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HUAWEI E5577C (T-Mobile) auf pfSense

Mitglied: vafk18

vafk18 (Level 1) - Jetzt verbinden

29.11.2018, aktualisiert 20:14 Uhr, 252 Aufrufe, 18 Kommentare

Hat jemand das Huawei-LTE-Modem HUAWEI E5577C mit T-Mobile an pfSense angeschlossen? Das Modem wird von der pfSense einwandfrei installiert aber mit den folgenden Einstellungen ist das WAN down:

Interface WAN - Network port PPP(cuau2) -t-mobile
Country Germany
Provider T-Mobile(Telekom)
Plan internet.t-mobile
Username t-mobile
Password ist das von mir auf der Webseite des Modems eingetragene Passwort, um in die Einstellungen zu gelangen
Phone number *99#
APN intenet.t-mobile

Im log steht unter PPP:
[wan_link0] MODEM: chat script failed
[wan_link0] CHAT: The modem is not responding to "AT" at ModemCmd: label.
Mitglied: MOS6581
29.11.2018 um 20:28 Uhr
Ebenfalls Hallo!

Das Modem ist zumindest hier nicht aufgeführt. Kann es sein, dass es Mode-Switching benötigt? Poste doch mal einen Log-Auszug, wenn die pfsense versucht, eine Verbindung aufzubauen. Insbesondere das AT-Kommando wäre interessant.

lG MOS
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Mitglied: MOS6581
29.11.2018 um 20:31 Uhr
Noch was aufgefallen: sollte der APN nicht internet.t-mobile heißen?
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Mitglied: aqui
29.11.2018, aktualisiert um 20:57 Uhr
Mit dem Begriff Modem meinst du da einen USB Stick mit LTE oder ein Modem was an den WAN Port angeschlossen wird (Ethernet).
Meinst du mit Modem dann ein richtiges NUR Modem oder auch wieder einen "Router" sprich also letztlich eine Router Kaskade ??
Das ist wichtig zu wissen für eine zielführende Antwort, da der leider laienhafte Begriff "Modem" hier immer und immer wieder zu Missverständnissen führt.
Nur so viel:
Kann es sein das die SIM Karte die drinsteckt einen PIN Code hat ? Wenn ja solltest du den deaktivieren vorher.

OK, gerade gesehen...ist ein WiFi HotSpot.
Hier stellt sich jetzt die Frage WIE schliesst du den an die pfSense an ??
Da sie keinen Ethernet RJ-45 Port hat geht ja nur entweder eine WiFi Connectiuon via WLAN was dann voraussetzt deine pfSense hat eine WLAN_Erweiterung oder sie ist per USB angeschlossen ?!
Password ist das von mir auf der Webseite des Modems eingetragene Passwort, um in die Einstellungen zu gelangen
Das ist ja auch Blödsinn, denn die pfSense will hier die PPP Provider Zugangsdaten haben. Dort dann das Passwort fürs WebGUI des Hotspot einzutragen ist natürlich völlig sinnfrei.
Grundlagen zur Einrichtung von UMTS/LTE Sticks hier:
https://www.netgate.com/docs/pfsense/cellular/configuring-3g-modems.html
Dazu muss sich der Hotspot am USB Port dann natürlich auch wie ein handelsüblicher UMTS Stick verhalten und auf AT Modemkommandos reagieren.
Check das vorher direkt am PC aus, denn weisst du das !
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Mitglied: vafk18
29.11.2018 um 20:50 Uhr
Das war ein Typy; in der ppSense steht richtig internet.-t-mobile

Hier ist der Log
ppp - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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Mitglied: aqui
29.11.2018 um 21:00 Uhr
...das Log ist sächlich.
Die pfSense sieht nicht den bei Modems üblichen AT Kommando Reply....
Das zeigt das entweder noch ein SIM Lock das verhindert oder die Huawei Büchse nicht kompatibel ist zu den üblichen Sticks.
Sieh im Handbuch nach ob sie am USB Port auch normal wie ein Stick zu nutzen ist oder der USB Anschluss einlein nur zum Laden des Akkus da ist !
Was passiert wenn du den USB Anschluss in einen (Winblows ) PC steckst ? Erkennt der Rechner dort ein Modem ?(siehe nach im Geräte Manager !)
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Mitglied: vafk18
29.11.2018, aktualisiert um 22:14 Uhr
Am Windows-Rechner ist das Modem im Gerätemanager nicht als Modem gelistet.
Es muß dann wohl zuerst "unlocked" werden, bevor es als Modem angesprochen werden kann. Wenn ja, dann entschuldige ich mich für diesen Beitrag, denn ich habe mich durch die Bezeichnung LTE-Modem und die Tatsache, daß es von der pfSense erkannt wurde, verleiten lassen, daß es von Haus aus ein Modem ist...

Edit: Ich habe zwischenzeitlich vieles gelesen, von daß es möglich ist, das E5577C zu entsperren bis Ver. 2x.3xx.xx.xx.xx ist nicht zu entsperren. Was nun, muß ich das Modem entsperren oder gibt es die Möglichkeit, es im Originalsualieferungszustand in den Modembetrieb umzuschalten (wie)?
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Mitglied: aqui
30.11.2018, aktualisiert um 11:01 Uhr
Am Windows-Rechner ist das Modem im Gerätemanager nicht als Modem gelistet.
Schlecht !
Dann kann ja auch die pfSense logischerweise kein Modem erkennen. Die Fehlermeldung belegt das ja auch.
Es muß dann wohl zuerst "unlocked" werden, bevor es als Modem angesprochen werden kann.
Das ist vermutlich der Schlüssel zum Erfolg. Also, mache einen "Unlock" und gut iss, damit wäre das problem ja dann schnell gefixt !
daß es von Haus aus ein Modem ist...
Ist es vermutlich auch. Die meisten dieser Geräte stellen sich wie ein Modem dar über ihren USB Anschluss. Eben ganz genau so wie ein simpler USB Mobilfunk Stick.
oder gibt es die Möglichkeit, es im Originalsualieferungszustand in den Modembetrieb umzuschalten (wie)?
Support Hotline des herstellers kontaktieren oder den Lieferanten Fragen der dir das verkauft hat.
Eigentlich sollte solche Grundfunktion auch im Datenblatt oder Manual stehen !

Am einfachsten bekommst du das raus wenn du das Huawei Teil mit dem USB Kabel mal an einen Raspberry Pi oder ein gebootetes Live Linux klemmst (Knoppix, Ubuntu usw.)
Wenn du mit lsusb sehen kannst das das als serielle Schnittsteller erkannt wurde dann hast du gute Karten das es auch als reines Modem rennt:
https://www.lteforum.at/mobilfunk/at-command-execution-fuer-huawei-stick ...
https://administrator.de/wissen/netzwerk-management-server-raspberry-pi- ...
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Mitglied: vafk18
01.12.2018 um 14:12 Uhr
Zitat von aqui:

Am einfachsten bekommst du das raus wenn du das Huawei Teil mit dem USB Kabel mal an einen Raspberry Pi oder ein gebootetes Live Linux klemmst (Knoppix, Ubuntu usw.)
Wenn du mit lsusb sehen kannst das das als serielle Schnittsteller erkannt wurde dann hast du gute Karten das es auch als reines Modem rennt:

Ich habe das Modem unter Knoppix geladen und es ist dort aufgeführt.

Sorry, wenn ich immer noch auf dem Schlauch stehe: Ist das Modem von Haus aus unter Linux als Modem ansprechbar und ich muß auf pfSense über die Konsole in den Konfigdateien die entsprechenden Befehle eintragen (zur Erinnerung, wenn ich über das WebUI der pfSense AT-Befehle abgesetzt habe, wurden diese vom Modem ignoriert) oder muß ich das Modem umswitchen oder rooten oder sim-unlocken?
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Mitglied: aqui
01.12.2018 um 14:38 Uhr
Ist das Modem von Haus aus unter Linux als Modem ansprechbar
Wenn das Modem sich generell als Modem (USB Device ID) am USB Port anmeldet dann ja.
Das ist aber ein Feature was im Huawei selber drin sein muss (Firmware).

Unter Linus kannst du das sehr einfach sehen ob dem so ist.
Sieh dir nach dem Einstecken mit dmesg mal die Messages an und ob das Geräte ein serielle Device dafür angelegt hat z.B. /dev/ttyUSB0
Ein lsusb sollte dir dann auch ein serielles Device anzeigen.
Ist das der Fall kannst du mal ein serielles Terminal laden wie MiniCom (apt install minicom), dort das serielle Device auf /dev/ttyUSB0 setzen und dann solltest du mit Druck auf die Return Taste einen Prompt vom Modem bekommen. Die Eingabe von "AT" <return> sollte dann mit einem "OK" antworten !
Dann hast du Glück das es sich als Modem ausgibt und das erkennt dann auch die pfSense !
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Mitglied: vafk18
01.12.2018, aktualisiert um 23:19 Uhr
Hallo aqui,
zunächst danke für Deine himmlische Geduld und die immer sachlichen Antworten auf meine Anfängerfragen

Ein ttyUSB0 wurde nicht angelegt. Das sagt mir, daß das Modem nicht erkannt wird und umgeschaltet werden muss. Ich habe diese Prozedur vor Jahren mit einem Huawei K3565-Z gemacht. Der Stick war damals von Vodafone. Leider habe ich eine Beschreibung zu dem Huawei E5577C nicht gefunden. Wenn ich es richtig verstehe, steckt in dem Gehäuse ein abgespecktes Smartphone, also müßte es möglich sein, es so zu programmieren, daß es sich gleich als Modem meldet und vond er pfSenser erkannt wird.
Ich habe erfahren, daß Huawei seit geraumer Zeit die Modems immer mehr einschränkt (angeblich aus Sicherheitsgründen). Es hängt von der Firmware ab, um auf die Shell zu kommen. Daher muss ich die Firmware downgraden. Dazu habe ich mir schon allerlei Tools heruntergeladen. Ich habe es geschafft, daß das Modem unter meinem Windows 8.1 auch die seriellen Schnittstellen angezeigt hatte. An diesem Punkt hat es mir jedoch mein Netztwerk zerschossen (wohl zu oft Treiber installiert und deinstalliert). Ich werde mir jetzt ein frisches Windows 7 32-Bit installieren und versuchen, das Modem unter Windows mit Putty über die serielle Schnittstelle anzusprechen. Kann ich dem Modem dann über AT-Befehle beibringen, unter Linux die serielle Schnittstelle freizuschalten?

Edit 1:
Nachdem ich ein frisches Windows 7 installiert habe, steckte ich das Modem an und bekam ein CD-ROM-Laufwerk eingebunden, auf dem sich u.a. die Software Huawei Hilink Switch Driver und MobileBrServ befanden. Bevor ich diese Programme aufrufen konnte, wurde das Laufwerk wieder ausgebunden und die Standard-WebUI gestartet - die mir nichts nutzt, da sie lediglich das Netzwerk aufbaut (über WLAN-Hotspot bzw. wenn ein Rechner über USB angeschlossen ist, dann als Netzwerkkarte). Da das CD-ROM nach der erstmaligen Installation des Modems nicht erneut eingebunden wird, installiere ich ein weiteres Windows 7 und stecke das Modem diesmal ohne eingelegte SIM-Karte ein. Mal sehen, ob die auf dem CD-ROM eingebundenen Programme ein Umswitchen erlauben.

Edit 2:
Ich habe wiederholt das gleiche (Edit 1) mit dem kurzen Auftreten des CD-ROMs. Danach habe ich verschiedene Firmwares ausprobiert, während ich gleichzeitig den Gerätemanager offen hatte. Bei der Firmware E557s-603_Update_21.200.05.00.00 werden auf COM4 FC-Application Interface und auf COM5 FC-PC UI Interface installiert. Zwar verlangt das Upgrade-Tool einen Unlock-Code und da ich diesen nicht habe, bricht sie das Upgrade ab. Aber es läßt die COM-Ports installiert und ich kann über COM5 nun mit PuTTy kommunizieren! Und bekomme nach AT die Antwort OK. Nach einem Neustartdes Rechners sind die COM-Ports wieder geschlossen aber der erneute Aufruf des Firmwareupgrades (mit anschließendem Abbruch) macht diese wieder frei.

Somit bin ich empfangsbereit für den nächsten Schritt, damit ich das Modem dauerhaft umstellen kann.
Auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=5tYtOsHQyfQ habe ich eine Anleitung gefunden, die ich nicht ohne Rücksprache mit Dir (aqui) anwenden will, damit ich das Modem nicht bricke. In der Anleitung werden dem Modem folgende AT-Befehle erteilt. Danach soll das Modem funktionieren:

at^sfm=1
at^reset
at^NVWREX=8268,0,12,1,0,0,0,2,0,0,0,A,0,0,0
at^sfm=0
at^reset

Edit 3:
Auf der Seite routerunlock.com ist unter dem Titel "How to Unlock Huawei E5577s and E5577Cs MiFi Router using Boot Shot Method?" beschrieben, daß man nach der Überbrückung des Boot-Pins des E5577 gegen Masse die seriellen Treiber mit Huawei Mobile Partner installieren kann, um dann mit dem Balong Tool einen speziellen USB-Loader (ISO) zu installieren. Da ich die seriellen Treiber auch ohne das Öffnen des Modems installiert habe (wenn auch nur temporär), habe ich das Balong Tool angestoßen. Das File E5577s_usbloader.bin ist zwar nur 5 MB groß, aber das Tool braucht ewig. Es läuft seit 2 Stunden und der Balken ist erst bei 60%. Aber es tut sich was und ich gebe dem Rechner Zeit. Mal sehen, was am Ende passiert.

Edit 4:
Man soll nie Murphy's law vergessen. Ich hatte bei dem neuen Win7 vergessen, die Energieeinstellungen auf Höchstleistung zu stellen. Bei geschätzt 98% Upload oder nach 140 Minuten ging der Rechner in Standby. Also nochmal ein Upload mit Balong USB und während der Zeit auf den russichen Seiten suchen, um was für ein Tool es sich handelt https://github.com/forth32/balong-usbdload
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Mitglied: aqui
01.12.2018 um 23:50 Uhr
Drücken wir mal die Daumen... Die Geschichte oben mit dem seriellen Port lässt ja hoffen das es doch noch klappt...
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Mitglied: vafk18
04.12.2018, aktualisiert um 21:00 Uhr
Nun bin ich ein ganzes Stück weiter:

Der Weg der Installation mit dem Balong-Tool über die zufällig freigeschaltete Schnittstelle erwies sich als Sackgasse. Man muß definitiv das Modem durch Schließen des Boot-Pins gegen Masse in den Boot-Modus versetzen. Zum Testen habe ich einen Schalter eingebaut, um die Hände frei zu haben (Bild 01 + 02). Der Weg ist der, 1) Schalter umlegen (Boot-Pin gegen GND schließen), 2) Batterie einlegen, 3) USB-Kabel an PC anschließen - es ertönt ein akkustisches Signal, 4) Schalter ausschalten, 5) im Balong Tool mit 1. Detect die Schnittstelle (3G PC UI Interface) finden (Bild 03 + 04 + 05), 6) USB-loader auswählen und 7) 2. Load drücken. Wahrscheinlich werdet Ihr nur wirre Zeichen sehen, das kommt daher, daß Kyrillisch nicht angezeigt wird. Der Ladevorgang (Bild 06) ist nach wenigen Sekunden erledigt, etwas Warten und das Tool beenden. Dann werden auch schon 8) die neuen seriellen Schnittstellen installiert (Bild 07).

Als nächstes geht es an die Installation der ersten Firmware. Ich habe viele Firmwares ausprobiert, nur mit dieser E5577s-321_Update_21.180.99.03.00.exe geht es definitiv weiter. Das ist eine EXE-Datei, alles andere ist selbsterklärend. Wenn das fertig ist, kann man schon das Ergebnis überprüfen: mit PuTTy die "FC - PC UI Interface (COMX)" auswählen. Wichtig unter Terminal Local echo = Force on und Local line editing = Force on, sonst geht es nicht.

Je nachdem, ob die richtigen Treiber installiert wurden, kann man bei Bedarf HUAWEI_DataCard_Driver_6.00.08.00_Setup.exe ausführen.

Danach stellt man seine alte IMEI wieder her:
at^cimei="hier kommt die 15-stellige IMEI rein" (wichtig sind die Anführungszeichen)

und die Seriennummer:
at^sn=steht auf dem Modem (wichtig ohne Anführungszeichen)

Mit at^DLOADINFO? bekommt man wichtige Infos über das Modem, z.B. welche Firmware installiert.

Dann kann man schon das zweite, neue Firmwareupdate installieren:
E5577Cs-321_Update_21.316.01.01.778_M_AT_04.01.exe
Dies ist gegenwärtig die einzige Firmware, die mit meinem Modem richtig funktioniert.

Nun geht es an die Installation des Web-Interface. Ich habe die modifizierte Update_WEBUI_17.100.18.03.143_HILINK_Mod1.21_V7R2_9x25_V7R11_CPIO.exe
verwendet. Unmittelbar nach der Installation verabschieden sich die seriellen Schnittstellen und das Modem startet den Browser mit der Webseite 192.168.8.1
Hier richtet man den Benutzer und das Passwort ein. Standardmäßig ist Russisch eingestellt, nicht verzweifeln, oben rechts kann man Englisch auswählen. Sofern alles gut ging, bucht sich das Modem gleich ein.

Man kann hier einiges einstellen, auf das gehe ich nicht ein. Wichtig war für mich der Aufruf der Webseite 192.168.8.1/html/switchProjectMode.html
Dann geht das Gerät in Modembetrieb und die seriellen Schnittstellen sind wieder verfügbar.

Nun geht es wieder um mein ursprüngliches Projekt, bzw. wie ich das Modem unter pfSense (FreeBSD) einbinde.
Ich habe das Paket "cellular" installiert und unter /dev/cuau2 wird das USB-Gerät erkannt. Unter ttyUSB*. wird nichts installiert.
Da ich von meinem Windows-Rechner weiß, daß das Modem nach dem Start als Webserver funktioniert, verstehe ich, daß es erst in den Modembetrieb umgeschaltet werden muß.
Ich habe das Tool usb_modeswitch installiert; dieses meldet "nothing to do".

Daher meine Frage, was als nächstes zu tun ist:

1) Kann ich das Gerät permanent programmieren, daß es nach einem Neustart als Modem und nicht als Webserver startet (z.B. durch AT-Befehle)?

2) Da unter Linux usb_modeswitch nicht funktioniert, könnte ich über den Browser 192.168.8.1/html/switchProjectMode.html aufrufen und auf Modembetrieb umschalten. Doch wie komme ich unter pfSense auf den http-Port des Huawei?

3) Last but not least habe ich sofort nach dem ersten Aufspielen des E5577s_usbloader.bin wurde das Display des Modems weiß (Bild 08). Im Internet habe ich gelesen, daß jeder Zweite diese Erfahrung gemacht hat und niemand eine Lösung geteilt hat. Die Antwort war, daß dies an der falschen Firmware liegt. Nun, eine andere Firmware habe ich nicht gefunden und mich damit abgefunden, da ich das Modem trotzdem ansprechen konnte. Doch nach mehreren Tagen wurde das Bild anders (Bild 09), das ich nun gar nicht mehr verstehe. Das sieht mir eher nach einem mechanisch beschädigten Display. Habe ich beim ersten Zerlegen beim Abziehen des Deckels das Display beschädigt? Ich habe vorsichtig an den Seiten des Displays angedrück, aber alles ist fest, kein Wackelkontakt.
01 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
02 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
03 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
04 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
05 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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08 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
09 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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Mitglied: aqui
06.12.2018 um 13:48 Uhr
Nun bin ich ein ganzes Stück weiter:
Chapeu !
Wenn man weiss wie schlecht die Chinesen sowas dokumentieren... Hut ab !
und unter /dev/cuau2 wird das USB-Gerät erkannt. Unter ttyUSB*. wird nichts installiert.
Das ist auch OK, denn unter FreeBSD (der Unterbau von pfSense) werden vermutlich anderes Schnittstellen als Linux benutzt.
Zu den Fragen:
1.)
Gute Frage...
Wenn es auf AT Befehle reagiert ist es ja per se ein Modem. AT Kommandos kommen aus einer Zeit wo es Web GUIs und sowas nicht gab. Es ist also davon auszugehen das man damit nicht irgendwelche Betriebsmodi mit übergeben kann ala Webserver oder Modem.
Andersrum kann das nur aus dem GUI selber erfolgen oder über den USB Port mit entspr. Software.
pfSense erwartet aber üblicherweise eine serielle AT Modem Schnittstelle wie es bei Sticks usw. Standard ist.
2.)
Vermutlich gar nicht. Jedenfalls nicht wenn der Modemport rein seriell ist.
Üblicherweise macht man darüber PPP und da drauf dann IP um so eine IP Verbindung über eine serielle Schnittstelle zu bekommen in der guten alten Modem Zeit.
Die Mobilfunk Sticks brauchen das aber nicht, werden deshalb wohl keine PPP Implementation direkt auf der seriellen Schnittstelle haben geschweige denn eine dynmaische IP Aushandlung via PPP auf den seriellen Ports.
Sollte es gehen kann man das mit jedem seriellen Port und einer PPP Connection ausprobieren unter jedem beliebigen OS. Vermutlich geht das aber nicht.
Das ist aber jetzt rein geraten und vermutet.
3.)
Nach Beschädigung sieht das eher nicht aus. Eher nach einem Wackler in den Anschlussleitungen. Ist das mit einem flexiblen Band und Platinenstecker dran oder mit solchen leitfähigen Gummis nur auf die Platine aufgesetzt.
Dort solltest du nochmal genau checken das dort alle Kontakte dran sind.
Die Hieroglyphen sehen eher so aus als ob da ein paar Pins einen Wackler haben.
Dafür spricht auch das es mal weiß war (gar kein Kontakt der Datenleitungen) und jetzt sowas anzeigt. Da fehlen de facto Kontakte.
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Mitglied: vafk18
07.12.2018 um 02:11 Uhr
Danke aqui für das Begleiten in dieser Odyssee

Nachdem es mir nicht gelang, das Modem unter FreeBSD vom Hilink in Modembetrieb umzuschalten, habe ich nur die erste Firmware E5577s-321_Update_21.180.99.03.00.exe aufgespielt und die IMEI sowie Seriennummer mit PuTTy geändert. Damit gelang es mir auf eine wunderbare Weise, das Gerät permanent als Modem zu schalten. Beide COM-Schnittstellen sind auch nach dem Ausschalten wieder da und das Modem kommuniziert unter Windows mit AT-Befehlen. Kein Wunder, wie soll es einen nicht vorhandenen Webserver aufrufen )

Falls Du morgen beim Kaffee meinen Beitrag liest: ich möchte lernen, wie ich unter pfSense den Port finde, um es mit Minicom testen zu können.

dmesg | grep -i Huawei gibt mir 3 Schnittstellen aus
ugen0.2 addr1 (disconnected), addr2 und addr3

Was muß ich in Minicom unter Serial Device eintragen?
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
07.12.2018 um 14:06 Uhr
das Modem unter FreeBSD vom Hilink in Modembetrieb umzuschalten
Meinst du denn unter Linux oder Windows wäre dir das gelungen...wohl eher auch nicht, da es ja generell nicht geht.
auf eine wunderbare Weise, das Gerät permanent als Modem zu schalten.
Tadaaa !! Chinesicher Überraschungs Glückskeks..
Müsste iegentlich sowas wie /dev/cuaU0 sein.
Wenn du dir mit cat dmesg die letzten Zeilen ansiehst nachdem du das Modem eingesteckt hast solltest du sehen welche Schnittstelle das ist.
Ganz steinzeitlich kann man sich mit ls -l die Liste unter /dev ansehen VOR dem Einstecken des Modems und einmal danach. Dann tauchen die Interfaces ja dort auf.

Bei Minicom unter Linux ist das kinderleicht:
Dort müsste es /dev/ttyUSBx sein (von 0 hochzählend). Minicom aufrufen mit minicom -s und den seriellen Port dann auch /dev/ttyUSBx setzen. Ggf. noch Baudrate und Parameter (8N1) keine Flusskontrolle (oder mit) und sichern.
Oder direkt aus Minicom mit <ctrl a o>
Bitte warten ..
Mitglied: vafk18
09.12.2018 um 00:08 Uhr
Zitat von aqui:

Bei Minicom unter Linux ist das kinderleicht:
Dort müsste es /dev/ttyUSBx sein (von 0 hochzählend).

Leider nein. Bei angeschlossenem Modem habe ich

crw------- 1 root wheel 0x75 Dec 8 23:05 ttyU0.0
crw------- 1 root wheel 0x78 Dec 8 23:05 ttyU0.0.init
crw------- 1 root wheel 0x79 Dec 8 23:05 ttyU0.0.lock
crw------- 1 root wheel 0x7d Dec 8 23:05 ttyU0.1
crw------- 1 root wheel 0x7e Dec 8 23:05 ttyU0.1.init
crw------- 1 root wheel 0x7f Dec 8 23:05 ttyU0.1.lock
crw------- 1 root wheel 0x83 Dec 8 23:05 ttyU0.2
crw------- 1 root wheel 0x84 Dec 8 23:05 ttyU0.2.init
crw------- 1 root wheel 0x85 Dec 8 23:05 ttyU0.2.lock

Unter Minicom habe ich versucht
minicom: cannot open /dev/ttyU0.2: Permission denied

crw------- 1 root wheel 0x41 Dec 8 22:40 ttyu0.lock

Ich habe irgendwas vergessen, aber was?
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
09.12.2018, aktualisiert um 12:07 Uhr
Hast du "sudo su" vorher eingegeben ? Nur um sicherzustellen das du root Rechte hast !
Die .lock Dateien sind irgendwie ungewöhnlich ??!
Googelt man nach "ttyu0.lock" führt das zu zahlreichen Threads mit gleichem Thema wie oben.
Bitte warten ..
Mitglied: vafk18
09.12.2018 um 14:27 Uhr
Ich habe eine frische FreeBSD 11.2 aufgesetzt und bin dort als root. Ich google die Lock-Dateien, vielleicht kommt da was.
Bitte warten ..
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