fred.dehmel
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Rsync und ESXi

Hallo,
ich betreue einige VMware ESXI, auch mit Linux-VMs und habe Bandbreiten-Probleme beim Einsatz von rsync zwischen einzelnen VMs auf dem selben Host. Arbeitet da heimlich so etwas wie QoS als Bandbreiten-Bremse und wenn ja: wie kann ich das deaktivieren?
Ich kann mich erinnern, dass wir vor Jahren beim Einsatz einer Backuplösung mit rsync ähnliche Probleme hatten, habe das aber leider nicht dokumentiert.
Beste Grüsse aus Berlin
Fred

Content-ID: 667225

Url: https://administrator.de/forum/rsync-und-esxi-667225.html

Ausgedruckt am: 05.04.2025 um 16:04 Uhr

StefanKittel
StefanKittel 01.06.2021 um 11:41:38 Uhr
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Hallo,

da ist mir nichts bekannt.

Wenn die VMs auf dem selben Host liegen, würde ich aber eh einen virtuellen switch ohne physikalische Netzwerkkarte einrichten und den für diese interne Kommunikation verwenden. Dazu den VMs dann eine 2. Netzwerkkarte mit getrennten IP-Adressbereich anlegen.

Stefan
PeterPanter
PeterPanter 01.06.2021 um 11:54:15 Uhr
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Moin,
guck vielleicht mal nach dem Traffic-Shaping im VSwitch und/oder der Portgruppe. Ich nehme an, die VMs hängen am selben VSwitch und gehen nicht etwa "außen rum" über NICs und irgendeinen physikalischen Switch, oder?
/pp
fred.dehmel
fred.dehmel 01.06.2021 um 12:24:08 Uhr
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Hallo,
der Traffic zwischen den VMs läuft "intern" über den Standard VSwitch.
Und ich vergaß zu erwähnen, dass mit wget oder auch per Webzugriff auf Daten "normale" Bandbreiten benutzt werden können, NUR nicht per rsync. Und: nein, ich verwende hier keine künstliche Bandbreitenminimierung, die per rsync möglich wäre. Der Effekt tritt wirklich nur per rsync auf.
LG
Fred