decker2022
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Exchange Server 2019 und Dynamische IP des Servers

Hallo
Bisher läuft alles soweit, ich habe, weil ich es nicht anders wusste, die A-Records immer auf die aktuelle IP (die bei meinem Kabel oft lange bleibt) geändert. Aber ich weiß, dass dieses auch mit einer dynamischen IP gehen soll.
Leider finde ich nicht so richtig die passende Anleitung. Kann mir da jemand helfen ?

Habe Strato und vollen Zugriff auf die Domaineinstellungen.

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Mitglied: 2423392070
2423392070 Apr 10, 2023 updated at 07:33:43 (UTC)
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Am Ende ist eine dynamische IP eine normale IP. Sie ist aber in verschiedener Hinsicht "tainted"

Du musst an die TTL Auflösung der Sender denken, die du nur bedingt beeinflussen kannst.
Nicht jeder sendet an die IPs aus den Pools der ISPs ohne dass das Konsequenzen hat.

Bei Strato hast du keine Möglichkeit das zu automatisieren.

Ich würde dir auch davon abraten, wenn du einen echten Registrar hättest.
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 10, 2023 at 07:08:43 (UTC)
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Einige Firmen besitzen keine feste IP. Ich las dass dieses möglich sein soll. Daher will ich dieses umsetzen. Muss dazu sagen. es ist eine reine Testumgebung, kein laufender Betrieb.
Member: maretz
maretz Apr 10, 2023 at 07:28:39 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Einige Firmen besitzen keine feste IP. Ich las dass dieses möglich sein soll. Daher will ich dieses umsetzen. Muss dazu sagen. es ist eine reine Testumgebung, kein laufender Betrieb.

Moin,

nein, das ist so nicht stabil möglich und im besten Fall gefährlich.

a) Fast alle Mailserver lehnen Mails von dynamischen IPs ab - spätestens wenn der Reverse Lookup fehlschlägt. Dabei spielt es keine Rolle wie lange du diese dynamische IP hast. DAS kannst du noch über nen Smarthost lösen der für dich die ausgehenden Mails annimmt u. über seine IP weiterleitet. Das ist auch soweit nicht schlimm dann...

b) WO es gefährlich wird: Nehmen wir doch einfach mal an du hast die IP 666.666.666.666 (und bevor hier einige hochwichtige wieder kommen - ich weiss das die IP nicht gültig ist!). So - jetzt hast du nen Stromausfall, Umzug oder Sonnenflecken -> und du bekommst die 777.777.777.777. Ich als dein Nachbar hatte das ja auch - und bekomme die 666.666.666.666 . MEIN Mailserver braucht also nur ne "Catch-All" Einstellung zu haben schon bekomme ich alle deine Mails. Denn jeder SENDER hat ja ggf. deine IP<->Hostzuordnung noch in seinem DNS drin (dümmstenfalls über mehrere Tage im Cache). RICHTIG blöd für dich wirds wenn ich das dann schnell genug bemerke und zB. bei Online-Konten von dir (zB. weil Amazon mir ne Mail schickt wenn du was bestellt hast) auf "Passwort vergessen" gehe. Nicht wenige Accounts schicken den Wiederherstellungslink ja dann schön per Mail -> was wieder in mein Catch-All geht...

Von daher würde ich niemals auf ner dynamischen IP nen direkt empfangenden Mailserver einrichten - auch nicht zum Test oder in ner Spielwiese (zumindest nicht mit irgendeiner realen Email-Adresse). Du bekommst für nen paar Cent schon ne eigene Domain mit Mailkonten, nen paar Euro und du hast nen eigenen Root-Server. Wer da dann noch solche Versuche macht dem kann man einfach nur noch sagen: Dumm gebaut und verdient bestraft.
Member: cykes
cykes Apr 10, 2023 at 08:36:39 (UTC)
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Moin,

Bisher läuft alles soweit [...]
... das machst Du woran fest? Mal ehrlich, in jedem Deiner bisherigen Threads seit Februar wurdest Du gewarnt, den Exchange an einer dynamischen IP zu betreiben, zunächst eher verhaltene Warnungen und jetzt eher nachdrücklich.

Sollte es demnächst richtig knallen (mich wundert es ehrlichgesagt, dass das nicht schon passiert ist), glaubst Du, dass Du schon richtig reagieren kannst? Du stolperst aktuell von einem Problem ins nächste, die alle einen Grund haben: die dynamische IP. Da sind die eine oder andere nicht zugestellte Mail noch das geringste Problem.

Zusätzlich hast Du jetzt auch noch ne VDI auf das Netz losgelassen, dazu äußere ich mich nicht weiter.

Bitte ignoriere die Warnungen nicht und nimm das Konstrukt vom Netz.

Gruß

cykes
Mitglied: 2423392070
2423392070 Apr 10, 2023 at 09:00:51 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Einige Firmen besitzen keine feste IP. Ich las dass dieses möglich sein soll. Daher will ich dieses umsetzen. Muss dazu sagen. es ist eine reine Testumgebung, kein laufender Betrieb.

Ja, die meisten Firmen habe keine festen IPs. Was aber nicht heißt, dass dort Mails empfangen werden, oder direkt versendet werden.

Wenn du lange Weile hast, dann beschäftige dich mit anderen Sachen.
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 10, 2023 at 11:18:05 (UTC)
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Genau, und du hast die Severkenntnisse mit der Muttermilch aufgesogen
Unfassbar. Ernsthafte Antworten sind von dir offensichtlich nicht zu erwarten.
Dieses "Konstrukt" wurde gemäß div. Anleitungen hier erstellt und sogar mit einer Verschlüsselung erstellt. Und dieses Kontrukt läuft einwandfrei. Dieses Kontrukt ist sicherlich nicht genügend abgesichert, aber es ist "Nur" eine Testumgebung.
Ich findes es traurig, dass man hier immer wieder auf solchen Menschen wie dich trifft. Die meisten geben einen Tipps, helfen einen die Möglichkeiten herauszufinden. Ich würde nie an einem laufenden und eingesetzten System arbeiten. Ich lerne noch. Mir wurden diese Infos nicht in den Genen mit beigemischt
Mitglied: 2423392070
2423392070 Apr 10, 2023 at 11:46:44 (UTC)
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Was lernst Du? Es spielt keine Rolle ob du was lernst, weil Du die andere Seite nicht beeinflussen kannst.

Wie bereits erwähnt für 2-3 Euro im Monat gibt es einen V-Irgendwas, da könntest Du nicht nur bereits fertig sein mit dem lernen...
Member: cykes
cykes Apr 10, 2023 updated at 11:57:41 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Genau, und du hast die Severkenntnisse mit der Muttermilch aufgesogen
Da Du Dich offenbar auf meinen Post beziehst; Nein, habe ich natürlich nicht, aber das ist hier auch irrelevant.
Du magst die Warnungen nicht hören, dann ist das eben so.
Unfassbar. Ernsthafte Antworten sind von dir offensichtlich nicht zu erwarten.
Zumindest meine Antwort war durchaus ernsthaft und die der Kollegen (vermutlich) ebenfalls. Wir können aber nichts dafür, dass Du das nicht hinterfragst bzw. hören willst und uns böswillige Absichten unterstellst.
Dieses "Konstrukt" wurde gemäß div. Anleitungen hier erstellt und sogar mit einer Verschlüsselung erstellt. Und dieses Kontrukt läuft einwandfrei. Dieses Kontrukt ist sicherlich nicht genügend abgesichert, aber es ist "Nur" eine Testumgebung.
Die Testumgebung hängt aber produktiv am Internet, ist damit natürlich nicht nur für Deine Tests erreichbar. Das man in einer richtigen (abgeschotteten) Testumgebung (bzw. Homelab) nicht wirklich alles testen kann, was im produktiven Einsatz nötig ist, sollte aber eigentlich klar sein.
Ich findes es traurig, dass man hier immer wieder auf solchen Menschen wie dich trifft. Die meisten geben einen Tipps, helfen einen die Möglichkeiten herauszufinden.
Hast Du vielleicht schon mal daran gedacht, dass unsere Warnungen die von Dir geforderten Tipps sind? Es geht hier ja nicht um einen (lokalen) Webserver, wo bspw. ein (kurzer) Ausfall unproblemtisch ist. Etwas mit der Gewalt mittels Workarounds hinzubiegen, sollte in der Lernphase vielleicht nicht das erklärte Ziel sein.

Aber gut, ist müßig, von Dir unerwünschte Antworten zu formulieren, wenn Du die sowieso abblockst.

In diesem Sinne, schönen (hackerfreien) Ostermontag noch.

cykes
Member: maretz
maretz Apr 10, 2023 at 12:30:36 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Genau, und du hast die Severkenntnisse mit der Muttermilch aufgesogen
Unfassbar. Ernsthafte Antworten sind von dir offensichtlich nicht zu erwarten.
Dieses "Konstrukt" wurde gemäß div. Anleitungen hier erstellt und sogar mit einer Verschlüsselung erstellt. Und dieses Kontrukt läuft einwandfrei. Dieses Kontrukt ist sicherlich nicht genügend abgesichert, aber es ist "Nur" eine Testumgebung.
Ich findes es traurig, dass man hier immer wieder auf solchen Menschen wie dich trifft. Die meisten geben einen Tipps, helfen einen die Möglichkeiten herauszufinden. Ich würde nie an einem laufenden und eingesetzten System arbeiten. Ich lerne noch. Mir wurden diese Infos nicht in den Genen mit beigemischt

Moin,

das Problem ist doch eher: Du möchtest eigentlich hören das was du machst gut ist und es so richtig ist. Das kann man dir gerne bestätigen wenn es dich glücklich macht - es ist aber dennoch falsch.

Die meisten Firmen haben eben min. ne feste IP oder den Mailserver gleich mal direkt ausgelagert (vgl. Exchange Online als Beispiel). DAMIT kann man dann ja schonmal was anfangen. Hast du aber nicht. Und oben siehst du warum es eben eine schlechte Idee ist die sogar ganz schnell richtig ins Auge gehen kann. Um es mal Bildlich zu formulieren: Selbst zu Lernzwecken wirst du doch nicht falsch rum auf ne Autobahn fahren - es haben dir vermutlich zig Leute schon gesagt das es ne blöde Idee ist. Und wenn du es trotzdem machst sind es eben nicht alles Idioten die dir entgegen kommen - sondern es macht nur EINER was falsch. Ob du das gerne hörst oder nicht spielt dabei keine Rolle...
Member: Cloudrakete
Solution Cloudrakete Apr 10, 2023 at 15:25:03 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Einige Firmen besitzen keine feste IP. Ich las dass dieses möglich sein soll. Daher will ich dieses umsetzen. Muss dazu sagen. es ist eine reine Testumgebung, kein laufender Betrieb.

Diese Firmen haben dann in der Regel aber auch keinen eigenen Mailserver.
Wer sich keinen Business Anschluss bei seinem Provider einkauft, der wird zu 90% auch kein eigenen Mailserver betreiben.

Für einen Testbetrieb kann man dein Setup so belassen, du bräuchtest ggf. nur einen Domainhoster, welcher eine API hat, über welche du automatisiert deine A-, sowie SPF-Records anpassen kannst.
Logischerweise benötigst Du auch ein Skript oder ähnliches, welches diese API anspricht.

Oder man mietet sich bei Hetzer für 50EUR irgendeine Dedicated Kiste an und macht es einfach dort?
Entgegen deiner Meinung finde ich übrings die Aussagen der Kollegen recht konstruktiv, da man dein Setup so in der Form eigentlich nicht betreibt. In einem dauerhaften Testaufbau, in welchem ggf. auch Mailflow regelmäßig getestet werden soll, macht dein Setup schlichtweg einfach keinen Sinn.

Viele große Blacklistbetreiber listen dynamische IPs aus guten Grund. Jeder Spammer aus seinem Kinderzimmer würde nämlich genauso vorgehen, wenn er kein Plan davon hat.
Member: umount
umount Apr 11, 2023 at 10:37:22 (UTC)
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Moin,

lass das mit dem Versand über DynDNS am besten.
Bestelle dir einfach ein Postfach bei Strato und nutze das als Smarthost für den Exchange.
Den Empfang kannst du ja direkt über einen MX via DNS machen.
Dazu einfach einen CNAME eintrag auf den DynDNS Hostnamen legen und den neuen CNAME als MX Eintrag laufen lassen.

Wenn du zuden dir noch gedanken zu einem SPF Eintrag und DKIM machst wirst du belohnt werden da die Mails auch nicht im Spam landen.

Lg

Yannick
Member: maretz
maretz Apr 11, 2023 at 16:04:08 (UTC)
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Zitat von @umount:

Moin,

lass das mit dem Versand über DynDNS am besten.
Bestelle dir einfach ein Postfach bei Strato und nutze das als Smarthost für den Exchange.
Den Empfang kannst du ja direkt über einen MX via DNS machen.
Dazu einfach einen CNAME eintrag auf den DynDNS Hostnamen legen und den neuen CNAME als MX Eintrag laufen lassen.

Wenn du zuden dir noch gedanken zu einem SPF Eintrag und DKIM machst wirst du belohnt werden da die Mails auch nicht im Spam landen.

Lg

Yannick

Moin,
genau das sollte man ja eben nicht machen. Ok - du setzt den MX auf deinen DynDNS-Account. Das ist gut - wenn ich dir ne Mail schicke wird aber ja MEIN DNS (oder der meines Providers) den Eintrag ggf. im Cache halten. Blöd wenn du dann ne neue IP bekommst - und jemand anders mit nem Catch-All-Postfach deine "alte" IP bekommt. Ist ja schön das der MX-Eintrag bei dir ggf. aktuallisiert wurde - auf allen anderen Systemen muss das aber eben nicht so sein.

Deshalb ist es einfach nur sinnlos auf ner dyn. IP solche Dinge zu betreiben...
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 12, 2023 at 04:40:43 (UTC)
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Ok, danke dass ihr euch alle so bemüht
Deine Einwände kann ich verstehen.
Ich frage mich nur, wenn es so problematisch ist, wieso gibt es einige die dieses immer noch so oder so ähnlich einsetzen. Ich selber bin mit 2 Firmen mal in Berührung gekommen, keiner von beiden verwendete eine feste IP.
Fänd ich ja auch besser, würde ich in jedem Fall auch bevorzugen, nur ich habe hier nur eine Testumgebung. Smarthost habe ich mir angeschaut. Wenn ich das richtig verstehe, versendet er mir einem SMTP Account eines Providers. Das dürfte dann vermutlich auch der Absender dieses SMTP Account drin stehen und nicht die des Empfängers, das lehnt nämlich mittlerweile fast jeder Anbieter ab.
Und das löst ja, laut deiner Aussage das Empfangsproblem nicht ausreichend. Ich bin ganz ehrlich, ich würde sofern keine feste IP vermutlich eher auf einen externen bei Microsoft liegenden Mietexchange setzen. Strato bietet das ja an. Aber mir geht es nur daum möglichs viele unkonventsionelle Möglichkeiten durchzuspielen. Der klassische Weg Feste IP ist mir leider zu selten begegnet. Wäre sicherlich das beste. Danke nochmal, ich werde eure Ratschläge beherzigen.
Member: maretz
maretz Apr 12, 2023 at 05:15:07 (UTC)
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Nun - zur ersten Aussage: Du kennst 2 Firmen die es so machen? Whow, nich schlecht, das is ja fast der grossteil der Firmen dieser Welt. Bedeutet es das es GUT oder RICHTIG ist was die machen? Schau doch mal nächsen Montag in die Zeitung - da steht nämlich gerne drin das am WE nach der Disko sich wieder jemand besoffen mitm Auto um nen Baum gewickelt hat. Nun, scheinbar fahren also immer noch Leute besoffen - ist es deshalb also richtig?

Und ja - du kannst mit nem Smarthost idR. deine Adresse nicht frei wählen. Dann gibt man nämlich einfach die 5 Euro aus und holt sich seine eigene Domain mit x Email-Adressen. 5 Euro (und das is vermutlich schon im Jahr) und schon ist das Problem erledigt. Denn was machen denn deine 2 Firmen wenn morgen mal nen Bagger das Internet-Kabel ausm Boden rupft? Oh, ganz schön blöd, oder? Weil plötzlich is da nix mehr was die DynDNS updated. Und auch ggf. für nen paar Tage kein Internet. Eine Firma die solchen Schwachsinn macht kann sicher nen paar Tage auch ohne Internet leben (das ist nämlich eher kleinster Handwerksbetrieb mit nem Schulkiddy als "Admin" weil er/sie Word unfallfrei starten konnte). Nur: Ab dem Moment gehen ALLE Emails eben ggf. an die Person die diese IP als nächstes erhält. Und hier hilft SMTP sogar - denn bei "nicht zustellbar" wg. Unerreichbar versuchen die meisten Mailserver es später automatisch nochmal.

Also - klar KANN man das so machen. Du kannst eben auch mit nem Fön duschen gehen. Ob es ne intelligente Entscheidung ist darf man halt bezweifeln...
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 12, 2023 at 05:48:56 (UTC)
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Sorry, du musst wissen, hier in meiner Gegend sind Server selten im Einsatz. Die Firmen sind wirklich klein gewesen und von mir wurden die Server auch nicht eingerichtet. Ich lerne lieber für mich und würde nie so in einem produktiven Umfeld arbeiten. Ich frage mich nur manchmal wie haben die das nur umgesetzt, wenn sie doch keine feste IP haben und wie kann das zufriedenstellend laufen. Ich verstehe das, was du sagen willst. Will auch wirklich dir nicht wiedersprechen. Ich bin hier um zu lernen. Die erste Firma hatte noch nen alten Exchange 2008 am laufen, die Firma existiert in dieser Form auch nciht mehr, dieser holte diese mit popcon ab und stellte sie mit dem Exchangeserver den Benutzern zu. Sie hatten ihre normaler Weibseite bei Strato, aber die Mails gingen im Server ein (war ein SBS). Und das Ganze war eine sich wechselnde IP. Eine weitere Firma, den Server leider nie gesehen, noch komplizierter. Diese hat StarLink und einen kleinen DSL'er auch beides keine feste IP und einer sogar ohne öffentliche IP (weil SAT). Ich frage micht nur wie setzen die das ganze um. Für mich ist es nur gut zu wissen, hat man OHNE feste IP überhaupt eine halbwegs verlässige Lösung mit einem Exchange auf dem Server oder ist diese generell nicht möglich.
Member: maretz
maretz Apr 12, 2023 at 06:00:38 (UTC)
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Zitat von @Decker2022:

Sorry, du musst wissen, hier in meiner Gegend sind Server selten im Einsatz. Die Firmen sind wirklich klein gewesen und von mir wurden die Server auch nicht eingerichtet. Ich lerne lieber für mich und würde nie so in einem produktiven Umfeld arbeiten. Ich frage mich nur manchmal wie haben die das nur umgesetzt, wenn sie doch keine feste IP haben und wie kann das zufriedenstellend laufen. Ich verstehe das, was du sagen willst. Will auch wirklich dir nicht wiedersprechen. Ich bin hier um zu lernen. Die erste Firma hatte noch nen alten Exchange 2008 am laufen, die Firma existiert in dieser Form auch nciht mehr, dieser holte diese mit popcon ab und stellte sie mit dem Exchangeserver den Benutzern zu.

DAS ist auch was anderes. Bei PopCon hast du ja nen externes Postfach irgendwo beim Betreiber (und DER hat ne feste IP). Damit ist auch alles OK und die Welt ist wie die sein soll. Üblicherweise hast du dann nämlich auch da nen Smarthost und versendest darüber -> alle Problem erledigt und saubere Lösung.


Sie hatten ihre normaler Weibseite bei Strato, aber die Mails gingen im Server ein (war ein SBS). Und das Ganze war eine sich wechselnde IP.

Ja - der Kunde hatte ne dynamische IP - genauso wie jeder zuhause. Popcon holt dann (per POP3 idR) ab und stellt die lokal zu. DAS ist was anderes als direkter Empfang via MX-Record.

Eine weitere Firma, den Server leider nie gesehen, noch komplizierter. Diese hat StarLink und einen kleinen DSL'er auch beides keine feste IP und einer sogar ohne öffentliche IP (weil SAT). Ich frage micht nur wie setzen die das ganze um. Für mich ist es nur gut zu wissen, hat man OHNE feste IP überhaupt eine halbwegs verlässige Lösung mit einem Exchange auf dem Server oder ist diese generell nicht möglich.

Doch - natürlich ist es möglich und sogar einfach. Ich zahle aktuell zB. ca. 40 Euro / Monat für meinen kleinen Spielserver (ich bin nicht selbstständig, der ist also wirklich privat). Der steht beim Anbieter im Rechenzentrum und hat natürlich da ne feste IP. Was ICH habe spielt dann nämlich keine Rolle. Mein Server macht das ganze Mail- und Webgeraffel und ich verbinde mich halt dahin. Damit ist diese Lösung verhältnismässig stabil (der Anbieter hat natürlich mehrere Internet-Links, ne USV,... -> ich würde mich schon wundern wenn Hetzner das nich hat). Selbst wenn was kaputt geht sorgen DIE dafür das es wieder heile gemacht wird. Es sollte also auch für ne Firma deutlich besser, Stabiler und Verlässlicher sein - und ich bin mir nich mal sicher ob man nich sogar mit etwas suchen noch unter 40 E kommen würde (da ich mit dem Service usw. da super zufrieden bin ist es mir das Geld auch wert...).

Wenn du aber solche Firmen hast - dann frage doch mal nach. Legen die ihre Akten usw. auch einfach alle irgendwo in den Heizungskeller? KANN man nämlich auch machen - merkwürdigerweise haben die meisten Firmen trotzdem noch irgendwo nen Safe für die relevanten Daten u. zB. Bargeldbestände...
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 12, 2023 at 06:12:59 (UTC)
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Wie gesagt, ich bin noch nicht so weit, dass ich mich produktiv auf so eine Materie los lassen würde. Bin zwar IT-Systemelektroniker, aber halt kein IT-Administrator.
Hab damals aufs falsche Pferd gesetzt und bin nun ein nutzloser CNA (Novel).

Also bitte noch mal zu meinem Verständnis. Die Smarthost Sache interessiert mich.
Ich habe als Beispiel eine Domaine bsp.de diese liegt bei Strato. Ich selbst habe dynamische IP.
Ich möchte nun den Exchange 2019 so einrichten, dass wenn ich eine Mail an z.b. Info@bsp.de bekomme, diese intern an den Benutzer zugestellt wird. Dieser wiederum, wenn er da antowortet, sendet auch mit info@bsp.de. Wie kann sowas umgesetzt werden.
Member: maretz
maretz Apr 12, 2023 at 06:27:07 (UTC)
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das kannst du bei exchange - sofern es noch popcon gibt - einfach damit umsetzen. Du würdest bei Strato einfach deine komplette domain inkl. Mail-Postfächern hosten lassen und Popcon holts ab. Als Smarthost setzt du dann eben auch das von Strato ein -> da die wissen das die Domain "bsp.de" dir gehört kannst du dann auch natürlich mit "irgendwas@bsp.de" versenden (bzw. je nach Provider werden dort direkt die Mail-Accounts gemacht).

Das ist am Ende nichts komplexes einzurichten... Ich selbst nutze halt nur Linux als Mailserver, daher weiss ich nicht ob es den Popcon da noch gibt oder ob Exchange mittlerweile nen POP-Abruf integriert hat.
Member: umount
umount Apr 12, 2023 at 13:05:52 (UTC)
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Das Konstrukt mittels MX und DynDNS ist jetzt nicht gerade selten.
In 5 Jahren öfter gesehen, kommt natürlich auf den Provider an. Die Telekom vergibt z.B. nur noch alle 6 Monate neue IP Adressen (außer Router wird neugestartet). Bei meinem ISP das ist EWE leider alle 24h immer Nachts bei einer TTL von 1 Minute halte ich das Risiko als eher gering. Aber im Firmenumfeld natürlich ein NoGo.
Member: Decker2022
Decker2022 Apr 12, 2023 at 14:06:04 (UTC)
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Mein Provider hält sie teilweise einen ganzen Monat, ist Vodafone Kabel, daher wollte ich das ganze mal testen.Leider musste ich ihn oft neustarten wegen Netzwerkschaden auf unserem Dach, den haben wir nun behoben und hatte daher händischer immer den A eintrag geändert. Und es scheint nun auch zu laufen ohne händische Anpassung. Im mai erhalte ich noch eine Schulung Exchange 2019 & Windows Server.
Beim 24h Wechsel könnte ich mir auch Probleme vorstelllen.
Member: maretz
maretz Apr 12, 2023 at 15:10:36 (UTC)
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Nun - das Problem ist aber doch das im Vertrag mit Sicherheit was von "dynamischer IP" steht. Und die TTL ist ja auch etwas was nen anderer DNS Server beachten darf - oder eben auch nicht.

Solange ich meinen Router nich neustarte behalte ich meine IP ja auch "ewig" - nur: Bei nem Stromausfall usw. hab ich eben keine Wahl (ok, USV davor, aber auch das ist endlich). Und wenn ich überlege das in dem moment jemand nur noch auf "Passwort vergessen" klicken muss und schon stehen dem/der alle Türen offen -> ich weiss ja nicht... Aber das muss am Ende jeder selbst entscheiden, eine Firma die nicht in der Lage ist nen paar Cent für die Domain/Mail-Postfächer auszugeben (oder nen paar Euro mehr für nen komplett eigenen Server) wird wohl bei meinem normalen Gehalt auch nicht willens sein das zu zahlen...