MNSpro als Grundlage für ein Schulnetzwerk
Hallo,
wie planen gerade unser Schulnetzwerk neu und haben von MNSpro gehört: http://www.aixconcept.info/cms/index.php?id=mns
Dies ist ein vorkonfigurierte Server, der auf den Windows 2003 Standard Server aufbaut und einige pädagogische Oberflächen (Benutzer anlegen, ...) mitbringt.
Hat jemand Erfahrung damit?
Die Situation an meiner Schule ist so:
Wir sind zwei Schulen in einem Gebäude, aktuell teilen wir uns einen Server, auf dem Novell Netware läuft (Migration ist nicht erforderlich). In Kürze bekommt jede Schule ihren eigenen Server, obwohl wahrscheinlich das Netz dann nicht physikalisch getrennt sein wird. Es gibt ca. 140 PC im Netzwerk, wobei jede Schule ca. 70 Rechner hat. Dabei sind die Hardwarearchitekturen sehr unterschiedlich, in meiner Schule 11 verschiedene. Außerdem gibt es ein sehr weit gespanntes Wlan-Netz und zwei mal zwei Laptopwagen (je 16 Laptops), die über Wlan auf das Netzwerk zugreifen.
Folgende Features sollen unbedingt realisiert werden:
Dieses haben wir in Kürze noch vor:
Als linuxseitige Alternative steht skolelinux ( http://www.slx.no/ ) im Raum.
In unserer Schule gibt es für die Windowsserver und für die Linuxserverlösung jeweils kompetente Personen, so dass dieses nicht das Entscheidende ist. Die Frage ist, etwas lapidar formuliert, -- was ist das Beste -- unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und der Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit für zukünftige Aufgaben?
Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen mitteilen.
Besten Dank.
wie planen gerade unser Schulnetzwerk neu und haben von MNSpro gehört: http://www.aixconcept.info/cms/index.php?id=mns
Dies ist ein vorkonfigurierte Server, der auf den Windows 2003 Standard Server aufbaut und einige pädagogische Oberflächen (Benutzer anlegen, ...) mitbringt.
Hat jemand Erfahrung damit?
Die Situation an meiner Schule ist so:
Wir sind zwei Schulen in einem Gebäude, aktuell teilen wir uns einen Server, auf dem Novell Netware läuft (Migration ist nicht erforderlich). In Kürze bekommt jede Schule ihren eigenen Server, obwohl wahrscheinlich das Netz dann nicht physikalisch getrennt sein wird. Es gibt ca. 140 PC im Netzwerk, wobei jede Schule ca. 70 Rechner hat. Dabei sind die Hardwarearchitekturen sehr unterschiedlich, in meiner Schule 11 verschiedene. Außerdem gibt es ein sehr weit gespanntes Wlan-Netz und zwei mal zwei Laptopwagen (je 16 Laptops), die über Wlan auf das Netzwerk zugreifen.
Folgende Features sollen unbedingt realisiert werden:
- Zentrale Benutzerverwaltung
- Speicherplatzbegrenzung
- Druckerkonten
- Zentrales Logging
- zentrale Softwareverteilung
- Freigaben / Austauschordner
- Bildschirmsteuerung (Mastereye / ITALC / ...)
- Automatisches Herunterfahren in der Nacht
- Netzwerkdrucker
- Zeitserver (wegen Logging)
- Proxy
- ausgewogenes Rechtesystem (Schüler - Lehrer - Junioradmins - Admin)
- Unbeaufsichtigte Betriebssysteminstallation (clonen ist bei den verschiedenen Hardwarearchitekturen eher ungeeignet, sysprep funktioniert nur in den seltensten Fällen)
- WindowsXP und Linux (Debian) parallel auf den Clients (möglichst gleiche Benutzernamen + Passwort)
- ssh / ssl für Fernzugriff
Dieses haben wir in Kürze noch vor:
- Webserver mit Moodle, KOHA, Schooltool und einigen kleineren Programmen (mit AD / LDAP des Hauptserver synchronisiert)
- Terminalserversystem in einem Raum
- Anschaffung mehrerer Netbooks, die ins Netzwerk integriert werden sollen
Als linuxseitige Alternative steht skolelinux ( http://www.slx.no/ ) im Raum.
In unserer Schule gibt es für die Windowsserver und für die Linuxserverlösung jeweils kompetente Personen, so dass dieses nicht das Entscheidende ist. Die Frage ist, etwas lapidar formuliert, -- was ist das Beste -- unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und der Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit für zukünftige Aufgaben?
Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen mitteilen.
Besten Dank.
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5 Kommentare
Neuester Kommentar
Ich hab mir mal eine Präsentation der Firma angeschaut.
Die Software war die übliche Delphi/Whatever-Bastel-Lösung - so etwas, was ich nie auf mein AD loslassen würde.
Hochinteressant war auch deren Vetriebskonzept:
Nun gut, der Wartungsvertrag war aber durchaus interessant, wenn man in der Schule nicht das Personal/die Erfahrung hat, um sich selbt um die komplizierten Dinge zu kümmern.
Zur Frage was ist das Beste: Es gibt keine Antwort darauf
Aber meiner Meinung nach sollte man bei Windows-Clients auch schön bei einem Windows-Server bleiben und nicht diese ganzen Linux-Friemelein anfangen.
Oder man stellt komplett auf Linux um und benutzt dann auch Linux-Server.
Die Software war die übliche Delphi/Whatever-Bastel-Lösung - so etwas, was ich nie auf mein AD loslassen würde.
Hochinteressant war auch deren Vetriebskonzept:
Die: Und MNSPro ist vollkommen kostenlos
Ich: Also kann ich mir das einfach runterladen und selbst einrichten
Die: Nein, sie müssen mit uns einen Wartungsvertrag machen und wir richten das dann ein
Ich: Also doch nicht kostenlos
Die: Doch
...
Ich: Also kann ich mir das einfach runterladen und selbst einrichten
Die: Nein, sie müssen mit uns einen Wartungsvertrag machen und wir richten das dann ein
Ich: Also doch nicht kostenlos
Die: Doch
...
Nun gut, der Wartungsvertrag war aber durchaus interessant, wenn man in der Schule nicht das Personal/die Erfahrung hat, um sich selbt um die komplizierten Dinge zu kümmern.
Zur Frage was ist das Beste: Es gibt keine Antwort darauf
Oder man stellt komplett auf Linux um und benutzt dann auch Linux-Server.
Also dein Pflichtenheft kann man so definitiv nicht umsetzen.
Unbeaufsichtigte Betriebssysteminstallation mit Windows XP funktioniert mit WDS nicht ohne Sysprep. Das ging mit RIS, was es aber seit 2003 SP1 (oder wars SP2) nicht mehr gibt.
zentrale Softwareverwaltung ist auch eher mistig mit Windows Server ohne eine Erweiterung. Das würde nur mit msi-Paketen klappen, aus Erfahrung weiß ich aber, dass die wenigsten Programme nutzbare msi-Pakete mitliefern. Ich verteile übers AD nur die essentiellen Programme.
Du wirst in jedem Fall mehrere Server brauchen. Einen unter Windows Server und einen unter Linux.
Auf dem Linuxserver installierst du dann unter anderem OPSI, dadrüber kannst du dann Windows XP unattended installieren und die Software verteilen.
Automatisches Herunterfahren kann man mit einem simplen Job im Taskplaner schaffen.
Zeitserver unnötig, bietet das Active Directory per default.
Druckerkonten, sprich Accounting, bedarf auch Zusatzsoftware, welche nicht gerade günstig ist und auch nur in Verbindung mit den professionellen Geräten funktioniert.
Willst du dir wirklich jetzt noch XP antun? In zwei Jahren gibts keine Sicherheitsupdates mehr, dann ist Ende.
Also wenn ich dir was vorschlagen dürfte: Beschaff den Terminalserver bereits jetzt, einen unter Windows, einen unter Linux und bau die jetzigen Rechner zu Thin Clients um. Auf den Computern kann man dann auswählen, zu welchem Server man sich verbinden möchte.
Unbeaufsichtigte Betriebssysteminstallation mit Windows XP funktioniert mit WDS nicht ohne Sysprep. Das ging mit RIS, was es aber seit 2003 SP1 (oder wars SP2) nicht mehr gibt.
zentrale Softwareverwaltung ist auch eher mistig mit Windows Server ohne eine Erweiterung. Das würde nur mit msi-Paketen klappen, aus Erfahrung weiß ich aber, dass die wenigsten Programme nutzbare msi-Pakete mitliefern. Ich verteile übers AD nur die essentiellen Programme.
Du wirst in jedem Fall mehrere Server brauchen. Einen unter Windows Server und einen unter Linux.
Auf dem Linuxserver installierst du dann unter anderem OPSI, dadrüber kannst du dann Windows XP unattended installieren und die Software verteilen.
Automatisches Herunterfahren kann man mit einem simplen Job im Taskplaner schaffen.
Zeitserver unnötig, bietet das Active Directory per default.
Druckerkonten, sprich Accounting, bedarf auch Zusatzsoftware, welche nicht gerade günstig ist und auch nur in Verbindung mit den professionellen Geräten funktioniert.
Willst du dir wirklich jetzt noch XP antun? In zwei Jahren gibts keine Sicherheitsupdates mehr, dann ist Ende.
Also wenn ich dir was vorschlagen dürfte: Beschaff den Terminalserver bereits jetzt, einen unter Windows, einen unter Linux und bau die jetzigen Rechner zu Thin Clients um. Auf den Computern kann man dann auswählen, zu welchem Server man sich verbinden möchte.
Habe gerade mal die Anforderungen an dieses System überprüft, kommt mir wirklich so vor wie dog es beschrieben hat. die web-präsentation ist aus meiner sicht schon laienhaft, lässt auf eine selbstgestrickte präsentation schliessen, aus meiner sicht nicht wirklich vertrauenswuerdig. moechte das ganze aber auch nicht schlecht machen.gebt hier keine gelder des staates für eine nicht wirklich erfolgversprechende lösung aus. eine professionelle beratung waere bei diesem umfang der anforderungen angeraten. koenntet ihr eure ziele hier genauer definieren. was will ich und was soll erreicht werden. bei dem mischmasch der systeme lauft ihr von vornherein in ein netzwerk managed by turnschuh. waere es aus eurer sicht moeglich eines der systeme zu virtualisieren (xen oder vm) wuerde einiges an brisanz des themas nehmen. AD und Linux spielen nicht ganz so gerne zusammen. LDAP und Windows geht so. kommen wir an dieser stelle zum begriff des netzwerkes. mit vermutlich einem router und ein paar miniswitches ist es an dieser stelle bei dem geforderten umfang nicht getan. der flaschenhals ist vorprogrammiert. die bandbreite wird in kürzester zeit ausgeschöpft, die kunden(schüler) unzufrieden sein. steht aber bei euren anforderungen nichts davon drin.
bitte prüfen.
mfg
nadm4you
bitte prüfen.
mfg
nadm4you
Ein Problem wird bleiben, wie man beim Parallelboot zentral entscheiden kann, in welches System gebootet wird, dass ist ja entscheidend bei der Softwareverteilung. Das wird schwierig, da die gängigen Bootloader nicht über Wake-On-Lan gesteuert werden können.
Richtig, du kannst den Bootloader selbst nicht per WoL steuern, aber du kannst den Bootloader per Netzwerk laden und den Bootloader zentral manipulieren.
Einfach vor dem Booten der Rechner die Konfiguration auf dem Server so abändern, dass er entweder von der Windows- oder der Linuxpartition bootet.
Gängiges Verfahren in Hostingrechenzentren, um ein Rescue-System zu ermöglichen.