sich ohne VPN-Verbindung an, so werden ihm zunächst alle Laufwerke getrennt.
Ein erfolgreiches Wiederverbinden der Laufwerke klappt dann aber nur, wenn die Ziele auch erreichbar sind (der Tunnel aufgebaut) ist.
Wir eine außerdem eine VPN-Lösung die ebenfalls Anmeldescripte aufrufen kann, jedoch nur sehr aufwendig je Benutzer, so dass wir das pauschalisieren müssen.
Welche VPN-Lösung ist es denn und warum ist es aufwändig?
Kannst du nicht lokal auf den Devices ein script hinterlegen, welches bei erfolgreichem Aufbau der Verbindung dann ein script auf eurer Infrastruktur aufruft? von hier kannst du dann ja wieder zentralisiert arbeiten.
Gruß
em-pie
Hallo,
Standort zu Standort oder macht jeder Client seine eigene VPN Trasse auf?
Gruß,
Peter
Standort zu Standort oder macht jeder Client seine eigene VPN Trasse auf?
So wäre gewährleistet, dass die Netzlaufwerke auch offline bestehen
Nein. Wird nichts. Wenn die VPN Tunnel nicht stehen und somit keinen Zugriff zu den freigaben - wird das nichts, ausser du nutzt tatsächlich Offline Files, aber das ist etwas anderes.Spricht irgendetwas gegen diese Vorgehensweise?
geht halt nicht. Du kannst kein laufwerksmapping auf Laufwerkje machen die nicht existieren. Warum sind die serverfreigaben nicht erreichbar? Du sagtest du machst VPN. Oder wird das VPN nur bei berdarf aufgebaut? Cölient zu Server VPN oder doch Standort zu Standort VPN? Wenn Standort zu Standort - warum steht der Tunnel nicht 24/7? Erspart dir dein gefrickel.Gruß,
Peter
Hallo,
Und die kann kein Standort zu Standort VPN? Damit erledigt sich dein Problem von alleine.
Gruß,
Peter
Und die kann kein Standort zu Standort VPN? Damit erledigt sich dein Problem von alleine.
Gruß,
Peter
Zitat von @JoeDevlin:
Gleiches Problem, ich kann ja nicht pauschal ein Anmeldescript hinterlegen, dann müsste ich bei jedem das passende hinterlegen und das dann auch immer mitändern.
Kannst du nicht lokal auf den Devices ein script hinterlegen, welches bei erfolgreichem Aufbau der Verbindung dann ein script auf eurer Infrastruktur aufruft? von hier kannst du dann ja wieder zentralisiert arbeiten.
Gleiches Problem, ich kann ja nicht pauschal ein Anmeldescript hinterlegen, dann müsste ich bei jedem das passende hinterlegen und das dann auch immer mitändern.
Hast mich, denke ich, falsch verstanden.
Auf dem Laptop/ PC legst du lokal eine immer gleichlautende batchfile (z.B. C:\CUSTOM\start_after_vpn.bat) ab, welche sinngemäß folgendes beinhaltet:
run \\mein-Server\share\logon.script
und deine logon.script sähe dann wie folgt aus:
if User in Group1 then
goto Routine a
if User in Group2 then
goto Routine b
usw.
Und Routine a, Routine b, etc. sind deine jetzigen Scripte.
Bzw. würde ich dynamisch immer nur Variablen setzen/ anpassen um dann im eigentlichen Script die Variablen entsprechend einzusetzen...
Bei Änderungen musst du dann nur noch das Script logon.script am Firmenstandort zentral anpassen
über whoami /groups würdest du die Gruppen bekommen und müsstest dann noch die interessante aus der Rückgabe parsen.
Aber das ist doch alles total banane ... riesen Aufwand und Fehleranfällig ohne Ende ... für nix.
Verbinde die Laufwerke per GPPs. Dann bleiben die erst mal wo sie sind, weil persistent. Sämtliche Änderungen holt sich der Client dann beim nächsten Kontakt mit dem DC. Mach evtl. ein gpupdate beim verbinden der VPN um Sicher zu sein.
Aber so ... Scripts auf den Clients ablegen und pflegen? Da wird man ja bescheuert bei ...
Aber das ist doch alles total banane ... riesen Aufwand und Fehleranfällig ohne Ende ... für nix.
Verbinde die Laufwerke per GPPs. Dann bleiben die erst mal wo sie sind, weil persistent. Sämtliche Änderungen holt sich der Client dann beim nächsten Kontakt mit dem DC. Mach evtl. ein gpupdate beim verbinden der VPN um Sicher zu sein.
Aber so ... Scripts auf den Clients ablegen und pflegen? Da wird man ja bescheuert bei ...
Das ginge mit vbs oder der PowerShell.
Wenn du weiterhin auf Userebene arbeiten möchtest (was den Aufwand bei neuen/ entlassenden Usern erhöht), kannst du auch direkt mit nativen CMD-Kommandos ala
arbeiten
Um mit AD-Gruppen zu arbeiten, könnte dir der folgende Link helfen:
https://community.spiceworks.com/scripts/show/379-map-network-drive-if-u ...
In dem Link wird genau das erfüllt, was du haben möchtest, nämlich gruppenbezogen Laufwerke gemapped
Wenn du weiterhin auf Userebene arbeiten möchtest (was den Aufwand bei neuen/ entlassenden Usern erhöht), kannst du auch direkt mit nativen CMD-Kommandos ala
if %username%==mmustermann goto Routine1
if %username%==bmusterfrau goto Routine2
if %username%==lmueller goto Routine3
:Routine1
net use S: \\Server\Share1
goto End
:Routine2
net use S: \\Server\Share2
goto End
:Routine3
net use S: \\Server\Share3
goto End
:End
exit
Um mit AD-Gruppen zu arbeiten, könnte dir der folgende Link helfen:
https://community.spiceworks.com/scripts/show/379-map-network-drive-if-u ...
In dem Link wird genau das erfüllt, was du haben möchtest, nämlich gruppenbezogen Laufwerke gemapped
Das ginge auch.
Nach dem Aufbau des VPN-Tunnels lediglich ein gpupdate durchführen.
Nach dem Aufbau des VPN-Tunnels lediglich ein gpupdate durchführen.
Aber so ... Scripts auf den Clients ablegen und pflegen? Da wird man ja bescheuert bei ...
eigentlich müsste das Script nur an einer Stelle gepflegt werden: Undzwar am zentralen Firmenstandort. Es darf dann nur nie verschoben werden, da sonst der Client das script nicht mehr finden würde....
wenn sie eine VPN haben, sind sie doch "mit dem Firmennetz" verbunden. Sofern sie mit der VPN auch Zugang zu einem DC haben, ist alles gut.
Und ohne VPN ist es eh egal, weil sie ohne VPN ja auch keine Netzlaufwerke haben.
Verstehe das Problem nicht...
GPO/GPP wird per Default alle 90 Minuten aktualisiert, sofern der Kontakt zum DC steht.
Damit kommen auch die Gruppenmitgliedschaften usw.
Und ohne VPN ist es eh egal, weil sie ohne VPN ja auch keine Netzlaufwerke haben.
Verstehe das Problem nicht...
GPO/GPP wird per Default alle 90 Minuten aktualisiert, sofern der Kontakt zum DC steht.
Damit kommen auch die Gruppenmitgliedschaften usw.
Hallo,
Es gibt aber auch VPNs welche sich noch vor der Benutzeranmeldung etablieren...
Gruß,
Peter
Es gibt aber auch VPNs welche sich noch vor der Benutzeranmeldung etablieren...
Gruß,
Peter
Hallo,

Gruß,
Peter
Zitat von @JoeDevlin:
allerdings müssten wir dann auf Windows 7 bzw. Windows 10 Enterprise umsteigen.
Bedeutet dies im umkehrschluss das ihr noch XP/Vista auf den Mobilen Arbeitsplätzen nutzt? Denn wenn du erwägst GPP einzusetzen dann ist XP das minimum und wenn du jetzt sagst das wenn du DirectAccess nutzen wolltest du mindestens auf Windows 7 gehen müsstest.... Langsam kommt Licht in deine Abneigung gegenüber jede vorgeschlagene Lösung... allerdings müssten wir dann auf Windows 7 bzw. Windows 10 Enterprise umsteigen.
Gruß,
Peter