Verknüpfungen auf dem Remote Desktop abhängig vom Client
Moin,
wir haben eine Einrichtung, in der ausschließlich auf einem TS gearbeitet wird. Deshalb sind die Clients so konfiguriert, dass sie den User automatisch mit dem TS verbinden und der Remote Desktop erscheint. Das klappt wunderbar. Die User sehen die Clientinstalltation nicht mehr. Nun haben wir in der Einrichtung Notebooks, die mal hier, mal dort benutzt werden. Meist ist dort, wo sie benutzt werden, kein LAN vorhanden. Also verbinden sie sich mit dem WLAN. Leider ist dieses WLAN gewachsen. Keine Ahnung, warum, aber es ist so eingerichtet, dass die einzelnen Access Points jeweils ein eigenes WLAN mit eigener SSID und eigenem Passwort aufspannen. Wandert nun ein User mit dem Notebook von einem Ort zum anderen, dann hält der Rechner die Verbindung so lange, bis sie endgültig zu schwach wird, obwohl er schon längst im Bereich eines anderen Access Points ist, der viel schneller wäre. Ich weiß, dass die Installation so Murks ist. Das wird auch geändert. Nur wird das auf Grund von Bauarbeiten noch mindestens ein halbes Jahr dauern, bis das so weit ist. Und gerade wegen dieser Bauarbeiten werden die Notebooks überhaupt so genutzt.
Ich bin so weit, dass ich aus dem TS heraus die WLAN-Verbindung ändern kann. Das realisiere ich mit der Powershell, invoke-command und netsh. Funktioniert soweit auch als normaler User. Nur will ich das nicht auf dem Desktop verknüpfen, da ich befürchte, dass dann die User auch aus Versehen drauf klicken, wenn sie garnicht mit dem Notebook arbeiten. Sprich, jeder könnte dann von jeder Station aus fröhlich die WLAN-Verbindung ändern. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, so es die denn gibt, auf dem Remote Desktop oder auch woanders die Dateien so abzulegen, dass sie nur dann funktionieren, wenn die User auch auf dem entsprechenden Notebook arbeiten. Ansonsten soll das nicht funktionieren.
Den Usern Zugriff auf die Clientinstallation zu geben, ist keine Option. Den hatten sie früher und das gab nur Chaos. Ich habe mir viel Mühe gegeben, dass die User nicht mehr merken, dass sie auf einem TS arbeiten. Das muss so bleiben, da wir einige User haben, die es gerade mal eben schaffen, Outlook zu starten.
Nochmal: Ich weiß, dass das Murks ist. Aber was soll ich machen. Es ist im Moment so, wie es ist.
Systeme:
Notebooks: Windows 10 auf dem aktuellen Stand.
Server: Server 2012 R2 auch auf dem aktuellen Stand.
Ich bin ansonsten für jeden Vorschlag oder auch andere Ansätze dankbar.
Liebe Grüße
Erik
wir haben eine Einrichtung, in der ausschließlich auf einem TS gearbeitet wird. Deshalb sind die Clients so konfiguriert, dass sie den User automatisch mit dem TS verbinden und der Remote Desktop erscheint. Das klappt wunderbar. Die User sehen die Clientinstalltation nicht mehr. Nun haben wir in der Einrichtung Notebooks, die mal hier, mal dort benutzt werden. Meist ist dort, wo sie benutzt werden, kein LAN vorhanden. Also verbinden sie sich mit dem WLAN. Leider ist dieses WLAN gewachsen. Keine Ahnung, warum, aber es ist so eingerichtet, dass die einzelnen Access Points jeweils ein eigenes WLAN mit eigener SSID und eigenem Passwort aufspannen. Wandert nun ein User mit dem Notebook von einem Ort zum anderen, dann hält der Rechner die Verbindung so lange, bis sie endgültig zu schwach wird, obwohl er schon längst im Bereich eines anderen Access Points ist, der viel schneller wäre. Ich weiß, dass die Installation so Murks ist. Das wird auch geändert. Nur wird das auf Grund von Bauarbeiten noch mindestens ein halbes Jahr dauern, bis das so weit ist. Und gerade wegen dieser Bauarbeiten werden die Notebooks überhaupt so genutzt.
Ich bin so weit, dass ich aus dem TS heraus die WLAN-Verbindung ändern kann. Das realisiere ich mit der Powershell, invoke-command und netsh. Funktioniert soweit auch als normaler User. Nur will ich das nicht auf dem Desktop verknüpfen, da ich befürchte, dass dann die User auch aus Versehen drauf klicken, wenn sie garnicht mit dem Notebook arbeiten. Sprich, jeder könnte dann von jeder Station aus fröhlich die WLAN-Verbindung ändern. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, so es die denn gibt, auf dem Remote Desktop oder auch woanders die Dateien so abzulegen, dass sie nur dann funktionieren, wenn die User auch auf dem entsprechenden Notebook arbeiten. Ansonsten soll das nicht funktionieren.
Den Usern Zugriff auf die Clientinstallation zu geben, ist keine Option. Den hatten sie früher und das gab nur Chaos. Ich habe mir viel Mühe gegeben, dass die User nicht mehr merken, dass sie auf einem TS arbeiten. Das muss so bleiben, da wir einige User haben, die es gerade mal eben schaffen, Outlook zu starten.
Nochmal: Ich weiß, dass das Murks ist. Aber was soll ich machen. Es ist im Moment so, wie es ist.
Systeme:
Notebooks: Windows 10 auf dem aktuellen Stand.
Server: Server 2012 R2 auch auf dem aktuellen Stand.
Ich bin ansonsten für jeden Vorschlag oder auch andere Ansätze dankbar.
Liebe Grüße
Erik
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Ausgedruckt am: 28.03.2025 um 12:03 Uhr
7 Kommentare
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Hi,
Clientabhängig auf dem Desktop Verknüpfungen zu erstellen, das geht auch mit GPO/GPP und Zielgruppenadressierung. Hier könnte Du gar nach dem aktuellen Subnetz separieren.
Allerdings erschließt sich mir der Sinn dieses ganzen Konstrukts nicht ganz. Wenn der Benutzer das Notebook aus dem Empfangsbereich des aktuellen WLAN trägt, dann bricht die RDP-Sitzung weg. Dann kann er doch nicht mehr eine Verknüpfung auf dem RDP-Desktop anklicken?
Selbst wenn er es vorher tut: Was ist, wenn nach dem Trennen der aktuellen Verbindung die Verbindung mit dem neuen Zielnetzwerk nicht hergestellt werden kann? Dann ist die Sitzung auch weg. Hast Du das in diesem Script berücksichtigt?
Also wenn, dann würde ich solch eine Verknüpfung auf dem lokalen Desktop des Clients legen.
E.
Clientabhängig auf dem Desktop Verknüpfungen zu erstellen, das geht auch mit GPO/GPP und Zielgruppenadressierung. Hier könnte Du gar nach dem aktuellen Subnetz separieren.
Allerdings erschließt sich mir der Sinn dieses ganzen Konstrukts nicht ganz. Wenn der Benutzer das Notebook aus dem Empfangsbereich des aktuellen WLAN trägt, dann bricht die RDP-Sitzung weg. Dann kann er doch nicht mehr eine Verknüpfung auf dem RDP-Desktop anklicken?
Selbst wenn er es vorher tut: Was ist, wenn nach dem Trennen der aktuellen Verbindung die Verbindung mit dem neuen Zielnetzwerk nicht hergestellt werden kann? Dann ist die Sitzung auch weg. Hast Du das in diesem Script berücksichtigt?
Also wenn, dann würde ich solch eine Verknüpfung auf dem lokalen Desktop des Clients legen.
E.
Zitat von @erikro:
Wie gesagt, es geht darum, im RDP-Profil des Nutzers eine Verknüpfung abzulegen, wenn er sich mittels des Notebooks anmeldet. Wie ich das mit GPO und Zielgruppen machen kann, ist mir nicht ganz klar.
Einfach mal im Web suchen: GPP create shortcut on desktopWie gesagt, es geht darum, im RDP-Profil des Nutzers eine Verknüpfung abzulegen, wenn er sich mittels des Notebooks anmeldet. Wie ich das mit GPO und Zielgruppen machen kann, ist mir nicht ganz klar.
Im Englischen heißt die Zielgruppenaddressierung "item level targeting"
Da gibt es einen Filter "Umgebungsvariable". Da könnte man nach "%Clientname%" filtern.
Zitat von @erikro:
Das ist mir klar. Aber das legt ja wieder Verknüpfungen auf dem Client oder immer auf dem TS-Desktop an. Was ich aber will ist, dass sie auf dem RDP-Desktop abgelegt wird, wenn sich der User mit einem bestimmten Client am TS anmeldet.
Ja und? %Clientname% und nicht %Computername%. Das sind zwei verschiedene Variablen.Das ist mir klar. Aber das legt ja wieder Verknüpfungen auf dem Client oder immer auf dem TS-Desktop an. Was ich aber will ist, dass sie auf dem RDP-Desktop abgelegt wird, wenn sich der User mit einem bestimmten Client am TS anmeldet.