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Vorschlag Hotelverkabelung

Mitglied: FA-jka

FA-jka (Level 3) - Jetzt verbinden

29.03.2017 um 09:46 Uhr, 1540 Aufrufe, 14 Kommentare

Hallo,

einer meiner Kunden hat ein Hotel, welches verpachtet war. Er hat sich mit dem Pächter gefetzt was letztendlich dazu geführt hat, dass dieser "einfach mal ab und zu" 1-2 Meter Kabel aus einem Kabelkanal geschnitten hat.

Das Hotel hat 6 Etagen, auf jeder sind 6 Zimmer.

Da der Vorpächter z.B. Segmente aus den Kabeln herausgeschnitten hat und ich weiß, dass "man sich nicht im Guten getrennt hat", tendiere ich dazu, die gesamte Verkabelung zu erneuern. Die Entscheidung, was letztendlich auf den Zimmern in welcher Form betrieben wird, wird erst nach der Renovierung / Neuverkabelung getroffen (unveränderliche Tatsache - Kunde kennt die Risiken und Konsequenzen).

Gedanklich bin ich im Moment hier:
  • auf jeder Etage 2* Gigabit-Ethernet zum Serverraum
  • auf jeder Etage ein 32er Patchfeld, darüber in jedem Zimmer vier Dosen aufpatchen
  • auf jeder Etage einen managbaren 32 Port Switch
  • auf jeder Etage einen WLAN-Hotspot

Auf der ersten Gigabit-Leitung würde ich das VLAN für IP-Telefonie, die WLAN-Hotspots, ggf. Rauchmelder u.Ä. Geräte legen. Die zweite Gigabit-Leitung würde ich gerne ins VLAN für Videostreaming packen.

Macht das so Sinn?

Macht es überhaupt noch Sinn, zusätzlich Koax-Kabel in die Zimmer zu legen?

Macht es überhaupt noch Sinn, TAE in die Zimmer zu legen?

Die Schwierigkeit ist sicherlich, dass man letztendlich nicht weiß, was der Pächter in den Zimmern aufbaut. Für uns kann das Ziel daher nur lauten, eien höchstmögliche Flexibilität zu sicherzustellen.

Gruß,
Jörg
Mitglied: em-pie
29.03.2017 um 10:02 Uhr
Moin,


Zitat von FA-jka:

Hallo,

einer meiner Kunden hat ein Hotel, welches verpachtet war. Er hat sich mit dem Pächter gefetzt was letztendlich dazu geführt hat, dass dieser "einfach mal ab und zu" 1-2 Meter Kabel aus einem Kabelkanal geschnitten hat.

Das Hotel hat 6 Etagen, auf jeder sind 6 Zimmer.
OK.

Da der Vorpächter z.B. Segmente aus den Kabeln herausgeschnitten hat und ich weiß, dass "man sich nicht im Guten getrennt hat", tendiere ich dazu, die gesamte Verkabelung zu erneuern. Die Entscheidung, was letztendlich auf den Zimmern in welcher Form betrieben wird, wird erst nach der Renovierung / Neuverkabelung getroffen (unveränderliche Tatsache - Kunde kennt die Risiken und Konsequenzen).


Gedanklich bin ich im Moment hier:
  • auf jeder Etage 2* Gigabit-Ethernet zum Serverraum
Kupfer oder Glas?
Wenn Glas, würde ich einfach 12 Phasen legen, ist nur unwesentlich teurer als 4.
Bei Kuper würde ich zur Sicherheit auch eher zu 4-Kabeln tendieren

* auf jeder Etage ein 32er Patchfeld, darüber in jedem Zimmer vier Dosen aufpatchen
dachte immer, es gibt nur 12er und 24er Felder!?
4*6 = 24 pro Etage erforderlich
* auf jeder Etage einen managbaren 32 Port Switch
Nimm einen 48er PoE Switch
* auf jeder Etage einen WLAN-Hotspot
Jopp. macht Sinn. Je nach Länge der Flure ggf. an 2 APs denken
mach also bisher schon mal einen Bedarf von 25-26 Datendosen je Etage

Auf der ersten Gigabit-Leitung würde ich das VLAN für IP-Telefonie, die WLAN-Hotspots, ggf. Rauchmelder u.Ä. Geräte legen. Die zweite Gigabit-Leitung würde ich gerne ins VLAN für Videostreaming packen.
Rauch-/ Brand melder müssen separat über eine BMZ angebunden werden und sind autark vom Netzwerk zu betreiben. Hier sich am besten mal mit den aktuellen Brandschutzauflagen auseinander setzen.

Macht das so Sinn?
s.o.

Macht es überhaupt noch Sinn, zusätzlich Koax-Kabel in die Zimmer zu legen?
Jopp, würde COAX immer verlegen, wobei dann noch entscheiden werden müsste, ob das TV-Signal als DVB-C oder DVB-S2 bereitgestellt werden soll
Macht es überhaupt noch Sinn, TAE in die Zimmer zu legen?
Nö, würde hier alles auf RJ45 auslegen. Gibt ja für die Telefone (falls analog erforderlich ist/ wird) Kabel mit RJ11 auf RJ45.

Die Schwierigkeit ist sicherlich, dass man letztendlich nicht weiß, was der Pächter in den Zimmern aufbaut. Für uns kann das Ziel daher nur lauten, eien höchstmögliche Flexibilität zu sicherzustellen.
Sollte mit obiger konstellation gewährleistet sein


Wer betreibt denn am Ende die IT, dein Kunde oder der Pächter.
Denke dann nämlich an so Features wie Vouchers, welche je nach System über die Rezeption verteilt werden.
Lösungen sollten hier im Board ja bekannt sein.

Wie wird Telefonie bereitgestellt werden?
Telefonie wird bei VOIP bleiben?
Wer sellt die Telefone?
Nicht das der Pächter dann analoge bzw. Systemtelefone einsetzen möchte, die Verkabelung das aber gar nicht hergibt, da keine Fernmeldeleitungen bis in den Serverraum gehen!?

Gruß
em-pie
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Mitglied: StefanKittel
29.03.2017, aktualisiert um 11:20 Uhr
Hallo,

wenn Du/Ihr das Netzwerk nicht selber betreibt würde ich im 1. Schritt nur die passive Technik verbauen.
Also Kabel, Patchfelder und Dosen.

Vieleicht möchte der neue Mieter ja gar kein WLAN oder mag Switch nur von XYTech.
Also aktive Technik erst später.

Ich würde in jede Etage mindestens 6 oder 12 TP Kabel aus dem EG legen.
Dann ist man flexibel was Rauchmelder oder sonstige Analoge Geräte angeht.
LWL für LAN ist schön, aber ein analoges Telefon bekommst Du darüber nicht.

6 WLAN APs können durchaus zu viel sein.
Vermutlich reichen 4 APs aus die "richtig" positiniert sind.
Dafür müssen natürlich auch Anschlüsse vorhanden sein.
Also WLAN Messung durchführen lassen.

Viele Grüße

Stefan
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Mitglied: FA-jka
29.03.2017 um 11:55 Uhr
Hallo,

Ich würde in jede Etage mindestens 6 oder 12 TP Kabel aus dem EG legen.

Das würde aber bedeuten, dass im Serverraum 72TP-Kabel ankommen. Das geben das Gebäude und das Budget definitiv nicht her

Gibt es für Koax eigentlich auch so 'ne Art Etagenverteiler?

Gruß,
Jörg
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Mitglied: StefanKittel
29.03.2017 um 12:00 Uhr
Dann mach 4 RJ45 (2 für LAN und 2 für irgendwas) und 1x 20DA (nur das Kabel, nicht anschliessen)
Bitte warten ..
Mitglied: 108012
29.03.2017 um 12:04 Uhr
Hallo,

Gedanklich bin ich im Moment hier:
•auf jeder Etage 2* Gigabit-Ethernet zum Serverraum
Lieber LWL Kabel legen dann kann man die Switche schnell und sicher anschließen und zu dem Serverraum leiten.

•auf jeder Etage ein 32er Patchfeld, darüber in jedem Zimmer vier Dosen aufpatchen
1 x 12er und 1 x 24er oder gleich 2 x 24er, vor allem aber voll geschirmt und gleich CAT.6a genauso wie die Netzwerkdosen
auch bitte als CAT.6a und CAT.7 in die Wand zu den Räumen.

•auf jeder Etage einen managbaren 32 Port Switch
Cisco SG-220 oder Cisco SG350 sollten das dann sein, wenn man einen Stapel bilden möchte der einfacheren Verwaltung
wegen und auch der besseren Konfiguration wegen sollten es Cisco SG500 oder Cisco SG550 sein

•auf jeder Etage einen WLAN-Hotspot
Na also dann lieber zwei oder mehr pro Etage oder gleich einen in jedes Hotelzimmer rein.

Auf der ersten Gigabit-Leitung würde ich das VLAN für IP-Telefonie, die WLAN-Hotspots, ggf. Rauchmelder u.Ä.
Geräte legen. Die zweite Gigabit-Leitung würde ich gerne ins VLAN für Videostreaming packen.
Denk mal lieber gleich an zwei Netzwerkdoppeldosen, für einen AP, ein VOIP Telefon, einen Laptop per Kabel und den IPTV.

Macht das so Sinn?
Dann macht es Sinn sonst muss wieder in jedes Zimmer ein kleiner Switch und je mehr Übergabepunkte es gibt
je mehr Problem können auftreten.

Macht es überhaupt noch Sinn, zusätzlich Koax-Kabel in die Zimmer zu legen?
Kann man wenn man möchte auch machen und dann dazu einen SAT Antenne und/oder noch Kabelfernsehen, ganz wie der
Service aussehen soll und wie gut man nachher umstellen möchte bei Bedarf. Ansonsten eher nicht.

Macht es überhaupt noch Sinn, TAE in die Zimmer zu legen?
Wenn da jetzt noch TAE gebraucht wird ist das nicht schlecht aber ansonsten nicht.

Die Schwierigkeit ist sicherlich, dass man letztendlich nicht weiß, was der Pächter in den Zimmern aufbaut. Für uns
kann das Ziel daher nur lauten, eien höchstmögliche Flexibilität zu sicherzustellen.
Dann lieber einmal TAE, Coax und 2 Netzwerkdoppeldosen und LWL bis zum Serverraum!

Man kann auch über D-Link DGS1510-28P Switche nachdenken die sind günstiger als die Cisco Switche Layer3 und bringen gleich
24 RJ45 (Kupfer) Ports mit und zusätzlich 2 SFP und 2SFP+ Ports mit. Dann gehen eben zweimal 10 GBit/s in den Serverraum rein!
und ein oder zwei DXS-3400 oder DXS-3600 das sollte dann auch passen.

Gruß
Dobby
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Mitglied: chgorges
29.03.2017, aktualisiert um 14:25 Uhr
Nicht bös gemeint, aber ich würde an eurer Stelle langsam machen.

Wenn der TE eine Neuverkabelung plant, wird diese wahrscheinlich unter die EnEV 2016 mit allen erdenklichen Brandschutzthematiken fallen.

Wenns nämlich ganz dumm läuft und das Hotel mal ne TÜV-Abnahme machen muss, wo explizit auf diese Thematiken geachtet wird, kann es durchaus sein, dass das Hotel vorübergehend komplett geschlossen wird, bis der Brandschutz komplett wiederhergestellt ist.

Und meine Versicherung würde dafür nicht aufkommen...

Das Ende vom Lied ist: Fachkundige Elektriker für die Neuverkabelung beauftragen, die in dem Thema drinnen sind.
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Mitglied: StefanKittel
29.03.2017 um 14:38 Uhr
Es war bis jetzt ja noch gar nicht die Frage wer das macht, sondern was gemacht werden sollte.

Dazu noch 2 Gedanken.
Solange die Anforderungen nicht vorliegen kann man nicht günstig zielgenau planen.
Man gibt einfach mehr aus um flexibel zu bleiben.

Bezüglich LWL, GBit, layer3, würde ich langsammer machen.
Das Netzwerk ist "nur" für Internet und vieleicht VOIP.
Das Internet für das Hotel wird max 200MBit haben. Es würde also sogar 100MBit zu den Zimmern reichen.
Dazu sind noch nicht mal Switche in den Etagen erforderlich.

Viele Grüße

Stefan
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Mitglied: chgorges
29.03.2017, aktualisiert um 14:56 Uhr
Zitat von StefanKittel:

Es war bis jetzt ja noch gar nicht die Frage wer das macht, sondern was gemacht werden sollte.

Lese ich anders heraus ;)

Zitat von FA-jka:

Hallo,
...
Da der Vorpächter z.B. Segmente aus den Kabeln herausgeschnitten hat und ich weiß, dass "man sich nicht im Guten getrennt hat", tendiere ich dazu, die gesamte Verkabelung zu erneuern ...

Deshalb mein Hinweis. Kann ja auch sein, dass der TE Elektriker ist und die Problematiken kennt...
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Mitglied: aqui
29.03.2017 um 14:58 Uhr
Ich würde in jede Etage mindestens 6 oder 12 TP Kabel aus dem EG legen.
Das wäre auch Unsinn. Mache eine normale Etagenverkabelung und lege von jeder Etage Glasfaser in den Serverraum und dann auf jeder Etage einen einfachen Access Switch...fertig.
TAE verbaut man natürlich nicht mehr, das ist Unsinn. Jede analoge und digitale Telefone, VoIP sowieso hat eine RJ-11 oder RJ-45 Dose die du mit einfachem Western Stecker Kabel von der Stange (RJ11-RJ45) über die strukturierte Verkabelung patchen kannst.
Kollege Kittel hat aber schon alles Wesentliche gesagt. Bevor man Schnellschüsse macht erstmal in Ruhe nachdenken. 100Mbit pro Zimmer reichen und das senkt die Kosten für die Etagenswitches die man anderswo sinnvoller investieren kann. Mehr wird man richtig Internet eh nie los.
TV Streaming braucht für HD 6-8 Mbit und Voice kann man vernachlassigen mit 56kBit wenn denn sowieso heute noch jemand über die Hotel Telefonie telefoniert. macht doch auch kein Mensch mehr...
Folglich bleibts wohl bei Internet zur Hauptsache wohl über WLAN und TV Streaming. Das sollten deine Schwerpunkte sein. Daraus kann man sich dann fragen ob vier Dosen pro Zimmer sein müssen. Eigentlich nicht, denn mit zweien ist man auch gut bedient. Besser im Flur oder an strategischen Punkten Dosen setzen für die APs und Gebäude Infrastruktur.
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Mitglied: FA-jka
29.03.2017 um 16:15 Uhr
Hallo,

Lese ich anders heraus ;)

...
Da der Vorpächter z.B. Segmente aus den Kabeln herausgeschnitten hat und ich weiß, dass "man sich nicht im Guten getrennt hat", tendiere ich dazu, die gesamte Verkabelung zu erneuern ...
...

Da hast Du Recht. Meine Aktivität beschränkt sich darauf, einen Plan zu malen (Keller, Serverraum, Empfangsthresen, exemplarisch 1 Flur und 1 Zimmer), den mit dem Kunden abzustimmen und Ihn dem Elektriker in die Hand zu drücken.

Also erst einmal eine rein konzeptionelle Aufgabe. Ich würde hier gerne deshalb den "Hut" aufnehmen, weil ich letztendlich derjenige bin, der die IT in die Butze reinbastelt.

Gedanklich bin ich im Moment bei:
  • auf jeder Etage 2* Gigabit-Ethernet zum Serverraum
  • auf jeder Etage ein 32er Patchfeld, darüber in jedem Zimmer vier Dosen aufpatchen

Ich denke, mit den beiden Gigabit-Leitungen bin ich flexibel genug. Zur Not kann ich ja auch einen Trunk bilden und komplett mit VLANs arbeiten.

Bliebe eher noch das Thema mit der Koax-Verkabelung?!?

Gruß,
Jörg
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Mitglied: chgorges
29.03.2017 um 16:34 Uhr
Zitat von FA-jka:
Bliebe eher noch das Thema mit der Koax-Verkabelung?!?

Würde ich bandbreitenbedingt weiterhin mit reinnehmen.
Lass das Hotel ne 400er Unitymedia-Leitung haben, du kannst damit nicht alle Zimmer via IP-Fernsehen versorgen, geschweige denn, wenn parallel noch gesurft wird.

Und TAE kannst du wirklich weglassen, das gehört nicht mehr zum Elektro-Pflichtenheft anno 2017
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Mitglied: Dilbert-MD
29.03.2017 um 18:33 Uhr
Zitat von FA-jka:

Da hast Du Recht. Meine Aktivität beschränkt sich darauf, einen Plan zu malen (Keller, Serverraum, Empfangsthresen, exemplarisch 1 Flur und 1 Zimmer), den mit dem Kunden abzustimmen und Ihn dem Elektriker in die Hand zu drücken.
Gruß,
Jörg

Trotzdem würde ich den Eigentümer zumindest auf die Brandschutzproblematik hinweisen.
Etagenübergreifende Verkabelungen erfolgen i.d.R. in einem brandgeschottetem Kabelschacht. Aber irgendwo müssen die Kabel auch wieder heraus. Mit Brandabschottung. Da gilt dann 'weniger ist mehr'.
Die neuen Kabel müssen auch alle in einem vorhandenen Kabelschacht Platz finden. Und Cat7 braucht da schon mehr als mögliche alte Cat5e.
Falls in Deckenebene Brandschotte verlaufen sind weniger Kabeldurchführungen auch besser.
Viele Kabel habe außerdem eine höhere Brandlast.

Du sollst jetzt nicht die Verkabelung auf "Brandschutz" ausrichten, aber ich würde dem Auftraggeber zumindest eine Alternative vorlegen (evtl die Variante mit Glasfaser in jede Etage) oder vorschlagen, falls dem Gewerbeaufsichtsamt/dem Kreisbrandmeister doch ein laues "Nö" über die Lippen kommen sollte. Mindestens der Hinweis auf das Thema sollte rüBER kommen.

Für das Bauamt bist Du im Moment Fachplaner. Ergo: in Schriftform dem Bauherren mitteilen, dass Du das aktuelle Brandschutzkonzept brauchst bzw. ohne Berücksichtigung von Brandschutzauflagen planen wirst mit Hinweis, das Brandschutz bauseits zu planen ist. Die Ämter sehen das teils recht eng und freuen sich, wenn einer zum Greifen da ist, der etwas geplant hat. Wer nur baut - auch ohne Plan - kommt besser bei weg.

BMA, Aufzugsnotruf, etc. - wie oben geschrieben - separat verkabeln.

Wenn die meisten Hotel-Fernsehsysteme (Begrüßungsbildschirm, Abrechnungen Pay-per-view, etc.) noch über Coax laufen würde ich auch Coax verbauen. Sonst bräuchtest Du ja ggf. an jedem Gerät wieder ein wandler von IP->Coax oder IP->HDMI.

Gruß
Holger
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Mitglied: 108012
29.03.2017 um 19:06 Uhr
falls dem Gewerbeaufsichtsamt/dem Kreisbrandmeister doch ein laues "Nö" über die Lippen kommen sollte. Mindestens der
Hinweis auf das Thema sollte rüBER kommen.
Das ist aber eine ganz andere Sache die hier nicht ins Forum gehört, denn bei so einer Planung sollte man das vorher mit dem
örtlichen Brandmeister durch eine Begehung verabreden und dann hat man danach bei einer Prüfung auch keine Probleme.

Hier bei der Frage ging und geht es ja konkret um die Verkabelung und die benötigten Geräte, man kann das sicherlich mal mit
ansprechen und gut ist es, das jetzt klein zu reden und so ausführlich würde ich nicht wirklich vorziehen. In einem Auto Forum
sagt man den Leuten auch nicht dass sie einen Führerschein brauchen.

Gruß
Dobby


Hinweis
Hierbei handelt es sich nicht um eine Rechts- oder Sach- und Fachberatung sondern nur um einen lockeren Meinungsaustausch unter Forumsmitgliedern.
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Mitglied: FA-jka
29.03.2017 um 22:44 Uhr
Hallo,

wie bzw. womit verteilt man Koax denn am Besten? Muss man da zwangsläufig mit unterschiedlich gedämpften Dosen arbeiten?

Gruß,
Jörg
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