Frage zu iSCS Verbund und Wiederherstellung über iSCSI
Kurz gesagt möchte ich einen "Notfall" rekonstruieren und versuchen ein System über iSCSI wiederherzustellen.
Ich habe den iSCSI Verbund von Vista zu einer Buffalo Terastation ohne Problem einrichten können. Einen Teil des Speichers habe ich dann als Datenträger eingebunden und das funktioniert. 200 GB sind dem Datenträger zugewiesen und dieser soll in Zukunft zur Vollsicherung dienen. Ich benutze dabei Symantec's Backup Exec, das auf diesen Datenträger schreibt. Auch das funktioniert ohne Probleme. Jetzt wollte ich aber mal den Notfall testen. Wenn zum Beispiel die Festplatten total ausfallen, und neue her müssen, kann ich ja mit Backup Exec ohne Probleme alles 1 zu 1 wieder zurückspulen. Jetzt zur Frage:
Wie komme ich, ohne das Betriebsystem das den konfigurierten iSCSI Initiator hat, an den zugewießenen 200 GB Speicher ran?
Von der BootCD aus kann ich keinen iSCSI Verbund herstellen, bzw. es gibt nirgends eine iSCSI Option. Aber selbst wenn das gehen würde, wie weiß ein neuerstellter iSCSI Verbund, welche 200 GB dieser reservierte Speicher im Testsystem waren? Ist der Speicher irgendwie adressiert? Kann man auf den Speicher ohne ihn zu initiieren zugreifen? Ich habe jetzt schon so viel über iSCSI gelesen, aber nichts hat mir das bis jetzt sagen können. Bei Filebasierten Systemen kann man ja einfach "//gerätename/freigabe" mappen und schon kann man damit arbeiten. Geht das bei einem iSCSI Verbund, also einem blockbasierten System, auch irgendwie?
Bitte um Hilfe, danke im Voraus
Ich habe den iSCSI Verbund von Vista zu einer Buffalo Terastation ohne Problem einrichten können. Einen Teil des Speichers habe ich dann als Datenträger eingebunden und das funktioniert. 200 GB sind dem Datenträger zugewiesen und dieser soll in Zukunft zur Vollsicherung dienen. Ich benutze dabei Symantec's Backup Exec, das auf diesen Datenträger schreibt. Auch das funktioniert ohne Probleme. Jetzt wollte ich aber mal den Notfall testen. Wenn zum Beispiel die Festplatten total ausfallen, und neue her müssen, kann ich ja mit Backup Exec ohne Probleme alles 1 zu 1 wieder zurückspulen. Jetzt zur Frage:
Wie komme ich, ohne das Betriebsystem das den konfigurierten iSCSI Initiator hat, an den zugewießenen 200 GB Speicher ran?
Von der BootCD aus kann ich keinen iSCSI Verbund herstellen, bzw. es gibt nirgends eine iSCSI Option. Aber selbst wenn das gehen würde, wie weiß ein neuerstellter iSCSI Verbund, welche 200 GB dieser reservierte Speicher im Testsystem waren? Ist der Speicher irgendwie adressiert? Kann man auf den Speicher ohne ihn zu initiieren zugreifen? Ich habe jetzt schon so viel über iSCSI gelesen, aber nichts hat mir das bis jetzt sagen können. Bei Filebasierten Systemen kann man ja einfach "//gerätename/freigabe" mappen und schon kann man damit arbeiten. Geht das bei einem iSCSI Verbund, also einem blockbasierten System, auch irgendwie?
Bitte um Hilfe, danke im Voraus
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7 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo
Du hast also ein 200GB-Laufwerk per iSCSI auf dem Vista-PC eingebunden ... die Buffalo Terastation dient als iSCSI-Server (iSCSI-Target)?
Wenn ich einen Stuss erzähle, bitte korrigiert mich.
SCSI ist ja eigentlich eine Anschluss-Art wie IDE oder SATA für Festplatte und Geräte.
Wenn auf solche Geräte geschrieben wird, passiert das nicht Datei für Datei, sondern Block für Block.
Wenn du etwas übers Netzwerk (per NFS oder SMB) kopierst, passiert das Datei für Datei.
Bei iSCSI werden mittels TCP/IP die blockbasierten SCSI-Befehle an eine entfernte z.B. Festplatte übers Netzwerk übertragen.
Du kannst mit irgend einem iSCSI-Initiator wieder auf diese "entfernte Festplatte" zugreifen. Wie wenn du eine SATA-Platte wieder in den Rechner hängst, sollte der iSCSI-Initiator eigentlich das iSCSI-Laufwerk finden und benützen können. Du kannst theoretisch auch mit mehreren iSCSI-Initiatoren auf die gleiche Festplatte zugreifen, aber vorsicht, bei Windows klappt dies nicht, da die sich gegenseitig stören!!! (Bei VMWare-ESX Servern z.B. wird dies für Cluster eingesetzt / benötigt)
Gruss
Lousek
Du hast also ein 200GB-Laufwerk per iSCSI auf dem Vista-PC eingebunden ... die Buffalo Terastation dient als iSCSI-Server (iSCSI-Target)?
Wenn ich einen Stuss erzähle, bitte korrigiert mich.
SCSI ist ja eigentlich eine Anschluss-Art wie IDE oder SATA für Festplatte und Geräte.
Wenn auf solche Geräte geschrieben wird, passiert das nicht Datei für Datei, sondern Block für Block.
Wenn du etwas übers Netzwerk (per NFS oder SMB) kopierst, passiert das Datei für Datei.
Bei iSCSI werden mittels TCP/IP die blockbasierten SCSI-Befehle an eine entfernte z.B. Festplatte übers Netzwerk übertragen.
Du kannst mit irgend einem iSCSI-Initiator wieder auf diese "entfernte Festplatte" zugreifen. Wie wenn du eine SATA-Platte wieder in den Rechner hängst, sollte der iSCSI-Initiator eigentlich das iSCSI-Laufwerk finden und benützen können. Du kannst theoretisch auch mit mehreren iSCSI-Initiatoren auf die gleiche Festplatte zugreifen, aber vorsicht, bei Windows klappt dies nicht, da die sich gegenseitig stören!!! (Bei VMWare-ESX Servern z.B. wird dies für Cluster eingesetzt / benötigt)
Gruss
Lousek
Soviel ich weiss, dürfen einfach nicht 2 Windows-Systeme GLEICHZEITIG auf das Laufwerk zugreifen ... nacheinander sollte es eigentlich ohne Probleme klappen, da das ja eigentlich das gleiche ist wenn du mit einer USB-Platte vom einen Rechner zum nächsten gehst und sie ansteckst ...
Edit: Und das NTFS-Dateisystem ist auch nicht Clusterfähig ausgelegt ...
Edit: Und das NTFS-Dateisystem ist auch nicht Clusterfähig ausgelegt ...