Lösung für 3 Monitore an einem PC
Hallo,
ein Bekannter bekommt an seinem Arbeitsplatz demnächst einen neuen PC. Bei der Auswahl der Hardware kann er mitreden.
Auf dem PC läuft ein CAD und diverse Office-Anwendungen. Das CAD wird den PC am stärksten belasten. Wobei überwiegend im 2D-Modus konstruiert wird.
Bislang arbeitet er mit 2 Monitoren an dem alten PC. Wegen Platzmangel auf dem Desktop soll er bei dem neuen PC aber 3 Monitore bekommen.
Nun ergeben sich für mich zwei Fragen:
1. Da aktuelle Mainboards häufig bereits eine Grafikkarte onboard besitzen: Ist es möglich eine Grafikkarte mit 2 Ausgängen nachzurüsten und sie zusammen mit der Onboard-Graka zu betreiben?
2. Bei einem ersten Blick auf die angebotenen Grakas fand ich sowohl AGP-, als auch PCI-Express-Karten, wobei es deutlich mehr PCI-Express-Karten waren. Welche Vor- und Nachteile haben jeweils die beiden Kartentypen?
3. Macht es eventuell Sinn anstelle der Onboard-Graka gleich zwei identische Grafikkarten nachzurüsten? (Dann wären aus Sicht der Hardware 4 Monitore möglich).
4. Muss das Mainboard des neues PCs irgendwelche Anforderungen erfüllen (ausser die notwendigen AGP bzw. PCI-Express-Steckplätze?
Ausschnitt der Systemanroderungen des CADs:
Prozessor: Intel Core 2-Prozessor oder kompatibel ab 1,6 GHz;
empfohlen: Intel Core i5/i7 oder kompatibel
RAM: 4 GB Windows Vista, Windows 7 und Windows 8;
Festplattenbedarf: 1,5 GB je nach Installation
Betriebssysteme: Windows 7, Windows 8 (32/64 Bit); empfohlen: 64 Bit
Monitor: Auflösung 1280x1024;
empfohlen: TFT-Monitore mit min. 1280 horizontalen Bildpunkten, Zweischirmlösungen
Grafikkarte: Open-GL-fähige Grafikkarte mit min. 512 MB (kein Shared Memory)
Als Diskussionsgrundlage nenne ich einfach mal zwei Grafikkarten, die ich mal gefunden habe:
- SAPPHIRE HD 5450 1GB DDR3
http://www.sapphiretech.com/presentation/product/?cid=1&gid=3&s ...
- ZOTAC GeForce GT 640 Synergy Edition
http://www.zotac.com/products/graphics-cards/geforce-600-series/gt-640/ ...
Danke
mabue
ein Bekannter bekommt an seinem Arbeitsplatz demnächst einen neuen PC. Bei der Auswahl der Hardware kann er mitreden.
Auf dem PC läuft ein CAD und diverse Office-Anwendungen. Das CAD wird den PC am stärksten belasten. Wobei überwiegend im 2D-Modus konstruiert wird.
Bislang arbeitet er mit 2 Monitoren an dem alten PC. Wegen Platzmangel auf dem Desktop soll er bei dem neuen PC aber 3 Monitore bekommen.
Nun ergeben sich für mich zwei Fragen:
1. Da aktuelle Mainboards häufig bereits eine Grafikkarte onboard besitzen: Ist es möglich eine Grafikkarte mit 2 Ausgängen nachzurüsten und sie zusammen mit der Onboard-Graka zu betreiben?
2. Bei einem ersten Blick auf die angebotenen Grakas fand ich sowohl AGP-, als auch PCI-Express-Karten, wobei es deutlich mehr PCI-Express-Karten waren. Welche Vor- und Nachteile haben jeweils die beiden Kartentypen?
3. Macht es eventuell Sinn anstelle der Onboard-Graka gleich zwei identische Grafikkarten nachzurüsten? (Dann wären aus Sicht der Hardware 4 Monitore möglich).
4. Muss das Mainboard des neues PCs irgendwelche Anforderungen erfüllen (ausser die notwendigen AGP bzw. PCI-Express-Steckplätze?
Ausschnitt der Systemanroderungen des CADs:
Prozessor: Intel Core 2-Prozessor oder kompatibel ab 1,6 GHz;
empfohlen: Intel Core i5/i7 oder kompatibel
RAM: 4 GB Windows Vista, Windows 7 und Windows 8;
Festplattenbedarf: 1,5 GB je nach Installation
Betriebssysteme: Windows 7, Windows 8 (32/64 Bit); empfohlen: 64 Bit
Monitor: Auflösung 1280x1024;
empfohlen: TFT-Monitore mit min. 1280 horizontalen Bildpunkten, Zweischirmlösungen
Grafikkarte: Open-GL-fähige Grafikkarte mit min. 512 MB (kein Shared Memory)
Als Diskussionsgrundlage nenne ich einfach mal zwei Grafikkarten, die ich mal gefunden habe:
- SAPPHIRE HD 5450 1GB DDR3
http://www.sapphiretech.com/presentation/product/?cid=1&gid=3&s ...
- ZOTAC GeForce GT 640 Synergy Edition
http://www.zotac.com/products/graphics-cards/geforce-600-series/gt-640/ ...
Danke
mabue
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Ausgedruckt am: 05.04.2025 um 12:04 Uhr
10 Kommentare
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Moin,
also hier mangelt es leider an Grundkenntnissen die sich in den Fragen wiederspiegeln
Zu 1: Nicht die Mainboards haben heute Grafikkarten onboard, sondern der Prozessor. Das Board hat nur die Anschlüsse. Das heißt du brauchst eine CPU mit einer GPU. Dann kannst du das machen.
Zu 2: Sorry, aber da benutzt du einfach mal eine Suchmaschine deines Vertrauens - nur so viel: AGP ist soweit ich mich erinner von 1997.
Zu 3: Wenn er mit CAD arbeitet sollte vielleicht eine entsprechende Karte benutzt werden, die das unterstützt. Er wird ja sicher nicht auf allen Monitoren mit CAD arbeiten. Es kommt ja auch drauf an was für Monitore angeschlossen werden sollen.
Zu 4: Nein, aber sollte natürlich mind. einen DVI/VGA/DP/HDMI Ausgang haben.
Gruß
also hier mangelt es leider an Grundkenntnissen die sich in den Fragen wiederspiegeln
Zu 1: Nicht die Mainboards haben heute Grafikkarten onboard, sondern der Prozessor. Das Board hat nur die Anschlüsse. Das heißt du brauchst eine CPU mit einer GPU. Dann kannst du das machen.
Zu 2: Sorry, aber da benutzt du einfach mal eine Suchmaschine deines Vertrauens - nur so viel: AGP ist soweit ich mich erinner von 1997.
Zu 3: Wenn er mit CAD arbeitet sollte vielleicht eine entsprechende Karte benutzt werden, die das unterstützt. Er wird ja sicher nicht auf allen Monitoren mit CAD arbeiten. Es kommt ja auch drauf an was für Monitore angeschlossen werden sollen.
Zu 4: Nein, aber sollte natürlich mind. einen DVI/VGA/DP/HDMI Ausgang haben.
Gruß
Hallo,
AGP ist veraltet. Wird nur mehr in ganz ganz seltenen Fällen benutzt.
Ich denke fast alle Mainboards die nach 2007 kamen haben PCIe.
Es gibt eigene Grafikkarten für Bild und oder CAD Programme.
Sind von nvidia und heißen Quadro.
Ob die Grafikkarten die du erwähnst sinnvoll sind kann man erst sagen wenn wir mehrere Informationen bekommen.
Welche CAD Software wird eingesetzt.
Was wird gezeichnet (kleine Projekt, große Projekte, wie groß werden die Projekt Mappen)
Lg
AGP ist veraltet. Wird nur mehr in ganz ganz seltenen Fällen benutzt.
Ich denke fast alle Mainboards die nach 2007 kamen haben PCIe.
Es gibt eigene Grafikkarten für Bild und oder CAD Programme.
Sind von nvidia und heißen Quadro.
Ob die Grafikkarten die du erwähnst sinnvoll sind kann man erst sagen wenn wir mehrere Informationen bekommen.
Welche CAD Software wird eingesetzt.
Was wird gezeichnet (kleine Projekt, große Projekte, wie groß werden die Projekt Mappen)
Lg
Moin,
für eine CAD Workstation kann ich dir nur empfehlen eine fertig konfigurierte Workstation zu nehmen. Etwa Dell Precision Serie oder HP Z400. Als GraKa sollte eine OpenGL Karte drin stecken: etwa sowas: http://www.amd.com/de-de/solutions/workstations/cad
Da sollte es auch Ausführung mit 3 oder mehr Ausgängen geben.
lg,
Slainte
für eine CAD Workstation kann ich dir nur empfehlen eine fertig konfigurierte Workstation zu nehmen. Etwa Dell Precision Serie oder HP Z400. Als GraKa sollte eine OpenGL Karte drin stecken: etwa sowas: http://www.amd.com/de-de/solutions/workstations/cad
Da sollte es auch Ausführung mit 3 oder mehr Ausgängen geben.
lg,
Slainte
Mahlzeit,
ich beschäftige mich aktuell sehr tiefgehend mit Workstations, da bei uns im CAD/CAM-Bereich einiges getauscht werden soll.
Grundsätzlich kann man zusammenfassen, dass das System zur jeweiligen CAD-Anwendung und zu den genutzten Funktionen der Anwendung passen.
Wir haben aktuell mit einer Teststellung und den vorhandenen Workstations mit unserer CAD-Anwendung NX verschiedene Benchmarks laufen lassen und eigene Tests durchgeführt. Dabei haben wir große Unterschiede in den verschiedenen Funktionen gefunden.
Hawrdwareseitig können wir mittlerweile feststellen, dass nahezu alle Workstations, die wir haben, falsch konfiguriert sind.
Für uns ist aus heutiger Sicht wichtig, dass vor allem ein Prozessor mit hoher Taktfrequenz im System verbaut ist. Mehr Kerne und weniger Taktfrequenz bedeutet in unserem Fall: langsameres System.
Dass in einer Workstation eine "CAD-geeignete" Grafikkarte eingesetzt werden sollte, ist denke ich selbsterklärend.
Also: welche Anwendung ist es denn?
Gruß
ich beschäftige mich aktuell sehr tiefgehend mit Workstations, da bei uns im CAD/CAM-Bereich einiges getauscht werden soll.
Grundsätzlich kann man zusammenfassen, dass das System zur jeweiligen CAD-Anwendung und zu den genutzten Funktionen der Anwendung passen.
Wir haben aktuell mit einer Teststellung und den vorhandenen Workstations mit unserer CAD-Anwendung NX verschiedene Benchmarks laufen lassen und eigene Tests durchgeführt. Dabei haben wir große Unterschiede in den verschiedenen Funktionen gefunden.
Hawrdwareseitig können wir mittlerweile feststellen, dass nahezu alle Workstations, die wir haben, falsch konfiguriert sind.
Für uns ist aus heutiger Sicht wichtig, dass vor allem ein Prozessor mit hoher Taktfrequenz im System verbaut ist. Mehr Kerne und weniger Taktfrequenz bedeutet in unserem Fall: langsameres System.
Dass in einer Workstation eine "CAD-geeignete" Grafikkarte eingesetzt werden sollte, ist denke ich selbsterklärend.
Also: welche Anwendung ist es denn?
Gruß