Netzwerkabsicherung per Firewall?
Hallo alle zusammen,
ich bin mit der Vernetzung von ca. 10 Windows-Rechnern beauftragt worden, die Bestandteil eines großen Netzwerkes sind, daher haben sie schon mal feste IP-Adressen. Diese Rechner sollen fortan Mitglieder einer neuen Arbeistgruppe werden, wobei nochmals 3 Untergruppen entstehen sollen.
So weit so gut, nur wie stelle ich das an?
Das Problem sind die Untergruppen:
Einmal sollen nur 2 Rechner miteinander kommunizieren (G1), ebenfalls wie weitere 5 (G2). Die restlichen 3 Rechner kommunizieren generell nur untereinander, sollen aber ggf. auch auf die ersten beiden Gruppen zugreifen können (G3).[Daher auch die eine Arbeitsgruppe]
Nach außen hin sollte die Arbeitsgruppe vom restlichen Netzwerk abgeschottet sein (abgesehen von der Internetverbindung).
Zur Umsetzung hatte ich folgendes vor:
Auf jedem Rechner wollte ich eine Firewall installieren um IP-Zonen festlegen zu können. Für G1 und G2 sowie die Komunnikation innerhalb von G3 wäre dies sicherheitstechnisch völlig ausreichend. Lediglich die Einstellung, dass G3 auf G1 und G2 zugreifen dürfen soll, aber nicht anders herum, ist nicht mit jeder Firewall umsetzbar.
Da es sich um Arbeitsplatzrechner handelt sollten die Nutzer keine Möglichkeit zur Umgehung dieser Richtlinien haben. Am ehensten eignet sich hier die Umsetzung mit einem Dienst - oder???
Hinzu kommt ein Finanzielles Problem:
Ich benötige wie beschrieben lediglich die Regelung der IP-Richtlinien und nicht die restlichen Möglichkeiten heutiger Firewalls. Desto preiswerter die Sache desto eher ist sie umsetzbar.
Bei der Gruppe G3 kommt ein weiteres Problem hinzu:
Es handelt sich um Windows XP Rechner auf den Ordner freigegeben werden sollen. Ist es möglich, eine Passwortabfrage für den Zugriff aus dem Netzwerk auf diesen Ordner zu legen?
Unter 98/ME/2000 etc konnte man dies noch wunderbar über den Lese-/Schreibzugriff regeln!
Letzte Frage:
Ist es möglich die Rechner im Netzwerk nicht anzuzeigen, dies würde die Sicherheit ja nochmals erhöhen. Über die direkte IP oder Namensanwahl sollte dann ja dennoch eine Verbindung möglich sein.
Ich hoffe mir kann jemand in diesem ganzen Chaos von Ansatzpunkten weiterhelfen
Gruß
Horb!
ich bin mit der Vernetzung von ca. 10 Windows-Rechnern beauftragt worden, die Bestandteil eines großen Netzwerkes sind, daher haben sie schon mal feste IP-Adressen. Diese Rechner sollen fortan Mitglieder einer neuen Arbeistgruppe werden, wobei nochmals 3 Untergruppen entstehen sollen.
So weit so gut, nur wie stelle ich das an?
Das Problem sind die Untergruppen:
Einmal sollen nur 2 Rechner miteinander kommunizieren (G1), ebenfalls wie weitere 5 (G2). Die restlichen 3 Rechner kommunizieren generell nur untereinander, sollen aber ggf. auch auf die ersten beiden Gruppen zugreifen können (G3).[Daher auch die eine Arbeitsgruppe]
Nach außen hin sollte die Arbeitsgruppe vom restlichen Netzwerk abgeschottet sein (abgesehen von der Internetverbindung).
Zur Umsetzung hatte ich folgendes vor:
Auf jedem Rechner wollte ich eine Firewall installieren um IP-Zonen festlegen zu können. Für G1 und G2 sowie die Komunnikation innerhalb von G3 wäre dies sicherheitstechnisch völlig ausreichend. Lediglich die Einstellung, dass G3 auf G1 und G2 zugreifen dürfen soll, aber nicht anders herum, ist nicht mit jeder Firewall umsetzbar.
Da es sich um Arbeitsplatzrechner handelt sollten die Nutzer keine Möglichkeit zur Umgehung dieser Richtlinien haben. Am ehensten eignet sich hier die Umsetzung mit einem Dienst - oder???
Hinzu kommt ein Finanzielles Problem:
Ich benötige wie beschrieben lediglich die Regelung der IP-Richtlinien und nicht die restlichen Möglichkeiten heutiger Firewalls. Desto preiswerter die Sache desto eher ist sie umsetzbar.
Bei der Gruppe G3 kommt ein weiteres Problem hinzu:
Es handelt sich um Windows XP Rechner auf den Ordner freigegeben werden sollen. Ist es möglich, eine Passwortabfrage für den Zugriff aus dem Netzwerk auf diesen Ordner zu legen?
Unter 98/ME/2000 etc konnte man dies noch wunderbar über den Lese-/Schreibzugriff regeln!
Letzte Frage:
Ist es möglich die Rechner im Netzwerk nicht anzuzeigen, dies würde die Sicherheit ja nochmals erhöhen. Über die direkte IP oder Namensanwahl sollte dann ja dennoch eine Verbindung möglich sein.
Ich hoffe mir kann jemand in diesem ganzen Chaos von Ansatzpunkten weiterhelfen
Gruß
Horb!
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6 Kommentare
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"Bei der Gruppe G3 kommt ein weiteres Problem hinzu:
Es handelt sich um Windows XP Rechner auf den Ordner freigegeben werden sollen. Ist es möglich, eine Passwortabfrage für den Zugriff aus dem Netzwerk auf diesen Ordner zu legen? "
Bei der Freigabe kannst Du festlegen, wer Lese und wer Schreibrechte hat. Wenn dann auf die Freigabe zugegriffen wird, so ist Benutzername/Passwort einzugeben. Der User muss aber auf dem XP-Rechner bekannt sein. Falls er sich schon mal angemeldet hat, wird das System die Abfrage unterdrücken. Die Freigabe würde ich mit "$" am Ende versehen, somit ist die Freigabe versteckt und nicht ersichtlich, ausser man kennt den Namen. Also z.B. Freigabe$.
"Letzte Frage:
Ist es möglich die Rechner im Netzwerk nicht anzuzeigen, dies würde die Sicherheit ja nochmals erhöhen. Über die direkte IP oder Namensanwahl sollte dann ja dennoch eine Verbindung möglich sein."
Sicher ist es immer besser, wenn man was nicht sieht. Aber wenn der User keine Berechtigung auf dem Zielrechner hat, dann kann er es solange versuchen wie er will, er bekommt keine Verbindung mit ihm. Mir ist es selber aber auch nicht bekannt, ob das Ausblenden möglich ist.
Ansonsten finde ich Deine Konstellation nicht gerade "alltäglich"
Es handelt sich um Windows XP Rechner auf den Ordner freigegeben werden sollen. Ist es möglich, eine Passwortabfrage für den Zugriff aus dem Netzwerk auf diesen Ordner zu legen? "
Bei der Freigabe kannst Du festlegen, wer Lese und wer Schreibrechte hat. Wenn dann auf die Freigabe zugegriffen wird, so ist Benutzername/Passwort einzugeben. Der User muss aber auf dem XP-Rechner bekannt sein. Falls er sich schon mal angemeldet hat, wird das System die Abfrage unterdrücken. Die Freigabe würde ich mit "$" am Ende versehen, somit ist die Freigabe versteckt und nicht ersichtlich, ausser man kennt den Namen. Also z.B. Freigabe$.
"Letzte Frage:
Ist es möglich die Rechner im Netzwerk nicht anzuzeigen, dies würde die Sicherheit ja nochmals erhöhen. Über die direkte IP oder Namensanwahl sollte dann ja dennoch eine Verbindung möglich sein."
Sicher ist es immer besser, wenn man was nicht sieht. Aber wenn der User keine Berechtigung auf dem Zielrechner hat, dann kann er es solange versuchen wie er will, er bekommt keine Verbindung mit ihm. Mir ist es selber aber auch nicht bekannt, ob das Ausblenden möglich ist.
Ansonsten finde ich Deine Konstellation nicht gerade "alltäglich"
auf jedem Rechner eine Personal Firewall? Das ist ein riesen Aufwand und die Pflege ist ja fast ein Fulltimejob.
Du willst 10 Rechner (aufgeteilt in 3 Untergruppen mit bestimmten Sichtbereichen) softwäretechnisch strukturieren. Um die Sichtbereiche sicherzustellen willst du am Netzwerkinterface eines jeden Rechners bestimmte Regeln aufsetzen mit Hilfe der FW.
Wäre eine physische Strukturierung mit einem Router nicht sinnvoll? kostengünstig mit Linux und iptables?
Auch ein Zugriff von G3 auf die anderen beiden kannst du so realisieren ohne die Gegenrichtung zuzulassen.
Du willst 10 Rechner (aufgeteilt in 3 Untergruppen mit bestimmten Sichtbereichen) softwäretechnisch strukturieren. Um die Sichtbereiche sicherzustellen willst du am Netzwerkinterface eines jeden Rechners bestimmte Regeln aufsetzen mit Hilfe der FW.
Wäre eine physische Strukturierung mit einem Router nicht sinnvoll? kostengünstig mit Linux und iptables?
Auch ein Zugriff von G3 auf die anderen beiden kannst du so realisieren ohne die Gegenrichtung zuzulassen.
"Kannst du mir das genauer erklären? Die erweiterte Freigabe gibt mir unter "Berechtigungen" die Möglichkeit dem Benutzer "Jeder" verschiedene Attribute zu zu teilen. Es soll aber nicht jeder drauf zugreifen können, sondern nur diejenigen, die den entsprechenden LogIn und das dazugehörige PW kennen."
Bei Berechtigungen würde ich "Jeder Alles" setzen und unter Sicherheit nur den User und/oder Gruppe auswählen, die wirklich Schreibrechte benötigt. Die anderes User/Gruppen dort löschen (ausser Admin- und Systemkonten selbstverständlich).
Bzgl. dem $: Wenn ein User in der Netzwerkumgebung browst und einen Client doppelklickt, dann werden normale die Shares angezeigt. Wenn er keine Rechte hat, nützt ihm das zwar nichts, aber mit dem "$" dahinter, wird die Freigabe erst gar nicht angezeigt.
Bei Berechtigungen würde ich "Jeder Alles" setzen und unter Sicherheit nur den User und/oder Gruppe auswählen, die wirklich Schreibrechte benötigt. Die anderes User/Gruppen dort löschen (ausser Admin- und Systemkonten selbstverständlich).
Bzgl. dem $: Wenn ein User in der Netzwerkumgebung browst und einen Client doppelklickt, dann werden normale die Shares angezeigt. Wenn er keine Rechte hat, nützt ihm das zwar nichts, aber mit dem "$" dahinter, wird die Freigabe erst gar nicht angezeigt.