Switche für Serverbackbone
Umstellung/Umbau bestehende Infrastruktur
Hallo Kollegen,
wir haben bei uns im Moment 7 Server (Server 2008/2003 /R2) mit den entsprechend gängigen Diensten (SQL, Terminalserver, Exchange ....) am laufen. Als "Kern" Switch/Router haben wir ein HP 4208vg am laufen, bereits zu 95% voll und halt entsprechende Anzahl an Clients sowie VoIP Telefonie (Siemens HiPath OpenOffice).
Von dem jetzigen "Core" gehen noch ingesamt 6 x LWL zu anderen Punkten in der Firma (switch <-> switch immer mit LWL verbunden), die jetzigen "Edge" Switche sind ausnahmslos HP2510-xx (24 od. 48 Port), jeweils mit mind. 2 x 1Gbit angebunden. Des weiteren gehen für die Zeiterfassungsterminals (Touchpanel PC m. Atom Proz) per Medienkonverter noch 8 CU auf LWL in die Produktion (da hängt sonst nichts weiter drann).
Anbei ein kleiner Screenshot von dem jetzigen Layout (grob dargestellt)
und soll es dann grob aussehen:
Ich habe jetzt hier bereits in einigen Forenbeiträgen gelesen, dass man Server idealerweise mit einem separaten Switch(knoten) untereinander verbinden sollte und von dort aus dann weiter auf die restlichen Switche gehen sollte (inkl. der entsprechenden Konfiguration für SpanningTree usw.). Meine Fragen hierbei ist nun, welche Switche sich für sowas gut eignen, Hersteller gibt es ja einige aber viele Stimmen ja mehr für Cisco, Enterasys o.ä. nur nicht für HP
- welches Produkt/e von Cisco kann man denn für einen entsprechenden Server-Backbone nehmen, zwei Geräte sollen es auf jeden Fall werden, die Kosten sollten nicht komplett aus dem Ruder laufen dürfen sich aber im mittleren bis oberen Preissegment bewegen, daher ich die Produkte nicht kenne von Cisco wäre es nett wenn mir da jemand einen Denkanstoß geben könnte welchen Switch man dafür nehmen könnte (evtl .2 x 24 Port oder 2 x 48 Port). Die Verbindung zu den anderen Switchen kann komplett über Kupfer oder LWL erfolgen (Verteilerschrank Netzwerk ist 8m Kabelweg vom Serverschrank entfernt, dort sind momentan auch der "Core Switch" sowie TA und der restliche Infrastrukturkram eingebaut).
Folgende Sachen sollte das Gerät können:
Managbar
Layer 3
VRRP
VLAN
SpanningTree
usw.
Es geht vorallem um Preformance, idealerweise so, dass nicht direkt das Limit erreicht ist bei den Switchen und wenn möglich auf Kupfer, ansonsten muss man halt die entsprechenden Karten für die Server noch beschaffen, diese haben allerdings alle mind. 4 Ports Kupfer.
Für eure Mühe schon einmal Danke
Grüße aus dem (heute) verregnenten Münsterland
Hallo Kollegen,
wir haben bei uns im Moment 7 Server (Server 2008/2003 /R2) mit den entsprechend gängigen Diensten (SQL, Terminalserver, Exchange ....) am laufen. Als "Kern" Switch/Router haben wir ein HP 4208vg am laufen, bereits zu 95% voll und halt entsprechende Anzahl an Clients sowie VoIP Telefonie (Siemens HiPath OpenOffice).
Von dem jetzigen "Core" gehen noch ingesamt 6 x LWL zu anderen Punkten in der Firma (switch <-> switch immer mit LWL verbunden), die jetzigen "Edge" Switche sind ausnahmslos HP2510-xx (24 od. 48 Port), jeweils mit mind. 2 x 1Gbit angebunden. Des weiteren gehen für die Zeiterfassungsterminals (Touchpanel PC m. Atom Proz) per Medienkonverter noch 8 CU auf LWL in die Produktion (da hängt sonst nichts weiter drann).
Anbei ein kleiner Screenshot von dem jetzigen Layout (grob dargestellt)
und soll es dann grob aussehen:
Ich habe jetzt hier bereits in einigen Forenbeiträgen gelesen, dass man Server idealerweise mit einem separaten Switch(knoten) untereinander verbinden sollte und von dort aus dann weiter auf die restlichen Switche gehen sollte (inkl. der entsprechenden Konfiguration für SpanningTree usw.). Meine Fragen hierbei ist nun, welche Switche sich für sowas gut eignen, Hersteller gibt es ja einige aber viele Stimmen ja mehr für Cisco, Enterasys o.ä. nur nicht für HP
Folgende Sachen sollte das Gerät können:
Managbar
Layer 3
VRRP
VLAN
SpanningTree
usw.
Es geht vorallem um Preformance, idealerweise so, dass nicht direkt das Limit erreicht ist bei den Switchen und wenn möglich auf Kupfer, ansonsten muss man halt die entsprechenden Karten für die Server noch beschaffen, diese haben allerdings alle mind. 4 Ports Kupfer.
Für eure Mühe schon einmal Danke
Grüße aus dem (heute) verregnenten Münsterland
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Ausgedruckt am: 04.04.2025 um 14:04 Uhr
5 Kommentare
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Um deinen Herstellerhorizont etwas zu erweitern gibt es noch Extreme, Brocade/Foundry, Juniper, Nortel usw. wobei der zweite ein identisches Commando Interface besitzt wie Cisco und HP. Dort musst du also nicht groß umlernen was das Konfigurieren betrifft.
Es macht wenig Sinn dir konkrete Modelle zu nennen, da man dein Budget nicht kennt.
Wichtig in so einer Konstellation mit nur Servern am Switch ist das die Geräte genügend Port Buffer besitzen ! Das haben die Edge Modelle der gehobenen Hersteller und der Billighersteller ala HP aber nicht. Lass also die Finger von den reinen Edge- oder Access Switches sondern nimm die nächste Stufe.
Welches Modell oder Hersteller du dann dort nimmst ist dann relativ egal. Meist liegen die o.a. Hersteller bei gleicher oder besserer Performance prozentual unter dem Cisco Preis so das du da noch etwas sparen kannst.
Ein Punkt ist noch die Verwendung von Fremd GBICs für LWL vom freien Markt. Damit lassen sich bei einer LWL Verkabelung noch erheblich Kosten einsparen, das Hersteller GBICs oft 100fach teuerer sind und einiger Hersteller die Verwendung erzwingen.
Cisco und Brocade supporten z.B. auch den Einsatz dieser GBICs vom freien Markt !
Es macht wenig Sinn dir konkrete Modelle zu nennen, da man dein Budget nicht kennt.
Wichtig in so einer Konstellation mit nur Servern am Switch ist das die Geräte genügend Port Buffer besitzen ! Das haben die Edge Modelle der gehobenen Hersteller und der Billighersteller ala HP aber nicht. Lass also die Finger von den reinen Edge- oder Access Switches sondern nimm die nächste Stufe.
Welches Modell oder Hersteller du dann dort nimmst ist dann relativ egal. Meist liegen die o.a. Hersteller bei gleicher oder besserer Performance prozentual unter dem Cisco Preis so das du da noch etwas sparen kannst.
Ein Punkt ist noch die Verwendung von Fremd GBICs für LWL vom freien Markt. Damit lassen sich bei einer LWL Verkabelung noch erheblich Kosten einsparen, das Hersteller GBICs oft 100fach teuerer sind und einiger Hersteller die Verwendung erzwingen.
Cisco und Brocade supporten z.B. auch den Einsatz dieser GBICs vom freien Markt !