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Erdung Patchfeld - Holzschrank

Mitglied: DuncanMacLeod77

DuncanMacLeod77 (Level 1) - Jetzt verbinden

21.05.2020, aktualisiert 09:24 Uhr, 1033 Aufrufe, 16 Kommentare

Hallo zusammen,

ich besitze ein kleines Heimnetzwerk mit ca. 8 Netzwerkdosen. Diese Dosen laufen mit ihren jeweiligen Netzwerkkabeln (Cat. 7) auf ein kleines Patchfeld auf, welches sich in einem offenen Holzschrank befindet. Das kleine Patchfeld selber verfügt über ein kleines Erdungskabel, das ich jedoch nirgends (zumindest nicht in der direkten Nähe des Holzschrankes) anschließen kann.

Nun meine Fragen:

1.) Ist die Erdung für dieses kleine Patchfeld erforderlich?
2.) Wenn ja, mit mit welchem Erdungskabel (2,5 mm² oder 4 mm²) muß ich es z. B. an eine Erdungsschiene anschließen?
3.) Wenn ich ein zweites Patchfeld im gleichen Holzschrank auflegen möchte, kann ich dieses dann zur Erdung an die Erdungsschraube des erste Patchfeldes anschließen und dann über EIN Erdungskabel an die Erdungsschiene (Potentialausgleichsschiene - ca. 15 Meter von meinem Holzschrank entfernt) anschließen?
4.) Benötige ich für solch einen Fall ein stärkeres Erdungskabel, wenn ich zwei Patchfelder miteinander verbinde (welches 2,5 mm², 4 mm² oder größer)?
6.) Wenn ich einen Switch (z. B. 24-Port) in meinen Schrank hänge, muß dieser auch noch einmal geerdet werden, oder "erledigt" dies der Kontakt zur Steckdose (Erdung über die Steckdose)?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus.

Duncan
Mitglied: Spirit-of-Eli
21.05.2020 um 09:27 Uhr
Moin,

im Normalfall wird die Erdung einfach über den Schrank realisiert. In deinem Fall würde ich mir eine Erdungsschiene für die einzelnen Komponenten bauen und diese an die Hauserdung anschließen.

Über den Querschnitt brauchst du dir nicht großartig gedanken machen. Ganz normaler Draht wie bei na Schuko Dose sollte reichen.

Gruß
Spirit
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Mitglied: DuncanMacLeod77
21.05.2020 um 09:47 Uhr
Moin, moin Spirit-of-Eli,

danke für Deine Antwort!

Du meinst also, ich sollte z. B. am Holzschrank eine kleine Erdungsschiene anbringen, an der ich die verschiedenen Geräte mit ihrem jeweiligen Erdungskabel anschließe. Von dieser Erdungsschiene (die sich am Holzschrank befindet) ziehe ich dann ein Erdungskabel Richtung Potentialausgleichsschiene, richtig?

Gruß

Duncan
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Mitglied: Spirit-of-Eli
21.05.2020 um 09:49 Uhr
Genau, das kannst du so umsetzen.

Bezüglich eines Holzschranks sollte halt darauf geachtet werden, dass eine genügende Belüftung gegeben ist.
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Mitglied: DuncanMacLeod77
21.05.2020 um 09:55 Uhr
Ich danke Dir für die Tipps! Einen schönen Vatertag noch!
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Mitglied: Spirit-of-Eli
21.05.2020, aktualisiert um 10:21 Uhr
Zitat von DuncanMacLeod77:

Ich danke Dir für die Tipps! Einen schönen Vatertag noch!

Immer gerne ;)
Dann bitte auch auf gelöst setzen.
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Mitglied: IT-Prof
21.05.2020 um 11:24 Uhr
Pauschal kann man diese Frage nicht so beantworten.

Grundsätzlich gilt aber dass die Erdung gemacht werden muss. Grundsätzlich gilt auch dass ein höherer Querschnitt den Widerstand verringert.

An die Potentialausgleichsschiene anzuschließen ist der einfachste Weg.

Wie ist der Sternpunkt deiner Stromversorgung organisiert und wie ist die Potentialausgleichsschiene mit dem Standpunkt der Stromversorgung angeschlossen?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.05.2020 um 11:37 Uhr
Zitat von DuncanMacLeod77:

Hallo zusammen,


Moin,

:

1.) Ist die Erdung für dieses kleine Patchfeld erforderlich?

Solange Du nicht sicherstellen kannst, daß Du nie Potentialdifferenzen hast und auch immer Kurzschjlüsse gegen das Gehäuse verhindern kannst, brauchst Du eine Erdung - also immer.

2.) Wenn ja, mit mit welchem Erdungskabel (2,5 mm² oder 4 mm²) muß ich es z. B. an eine Erdungsschiene anschließen?

Je dicker desto besser.

Aber das "dünne" reicht i.d.R. aus.

3.) Wenn ich ein zweites Patchfeld im gleichen Holzschrank auflegen möchte, kann ich dieses dann zur Erdung an die Erdungsschraube des erste Patchfeldes anschließen und dann über EIN Erdungskabel an die Erdungsschiene (Potentialausgleichsschiene - ca. 15 Meter von meinem Holzschrank entfernt) anschließen?

Wie der andere Kollege sagte: Eine schrankinterne Erdungsschine wäre das sinnvollste. Dann lieber den dickeren Draht für den "Hausansvhluß" nehmen.

4.) Benötige ich für solch einen Fall ein stärkeres Erdungskabel, wenn ich zwei Patchfelder miteinander verbinde (welches 2,5 mm², 4 mm² oder größer)?

Auch hier müßte 2,5 reichen, aber i h würde einfach mehr nehmen.

6.) Wenn ich einen Switch (z. B. 24-Port) in meinen Schrank hänge, muß dieser auch noch einmal geerdet werden, oder "erledigt" dies der Kontakt zur Steckdose (Erdung über die Steckdose)?

Du mußt unterscheiden zwischen dem Potentialausgleich und der Schutzerdung. Die Svhutzerdung über die Schuko-Dose dient dazu, bei einem Kurzschluß gegen das Gehäuse den Nutzer zu schützen.


Der Potentialausgleich über die Erdungsschiene ist im Gegensatz dazu gedacht verschiedene Potentiale zwischen den verbundenen Geräten auszugleichen, damit über die Datenleitungen nicht zu hohe Ausgleichsströme fließen, die dann das Gerät (oder den Benutzer) killen.

Also: Prinzipiell brauchst Du auch eine "normale" Erdung, die aber manchmal entfallen kann, wenn die Distanzen zwisvhen den Geräten klein genug sind, wie z.B. alle in dem gleichen Eaum oder in der gleichen Wohnung.

lks
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Mitglied: Fabezz
21.05.2020 um 11:40 Uhr
Wenn die Schiene Zuviel Aufwand ist kannst auch sowas nehmen.

https://www.conrad.de/de/p/wolfgang-warmbier-2200-113y-esd-erdungsbox-2- ...
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Mitglied: chgorges
21.05.2020 um 11:57 Uhr
Moin,
tut mir leid, aber das hier ist echt haarsträubend.
Ihr könnt doch keine interne Erdungsschiene an einen Holzschrank befestigen, der bei jeder Gelegenheit und sogar von Natur aus Feuchtigkeit zieht.

Die Erdungsschiene gehört min. 1,20 Meter weit weg vom Holzschrank am Mauerwerk befestigt. Dann geht ein Erdungskabel als „Uplink“ zur Haus-Erdschiene, weitere Erdungskabel direkt und ohne Umwege zu den Patchpanels.
Alles andere endet im Krankenhaus, ggf. unter der Erde.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
21.05.2020 um 12:00 Uhr
Zitat von chgorges:

Die Erdungsschiene gehört min. 1,20 Meter weit weg vom Holzschrank am Mauerwerk befestigt.

ich kenne Mauerwerk das feuchter ist als ein lebender Baum.

lks
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Mitglied: ChriBo
21.05.2020, aktualisiert um 12:15 Uhr
Hallo,
ich muß den anderen Posts hier widersprechen.
Unter der Vorraussetzung: normale Wohnung, 1 Sicherungskasten, halbwegs moderne Elektoinstallation, Schutzleiter in den Steckdosen)
zu 1: Du benötigst keine extra "Erdung".
Falls du ein extra "Erdungskabel" ziehen willst / mußt:
Mindestens 6mm² von Sicherugskasten oder Potentialausgleichsschiene des Hauses, kann nur ein Elektriker vor Ort entscheiden.

Das Patchfeld iwird nicht nur für den deutschen, sondern für den weltweiten Markt fabriziert.
das kleine Erdugskabel muß z.B. in den USA dann mit der Verrohrung verbunden werden.

CH
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Mitglied: yamaha0815
22.05.2020 um 11:30 Uhr
Alles sehr interessant.

Ich bin kein Spezialist, dennoch sage ich den Auszubildenden: Potentialausgleich ist sinnig und auch lebenswichtig.

Wer weiß auf welchem Potential ein PC steht, welcher an dieses Patchpanel angebunden wird. Selbst wenn die Kiste im Raum direkt daneben steht, könnte es einen Potentialunterschied geben. Das geringste Übel sind dann Störungen im Netzwerk, über gekillte Komponenten an den Geräten, über krippeln und bitzeln an den Fingern, wenn man an das Patchpanel kommt, bis zur Teminierung der Herztätigkeit im schlimmsten Fall.

Wo ist das Problem - was ich immer wieder auch bei Kunden sehe - den Grün-Gelben bzw. die Erdungsschraube an den Geräten anzuschliessen. Eine Erdungsschiene mit Anschluß auf die zentrale Erdung des Gebäudes mit entsprechendem Querschnitt sollte auch kein Ding sein. Könnte leben retten!

Da man immer vom schlimmsten ausgehen muss, sollte man auch einen entsprechenden Querschnitt nehmen. Man bedenke, dass auf Länge der Widerstand bei gegebenem Leitungsquerschnitt zunimmt und damit den Strom begrenzt. Wenn der RCD keinen ausreichende Fehlerstrom sieht, dann löst das Ding halt nicht aus. Dies gilt vor allem, wenn z.B. (was ich auch schon gesehen habe) die Geräte, welche Schuko haben, mittlerweile am Stecker abgefault sind (PE) oder jemand nach herzenslust irgendwas nicht nach VDE gebastelt hat, nach dem Motto ne Lüsterklemme reicht (mal abgefault, mal Schraube locker).

Der Potentialausgleich sollte mindesten den Strom abführen können, welcher an den Steckdosen im Schrank auch ankommt, in der Regel zwischen 10A(neu) und 16A (alt). Das wären dann 1,5 mm². Ich sage den Auszubildenden immer: Nimm 4 -6 mm², dann ist es safe. Wenn der zentrale Erdungspunkt weiter weg liegt, dann dürfen es auch gerne mal 10 mm² sein. Dies gilt von Erdungsschiene im Kasten zum zentralen Erdungspunkt. Die Geräte dürfen dann gerne mit 1,5 - 2,5 mm² an diese Erdungsschiene angeschlossen.
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Mitglied: IT-Prof
23.05.2020 um 17:00 Uhr
Ein RCD ist einen Summenschalter, der die Summe des Stromes zwischen Außenleiter und Neutralleiter überwacht. Ein Fremdstrom auf dem Schutzleiter der ist nicht im Sinne der Erfindung und der Schutzwirkung.
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Mitglied: yamaha0815
23.05.2020 um 17:28 Uhr
Eben drum...

Abgefaulter PE am Schuko oder bei massig kaskadierten Mehrfachverteilern setzt die Kiste im Fehlerfalle unter Strom, sofern kein 2ter und unabhängiger Potentialausgleich da ist. Das hat selbstverständlich primär nix mit dem eigentlich Potantialausgleich zwischen verschiedenen Standorten zu tun. Da ist auch der RCD aussen vor.
Aber wenn der PE am Gerät selbst abgefault ist oder der Widerstand durch die Mehrfachkaskadierung von Mehrfachverteilern zu groß wird, ist die Kiste dennoch irgendwo noch vernüftig geerdet ist (Potentialausgleich). Dann kann ein Fehlerstrom fliessen, welcher den RCD betätigt, da mehr Strom auf dem Aussenleiter in den Stromkreis reingeht, als auf dem N wiedere zurück kommt. Ein Teil fliesst am RCD über den PE oder eben über den Potentialausgleich ab.

Ohne den Stromfluß im Fehlerfalle auf dem Schutzleiter würde kein RCD funktionieren, ausser wenn man selbst als "Schutzleiter" fungiert. Besser wäre es halt, wenn der RCD im Fehlerfalle direkt auslöst, ohne dass da jemand dran fassen muss.

Ist jetzt aber OT.

Nochmal: Mach ne Sammelschiene in die Kiste und Erde die mit einem vernüftigen Querschnitt. Kein Hexenwerk und sinnig. An diese Sammelschiene die Patchfelder anketten und auch die restlichen Geräte, sofern Erdungspunkte vorhanden sind.
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Mitglied: IT-Prof
23.05.2020 um 21:01 Uhr
Grundsätzlich ist die Summe der Schutzmaßnahmen entscheidend.

Das fängt in der Nachbarschaft an, wenn alle Gebäude mit Tiefen- und Ringerdern versehen sind und auf der eigenen Liegenschaft alle Erdungsmaßnahmen untereinander verbunden sind und auch bei langer Trockenheit funktionieren.

Dann sollte das eigene Objekt auch sinnvoll geschützt sein.
Heißt funktionierende Schutzleiterkonstruktionen, Fehlerstromschutz, Überspannungsschutz, Fehlerlichtbogenschutz usw...

Ich persönlich habe privat in allen Zimmern, die mit ortsveränderlichen Geräten zu tun haben könnten und meine Frau oder Kinder sich elektronischer Energie bedienen, jeweils alle Steckdosen mit kombiniert FI-LS versehen in einfacher Teilungsbreite.

Vorher hatte das Objekt zwei FI, wovon einer kaputt war.

Das Objekt hatte altersbedingt keinen Ringerder und keinem funktionierenden Tiefeneder.
Das 4* 35mm² der Stadtwerke hat in der Hauptverteilung eine Aufteilung erhalten und dort den Potentialausgleich erhalten. Badewanne und Dusche waren daran mit 10mm² angeschlossen.

Bei der Bagger-Aktion für meine Glasfaserleitung habe ich in dem Graben noch mal 11 Meter in die Tiefe gemusst um die benötigten Messwerte zu bekommen. Mit einem selbstgebauten Aufsatz für den Hilti Bohrhammer ließ sich der Edelstahl so in den Boden treiben ohne doof zu werden. Die Leitung zum Potentialausgleich ist 50mm2. Die Stadtwerke haben mir für einen Pauschalpreis einen neuen Hausanschluss gebaut und dort die Aufteilung von vier auf fünf Pole vorgenommen. Die Potentialausgleichskabel im Keller vom Hauptbock zur HUV, Gas, Wasser, Abwasser ist 25mm2. Das Bad oben "nur" 10mm2. Dachstuhl ebenfalls 10mm2.

Die Garage steht am höchste Punkt des Grundstücks und hat keine eigenen Maßnahmen. Der Ausgleichstrom über das Stromkabel 5*2,5mm² ist so groß und ständig schwankend, dass kein Netzwerkkabel gelegt werden konnte und 21 oder 22 eine Glasfaserleitung und ein 5*6mm² zur Garage gelegt wird. In dem Zuge wird der Potentialausgleich und die Erdungsmaßnahmen neu bewertet und es wird höchstwahrscheinlich ein Stahl zwischen Haupthaus und Garage dafür gelegt und ein Tiefenerder zusätzlich in den Boden getrieben.

Der das unterschiedliche Potential und die Ausgleichströme waren/sind so hoch, dass ich regelmäßig kaputte Geräte gehabt hätte.

Sommer 2016 war es sehr trocken. Das hat eine starke Verschiebung des Schutzes zur Folge gehabt, was den Tiefenerder angeht. Viel kürzer hätte es nicht sein dürfen als die 13 Meter unter der Grasnarbe sonst wäre der PEN der Stadtwerke der Weg des geringen Widerstandes geworden.

Hört sich nach viel Aufwand an, ist es auch für ein Haus der 1880er Jahre, dennoch ist es "nur" das Mindestschutzniveau eines Neubaus.

Grundsätzlich ist dieses Thema nicht zu unterschätzen.
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Mitglied: Stromer
25.05.2020 um 15:15 Uhr
Hallo Duncan,

deine Cat. 7 Kabel werden dir nur "freude" bereiten, wenn deine "gesamte" Stromversorgung ab Gebäudeeinspeisepunkt als TN-S Netz installiert ist.
Die Cat. 7 Kabel sind übrigens "beidseitig" zu erden!
Das heißt, kompletter 5-Leiteraufbau der Stromversorgung bestehend aus:

L1-L2-L3-N-PE ohne PEN Leiter. Die "Auflösung" des PEN-Leiters mus am "Hausanschluß/Trafo" erfolgen.

Wenn du diese Installation nicht vorfindest und einen sach- und fachgerechten Potentialausgleich erstellst, wirst du "alle" Störströme (Oberwellen) auf dem Schirm deiner Datenkabel wiederfinden. Die Übertragungsleistung kann sehr schnell abfallen, auch unter 100 MB.

Du hättest besser ein UTP-Kabel verwendet, das keinen Schirm hat, der die Ströme weiterleitet. Diese Kabeltypen sind in Deutschland auch zugelassen!

Ist das Erdungszeichen am Switch das Zeichen für eine Schutzerdung oder eine Funktionserdung?
Daraus resultiert dann die zu erichtende Erdungsanlage mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² oder mehr!

Zur Erdung am Patch-Schrank:

Switche müssen nur an "Erde" (? an welche sagt das Erdungszeichen) angeschlossen werden, wenn die Erdungsschraube (siehe Bedienungs- und Wartunsanweisung, sowie Verwendungsnorm gemäß CE-Konformität) vorhanden ist.
Ansonsten sind fast alle Switche in UTP-Technik hergestellt, so dass ich beim Schwitch mit eingebautem Netzteil auf "Schutzerdung" tippe.

Zur der Erdungsschiene und/oder den Erdungsschienen!

Je nach dem, welche Erd-Funktion erstellt werden soll, ist die Erdungsschiene eventuell mit Isolatoren für PAS-Schienen zu versehen. Damit ist auch Montage auf Holz möglich!

Anschluß von mehr Geräten an die "Erdung"

Die Geräte sind so Anzuschließen dass keine Schleifenbildung entsteht. Ab dem "Zentralen Erdungspunkt" ist alles "Sternförmig" zu installieren.
Zu beachten ist VDE 0100-Teil 444 für "EMV".

Der Stromer
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