tratek
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Serverkauf und Nutzwertanalyse zu drei verschiedenen Produkten fürs Abschlussprojekt

Hey Folks!

Für mein Abschlussprojekt muss nun ein Server angeschafft werden, der 3 VMs bereitstellt und in der Zukunft auch noch erweiterbar ist. Ich habe mich nun schon für eine Windows-Lösung entschieden. Also läuft es im Endeffekt auf einen HP-Server hinaus, der dann über Hypervisor die VMs bereitstellen wird. Hat jemand einen paar Ideen für alternative Lösungen und kann mir den einen oder anderen Tipp geben, wie ich bei einer Nutzwertanalyse die Kriterien gewichten soll? (z.B. Preis, Support, Implementierungsaufwand, Übersichtlichkeit, Funktionsumfang). Der Server muss übrigens ne SQL-Datenbank, Monitoringsystem, Webapplikation etc. bereitstellen.


Freue mich auf euer Feedback!

Content-ID: 2412089783

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Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 19:04 Uhr

Nebellicht
Nebellicht 05.04.2022 um 11:16:43 Uhr
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Also um sich zu Informieren lohnt sich ggf. ein Anruf (Angeboteinholung) bei DELL mit einer Zusammenstellung Deiner Wünsche. Oder einem Computerhändler Deines Vertrauens um die Ecke.
it-frosch
Lösung it-frosch 05.04.2022 um 11:19:21 Uhr
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Hallo Tratek,

wenn das dein Abschlussprojekt ist, dann bist du mit der Ausbildung fast fertig.
Spätestens jetzt solltest du in der Lage sein, dir Informationen selbst zu erarbeiten, denn das macht unseren Job aus. face-wink
Und ich bin mir sicher, du kriegst das hin!

Grüße vom it-frosch
137960
137960 05.04.2022 um 11:41:58 Uhr
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Proxmox

Ist in der "Basisversion" kostenlos (kaufen muss man nur, wenn man unbedingt Support will). Kann direkt auf's "bare metal" installiert werden oder auf einem (Ubuntu-) Linux.

Proxmox bietet den Vorteil, dass man sowohl VMs als auch Container erzeugen kann. Hauptunterschied ist (meist), dass bei VMs die Hardware emuliert wird, während bei Containern die Ressourcen des Hostsystems geteilt werden, d.h. der Overhead für die Verwaltung (RAM + CPU) ist bei Containern geringer.

Was da in den VMs läuft, ist egal. Kann natürlich auch ein Windows sein. Datenbanken gibt's für Windows oder Linux, mittlerweile auch MS SQL.

Die Hardwareanforderungen für einen Rechner, der VMs und Container bereit stellen soll, ist einfach: viel hilft viel. Also viele CPU-Kerne und ganz viel RAM. Storage sollte auf SSDs liegen.

Du kannst zu Versuchszwecken einen Rechner von Hetzner mieten (geht monatlich). Das sind echte, physische Rechner in deren Rechenzentren, die Hetzner an Kunden vermietet. Hier: https://www.hetzner.com/de/sb
Da kann man sich für ca. 50,- im Monat an einem (fetten) Rechner austoben. Die Anbindung ans Internet macht die Server richtig schnell.
Fabezz
Fabezz 05.04.2022 um 21:02:11 Uhr
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Hi,
naja bei Cores solltest du aber die Augen offen halten denn genau da hilft eben viel nicht wenn Geldbeutel klein. -> Windowslizenzierung!

Gruß
117471
117471 05.04.2022 aktualisiert um 23:51:41 Uhr
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Hallo,

letztendlich hängt die Gewichtung nur von deinem Projekt ab.

Entsteht da etwas Wichtiges, gewichtest Du den Service. Hostet das Ding die Klingeltöne für die Türbimmel, achtest Du auf den Stromverbrauch und den Preis.

Für Server beim Hoster achtet man auch auf die Höheneinheiten (je mehr, desto teurer).

In Kanzleien und Arztpraxen spielt die Lautstärke eine nicht unerhebliche Rolle (in meinem Büro übrigens auch - neben dem Stromverbrauch).



Gruß,
Jörg
Tratek
Tratek 06.04.2022 um 00:29:59 Uhr
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Hey! Danke ich schaue da mal rein. Hab mittlerweile mal nach der Lizensierung geschaut und ne SQL Server Lizenz würde im Einkauf ~ 700 Kosten. Sehe ich das richtig das ich mit einer Windows Server 2019 Lizenz 2 VMs virtualisieren darf und ab der dritten VM noch eine Lizenz brauche? Mit ner Ubuntu Lösung würde man deutlich billiger im Einkauf sein, nur habe ich kaum Ahnung von Linux und deswegen wohl auch rausfallen. Trotzdem kann ich es ja in meine Vergleichsmatrix aufnehmen und mit anderen Produkten vergleichen.
nachgefragt
nachgefragt 06.04.2022 um 07:30:49 Uhr
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Zitat von @Tratek:
HP-Server
Support
Der HPE Support ist ein Fiasko, über Jahre haben wir nur schlechte Erfahrungen gemacht. Man muss ab und an Updates einspielen, selbst HPE Supportmitarbeiter sind da keine Hilfe sobald es über das "weiter, weiter, weiter" hinausgeht. Es kam leider nicht nur 1x vor, dass aus diesem Grund ein Server wochenlang brach lag. Letztendlich muss man sich selber helfen und Redundanz schaffen.