2008 R2 DHCP Server 2 Gateways mit Metrik
Hallo Leute,
ich habe heute so einen kniffligen Fall. Ich habe einen 2008 R2 Server. Habe vor Ort 2 Router (Schnell und Langsam). Habe unter Bereichsoptionen und 003 Router die beiden Router eingetragen. Soweit so gut die PCs haben die beiden Router auch als Standardgateway nun übernommen allerdings beide mit der Metrik 10.
Nun ist heute der 2 Router der langsame ausgefallen und alle Clients kamen nicht mehr ins Internet. Irgendwie nehmen die scheinbar das letzte Gateway.
Eigentlich dachte ich dass die immer den ersten nehmen und wenn dieser nicht verfügbar ist weichen sie auf den 2 aus. Aber scheinbar ist das nicht so.
Wie kann ich das denn so lösen, dass sie bevorzugt den ersten nehmen. Mit der Metrik müsste es gehen aber ich habe kein Schimmer wie das gehen soll.
Vielen Dank im Voraus
Gruß Eddie
ich habe heute so einen kniffligen Fall. Ich habe einen 2008 R2 Server. Habe vor Ort 2 Router (Schnell und Langsam). Habe unter Bereichsoptionen und 003 Router die beiden Router eingetragen. Soweit so gut die PCs haben die beiden Router auch als Standardgateway nun übernommen allerdings beide mit der Metrik 10.
Nun ist heute der 2 Router der langsame ausgefallen und alle Clients kamen nicht mehr ins Internet. Irgendwie nehmen die scheinbar das letzte Gateway.
Eigentlich dachte ich dass die immer den ersten nehmen und wenn dieser nicht verfügbar ist weichen sie auf den 2 aus. Aber scheinbar ist das nicht so.
Wie kann ich das denn so lösen, dass sie bevorzugt den ersten nehmen. Mit der Metrik müsste es gehen aber ich habe kein Schimmer wie das gehen soll.
Vielen Dank im Voraus
Gruß Eddie
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10 Kommentare
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Hallo meddie,
das Gateway mit der geringsten Metrik wird bevorzugt verwendet, bei 2 Gateways mit der gleichen Metrik ergibt sich das dir gezeigte Bild.
Erster Router mit schneller Verbindung = Metrik 1
Zweiter Router mit lahmer Verbindung = Metrik 10.
Metrik = Kosten der Verbindung, also wie viele Zwischenstellen müssen überwunden werden.
das Gateway mit der geringsten Metrik wird bevorzugt verwendet, bei 2 Gateways mit der gleichen Metrik ergibt sich das dir gezeigte Bild.
Erster Router mit schneller Verbindung = Metrik 1
Zweiter Router mit lahmer Verbindung = Metrik 10.
Metrik = Kosten der Verbindung, also wie viele Zwischenstellen müssen überwunden werden.
Generell wird das so nicht funktionieren mit MS OS direkt.
Sinnvoll löst du das mit einem Dual WAN Port Load Balancing Router wie z.B. einem Draytek 2960 z.B. der dir die beiden Links zentral bedient mit Failover.
Der macht ein automatisches Leitungs Failover ohne das Endgeräte im Netz das merken.
On Top kannst du über eine Leitungspriorisierung der beiden Ports die Clients sinnvoll nach Anwendung oder Auslastung auf die beiden aktiven Internet Links verteilen was so in deiner jetzigen statischen Umgebung niemals möglich ist.
Der MS Server kann niemals über statische Gateways ein Failover realisieren, schon gar nicht via DHCP an Clients. Dafür fehlen im die Features bzw. DHCP kann niemals eine gewichtete Gateway Info an den Client übertragen...vergiss das ganz schnell.
Sinnvoll löst du das mit einem Dual WAN Port Load Balancing Router wie z.B. einem Draytek 2960 z.B. der dir die beiden Links zentral bedient mit Failover.
Der macht ein automatisches Leitungs Failover ohne das Endgeräte im Netz das merken.
On Top kannst du über eine Leitungspriorisierung der beiden Ports die Clients sinnvoll nach Anwendung oder Auslastung auf die beiden aktiven Internet Links verteilen was so in deiner jetzigen statischen Umgebung niemals möglich ist.
Der MS Server kann niemals über statische Gateways ein Failover realisieren, schon gar nicht via DHCP an Clients. Dafür fehlen im die Features bzw. DHCP kann niemals eine gewichtete Gateway Info an den Client übertragen...vergiss das ganz schnell.
Hallo,
die Info für über die Metrik sind nur für die Router interessant, nicht für die Clients. Die können damit nichts anfangen.
Je nachdem, welches Routing-Protokoll genutzt wird, sind die Hops (RIP) oder die Kosten (OSPF) entscheidend.
Bei OSPF wird jeder Verbindung von einem Router zum anderen Router ein Kosten-Wert zugewiesen. Dabei kann der Link von A --> B auch einen anderen Wert haben als der Link von B --> A. Diese Informationen tauschen alle Router untereinander über das Routing-Protokoll OSPF aus, so dass jeder Router die Metrik jedes Links im Netzwerk kennt. Jetzt ermittelt jeder Router unabhängig von einander aus diesen Metrik-Link-Informationen für jedes Ziel-Netzwerk den optimalen Weg, in dem die Kosten der einzelnen Links auf dem Weg zum Ziel-Netzwerk addiert werden. Der Weg mit den geringsten Kosten ist der Beste. Und dies wird in die Routing-Tabelle des jeweiligen Routers eingetragen. Die Clients sind dabei überhaupt nicht beteiligt!
Ein Client schickt ein Datenpaket, dessen Ziel nicht im eigenem Subnetz liegt, an den Router. Der kümmert sich dann an Hand seiner Routing-Tabelle um den Weiter-Transport. Auch da sind die Clients dann raus.
Insofern muß DHCP keine Metrik-Informationen verteilen.
Wenn ein Router oder ein Link ausfällt, erfahren die unmittelbar benachbarten Router von diesem Ausfall. Die geänderte Link-Information wird dann über OSPF verteilt und jeder Router ermittelt dann seine neue Routing-Tabelle, nach der er arbeitet. Der ausgefallene Link wird dann nicht mehr berücksichtigt.
Jürgen
die Info für über die Metrik sind nur für die Router interessant, nicht für die Clients. Die können damit nichts anfangen.
Je nachdem, welches Routing-Protokoll genutzt wird, sind die Hops (RIP) oder die Kosten (OSPF) entscheidend.
Bei OSPF wird jeder Verbindung von einem Router zum anderen Router ein Kosten-Wert zugewiesen. Dabei kann der Link von A --> B auch einen anderen Wert haben als der Link von B --> A. Diese Informationen tauschen alle Router untereinander über das Routing-Protokoll OSPF aus, so dass jeder Router die Metrik jedes Links im Netzwerk kennt. Jetzt ermittelt jeder Router unabhängig von einander aus diesen Metrik-Link-Informationen für jedes Ziel-Netzwerk den optimalen Weg, in dem die Kosten der einzelnen Links auf dem Weg zum Ziel-Netzwerk addiert werden. Der Weg mit den geringsten Kosten ist der Beste. Und dies wird in die Routing-Tabelle des jeweiligen Routers eingetragen. Die Clients sind dabei überhaupt nicht beteiligt!
Ein Client schickt ein Datenpaket, dessen Ziel nicht im eigenem Subnetz liegt, an den Router. Der kümmert sich dann an Hand seiner Routing-Tabelle um den Weiter-Transport. Auch da sind die Clients dann raus.
Insofern muß DHCP keine Metrik-Informationen verteilen.
Wenn ein Router oder ein Link ausfällt, erfahren die unmittelbar benachbarten Router von diesem Ausfall. Die geänderte Link-Information wird dann über OSPF verteilt und jeder Router ermittelt dann seine neue Routing-Tabelle, nach der er arbeitet. Der ausgefallene Link wird dann nicht mehr berücksichtigt.
Jürgen
Wichtig ist aber der Client wie der das umsetzt. Unterbrechnugsfrei ist das so nicht zu machen.
Die Option 3 ist der Router:
http://www.networksorcery.com/enp/protocol/bootp/options.htm
Damit übergebe ich dem Client ja noch keine Routing Metrik.
Das offenbart erst ein "route print" (bei MS Winblows) auf dem Client selber.
Die Option 3 ist der Router:
http://www.networksorcery.com/enp/protocol/bootp/options.htm
Damit übergebe ich dem Client ja noch keine Routing Metrik.
Das offenbart erst ein "route print" (bei MS Winblows) auf dem Client selber.
Damit hast du absolut recht, unterbrechungsfrei würde es erst werden wenn auf beiden Routern ein virtuelles Interface mit der gleichen IP samt BGP konfiguriert würde und dieses das Standardgateway wäre. Ich weiß aber nicht welche Router im Einsatz sind und ob es möglich ist dies zu realisieren.
Aber grundsätzlich hast du vollkommen recht, redundant ist es nicht, wenn auch so gewollt.
Durch den MS Eintrag 03 übergibt der MS DHCP den Clients 2 Standardrouten mit unterschiedlicher Metrik, aufgrund dessen wählen diese dann immer die Route mit der geringsten Metrik, der von dir erwähnte route add Befehl wird dadurch vom DHCP ausgeführt.
Aber grundsätzlich hast du vollkommen recht, redundant ist es nicht, wenn auch so gewollt.
Durch den MS Eintrag 03 übergibt der MS DHCP den Clients 2 Standardrouten mit unterschiedlicher Metrik, aufgrund dessen wählen diese dann immer die Route mit der geringsten Metrik, der von dir erwähnte route add Befehl wird dadurch vom DHCP ausgeführt.
Für FritzBoxen gibt es modifizierte Betriebssystem, ähnlich DDWRT für Linksys.
Je nachdem wie viel Mühe es dir wert ist könntest du dich dort reinlesen oder eine neue Frage dazu öffnen.
Die Grundlagen hast du hier erhalten, mit der reinen Fritz wirst du es nicht redundant hinbekommen.
Ich denke das Freetz eine Möglichkeit wäre, ohne dies näher zu kennen
Je nachdem wie viel Mühe es dir wert ist könntest du dich dort reinlesen oder eine neue Frage dazu öffnen.
Die Grundlagen hast du hier erhalten, mit der reinen Fritz wirst du es nicht redundant hinbekommen.
Ich denke das Freetz eine Möglichkeit wäre, ohne dies näher zu kennen