PC Infrastruktur controllen und regulieren
Hallo Allerseits,
Mein Problem ist das ich die aufgabe bekommen habe den PCbestand bei uns zu reduzieren. Wir haben derzeit knappe 700 PCs. Im letzten Jahr sind es knappe 30% mehr an PCs geworden, da irgendwelche leute sinnlos PCs eingekauft haben und die einkäufer nen bissele den überblick verloren haben.. Die PCs die zu viel sind und die von vorn herein zu viel waren sollen jetzt wieder weg, bzw eingelagert/umgestellt etc. werden.
Die Frage ist nur wie ich am besten die Daten erfasse und vorallem wie messe ich auslastung an einem PC ?
Die Grundidee ist das zum beispiel 3 Rechner in einem Raum stehen:
Rechner 1: 80% Auslastung
Rechner 2: 30% Auslastung
Rechner 3: 20% Auslastung
So jetzt wird Rechner 3 abgebaut, weil der nicht genügend auslastung aufweist und nen anderer Rechner im Raum steht.
Falls jemand ein ähnliches Problem hat bzw eine Lösung dafür gefunden hat, wäre das natürlich super. Kleine teile für das Puzzle wie links zu irgendwelchen artikeln die sich mit ähnlichen Themen auseinander setzen wären auch super.
Noch ein paar infos zu unserem Netzwerk: Alle PCs sind am netz und sind auch Novell verwaltet. Ich bin admin des heisst netzwerk scans und ähnliches kämen natürlich auch in frage.
Also wie gesagt bin für jede Hilfe dankbar.
Falls ich des in den falschen bereich gepostet habe sry, bin neu hier.
MFG der Fedx
Mein Problem ist das ich die aufgabe bekommen habe den PCbestand bei uns zu reduzieren. Wir haben derzeit knappe 700 PCs. Im letzten Jahr sind es knappe 30% mehr an PCs geworden, da irgendwelche leute sinnlos PCs eingekauft haben und die einkäufer nen bissele den überblick verloren haben.. Die PCs die zu viel sind und die von vorn herein zu viel waren sollen jetzt wieder weg, bzw eingelagert/umgestellt etc. werden.
Die Frage ist nur wie ich am besten die Daten erfasse und vorallem wie messe ich auslastung an einem PC ?
Die Grundidee ist das zum beispiel 3 Rechner in einem Raum stehen:
Rechner 1: 80% Auslastung
Rechner 2: 30% Auslastung
Rechner 3: 20% Auslastung
So jetzt wird Rechner 3 abgebaut, weil der nicht genügend auslastung aufweist und nen anderer Rechner im Raum steht.
Falls jemand ein ähnliches Problem hat bzw eine Lösung dafür gefunden hat, wäre das natürlich super. Kleine teile für das Puzzle wie links zu irgendwelchen artikeln die sich mit ähnlichen Themen auseinander setzen wären auch super.
Noch ein paar infos zu unserem Netzwerk: Alle PCs sind am netz und sind auch Novell verwaltet. Ich bin admin des heisst netzwerk scans und ähnliches kämen natürlich auch in frage.
Also wie gesagt bin für jede Hilfe dankbar.
Falls ich des in den falschen bereich gepostet habe sry, bin neu hier.
MFG der Fedx
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13 Kommentare
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Ohne etwas (oder auch etwas mehr) Handarbeit hast du da wohl schlechte Karten. Ganz pragmatisch gedacht fällt mir folgendes ein:
Du schreibst zwei Scripte. Eins wird beim Rechnerstart gestartet, das andere beim Userlogon. Beide Scripte schreiben dann jede Minute eine Zeile in ein Logfile (hostname_<datum>.log bzw. username_<datum>.log)
Bei einem 8 Stunden Tag sollten also in der Logdatei eines Rechners 480 Einträge zu finden sein. Also kannst du über Zählen der Einträge recht schnell den Nutzungsgrad eines einzelnen Rechners ermitteln. Genauso bei den Usern.
Den Abgleich ob viel und wenig genutzte Rechner aber in einem Büro stehen wirst du wohl von Hand machen müssen.
Manuel
Du schreibst zwei Scripte. Eins wird beim Rechnerstart gestartet, das andere beim Userlogon. Beide Scripte schreiben dann jede Minute eine Zeile in ein Logfile (hostname_<datum>.log bzw. username_<datum>.log)
Bei einem 8 Stunden Tag sollten also in der Logdatei eines Rechners 480 Einträge zu finden sein. Also kannst du über Zählen der Einträge recht schnell den Nutzungsgrad eines einzelnen Rechners ermitteln. Genauso bei den Usern.
Den Abgleich ob viel und wenig genutzte Rechner aber in einem Büro stehen wirst du wohl von Hand machen müssen.
Manuel
Moin,
schau hier im Forum mal nach dem Begriff "BGInfo" oder google alternativ mal unter dem Begriff "Inventarisierung". Bei mir läuft u.a. AdvancedRemoteInfo.
Zur Auslastung: Woran willst Du das festmachen, was soll das Kriterium sein?
Ich hab hier eine Kassensoftware am Laufen. Wenn der Kollege einmal im Monat einen Mahnlauf startet, ist der Rechner einen Tag beschäftigt, da geht dann nichts mehr. Das übliche Tagesgeschäft muß aber weitergehen. Also hab ich einen zweiten Rechner in das Büro gestellt, der nur für den Mahnlauf angeschmissen wird. Ist der Rechner jetzt zu vielleicht 10 % im Monat ausgelastet und kann daher weg?
Du kannst unter W2K z. Bsp. die Belastung der CPU protokollieren lassen, um daraus die Auslastung des Rechners herzuleiten. Nur nutzt jemand, der nur Textverarbeitung betreibt, die CPU bedeutend weniger, als rechenintensive CAD-Programme.
Ist also nicht so ganz simpel, da eine grenze zu finden oder ein ko-Kriterium.
Gruß J
chem
schau hier im Forum mal nach dem Begriff "BGInfo" oder google alternativ mal unter dem Begriff "Inventarisierung". Bei mir läuft u.a. AdvancedRemoteInfo.
Zur Auslastung: Woran willst Du das festmachen, was soll das Kriterium sein?
Ich hab hier eine Kassensoftware am Laufen. Wenn der Kollege einmal im Monat einen Mahnlauf startet, ist der Rechner einen Tag beschäftigt, da geht dann nichts mehr. Das übliche Tagesgeschäft muß aber weitergehen. Also hab ich einen zweiten Rechner in das Büro gestellt, der nur für den Mahnlauf angeschmissen wird. Ist der Rechner jetzt zu vielleicht 10 % im Monat ausgelastet und kann daher weg?
Du kannst unter W2K z. Bsp. die Belastung der CPU protokollieren lassen, um daraus die Auslastung des Rechners herzuleiten. Nur nutzt jemand, der nur Textverarbeitung betreibt, die CPU bedeutend weniger, als rechenintensive CAD-Programme.
Ist also nicht so ganz simpel, da eine grenze zu finden oder ein ko-Kriterium.
Gruß J
Grundsätzlich gebe ich dir recht. Wahrscheinlich will er aber darauf hinaus, dass am Schluss eine Liste mit 100 Rechnern rauskommt die weniger als (bspw.) 20% eines Arbeitsmonats genutzt werden. Und für diese Rechner muss dann halt argumentiert werden warum die unbedingt vorgehalten werden müssen.
Der Ansatz ist ja legitim. Schließlich machen auch diese Rechner Arbeit für ihn bzw. die EDV.
Manuel
Der Ansatz ist ja legitim. Schließlich machen auch diese Rechner Arbeit für ihn bzw. die EDV.
Manuel
Dann schick die Rechner doch nach einer Stunde Untätigkeit schlafen oder lass sie runterfahren. Schon hat sich das erledigt.
Und wenn die User maulen musst du einfach frech antworten, dass sie ja offensichtlich über eine Stunde nix an dem Rechner gemacht haben. Da geht dann keiner mehr zum nächsten Vorgesetzten meckern
Manuel
Und wenn die User maulen musst du einfach frech antworten, dass sie ja offensichtlich über eine Stunde nix an dem Rechner gemacht haben. Da geht dann keiner mehr zum nächsten Vorgesetzten meckern
Manuel
Moin,
ähmm, beim ersten Durchlesen sträuben sich mir doch etwas die Nackenhaare:
Daß ishr das nachvollziehen wollt kann ich noch verstehen, aber wie ist das mit dem dürfen? Das geht eindeutig Richtung "Leistungsüberprüfung der MitarbeiterInnen" und da sollte jeder Personal-/Betriebsrat hellhörig werden.
Die von Dir geschilderte "Vorgehensweise" ist aber in einigen Betrieben als "normal" zu bezeichnen, wenn Der Mitarbeiter einen Büro-Arbeitsplatz und einen Arbeitsplatz in einer Labor- oder Fertigungsumgebung hat.
Aber auch die andere Seite wäre denkbar: der MA kommt morgens ins Büro, loggt sich ein und irgendwo im Betrieb "klemmt es". Also ist er gefragt und verläßt sein Büro, um woanders bei der Fehlerbehebung tätig zu werden. Oder die "Chefbesprechung" dauert mal wieder länger als gedacht, oder ein Außentermin muß plötzlich wahrgenommen werden, oder, oder, oder.
In allen Fällen nutzt Dir die vorgeschlagene Script-Variante wenig, denn der PC ist eingeschaltet und der MA hat sich auch eingeloggt. Solange er das an "seinem" PC ist, wird auch brav jede Stunde das Log mit einer "Anwesenheitsinformation" gefüllt. Wie weit die nun aussagefähig bezüglich Auslastung ist, siehe oben.
BTW: BGInfo schreibt ja pro User pro Tag eine Information in die Datenbank. Das wäre z. Bsp. eine Möglichkeit, herauszufinden, ob an einem PC überhaupt ein User eingeloggt ist. Damit könnte man die "nur ab und zu AN" Rechner schon mal auf eine Liste setzen. (Wenn man die User-Info aus dem Datensatz noch rausläßt, hat man auch keine Probleme mit dem P- bzw. B-Rat.)
Ich denke jetzt mal in bester BOFH-Manier: Du kannst natürlich auch hingehen, und für jeden User zunächst mal die Homedirs oder irgendein anderes Verzeichnis, das er für die tägliche Arbeit benötigt, sperren. Dann wartest Du auf den Anruf der User, erklärst irgendwas von "temporärer Netzwerküberlastung", schaltest das Verzeichnis wieder frei und notierst so ganz nebenbei Datum und Uhrzeit der Freischaltung. Ist aufwändig, man macht sich nicht unbedingt Freunde aber das Ergebnis ist zumindest mal aussagefähiger als die Script-Variante.
)
Gruß J
chem
PS: von mir hast Du den Tip nicht!
ähmm, beim ersten Durchlesen sträuben sich mir doch etwas die Nackenhaare:
Prob ist das die übliche masche des standart mitarbeiters halt ist: Kommt morgens rein loggt sich ein checkt 5 min seine mails, geht wieder aus seinem büro in die labore und nützt da die PCs oder sonst was. Das zum beispiel wollen wir irgendwie nachvollziehen. <<
Die von Dir geschilderte "Vorgehensweise" ist aber in einigen Betrieben als "normal" zu bezeichnen, wenn Der Mitarbeiter einen Büro-Arbeitsplatz und einen Arbeitsplatz in einer Labor- oder Fertigungsumgebung hat.
Aber auch die andere Seite wäre denkbar: der MA kommt morgens ins Büro, loggt sich ein und irgendwo im Betrieb "klemmt es". Also ist er gefragt und verläßt sein Büro, um woanders bei der Fehlerbehebung tätig zu werden. Oder die "Chefbesprechung" dauert mal wieder länger als gedacht, oder ein Außentermin muß plötzlich wahrgenommen werden, oder, oder, oder.
In allen Fällen nutzt Dir die vorgeschlagene Script-Variante wenig, denn der PC ist eingeschaltet und der MA hat sich auch eingeloggt. Solange er das an "seinem" PC ist, wird auch brav jede Stunde das Log mit einer "Anwesenheitsinformation" gefüllt. Wie weit die nun aussagefähig bezüglich Auslastung ist, siehe oben.
BTW: BGInfo schreibt ja pro User pro Tag eine Information in die Datenbank. Das wäre z. Bsp. eine Möglichkeit, herauszufinden, ob an einem PC überhaupt ein User eingeloggt ist. Damit könnte man die "nur ab und zu AN" Rechner schon mal auf eine Liste setzen. (Wenn man die User-Info aus dem Datensatz noch rausläßt, hat man auch keine Probleme mit dem P- bzw. B-Rat.)
Ich denke jetzt mal in bester BOFH-Manier: Du kannst natürlich auch hingehen, und für jeden User zunächst mal die Homedirs oder irgendein anderes Verzeichnis, das er für die tägliche Arbeit benötigt, sperren. Dann wartest Du auf den Anruf der User, erklärst irgendwas von "temporärer Netzwerküberlastung", schaltest das Verzeichnis wieder frei und notierst so ganz nebenbei Datum und Uhrzeit der Freischaltung. Ist aufwändig, man macht sich nicht unbedingt Freunde aber das Ergebnis ist zumindest mal aussagefähiger als die Script-Variante.
Gruß J
PS: von mir hast Du den Tip nicht!
Moin,
ich will Dir den Mut nicht nehmen, aber ich befürchte, das wird so nichts. Du hast keine Möglichkeit, gezielt die Nutzung eines PCs zu protokollieren. Du kannst das Login und das Logoff aus der Ereignisanzeige übernehmen oder Dir im LogonScript des Users jedesmal eine Information erstellen lassen. Aber was sagt das aus? Der PC wurde dann und dann ein- bzw. ausgeschaltet. Mehr nicht.
Und die Prozessoerauslastung sagt auch nichts über die tatsächlich geleistete "Arbeit" aus. Zur Not bastelt sich jemand eine Batch-Datei, die nur ein Verzeichnis von der Festplatte in ein anderes Verzeichnis kopiert und läßt das Ding als Endlosschleife laufen. Schon ackert die CPU und die Festplatte rappelt vor sich hin. (Die Buschtrommel innerhalb der Firma funktioniert besser als das LAN, und innerhalb kürzester zeit hat sich das kleine "Proggi" auf allen Rechnern etabliert.
Dir bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig, als die Rechner "außer Betrieb" zu nehmen und zu warten, bis jemand schreit. das ist nicht toll, macht auch nicht wirklich Freude, aber wenn die Beteiligung so mau ist, bleibt Dir nichts anderes übrig.
Sobald bei uns ein MA die Firma verläßt, bekommt der Vorgesetzte von mir eine Information, daß der "Datenbestand" noch vorhanden ist und er sich darum kümmern möchte, daß andere MA die noch benötigten Dokumente zur Weiterverwendung bekommen. Ich gehe dann hin und versehe die Dokumente mit einem Schreibschutz. Wenn nun jemand ein Dokument zum Bearbeiten benötigt, wird es freigeschaltet und der MA bekommt es in seinen Ordner überstellt. Was dann nach einem Jahr an altem Datenbestand noch da ist, wird gelöscht. Hat beim ersten Mal heftige Wellen geschlagen, da ich vorher die Daten aber noch einmal auf Band ausgelagert hatte, war es nicht so schlimm. Beim zweiten Mal war der "Lernerfolg" da. Manchmal geht es halt nur mit der Keule
.
BTW: Wieso hast Du als Admin eigentlich keinen Überblick über das, was an Hardware ins Haus kommt? Bei uns geht jede Kiste erstmal über meinen Tisch und bekommt die Grundinstallation verpaßt. Erst danach zum MA/Anwender. Und bestellt wird auch nur von einer Stelle, der EDV.
Gruß J
chem
ich will Dir den Mut nicht nehmen, aber ich befürchte, das wird so nichts. Du hast keine Möglichkeit, gezielt die Nutzung eines PCs zu protokollieren. Du kannst das Login und das Logoff aus der Ereignisanzeige übernehmen oder Dir im LogonScript des Users jedesmal eine Information erstellen lassen. Aber was sagt das aus? Der PC wurde dann und dann ein- bzw. ausgeschaltet. Mehr nicht.
Und die Prozessoerauslastung sagt auch nichts über die tatsächlich geleistete "Arbeit" aus. Zur Not bastelt sich jemand eine Batch-Datei, die nur ein Verzeichnis von der Festplatte in ein anderes Verzeichnis kopiert und läßt das Ding als Endlosschleife laufen. Schon ackert die CPU und die Festplatte rappelt vor sich hin. (Die Buschtrommel innerhalb der Firma funktioniert besser als das LAN, und innerhalb kürzester zeit hat sich das kleine "Proggi" auf allen Rechnern etabliert.
Dir bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig, als die Rechner "außer Betrieb" zu nehmen und zu warten, bis jemand schreit. das ist nicht toll, macht auch nicht wirklich Freude, aber wenn die Beteiligung so mau ist, bleibt Dir nichts anderes übrig.
Sobald bei uns ein MA die Firma verläßt, bekommt der Vorgesetzte von mir eine Information, daß der "Datenbestand" noch vorhanden ist und er sich darum kümmern möchte, daß andere MA die noch benötigten Dokumente zur Weiterverwendung bekommen. Ich gehe dann hin und versehe die Dokumente mit einem Schreibschutz. Wenn nun jemand ein Dokument zum Bearbeiten benötigt, wird es freigeschaltet und der MA bekommt es in seinen Ordner überstellt. Was dann nach einem Jahr an altem Datenbestand noch da ist, wird gelöscht. Hat beim ersten Mal heftige Wellen geschlagen, da ich vorher die Daten aber noch einmal auf Band ausgelagert hatte, war es nicht so schlimm. Beim zweiten Mal war der "Lernerfolg" da. Manchmal geht es halt nur mit der Keule
BTW: Wieso hast Du als Admin eigentlich keinen Überblick über das, was an Hardware ins Haus kommt? Bei uns geht jede Kiste erstmal über meinen Tisch und bekommt die Grundinstallation verpaßt. Erst danach zum MA/Anwender. Und bestellt wird auch nur von einer Stelle, der EDV.
Gruß J