2 Ethernet Schnittstellen an einem PC Konfigurieren. Netz 2 soll dabei Subnet von Netz 1 sein.
Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen wie ein Betriebssystem(z.B. MS Win XP) mit folgender Konfiguration arbeitet bzw. ob diese Konfig. zulässig ist?
Eth. IF 1 192.168.2.1 255.255.0.0
Eth. IF 2 192.168.1.1 255.255.255.0
Über welches IF wir z.B. ein Ping an 192.168.1.100 gesendet?
Besten Dank,
Gruß fun4you
kann mir jemand sagen wie ein Betriebssystem(z.B. MS Win XP) mit folgender Konfiguration arbeitet bzw. ob diese Konfig. zulässig ist?
Eth. IF 1 192.168.2.1 255.255.0.0
Eth. IF 2 192.168.1.1 255.255.255.0
Über welches IF wir z.B. ein Ping an 192.168.1.100 gesendet?
Besten Dank,
Gruß fun4you
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Content-ID: 188040
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Ausgedruckt am: 16.02.2025 um 19:02 Uhr
4 Kommentare
Neuester Kommentar
Der Ping würde - falls XP diese Konfiguration überhaupt zulässt, was ich nie getestet habe - über IF2 gehen.
Aber ich denke das funktioniert sogar. Im WLAN in der Firma bin ich auch mit LAN Karte UND mit WLAN Karte im selben Netz.
Da geht der Traffic aber immer über LAN aufgrund der besseren Metrik der Ethernetschnittstelle.
Routingentscheidungen hängen von zahlreichen Faktoren ab, z. B. Metrik, administrative Distanz des Routingprotokolls, statische routen schlagen dynamische routen, connected networks schlagen statische routen, subnetzmasken-länge beim mehreren Routen zum selben Ziel, route tags / route maps ...
Im genannten Fall zieht die Regel "longest subnetmask first".
Wenn ein Router (oder PC, der ist ja auch ein Router) 2 Routen zum selben Ziel hat (was in dem Beispiel der Fall ist), zieht immer die Route mit der längsten Subnetzmaske.
192.168.2.1 255.255.0.0 = 192.168.0.1 - 192.168.255.255
192.168.1.1 255.255.255.0 = 192.168.1.1 - 192.168.1.255
In der Praxis würde ich von solchen Konstellationen jedoch eher absehen, könnte zu Verwirrung führen..
Aber ich denke das funktioniert sogar. Im WLAN in der Firma bin ich auch mit LAN Karte UND mit WLAN Karte im selben Netz.
Da geht der Traffic aber immer über LAN aufgrund der besseren Metrik der Ethernetschnittstelle.
Routingentscheidungen hängen von zahlreichen Faktoren ab, z. B. Metrik, administrative Distanz des Routingprotokolls, statische routen schlagen dynamische routen, connected networks schlagen statische routen, subnetzmasken-länge beim mehreren Routen zum selben Ziel, route tags / route maps ...
Im genannten Fall zieht die Regel "longest subnetmask first".
Wenn ein Router (oder PC, der ist ja auch ein Router) 2 Routen zum selben Ziel hat (was in dem Beispiel der Fall ist), zieht immer die Route mit der längsten Subnetzmaske.
192.168.2.1 255.255.0.0 = 192.168.0.1 - 192.168.255.255
192.168.1.1 255.255.255.0 = 192.168.1.1 - 192.168.1.255
In der Praxis würde ich von solchen Konstellationen jedoch eher absehen, könnte zu Verwirrung führen..
Hi Scherzkeks für mich,
abgesehen von dem großen Unfug,
Was soll das bringen?
Es gibt Wertigkeiten der Schnittstellen und die mit der höchsten Wertigkeit arbeitet. Die andere tut nichts wenn sie online ist. Die Wertigkeite hängt von mehreren Faktoren ab.
Aber die Brodcastadresse von IF 2 (192.168.1.255) ist eine reale Adresse in IF 1, also passt das schon mal nicht.
Und dann gibt es ja auch noch das Default Gateway. Wie soll das denn angesprochen werden, wenn die Konfiguration nicht passt.
Und noch schlimmer ist der Parallelbetreib von 2 Netzwerken auf einer nicht getrennten Layer2 Infrastruktur.
Gruß
Netman
abgesehen von dem großen Unfug,
Was soll das bringen?
Es gibt Wertigkeiten der Schnittstellen und die mit der höchsten Wertigkeit arbeitet. Die andere tut nichts wenn sie online ist. Die Wertigkeite hängt von mehreren Faktoren ab.
Aber die Brodcastadresse von IF 2 (192.168.1.255) ist eine reale Adresse in IF 1, also passt das schon mal nicht.
Und dann gibt es ja auch noch das Default Gateway. Wie soll das denn angesprochen werden, wenn die Konfiguration nicht passt.
Und noch schlimmer ist der Parallelbetreib von 2 Netzwerken auf einer nicht getrennten Layer2 Infrastruktur.
Gruß
Netman