NAS mit LDAP-Verzeichnisdienst
Hallo,
für unsere Schule suche ich eine NAS, das auch einen LDAP-Verzeichnisdienst bereithält. Angesehen habe ich mir schon eine Diskstation von Synology, auf der man eine entsprechende Möglichkeit nachinstalliern kann. Leider ist die Benutzerverwaltung recht rudimentär. So kann man die Liste der Benutzer z.B. nicht nach der eingegeben Beschreibung sortieren. Wenn die Beschreibung aber den Name der Klasse enthält und ich nicht danach sortieren kann, wird das Löschen der Schüler dieser Klasse zum Geduldsspiel.
Hat jemand eine Idee, welches NAS-Angebot ähnliche Möglichkeiten bietet, die aber schon praktikabler in der Handhabung sind?
Grüße
Mo
für unsere Schule suche ich eine NAS, das auch einen LDAP-Verzeichnisdienst bereithält. Angesehen habe ich mir schon eine Diskstation von Synology, auf der man eine entsprechende Möglichkeit nachinstalliern kann. Leider ist die Benutzerverwaltung recht rudimentär. So kann man die Liste der Benutzer z.B. nicht nach der eingegeben Beschreibung sortieren. Wenn die Beschreibung aber den Name der Klasse enthält und ich nicht danach sortieren kann, wird das Löschen der Schüler dieser Klasse zum Geduldsspiel.
Hat jemand eine Idee, welches NAS-Angebot ähnliche Möglichkeiten bietet, die aber schon praktikabler in der Handhabung sind?
Grüße
Mo
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16 Kommentare
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Nein ein "richtiges" NAS was entsprechend dimensioniert ist ist auch bei 100 Usern nicht überfordert.
Generell supporten die Systeme von QNAP und Synology sowas bzw. kann man über freie Extensions nachinstallieren:
http://www.qnap.com/de/?lang=de&sn=3911
http://www.synology.de/dsm/business_advanced_account_privileges_ldap.ph ...
Da eine Schule immer etwas klam ist wäre ggf. FreeNAS http://www.freenas.org eine Alternative, denn auch das beinhaltet einen LDAP Server.
Um den Internetzugriff zu authentisieren geht es aber auch ganz einfach. Das kann ein Radius Server eigentlich einfacher und effizienter und das mit Logging
Wie man sowas in kleinem Rahmen für deine Useranzahl (und auch mehr) aufsetzt und den an LDAP oder ein AD koppelt kannst du hier nachlesen:
Netzwerk Management Server mit Raspberry Pi
Wenn du davor noch eine Firewall setzt die so einen Gastzugang oder User Authentisierung mit ein paar Mausklicks supportet ist das schnell aufgesetzt:
Preiswerte, VPN fähige Firewall im Eigenbau oder als Fertiggerät
Generell supporten die Systeme von QNAP und Synology sowas bzw. kann man über freie Extensions nachinstallieren:
http://www.qnap.com/de/?lang=de&sn=3911
http://www.synology.de/dsm/business_advanced_account_privileges_ldap.ph ...
Da eine Schule immer etwas klam ist wäre ggf. FreeNAS http://www.freenas.org eine Alternative, denn auch das beinhaltet einen LDAP Server.
Um den Internetzugriff zu authentisieren geht es aber auch ganz einfach. Das kann ein Radius Server eigentlich einfacher und effizienter und das mit Logging
Wie man sowas in kleinem Rahmen für deine Useranzahl (und auch mehr) aufsetzt und den an LDAP oder ein AD koppelt kannst du hier nachlesen:
Netzwerk Management Server mit Raspberry Pi
Wenn du davor noch eine Firewall setzt die so einen Gastzugang oder User Authentisierung mit ein paar Mausklicks supportet ist das schnell aufgesetzt:
Preiswerte, VPN fähige Firewall im Eigenbau oder als Fertiggerät
Hi aqui,
natürlich gibt es entsprechend dimensionierte Nas Systeme.
Nur bei solchen Nas Systemen benötige ich das gleiche Budget wie für einen richtigen Server. Wobei ich bei den meisten Nas Systemen durch die Default Firmware eingeschränkt bin.
Wobei FreeNas warscheinlich die beste Alternative ist da dahinter ein normales BSD läuft und nicht wie bei Qnap ein abgespecktes Linux das beim Start (Default) manuelle Änderungen wieder überschreibt.
Gruß
natürlich gibt es entsprechend dimensionierte Nas Systeme.
Nur bei solchen Nas Systemen benötige ich das gleiche Budget wie für einen richtigen Server. Wobei ich bei den meisten Nas Systemen durch die Default Firmware eingeschränkt bin.
Wobei FreeNas warscheinlich die beste Alternative ist da dahinter ein normales BSD läuft und nicht wie bei Qnap ein abgespecktes Linux das beim Start (Default) manuelle Änderungen wieder überschreibt.
Gruß
Hallo,
das kommt ganz auf deine Umgebung und deine Kentnisse an.
Benötigst du GPOs?
Sind es nir Windows Clients?
Welche Funktionen werden genau benötigt?
Prinzipiell ist Samba 4 komplett mit MS-AD kompatibel.
Die Dienste LDAP, Kerberos usw. sind sowieso auf Linux, BSD und Windows identisch. Hier unterscheidet sich nur die Konfiguration. Aber es ist Problemlos möglich einen Windows Client in einer Linux Domäne zu betreiben und umgekehrt.
FreeNAS ist ein FreeBSD (oder war es openBSD?) jedenfalls kannst du hier ebenfalls alle Dienste installieren.
Gruß
das kommt ganz auf deine Umgebung und deine Kentnisse an.
Benötigst du GPOs?
Sind es nir Windows Clients?
Welche Funktionen werden genau benötigt?
Prinzipiell ist Samba 4 komplett mit MS-AD kompatibel.
Die Dienste LDAP, Kerberos usw. sind sowieso auf Linux, BSD und Windows identisch. Hier unterscheidet sich nur die Konfiguration. Aber es ist Problemlos möglich einen Windows Client in einer Linux Domäne zu betreiben und umgekehrt.
FreeNAS ist ein FreeBSD (oder war es openBSD?) jedenfalls kannst du hier ebenfalls alle Dienste installieren.
Gruß
Hallo,
Da ist eine Proxy-Authenitfizierung (selbst wenn für jeden einzelne Seite authenitifziert werden sollte, was ich mir nicht vorstellen kann, sicher hat der Proxy auch eine Session-Verwaltung!) nun mal kein Thema. Die NAS-Systeme liegen auch im GHz-Bereich -was unter Win2000 (oder gar NT) wohl nur die wenigsten Server hatten.
Vielmehr ist es so, dass die meisten NAS mit Fileservices schnell überfordert sind, wenn da mehr Nutzer zugreifen, als der Hersteller explizit ausweist - die wirklich benötigte _Rechen_leistung ist bei Fileservices zwar relativ gering, aber der (gewünschte) Datendurchsatz doch heftig.
Btw: wie sollen denn die Nutzer ihr Kennwort ändern?
Eine abgestuftes Rechtemodell wäre bestimmt auch sehr hilfreich: Wahrscheinlich hast du keine Lust, dass du immer alle Nutzer verwalten musst (anlegen, löschen, vor allem aber "ständig" Passwörter zurücksetzen), willst dazu also auch andere delegieren. Die sollten aber vielleicht trotzdem nicht dein gesamtes NAS/Server verwalten können.
Gruß
Filipp
damit werden die meinsten NAS Boxen massiv überfordert sein!
Lasst mal "die Kirche im Dorf". LDAP ist ein einfacher Verzeichnisdienst. Mit einer einfachen VM mit zwei vCPUs kann man einen Windows-DC aufsetzen, der neben 2.000 Nutzern noch das Windows selber, Virenscanner, DNS, NTP, Eventlogging, Monitoring und haste-nich-gesehen macht. Und der wird von Exchange für jede Mail mehrmals angefragt, dazu alle 5min für jeden Nutzer für Kerberos-Ticket etc pp.Da ist eine Proxy-Authenitfizierung (selbst wenn für jeden einzelne Seite authenitifziert werden sollte, was ich mir nicht vorstellen kann, sicher hat der Proxy auch eine Session-Verwaltung!) nun mal kein Thema. Die NAS-Systeme liegen auch im GHz-Bereich -was unter Win2000 (oder gar NT) wohl nur die wenigsten Server hatten.
Vielmehr ist es so, dass die meisten NAS mit Fileservices schnell überfordert sind, wenn da mehr Nutzer zugreifen, als der Hersteller explizit ausweist - die wirklich benötigte _Rechen_leistung ist bei Fileservices zwar relativ gering, aber der (gewünschte) Datendurchsatz doch heftig.
Leider ist die Benutzerverwaltung recht rudimentär.
Naja... der Witz bei LDAP sollte wohl sein, dass man das Verzeichnis mit jeder Software verwalten kann, die LDAP kann. Zugegeben: ich kenne kein tolles LDAP-Mgmt-Tool, aber da findet sich bestimmt etwas...Btw: wie sollen denn die Nutzer ihr Kennwort ändern?
Eine abgestuftes Rechtemodell wäre bestimmt auch sehr hilfreich: Wahrscheinlich hast du keine Lust, dass du immer alle Nutzer verwalten musst (anlegen, löschen, vor allem aber "ständig" Passwörter zurücksetzen), willst dazu also auch andere delegieren. Die sollten aber vielleicht trotzdem nicht dein gesamtes NAS/Server verwalten können.
Gruß
Filipp